Christen
- verspottet, ausgegrenzt, verfolgt
Dokumentation und Hintergründe eines Phänomens
"Alexamenos betet seinen Gott an" – Spott-Graffiti eines heidnischen Sklaven vom Palatin in Rom, am Kreuz eine Figur mit Eselskopf (3. Jahrhundert)
Seit dem 06.01.2006 sind Sie BesucherIn Nr.
22.07.2006 Vereinte Nationen: Massive
Verfolgung von Christen im Irak - Christen im Irak werden massiv verfolgt
sowie vielfältig bedroht und diskriminiert. Dies geht aus einem am Dienstag
veröffentlichten Papier des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen
(UNHCR) hervor. Auch wenn sich die gegenwärtige irakische Regierung um den
Schutz der Religionsfreiheit bemühe, so habe sich die Lage der Christen seit
dem Einmarsch der Koalitionstruppen und dem Sturz des Saddam-Regimes
verschlechtert, besonders in den letzten Monaten. UNHCR-Sprecher Roland
Schönbauer sagte in Wien, dass Christen am Arbeitsplatz diskriminiert würden.
Es gebe antichristliche Hetzkampagnen mit Flugblättern, Plakaten und im
Internet. Hinzu kämen zahlreiche Bomben- und Brandanschläge auf Kirchen und
andere christliche Einrichtungen sowie individuelle Drohbriefe. Viele Christen
halten die Bedrohungen nicht mehr aus und fliehen ins benachbarte Ausland. So
verzeichnen die UNHCR-Büros in Syrien und Jordanien, dass rund 44 Prozent der
registrierten Flüchtlinge aus dem Irak in der syrischen Hauptstadt Christen
seien. Die Zahl der im Irak lebenden Christen ist nach offiziellen Angaben von
etwa 1,4 Millionen im Jahr 1987 auf inzwischen deutlich weniger als eine
Million gesunken, rund zwei Prozent der irakischen Bevölkerung sind Christen.
Etwa ein Drittel der irakischen Christen lebt in den unter kurdischer
Autonomieverwaltung stehenden Provinzen im Norden des Landes. Vor allem sind
dies Angehörige der chaldäischen Katholiken und der Apostolischen Kirche des
Ostens. Auch in Bagdad leben viele Christen, rund 15 000 leben im
nordirakischen Kirkuk. In dem Bericht der Vereinten Nationen werden auch
konkrete erschreckende Übergriffe und Anschläge gegen Christen oder
christliche Einrichtungen aufgeführt. Ende Januar gab es fast zeitgleich
Bombenanschläge auf sieben Kirchen und christliche Einrichtungen in Bagdad
sowie in den nordirakischen Städten Kirkuk und Mosul, darunter auch die
apostolische Nuntiatur in der Hauptstadt. Bei den Anschlägen wurden mindestens
sechzehn Personen getötet und weitere 46 verletzt. Mehr unter
http://www.kirche-in-not.de/01_aktuelles/meldungen_2006_irak_christenverfolgung.php
14.07.2006
Deutschland: Iranischem Asylbewerber (30) droht bei Abschiebung der Tod
- Über das Schicksal von Reza Mamipour Abri wird am 26. Juli vor dem
Verwaltungsgericht Ansbach verhandelt Der iranische Asylbewerber Reza Mamipour
Abri schwebt in Lebensgefahr. Er soll in den Iran abgeschoben werden, obwohl
er bekennender Christ ist und er daher von jedem Muslim straffrei getötet
werden darf. Der 30-jährige Abri lebt seit Ende 1997 in Mittelfranken. Bereits
zweimal ist sein Asylantrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
abgelehnt worden. Am 26. Juli (11.00 Uhr, Saal 5) wird über seinen Fall am
Verwaltungsgericht Ansbach verhandelt. Er kann aber schon jetzt abgeschoben
werden. Bei einer ersten Verhandlung 2003 stellte sich das Gericht auf den
Standpunkt, Abri werde im Iran nichts geschehen, wenn er sich dort nicht zum
Christentum bekenne und unauffällig verhalte. Abri hat sich bereits 1995 im
Iran nach Kontakten zu Christen zum Christentum bekehrt. Er war deshalb
mehrere Monate inhaftiert und wurde auch gefoltert. Nach seiner Freilassung
gelang ihm die Flucht. Würde seine Rückkehr in den Iran bekannt, würde er
zweifellos erneut verhaftet und unter Druck gesetzt. Nach dem 1981 in Kraft
getretenen iranischen „islamischen Gesetz der Vergeltung“ kann jeder mit dem
Tode bestraft werden, der „den Propheten beleidigt“, etwa indem er sich vom
Islam ab- und einer „minderwertigen Religion“ zuwendet. Nach einem Gutachten
des Beauftragten der ev.-luth. Landeskirche Hannovers für die Seelsorge an
Iranern, Hans-Jürgen Kutzner, kann jeder Moslem den Abtrünnigen mit dem Tod
bestrafen, ohne dafür strafrechtlich verfolgt zu werden. Ende 2005 wurde in
der iranischen Stadt Gonbad-e-Kavus der vom Islam konvertierte freikirchliche
Pastor Ghorban Tori entführt und erstochen. Erst kürzlich wurde der iranische
Christ Ali Kaboli wegen illegaler religiöser Versammlungen und Abfalls vom
Islam festgenommen. Vorher hatte es Reisebeschränkungen, Verhöre,
Morddrohungen und einen Giftanschlag gegen ihn gegeben. Der pfingstliche
Laienpastor Hamid Pourmand, der Oberst in der iranischen Armee war, wurde 2005
wegen Täuschung der Streitkräfte von einem Militärgericht zu drei Jahren Haft
verurteilt. Die Geschäftsführerin der deutschen Sektion von Christian
Solidarity International, Ingrid Seigis, erinnerte an den Fall Abdul Rahman.
Rahman hatte sich dem Christentum zugewandt und neun Jahre lang in Deutschland
gelebt. Bei seiner Rückkehr nach Afghanistan war er von einem Gericht zum Tode
verurteilt worden. Nur aufgrund von Protesten der internationalen Gemeinschaft
wurde der Prozess schliesslich im März dieses Jahres abgebrochen und Rahman
für verrückt erklärt. „Soll es jetzt einen zweiten Fall Abdul Rahman geben“,
fragte Seigis.
Zur Zeit läuft eine
online-Solidaritätsaktion zur Unterstützung des Christen Reza Mamipour
Abri, wo man sich eintragen kann. Das Ziel:
100.000 Stimmen gegen die Abschiebung von Reza. Es erfolgt dann eine
Weiterleitung der Stimmen an Politiker und Presse.
http://www.soulsaver.de/aktion/reza_petition.php
14.07.2006 Schweiz:
Konvertiten vom Islam zum Christentum reden nicht über ihren Religionswechsel
- Der Schutz der Helfer und Angehörigen hat Priorität. Mehr unter
http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,61982
13.07.2006 Österreich:
'Christen müssen die Ablehnung von anderen tolerieren und akzeptieren' -
Bundeskommunikationssenat lehnt Beschwerde von Katholiken gegen ORF-Film ab
und stützt sich auf umstrittenes Gutachten des Grazer Theologen Peter Trummer,
der meint, dass eine Verletzung des Grundrechts der Religionsfreiheit nicht
gegeben sei. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14190
02.07.2006 Indien:
Mutter-Teresa-Schwestern verhaftet - Vier
Schwestern der von Mutter Teresa gegründeten Missionarinnen der Nächstenliebe
sind im südindischen Bundesstaat Andra Pradesch vorübergehend verhaftet
worden. Die Ordensfrauen wurden angeklagt, in einem staatlichen Krankenhaus –
das sie seit zwanzig Jahren regelmässig besuchen – für die Bekehrung von
Hindus zu werben. Nach Intervention des Diözesanbischofs wurden die
Missionsschwestern wieder auf freien Fuss gesetzt. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3461.html
28.06.2006
Pakistanischer Christ seit vier Jahren in Todeszelle - Wegen Blasphemie
verurteilt: Seit 29. Juni 2002 ist Agustine Ashiq Kingri Masih im Gefängnis.
Ihm droht der Tod durch Strang. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14056
24.06.2006 Indien: Vergewaltigte
Christinnen verklagt - Hindu-Extremisten werfen den Opfern Zwangsbekehrung
vor. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14013
24.06.2006 Pakistans
Bischöfe: Das Blasphemiegesetz tötet, die Regierung schweigt - Die
bischöfliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden fordert, dass die
Regierung nicht weiter tatenlos zusieht sondern für Gerechtigkeit sorgt. Mehr
unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14011
14.06.2006 Palästina: Christ in
Hamas-Regierung zurückgetreten - Der einzige Christ in der muslimischen
Hamas-Regierung, der orthodoxe Tanas Abu Aita, ist Montag Nacht von seinem Amt
als Tourismusminister zurückgetreten. Mit diesem Schritt dürfte sich laut
einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ für die Christen im Heiligen Land nicht viel
ändern. Die Christen befinden sich dort in einer sehr schwierigen Situation
zwischen jüdischem Hammer und islamischem Amboss. Viele von ihnen müssen aus
dem Land flüchten. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3365.html
Durch die Regierung der Hamas sei eine dritte Stufe eingetreten „für das
Leiden der Christen im Nahen Osten“, sagt Nahostexperte Pfarrer Joachim
Schroedel. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13937
14.06.2006 Indien:
Hindus vergewaltigen Christinnen - Sie wollten ihrem Glauben nicht
abschwören. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13911
27.05.2006 ‚Unrechtmässiges
Eingreifen in die Kompetenzen Gottes’ - Stellungnahme von Kardinal Dias
zur Religionsfreiheit und den Anti-Bekehrungs-Gesetzen in Indien. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13778
26.05.2006 Ungleichbehandlung bei
Verunglimpfung von menschlichem Leiden - Eine Schubkarre mit Leichen von
KZ-Häftlingen, versehen mit dem Kommentar "Kostenlose Taxi-Fahrt". Eine Szene
aus einem Kurzfilm, mit dem ein holländischer Student für eine fiktive
Techno-Party warb. Nun wurde er verurteilt - und bekam in einer
KZ-Gedenkstätte eine Idee vom Grauen des Nazi-Terrors. Mehr unter
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,418177,00.html
Eine solche Verurteilung ist gutzuheissen. Wer sich über das Leiden anderer
Menschen lustig zu machen glaubt, braucht spürbare Konsequenzen. Was im Zusammenhang mit dem
jüdischen Holocaust geahndet wird, geht als Verulkung des
Christentums bei Behörden allerdings meist glatt durch. Das Leiden Christi am
Kreuz, dessen sakramentales Gedächtnis in der Messe wie auch das Leiden von
christlichen Martyrern kann schonungslos
karikiert werden, ohne dass sich die Urheber wie in Fällen von Verunglimpfung
der Leiden des Holocaust vor rechtlichen Folgen allzusehr
zu fürchten brauchen. Da werden erfahrungsgemäss zwei verschiedene Ellen
angelegt.
24.05.2006 Iranischem
Konvertiten droht Todesstrafe - Nach seiner Konversion flüchtete
Morteza Choughrati nach Armenien. Jetzt will das Land ihn wieder in den
Iran abschieben. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13737
18.05.2006 Frankreich:
Bei Christus geht alles - Die Darstellung eines völlig entblössten
Christus mit einem Kondom in der Hand stellt offenbar keine Schmähung Christi
dar und bewegt sich in Frankreich innerhalb der zulässigen Grenzen der
Meinungsfreiheit. Das glaubte kürzlich ein Pariser Berufungsgericht. Es wies
die Klage gegen eine Ende April letzten Jahres in dem linksextremen Blatt
‘Libération’ veröffentlichte Karikatur in zweiter Instanz zurück. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3218.html
18.05.2006 Da Vinci
Code: Ein Flop? - „Die Aussagen gegenüber der Kirche und gegenüber der
Gottheit Jesu sind nicht so brisant im Film selbst. Man könnte glauben, dass
die Produzenten Angst hatten, dass viele Christen den Film nicht sehen
möchten. Und sie haben viel geändert im Film gegenüber dem Roman. Man könnte
sagen: Viel Lärm um nichts, denn der Film ist erstens nicht gut und zweitens
nicht gegen die Kirche.“ Das meint Marc Aellen – ehemaliger
Vizegeneralsekretär und Pressebeauftragter der Schweizer Bischofskonferenz und
neuer Generalsekretär des Weltverbandes katholischer Medien ‘Signis’ – im
Gespräch mit ‘Radio Vatikan’ über den antikatholischen Film ‘Sakrileg’.
Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3218.html
10.05.2006 Kärnter
Kirchenzeitung organisiert 'Da Vinci Code'-Filmvorführung - Diözese
Graz-Seckau klärt mit tausenden
Folder über die Irrtümer des Filmes auf. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13607
09.05.2006 Trotz
Protesten: MTV strahlt alle Popetown-Folgen aus - Sender verweist darauf,
dass angeblich die "klare Mehrheit der Zuschauer" dies möchte. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13597
09.05.2006
Schweiz: Beschwerde gegen Karikatur des toten Papst Johannes Paul II.
abgewiesen - Die Freiheit der Satire und der Karikatur dürfe nicht durch
religiöse Verbote eingeschränkt werden, meinte der Schweizer Presserat. Er hat
eine Beschwerde gegen die Zeitung "Le Temps" wegen einer Karikatur des
aufgebahrten Leichnams von Papst Johannes Paul II. zurückgewiesen. Kritiker
des Urteils reagierten verständnislos und weisen darauf hin, dass eine
vergleichbare Zeichnung nach dem Dahinscheiden eines andersgläubigen
Religionsstifters oder -führers, etwa des Dalai Lama oder Mohammeds einen
weltweiten berechtigten Sturm der Entrüstung verursacht hätte. Mehr unter
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/622638.html
08.05.2006
Gehirnwäsche für Chinas Priester - Die „Patriotische Vereinigung“ will den
Klerus von einer „autonomen“, von Rom unabhängigen Kirche überzeugen –
notfalls auch mit Zwang. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13588
06.05.2006
TV-Werbeverbot für religiöse Zeitschrift «Sonntag»
- Das christliche Verlagshaus CAT-Medien darf für die
Wochenzeitschrift «Sonntag», die primär für Katholiken gedacht ist, am
Fernsehen nicht werben. Ende März wollte das Medienhaus einen Spot bei RTL und
VOX senden lassen. Religiöse Werbung in Radio und Fernsehen sei verboten,
erklärte das Bundesamt für Kommunikation. „Religiöse (…) Werbung ist
verboten“, lautet Art. 18 des Radio- und Fernsehgesetzes von 1991. Fabian
Egger, Geschäftsführer von CAT-Medien versteht den Entscheid nicht. «Die
Zeitschrift «Sonntag» ist alles andere als ein Medium, das missionieren will»,
sagte er gegenüber der Kipa. Unter diesem Gesichtspunkt die Werbung für eine
Zeitschrift zu verbieten, die sich "unabhängig und neutral" mit Themen des
katholischen Glaubens auseinander setze, sei absurd, meint die
Geschäftsleitung der CAT-Medien und fragt, ob dann nicht Werbung in Radio und
Fernsehen für alle Medien verboten werden müsste, die sich mit Themen der
Kirche und des Glaubens auseinander setzen. Um den Spot trotzdem zu zeigen,
hat CAT-Medien jetzt eine eigene Website eingerichtet. Unter
www.verbotenerspot.ch
kann der verbotene Spot eingesehen werden.
26.04.2006 Brutale Übergriffe auf
Hmong-Christen in Vietnam: Opfer geschlagen, Häuser und Felder zerstört, Hab
und Gut geraubt - Mehrfach kam es in den vergangenen 30 Tagen zu
überfallartigen Attacken auf Christen der ethnischen Minderheit der Hmong in
den nordvietnamesischen Provinzen Dien Bien, Lao Cai und Lai Chau. Die
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erhielt in den letzten
Monaten Kopien mehrerer geheimer Anweisungen der Kommunistischen Partei
Vietnams, die darauf zielten, die Religionsfreiheit der ethnischen Christen
weiter einzuschränken. Infolge der Übergriffe, die in mehreren Provinzen
stattfanden, wurden zahlreiche Menschen verletzt und misshandelt und hunderte
obdachlos. Die IGFM ist sehr besorgt über die anhaltenden schweren Übergriffe
auf Christen und ruft die USA und EU auf, im Rahmen ihrer
Menschenrechtsdialoge mit Vietnam diese Fälle anzusprechen und auf eine
Aufklärung zu drängen. Die IGFM appelliert auch an die vietnamesische
Regierung, das Leben der Christen zu schützen und die Täter zur Verantwortung
zu ziehen. Mehr unter
http://www.igfm.de/index.php?id=384&tx_ttnews[tt_news]=535&tx_ttnews[backPid]=20&cHash=a3dbb93923
17.04.2006 Unruhen in Ägypten nach
der Ermordung eines Christen - Trauerfeier in Alexandria endet in
Schlägerei - 15 Verletzte. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13406
16.04.2006 Österreich: Muslime sollen
sich für Vandalenakt in Kirche entschuldigen - In einem Interview mit
‘Radio Vorarlberg’ vom gestrigen Samstag fordert der Bischof von Feldkirch,
Elmar Fischer, eine Entschuldigung von Muslimen der Gemeinde Hohenems. Mehrere
türkische Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren hatten in der
österreichisch-schweizerischen Grenzstadt Anfang April eine katholische Kirche
geschändet und einen grossen Sachschaden angerichtet (vgl. unsere Meldung von
06.04.2006). In der Kirche wurden Wände und Türen durch Fusstritte schwer
beschädigt. Zudem wurden Chips und Müll verstreut sowie Gesangsbücher mit
unsittlichen und beleidigenden Aussagen verschmiert und ins Weihwasserbecken
gespuckt. Bischof Fischer vermut bei den Vandalenakten auch einen religiösen
Hintergrund. Der türkische Generalkonsul Nurhan verurteilt den Vorfall in der
Hohenemser Kirche St. Konrad scharf. Derartige Attacken im "Hause Gottes" -
egal welcher Religion - seien nicht zu akzeptieren. Derartige Attacken seien
nicht zu akzeptieren. Man müsse etwas dagegen tun. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3048.html
http://oesterreich.orf.at/vorarlberg/stories/100802/
15.04.2006 Spanien: Kulturkampf
meldet sich zurück - Der sozialistische spanische Ministerpräsident Jose
Luis Rodriguez Zapatero hat die Laizismus-Debatte in seinem Land neu
aufgeheizt. Dies berichtete die ‘Katholische Nachrichtenagentur’. In einem
Interview mit der Zeitschrift ‘Claves de Razon Practica’ meinte der
Ministerpräsident, die Katholische Kirche vertrete Positionen, die glauben
liessen, das Kirchenrecht stehe über dem Recht des Staates. Er bezeichnete
eine solche Einstellung als „ideologische Reliquie“. Papst Benedikt XVI. wird
im Juli nach Spanien reisen. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3038.html
10.04.2006 Debatte um Papstsatire:
MTV wirbt nicht weiter für "Popetown" - Nach der Kritik des Deutschen
Werberates verzichtet der Musiksender MTV auf die weitere Verbreitung der
umstrittenen Werbeanzeige für die Cartoon-Serie "Popetown". Der Werberat sah
in der Anzeige "eine eklatante Verletzung religiöser Empfindungen." Der Sender
teile zwar die Auffassung des Werberates nicht, erklärte MTV, aus anderen, "mediaplanungstechnischen"
Gründen werde aber auf die weitere Schaltung des Motivs verzichtet. Diese
Haltung des Senders sei Anlass gewesen, MTV trotz des Rückzugs zu tadeln,
teilte der Werberat heute mit. Mehr unter
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,410972,00.html
10.04.2006 Salzburg: Kunstaktion
"Karfreitagsprozession" abgesagt - Die ARGEKultur hat Dienstagvormittag
die für Karfreitag geplante Performance in der Salzburger Altstadt abgesagt.
Der Grund seien die vehementen Drohungen gegen die Organisatoren und Künstler.
Mehr unter
http://salzburg.orf.at/stories/102037/
So sehr der Rückzug zu begrüssen ist, dass Drohungen gegen Leib und Leben der
AktionistInnen dafür ausschlaggebend gewesen sein soll, stimmt traurig und
nachdenklich. Tragen Menschen, welche nicht zu unterscheiden wissen zwischen
einem gewaltlosen Einsatz für die Respektierung der eigenen
Glaubensüberzeugungen und Gewaltandrohung, ihren Christennamen wirklich zu
Recht? Vielleicht sollten solche Menschen wieder einmal in der Bibel den 1.
Petrusbrief aufschlagen. Dort steht bei Vers 23 über ihren Herrn: "Er schalt
nicht, da er gescholten wurde, er drohte nicht, da er litt, sondern übergab es
dem, der gerecht richtet." Dazu passt übrigens auch ein
ARGEkultur-Forumseintrag von Petra Biermeier unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13356
10.04.2006 Saudi-Arabien:
Katholischer Priester wegen Messfeier ausgewiesen - Saudi-Arabien zählt zu
jenen Staaten, welche die Religionsfreiheit von Nichtmuslimen am stärksten
unterdrücken. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13353
10.04.2006
Deutschland: "www.stoppt-popetown.de" geht online - Die Initianten der
Aktion, die sich gegen die Ausstrahlung der englischen Trickfilmserie durch
den Sender MTV wendet, schreibt auf ihrer Homepage: "Nach der Ereignissen rund
um die Mohammed-Karikaturen hatten wir gedacht, es bestehe Einigkeit darüber,
dass Medien Rücksicht auf die religiösen Gefühle der Gläubigen nehmen sollten
- egal ob sie Muslime, Juden, Buddhisten oder Christen sind. Aber offenbar
haben wir uns geirrt. Auf unserem Glauben, seinen Symbolen und Repräsentanten
meinen manche in den Medien um eines billigen Effekts wegen herumtrampeln zu
können. Könnte man die Serie 'Popetown' noch als bunten Schwachsinn ertragen,
so ist mit der MTV-Werbung für die Serie die Grenze eindeutig überschritten.
Die Werbeanzeige zeigt einen offenbar gut gelaunten Jesus Christus mit
Dornenkrone, der wohl MTV schaut. Im Hintergrund des leere Kreuz, dazu der
Slogan 'Lachen statt rumhängen'. Schwer vorstellbar, dass Gläubige Katholiken
und Evangelische das witzig finden. Und das Werbe-Argument? Da muss man
abwägen. Wir meinen, es ist an der Zeit, dass unser Unmut über diese Häme
einmal deutlich artikuliert wird. Wenn wir uns nicht endlich wehren, hört das
niemals auf. Und damit kein Missverständnis entsteht: Wehren - mit Argumenten,
nicht mit Gewalt." Link:
www.stoppt-popetown.de
07.04.2006 Pakistan: Muslimische
Extremisten verbrennen Bibel - Aus Protest gingen am 4. April 1.500
Christen auf die Straße, um gegen die Untat zu demonstrieren. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13326
07.04.2006 Österreich: ,Arge
Provokation für den christlichen Glauben’ - Erzbischof Alois Kothgasser
kritisiert eine „Karfreitagsprozession“ mit einer nackten Frau am Kreuz als
„Pervertierung religiöser Inhalte“. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13325
07.04.2006 Österreich: Zum Karfreitag
eine nackte Frau am Kreuz - Ausgerechnet am Karfreitag, dem 14. April 2006
ist in Salzburg ein Spektakel angesagt, welches von vielen Christen als krasse
Verhöhnung ihrer Glaubensinhalte empfunden wird. Unter dem Titel
"ER-Lösung? Eine Glaubensprozession" wird eine nackte Frau am Kreuz von
der Franziskanerkirche zum Nonntal begleitet. Die Rede ist auch von einem
stark rhythmisierten sogenanntes Stationendrama, das mit einem
choreographischen Szenario mit anschliessender Kreuzigungsfeier daherkommt.
Dabei kreuzen offenbar auch Heilsprediger, Heilsfinder, Wunderheiler und
Siegheiler auf. Ein Trommel-Rhythmus wird die seltsame Gesellschaft
vorantreiben und ein Sprecher dabei das kommende Reich verkünden. Die
Prozession findet im Rahmen der 6. Salzburger Performance Tage statt, welche
unter dem Patronat der ARGEkultur Salzburg stehen und von den Behörden
finanziell unterstützt werden. Christen seien jene Menschen, die man jederzeit
dumm hinstellen könne. Dies die Meinung von Dr. Alfons Adam, der inzwischen
bei der Staatsanwaltschaft Salzburg Strafanzeige wegen des Versuches der
Herabwürdigung religiöser Lehren nach Paragraph 188 des Österreichischen
Strafgesetzbuches erstattet hat. Bei dieser Gesetzbestimmung geht es um die
Frage, ob eine Person oder Sache, die den Gegenstand religiöser Verehrung
bildet, auf eine Art und Weise herabgewürdigt und verspottet werde, die
geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen. Bis jetzt wurden solche
Strafanzeigen in Österreich mit Regelmässigkeit nicht behandelt. Begründung:
Es gäbe kein berechtigtes Ärgernis. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2999.html
07.04.2006 Deutschland:
Religionsphilosophin will Boykott gegen geplante MTV-Serie ,Popetown’ -
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz findet es „geschmacklos“, dass die Sitcom in der
Heimat Benedikts XVI. ausgestrahlt wird. „Man würde Muslimen eine solche
Sendung niemals zumuten“, meint die deutsche Religionsphilosophin zur
geplanten Ausstrahlung der Sitcom „Popetown“ auf dem Sender MTV, die Papst und
Kirche durch den Kakao zieht. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13324
06.04.2006 Belgien: Von den Moslems
vertriebener Priester wegen „Islamophobie“ vor Gericht - Der in der
Türkei geborener Geistliche Samuel Ozdemir kennt das Leben unter Moslems aus
eigener Erfahrung. Doch in seiner neuen Heimat besitzt er einen noch grösseren
Feind: die belgische Magistratur. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2987.html
06.04.2006 Österreich: Vandalen
hinterlassen Müll und Chips in der Kirche - In der
österreichisch-schweizerischen Grenzstadt Hohenems wurde am Donnerstag vor
einer Woche die Pfarrkirche St. Karl Borromäus verwüstet. Die – vermutlich
jugendlichen – Vandalen beschädigten Wände und Türen durch Fusstritte. In der
Kirche waren Müll und Chips verstreut, die Gesangbücher wurden mit
unsittlichen und diffamierenden Aussagen verschmiert. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2993.html
06.04.2006 Vietnam: Schikanen gegen
evangelische Pastorenfamilie - Pastor Nguyen Lap Ma (Jahrgang 1937),
ehemaliger Superintendent der Evangelischen Kirche Vietnams (EKV), steht seit
1976 im Visier des vietnamesischen Staatssicherheitsdienstes, weil er gegen
die Enteignung von Kirchengebäuden und Grundstücken protestiert hat. Er wurde
1976 das erste Mal verhaftet, zweimal zwangsumgesiedelt und ist zusammen mit
seiner Familie Opfer zahlreicher Repressalien. Seit 1982 befindet sich seine
Familie in dem kleinen Dorf Long-My in der Provinz Can-Tho in der Verbannung.
Er darf seinen Beruf nicht ausüben und ist mit seiner Familie Opfer
verschiedener weiterer staatlicher Repressalien. Gegen Pfarrer Lap Ma liegt
keine Anklage und kein Urteil vor. Mehr unter
http://www.igfm.de/?id=181
05.04.2006 Der Westen gegen das
Christentum? Die Zeit ist zurückgekommen, da es heisst, auch die Christen zu
schützen. - Vor dem Hintergrund der allgemeinen Aufrufe zur Toleranz
gegenüber den Moslems, gegen die der Autor natürlich keine Einwände erhebt,
möchte man dennoch auch auf ein neues Phänomen hinweisen, das in diesem
Jahrhundert besonders deutlich zu Tage getreten ist. Ich weiss nicht, worin
der Grund der offensichtlichen Unüberlegtheit der heutigen westlichen
politischen Elite liegt, doch versetzt viel zu viel davon, was sie heute
unternimmt, dem Christentum erschreckende Schläge. Und das all seinen
Strömungen gleichzeitig. Ein Kommentar von Pjotr Romanow von der russischen
Nachrichtenagentur RIA Novosti unter
http://de.rian.ru/analysis/20060404/45185592.html
03.04.2006 Pakistan: Erneuter
Anschlag auf Kirche - So viel Interesse wie für den Fall Abdul Rahman
wünschen sich Menschenrechtler auch für religiöse Minderheiten in Pakistan.
Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13289
03.04.2006 Deutschland: TV nimmt
keine Rücksicht auf Gefühle von Christen - Ab dem 3. Mai will ein TV-Kanal
in Deutschland einen Hetzfilm gegen Papst und Kirche ausstrahlen. Dagegen
meldete sich kürzlich auch der Vorsitzende der evangelischen ‘Kirchlichen
Sammlung um Bibel und Bekenntnis’ in Bayern, Andreas Späth, zu Wort. Späth
teilte den Verantwortlichen des Senders mit, dass er die Herabsetzung der
Religion für äusserst geschmacklos halte. Es sei „höchst befremdlich, daß man
auf den Islam – wohl wegen seines latenten Gewaltpotentials – bis zur
Selbstverleugnung Rücksicht nimmt, während man über Christen permanent
Dreckkübel ausgiesst – wohlwissend, dass man es sich hier trauen kann“. Späth
kündigte einen Boykott der im Umfeld von Popetown werbenden Firmen an. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2972.html
02.04.2006 China: Bischof, Arzt und
Zwangsarbeiter in Salzmine - Erst jetzt wurde bekannt, daß der chinesische
Bekennerbischof Monsignore Petrus Fan Wen-xing am 28. Februar 85jährig starb.
Seine letzten Worte waren: Gott segne uns. Der Bischof stammte aus einem Ort
250 Kilometer südlich von Peking. Bereits mit 29 Jahren wurde er Generalvikar
seiner Diözese in der Provinz Hebei. Während der Kulturrevolution arbeitete er
als Arzt in einem Spital und wurde später zur Arbeit in einer Salzmine
verurteilt. 1981 wurde er zum Bischof von Jingxian ernannt. Er eröffnete ein
Schwesternhaus, ein Kleines Seminar und verschiedene Kirchen. Sein Nachfolger
Bischof Matthias Chen Xikly erlitt im Jahr 2002 einen Hirnschlag und ist
seitdem im Koma. Nach dem Tod von Bischof Fan hielten Gläubige und Priester
bis zur Beerdigung eine ununterbrochene Gebetswache vor seinem Sarg. Der
Bischof wurde am 4. März beigesetzt. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2967.html
01.04.2006 Deutschland: Gotteshaus geschändet
- Aus einer Kirche im Erzbistum Köln ist ein Ziborium mit konsekrierten
Hostien unbekannten Kirchenräubern in die Hände gefallen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2965.html
30.03.2006 Irak: Kein Musterland "Kurdistan"-
Im von Kurden verwalteten Norden des Iraks, dem gepriesenen "Kurdistan" ist
von Foltern, Einschüchtern und Hinrichten die Rede. Bislang steht der
kurdische Teil des Irak im Ruf, demokratischer zu sein als der Rest des
Landes. Zwei jüngere Ereignisse werfen jedoch ein anderes Licht auf die
Meinungs- und Pressefreiheit im "Modell Kurdistan". Der Sicherheitsdienst der
Kudischen Demokratischen Partei würde im Nordirak politisch unliebsame
Personen "foltern, einschüchtern und hinrichten", wurde bekannt. So würden
Christen, Pazifisten, Kommunisten oder westlich orientierte Kurden in
Sicherheitsgefängnissen im Nordirak mehr als ein Jahr ohne Anklage oder
Gerichtsverfahren festgehalten werden. Dem Roten Kreuz oder amerikanischen
Offizieren würden die politischen Gegner als "islamische Fundamentalisten"
vorgeführt. Mehr unter
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22353/1.html
30.03.2006 China: Katholiken im
Untergrund stärker verfolgt - Gegenwärtig führen die chinesischen
Kommunisten einen verbissenen Kampf gegen die Kirche im Land. Die Verfolgungen
betreffen vor allem die Provinz Hebei, jene chinesische Region im Nordosten
Chinas, wo die Anzahl der Katholiken am grössten ist. Das berichtete der
Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ Mitte März. Das Ergebnis der Verfolgungen: Die
Teilnahme an den im Untergrund entstandenen Hauskirchen wächst. Gegenwärtig
bereiten sich 21 Männer im Untergrund auf die Priesterweihe vor. Für
Beobachter ist das ein Anzeichen, dass die Kommunisten die Untergrundkirche in
den Diözesen Zhengding und Hebei vernichten wollen. Doch die bedrängten
Priester geben sich optimistisch. Nach ihren Angaben haben die Verfolgungen
die Entschlossenheit und den Enthusiasmus in den Pfarreien gestärkt. Der
Bischof von Zhengding, Mons. Julius Dschia Zhiguo (70), der vom Regime in den
Untergrund gedrängt wird, sitzt seit dem vergangenen November im Kerker. Mons.
Dschia war am 8. November für sogenannte Studiensitzungen verhaftet worden.
Das ist eine Bezeichnung für kommunistische Indokrinationsprogramme. Durch sie
sollen katholische Bischöfe gedrängt werden, sich der vom Regime gegründeten
‘Patriotische Vereinigung’ anzuschliessen. Gewöhnlich dauern diese
Gehirnwäschen einige Wochen. Doch dieses Mal ist der Vollzug länger und
schärfer. Zwischen 2004 und 2005 wurde Mons. Dschia achtmal verhaftet. Der
Bischof ist wegen seiner Arbeit für Waisenkinder weit über die Kirche hinaus
bekannt. Nach Informationen aus Kreisen der Polizei will die chinesische
Regierung Mons. Dschia „vollständig isolieren“. Die Verhaftung des Bischofs
ist Teil einer grösseren Strategie, um den Katholiken ihre Hirten wegzunehmen.
Verhaftungen von Priestern und Seminaristen gehören darum in Hebei zur
Tagesordnung. Alleine im vergangenen November wurden viele Priester und
Seminaristen festgenommen, unter ihnen Hw. Li Suchuan (40) und Hw. Yang Ermeng
(35). Ein weiterer Priester, Hw. Yang Dschianwei, wurde mit zehn Seminaristen
verhaftet und befindet sich immer noch in Haft. Alsdann traf es den Rektor des
Untergrundseminars der Diözese Zhaoxian in Hebei, Hw. Gao Baojin, und sechs
Priester der Diözese Zhengding. Zwei von ihnen – Hw. Wan Jin Shan (50) und Hw.
Gao Lingshen (50) – wurden zusammengeschlagen. Alle Kirchen der Diözese
Zhengding wurden von der Polizei geschlossen und versiegelt. Die Priester
zelebrieren die Heilige Messe jetzt geheim in Häusern. Wenn die Polizei einen
Geistlichen fasst, wird er nach Hause zurückgeschickt, um auf den Feldern zu
arbeiten. „Sie sind nichts anderes als ein Bauer“, erklärte ein Funktionäre
des Büros für religiöse Angelegenheiten einem Untergrundpriester. Ein
Untergrundpriester erklärte vor ‘AsiaNews’, dass es eine Zeit gegeben habe, wo
die Priester nur bedroht worden seien: „Jetzt verhaften sie uns.“ Doch das
führe auch dazu, dass die Katholiken ihrer Verantwortung bewusst würden: „Ein
Laie erklärte mir kürzlich: Hochwürden, ich bedauere es, dass ich dem
Geldscheffeln so lange so viel Bedeutung zugemessen habe. Jetzt, da unsere
Gemeinschaft Verfolgung leidet, müssen wir mehr tun, bis zum Punkt, uns für
die Kirche zu opfern.“ Die Teilnahme an Hauskirchen nimmt zu. Missionspriester
aus anderen chinesischen Gegenden strömen in die Provinz ein, wo die
Verfolgung am grössten ist. Seminaristen ohne Priesterseminar wurden in
Familien untergebracht. Priester unterrichten sie. Von den 21 Seminaristen ist
einer ein Einzelkind. Zwei stammen aus reichen Familien. Der
Untergrundpriester beklagt sich nicht: „Die Regierung glaubte, uns zerstören
zu können, aber sie hat sich getäuscht. Die Katholiken sind noch
entschlossener und enthusiastischer. Früher musste ich junge Menschen dazu
drängen, an der Messe teilzunehmen. Jetzt kommen sie von selber.“ Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2956.html
30.03.2006 Schweiz: Satanist wegen
Kirchenbrandstiftung verurteilt - Gemäss der Staatsanwältin hatte der
Angeklagte im November 2004 in der katholischen Kirche Peter und Paul in Aarau
mit einem schwarzen Lippenstift Symbole des Satanismus sowie
christusfeindliche Schriften neben dem Holzkreuz, auf einem Glasbild und auf
dem Altartuch angebracht und einen Beichtstuhl in Brand gesteckt. Der Schaden
beträgt rund 1,2 Mio. Franken. Der Angeklagte hatte im Jahre 2004 zusammen mit
Kollegen einen Satanisten-Zirkel ins Leben gerufen. Zu jener Zeit unterhielt
er auch sexuelle Kontakte zu einem 15-jährigen Mädchen - angeblich ohne zu
wissen, dass dieses noch minderjährig war. Das Bezirksgericht Aarau hat am
späten Mittwochabend den 21-jährigen Schweizer zu drei Jahren Zuchthaus
verurteilt. Mehr unter
http://www.espace.ch/artikel_195172.html
29.03.2006 Gefährlicher Glaube in
Afghanistan - Zum Christentum konvertierte Afghanen leben gefährlich: Um
nicht in die Fänge von Polizei oder Islamisten zu geraten, finden ihre Riten
nur im Verborgenen statt. Die stete Gefahr schweisst sie zu einem Geheimbund
zusammen, dessen Mitglieder immer auf der Flucht sind. Aus Kabul berichtet
Matthias Gebauer unter
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,408529,00.html
28.03.2006 Italien will Abdul Rahman
Asyl bieten: Erhöht italienische Gastfreundschaft Terrorgefahr? - Seit
wenigen Stunden ist Abdul Rahman wieder auf freiem Fuss - doch sicher ist er
nicht: Der zum Christentum übergetretene Mann wird vor radikalen Islamisten in
seiner Heimat Afghanistan versteckt. Jetzt kann er mit einer Aufnahme in
Italien rechnen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,408431,00.html
27.03.2006 Der Christ Abdul Rahman im
"Knast der armen Teufel" - Selbst die Gefängniswärter haben Mitleid mit
den Insassen von Pulicharkhi. Dort bangt seit rund zwei Wochen Abdul Rahman um
sein Leben - weil er zum Christentum konvertierte. "Spiegel Online" hat den
berüchtigten Knast besucht. Aus Kabul berichtet Matthias Gebauer unter
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,408290,00.html
26.03.2006
Afghanistan: Abdul Rahman in Hochsicherheitsgefängnis verlegt - Der zum
Christum konvertierte Afghane Abdul Rahman ist nach Todesdrohungen von
Mithäftlingen aus einem Kabuler Untersuchungsgefängnis in einen
Hochsicherheitstrakt verlegt worden. Das teilten die afghanischen Behörden
mit. Rahman sei in das Politscharki-Gefängnis gebracht worden, in dem auch
hunderte von Taliban- und Al-Kaida-Kämpfern einsitzen. Der Direktor des
Hochsicherheitsgefängnisses, Schahmir Amirpur, bestätigte die Einweisung und
sagte, Rahman habe die Aufseher angefleht, ihm eine Bibel zu geben. Die
italienische Zeitung "La Repubblica" veröffentlichte derweil ein Interview mit
Rahman. "Ich bin nicht verrückt und ich bin kein Held", sagte der 40-Jährige.
"Ich weiss, dass ich im Recht bin. Ich bedauere nichts." Er respektiere das
afghanische Gesetz und den Islam. "Aber ich habe für mich und für meine Seele
entschieden, Christ zu werden. Das ist kein Vergehen." Mehr unter
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5368080_REF3,00.html
26.03.2006 Asylverfahren in
Deutschland: Dürfen zu Christen konvertierte Moslems abgeschoben werden? -
Keine Abschiebung bei Übertritt zum Christentum? -- eine Bedrohung auch für in
Deutschland lebende Afghanen, die konvertiert sind und nach Afghanistan
abgeschoben werden sollen. Rund 65.000 Afghanen leben in Deutschland, 15.000
davon in Hamburg. Knapp 200 Afghanen wurden im vergangenen Jahr aus
Deutschland abgeschoben. Nicht immer sei der Übertritt ein Schutz vor
Abschiebung, erklärt der Hamburger Rechtsanwalt Thorsten Buschbeck, der
afghanische Asylbewerber vertritt, im Interview mit tagesschau.de. Und die zum
Christentum übergetretenen Afghanen werden offenbar von ihren Landsleuten
nicht immer respektiert. Fälle von Übergriffen durch muslimische Landsleute
gibt es auch in Deutschland. Mehr unter
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5363666_REF3_NAV_BAB,00.html
26.03.2006 Türkei restauriert
erstmals Kirchen - Erstmals seit Jahrzehnten sollen in der Türkei dem
Verfall preisgegebene Gotteshäuser nichtmuslimischer Glaubensgemeinschaften
vom Staat restauriert werden. Dazu gehöre eine ehemals syrisch-katholische
Kirche in Iskenderun am östlichen Mittelmeer, die zuletzt als Pornokino
diente, berichtete die Zeitung "Hürriyet". Mehr unter
http://www.welt.de/data/2006/03/25/864732.html
23.03.2006 Staatsraison vor Gerechtigkeit: Wird afghanischer
Konvertit Abdul Rahman zwangspsychiatrisiert? - Ungeachtet der
internationalen Proteste forderten führende afghanische Geistliche den Tod des
Christen Rahmans. Der afghanische Wirtschaftsminister Amin Farhang rechnet
jedoch mit einer Intervention Karzais. Er verwies zwar auf das Prinzip der
Gewaltenteilung in Afghanistan, sagte aber auch, dass in der afghanischen
Verfassung die Achtung der Menschenrechte festgeschrieben sei. "Es kann sein,
dass zwischen den beiden Gewalten im Staate ein Konflikt entsteht", sagte
Farhang. "Dann ist es die Aufgabe des Präsidenten, diesen Konflikt zu lösen."
Der Minister geht davon aus, dass Rahman in die Psychiatrie eingewiesen werde.
Ein Richter habe festgestellt, dass der Angeklagte geistig nicht ganz in
Ordnung sei, sagte Farhang dem "Kölner Stadtanzeiger". Rahman habe dem Richter
zufolge "widersprüchliche Sachen" gesagt und seine gesamte Familie unter Druck
gesetzt, dass auch sie zum Christentum konvertieren solle. Auch im Islam sei
die Rechtslage so, dass ein Angeklagter im vollen Besitz seiner geistigen
Kräfte sein müsse, betonte Farhang. Das treffe auf Rahman aber nicht zu,
deshalb müsse er psychiatrisch behandelt werden. "Ich hoffe und vermute, dass
die Sache so ausgeht." Führende afghanische Geistliche wiesen die Darstellung
zurück. "Er ist nicht verrückt. Er ist vor die Medien getreten und hat
bekannt, ein Christ zu sein", sagte etwa Hamidullah, der Chefprediger der
Hadschi Jakob Moschee in Kabul. "Die Regierung fürchtet sich nur vor der
internationalen Staatengemeinschaft. Aber die Bevölkerung wird Rahman töten,
wenn er freigelassen wird." Mehr unter
http://www.welt.de/data/2006/03/24/864284.html
21.03.2006 Chinesischer
Kardinalskandidat: "Die Partei ist nervös wegen nichts" - Am Freitag wird
der Chinese Zen Ze-kiun zum Kardinal ernannt. Er will zwischen Kirche und
Kommunisten vermitteln. Paul Badde hat ihn interviewt unter
http://www.welt.de/data/2006/03/21/862965.html
21.03.2006
Afghanistan: Deutscher Verteidigungssekretär Pflüger kritisiert Prozess
gegen konvertierten Ex-Muslim – In den Fall des in Afghanistan von der
Todesstrafe bedrohten, zum Christentum konvertierten Ex-Muslims Abdul
Rahman (Bild) schaltet sich auch die Bundesregierung ein.
Verteidigungsstaatssekretär Friedbert Pflüger forderte internationale Proteste
gegen die drohende Hinrichtung des Mannes, der Mitte vergangenen Jahres aus
Deutschland zurückgekehrt und zuvor vom Islam zum Christentum konvertiert war.
Der Prozess gegen Rahman sei „unerträglich und muss den Protest der gesamten
Staatengemeinschaft hervorrufen“, sagte Pflüger.„Deutschland beteiligt sich in
Afghanistan mit 2450 Soldaten an der Stabilisierung des Landes. Wir tun das,
damit es ein demokratisches Land wird – nicht, damit dort Todesurteile aus
religiösen Gründen gefällt werden“, sagte Pflüger der „Bild“-Zeitung. Der
heute 40 Jahre alte Abdul Rahman sei vor 15 Jahren zum Christentum
übergetreten, sagte der zuständige Richter Ansarullah Mawlavizada am Montag in
Kabul. „Ich habe ihn aufgefordert, zum Islam zurückzukehren, aber er hat
leider abgelehnt.“ Sollte Rahman dabei bleiben, habe das Gericht keine andere
Wahl, als ihn zum Tode zu verurteilen. Die Verfassung des offiziell
islamischen südasiatischen Staates räumt religiösen Minderheiten zwar das
Recht ein, ihre Religion zu praktizieren, Muslime müssen demnach aber strikt
der Lehre des Islam folgen, was eine Konvertierung ausschliesst. Der gebürtige
Muslim Rahman, der Mitte vergangenen Jahres aus Deutschland zurückgekehrt war,
hatte am vergangenen Donnerstag vor Gericht gesagt: „Ich bin
Christ
und glaube an Jesus Christus.“ Staatsanwalt Abdul Wasi forderte das
Gericht zu einer harten Strafe auf. (Bild: Der afghanische Staatsanwalt
präsentiert das Indiz für das todeswürdige Verbrechen, Rahmans
arabischsprachige Bibel). Richter Mawlavizada sagte, das Gericht lasse
Psychiater die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten prüfen. Man wolle Rahman
zudem Zeit geben, sich um einen Rechtsbeistand zu kümmern. Nach der
afghanischen Verfassung könnte Rahman bei einem Urteil in die Berufung gehen.
Rahman war Anfang Februar in Kabul festgenommen worden, nachdem Mitglieder
seiner eigenen Familie ihn angezeigt hatten. Zwar wird davon ausgegangen, dass
unter dem Ende 2001 gestürzten Regime der radikal-islamischen Taliban hunderte
Afghanen heimlich zum Christentum konvertierten. Rahmans Fall ist aber der
erste, wo der Beschuldigte nicht nur vor Gericht einräumt, konvertiert zu
sein, sondern sich auch weigert, zum Islam zurückzukehren. Der Fall könnte den
vom Westen gestützten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in Bedrängnis
bringen. Sollte Rahman durch alle Instanzen hinweg zum Tode verurteilt werden,
müsste Karsai selber die Anordnung zur Hinrichtung unterzeichnen. Religiöse
Fundamentalisten in Afghanistan dürften ihn drängen, an Rahman ein Exempel zu
statuieren. Quelle:
http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22295/1.html
Bitte senden Sie Unterstützungsmails für Abdul Rahman direkt an das afghanische Aussenministerium unter: contact@afghanistan-mfa.net
21.03.2006
Indonesien: Papst schickte Gesandten zu Katholiken in Todeszelle - Drei
Männer werden verdächtigt, an einem Massaker an Muslimen im Jahr 2000
beteiligt gewesen zu sein. Menschenrechtler protestierten gegen den unfairen
Prozess. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13184
21.03.2006
ARD setzte Film «Terror gegen Christen» ab - Aus Gründen des
Informantenschutzes hat der Südwestrundfunk (SWR) den ARD-Filmbericht «Terror
gegen Christen» kurzfristig abgesetzt. Wie der SWR dem epd am Wochenende in
Stuttgart bestätigte, hätten Personen, die in dem Film zu sehen gewesen seien
sowie christliche Institutionen in Bethlehem massive Nachteile in ihrem
Lebensumfeld befürchtet. Der Film wollte über Gewalt moslemischer Extremisten
gegen Christen in Bethlehem berichten. Ursprünglich hätte er schon im
ARD-Nachmittagsprogramm am Sonntag, 12. März, zu sehen sein sollen. Mehr unter
http://kleinreport.ch/email_meld.phtml?id=33732
21.03.2006 Molukken:
33jährige Ordensschwester erstochen - In der Stadt Ambon auf den Molukken
wurde kürzlich eine 33jährige Schwester des Heiligen Herzen im Konventsgebäude
von einem Eindringling erstochen. Das berichtete der Nachrichtendienst
‘Fides’. Die Molukken sind eine Inselgruppe im Osten von Indonesien. Die
schwerverletzte Klosterfrau wurde von Mitschwestern gefunden und ins Spital
gebracht, wo sie verblutete. Von 1999-2002 gab es in Ambon schwere Unruhen
zwischen Protestanten und Moslems, bei denen 15.000 Menschen ums Leben kamen.
Hintergrund war die grosse Armut. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2894.html
20.03.2006
Schweiz: Kindergräber auf reformierten Friedhof geschändet - Auf dem
Friedhof der reformierten Kirche Gränichen sind in der Nacht von Samstag auf
Sonntag sechs Grabsteine und zwei Grabkreuze umgestossen worden. «Es ist
himmeltraurig, dass es Leute gibt, die nicht einmal vor einem solchen Ort
Respekt haben.» – Für Urs Teutsch, den stellvertretenden Gränicher
Bauverwalter war das, was er am gestrigen Morgen auf dem Friedhof bei der
reformierten Kirche in Gränichen antraf, genauso unbegreiflich wie für viele
Kirchgänger, die nach dem Gottesdienst noch den Friedhof besuchten.
Ausgerechnet bei den Kindergräbern hatten Unbekannte gewütet. Vermutlich in
der vorangegangenen Nacht waren bei den insgesamt 11 Kindergräbern sechs
Grabsteine und zwei Holzkreuze umgeworfen worden. Beim letzten ähnlichen Fall
im Aargau hatten drei Buben im Alter von 8 und 9 Jahren fast genau vor einem
Jahr «aus Blödsinn» auf dem Friedhof der Pflegi Muri 47 Grabkreuze umgetreten.
Etwas älter, nämlich 15 und 17 Jahre waren zwei Jugendliche, die Ende Januar
2002 60 Grabsteine und Holzkreuze auf dem Friedhof «Rosengarten» in Aarau
umgestossen hatten. In der gleichen Woche wurde damals übrigens auch ein
Fenster der Gränicher Kirche, gleich neben dem jetzt betroffenen Friedhof,
durch Steinewerfer beschädigt. Mehr unter
http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?dom=2&rub=100004704&nrub=0&sda=1&Artikel_ID=101199076
19.03.2006
Afghanistan: Todesstrafe wegen Abkehr vom Islam - Der Afghane Abdul Rahman
soll hingerichtet werden, weil er vom Islam zum Christentum konvertiert ist -
seine Verwandten hatten den Übertritt den Behörden gemeldet. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13167
19.03.2006
Türkei: Randalierer in katholischem Pfarreizentrum - Wenige Monate vor dem
Papstbesuch in Istanbul gibt es in der Türkei besorgniserregende Überfalle auf
Geistliche und noch bedenklichere Berichte darüber in den Medien. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2888.html
14.03.2006 Türkei:
Anschlag auf katholischen Ordensmann - Ein Kapuzinerpater wurde mit einem
Messer bedroht, die Katholiken in der Türkei sind verängstigt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13115
11.03.2006
Schweiz: Friedhof und Kirchen von Unbekannten geschändet - In Chur wurden
letzte Nacht von Vandalen auf dem Friedhof bei der Kathedrale 35 Gräber
geschändet und deren Grabsteine umgeworfen. Auch zwei Kirchen wurden
verwüstet.
Video
11.03.2006
Vergessene Märtyrer: Die Verfolgung von Christen in vielen Weltregionen trifft
hierzulande auf Ignoranz - Wie kommt es, daß die Gewalttaten gegen
Christen nicht hierzulande zu einem Aufschrei gegen die Täter und die, die sie
unterstützen, anfeuern oder auch bloss ihre Taten verharmlosen, führen? Wie
kommt es, dass antichristliche Ausschreitungen von hiesigen Medien allenfalls
unter „ferner liefen“ wahrgenommen werden? Überlegungen zu einem Phänomen von
Peter Freitag unter
http://www.kreuz.net/bookentry.447.html
11.03.2006
US-Studenten brennen "aus Spass" neun Kirchen nieder - "Aus Spass" und
Lust am Nervenkitzel haben drei Studenten im US-Südstaat Alabama neun Kirchen
in Brand gesteckt. Die jungen Männer hätten bei der Vernehmung von einem
Scherz gesprochen, der aus dem Ruder lief, berichtete gestern die Zeitung
"Birmingham News". Mehr unter
http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/211611.html%3Ftmp%3D17698
09.03.2006
Mohammed-Karikaturen nein, Jesus-Karikaturen ja? - Eine Studentenzeitung
der Universität Toronto hat eine Jesus-Figur bei sexuellen Perversionen mit
einem Ferkel karikiert. Kurz zuvor war die Publikation der
Mohammed-Karikaturen vom selben Blatt abgelehnt worden, "aus Respekt gegenüber
dem Islam" lautete damals die Begründung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13063
09.03.2006
Kuba verbietet Gefängnisinsassen zu beten - Staatchef Castro bekämpft
Meinungs- und Glaubensfreiheit, kritisiert die Internationale Gesellschaft für
Menschenrechte. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13053
07.03.2006
Israel: Paar entschuldigt sich für Anschlag in Verkündigungs-Basilika von
Nazareth - Der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land besuchte das
Ehepaar im Gefängnis, das am Freitag Feuerwerkskörper in der
Verkündigungs-Basilika gezündet hatte. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13042
07.03.2006 Vittorio Messori möchte
katholische Anti-Diffamierungs-Liga - Angesichts der Verleumdungen und
Fehlinformationen, die in vielen Medien tagtäglich über die katholische Kirche
erscheinen, soll eine ähnliche Organisation wie die jüdische "Anti-Defamation
League" gegründet werden, meint der italienische Publizist. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13036
07.03.2006 Mutter vergibt Mörder
ihres Sohnes - Der Missionar P. Andrea Santoro wurde am 5. Februar
erschossen. Seine Mutter war beim Begräbnis dabei. Sie vergab dem Mörder, denn
auch er sei ein Kind Gottes. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13033
05.03.2006 Deutschland:
„Schweine-Esser sind Schweine“ - Beinahe Unglaubliches berichtet der
„Berliner Kurier“ von Zuständen an manchen Berliner Grundschulen, in denen die
deutschstämmigen Kinder in die Minderheit geraten sind. „Schweine-Esser sind
Schweine“ und ähnliche Sprüche gehören anscheinend zum Standard-Repertoire an
den moslemisch geprägten Lehreinrichtungen. Die Beschreibungen des „Berliner
Kuriers“ lassen für die Zukunft nichts Gutes ahnen. „Ein Schinkenbrot? Wer so
was isst, der ist ein ‘Schwein’. Auf Schulhöfen und selbst in Kindergärten
tobt der ‘Kinder-Kampf der Kulturen’ – um Kopftücher und Essgewohnheiten. In
Neukölln sind die Kinder, die nicht an den Propheten Mohammed glauben, auf dem
Rückzug. Kampfschauplatz ist zum Beispiel die Richard-Grundschule in Neukölln.
Rund 400 Schüler zählt sie. Der Anteil der deutschen Kinder liegt bei 20
Prozent, in den unteren Klassenstufen sogar bei nur zehn Prozent. ‘Christ ist
hier ein häufig gebrauchtes Schimpfwort’, musste Schulleiterin Hannelore
Mainusch auf einer Sitzung des Schul-Ausschusses des Bezirks einräumen. Und:
‘Deutsche Kinder werden nicht recht geduldet. Wir versuchen, das im Unterricht
aufzuarbeiten.’ Doch den Erfolg der ‘Aufarbeitung’ bewertet die Pädagogin als
gering. ‘Schweinefleischfresser stinken!’ ‘Wer Schweinefleisch isst, ist ein
Schwein.’ Das bekommen nicht-muslimische Kinder unterdessen in Nordneuköllner
Kitas zu hören …“ Quelle:
http://www.kreuz.net/bookentry.377.html
05.03.2006 Berlin: Türken-Demo gegen
"Völkermordlüge an Armeniern" angekündigt - Eine Demonstration ist für den
18. März in Berlin geplant. Eine sogenannte „Talat-Pascha-Bewegung“ ruft zu
einer Demonstration gegen die „Lüge eines Völkermordes an den Armeniern“ auf.
In einem Aufruf dieser Bewegung heisst es: „Wenn die westlichen Hauptstädte
nicht brennen wollen wie Paris, sollte die ungerechte Behandlung gegenüber der
Türkei beendet werden. “Die Türken fordern von der Bundesregierung, ihre im
vergangenen Jahr beschlossene Anerkennung des vom türkischen Staat
verantworteten Völkermord an den Armeniern zu annullieren. Entsprechende
„Massaker-Lügen“ sollen nach türkischem Willen aus den Schulbüchern
verschwinden. Bis heute leugnet die offizielle Türkei den 1915 vom osmanischen
Reich an christlichen Armeniern begangenen Völkermord, bei dem mehrere
hunderttausend Menschen zum Opfer fielen. Quelle:
http://www.kreuz.net/bookentry.380.html
04.03.2006 Vietnam: 40 Jahre Warten
auf die Priesterweihe - Die beiden Neupriester traten in den 1960er Jahren
ins vietnamesische Priesterseminar ein. Die Kommunisten schlossen alle
Seminare. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13005
28.02.2004
Ägypten: Islamprofessor wird Christ - Nach dem Ende seiner Illusionen
über die Religion Mohammeds und einer Phase des Suchens und Ringens wandte
sich ein Gelehrter der berühmten
Al-Azhar Universität in Kairo zum Christentum und verfasste das Buch
"Islam und Terrorismus". Inzwischen liegt es in deutscher Übersetzung vor. Der
ehemalige Professor für islamische Geschichte sah sich zur Flucht gezwungen,
er musste eine neue Identität annehmen und lebt heute unter seinem neuen Namen
Mark A. Gabriel in den USA. Er spricht aus, was manche Kirchenführer
nicht anzudenken wagen: Wer den Jüngern des islamischen "Heiligen Krieges" das
Wasser abgraben möchte, müsse ihnen schlicht das Evangelium bringen. (Buchtipp:
Mark A. Gabriel:
"Islam
und Terrorismus", 1. Auflage 2004, 272 Seiten, ISBN 3-935197-39-X im
Fachbuchhandel)
25.02.2006
Deutschland: Die Gotteslästerung als Rechtsfrage - Ein Zitat: "Zudem kann
es wie eine indirekte Aufforderung zum Krawall verstanden werden, wenn die
Strafandrohung bei Religionsbeschimpfungen an die Bedingung geknüpft ist, dass
der öffentliche Friede gefährdet ist. In diesem Sinne fragte jüngst Heribert
Prantl in der Süddeutschen Zeitung: 'Kann es wirklich sein, dass es von der
Militanz der Anhänger einer Religion abhängt, ob Gotteslästerung bestraft wird
oder nicht? Dann wäre es in deutschen Gerichten künftig so, dass die
Beleidigung des christlichen Gottes und der Heiligen straflos bliebe, weil
sich die Christen heutzutage kaum noch militant aufführen. Die Beleidigung
Allahs und Mohammeds wäre dagegen strafbar, weil die Muslime gewalttätig
protestieren.'" Mehr unter
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,3903423,00.html
25.02.2006
Französische Satanisten stecken Kirche in Brand - Satanisten haben in den
letzten Wochen in der westlichen Bretagne insgesamt sechs Kirchen verwüstet.
Zuletzt brannte die Chapelle Saint-Guen bis auf die Grundmauern nieder. Als
Absender hinterliessen die Täter die Ziffern „666“ an den Wänden und ein
umgedrehtes Kreuz auf dem Altar. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/476/29710/
25.02.2006 200
Millionen Christen werden wegen ihrem Glauben verfolgt. - Es ist nicht nur
der Sturm der Entrüstung nach den Mohammed-Karikaturen, weltweit sind Christen
aus vielfältigen Gründen Repressalien ausgesetzt. Die
Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) schätzt,
dass 200 Millionen Menschen wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus verfolgt oder
benachteiligt werden. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152-International/29711-200_Millionen_Christen_werden_wegen_ihrem_Glauben_verfolgt/
25.02.2006
Schweizer EDU-Nationalrat zeigt «Fischli-Fresser» an: Autokleber verletzt
religiöse Gefühle. - Der Autoaufkleber mit der Aufschrift «I eat
christians» verletze die Gefühle religiöser Menschen, sagt Christian Waber,
Berner EDU-Nationalrat. Deshalb hat er nun bei der bernischen Polizei eine
Strafanzeige eingereicht, um der «schweigenden Mehrheit» der Christen auch
einmal Gehör zu verschaffen. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/151/29673/#0
23.02.2006 Irak: Ein langsames und stilles Massaker - Im Iran gab es immer auch eine christliche Minderheit. Sie sind dort sogar mit wenigen Abgeordneten im Parlament vertreten. Doch das alltägliche Leben ist nicht leicht, wie ein Interview mit Y. Khosrovian (51) zeigt, ein im Iran geborener Armenier im europäischen Exil, der zur Armenisch-apostolischen Kirche gehört. Er berichtet, dass zu Zeiten des im Jahr 1979 gestürzten Schah Reza Pahlavi die Verhältnisse im Iran so waren, dass man jede Religion und jeden Glauben frei und ungestört ausüben und verbreiten konnte. Damals besassen die Armenier ihre eigenen Schulen, wo die armenische Literatur, Geschichte, Sprache und christliche Religion unterrichtet wurden. Die armenische Schulen gehören den Armeniern, weil sie ohne staatliche Unterstützung gebaut wurden und wurden von der Diözese verwaltet. Die Schulleiter waren immer Armenier. Obwohl fast 40 Prozent der Unterrichtszeit für armenische Fächer aufgewendet wurden, lernten die Schüler in der Regel besser als die Perser und absolvierten immer mit besten Noten. Nach der Machtübernahme der Mullahs man in den armenischen Schulen keinen Religionsunterricht mehr erteilen. Der Unterricht der armenischen Sprache und Volksgeschichte wurde ebenfalls verboten. Kulturvereine mussten jede Veranstaltung beim Innenministerium und beim Ministerium für islamische Aufklärung melden. Im Iran seien Nichtmuslime zum Beispiel verpflichtet, an ihren Lebensmittelgeschäften das Schreiben anzubringen: „Dieses Geschäft gehört einer religiösen Minderheit.“ Das erinnere an die Juden im Nationalsozialismus, die auf ihre Kleider besondere Erkennungszeichen nähen mussten, erklärt Khosrovian. Durch solche Zeichen sollen Moslems davon abgehalten werden, bei den als unrein betrachteten Ungläubigen Lebensmittel einzukaufen.
Khosrovian betont, dass die
Bevölkerung selber – ausser einer kleinen Minderheit von religiösen Fanatikern
– eine gute Beziehung mit Nichtmuslimen unterhalte. Besonders Christen würden
generell respektiert. Man könne aber nicht leugnen, dass die Beschränkungen
und die direkte und indirekte Unterdrückung das ist, was er einen "weissen
Völkermord" nenne, ein stilles Massaker, eine langsame Säuberung. Die
Jungtürken hätten das 1915/16 mit den Armeniern schnell gemacht. Der Iran habe
Zeit. Eine Schlüsselstellung nehme im Lande der sogenannte islamische
Wächterrat ein. Einige Jahre nach der Islamischen Revolution sei der
protestantische Pfarrer Hussein Sudmand hingerichtet worden. Grund: Er war ein
zum Christentum bekehrter Moslem, der auch den christlichen Glauben
verbreitete. Mehdi Dibadj – ebenfalls ein evangelischer Pfarrer – bekehrte
sich vor 40 Jahren, lange vor der islamischen Revolution, zum Christentum. Er
verbrachte neun Jahre im Gefängnis, davon zwei Jahre in Einzelhaft. Dibadj war
vor seiner Inhaftierung als Pfarrer und Bibelübersetzer tätig. 1992 musste
sich seine Frau unter Androhung einer Steinigung von ihm scheiden lassen und
einen fundamentalistischen Moslem heiraten. Unter dem Druck der
Weltöffentlichkeit kam Dibadj Anfang 1994 frei. Später wurde er von
Sicherheitsleuten entführt und auf grausame Weise erstochen. Ein anderes
Beispiel sei der Armenier Haik Hovsepian, ebenfalls ein evangelischer Pfarrer,
der sich gegen die Unterdrückung der Christen einsetzte. Auch er wurde
entführt und erstochen. Der Armenier Mikaelian war ebenfalls Protestant. Auch
er wurde von Sicherheitsleuten entführt und erstochen. Viele weitere
Evangelisten seien entführt, erstochen oder inhaftiert worden. Das ganze
Interview mit Y. Khosrovian unter
http://www.kreuz.net/article.2760.html
23.02.2006 ,Reiner
Blasphemie-Verdacht’: Pakistanischer Christ aus Haft entlassen - Zerstörte
Kirchen, zerstörte Schulen, Hunderte verängstigte Menschen: Einen hohen Preis
hatte ein „reiner Verdacht“ eines Muslimen, den er nun zurückzog. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12920
22.02.2006
Nigeria: Christen in Nigeria erschlagen Muslime - In Nigeria ist es erneut
zu Ausschreitungen gekommen. Diesmal haben Christen ihre muslimischen Nachbarn
angegriffen, offenbar als Vergeltungstat für christenfeindliche Übergriffe im Zuge des
Karikaturenstreits. Traurige Bilanz: mindestens zwölf Menschen starben. Mehr unter
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,402355,00.html
20.02.2006
Vergewaltigt, gefoltert, gesteinigt - In bewegter Zeit legt der Bonner
Theologe und Menschenrechtler Thomas Schirrmacher das Jahrbuch zur
Christenverfolgung vor. Seit Wochen leben viele Islamisten in heller
Aufregung. Sie reklamieren, daß Mohammed-Karikaturen einer dänischen Zeitung
ihr Ehrgefühl verletzt haben. Ein Zufall will, dass zeitgleich in Bonn das
"Jahrbuch zur Christenverfolgung 2005" gebunden vorgelegt wurde. Bei der
Lektüre drängt sich ein Kontrast auf: Während empörte Demonstranten an der
einen Straßenecke Respekt vor der Religion und der Ehre der Muslime fordern,
werden eine Strassenecke weiter ihre christlichen Landsleute gefoltert und
gequält. Ein unbequemes Buch! Mehr unter
http://www.wams.de/data/2006/02/12/844539.html?s=1
20.02.2006
Nigeria: Christen bei Karikaturen-Protesten ermordet - In Afrika sterben
bei den Unruhen mindestens 26 Menschen. Ein aufgebrachter Mob überfällt
Kirchen und Geschäfte. Die Polizei bestätigte zunächst nur 16 Todesopfer in
zwei Bundesstaaten im Norden des Landes. "Mindestens 18 Kirchen wurden
zerstört", berichtete Mufutau Ogunyemi, ein Student aus dem Ort Maiduguri,
heute. Einige Geschäfte im Besitz von Christen seien geplündert worden. Das
westafrikanische Land hat damit die meisten Todesopfer im Zusammenhang mit den
umstrittenen Satirezeichnungen zu beklagen.
Mehr unter
http://www.welt.de/data/2006/02/19/848473.html
sowie unter
http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/209672.html%3Ftmp%3D7923
20.02.2006
Bischof in Arabien: Westliche Regierungen sollten Immigration und
Religionsfreiheit in arabischen Ländern ansprechen - Der Leiter der
katholischen Kirche auf der arabischen Halbinsel, der Schweizer
Kapuzinerbischof Paul Hinder mit Sitz in Abu-Dhabi (VAR) weist auf Schikanen
in arabischen Ländern hin, z.B. bei Kirchbaugenehmigungen. Mehr unter
http://www.kath.ch/pdf/kipa_20060219163241.pdf
20.02.2006
Indien: Missbrauch von Anti-Konversionsgesetzen - Mit Gewalt und
„Anti-Konversionsgesetzen” wollen Hindu-Fanatiker den Übertritt von
Angehörigen der untersten Kasten (Dalits) zum Christentum und ihren sozialen
Aufstieg verhindern. Auch Islamisten bedrohen die Dalits. Der evangelische
Pfarrer Masih Das Rai aus Raipur im Bundesstaat Chattisgarh fiel
kürzlich einer List militante Hindus zum Opfer: Mehr unter
http://www.csi-schweiz.ch/indien_konversionsgesetze.php
18.02.2006
Nigeria: Christliche Schwesternschülerin wahrscheinlich gekidnappt -
Muslime warfen dem Mädchen Blasphemie gegen den Propheten Mohammed vor. Mehr
unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12872
11.02.2006
Toleranz-Appell an Christen und Muslime: Ein Adressat wurde falsch gewählt!
- Der deutsche Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier und sein
türkischer Amtskollege Abdullah Gül haben sich besorgt über die Spannungen
zwischen dem Westen und der islamischen Welt geäussert. Beide riefen Christen
und Moslems laut einer Meldung von "Spiegel"-Online zu wechselseitigem Respekt
und Toleranz auf.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,400238,00.html
Der Aufruf zur Mässigung ist zweifellos angebracht. Allerdings fragt es sich,
ob Gül und Steinmeier dabei auch die richtigen Adressaten gewählt haben: Die
Spannungen im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen sind bekanntlich nicht
zwischen "Moslems und Christen" sondern zwischen "Moslems und westlichen
Säkularisten" aufgeflammt. Es scheint dass, sobald dem laizistischen Westen
von militanten Islamisten Ungemach droht, plötzlich wieder die Christen den
Kopf für die Untugenden einiger säkularer Heisssporne im eigenen Lager
hinzuhalten haben. Wenn man den Krieg so einfach zum Religionskrieg zwischen
frommen Moslems und ebenso frommen Christen erklären kann, darf sich der
aufgeklärte Agnostiker wieder ruhig zurücklehnen und aus sicherer moralischer
Warte seine Kommentare über die "Ewiggestrigen" abgeben.
10.02.2006
Mysteriöse Brandserie: Die lodernden Kirchen von Alabama - Eine
rätselhafte Reihe von Brandstiftungen schockiert die Menschen im
US-Bundesstaat Alabama. Neun Kirchen sind in den vergangenen Nächten in
Flammen aufgegangen. Die Bundesbehörden suchen nach einem Motiv: Waren die
Täter Rassisten, Satanisten oder nur auf der Suche nach Action? Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400024,00.html
10.02.2006 Gesellschaft im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Religionsverhöhnung - In einem Telepolis-Artikel unter dem Titel "Balken im eigenen Auge" macht Autor Harald Neuber auf einen Aspekt aufmerksam, der beim Karikaturen-Streit in den Hintergrund gerückt scheint: Auch in Deutschland bemühen sich Konservative seit Jahren wieder um eine Stärkung der Religionsrechte, wie er feststellt. Neuber kritisiert solche Gegenmassnahmen christlicher Persönlichkeiten und Gruppen rund um öffentliche Verhöhnungen christlicher Glaubensinhalte fundamental, und nimmt in seinem Artikel eindeutig Partei für die säkulare Gesellschaft. Ganz ausserhalb seines Blickfelds liegt der Begriff der christlichen Toleranz, welcher in der Haltung Jesu selbst begründet ist und auf der Freiheit des Glaubensaktes selbst basiert. Aus dieser Sicht heraus könnten beide Gefahren in Schach gehalten werden, nämlich einerseits die Meinungsfreiheit zu verabsolutieren und sie gegen andere wichtige Werte zu stellen, andrerseits aber auch, menschenverachtende religionsfeindliche Äusserungen mit Verweis auf den Wert der Meinungsfreiheit zu rechtfertigen. In genuin christlicher Sicht ist die Freiheit des Wortes eingebunden in Verantwortung gegenüber der erkannten Wahrheit und der Liebe, wie grosse abendländischen Philosophen und Theologen immer betont haben. Diese Abhängigkeit der freiheit von anderen Werten (Freiheit nicht als Freiheit VON, sondern als Freiheit ZU...) dürfte auch säkular eingestellten Zeitgenossen durchaus einleuchten. Ob sich Verabsolutisten des grossen Wertes der Freiheit dieser "conditio sine qua non" (= notwendige, absolute, unerlässliche Bedingung) immer bewusst sind, ist eine ganz entscheidende Frage.
10.02.2006 Türkei: Wieder katholischer Priester von Jugendlichen attackiert - Nach der Ermordung des italienischen Priester Andrea Santoro wurde in der Westtürkei gestern erneut ein katholischer Priester angegriffen. Dies berichtete die katholische italienische Nachrichtenagentur ‘asianews’. Der slowenische Franziskanerpater Martin Kmetec wurde in der westtürkischen Stadt Izmir – dem früheren Smyrna – von einer Jugendbande zusammengeschlagen und gewürgt. „Wir werden euch alle umbringen“, brüllten die jugendlichen Angreifer. Der Apostolische Vikar von Anatolien bezeichnete Attacke als „Frucht eines stark anwachsenden Fanatismus“. (Quelle: asianews)
10.02.2006 Türkei: Das Motiv des
16jährigen Priestermörders - Der Junge, der am Montag den italienischen
Priester Andrea Santoro vor dessen Kirche in Trabzon im Norden der Türkei
erschossen hat, bekannte seinem Vater das Verbrechen. Dies berichtete die
türkische Tageszeitung ‘Hürriyet’. Der Jugendliche gestand, dass er im
Internet einen entsprechenden Tötungsauftrag erhalten habe: „Ich habe ihn
erschossen. Wenn ich ihn nicht erschossen hätte, hätten sie dich erschossen“,
zitierte der Vater seinen Jungen. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2686.html
10.02.2006
Prof. Dr. Hubert Gindert: "Auch die Presse muss die Menschenwürde
respektieren" - Eines steht fest: Die jetzigen Auseinandersetzungen in
moslemischen Ländern wegen Karikaturen zu Mohammed, sind nicht von Christen
verursacht. Die Verantwortlichen für die gegenwärtige Krise sind Vertreter
einer säkularen Welt, welche die Presse- und Meinungsfreiheit absolut setzen.
Ein Statement von Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des ‘Forums Deutscher
Katholiken’: "Auch wenn diese Karikaturen für politische Zwecke
instrumentalisiert, für Hass und Gewalt missbraucht werden und eine
unverhältnismässige Reaktion darstellen, bleibt ein berechtigter Grund für
Empörung, nämlich die Verletzung religiöser Gefühle. Es gibt keine Freiheit,
die berechtigt, das verächtlich zu machen, was anderen Menschen heilig ist,
und sie in ihrer Würde zu verletzen. Die Pressefreiheit muss die Menschenwürde
respektieren. Es gilt somit, was der Vatikan in seiner Erklärung klargestellt
hat: 'Das Recht auf Meinungs- und Ausdrucksfreiheit, kann nicht das Recht
einschliessen, die religiösen Gefühle von Gläubigen zu verletzen. Dieses
Prinzip gilt natürlich für alle Religionen.' Wir nehmen deshalb den Vorgang
zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass christliche Symbole, Religionsdiener und
religiöse Einrichtungen bei uns in den vergangenen Jahren wiederholt verhöhnt
und lächerlich gemacht wurden. Christen haben dabei von den Gerichten nicht
den Schutz erfahren, der ihnen von der Verfassung zusteht und der ein
friedliches Zusammenleben zwischen Gläubigen und Nichtglaubenden fördert und
gewährleistet." Quelle:
http://www.kreuz.net/print-article.2680.html
09.02.2006
Österreich: 'Anzeichen einer fortschreitenden Dekadenz' - Bischof Küng
kritisiert umstrittenen ORF-Film: "Immer mehr Künstler, Filmdarsteller,
Journalisten scheinen das Gespür für das, was für gläubige Menschen
unantastbar und heilig ist, zu verlieren. Nicht alles darf man passiv
hinnehmen". Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12789
08.02.2006
Kultur-Zusammenprall: "Das Leben des Brian" mit dänischen Untertiteln -
Das treuherzige Bekenntnis westlicher Politiker, man wolle keinen Kampf der
Kulturen, hilft leider nicht weiter. Was tun, wenn die islamistische Seite
genau das will? Und was wird passieren, wenn der Westen und die islamische
Welt um mehr streiten müssen als ein paar lächerliche Karikaturen aus
Dänemark? Nehmen wir einmal an, bei Erscheinen des Films "Das Leben des Brian"
hierzulande hätte die katholische Bischofskonferenz Anfang der neunziger Jahre
zu Massendemonstrationen aufgerufen, weil die gotteslästerliche Verunglimpfung
von Jesus Christus auf Kinoleinwänden nicht länger mehr hingenommen werden
könne. Nehmen wir weiter an, einige besonders heissblütige Gottesdiener hätten
den Sonntagsgottesdienst genutzt, um zum Sturm auf die Kinos als Tempel des
Unglaubens aufzurufen. Und unterstellen wir ferner auch noch, Tausende hätten
diesen Aufruf befolgt, wären tatsächlich vor die Kinos gezogen, es wäre dabei
zu Übergriffen gekommen, zu Tätlichkeiten und Zerstörung. Überlegungen von
Hubert Kleinert unter
http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,399670,00.html
08.02.3006 Türkei:
Wilde Gerüchte über Motiv für Priestermord - Die Verbindung war schnell
hergestellt: Nach dem Mord an einem katholischen Priester in der Türkei
meldeten einheimische Medien, das Verbrechen stehe im Zusammenhang mit dem
Streit um die Mohammed-Karikaturen. Doch das Mordmotiv ist nach wie vor
unklar. Mehr unter
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399735,00.html
08.02.2006 Diözese
Linz: Unbekannter wollte Kirche von Regau abfackeln - Ein Brandanschlag
auf eine Kirche konnte von aufmerksamen Kirchbesuchern gerade noch verhindert
werden. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12764
08.02.2006 'Verhöhnung
und Herabwürdigung katholischer Glaubensinhalte' - Die
Lebensrechtsorganisation "Pro Vita" übt heftige Kritik an einer Sendung der
ORF-Religionsabteilung und leitet eine Rundfunkbeschwerde ein - Derzeit werden
in ganz Österreich Unterschriften gesammelt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12777
08.02.2006
Priestermord in der Türkei 'mit Erschütterung zur Kenntnis genommen' -
Benedikt XVI. hofft, dass der ermordete Priester Andrea Santoro zur Keimzelle
wahrer Brüderlichkeit wird - Kardinal Meisner: Tragische Tod trifft uns -
Mutmaßlicher Täter: Ein 16-jähriger Bube. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12763
08.02.2006
Karikaturist Haderer: Hätte Mohammed nicht gezeichnet - Der umstrittene
Autor von "Das Leben des Jesus", das von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel als
"Schundzeichnungen" bezeichnet wurde, begründet seine Jesus-Karikaturen damit,
dass es im Christentum kein Bilderverbot gebe. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12762
06.02.2006 Christen
in islamischen Ländern in akuter Gefahr - Die Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte hat vor jeder Provokation im Zusammenhang mit den
Mohammendkarikaturen gewarnt und an Journalisten appelliert, diese nicht mehr
zu veröffentlichen - Gefahr für Christen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12757
06.02.2006 Bethlehem:
Christen und Muslime demonstrieren gegen Islam-Karikaturen - An der
Kundgebung beteiligten sich neben dem Bürgermeister auch Priester -
Demonstranten möchten die Einheit zwischen Moslems und Christen in der
Autonomiestadt zeigen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12758
06.02.2006
Indonesien: 'Ich vergebe ihnen, so wie Christus mir vergeben hat' - Im
vergangenen Oktober wurden in Indonesien drei Mädchen im Alter von 15, 16 und
19 Jahren von muslimischen Extremisten geköpft - Jetzt haben die christlichen
Eltern den Mördern die Tat vergeben. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12756
05.02.2006 Türkei:
Katholischer Priester erschossen - In der türkischen Hafenstadt Trabzon
ist ein katholischer Priester in der Nähe seiner Kirche erschossen worden.
Augenzeugen wollen beobachtet haben, wie ein Teenager geflohen ist. Noch ist
unklar, ob es einen Zusammenhang mit den muslimischen Protesten gegen
Mohammed-Karikaturen gibt. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,399215,00.html
04.02.2006 Indien: Kardinal verurteilt Übergriffe auf Katholiken - Ein Bischof und drei
Priester wurden mit Steinen beworfen. „Es war eine barbarische Tat“, sagte
Ivan Kardinal Dias. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12742
02.02.2006 Deutschland: Gesunde Respektlosigkeit? - Aus einem Kommentar des Chefredakteurs der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ anlässlich der Beilegung des Streites zwischen Dänemark und der muslimischen Welt, der durch Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Tageszeitung ausgelöst wurde: „Es gibt kein Recht auf Satireverschonung im Westen. Gerade das Christentum ist zum Gegenstand mitleidloser Kritik geworden, zum Objekt satirischer Zerlegung, die den Triumph des Humors über den Gottesdienst markiert. Die Möglichkeit, selbst das Allerheiligste zu verspotten, ist ein Traditionskern unserer Kultur, unverhandelbar, kein Symptom des Niedergangs, wie Kulturpessimisten deuten, sondern ein Beleg für gesunde Instinkte der Respektlosigkeit.“ Na, wir werden sehen, welche Früchte diese "gesunden Instinkte der Respektlosigkeit" hervorbringen.
01.02.2006 Wo liegt
das Problem? - „Was man sich aber vorstellen kann und muss ist, was in der
Bundesrepublik los wäre, wenn eine deutsche Zeitung, sagen wir die
‘Frankfurter Rundschau’ oder die ‘Süddeutsche Zeitung’, ein Dutzend
Karikaturen über den Propheten Mohammed drucken würde, in der Art, wie täglich
und überall Karikaturen über Jesus, den Papst und sein Bodenpersonal
erscheinen.“ Das schreibt ‘Spiegel-Online’ in einem Bericht über die Beilegung
des Streites zwischen Dänemark und der muslimischen Welt, der durch
Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Tageszeitung ausgelöst wurde. Mehr
unter
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,398418,00.html
30.01.2006 Junger
Moslem in Deutschland in Panik: "Das Kind einer Christin muss weg" - Vor
fünf Monaten maskierte sich ein 18-jähriger Mazedonier und überfiel seine
hochschwangere Freundin. Sie verlor das gemeinsame Kind und starb fast selbst.
Grund für die brutale Tat: Die Eltern sollten nichts von der Beziehung des
Muslims zu einer Christin erfahren. Dem jungen Mann drohte die Verstossung aus
der Familie. Jetzt steht der Mann vor Gericht. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,398206,00.html
24.01.2006 Kuba:
Christ und Menschenrechtler ,Gefangener des Monats Februar’ - Protest
gegen brutale Behandlung: Der Journalist Alfredo Dominguez Batista nagelte
eine Hand an eine Wand. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12644
24.01.2006 Ägypten:
Koptischer Christ stirbt nach Brandstiftung durch Muslime - In einem
orthodoxen Gemeindezentrum, das nicht offiziell als Kirche registriert war,
wurde gebetet. Sieben Bischöfe kommen zum Begräbnis. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12648
14.01.2006 Deutscher
und Dresdner Bank droht Sammelklage - Auf die Deutsche Bank und die
Dresdner Bank kommt einem Zeitungsbericht zufolge eine Klage armenischer
Familien in den USA zu. Darin würden die Geldinstitute beschuldigt, während
des Völkermordes im christlichen Armenien im Jahre 1915 den Vorgänger des
türkischen Staates, das Osmanische Reich unterstützt zu haben, heisst es in
dem Bericht. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,395336,00.html
11.01.2006 Zwischen 1970
und 1997 war auf Kuba das Weihnachtsfest abgeschafft - Während der
Weihnachtszeit 2005 besuchten kubanische Missionare viele Familien und
brachten ihnen ein Bild des Jesuskindes und eine Broschüre über das
Weihnachtsfest. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12544
10.01.2006 Ukraine:
Der Altarraum ist eine öffentliche Toilette - Die Katholische Kirche in
der Ukraine erleidet gegenwärtig von Seiten der Staatsmacht unglaubliche
Schikanen und Diskriminierungen. Seit Jahren versucht die Diözese, die
katholische Kirche im Zentrum von Sevastopol – 700 Kilometer südlich von Kiew
auf der Halbinsel Krym – zurückzuerhalten. Das Gotteshaus wird gegenwärtig als
Kino verwendet. Im Altarraum hat die Stadt öffentliche Münztoiletten
eingerichtet.
Ein Hilferuf. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2516.html
10.01.2006
Charakterisierung zeitgenössischer Christenverfolgung - Papst Benedikt
XVI. gab schon, als er noch Kardinal war, auf die Frage: "Ist das schon
Christenverfolgung? Es macht doch einen Unterschied, ob Christen in
diktatorischen oder islamischen Staaten eingesperrt oder gefoltert werden,
oder ob sie im Westen ins gesellschaftliche Abseits geraten?" die folgende
Antwort: "Natürlich ist das noch keine Christenverfolgung; es wäre Unsinn,
diesen Ausdruck hier anzuwenden. Aber es gibt sehr wohl Lebensbereiche – und
gar nicht wenige – in denen heute bereits wieder Mut dazu gehört, sich als
Christ zu bekennen. Vor allem wächst die Gefahr angepasster Christentümer, die
dann als menschenfreundliche Weise des Christseins von der Gesellschaft
freudig aufgegriffen und dem vorgeblichen Fundamentalismus derer
gegenübergestellt werden, die so stromlinienförmig gar nicht sein mögen. Die
Gefahr einer Meinungsdiktatur wächst, und wer nicht mithält, wird ausgegrenzt,
so dass auch gute Leute nicht mehr wagen, sich zu solchen Nonkonformisten zu
bekennen. Eine etwaige künftige antichristliche Diktatur würde vermutlich viel
subtiler sein als das, was wir bisher kannten. Sie wird scheinbar
religionsfreundlich sein, aber unter der Bedingung, dass ihre Verhaltens- und
Denkmuster nicht angetastet werden." Zitat entdeckt unter
http://f25.parsimony.net/forum63761/messages/12823.htm
10.01.2006 Kirchen
setzen sich zu wenig für verfolgte Christen ein - Indem sie Informationen
über verfolgte Christen verbreiten, erhöhen sie den Druck auf die betreffenden
Regierungen, die Gefangenen besser zu behandeln, meint einer, der sich seit
Jahren für bedrängte Christen einsetzt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12530
10.01.2006
Christliche Araber in Israel: „Wir sind eine Minderheit innerhalb einer
Minderheit.“ - Anan, 30, kommt aus Nazareth. Die Geburtsstadt Jesu liegt
im israelischen Teil Israels. Anan ist Araber – und Christ. Als Araber gehört
er zu einer Minderheit in Israel. Und als Christ gehört er zu einer Minderheit
unter den Arabern. In ganz Israel leben 1,3 Millionen Araber, das sind etwa
20% der dortigen Bevölkerung. 116.000 davon sind Christen. Viele Christen
liebäugeln damit, das Land zu verlassen, erzählt Anan. Auch er hat darüber
nachgedacht. Doch er blieb. Seine Mutter wäre sonst alleine gewesen, nachdem
sein Vater starb. „Ich liebe mein Land, aber ich verstehe die Menschen nicht,
die hier leben.“ Und vor allem versteht er nicht, wieso er als Christ
diskriminiert wird. „Sie können doch nicht vergessen, was wir für sie getan
haben.“ Schulen und Krankenhäuser – auch Muslime nutzen die christlichen
Einrichtungen gerne. An Anans Schule, der Salvatorian Sisters' Greek Catholic
School in Nazareth, sind nur 85% der Schüler Christen. „Das ist das Gegenteil
des wirklichen Lebens. Das ist das heilige Land. Wir schaffen es, in diesem
Land zu leben. Wir müssen in diesem Land leben, denn es ist unser Land. Ich
ertrage es einfach. Aber ich frage mich, ob es tatsächlich meine Art zu leben
ist. Ich muss stark sein.“ Mehr unter
http://www.pulitzer.de/content/view/88/27/
09.01.2006
Österreichs Sozialisten prüfen 'rechtliche Schritte' gegen Bischof Laun -
Aufregung bei Sozialistischer Jugend wegen Aussagen von Andreas Laun zu
Abtreibung und NS-Zeit. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12524
08.01.2006
Österreich: Bischof Laun warnt vor Christenverfolgung in Europa -
Salzburger Weihbischof fordert Verbot der Abtreibung und betont, dass es auch
in der NS-Zeit viele gab, die nicht gesehen haben, was da kommt.
Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12513
07.01.2006
"Stirb, weil du Christ bist!" - "Sudan, Nigeria, Pakistan, Nord-Korea: In
vielen Ländern der Welt werden Christen diskriminiert und verfolgt, im
vergangenen Jahr wurden 167.000 Menschen wegen ihres Glaubens getötet", hiess
es im Leitartikel einer Ausgabe des deutschen Magazins "Cicero" unter dem
Titel "Stirb, weil du Christ bist!". Es beschäftigte sich mit dem Thema
Christenverfolgung.
Mehr unter
http://www.aref.de/news/mission/2004/christen-verfolgung.htm
07.01.2006
Österreich: Gelten Bibelzitate bald als staatsgefährdend? - Die
österreichische ‘Jugend für das Leben’ wurde kürzlich nach einer Klage der
österreichischen Sozialisten auch in zweiter Instanz verurteilt. Doch das sei
nur der Anfang, meint Dr. Alfons Adam.
Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2501.html
07.01.2006
EU-Gutachten: Gewissensfreiheit gilt für christliches Medizinalpersonal nur
bedingt - Die EU wird von Abtreibungslobbyisten in der Zange genommen.
Jüngst wurden E-Mails von lebensfeindlichen Aktivisten publiziert, in denen
sich diese ihres Einflusses auf die Europäische Union rühmen. Christliche
Hebammen und Frauenärzte haben Grund zu bangen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2499.html
07.01.2006
Türkei: Christen werden diskriminiert - Ohne wirkliche Religionsfreiheit
ist eine EU-Mitgliedschaft der Türkei nicht denkbar - bis dorthin ist es noch
ein weiter Weg. Mehr unter
http://www.wams.de/data/2002/12/15/25337.html
07.01.2005
Indonesien: Drei Christen droht Hinrichtung - Die Männer sehen sich als
Opfer eines Komplotts. „amnesty international“: Prozess entsprach nicht
internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12509
07.01.2006
Indien: Wieder Christen getötet - Immer häufiger kommt es in Indien zu
Gewalt gegen Christen. Vertreter der christlichen Minderheit sprechen bereits
von einem "Belagerungszustand". Mehr unter
http://religion.orf.at/tv/news2/ne00728_indien.htm
07.01.2006 Irak:
Im Korsett der Scharia - Zweieinhalb Jahre nach dem Sturz des
Saddam-Regimes haben fast 80 Prozent der Iraker Ende Oktober für eine neue
Verfassung gestimmt. Im Artikel 2 wird der Islam zu „einer Hauptquelle der
Gesetzgebung” erklärt. Somit droht im Irak jetzt die Einführung des
islamischen Rechts (Scharia). Für Frauen und Christen sind gravierende Folgen
vorprogrammiert. Mehr unter
http://www.csi-schweiz.ch/irak_im_korsett_der_scharia.php
07.01.2006
Irak: Gottes verfolgte Kinder - Christen trauen sich im Irak kaum noch auf
die Strasse. Islamisten bombardieren ihre Kirchen und kidnappen ihre Kinder.
Mehr unter
http://www.zeit.de/2004/44/Tagebuch_II
07.01.2006
Irak: Islamisten machen gezielt Jagd auf Christen - Sie hatten keine
Wahl. Innerhalb von einer Stunde musste die christliche Familie Mossul
verlassen. Morgens lag ein Papier unter der Eingangstür ihres Hauses, auf dem
stand, dass sie den Dominikaner Pater Jawdat bis mittags an die Islamisten
ausliefern soll. Wenn nicht, muss die ganze Familie mit ihrem eigenen Blut
bezahlen. Unterschrift: Die islamische Bewegung. Mehr unter
http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/32/33/59/3233598.html