haefely.info    

     

Christen - verspottet, ausgegrenzt, verfolgt

Dokumentation und Hintergründe eines Phänomens

"Alexamenos betet seinen Gott an" – Spott-Graffiti eines heidnischen Sklaven vom Palatin in Rom, am Kreuz eine Figur mit Eselskopf (3. Jahrhundert)

Seit dem 06.01.2006 sind Sie BesucherIn Nr. Zugriffszähler

 

 

22.07.2006   Vereinte Nationen: Massive Verfolgung von Christen im Irak - Christen im Irak werden massiv verfolgt sowie vielfältig bedroht und diskriminiert. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Papier des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) hervor. Auch wenn sich die gegenwärtige irakische Regierung um den Schutz der Religionsfreiheit bemühe, so habe sich die Lage der Christen seit dem Einmarsch der Koalitionstruppen und dem Sturz des Saddam-Regimes verschlechtert, besonders in den letzten Monaten. UNHCR-Sprecher Roland Schönbauer sagte in Wien, dass Christen am Arbeitsplatz diskriminiert würden. Es gebe antichristliche Hetzkampagnen mit Flugblättern, Plakaten und im Internet. Hinzu kämen zahlreiche Bomben- und Brandanschläge auf Kirchen und andere christliche Einrichtungen sowie individuelle Drohbriefe. Viele Christen halten die Bedrohungen nicht mehr aus und fliehen ins benachbarte Ausland. So verzeichnen die UNHCR-Büros in Syrien und Jordanien, dass rund 44 Prozent der registrierten Flüchtlinge aus dem Irak in der syrischen Hauptstadt Christen seien. Die Zahl der im Irak lebenden Christen ist nach offiziellen Angaben von etwa 1,4 Millionen im Jahr 1987 auf inzwischen deutlich weniger als eine Million gesunken, rund zwei Prozent der irakischen Bevölkerung sind Christen. Etwa ein Drittel der irakischen Christen lebt in den unter kurdischer Autonomieverwaltung stehenden Provinzen im Norden des Landes. Vor allem sind dies Angehörige der chaldäischen Katholiken und der Apostolischen Kirche des Ostens. Auch in Bagdad leben viele Christen, rund 15 000 leben im nordirakischen Kirkuk. In dem Bericht der Vereinten Nationen werden auch konkrete erschreckende Übergriffe und Anschläge gegen Christen oder christliche Einrichtungen aufgeführt. Ende Januar gab es fast zeitgleich Bombenanschläge auf sieben Kirchen und christliche Einrichtungen in Bagdad sowie in den nordirakischen Städten Kirkuk und Mosul, darunter auch die apostolische Nuntiatur in der Hauptstadt. Bei den Anschlägen wurden mindestens sechzehn Personen getötet und weitere 46 verletzt. Mehr unter http://www.kirche-in-not.de/01_aktuelles/meldungen_2006_irak_christenverfolgung.php

14.07.2006   Deutschland: Iranischem Asylbewerber (30) droht bei Abschiebung der Tod - Über das Schicksal von Reza Mamipour Abri wird am 26. Juli vor dem Verwaltungsgericht Ansbach verhandelt Der iranische Asylbewerber Reza Mamipour Abri schwebt in Lebensgefahr. Er soll in den Iran abgeschoben werden, obwohl er bekennender Christ ist und er daher von jedem Muslim straffrei getötet werden darf. Der 30-jährige Abri lebt seit Ende 1997 in Mittelfranken. Bereits zweimal ist sein Asylantrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt worden. Am 26. Juli (11.00 Uhr, Saal 5) wird über seinen Fall am Verwaltungsgericht Ansbach verhandelt. Er kann aber schon jetzt abgeschoben werden. Bei einer ersten Verhandlung 2003 stellte sich das Gericht auf den Standpunkt, Abri werde im Iran nichts geschehen, wenn er sich dort nicht zum Christentum bekenne und unauffällig verhalte. Abri hat sich bereits 1995 im Iran nach Kontakten zu Christen zum Christentum bekehrt. Er war deshalb mehrere Monate inhaftiert und wurde auch gefoltert. Nach seiner Freilassung gelang ihm die Flucht. Würde seine Rückkehr in den Iran bekannt, würde er zweifellos erneut verhaftet und unter Druck gesetzt. Nach dem 1981 in Kraft getretenen iranischen „islamischen Gesetz der Vergeltung“ kann jeder mit dem Tode bestraft werden, der „den Propheten beleidigt“, etwa indem er sich vom Islam ab- und einer „minderwertigen Religion“ zuwendet. Nach einem Gutachten des Beauftragten der ev.-luth. Landeskirche Hannovers für die Seelsorge an Iranern, Hans-Jürgen Kutzner, kann jeder Moslem den Abtrünnigen mit dem Tod bestrafen, ohne dafür strafrechtlich verfolgt zu werden. Ende 2005 wurde in der iranischen Stadt Gonbad-e-Kavus der vom Islam konvertierte freikirchliche Pastor Ghorban Tori entführt und erstochen. Erst kürzlich wurde der iranische Christ Ali Kaboli wegen illegaler religiöser Versammlungen und Abfalls vom Islam festgenommen. Vorher hatte es Reisebeschränkungen, Verhöre, Morddrohungen und einen Giftanschlag gegen ihn gegeben. Der pfingstliche Laienpastor Hamid Pourmand, der Oberst in der iranischen Armee war, wurde 2005 wegen Täuschung der Streitkräfte von einem Militärgericht zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Geschäftsführerin der deutschen Sektion von Christian Solidarity International, Ingrid Seigis, erinnerte an den Fall Abdul Rahman. Rahman hatte sich dem Christentum zugewandt und neun Jahre lang in Deutschland gelebt. Bei seiner Rückkehr nach Afghanistan war er von einem Gericht zum Tode verurteilt worden. Nur aufgrund von Protesten der internationalen Gemeinschaft wurde der Prozess schliesslich im März dieses Jahres abgebrochen und Rahman für verrückt erklärt. „Soll es jetzt einen zweiten Fall Abdul Rahman geben“, fragte Seigis.

Zur Zeit läuft eine online-Solidaritätsaktion zur Unterstützung des Christen Reza Mamipour Abri, wo man sich eintragen kann. Das Ziel:
100.000 Stimmen gegen die Abschiebung von Reza. Es erfolgt dann eine Weiterleitung der Stimmen an Politiker und Presse. http://www.soulsaver.de/aktion/reza_petition.php

14.07.2006   Schweiz: Konvertiten vom Islam zum Christentum reden nicht über ihren Religionswechsel - Der Schutz der Helfer und Angehörigen hat Priorität. Mehr unter http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,61982

13.07.2006   Österreich: 'Christen müssen die Ablehnung von anderen tolerieren und akzeptieren' - Bundeskommunikationssenat lehnt Beschwerde von Katholiken gegen ORF-Film ab und stützt sich auf umstrittenes Gutachten des Grazer Theologen Peter Trummer, der meint, dass eine Verletzung des Grundrechts der Religionsfreiheit nicht gegeben sei. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14190

02.07.2006   Indien: Mutter-Teresa-Schwestern verhaftet - Vier Schwestern der von Mutter Teresa gegründeten Missionarinnen der Nächstenliebe sind im südindischen Bundesstaat Andra Pradesch vorübergehend verhaftet worden. Die Ordensfrauen wurden angeklagt, in einem staatlichen Krankenhaus – das sie seit zwanzig Jahren regelmässig besuchen – für die Bekehrung von Hindus zu werben. Nach Intervention des Diözesanbischofs wurden die Missionsschwestern wieder auf freien Fuss gesetzt. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3461.html

28.06.2006   Pakistanischer Christ seit vier Jahren in Todeszelle - Wegen Blasphemie verurteilt: Seit 29. Juni 2002 ist Agustine Ashiq Kingri Masih im Gefängnis. Ihm droht der Tod durch Strang. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14056

24.06.2006   Indien: Vergewaltigte Christinnen verklagt - Hindu-Extremisten werfen den Opfern Zwangsbekehrung vor. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14013

24.06.2006   Pakistans Bischöfe: Das Blasphemiegesetz tötet, die Regierung schweigt - Die bischöfliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden fordert, dass die Regierung nicht weiter tatenlos zusieht sondern für Gerechtigkeit sorgt. Mehr unter  http://www.kath.net/detail.php?id=14011

14.06.2006   Palästina: Christ in Hamas-Regierung zurückgetreten - Der einzige Christ in der muslimischen Hamas-Regierung, der orthodoxe Tanas Abu Aita, ist Montag Nacht von seinem Amt als Tourismusminister zurückgetreten. Mit diesem Schritt dürfte sich laut einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ für die Christen im Heiligen Land nicht viel ändern. Die Christen befinden sich dort in einer sehr schwierigen Situation zwischen jüdischem Hammer und islamischem Amboss. Viele von ihnen müssen aus dem Land flüchten. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3365.html Durch die Regierung der Hamas sei eine dritte Stufe eingetreten „für das Leiden der Christen im Nahen Osten“, sagt Nahostexperte Pfarrer Joachim Schroedel. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13937

14.06.2006   Indien: Hindus vergewaltigen Christinnen - Sie wollten ihrem Glauben nicht abschwören. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13911

27.05.2006   ‚Unrechtmässiges Eingreifen in die Kompetenzen Gottes’ - Stellungnahme von Kardinal Dias zur Religionsfreiheit und den Anti-Bekehrungs-Gesetzen in Indien. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13778

26.05.2006   Ungleichbehandlung bei Verunglimpfung von menschlichem Leiden - Eine Schubkarre mit Leichen von KZ-Häftlingen, versehen mit dem Kommentar "Kostenlose Taxi-Fahrt". Eine Szene aus einem Kurzfilm, mit dem ein holländischer Student für eine fiktive Techno-Party warb. Nun wurde er verurteilt - und bekam in einer KZ-Gedenkstätte eine Idee vom Grauen des Nazi-Terrors. Mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,418177,00.html  Eine solche Verurteilung ist gutzuheissen. Wer sich über das Leiden anderer Menschen lustig zu machen glaubt, braucht spürbare Konsequenzen. Was im Zusammenhang mit dem jüdischen Holocaust geahndet wird, geht als Verulkung des Christentums bei Behörden allerdings meist glatt durch. Das Leiden Christi am Kreuz, dessen sakramentales Gedächtnis in der Messe wie auch das Leiden von christlichen Martyrern kann schonungslos karikiert werden, ohne dass sich die Urheber wie in Fällen von Verunglimpfung der Leiden des Holocaust vor rechtlichen Folgen allzusehr zu fürchten brauchen. Da werden erfahrungsgemäss zwei verschiedene Ellen angelegt.

24.05.2006   Iranischem Konvertiten droht Todesstrafe - Nach seiner Konversion flüchtete Morteza Choughrati nach Armenien. Jetzt will das Land ihn wieder in den Iran abschieben. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13737

18.05.2006   Frankreich: Bei Christus geht alles - Die Darstellung eines völlig entblössten Christus mit einem Kondom in der Hand stellt offenbar keine Schmähung Christi dar und bewegt sich in Frankreich innerhalb der zulässigen Grenzen der Meinungsfreiheit. Das glaubte kürzlich ein Pariser Berufungsgericht. Es wies die Klage gegen eine Ende April letzten Jahres in dem linksextremen Blatt ‘Libération’ veröffentlichte Karikatur in zweiter Instanz zurück. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3218.html

18.05.2006   Da Vinci Code: Ein Flop? - „Die Aussagen gegenüber der Kirche und gegenüber der Gottheit Jesu sind nicht so brisant im Film selbst. Man könnte glauben, dass die Produzenten Angst hatten, dass viele Christen den Film nicht sehen möchten. Und sie haben viel geändert im Film gegenüber dem Roman. Man könnte sagen: Viel Lärm um nichts, denn der Film ist erstens nicht gut und zweitens nicht gegen die Kirche.“ Das meint Marc Aellen – ehemaliger Vizegeneralsekretär und Pressebeauftragter der Schweizer Bischofskonferenz und neuer Generalsekretär des Weltverbandes katholischer Medien ‘Signis’ – im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’ über den antikatholischen Film ‘Sakrileg’. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3218.html

10.05.2006   Kärnter Kirchenzeitung organisiert 'Da Vinci Code'-Filmvorführung - Diözese Graz-Seckau klärt mit tausenden Folder über die Irrtümer des Filmes auf. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13607

09.05.2006   Trotz Protesten: MTV strahlt alle Popetown-Folgen aus - Sender verweist darauf, dass angeblich die "klare Mehrheit der Zuschauer" dies möchte. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13597

09.05.2006   Schweiz: Beschwerde gegen Karikatur des toten Papst Johannes Paul II. abgewiesen - Die Freiheit der Satire und der Karikatur dürfe nicht durch religiöse Verbote eingeschränkt werden, meinte der Schweizer Presserat. Er hat eine Beschwerde gegen die Zeitung "Le Temps" wegen einer Karikatur des aufgebahrten Leichnams von Papst Johannes Paul II. zurückgewiesen. Kritiker des Urteils reagierten verständnislos und weisen darauf hin, dass eine vergleichbare Zeichnung nach dem Dahinscheiden eines andersgläubigen Religionsstifters oder -führers, etwa des Dalai Lama oder Mohammeds einen weltweiten berechtigten Sturm der Entrüstung verursacht hätte. Mehr unter http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/622638.html

08.05.2006   Gehirnwäsche für Chinas Priester - Die „Patriotische Vereinigung“ will den Klerus von einer „autonomen“, von Rom unabhängigen Kirche überzeugen – notfalls auch mit Zwang. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13588

06.05.2006   TV-Werbeverbot für religiöse Zeitschrift «Sonntag» - Das christliche Verlagshaus CAT-Medien darf für die Wochenzeitschrift «Sonntag», die primär für Katholiken gedacht ist, am Fernsehen nicht werben. Ende März wollte das Medienhaus einen Spot bei RTL und VOX senden lassen. Religiöse Werbung in Radio und Fernsehen sei verboten, erklärte das Bundesamt für Kommunikation.  „Religiöse (…) Werbung ist verboten“, lautet Art. 18 des Radio- und Fernsehgesetzes von 1991. Fabian Egger, Geschäftsführer von CAT-Medien versteht den Entscheid nicht. «Die Zeitschrift «Sonntag» ist alles andere als ein Medium, das missionieren will», sagte er gegenüber der Kipa. Unter diesem Gesichtspunkt die Werbung für eine Zeitschrift zu verbieten, die sich "unabhängig und neutral" mit Themen des katholischen Glaubens auseinander setze, sei absurd, meint die Geschäftsleitung der CAT-Medien und fragt, ob dann nicht Werbung in Radio und Fernsehen für alle Medien verboten werden müsste, die sich mit Themen der Kirche und des Glaubens auseinander setzen. Um den Spot trotzdem zu zeigen, hat CAT-Medien jetzt eine eigene Website eingerichtet. Unter www.verbotenerspot.ch kann der verbotene Spot eingesehen werden.

26.04.2006   Brutale Übergriffe auf Hmong-Christen in Vietnam: Opfer geschlagen, Häuser und Felder zerstört, Hab und Gut geraubt  - Mehrfach kam es in den vergangenen 30 Tagen zu überfallartigen Attacken auf Christen der ethnischen Minderheit der Hmong in den nordvietnamesischen Provinzen Dien Bien, Lao Cai und Lai Chau. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erhielt in den letzten Monaten Kopien mehrerer geheimer Anweisungen der Kommunistischen Partei Vietnams, die darauf zielten, die Religionsfreiheit der ethnischen Christen weiter einzuschränken. Infolge der Übergriffe, die in mehreren Provinzen stattfanden, wurden zahlreiche Menschen verletzt und misshandelt und hunderte obdachlos. Die IGFM ist sehr besorgt über die anhaltenden schweren Übergriffe auf Christen und ruft die USA und EU auf, im Rahmen ihrer Menschenrechtsdialoge mit Vietnam diese Fälle anzusprechen und auf eine Aufklärung zu drängen. Die IGFM appelliert auch an die vietnamesische Regierung, das Leben der Christen zu schützen und die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Mehr unter http://www.igfm.de/index.php?id=384&tx_ttnews[tt_news]=535&tx_ttnews[backPid]=20&cHash=a3dbb93923

17.04.2006   Unruhen in Ägypten nach der Ermordung eines Christen - Trauerfeier in Alexandria endet in Schlägerei - 15 Verletzte. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13406

16.04.2006   Österreich: Muslime sollen sich für Vandalenakt in Kirche entschuldigen - In einem Interview mit ‘Radio Vorarlberg’ vom gestrigen Samstag fordert der Bischof von Feldkirch, Elmar Fischer, eine Entschuldigung von Muslimen der Gemeinde Hohenems. Mehrere türkische Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren hatten in der österreichisch-schweizerischen Grenzstadt Anfang April eine katholische Kirche geschändet und einen grossen Sachschaden angerichtet (vgl. unsere Meldung von 06.04.2006). In der Kirche wurden Wände und Türen durch Fusstritte schwer beschädigt. Zudem wurden Chips und Müll verstreut sowie Gesangsbücher mit unsittlichen und beleidigenden Aussagen verschmiert und ins Weihwasserbecken gespuckt. Bischof Fischer vermut bei den Vandalenakten auch einen religiösen Hintergrund. Der türkische Generalkonsul Nurhan verurteilt den Vorfall in der Hohenemser Kirche St. Konrad scharf. Derartige Attacken im "Hause Gottes" - egal welcher Religion - seien nicht zu akzeptieren. Derartige Attacken seien nicht zu akzeptieren. Man müsse etwas dagegen tun. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3048.html   http://oesterreich.orf.at/vorarlberg/stories/100802/

15.04.2006   Spanien: Kulturkampf meldet sich zurück - Der sozialistische spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hat die Laizismus-Debatte in seinem Land neu aufgeheizt. Dies berichtete die ‘Katholische Nachrichtenagentur’. In einem Interview mit der Zeitschrift ‘Claves de Razon Practica’ meinte der Ministerpräsident, die Katholische Kirche vertrete Positionen, die glauben liessen, das Kirchenrecht stehe über dem Recht des Staates. Er bezeichnete eine solche Einstellung als „ideologische Reliquie“. Papst Benedikt XVI. wird im Juli nach Spanien reisen. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3038.html

10.04.2006   Debatte um Papstsatire: MTV wirbt nicht weiter für "Popetown" - Nach der Kritik des Deutschen Werberates verzichtet der Musiksender MTV auf die weitere Verbreitung der umstrittenen Werbeanzeige für die Cartoon-Serie "Popetown". Der Werberat sah in der Anzeige "eine eklatante Verletzung religiöser Empfindungen." Der Sender teile zwar die Auffassung des Werberates nicht, erklärte MTV, aus anderen, "mediaplanungstechnischen" Gründen werde aber auf die weitere Schaltung des Motivs verzichtet. Diese Haltung des Senders sei Anlass gewesen, MTV trotz des Rückzugs zu tadeln, teilte der Werberat heute mit. Mehr unter http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,410972,00.html

10.04.2006   Salzburg: Kunstaktion "Karfreitagsprozession" abgesagt - Die ARGEKultur hat Dienstagvormittag die für Karfreitag geplante Performance in der Salzburger Altstadt abgesagt. Der Grund seien die vehementen Drohungen gegen die Organisatoren und Künstler. Mehr unter http://salzburg.orf.at/stories/102037/ So sehr der Rückzug zu begrüssen ist, dass Drohungen gegen Leib und Leben der AktionistInnen dafür ausschlaggebend gewesen sein soll, stimmt traurig und nachdenklich. Tragen Menschen, welche nicht zu unterscheiden wissen zwischen einem gewaltlosen Einsatz für die Respektierung der eigenen Glaubensüberzeugungen und Gewaltandrohung, ihren Christennamen wirklich zu Recht? Vielleicht sollten solche Menschen wieder einmal in der Bibel den 1. Petrusbrief aufschlagen. Dort steht bei Vers 23 über ihren Herrn: "Er schalt nicht, da er gescholten wurde, er drohte nicht, da er litt, sondern übergab es dem, der gerecht richtet." Dazu passt übrigens auch ein ARGEkultur-Forumseintrag von Petra Biermeier unter http://www.kath.net/detail.php?id=13356

10.04.2006   Saudi-Arabien: Katholischer Priester wegen Messfeier ausgewiesen - Saudi-Arabien zählt zu jenen Staaten, welche die Religionsfreiheit von Nichtmuslimen am stärksten unterdrücken. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13353

10.04.2006   Deutschland: "www.stoppt-popetown.de" geht online - Die Initianten der Aktion, die sich gegen die Ausstrahlung der englischen Trickfilmserie durch den Sender MTV wendet, schreibt auf ihrer Homepage: "Nach der Ereignissen rund um die Mohammed-Karikaturen hatten wir gedacht, es bestehe Einigkeit darüber, dass Medien Rücksicht auf die religiösen Gefühle der Gläubigen nehmen sollten - egal ob sie Muslime, Juden, Buddhisten oder Christen sind. Aber offenbar haben wir uns geirrt. Auf unserem Glauben, seinen Symbolen und Repräsentanten meinen manche in den Medien um eines billigen Effekts wegen herumtrampeln zu können. Könnte man die Serie 'Popetown' noch als bunten Schwachsinn ertragen, so ist mit der MTV-Werbung für die Serie die Grenze eindeutig überschritten. Die Werbeanzeige zeigt einen offenbar gut gelaunten Jesus Christus mit Dornenkrone, der wohl MTV schaut. Im Hintergrund des leere Kreuz, dazu der Slogan 'Lachen statt rumhängen'. Schwer vorstellbar, dass Gläubige Katholiken und Evangelische das witzig finden. Und das Werbe-Argument? Da muss man abwägen. Wir meinen, es ist an der Zeit, dass unser Unmut über diese Häme einmal deutlich artikuliert wird. Wenn wir uns nicht endlich wehren, hört das niemals auf. Und damit kein Missverständnis entsteht: Wehren - mit Argumenten, nicht mit Gewalt." Link: www.stoppt-popetown.de

07.04.2006   Pakistan: Muslimische Extremisten verbrennen Bibel - Aus Protest gingen am 4. April 1.500 Christen auf die Straße, um gegen die Untat zu demonstrieren. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13326

07.04.2006   Österreich: ,Arge Provokation für den christlichen Glauben’ - Erzbischof Alois Kothgasser kritisiert eine „Karfreitagsprozession“ mit einer nackten Frau am Kreuz als „Pervertierung religiöser Inhalte“. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13325

07.04.2006   Österreich: Zum Karfreitag eine nackte Frau am Kreuz - Ausgerechnet am Karfreitag, dem 14. April 2006 ist in Salzburg ein Spektakel angesagt, welches von vielen Christen als krasse Verhöhnung ihrer Glaubensinhalte empfunden wird. Unter dem Titel "ER-Lösung? Eine Glaubensprozession" wird eine nackte Frau am Kreuz von der Franziskanerkirche zum Nonntal begleitet. Die Rede ist auch von einem stark rhythmisierten sogenanntes Stationendrama, das mit einem choreographischen Szenario mit anschliessender Kreuzigungsfeier daherkommt. Dabei kreuzen offenbar auch Heilsprediger, Heilsfinder, Wunderheiler und Siegheiler auf. Ein Trommel-Rhythmus wird die seltsame Gesellschaft vorantreiben und ein Sprecher dabei das kommende Reich verkünden. Die Prozession findet im Rahmen der 6. Salzburger Performance Tage statt, welche unter dem Patronat der ARGEkultur Salzburg stehen und von den Behörden finanziell unterstützt werden. Christen seien jene Menschen, die man jederzeit dumm hinstellen könne. Dies die Meinung von Dr. Alfons Adam, der inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Salzburg Strafanzeige wegen des Versuches der Herabwürdigung religiöser Lehren nach Paragraph 188 des Österreichischen Strafgesetzbuches erstattet hat. Bei dieser Gesetzbestimmung geht es um die Frage, ob eine Person oder Sache, die den Gegenstand religiöser Verehrung bildet, auf eine Art und Weise herabgewürdigt und verspottet werde, die geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen. Bis jetzt wurden solche Strafanzeigen in Österreich mit Regelmässigkeit nicht behandelt. Begründung: Es gäbe kein berechtigtes Ärgernis. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2999.html

07.04.2006   Deutschland: Religionsphilosophin will Boykott gegen geplante MTV-Serie ,Popetown’ - Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz findet es „geschmacklos“, dass die Sitcom in der Heimat Benedikts XVI. ausgestrahlt wird. „Man würde Muslimen eine solche Sendung niemals zumuten“, meint die deutsche Religionsphilosophin zur geplanten Ausstrahlung der Sitcom „Popetown“ auf dem Sender MTV, die Papst und Kirche durch den Kakao zieht. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13324

06.04.2006   Belgien: Von den Moslems vertriebener Priester wegen „Islamophobie“ vor Gericht - Der  in der Türkei geborener Geistliche Samuel Ozdemir kennt das Leben unter Moslems aus eigener Erfahrung. Doch in seiner neuen Heimat besitzt er einen noch grösseren Feind: die belgische Magistratur. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2987.html

06.04.2006   Österreich: Vandalen hinterlassen Müll und Chips in der Kirche - In der österreichisch-schweizerischen Grenzstadt Hohenems wurde am Donnerstag vor einer Woche die Pfarrkirche St. Karl Borromäus verwüstet. Die – vermutlich jugendlichen – Vandalen beschädigten Wände und Türen durch Fusstritte. In der Kirche waren Müll und Chips verstreut, die Gesangbücher wurden mit unsittlichen und diffamierenden Aussagen verschmiert. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2993.html

06.04.2006   Vietnam: Schikanen gegen evangelische Pastorenfamilie - Pastor Nguyen Lap Ma (Jahrgang 1937), ehemaliger Superintendent der Evangelischen Kirche Vietnams (EKV), steht seit 1976 im Visier des vietnamesischen Staatssicherheitsdienstes, weil er gegen die Enteignung von Kirchengebäuden und Grundstücken protestiert hat. Er wurde 1976 das erste Mal verhaftet, zweimal zwangsumgesiedelt und ist zusammen mit seiner Familie Opfer zahlreicher Repressalien. Seit 1982 befindet sich seine Familie in dem kleinen Dorf Long-My in der Provinz Can-Tho in der Verbannung. Er darf seinen Beruf nicht ausüben und ist mit seiner Familie Opfer verschiedener weiterer staatlicher Repressalien. Gegen Pfarrer Lap Ma liegt keine Anklage und kein Urteil vor. Mehr unter http://www.igfm.de/?id=181

05.04.2006   Der Westen gegen das Christentum? Die Zeit ist zurückgekommen, da es heisst, auch die Christen zu schützen. - Vor dem Hintergrund der allgemeinen Aufrufe zur Toleranz gegenüber den Moslems, gegen die der Autor natürlich keine Einwände erhebt, möchte man dennoch auch auf ein neues Phänomen hinweisen, das in diesem Jahrhundert besonders deutlich zu Tage getreten ist. Ich weiss nicht, worin der Grund der offensichtlichen Unüberlegtheit der heutigen westlichen politischen Elite liegt, doch versetzt viel zu viel davon, was sie heute unternimmt, dem Christentum erschreckende Schläge. Und das all seinen Strömungen gleichzeitig. Ein Kommentar von Pjotr Romanow von der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti unter http://de.rian.ru/analysis/20060404/45185592.html

03.04.2006   Pakistan: Erneuter Anschlag auf Kirche - So viel Interesse wie für den Fall Abdul Rahman wünschen sich Menschenrechtler auch für religiöse Minderheiten in Pakistan. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13289

03.04.2006   Deutschland: TV nimmt keine Rücksicht auf Gefühle von Christen - Ab dem 3. Mai will ein TV-Kanal in Deutschland einen Hetzfilm gegen Papst und Kirche ausstrahlen. Dagegen meldete sich kürzlich auch der Vorsitzende der evangelischen ‘Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis’ in Bayern, Andreas Späth, zu Wort. Späth teilte den Verantwortlichen des Senders mit, dass er die Herabsetzung der Religion für äusserst geschmacklos halte. Es sei „höchst befremdlich, daß man auf den Islam – wohl wegen seines latenten Gewaltpotentials – bis zur Selbstverleugnung Rücksicht nimmt, während man über Christen permanent Dreckkübel ausgiesst – wohlwissend, dass man es sich hier trauen kann“. Späth kündigte einen Boykott der im Umfeld von Popetown werbenden Firmen an. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2972.html

02.04.2006   China: Bischof, Arzt und Zwangsarbeiter in Salzmine - Erst jetzt wurde bekannt, daß der chinesische Bekennerbischof Monsignore Petrus Fan Wen-xing am 28. Februar 85jährig starb. Seine letzten Worte waren: Gott segne uns. Der Bischof stammte aus einem Ort 250 Kilometer südlich von Peking. Bereits mit 29 Jahren wurde er Generalvikar seiner Diözese in der Provinz Hebei. Während der Kulturrevolution arbeitete er als Arzt in einem Spital und wurde später zur Arbeit in einer Salzmine verurteilt. 1981 wurde er zum Bischof von Jingxian ernannt. Er eröffnete ein Schwesternhaus, ein Kleines Seminar und verschiedene Kirchen. Sein Nachfolger Bischof Matthias Chen Xikly erlitt im Jahr 2002 einen Hirnschlag und ist seitdem im Koma. Nach dem Tod von Bischof Fan hielten Gläubige und Priester bis zur Beerdigung eine ununterbrochene Gebetswache vor seinem Sarg. Der Bischof wurde am 4. März beigesetzt. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2967.html

01.04.2006   Deutschland: Gotteshaus geschändet - Aus einer Kirche im Erzbistum Köln ist ein Ziborium mit konsekrierten Hostien unbekannten Kirchenräubern in die Hände gefallen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2965.html

30.03.2006   Irak: Kein Musterland "Kurdistan"- Im von Kurden verwalteten Norden des Iraks, dem gepriesenen "Kurdistan" ist von Foltern, Einschüchtern und Hinrichten die Rede. Bislang steht der kurdische Teil des Irak im Ruf, demokratischer zu sein als der Rest des Landes. Zwei jüngere Ereignisse werfen jedoch ein anderes Licht auf die Meinungs- und Pressefreiheit im "Modell Kurdistan". Der Sicherheitsdienst der Kudischen Demokratischen Partei würde im Nordirak politisch unliebsame Personen "foltern, einschüchtern und hinrichten", wurde bekannt. So würden Christen, Pazifisten, Kommunisten oder westlich orientierte Kurden in Sicherheitsgefängnissen im Nordirak mehr als ein Jahr ohne Anklage oder Gerichtsverfahren festgehalten werden. Dem Roten Kreuz oder amerikanischen Offizieren würden die politischen Gegner als "islamische Fundamentalisten" vorgeführt. Mehr unter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22353/1.html

30.03.2006   China: Katholiken im Untergrund stärker verfolgt - Gegenwärtig führen die chinesischen Kommunisten einen verbissenen Kampf gegen die Kirche im Land. Die Verfolgungen betreffen vor allem die Provinz Hebei, jene chinesische Region im Nordosten Chinas, wo die Anzahl der Katholiken am grössten ist. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘AsiaNews’ Mitte März. Das Ergebnis der Verfolgungen: Die Teilnahme an den im Untergrund entstandenen Hauskirchen wächst. Gegenwärtig bereiten sich 21 Männer im Untergrund auf die Priesterweihe vor. Für Beobachter ist das ein Anzeichen, dass die Kommunisten die Untergrundkirche in den Diözesen Zhengding und Hebei vernichten wollen. Doch die bedrängten Priester geben sich optimistisch. Nach ihren Angaben haben die Verfolgungen die Entschlossenheit und den Enthusiasmus in den Pfarreien gestärkt. Der Bischof von Zhengding, Mons. Julius Dschia Zhiguo (70), der vom Regime in den Untergrund gedrängt wird, sitzt seit dem vergangenen November im Kerker. Mons. Dschia war am 8. November für sogenannte Studiensitzungen verhaftet worden. Das ist eine Bezeichnung für kommunistische Indokrinationsprogramme. Durch sie sollen katholische Bischöfe gedrängt werden, sich der vom Regime gegründeten ‘Patriotische Vereinigung’ anzuschliessen. Gewöhnlich dauern diese Gehirnwäschen einige Wochen. Doch dieses Mal ist der Vollzug länger und schärfer. Zwischen 2004 und 2005 wurde Mons. Dschia achtmal verhaftet. Der Bischof ist wegen seiner Arbeit für Waisenkinder weit über die Kirche hinaus bekannt. Nach Informationen aus Kreisen der Polizei will die chinesische Regierung Mons. Dschia „vollständig isolieren“. Die Verhaftung des Bischofs ist Teil einer grösseren Strategie, um den Katholiken ihre Hirten wegzunehmen. Verhaftungen von Priestern und Seminaristen gehören darum in Hebei zur Tagesordnung. Alleine im vergangenen November wurden viele Priester und Seminaristen festgenommen, unter ihnen Hw. Li Suchuan (40) und Hw. Yang Ermeng (35). Ein weiterer Priester, Hw. Yang Dschianwei, wurde mit zehn Seminaristen verhaftet und befindet sich immer noch in Haft. Alsdann traf es den Rektor des Untergrundseminars der Diözese Zhaoxian in Hebei, Hw. Gao Baojin, und sechs Priester der Diözese Zhengding. Zwei von ihnen – Hw. Wan Jin Shan (50) und Hw. Gao Lingshen (50) – wurden zusammengeschlagen. Alle Kirchen der Diözese Zhengding wurden von der Polizei geschlossen und versiegelt. Die Priester zelebrieren die Heilige Messe jetzt geheim in Häusern. Wenn die Polizei einen Geistlichen fasst, wird er nach Hause zurückgeschickt, um auf den Feldern zu arbeiten. „Sie sind nichts anderes als ein Bauer“, erklärte ein Funktionäre des Büros für religiöse Angelegenheiten einem Untergrundpriester. Ein Untergrundpriester erklärte vor ‘AsiaNews’, dass es eine Zeit gegeben habe, wo die Priester nur bedroht worden seien: „Jetzt verhaften sie uns.“ Doch das führe auch dazu, dass die Katholiken ihrer Verantwortung bewusst würden: „Ein Laie erklärte mir kürzlich: Hochwürden, ich bedauere es, dass ich dem Geldscheffeln so lange so viel Bedeutung zugemessen habe. Jetzt, da unsere Gemeinschaft Verfolgung leidet, müssen wir mehr tun, bis zum Punkt, uns für die Kirche zu opfern.“ Die Teilnahme an Hauskirchen nimmt zu. Missionspriester aus anderen chinesischen Gegenden strömen in die Provinz ein, wo die Verfolgung am grössten ist. Seminaristen ohne Priesterseminar wurden in Familien untergebracht. Priester unterrichten sie. Von den 21 Seminaristen ist einer ein Einzelkind. Zwei stammen aus reichen Familien. Der Untergrundpriester beklagt sich nicht: „Die Regierung glaubte, uns zerstören zu können, aber sie hat sich getäuscht. Die Katholiken sind noch entschlossener und enthusiastischer. Früher musste ich junge Menschen dazu drängen, an der Messe teilzunehmen. Jetzt kommen sie von selber.“ Quelle: http://www.kreuz.net/article.2956.html

30.03.2006   Schweiz: Satanist wegen Kirchenbrandstiftung verurteilt - Gemäss der Staatsanwältin hatte der Angeklagte im November 2004 in der katholischen Kirche Peter und Paul in Aarau mit einem schwarzen Lippenstift Symbole des Satanismus sowie christusfeindliche Schriften neben dem Holzkreuz, auf einem Glasbild und auf dem Altartuch angebracht und einen Beichtstuhl in Brand gesteckt. Der Schaden beträgt rund 1,2 Mio. Franken. Der Angeklagte hatte im Jahre 2004 zusammen mit Kollegen einen Satanisten-Zirkel ins Leben gerufen. Zu jener Zeit unterhielt er auch sexuelle Kontakte zu einem 15-jährigen Mädchen - angeblich ohne zu wissen, dass dieses noch minderjährig war. Das Bezirksgericht Aarau hat am späten Mittwochabend den 21-jährigen Schweizer zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Mehr unter http://www.espace.ch/artikel_195172.html

29.03.2006   Gefährlicher Glaube in Afghanistan - Zum Christentum konvertierte Afghanen leben gefährlich: Um nicht in die Fänge von Polizei oder Islamisten zu geraten, finden ihre Riten nur im Verborgenen statt. Die stete Gefahr schweisst sie zu einem Geheimbund zusammen, dessen Mitglieder immer auf der Flucht sind. Aus Kabul berichtet Matthias Gebauer unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,408529,00.html

28.03.2006   Italien will Abdul Rahman Asyl bieten: Erhöht italienische Gastfreundschaft Terrorgefahr? - Seit wenigen Stunden ist Abdul Rahman wieder auf freiem Fuss - doch sicher ist er nicht: Der zum Christentum übergetretene Mann wird vor radikalen Islamisten in seiner Heimat Afghanistan versteckt. Jetzt kann er mit einer Aufnahme in Italien rechnen. Mehr unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,408431,00.html

27.03.2006   Der Christ Abdul Rahman im "Knast der armen Teufel" - Selbst die Gefängniswärter haben Mitleid mit den Insassen von Pulicharkhi. Dort bangt seit rund zwei Wochen Abdul Rahman um sein Leben - weil er zum Christentum konvertierte. "Spiegel Online" hat den berüchtigten Knast besucht. Aus Kabul berichtet Matthias Gebauer unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,408290,00.html

26.03.2006   Afghanistan: Abdul Rahman in Hochsicherheitsgefängnis verlegt - Der zum Christum konvertierte Afghane Abdul Rahman ist nach Todesdrohungen von Mithäftlingen aus einem Kabuler Untersuchungsgefängnis in einen Hochsicherheitstrakt verlegt worden. Das teilten die afghanischen Behörden mit. Rahman sei in das Politscharki-Gefängnis gebracht worden, in dem auch hunderte von Taliban- und Al-Kaida-Kämpfern einsitzen. Der Direktor des Hochsicherheitsgefängnisses, Schahmir Amirpur, bestätigte die Einweisung und sagte, Rahman habe die Aufseher angefleht, ihm eine Bibel zu geben. Die italienische Zeitung "La Repubblica" veröffentlichte derweil ein Interview mit Rahman. "Ich bin nicht verrückt und ich bin kein Held", sagte der 40-Jährige. "Ich weiss, dass ich im Recht bin. Ich bedauere nichts." Er respektiere das afghanische Gesetz und den Islam. "Aber ich habe für mich und für meine Seele entschieden, Christ zu werden. Das ist kein Vergehen." Mehr unter http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5368080_REF3,00.html

26.03.2006   Asylverfahren in Deutschland: Dürfen zu Christen konvertierte Moslems abgeschoben werden? - Keine Abschiebung bei Übertritt zum Christentum? -- eine Bedrohung auch für in Deutschland lebende Afghanen, die konvertiert sind und nach Afghanistan abgeschoben werden sollen. Rund 65.000 Afghanen leben in Deutschland, 15.000 davon in Hamburg. Knapp 200 Afghanen wurden im vergangenen Jahr aus Deutschland abgeschoben. Nicht immer sei der Übertritt ein Schutz vor Abschiebung, erklärt der Hamburger Rechtsanwalt Thorsten Buschbeck, der afghanische Asylbewerber vertritt, im Interview mit tagesschau.de. Und die zum Christentum übergetretenen Afghanen werden offenbar von ihren Landsleuten nicht immer respektiert. Fälle von Übergriffen durch muslimische Landsleute gibt es auch in Deutschland. Mehr unter http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5363666_REF3_NAV_BAB,00.html

26.03.2006   Türkei restauriert erstmals Kirchen - Erstmals seit Jahrzehnten sollen in der Türkei dem Verfall preisgegebene Gotteshäuser nichtmuslimischer Glaubensgemeinschaften vom Staat restauriert werden. Dazu gehöre eine ehemals syrisch-katholische Kirche in Iskenderun am östlichen Mittelmeer, die zuletzt als Pornokino diente, berichtete die Zeitung "Hürriyet". Mehr unter http://www.welt.de/data/2006/03/25/864732.html

23.03.2006   Staatsraison vor Gerechtigkeit: Wird afghanischer Konvertit Abdul Rahman zwangspsychiatrisiert? - Ungeachtet der internationalen Proteste forderten führende afghanische Geistliche den Tod des Christen Rahmans. Der afghanische Wirtschaftsminister Amin Farhang rechnet jedoch mit einer Intervention Karzais. Er verwies zwar auf das Prinzip der Gewaltenteilung in Afghanistan, sagte aber auch, dass in der afghanischen Verfassung die Achtung der Menschenrechte festgeschrieben sei. "Es kann sein, dass zwischen den beiden Gewalten im Staate ein Konflikt entsteht", sagte Farhang. "Dann ist es die Aufgabe des Präsidenten, diesen Konflikt zu lösen." Der Minister geht davon aus, dass Rahman in die Psychiatrie eingewiesen werde. Ein Richter habe festgestellt, dass der Angeklagte geistig nicht ganz in Ordnung sei, sagte Farhang dem "Kölner Stadtanzeiger". Rahman habe dem Richter zufolge "widersprüchliche Sachen" gesagt und seine gesamte Familie unter Druck gesetzt, dass auch sie zum Christentum konvertieren solle. Auch im Islam sei die Rechtslage so, dass ein Angeklagter im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte sein müsse, betonte Farhang. Das treffe auf Rahman aber nicht zu, deshalb müsse er psychiatrisch behandelt werden. "Ich hoffe und vermute, dass die Sache so ausgeht." Führende afghanische Geistliche wiesen die Darstellung zurück. "Er ist nicht verrückt. Er ist vor die Medien getreten und hat bekannt, ein Christ zu sein", sagte etwa Hamidullah, der Chefprediger der Hadschi Jakob Moschee in Kabul. "Die Regierung fürchtet sich nur vor der internationalen Staatengemeinschaft. Aber die Bevölkerung wird Rahman töten, wenn er freigelassen wird." Mehr unter http://www.welt.de/data/2006/03/24/864284.html

21.03.2006   Chinesischer Kardinalskandidat: "Die Partei ist nervös wegen nichts" - Am Freitag wird der Chinese Zen Ze-kiun zum Kardinal ernannt. Er will zwischen Kirche und Kommunisten vermitteln. Paul Badde hat ihn interviewt unter http://www.welt.de/data/2006/03/21/862965.html

21.03.2006   Afghanistan: Deutscher Verteidigungssekretär Pflüger kritisiert Prozess gegen konvertierten Ex-Muslim – In den Fall des in Afghanistan von der Todesstrafe bedrohten, zum Christentum konvertierten Ex-Muslims Abdul Rahman (Bild) schaltet sich auch die Bundesregierung ein. Verteidigungsstaatssekretär Friedbert Pflüger forderte internationale Proteste gegen die drohende Hinrichtung des Mannes, der Mitte vergangenen Jahres aus Deutschland zurückgekehrt und zuvor vom Islam zum Christentum konvertiert war. Der Prozess gegen Rahman sei „unerträglich und muss den Protest der gesamten Staatengemeinschaft hervorrufen“, sagte Pflüger.„Deutschland beteiligt sich in Afghanistan mit 2450 Soldaten an der Stabilisierung des Landes. Wir tun das, damit es ein demokratisches Land wird – nicht, damit dort Todesurteile aus religiösen Gründen gefällt werden“, sagte Pflüger der „Bild“-Zeitung. Der heute 40 Jahre alte Abdul Rahman sei vor 15 Jahren zum Christentum übergetreten, sagte der zuständige Richter Ansarullah Mawlavizada am Montag in Kabul. „Ich habe ihn aufgefordert, zum Islam zurückzukehren, aber er hat leider abgelehnt.“ Sollte Rahman dabei bleiben, habe das Gericht keine andere Wahl, als ihn zum Tode zu verurteilen. Die Verfassung des offiziell islamischen südasiatischen Staates räumt religiösen Minderheiten zwar das Recht ein, ihre Religion zu praktizieren, Muslime müssen demnach aber strikt der Lehre des Islam folgen, was eine Konvertierung ausschliesst. Der gebürtige Muslim Rahman, der Mitte vergangenen Jahres aus Deutschland zurückgekehrt war, hatte am vergangenen Donnerstag vor Gericht gesagt: „Ich bin Christ und glaube an Jesus Christus.“ Staatsanwalt Abdul Wasi forderte das Gericht zu einer harten Strafe auf. (Bild: Der afghanische Staatsanwalt präsentiert das Indiz für das todeswürdige Verbrechen, Rahmans arabischsprachige Bibel). Richter Mawlavizada sagte, das Gericht lasse Psychiater die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten prüfen. Man wolle Rahman zudem Zeit geben, sich um einen Rechtsbeistand zu kümmern. Nach der afghanischen Verfassung könnte Rahman bei einem Urteil in die Berufung gehen. Rahman war Anfang Februar in Kabul festgenommen worden, nachdem Mitglieder seiner eigenen Familie ihn angezeigt hatten. Zwar wird davon ausgegangen, dass unter dem Ende 2001 gestürzten Regime der radikal-islamischen Taliban hunderte Afghanen heimlich zum Christentum konvertierten. Rahmans Fall ist aber der erste, wo der Beschuldigte nicht nur vor Gericht einräumt, konvertiert zu sein, sondern sich auch weigert, zum Islam zurückzukehren. Der Fall könnte den vom Westen gestützten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai in Bedrängnis bringen. Sollte Rahman durch alle Instanzen hinweg zum Tode verurteilt werden, müsste Karsai selber die Anordnung zur Hinrichtung unterzeichnen. Religiöse Fundamentalisten in Afghanistan dürften ihn drängen, an Rahman ein Exempel zu statuieren. Quelle: http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22295/1.html 

Bitte senden Sie Unterstützungsmails für Abdul Rahman direkt an das afghanische Aussenministerium unter: contact@afghanistan-mfa.net

21.03.2006   Indonesien: Papst schickte Gesandten zu Katholiken in Todeszelle - Drei Männer werden verdächtigt, an einem Massaker an Muslimen im Jahr 2000 beteiligt gewesen zu sein. Menschenrechtler protestierten gegen den unfairen Prozess. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13184

21.03.2006   ARD setzte Film «Terror gegen Christen» ab - Aus Gründen des Informantenschutzes hat der Südwestrundfunk (SWR) den ARD-Filmbericht «Terror gegen Christen» kurzfristig abgesetzt. Wie der SWR dem epd am Wochenende in Stuttgart bestätigte, hätten Personen, die in dem Film zu sehen gewesen seien sowie christliche Institutionen in Bethlehem massive Nachteile in ihrem Lebensumfeld befürchtet. Der Film wollte über Gewalt moslemischer Extremisten gegen Christen in Bethlehem berichten. Ursprünglich hätte er schon im ARD-Nachmittagsprogramm am Sonntag, 12. März, zu sehen sein sollen. Mehr unter http://kleinreport.ch/email_meld.phtml?id=33732

21.03.2006  Molukken: 33jährige Ordensschwester erstochen - In der Stadt Ambon auf den Molukken wurde kürzlich eine 33jährige Schwester des Heiligen Herzen im Konventsgebäude von einem Eindringling erstochen. Das berichtete der Nachrichtendienst ‘Fides’. Die Molukken sind eine Inselgruppe im Osten von Indonesien. Die schwerverletzte Klosterfrau wurde von Mitschwestern gefunden und ins Spital gebracht, wo sie verblutete. Von 1999-2002 gab es in Ambon schwere Unruhen zwischen Protestanten und Moslems, bei denen 15.000 Menschen ums Leben kamen. Hintergrund war die grosse Armut. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2894.html

20.03.2006   Schweiz: Kindergräber auf reformierten Friedhof geschändet - Auf dem Friedhof der reformierten Kirche Gränichen sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag sechs Grabsteine und zwei Grabkreuze umgestossen worden. «Es ist himmeltraurig, dass es Leute gibt, die nicht einmal vor einem solchen Ort Respekt haben.» – Für Urs Teutsch, den stellvertretenden Gränicher Bauverwalter war das, was er am gestrigen Morgen auf dem Friedhof bei der reformierten Kirche in Gränichen antraf, genauso unbegreiflich wie für viele Kirchgänger, die nach dem Gottesdienst noch den Friedhof besuchten. Ausgerechnet bei den Kindergräbern hatten Unbekannte gewütet. Vermutlich in der vorangegangenen Nacht waren bei den insgesamt 11 Kindergräbern sechs Grabsteine und zwei Holzkreuze umgeworfen worden. Beim letzten ähnlichen Fall im Aargau hatten drei Buben im Alter von 8 und 9 Jahren fast genau vor einem Jahr «aus Blödsinn» auf dem Friedhof der Pflegi Muri 47 Grabkreuze umgetreten. Etwas älter, nämlich 15 und 17 Jahre waren zwei Jugendliche, die Ende Januar 2002 60 Grabsteine und Holzkreuze auf dem Friedhof «Rosengarten» in Aarau umgestossen hatten. In der gleichen Woche wurde damals übrigens auch ein Fenster der Gränicher Kirche, gleich neben dem jetzt betroffenen Friedhof, durch Steinewerfer beschädigt. Mehr unter http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?dom=2&rub=100004704&nrub=0&sda=1&Artikel_ID=101199076

19.03.2006   Afghanistan: Todesstrafe wegen Abkehr vom Islam - Der Afghane Abdul Rahman soll hingerichtet werden, weil er vom Islam zum Christentum konvertiert ist - seine Verwandten hatten den Übertritt den Behörden gemeldet. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13167

19.03.2006   Türkei: Randalierer in katholischem Pfarreizentrum - Wenige Monate vor dem Papstbesuch in Istanbul gibt es in der Türkei besorgniserregende Überfalle auf Geistliche und noch bedenklichere Berichte darüber in den Medien. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2888.html

14.03.2006   Türkei: Anschlag auf katholischen Ordensmann - Ein Kapuzinerpater wurde mit einem Messer bedroht, die Katholiken in der Türkei sind verängstigt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13115

11.03.2006   Schweiz: Friedhof und Kirchen von Unbekannten geschändet - In Chur wurden letzte Nacht von Vandalen auf dem Friedhof bei der Kathedrale 35 Gräber geschändet und deren Grabsteine umgeworfen. Auch zwei Kirchen wurden verwüstet. Video

11.03.2006   Vergessene Märtyrer: Die Verfolgung von Christen in vielen Weltregionen trifft hierzulande auf Ignoranz - Wie kommt es, daß die Gewalttaten gegen Christen nicht hierzulande zu einem Aufschrei gegen die Täter und die, die sie unterstützen, anfeuern oder auch bloss ihre Taten verharmlosen, führen? Wie kommt es, dass antichristliche Ausschreitungen von hiesigen Medien allenfalls unter „ferner liefen“ wahrgenommen werden? Überlegungen zu einem Phänomen von Peter Freitag unter http://www.kreuz.net/bookentry.447.html

11.03.2006   US-Studenten brennen "aus Spass" neun Kirchen nieder - "Aus Spass" und Lust am Nervenkitzel haben drei Studenten im US-Südstaat Alabama neun Kirchen in Brand gesteckt. Die jungen Männer hätten bei der Vernehmung von einem Scherz gesprochen, der aus dem Ruder lief, berichtete gestern die Zeitung "Birmingham News". Mehr unter http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/211611.html%3Ftmp%3D17698

09.03.2006   Mohammed-Karikaturen nein, Jesus-Karikaturen ja? - Eine Studentenzeitung der Universität Toronto hat eine Jesus-Figur bei sexuellen Perversionen mit einem Ferkel karikiert. Kurz zuvor war die Publikation der Mohammed-Karikaturen vom selben Blatt abgelehnt worden, "aus Respekt gegenüber dem Islam" lautete damals die Begründung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13063

09.03.2006   Kuba verbietet Gefängnisinsassen zu beten - Staatchef Castro bekämpft Meinungs- und Glaubensfreiheit, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13053

07.03.2006   Israel: Paar entschuldigt sich für Anschlag in Verkündigungs-Basilika von Nazareth - Der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land besuchte das Ehepaar im Gefängnis, das am Freitag Feuerwerkskörper in der Verkündigungs-Basilika gezündet hatte. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13042

07.03.2006   Vittorio Messori möchte katholische Anti-Diffamierungs-Liga - Angesichts der Verleumdungen und Fehlinformationen, die in vielen Medien tagtäglich über die katholische Kirche erscheinen, soll eine ähnliche Organisation wie die jüdische "Anti-Defamation League" gegründet werden, meint der italienische Publizist. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13036

07.03.2006   Mutter vergibt Mörder ihres Sohnes - Der Missionar P. Andrea Santoro wurde am 5. Februar erschossen. Seine Mutter war beim Begräbnis dabei. Sie vergab dem Mörder, denn auch er sei ein Kind Gottes. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13033

05.03.2006   Deutschland: „Schweine-Esser sind Schweine“ - Beinahe Unglaubliches berichtet der „Berliner Kurier“ von Zuständen an manchen Berliner Grundschulen, in denen die deutschstämmigen Kinder in die Minderheit geraten sind. „Schweine-Esser sind Schweine“ und ähnliche Sprüche gehören anscheinend zum Standard-Repertoire an den moslemisch geprägten Lehreinrichtungen. Die Beschreibungen des „Berliner Kuriers“ lassen für die Zukunft nichts Gutes ahnen. „Ein Schinkenbrot? Wer so was isst, der ist ein ‘Schwein’. Auf Schulhöfen und selbst in Kindergärten tobt der ‘Kinder-Kampf der Kulturen’ – um Kopftücher und Essgewohnheiten. In Neukölln sind die Kinder, die nicht an den Propheten Mohammed glauben, auf dem Rückzug. Kampfschauplatz ist zum Beispiel die Richard-Grundschule in Neukölln. Rund 400 Schüler zählt sie. Der Anteil der deutschen Kinder liegt bei 20 Prozent, in den unteren Klassenstufen sogar bei nur zehn Prozent. ‘Christ ist hier ein häufig gebrauchtes Schimpfwort’, musste Schulleiterin Hannelore Mainusch auf einer Sitzung des Schul-Ausschusses des Bezirks einräumen. Und: ‘Deutsche Kinder werden nicht recht geduldet. Wir versuchen, das im Unterricht aufzuarbeiten.’ Doch den Erfolg der ‘Aufarbeitung’ bewertet die Pädagogin als gering. ‘Schweinefleischfresser stinken!’ ‘Wer Schweinefleisch isst, ist ein Schwein.’ Das bekommen nicht-muslimische Kinder unterdessen in Nordneuköllner Kitas zu hören …“ Quelle: http://www.kreuz.net/bookentry.377.html

05.03.2006   Berlin: Türken-Demo gegen "Völkermordlüge an Armeniern" angekündigt - Eine Demonstration ist für den 18. März in Berlin geplant. Eine sogenannte „Talat-Pascha-Bewegung“ ruft zu einer Demonstration gegen die „Lüge eines Völkermordes an den Armeniern“ auf. In einem Aufruf dieser Bewegung heisst es: „Wenn die westlichen Hauptstädte nicht brennen wollen wie Paris, sollte die ungerechte Behandlung gegenüber der Türkei beendet werden. “Die Türken fordern von der Bundesregierung, ihre im vergangenen Jahr beschlossene Anerkennung des vom türkischen Staat verantworteten Völkermord an den Armeniern zu annullieren. Entsprechende „Massaker-Lügen“ sollen nach türkischem Willen aus den Schulbüchern verschwinden. Bis heute leugnet die offizielle Türkei den 1915 vom osmanischen Reich an christlichen Armeniern begangenen Völkermord, bei dem mehrere hunderttausend Menschen zum Opfer fielen. Quelle: http://www.kreuz.net/bookentry.380.html

04.03.2006   Vietnam: 40 Jahre Warten auf die Priesterweihe - Die beiden Neupriester traten in den 1960er Jahren ins vietnamesische Priesterseminar ein. Die Kommunisten schlossen alle Seminare. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13005

28.02.2004 Ägypten: Islamprofessor wird Christ - Nach dem Ende seiner Illusionen über die Religion Mohammeds und einer Phase des Suchens und Ringens wandte sich ein Gelehrter der berühmten Al-Azhar Universität in Kairo zum Christentum und verfasste das Buch "Islam und Terrorismus". Inzwischen liegt es in deutscher Übersetzung vor. Der ehemalige Professor für islamische Geschichte sah sich zur Flucht gezwungen, er musste eine neue Identität annehmen und lebt heute unter seinem neuen Namen Mark A. Gabriel in den USA. Er spricht aus, was manche Kirchenführer nicht anzudenken wagen: Wer den Jüngern des islamischen "Heiligen Krieges" das Wasser abgraben möchte, müsse ihnen schlicht das Evangelium bringen. (Buchtipp: Mark A. Gabriel: "Islam und Terrorismus", 1. Auflage 2004, 272 Seiten, ISBN 3-935197-39-X im Fachbuchhandel)

25.02.2006   Deutschland: Die Gotteslästerung als Rechtsfrage - Ein Zitat: "Zudem kann es wie eine indirekte Aufforderung zum Krawall verstanden werden, wenn die Strafandrohung bei Religionsbeschimpfungen an die Bedingung geknüpft ist, dass der öffentliche Friede gefährdet ist. In diesem Sinne fragte jüngst Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung: 'Kann es wirklich sein, dass es von der Militanz der Anhänger einer Religion abhängt, ob Gotteslästerung bestraft wird oder nicht? Dann wäre es in deutschen Gerichten künftig so, dass die Beleidigung des christlichen Gottes und der Heiligen straflos bliebe, weil sich die Christen heutzutage kaum noch militant aufführen. Die Beleidigung Allahs und Mohammeds wäre dagegen strafbar, weil die Muslime gewalttätig protestieren.'" Mehr unter http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,3903423,00.html

25.02.2006   Französische Satanisten stecken Kirche in Brand - Satanisten haben in den letzten Wochen in der westlichen Bretagne insgesamt sechs Kirchen verwüstet. Zuletzt brannte die Chapelle Saint-Guen bis auf die Grundmauern nieder. Als Absender hinterliessen die Täter die Ziffern „666“ an den Wänden und ein umgedrehtes Kreuz auf dem Altar. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/476/29710/

25.02.2006   200 Millionen Christen werden wegen ihrem Glauben verfolgt. - Es ist nicht nur der Sturm der Entrüstung nach den Mohammed-Karikaturen, weltweit sind Christen aus vielfältigen Gründen Repressalien ausgesetzt. Die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) schätzt, dass 200 Millionen Menschen wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus verfolgt oder benachteiligt werden. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152-International/29711-200_Millionen_Christen_werden_wegen_ihrem_Glauben_verfolgt/

25.02.2006   Schweizer EDU-Nationalrat zeigt «Fischli-Fresser» an: Autokleber verletzt religiöse Gefühle. - Der Autoaufkleber mit der Aufschrift «I eat christians» verletze die Gefühle religiöser Menschen, sagt Christian Waber, Berner EDU-Nationalrat. Deshalb hat er nun bei der bernischen Polizei eine Strafanzeige eingereicht, um der «schweigenden Mehrheit» der Christen auch einmal Gehör zu verschaffen. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/151/29673/#0

23.02.2006   Irak: Ein langsames und stilles Massaker - Im Iran gab es immer auch eine christliche Minderheit. Sie sind dort sogar mit wenigen Abgeordneten im Parlament vertreten. Doch das alltägliche Leben ist nicht leicht, wie ein Interview mit Y. Khosrovian (51) zeigt, ein im Iran geborener Armenier im europäischen Exil, der zur Armenisch-apostolischen Kirche gehört. Er berichtet, dass zu Zeiten des im Jahr 1979 gestürzten Schah Reza Pahlavi die Verhältnisse im Iran so waren, dass man jede Religion und jeden Glauben frei und ungestört ausüben und verbreiten konnte. Damals besassen die Armenier ihre eigenen Schulen, wo die armenische Literatur, Geschichte, Sprache und christliche Religion unterrichtet wurden. Die armenische Schulen gehören den Armeniern, weil sie ohne staatliche Unterstützung gebaut wurden und wurden von der Diözese verwaltet. Die Schulleiter waren immer Armenier. Obwohl fast 40 Prozent der Unterrichtszeit für armenische Fächer aufgewendet wurden, lernten die  Schüler in der Regel besser als die Perser und absolvierten immer mit besten Noten. Nach der Machtübernahme der Mullahs man in den armenischen Schulen keinen Religionsunterricht mehr erteilen. Der Unterricht der armenischen Sprache und Volksgeschichte wurde ebenfalls verboten. Kulturvereine mussten jede Veranstaltung beim Innenministerium und beim Ministerium für islamische Aufklärung melden. Im Iran seien Nichtmuslime zum Beispiel verpflichtet, an ihren Lebensmittelgeschäften das Schreiben anzubringen: „Dieses Geschäft gehört einer religiösen Minderheit.“ Das erinnere an die Juden im Nationalsozialismus, die auf ihre Kleider besondere Erkennungszeichen nähen mussten, erklärt Khosrovian. Durch solche Zeichen sollen Moslems davon abgehalten werden, bei den als unrein betrachteten Ungläubigen Lebensmittel einzukaufen.

Khosrovian betont, dass die Bevölkerung selber – ausser einer kleinen Minderheit von religiösen Fanatikern – eine gute Beziehung mit Nichtmuslimen unterhalte. Besonders Christen würden generell respektiert. Man könne aber nicht leugnen, dass die Beschränkungen und die direkte und indirekte Unterdrückung das ist, was er einen "weissen Völkermord" nenne, ein stilles Massaker, eine langsame Säuberung. Die Jungtürken hätten das 1915/16 mit den Armeniern schnell gemacht. Der Iran habe Zeit. Eine Schlüsselstellung nehme im Lande der sogenannte islamische Wächterrat ein. Einige Jahre nach der Islamischen Revolution sei der protestantische Pfarrer Hussein Sudmand hingerichtet worden. Grund: Er war ein zum Christentum bekehrter Moslem, der auch den christlichen Glauben verbreitete. Mehdi Dibadj – ebenfalls ein evangelischer Pfarrer – bekehrte sich vor 40 Jahren, lange vor der islamischen Revolution, zum Christentum. Er verbrachte neun Jahre im Gefängnis, davon zwei Jahre in Einzelhaft. Dibadj war vor seiner Inhaftierung als Pfarrer und Bibelübersetzer tätig. 1992 musste sich seine Frau unter Androhung einer Steinigung von ihm scheiden lassen und einen fundamentalistischen Moslem heiraten. Unter dem Druck der Weltöffentlichkeit kam Dibadj Anfang 1994 frei. Später wurde er von Sicherheitsleuten entführt und auf grausame Weise erstochen. Ein anderes Beispiel sei der Armenier Haik Hovsepian, ebenfalls ein evangelischer Pfarrer, der sich gegen die Unterdrückung der Christen einsetzte. Auch er wurde entführt und erstochen. Der Armenier Mikaelian war ebenfalls Protestant. Auch er wurde von Sicherheitsleuten entführt und erstochen. Viele weitere Evangelisten seien entführt, erstochen oder inhaftiert worden. Das ganze Interview mit Y. Khosrovian unter http://www.kreuz.net/article.2760.html

23.02.2006   ,Reiner Blasphemie-Verdacht’: Pakistanischer Christ aus Haft entlassen - Zerstörte Kirchen, zerstörte Schulen, Hunderte verängstigte Menschen: Einen hohen Preis hatte ein „reiner Verdacht“ eines Muslimen, den er nun zurückzog. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12920

22.02.2006   Nigeria: Christen in Nigeria erschlagen Muslime - In Nigeria ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Diesmal haben Christen ihre muslimischen Nachbarn angegriffen, offenbar als Vergeltungstat für christenfeindliche Übergriffe im Zuge des Karikaturenstreits. Traurige Bilanz: mindestens zwölf Menschen starben. Mehr unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,402355,00.html

20.02.2006   Vergewaltigt, gefoltert, gesteinigt - In bewegter Zeit legt der Bonner Theologe und Menschenrechtler Thomas Schirrmacher das Jahrbuch zur Christenverfolgung vor. Seit Wochen leben viele Islamisten in heller Aufregung. Sie reklamieren, daß Mohammed-Karikaturen einer dänischen Zeitung ihr Ehrgefühl verletzt haben. Ein Zufall will, dass zeitgleich in Bonn das "Jahrbuch zur Christenverfolgung 2005" gebunden vorgelegt wurde. Bei der Lektüre drängt sich ein Kontrast auf: Während empörte Demonstranten an der einen Straßenecke Respekt vor der Religion und der Ehre der Muslime fordern, werden eine Strassenecke weiter ihre christlichen Landsleute gefoltert und gequält. Ein unbequemes Buch! Mehr unter http://www.wams.de/data/2006/02/12/844539.html?s=1

20.02.2006   Nigeria: Christen bei Karikaturen-Protesten ermordet - In Afrika sterben bei den Unruhen mindestens 26 Menschen. Ein aufgebrachter Mob überfällt Kirchen und Geschäfte. Die Polizei bestätigte zunächst nur 16 Todesopfer in zwei Bundesstaaten im Norden des Landes. "Mindestens 18 Kirchen wurden zerstört", berichtete Mufutau Ogunyemi, ein Student aus dem Ort Maiduguri, heute. Einige Geschäfte im Besitz von Christen seien geplündert worden. Das westafrikanische Land hat damit die meisten Todesopfer im Zusammenhang mit den umstrittenen Satirezeichnungen zu beklagen.
Mehr unter http://www.welt.de/data/2006/02/19/848473.html sowie unter http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/209672.html%3Ftmp%3D7923

20.02.2006   Bischof in Arabien: Westliche Regierungen sollten Immigration und Religionsfreiheit in arabischen Ländern ansprechen - Der Leiter der katholischen Kirche auf der arabischen Halbinsel, der Schweizer Kapuzinerbischof Paul Hinder mit Sitz in Abu-Dhabi (VAR) weist auf Schikanen in arabischen Ländern hin, z.B. bei Kirchbaugenehmigungen. Mehr unter http://www.kath.ch/pdf/kipa_20060219163241.pdf

20.02.2006   Indien: Missbrauch von Anti-Konversionsgesetzen - Mit Gewalt und „Anti-Konversionsgesetzen” wollen Hindu-Fanatiker den Übertritt von Angehörigen der untersten Kasten (Dalits) zum Christentum und ihren sozialen Aufstieg verhindern. Auch Islamisten bedrohen die Dalits. Der evangelische Pfarrer Masih Das Rai aus Raipur im Bundesstaat Chattisgarh fiel kürzlich einer List militante Hindus zum Opfer: Mehr unter http://www.csi-schweiz.ch/indien_konversionsgesetze.php

18.02.2006   Nigeria: Christliche Schwesternschülerin wahrscheinlich gekidnappt - Muslime warfen dem Mädchen Blasphemie gegen den Propheten Mohammed vor. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12872

11.02.2006   Toleranz-Appell an Christen und Muslime: Ein Adressat wurde falsch gewählt! - Der deutsche Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier und sein türkischer Amtskollege Abdullah Gül haben sich besorgt über die Spannungen zwischen dem Westen und der islamischen Welt geäussert. Beide riefen Christen und Moslems laut einer Meldung von "Spiegel"-Online zu wechselseitigem Respekt und Toleranz auf. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,400238,00.html Der Aufruf zur Mässigung ist zweifellos angebracht. Allerdings fragt es sich, ob Gül und Steinmeier dabei auch die richtigen Adressaten gewählt haben: Die Spannungen im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen sind bekanntlich nicht zwischen "Moslems und Christen" sondern zwischen "Moslems und westlichen Säkularisten" aufgeflammt. Es scheint dass, sobald dem laizistischen Westen von militanten Islamisten Ungemach droht, plötzlich wieder die Christen den Kopf für die Untugenden einiger säkularer Heisssporne im eigenen Lager hinzuhalten haben. Wenn man den Krieg so einfach zum Religionskrieg zwischen frommen Moslems und ebenso frommen Christen erklären kann, darf sich der aufgeklärte Agnostiker wieder ruhig zurücklehnen und aus sicherer moralischer Warte seine Kommentare über die "Ewiggestrigen" abgeben.

10.02.2006   Mysteriöse Brandserie: Die lodernden Kirchen von Alabama - Eine rätselhafte Reihe von Brandstiftungen schockiert die Menschen im US-Bundesstaat Alabama. Neun Kirchen sind in den vergangenen Nächten in Flammen aufgegangen. Die Bundesbehörden suchen nach einem Motiv: Waren die Täter Rassisten, Satanisten oder nur auf der Suche nach Action? Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400024,00.html

10.02.2006   Gesellschaft im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Religionsverhöhnung - In einem Telepolis-Artikel unter dem Titel "Balken im eigenen Auge" macht Autor Harald Neuber auf einen Aspekt aufmerksam, der beim Karikaturen-Streit in den Hintergrund gerückt scheint: Auch in Deutschland bemühen sich Konservative seit Jahren wieder um eine Stärkung der Religionsrechte, wie er feststellt. Neuber kritisiert solche Gegenmassnahmen christlicher Persönlichkeiten und Gruppen rund um öffentliche Verhöhnungen christlicher Glaubensinhalte fundamental, und nimmt in seinem Artikel eindeutig Partei für die säkulare Gesellschaft. Ganz ausserhalb seines Blickfelds liegt der Begriff der christlichen Toleranz, welcher in der Haltung Jesu selbst begründet ist und auf der Freiheit des Glaubensaktes selbst basiert. Aus dieser Sicht heraus könnten beide Gefahren in Schach gehalten werden, nämlich einerseits die Meinungsfreiheit zu verabsolutieren und sie gegen andere wichtige Werte zu stellen, andrerseits aber auch, menschenverachtende religionsfeindliche Äusserungen mit Verweis auf den Wert der Meinungsfreiheit zu rechtfertigen. In genuin christlicher Sicht ist die Freiheit des Wortes eingebunden in Verantwortung gegenüber der erkannten Wahrheit und der Liebe, wie grosse abendländischen Philosophen und Theologen immer betont haben. Diese Abhängigkeit der freiheit von anderen Werten (Freiheit nicht als Freiheit VON, sondern als Freiheit ZU...) dürfte auch säkular eingestellten Zeitgenossen durchaus einleuchten. Ob sich Verabsolutisten des grossen Wertes der Freiheit dieser "conditio sine qua non" (= notwendige, absolute, unerlässliche Bedingung) immer bewusst sind, ist eine ganz entscheidende Frage.

10.02.2006   Türkei: Wieder katholischer Priester von Jugendlichen attackiert - Nach der Ermordung des italienischen Priester Andrea Santoro wurde in der Westtürkei gestern erneut ein katholischer Priester angegriffen. Dies berichtete die katholische italienische Nachrichtenagentur ‘asianews’. Der slowenische Franziskanerpater Martin Kmetec wurde in der westtürkischen Stadt Izmir – dem früheren Smyrna – von einer Jugendbande zusammengeschlagen und gewürgt. „Wir werden euch alle umbringen“, brüllten die jugendlichen Angreifer. Der Apostolische Vikar von Anatolien bezeichnete Attacke als „Frucht eines stark anwachsenden Fanatismus“. (Quelle: asianews)

10.02.2006   Türkei: Das Motiv des 16jährigen Priestermörders - Der Junge, der am Montag den italienischen Priester Andrea Santoro vor dessen Kirche in Trabzon im Norden der Türkei erschossen hat, bekannte seinem Vater das Verbrechen. Dies berichtete die türkische Tageszeitung ‘Hürriyet’. Der Jugendliche gestand, dass er im Internet einen entsprechenden Tötungsauftrag erhalten habe: „Ich habe ihn erschossen. Wenn ich ihn nicht erschossen hätte, hätten sie dich erschossen“, zitierte der Vater seinen Jungen. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2686.html

10.02.2006   Prof. Dr. Hubert Gindert: "Auch die Presse muss die Menschenwürde respektieren" - Eines steht fest: Die jetzigen Auseinandersetzungen in moslemischen Ländern wegen Karikaturen zu Mohammed, sind nicht von Christen verursacht. Die Verantwortlichen für die gegenwärtige Krise sind Vertreter einer säkularen Welt, welche die Presse- und Meinungsfreiheit absolut setzen. Ein Statement von Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des ‘Forums Deutscher Katholiken’: "Auch wenn diese Karikaturen für politische Zwecke instrumentalisiert, für Hass und Gewalt missbraucht werden und eine unverhältnismässige Reaktion darstellen, bleibt ein berechtigter Grund für Empörung, nämlich die Verletzung religiöser Gefühle. Es gibt keine Freiheit, die berechtigt, das verächtlich zu machen, was anderen Menschen heilig ist, und sie in ihrer Würde zu verletzen. Die Pressefreiheit muss die Menschenwürde respektieren. Es gilt somit, was der Vatikan in seiner Erklärung klargestellt hat: 'Das Recht auf Meinungs- und Ausdrucksfreiheit, kann nicht das Recht einschliessen, die religiösen Gefühle von Gläubigen zu verletzen. Dieses Prinzip gilt natürlich für alle Religionen.' Wir nehmen deshalb den Vorgang zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass christliche Symbole, Religionsdiener und religiöse Einrichtungen bei uns in den vergangenen Jahren wiederholt verhöhnt und lächerlich gemacht wurden. Christen haben dabei von den Gerichten nicht den Schutz erfahren, der ihnen von der Verfassung zusteht und der ein friedliches Zusammenleben zwischen Gläubigen und Nichtglaubenden fördert und gewährleistet." Quelle: http://www.kreuz.net/print-article.2680.html

09.02.2006   Österreich: 'Anzeichen einer fortschreitenden Dekadenz' - Bischof Küng kritisiert umstrittenen ORF-Film: "Immer mehr Künstler, Filmdarsteller, Journalisten scheinen das Gespür für das, was für gläubige Menschen unantastbar und heilig ist, zu verlieren. Nicht alles darf man passiv hinnehmen". Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12789

08.02.2006   Kultur-Zusammenprall: "Das Leben des Brian" mit dänischen Untertiteln - Das treuherzige Bekenntnis westlicher Politiker, man wolle keinen Kampf der Kulturen, hilft leider nicht weiter. Was tun, wenn die islamistische Seite genau das will? Und was wird passieren, wenn der Westen und die islamische Welt um mehr streiten müssen als ein paar lächerliche Karikaturen aus Dänemark? Nehmen wir einmal an, bei Erscheinen des Films "Das Leben des Brian" hierzulande hätte die katholische Bischofskonferenz Anfang der neunziger Jahre zu Massendemonstrationen aufgerufen, weil die gotteslästerliche Verunglimpfung von Jesus Christus auf Kinoleinwänden nicht länger mehr hingenommen werden könne. Nehmen wir weiter an, einige besonders heissblütige Gottesdiener hätten den Sonntagsgottesdienst genutzt, um zum Sturm auf die Kinos als Tempel des Unglaubens aufzurufen. Und unterstellen wir ferner auch noch, Tausende hätten diesen Aufruf befolgt, wären tatsächlich vor die Kinos gezogen, es wäre dabei zu Übergriffen gekommen, zu Tätlichkeiten und Zerstörung. Überlegungen von Hubert Kleinert unter http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,399670,00.html

08.02.3006   Türkei: Wilde Gerüchte über Motiv für Priestermord - Die Verbindung war schnell hergestellt: Nach dem Mord an einem katholischen Priester in der Türkei meldeten einheimische Medien, das Verbrechen stehe im Zusammenhang mit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen. Doch das Mordmotiv ist nach wie vor unklar. Mehr unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399735,00.html

08.02.2006   Diözese Linz: Unbekannter wollte Kirche von Regau abfackeln - Ein Brandanschlag auf eine Kirche konnte von aufmerksamen Kirchbesuchern gerade noch verhindert werden. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12764

08.02.2006   'Verhöhnung und Herabwürdigung katholischer Glaubensinhalte' - Die Lebensrechtsorganisation "Pro Vita" übt heftige Kritik an einer Sendung der ORF-Religionsabteilung und leitet eine Rundfunkbeschwerde ein - Derzeit werden in ganz Österreich Unterschriften gesammelt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12777

08.02.2006   Priestermord in der Türkei 'mit Erschütterung zur Kenntnis genommen' - Benedikt XVI. hofft, dass der ermordete Priester Andrea Santoro zur Keimzelle wahrer Brüderlichkeit wird - Kardinal Meisner: Tragische Tod trifft uns - Mutmaßlicher Täter: Ein 16-jähriger Bube. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12763

08.02.2006   Karikaturist Haderer: Hätte Mohammed nicht gezeichnet - Der umstrittene Autor von "Das Leben des Jesus", das von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel als "Schundzeichnungen" bezeichnet wurde, begründet seine Jesus-Karikaturen damit, dass es im Christentum kein Bilderverbot gebe. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12762

06.02.2006   Christen in islamischen Ländern in akuter Gefahr - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hat vor jeder Provokation im Zusammenhang mit den Mohammendkarikaturen gewarnt und an Journalisten appelliert, diese nicht mehr zu veröffentlichen - Gefahr für Christen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12757

06.02.2006   Bethlehem: Christen und Muslime demonstrieren gegen Islam-Karikaturen - An der Kundgebung beteiligten sich neben dem Bürgermeister auch Priester - Demonstranten möchten die Einheit zwischen Moslems und Christen in der Autonomiestadt zeigen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12758

06.02.2006   Indonesien: 'Ich vergebe ihnen, so wie Christus mir vergeben hat' - Im vergangenen Oktober wurden in Indonesien drei Mädchen im Alter von 15, 16 und 19 Jahren von muslimischen Extremisten geköpft - Jetzt haben die christlichen Eltern den Mördern die Tat vergeben. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12756

05.02.2006   Türkei: Katholischer Priester erschossen - In der türkischen Hafenstadt Trabzon ist ein katholischer Priester in der Nähe seiner Kirche erschossen worden. Augenzeugen wollen beobachtet haben, wie ein Teenager geflohen ist. Noch ist unklar, ob es einen Zusammenhang mit den muslimischen Protesten gegen Mohammed-Karikaturen gibt. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,399215,00.html

04.02.2006   Indien: Kardinal verurteilt Übergriffe auf Katholiken - Ein Bischof und drei Priester wurden mit Steinen beworfen. „Es war eine barbarische Tat“, sagte Ivan Kardinal Dias. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12742

02.02.2006   Deutschland: Gesunde Respektlosigkeit? - Aus einem Kommentar des Chefredakteurs der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ anlässlich der Beilegung des Streites zwischen Dänemark und der muslimischen Welt, der durch Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Tageszeitung ausgelöst wurde: „Es gibt kein Recht auf Satireverschonung im Westen. Gerade das Christentum ist zum Gegenstand mitleidloser Kritik geworden, zum Objekt satirischer Zerlegung, die den Triumph des Humors über den Gottesdienst markiert. Die Möglichkeit, selbst das Allerheiligste zu verspotten, ist ein Traditionskern unserer Kultur, unverhandelbar, kein Symptom des Niedergangs, wie Kulturpessimisten deuten, sondern ein Beleg für gesunde Instinkte der Respektlosigkeit.“ Na, wir werden sehen, welche Früchte diese "gesunden Instinkte der Respektlosigkeit" hervorbringen.

01.02.2006   Wo liegt das Problem? - „Was man sich aber vorstellen kann und muss ist, was in der Bundesrepublik los wäre, wenn eine deutsche Zeitung, sagen wir die ‘Frankfurter Rundschau’ oder die ‘Süddeutsche Zeitung’, ein Dutzend Karikaturen über den Propheten Mohammed drucken würde, in der Art, wie täglich und überall Karikaturen über Jesus, den Papst und sein Bodenpersonal erscheinen.“ Das schreibt ‘Spiegel-Online’ in einem Bericht über die Beilegung des Streites zwischen Dänemark und der muslimischen Welt, der durch Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Tageszeitung ausgelöst wurde. Mehr unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,398418,00.html

30.01.2006   Junger Moslem in Deutschland in Panik: "Das Kind einer Christin muss weg" - Vor fünf Monaten maskierte sich ein 18-jähriger Mazedonier und überfiel seine hochschwangere Freundin. Sie verlor das gemeinsame Kind und starb fast selbst. Grund für die brutale Tat: Die Eltern sollten nichts von der Beziehung des Muslims zu einer Christin erfahren. Dem jungen Mann drohte die Verstossung aus der Familie. Jetzt steht der Mann vor Gericht. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,398206,00.html

24.01.2006   Kuba: Christ und Menschenrechtler ,Gefangener des Monats Februar’ - Protest gegen brutale Behandlung: Der Journalist Alfredo Dominguez Batista nagelte eine Hand an eine Wand. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12644

24.01.2006   Ägypten: Koptischer Christ stirbt nach Brandstiftung durch Muslime - In einem orthodoxen Gemeindezentrum, das nicht offiziell als Kirche registriert war, wurde gebetet. Sieben Bischöfe kommen zum Begräbnis. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12648

14.01.2006   Deutscher und Dresdner Bank droht Sammelklage - Auf die Deutsche Bank und die Dresdner Bank kommt einem Zeitungsbericht zufolge eine Klage armenischer Familien in den USA zu. Darin würden die Geldinstitute beschuldigt, während des Völkermordes im christlichen Armenien im Jahre 1915 den Vorgänger des türkischen Staates, das Osmanische Reich unterstützt zu haben, heisst es in dem Bericht. Mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,395336,00.html

11.01.2006  Zwischen 1970 und 1997 war auf Kuba das Weihnachtsfest abgeschafft  - Während der Weihnachtszeit 2005 besuchten kubanische Missionare viele Familien und brachten ihnen ein Bild des Jesuskindes und eine Broschüre über das Weihnachtsfest. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12544

10.01.2006   Ukraine: Der Altarraum ist eine öffentliche Toilette - Die Katholische Kirche in der Ukraine erleidet gegenwärtig von Seiten der Staatsmacht unglaubliche Schikanen und Diskriminierungen. Seit Jahren versucht die Diözese, die katholische Kirche im Zentrum von Sevastopol – 700 Kilometer südlich von Kiew auf der Halbinsel Krym – zurückzuerhalten. Das Gotteshaus wird gegenwärtig als Kino verwendet. Im Altarraum hat die Stadt öffentliche Münztoiletten eingerichtet.
Ein Hilferuf. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2516.html

10.01.2006   Charakterisierung zeitgenössischer Christenverfolgung - Papst Benedikt XVI. gab schon, als er noch Kardinal war, auf die Frage: "Ist das schon Christenverfolgung? Es macht doch einen Unterschied, ob Christen in diktatorischen oder islamischen Staaten eingesperrt oder gefoltert werden, oder ob sie im Westen ins gesellschaftliche Abseits geraten?" die folgende Antwort: "Natürlich ist das noch keine Christenverfolgung; es wäre Unsinn, diesen Ausdruck hier anzuwenden. Aber es gibt sehr wohl Lebensbereiche – und gar nicht wenige – in denen heute bereits wieder Mut dazu gehört, sich als Christ zu bekennen. Vor allem wächst die Gefahr angepasster Christentümer, die dann als menschenfreundliche Weise des Christseins von der Gesellschaft freudig aufgegriffen und dem vorgeblichen Fundamentalismus derer gegenübergestellt werden, die so stromlinienförmig gar nicht sein mögen. Die Gefahr einer Meinungsdiktatur wächst, und wer nicht mithält, wird ausgegrenzt, so dass auch gute Leute nicht mehr wagen, sich zu solchen Nonkonformisten zu bekennen. Eine etwaige künftige antichristliche Diktatur würde vermutlich viel subtiler sein als das, was wir bisher kannten. Sie wird scheinbar religionsfreundlich sein, aber unter der Bedingung, dass ihre Verhaltens- und Denkmuster nicht angetastet werden." Zitat entdeckt unter http://f25.parsimony.net/forum63761/messages/12823.htm

10.01.2006   Kirchen setzen sich zu wenig für verfolgte Christen ein - Indem sie Informationen über verfolgte Christen verbreiten, erhöhen sie den Druck auf die betreffenden Regierungen, die Gefangenen besser zu behandeln, meint einer, der sich seit Jahren für bedrängte Christen einsetzt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12530

10.01.2006   Christliche Araber in Israel: „Wir sind eine Minderheit innerhalb einer Minderheit.“ - Anan, 30, kommt aus Nazareth. Die Geburtsstadt Jesu liegt im israelischen Teil Israels. Anan ist Araber – und Christ. Als Araber gehört er zu einer Minderheit in Israel. Und als Christ gehört er zu einer Minderheit unter den Arabern. In ganz Israel leben 1,3 Millionen Araber, das sind etwa 20% der dortigen Bevölkerung. 116.000 davon sind Christen. Viele Christen liebäugeln damit, das Land zu verlassen, erzählt Anan. Auch er hat darüber nachgedacht. Doch er blieb. Seine Mutter wäre sonst alleine gewesen, nachdem sein Vater starb. „Ich liebe mein Land, aber ich verstehe die Menschen nicht, die hier leben.“ Und vor allem versteht er nicht, wieso er als Christ diskriminiert wird. „Sie können doch nicht vergessen, was wir für sie getan haben.“ Schulen und Krankenhäuser – auch Muslime nutzen die christlichen Einrichtungen gerne. An Anans Schule, der Salvatorian Sisters' Greek Catholic School in Nazareth, sind nur 85% der Schüler Christen. „Das ist das Gegenteil des wirklichen Lebens. Das ist das heilige Land. Wir schaffen es, in diesem Land zu leben. Wir müssen in diesem Land leben, denn es ist unser Land. Ich ertrage es einfach. Aber ich frage mich, ob es tatsächlich meine Art zu leben ist. Ich muss stark sein.“ Mehr unter http://www.pulitzer.de/content/view/88/27/

09.01.2006   Österreichs Sozialisten prüfen 'rechtliche Schritte' gegen Bischof Laun - Aufregung bei Sozialistischer Jugend wegen Aussagen von Andreas Laun zu Abtreibung und NS-Zeit. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12524

08.01.2006   Österreich: Bischof Laun warnt vor Christenverfolgung in Europa - Salzburger Weihbischof fordert Verbot der Abtreibung und betont, dass es auch in der NS-Zeit viele gab, die nicht gesehen haben, was da kommt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12513

07.01.2006   "Stirb, weil du Christ bist!" - "Sudan, Nigeria, Pakistan, Nord-Korea: In vielen Ländern der Welt werden Christen diskriminiert und verfolgt, im vergangenen Jahr wurden 167.000 Menschen wegen ihres Glaubens getötet", hiess es im Leitartikel einer Ausgabe des deutschen Magazins "Cicero" unter dem Titel "Stirb, weil du Christ bist!". Es beschäftigte sich mit dem Thema Christenverfolgung. Mehr unter http://www.aref.de/news/mission/2004/christen-verfolgung.htm

07.01.2006   Österreich: Gelten Bibelzitate bald als staatsgefährdend? - Die österreichische ‘Jugend für das Leben’ wurde kürzlich nach einer Klage der österreichischen Sozialisten auch in zweiter Instanz verurteilt. Doch das sei nur der Anfang, meint Dr. Alfons Adam. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2501.html

07.01.2006   EU-Gutachten: Gewissensfreiheit gilt für christliches Medizinalpersonal nur bedingt - Die EU wird von Abtreibungslobbyisten in der Zange genommen. Jüngst wurden E-Mails von lebensfeindlichen Aktivisten publiziert, in denen sich diese ihres Einflusses auf die Europäische Union rühmen. Christliche Hebammen und Frauenärzte haben Grund zu bangen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2499.html

07.01.2006   Türkei: Christen werden diskriminiert - Ohne wirkliche Religionsfreiheit ist eine EU-Mitgliedschaft der Türkei nicht denkbar - bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Mehr unter http://www.wams.de/data/2002/12/15/25337.html

07.01.2005   Indonesien: Drei Christen droht Hinrichtung - Die Männer sehen sich als Opfer eines Komplotts. „amnesty international“: Prozess entsprach nicht internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12509 

07.01.2006   Indien: Wieder Christen getötet - Immer häufiger kommt es in Indien zu Gewalt gegen Christen. Vertreter der christlichen Minderheit sprechen bereits von einem "Belagerungszustand". Mehr unter http://religion.orf.at/tv/news2/ne00728_indien.htm

07.01.2006   Irak: Im Korsett der Scharia - Zweieinhalb Jahre nach dem Sturz des Saddam-Regimes haben fast 80 Prozent der Iraker Ende Oktober für eine neue Verfassung gestimmt. Im Artikel 2 wird der Islam zu „einer Hauptquelle der Gesetzgebung” erklärt. Somit droht im Irak jetzt die Einführung des islamischen Rechts (Scharia). Für Frauen und Christen sind gravierende Folgen vorprogrammiert. Mehr unter http://www.csi-schweiz.ch/irak_im_korsett_der_scharia.php

07.01.2006   Irak: Gottes verfolgte Kinder - Christen trauen sich im Irak kaum noch auf die Strasse. Islamisten bombardieren ihre Kirchen und kidnappen ihre Kinder. Mehr unter http://www.zeit.de/2004/44/Tagebuch_II

07.01.2006   Irak: Islamisten machen gezielt Jagd auf Christen - Sie hatten keine Wahl. Innerhalb von einer Stunde musste die christliche Familie Mossul verlassen. Morgens lag ein Papier unter der Eingangstür ihres Hauses, auf dem stand, dass sie den Dominikaner Pater Jawdat bis mittags an die Islamisten ausliefern soll. Wenn nicht, muss die ganze Familie mit ihrem eigenen Blut bezahlen. Unterschrift: Die islamische Bewegung. Mehr unter http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/32/33/59/3233598.html

zur Seite 'Inhalt'