www.haefely.info    Guldentaler Kalender 2005  - "Viva la musica - Es lebe die Musik"

 

Bild: Die Violinklasse Schranz der Musikschule Mümliswil bei einem Konzert am 2. Mai 2001 im örtlichen St. Martinsheim [Foto: jch]

 

«Früh übt sich…»

Nicht nur das gemeinsame Singen, auch die Freude am Instrumentalspiel wird in den Schulen geweckt. Mit Tamburin, Schlaghölzern und Xylophon unternimmt man schon im Kindergarten rhythmische Gehversuche. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde von einigen Lehrkräften im Guldental Unterricht für Blockflöte erteilt. Wer sich damals im Klavierspiel ausbilden lassen wollte, nahm wöchentlich den Weg in die Villa Walter an der Balsthalerstrasse unter die Füsse, wo Maria Scherer-Walter im Salon der Fabrikantenvilla auch ihre unvergesslichen Schülerkonzerte veranstaltete. Nachdem die Förderung von Musikschulen im Kanton gesetzlich verankert worden war, machte Anton Krapf, der erste Präsident der 1977 gebildeten Musikschulkommission, den Aufbau eines vielfältigen Angebots zu seinem Herzensanliegen. Der Bau der Schulanlage Brühl ermöglichte ein angemessenes Raumangebot für den Instrumentalunterricht. Im Schuljahr 2004/05 unterrichten 19 Lehrkräfte 151 Musikschüler in den Instrumenten Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon und Oboe, Klavier, Violine, akustische und elektrische Gitarre, Mandoline, Trompete, Posaune, Waldhorn, Trommel und Schlagzeug, Schwyzerörgeli und Akkordeon. Für die beiden letztgenannten Instrumente führt Stefan Wehrli seit 1984 auch eine private Musikschule. Die Musikgesellschaft betrieb die Schulung ihres Nachwuchses seit jeher selbst und konnte zu diesem Zweck auch Schulräumlichkeiten benutzen. Mit dem Jugendspiel verfügt die Musikgesellschaft Konkordia zudem über ein attraktives Ensemble, aus dem man sich spätere Vereinsmusikanten zu gewinnen erhofft.
[jch]

 

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