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                                                                                           "Was man erfahren, muss man bewahren,

so wird man klug mit den Jahren."

Dr. Ing. h.c. Emil Haefely, Schweizer Pionier der Elektrotechnik

             

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Geschichte der Familien Haefeli und Haefely von Mümliswil-Ramiswil

Der Familienname "Haefeli", "Häfeli" oder "Haefely" kommt heute im Guldental hinter "Ackermann" und vor "Büttler" am zweithäufigsten vor und gehört zu den alt eingesessenen Bürgergeschlechtern der Gemeinde. Die verschiedenen Schreibweisen wurden erst in jüngerer Zeit unterschieden und gehen auf gemeinsame Vorfahren zurück.

 

"Haefeli" oder "Haefely"?

Vorausgeschickt werden muss, dass die Orthographie früher wesentlich zwangloser gehandhabt wurde als heute. Man findet in alten Dokumenten nebeneinander verschiedene Formen wie "Hefeli", "Häfeli" oder "Hafely". Die Gewohnheit der "Steinwirts"-Haefely, ihren Namen mit einem Y zu schreiben, geht auf Jakob Haefely-Gyr zurück, der eine Zeitlang Wirt in Mariastein war. Er ist der Ur-Urgrossvater des Betreibers dieser Website. Jakobs Vater Wolfgang (1749-1849), "Mummel Wolf" genannt, wie auch Jakobs Geschwister und deren Nachkommen schreiben sich bis heute in der Regel als "Haefeli". Obwohl bei alten amtlichen Dokumenten "Haefeli" eher vorherrscht, findet sich die Form "Haefely" z.B. bei Einträgen im Mariasteiner Taufenverzeichnis. Jakob selbst unterzeichnete mit "Jakob Häfely" (Alte-Haefely-Dok Nr.04). Es lässt sich nur spekulieren, welche Gründe dafür ausschlaggebend gewesen sein mögen. Vielleicht war Jakob ein Ästhet und fand, sein Namenszug sehe mit dem Schlenker am Ende etwas ausgewogener aus. Diese Schreibweise wurde von seinem Sohn Alois zum Unterzeichnen übernommen. Einige Steinwirts-Nachkommen haben den Y heute in ihrem Pass. In unserer Familie ist der Y nie amtlich geworden. Erstaunlich, war mein Grossvater Josef Haefely-Glutz doch als Gemeindeammann auch Zivilstandsbeamter von Mümliswil-Ramiswil. Alle seine Dokumente wurden mit "Jos. Haefely" unterzeichnet. Dieser Usus wurde von seinen Kindern und Grosskindern weiter gepflegt, ohne dass die meisten je eine offizielle Namensänderung beantragt hätten. Darum lebt in unserer Familie bis heute die kleine Differenz zwischen dem amtlichen "Haefeli" im Pass und dem allgemein verwendeten "Haefely" im privaten Verkehr weiter. Das Y von Dr. Ing. Emil Haefely (Firma Haefely Test / Haefely Trench) in Binningen/Basel hat übrigens seine eigene Geschichte, die mir nicht bekannt ist. Ausserdem gibt es auswärtige Haefeli mit Guldentaler Ursprung, die ihren Namen zu "Haefelin" umformten. Meist geschah dies aus politischen oder konfessionellen Gründen.

 

Die verschiedenen Zweige

Die Haefeli-Familien teilen sich in verschiedene Stämme auf, die recht unterschiedlich erforscht sind: die "Sagilonzi" (Vater des Industriepioniers Dr. Ing. Emil Haefely, Basel), "Schüeli", "Schneckenhöfer", in neuerer Zeit "Wolfes", "Bamerts", "Stampfi" usw. Noch ist es nicht gelungen, all diese Linien auf einen gemeinsamen Ursprung zurückzuführen. Ein Dreierteam mit Mümliswiler Wurzeln (Beat Häfeli-Hafner, Halten, Fredi Fankhauser-Strasser, Balsthal, und Josef C. Haefely, Mümliswil) hat sich jetzt das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine familiengeschichtliche Gesamtschau der Mümliswiler Haefeli/Haefely-Familien zu erarbeiten. Die "Steinwirts-Haefely", meine Vorfahren, sind ein Zweig der "Mummel-Haefeli" (bei Beat Häfeli als "Wolfgang Haefely" bezeichnet). Näheres über ihr Familienwappen erfährt man nach einem Klick darauf.

Beat Häfeli-Hafner, ein Abkömmling der nach ihm benannten "Basler Haefeli", verfügt übrigens über eine interessante Homepage! Dort finden sich Infos über diesen Zweig.

Neben den Haefeli/Haefely dokumentiere ich auch nach Möglichkeit  folgende Familiengeschlechter:

Glutz von Aeschi in Hägendorf, Büttiker von Olten, Walter von Mümliswil, Hafner von Mümliswil,  Grolimund von Beinwil auf der Miesern/Trimbach, Gyr von Laupersdorf, Candio von Verona/Italien, Magnaguagno von Italien, Müggler von Sitterdorf TG, Dutli vom Iberg bei Bischofszell TG.

 

Hier noch der Link zur Website der "Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft der Regio Basel" GHGRB: www.ghgrb.ch Interessierte finden dort Wissenswertes über Familienforschung nebst verschiedenen Diskussionsforen. Eine Liste von privaten Websites von Schweizer Familienforschern findet man unter www.eye.ch/swissgen.

Josef C. Haefely