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Lichtfetzen

 

Wenn der Wanderer an einem nebligen Oktobermorgen das Dorf Mümliswil verlässt und über die Zuffrig der Breitenhöhe entgegengeht, wird sich etwa nach dem breiten Rank - sofern es der Tag gut mit ihm meint - die Wolkendecke ein wenig lichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das nasse Unterholz wird dann silbrig zu glänzen beginnen, und des Wanderers Nase wird mit unbeschreiblichen Düften gesegnet sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Morgenwald wird sich Minute für Minute mehr in eine lichtdurchflutete Kathedrale verwandeln, und die Seele des Wanderers wird sich auch durch den schwer gehenden Atem einer regelmässig trainierenden Radfahrerin in ihrer Andacht nicht stören lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit er das Licht der Welt erblickt hat, offenbart sich dem Wanderer die stärkste Symbolkraft der Natur in einem Phänomen, welches immer neue Spielarten erfindet. Es wird ihn begleiten bis zu jenem Tag, an dem ihm das ewige Licht leuchten möge.

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