Die Lobisey / Das Lobisei
Wer vom Mittelland her das Guldental besuchen will, durchfährt, noch bevor er das Dorf Mümliswil erreicht, die majestätische Felsenarena der Lobisey. Die meisten GuldentalerInnen werden zwar nicht mehr von "der Lobisey" sprechen sondern "vom Lobisey/Lobisei". Die alte, sprachlich eigentlich korrekte Form ("die Lobisey") ist mittlerweile in Vergessenheit geraten. Der Südeingang dieses sagenumrankten Talkessels (Sage "Der Lobisey-Tüfel") ist gleichzeitig auch Gemeindegrenze und mit 521m ü.M. der tiefste Punkt von Mümliswil-Ramiswil. Das untenstehende Panorama wurde am 25. August 2002 aufgenommen und aus acht Teilbildern zusammengesetzt. Aufnahmeort war eine Felsenkanzel am südöstlichen Rand der Lobisey, die nach etwas mühsamer Kraxelei eine fantastische Rundsicht bietet.
Im Südwesten die Ruine Neu Falkenstein über dem Felsentor von Sankt Wolfgang, das noch zu Balsthal gehört. Dahinter der Roggen und südwestlich im Dunst die Balsthaler Klus, gewissermassen die "grössere Schwester" der Lobisey. Auf der gegenüberliegenden Seite von Neu Falkenstein die Holzfluh. Etwas weiter rechts unter der Westflanke der Lobisey, auf Mümliswiler Boden gelegen, der Hof "Eschenholz", welcher die Familie Gisiger bewirtschaftet. Rechts davon unmittelbar vor Mümliswil der nördliche Abschluss der Lobisey, links der Strasse der "Steinenberg", rechts davon das "Spitzenflühli" mit dem "Franzosenloch" (Antenne). Das sind drei kleine Felshöhlen, die nach dem Einmarsch der napoleonischen Truppen Einheimischen als Versteck dienten. Nördlich von Mümliswil als Abschluss die dritte Jurakette des Passwangs. Ganz rechts im Bild schliesslich, hinter Föhren versteckt, die Ostflanke der Lobisey mit der Farisbergfluh.
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