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Kommt das Ende der Pillen-Ära?

"Warum ich keine Anti-Baby-Pille verschreibe"

von Dr. med. Gabriele Marx, Gynäkologin

Seit dem 12.10.2005 sind Sie Besucher/in Nr. Zugriffszähler


Seit 1980 bin ich als Frauenärztin tätig; zunächst an einer gynäkologisch-geburtshilflichen Klinik und ab 1991 in einer eigenen gynäkologischen Kassenarztpraxis. Wie es in den 80er Jahren üblich war, habe ich zu Beginn meiner Tätigkeit hormonelle Verhütungsmittel verordnet. Das war mir auch in meinem Beruf nicht anders vorstellbar, denn ich war immer eine ganz "normale" Frauenärztin.

Als ich merkte, dass es bei einigen meiner Patientinnen unter der Pilleneinnahme zu gravierenden Zwischenfällen kam, wuchsen in mir die Zweifel. So erlebte ich eine 35-jährige Patientin, die zweimal einen Schlaganfall erlitt, eine 17-jährige mit Schlaganfall und eine 25-jährige, die einen Herzinfarkt durchmachen musste. Durch weitere Erfahrungen mit hormongeschädigten Patientinnen und viele Gespräche, in denen auch häufig die psychische Unzufriedenheit der Patientinnen mit der Pille zum Ausdruck kam, plagten mich zunehmend Gewissensbisse.

 

Gesunde Frauen werden krank

Nach dem Studium der einschlägigem Fachliteratur habe ich zunächst begonnen, meinen Patientinnen von der Pille abzuraten, habe sie aber trotzdem eine Zeit lang weiter verschrieben. Das wurde aber auf lange Sicht eine unerträgliche Situation. Bis ich zu der Erkenntnis kam, dass auch dieses Verhalten unärztlich und unverantwortlich ist: Gesunde Frauen werden durch die Antibabypille krank oder sterben, die ohne Pille dieses Schicksal nicht ereilt hätte.

Als ich 1991 meine eigene Praxis eröffnete, entschloss ich mich, das Risiko einzugehen und keine Antibabypille mehr zu verschreiben. Inzwischen habe ich keine Zweifel mehr, dass die Pille - das gilt für alle empfängnisverhütenden Hormone, die derzeit am Markt sind - mehr schadet als nützt. Es ist mir im Laufe der Zeit immer mehr unverständlich geworden, warum sich gesunde Frauen den Risiken einer hormonellen Verhütung aussetzen. Die meisten und wichtigsten Daten über die Risiken sind dabei noch nicht einmal geheim, sondern veröffentlicht worden. Diese Daten werden aber vermutlich in ihrer Bedeutung unterschätzt.

Es ist kaum noch zu verstehen, warum Frauenärzte, die es besser wissen müssten, immer noch ihren Patientinnen Hormone zur Empfängnisverhütung verordnen oder sie möglicherweise sogar im Unklaren über die Nebenwirkungen lassen.

Meinungsbildner aus der Wissenschaft veröffentlichen in regelmässigen Abständen ungünstige Daten über die Pille, können sich aber nicht dazu entschliessen ernsthaft abzuraten. Auch die zuständigen Gesundheitsbehörden verhalten sich ausserordentlich schwankend. Die letzte - zeitlich begrenzte Massnahme - war eine Einschränkung für die Altersgruppe der unter 30-jährigen für einige bestimmte Präparate. Das einzige Land der Erde, in dem die Pille aufgrund schwerer Nebenwirkungen verboten ist und nicht verkauft werden darf, ist nach wie vor Japan. Die nahe Zukunft wird nach meiner Einschätzung so etwas wie das Ende der Pillenära bringen. Die gemeldeten schweren Komplikationen nehmen weiter zu. Und die Pharmaindustrie forscht fieberhaft nach anderen Mitteln, die nicht mehr die Nachteile der bisherigen Pillen aufweisen. Aber was erwartet uns dann Neues? Ich hoffe nicht, dass die Frauen wieder eine Generation lang den Pharmaversuchen ausgesetzt sein werden.


Die "Verhütungssicherheit" der Pille

Die Pille umgibt der Mythos, das absolut sicherste Verhütungsmittel zu sein. Während die Unschädlichkeit schon immer angezweifelt wurde und mehr und mehr angezweifelt wird, besteht nach wie vor die Annahme, daß die Pille das sicherste Verhütungsmittel sei.

Bei jedem Verhütungsmittel unterscheiden wir die Methodensicherheit (ohne daß irgendein Fehler gemacht wurde) und die Gebrauchssicherheit (die tatsächliche Sicherheit bei der Anwendung).

Die Methodensicherheit der Pille wird bei korrekter Anwendung und je nach Präparat mit einem Pearl-Index zwischen 0,2 bis 4,3 Schwangerschaften auf 100 Frauenjahre angegeben. Das bedeutet, daß von 10 Frauen, die 10 Jahre lang die Pille nehmen, statistisch 0,2 bis 4,3 während dieser Zeit einmal schwanger werden. Bei den natürlichen Methoden bietet die veraltete Kalendermethode nach Knaus-Ogino die geringste Sicherheit mit einer Indexzahl von 2,2 bis 8 Schwangerschaften auf 100 Frauenjahre. Obwohl diese Kalendermethode nicht mehr zu empfehlen ist, ist sie häufig die einzige Methode, von der viele Menschen je einmal gehört haben. Wesentlich sicherer sind die Messung der Aufwachtemperatur zur Feststellung der unfruchtbaren Zeit mit einer Indexzahl zwischen 0,8 und 3 und schließlich die symptothermale Methode, eine Kombination aus Temperaturmessung und Schleimbeobachtung zur Bestimmung der unfruchtbaren Zeit, deren Index 0,2 bis 0,8 beträgt. Das Kondom liegt abgeschlagen zwischen 7 und 14 und gilt nach wie vor als unsicherstes Verfahren der Empfängnisverhütung. Bei der Spirale wird eine Sicherheit von 2 bis 5 und selbst bei der Sterilisation eine Sicherheit von 1 angegeben, d.h. auch bei einer Sterilisation gibt es keine hundertprozentige Verhütungssicherheit.

Die Gebrauchssicherheit der symptothermalen Methode wurde u.a. in einer Studie von Freundl et al auf dem Gynäkologenkongreß 1992 in Berlin vorgestellt. Es handelte sich um eine prospektive Studie mit bis dahin über 10.000 Zyklen. Man fand eine Gebrauchssicherheit bei normalen Zyklen mit einem Index von 1,5 und bei langen Zyklen (mehr als 35 Zyklustage) mit einem Index von 4,1. Man beachte, daß diese Gebrauchssicherheit sogar im Rahmen der Methodensicherheit der Pille liegt!

Eine Umfrage unter 10.317 Frauen aus verschiedenen europäischen Ländern über die Anwendung sowie über Nutzen und Risiken der Pille wurde auf dem 3. Kongreß der Europäischen Gesellschaft für Kontrazeption 1994 in Dublin vorgestellt.

"Demnach kam es bei 10 % der Pillenbenutzerinnen zu einer ungewollten Schwangerschaft. Die Ursache waren Pille vergessen, Antibiotikaeinnahme, Zeitunsicherheiten bei der Einnahme, Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Depressionen und anderes."

Das zeigt, daß die Pille ein unzureichendes Mittel in bezug auf ihre Sicherheit und Nebenwirkungsfreiheit ist.



Gesellschaftliche Auswirkung der hormonalen Kontrazeption

Seit Ende der 60er Jahre (sog. 68er-Generation) schrieb man sich die freie Sexualität auf die Fahnen und vollzog den Generalsturm auf die Ehe. Man forderte das Ausleben der Triebe und besonders des stärksten von allen - des Sexualtriebes. Triebe sind dem Menschen angeboren und dienen der Art- und der Selbsterhaltung.

Im Gegensatz zum Tier sind die Triebe beim Menschen nicht allein naturgesetzlich determiniert. Dem Menschen sind Vernunft und freier Wille als Zügel der Triebe gegeben, er muß die Triebe nicht instinktiv ausleben. Das Zurückstellenkönnen und die Beherrschung sind ein Zeichen der Reife des Menschen. Das hemmungslose Ausleben der Triebe führt dagegen zum Wiederholungszwang und zu Süchten.

Von wie vielen Süchten werden die Menschen heute geplagt: von Eß-, Alkohol-, Drogen- und Medikamentensucht, von Macht-, Arbeits-, Erlebnis-, Spielsucht und nicht zuletzt von Sexualsucht. Für all diese Süchte gibt es Selbsthilfegruppen, in denen Menschen Hilfe suchen, die sich des Krankheitscharakters ihrer sinnlichen und körperlichen Knechtschaft bewußt sind.

Alle guten Therapiekonzepte betonen die Beherrschung der Triebe und das Verzichtenlernen. Trotz der zunehmenden psychischen Krankheiten und Abhängigkeiten wird weiterhin in den Medien, im Sexualkundeunterricht der Schulen, in verschiedenen Psychotherapien usw. die Wurzel des Übels verschwiegen und sogar als Heilsweg propagiert. Therapiert wird an den Folgen: Kondome zum Schutz vor Aids statt Treue, Mutter-Kind-Heime und Gruppen für Alleinerziehende statt Schutz der Ehe, kostenlose Pillenabgabe an Jugendliche statt sittliche Erziehung und v.a.m. Die Geschichte berichtet von Völkern, die durch Sittenlosigkeit zugrunde gingen, aber kein einziges ist bekannt, das durch Sittenstrenge Schaden nahm.



Quo vadis? Wo stehen wir heute als Menschheitsfamilie?

Wenn einer in der Familie leidet, leidet die ganze Familie. Die freie Liebe hat die stabile familiäre Beziehung in Frage gestellt. Individualismus ist das Symptom unserer Zeit. Das Resultat ist nicht mehr Liebe, sondern mehr Egoismus, mehr Isolation, mehr Materialismus.

In vielen Großstädten leben heute bis zu 50 % Singles. Wieviel Freiheit von Verantwortung bedeutet das? "Ich mache, was mir Spaß macht, wozu ich Lust habe." Aber wieviel Einsamkeit verbirgt sich dahinter? Die freie Liebe fördert in nie gekanntem Ausmaß die Trennung von Lust und Verantwortung durch voreheliche, außereheliche und eheliche Ausschweifungen.

Das ist der Generalangriff auf die Sicherheit besonders der Kinder, aber auch der Frauen und letztlich auch der Männer. Dies ist nicht der Pille allein zuzuschreiben, sondern der Ideologie eines Teiles unserer Generation, jenes Teiles, der sich besonders Gehör über die Medien verschaffen konnte und damit großen Einfluß hat. Aber die Pille ermöglichte diese Entwicklung entscheidend.

Heute leidet die Menschheitsfamilie an ihren vielen unglücklichen kranken und süchtigen Familienmitgliedern. Sie ist nahe daran, an ihrem Egoismus zugrunde zu gehen. Es nützen ihr keine Trostpflaster und keine Medizin mehr und erst recht keine Pille. Der Chirurg muß her. Das Übel muß an der Wurzel entfernt werden. Das Übel, das da heißt: "Jeder muß nach seiner Façon selig werden."



"Alle Mädchen lieben" oder: die Pille für Jugendliche

Einmal kam ein Pillenvertreter in meine Praxis und reichte mir seine Visitenkarte. Es war eine Klappkarte, auf dessen erster Seite stilisiert die Umrisse eines nackten Mädchens zu sehen waren, das verführerisch dem Betrachter einen Apfel entgegenhält. Daneben standen die Worte: "Alle Mädchen lieben." Der Vertreter kam mit dem Ziel, Pillen seiner Firma als besonders geeignet für junge Mädchen ab dem Zeitpunkt der Menarche (erste Regel!) anzupreisen. Das war noch ein Markanteil, den es zu erobern galt.

Der Status "Frau" scheint mehr und mehr eine Indikation für lebenslängliche Hormoneinnahme zu werden: In der Pubertät zur Zyklusregulation (da anfangs unregelmäßige Zyklen physiologisch bedingt sind, kann man sie immer regulieren), später zur Kontrazeption (Verhütung), dann wiederum zur Konzeption (bei Kinderwunsch) und anschließend zur Prophylaxe und Therapie in den Wechseljahren.

Lieben denn alle Mädchen wirklich? Sicher wollen alle Mädchen geliebt werden. Aber primär nicht so, wie es die Vertreterkarte vermittelte. Alle Mädchen wollen glücklich werden. Sie wollen bewundert werden und gefallen. Sie flirten, um sich auszuprobieren und zu bestätigen. Sie sehnen sich nach einem Freund, der sie lieb hat, und sie sehnen sich auch danach wiederzulieben. Nun hören und sehen sie überall die moderne Ansicht: "Liebe ist Sex - sonst nichts."



"Wenn du glücklich werden willst, mußt du Sex haben."

So gibt das Mädchen, das Liebe sucht, sich selbst hin. Sex ohne Verantwortung ist aber Sex ohne Liebe. Die Sexualität wird entwertet. Jeder sexuelle Kontakt, ob mit oder ohne Verhütungsmaßnahmen, kann zu einer Schwangerschaft führen, und gerade in der Jugend sind die Versagerquoten der Verhütungsmittel - auch der Pille - nachweislich besonders hoch.

Es ist immer wieder die gleiche Geschichte: Die Frauenärzte verschreiben den jungen Mädchen, oft noch Kindern, die Pille zur Zyklusregulation, wegen Akne oder einfach vorsichtshalber, falls sie mal einen Freund haben. Lernen sie dann wirklich einen Jungen kennen, so ist die Motivation und der Mut zum "Nein-Sagen" wesentlich geringer.

Wie oft mußte ich in meiner Praxis beobachten, wie der Werdegang bei vielen Mädchen ist. Anfangs sind sie noch kindlich und schamhaft. Ihr Gesicht ist noch so liebenswert und rein. Dann bekommen sie die Pille und haben den ersten Freund, mit dem sie bald auch intime Beziehungen eingehen. Die Pille macht dabei das Mädchen sofort und immer verfügbar. Je früher sexuelle Beziehungen eingegangen werden, um so wahrscheinlicher sind zukünftige Partnerwechsel. Man kann bei jedem neuen Praxisbesuch sehen, wie sie sich verändern. Mit 20 Jahren sind sie tolle Frauen mit viel Erfahrung. Aber ihr Gesicht ist unter der Schminke leer und traurig. Sie sind ihrer Schamhaftigkeit und ihres Charmes beraubt. Das Glück, das ihnen in diesem freien Leben mit der Pille versprochen wurde, ist ausgeblieben. Manche sind, um der Sinnlosigkeit zu entfliehen, Süchten verfallen.

 

Gesundes Selbstwertgefühl ist fähig zu warten

Es gibt aber auch andere Beispiele: Mädchen, die mit Stolz und Selbstbewußtsein Jungfrau sind, weil sie auf den Mann warten, den sie wirklich lieben. Sie haben teils religiöse Motive oder oft auch nur ein gesundes Selbstwertgefühl. Die Anzahl dieser Jugendlichen nimmt sogar deutlich zu. Sie spüren, daß sie mit der freien Sexualität betrogen und verkauft sind, und es zeichnet sich eine Trendwende ab, die da heißt: "Wahre Liebe wartet."

Wenn ich Vorträge halte, warum ich keine Antibaby-Pille mehr verschreibe, werde ich oft gefragt: "Aber was machen Sie mit den Jugendlichen? Denen müssen Sie doch die Pille verschreiben! Das ist doch viel besser, als wenn etwas passiert!"

Besonders häufig fragen die Eltern von Jugendlichen, die in ihrer Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft die Pille für ihre Töchter für unabdingbar halten. Wie oft erlebte ich, daß die Mütter ihre Mädchen zum Frauenarzt brachten und die Pille verlangten, während die Mädchen das gar nicht wollten.

Aber gerade die vorausgegangene Beschreibung des Elends der Jugend veranlaßt mich, eben keine Antibaby-Pille zu verschreiben, sondern zu reden und sie einzuladen auf den Weg zum wahren Glück. Und ich bin überzeugt, die Jugend von heute ist um keinen Grad schlechter als zu jeder anderen Zeit. Sie ist nur hoffnungslos fehlgeleitet und fehlinformiert.



"Lieber Verhüten als Abtreiben"?

Diesen Satz hört man immer wieder. Er ist vor allem Ausdruck der Resignation derer, denen die Risiken und Nebenwirkungen der Kontrazeption sehr bedenklich sind. Sie sehen in der Verhütung aber das sogenannte "kleinere Übel". Das ist verständlich, aber fragwürdig. Fraglich ist, ob man ein Übel mit einem kleineren Übel bekämpfen soll und kann. Noch fraglicher ist, ob die Verhütung die Abtreibung wirklich verhindert. Der Gedanke "lieber Verhüten als Abtreiben" war lange mein Motiv, die Pille trotz aller Bedenken weiter zu verschreiben.

In der Praxis konnte ich aber bald nicht mehr übersehen, wie häufig es zu sog. Pillenversagen, also ungewollten Schwangerschaften trotz Pilleneinnahme, kam. So oft waren die jungen Mädchen betroffen. Auffällig ist, daß gerade den ungewollten Schwangerschaften unter der Pille und Spirale fast ausnahmslos und mit besonderer Härte der Abtreibungswunsch folgt.

 

Körperliche und geistige Fruchtbarkeit

Psychologisch scheint sich zu bestätigen, daß die Antibaby-Pille zu einer Antibaby-Einstellung führt. Diese Einstellung ist meines Erachtens schon die Grundlage für die Entscheidung zur Pilleneinnahme, wird aber durch die hormonelle Veränderung der Frau, die ihren weiblichen Zyklus verliert, verstärkt.

Der weibliche Zyklus bedeutet Fruchtbarkeit. Körperliche Fruchtbarkeit aber bedeutet auch geistige Fruchtbarkeit. Die Fruchtbarkeit macht die Frau feminin und mütterlich. Die durch äußere Manipulation unfruchtbar gemachte Frau wird härter, mehr auf sich und ihre Karriere fixiert. Dieses im Einzelfall beobachtete Phänomen schlägt gesellschaftlich massiv zu Buche. Zunehmend werden Weiblichkeit und Mütterlichkeit verachtet und sind keine erstrebenswerten Eigenschaften mehr. Sie gehen verloren zugunsten der Unabhängigkeit und beruflichen Karriere. Die Frauen stehen ihren Mann! Gewürdigt werden männliche Eigenschaften und Einsatzgebiete. Frauen wollen Chefin, Professorin, Politikerin usw. sein. Sie wollen zumindest berufstätig sein, unabhängig davon, wie es den Kindern dabei ergeht. Diese werden dabei schnell zu Opfern, die verhütet und bei Versagen der Verhütung abgetrieben werden müssen.



Die gleiche Wurzel

Die Verhütung hat die gleiche Wurzel wie die Abtreibung: die Lebensfeindlichkeit. Das ist der Grund, weshalb in allen Ländern, in denen die Kontrazeption frei zur Verfügung steht, die Abtreibungen radikal zugenommen haben. Je größer die Akzeptanz der Kontrazeption ist, desto größer wird auch die Akzeptanz der freien Sexualität, desto größer ist die Antibaby-Einstellung und desto größer ist die Akzeptanz der Abtreibung. Je früher, je häufiger und je ungehemmter sexuelle Kontakte aufgenommen werden, um so häufiger sind auch Versager unter der Verhütung zu erwarten. Die Abtreibung wird im letzten zur Absicherung der Kontrazeptionsversager gebraucht.



Wenn der Papst ja zur Pille gesagt hätte

Der Papst und Alice Schwarzer sind gegen die Pille. Alice Schwarzer sagt sinngemäß, die Pille sei eine Männererfindung, eine mechanistische, patriarchalische Erfindung zur Instrumentalisierung der Frau.

1968 erschien die Enzyklika "Humanae vitae", die sogenannte "Pillenenzyklika". Dem Papst wurde damals, 1967, von einer Expertenkommission nahegelegt, die Pille zur Verhütung zu empfehlen. Wenn er diesem Vorschlag gefolgt wäre, wäre er heute mitverantwortlich für tausende von tödlichen und nichttödlichen Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen bei jungen Frauen, die ohne Pille diese Erkrankungen nicht bekommen hätten. Er hätte eine Methode empfohlen, deren Nebenwirkungen groß sind, deren Effektivität gering ist und die zur Abtreibung im Mutterschoß führt.

Die medizinischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse beweisen die anthropologische Wahrheit des Glaubens. Die heute geschmähte Enzyklika "Humanae vitae" ist eine prophetische Enzyklika, deren Größe möglicherweise erst im 3. Jahrtausend erkannt wird.

 

Weitere News zum Thema "Pille"


15.04.2006   Pillen-Befragung: Eine entscheidende Frage wurde nicht gestellt - Eine Umfrage zeigt: Nicht alle Frauen kennen sich mit ihrer Verhütung aus. Der internationale Pharmakonzern Wyeth befragte online Mädchen und Frauen zu ihrem Verhütungswissen. Das Ergebnis: Das Know-how der meisten kann sich durchaus sehen lassen - allerdings gibt es doch immer wieder Irrtümer, die "gravierende" Folgen haben können. Eine Frage allerdings wurde nicht gestellt, oder jedenfalls nicht publiziert, jene nach den Nebenwirkungen der Pille. Grundsatz: Worüber keine Fragen gestellt werden, das kann auch nicht zum (geschäftsschädigenden) Problem werden! Artikel unter http://www.aerztlichepraxis.de/artikel?number=1135170544

15.04.2006   "Erfolgreiche" Schulkampagne von Pillenhersteller Wyeth in Österreich: Erstverhüterinnen werden immer jünger - Die Pille ist Österreichs Verhütungsmittel Nummer eins, gefolgt von Spirale und Kondom. Das ergab eine vom Pharmakonzern Wyeth in Auftrag gegebene Umfrage, die im Sommer 2005 in Wien präsentiert worden ist. 37 Prozent der 500 befragten Frauen im Alter von 14 und 40 Jahren würden hingegen nicht verhüten, zwölf Prozent von ihnen hatten noch nie geschützten Verkehr. Die Pille gelte als "das sicherste und angenehmste Verhütungsmittel", erklärte der Umfrageleiter Walter Wintersberger. 27 Prozent aller Frauen, beziehungsweise 43 Prozent der unter 26- Jährigen und 18 Prozent der 26- bis 40-Jährigen, greifen daher zur Antibabypille. Ab 26 scheint die Pille an Attraktivität etwas zu verlieren und wird durch die Hormonspirale abgelöst. Das Verhütungspflaster, die -spritze und der -ring rangieren auf der Skala der beliebtesten Mittel zum Schutz vor Schwangerschaften weit hinten. Insgesamt gaben 88 Prozent der Frauen an, schon einmal eine Methode zur Schwangerschaftsvorbeugung angewandt zu haben - zwölf Prozent der 15- bis 40-Jährigen haben hingegen noch nie verhütet. Auffallend war auch, dass Mädchen bei ihrem ersten "Verhütungsmal" immer jünger werden. Über ein Drittel der unter 25-Jährigen haben bereits mit 15 Jahren oder sogar noch früher erstmals verhütet. Eine Generation zuvor fingen die Frauen rund zwei Jahre später damit an, erläuterte Wintersberger. Abgefragt wurde ausserdem, wie die 14- bis 20-Jährigen die Antibabypille finanzieren würden: In 59 Prozent der Fälle wird die Verhütung durch die Eltern gesponsert und 37 Prozent investieren dafür ihr Taschengeld. lanciert mit ausreichend finanziellen Ressourcen Kampagnen, die sich an Jugendliche richten. Vor einigen Monaten startete Wyeth Österreich eine Kampagne zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung. Es ist dies die erste Kooperation eines Pharmaunternehmens mit den Schulärzten überhaupt in Österreich. Hiezu hat der Konzern gemeinsam mit Frau Dr. Damm vom Ministerium, Frau Dr. Dörfler aus der Familienplanungsambulanz vom AKH und Herrn Mag. Kostenwein, Sexualpädagoge, einen Foliensatz für Schulärzte entwickelt. Darauf wird in einfacher Form der Wirkmechanismus der Pille erklärt und so "Aufklärung über Verhütung und Sexualität mit interessantem Material unterlegt". Der Gedanke, dass vor allem wirtschaftliche Interessen der Kampagne Pate stehen und junge Mädchen als Pillenkonsumenten angeworben werden sollen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die bekannten schweren Nebenwirkungen der Pille werden in derartigen "Informationskampagnen" regelmässig bagatellisiert.

28.02.2006   Die beste Verhütungsmethode - Wer den eigenen Körper kennt, der hat schon gewonnen: Das zeigt eine aktuelle Dissertation, die verschiedene Zykluscomputer und die symptothermale Methode verglich. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12971 Direkter Link zur Studie, die heruntergeladen werden kann: http://www.ub.uni-duesseldorf.de/home/etexte/diss/show?dissid=686

22.02.2006   Lusttöter Pille: Hormone spielen nicht mehr mit - Studie zeigt: Das Hormoncocktail der Pille beeinträchtigt das Sexualleben der Frau, auch nach Absetzen des Hormonprodukts. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12899

23.10.2005   Verhütungsmittel sind gefährlich - Gesundheitsschädliche Nebenwirkungen zeigen sich immer deutlicher. Mehr unter http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=64803

13.10.2005   Philippinen: Neue Familienpolitik mit Natürlicher Empfängnisregelung - Präsidentin Arroyo will UNO-Gelder nicht mehr für Verhütungsmittel und Abtreibungen einsetzen sondern für die Verbreitung der Natürlichen Empfängnisregelung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11728

04.08.2005   US-Studie: Depot-Antibaby-Pille begünstigt Osteoporose - Depot-Kontrazeptiva werden in den USA als eine Methode betrachtet, um Schwangerschaften von Teenagern zu vermeiden. Es bestehen jedoch erhebliche medizinische Bedenken gegen den Einsatz der Hormone, da sie zu einem Knochenabbau führen. Eine Studie in den Archives of Pediatric and Adolescent Medicine zeigt zwar, dass diese Nebenwirkung nach dem Ende der Kontrazeption weitgehend reversibel ist. Bereits zehn Prozent aller weiblichen Jugendlichen sollen sich in den USA für die Injektion eines Depots mit dem Hormon Medroxyprogesteron (DMPA) entscheiden, wenn sie eine hormonelle Kontrazeption wünschen. Von erwachsenen Frauen wird diese Methode mit einem Anteil von drei Prozent weitaus seltener bevorzugt. Auch viele Mediziner stehen DMPA skeptisch gegenüber. Der Grund für die Bedenken: DMPA senkt die Konzentration von Estrogen. Dieses Hormon hat aber einen wichtigen Einfluss auf die Knochenmineralisation, die während der Adoleszenz möglichst noch gesteigert werden sollte. Wird dies durch DMPA verhindert, dann könnten diese Frauen im Alter womöglich früher an einer Osteoporose erkranken. Mehr unter http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=19139

04.08.2005   Schädigen „Pille“ und Plastikzusatzstoffe männliche Feten? - Östrogene aus Kontrazeptiva und ein in Plastikfolien und Getränkepackungen enthaltener östrogenartiger Zusatzstoff können bei Mäusen eine Entwicklungsstörung der Prostata auslösen. Dies ergab eine Studie in den US-Proceedings of the National Academy of Sciences, der die Autoren durchaus eine humanmedizinische Relevanz zusprechen. Bitte durchatmen und langsam lesen: "Die beschleunigte Proliferationsrate der Epithelzellen in der Prostata während der fetalen Entwicklung könnte auf Dauer die zellulären Kontrollmechanismen unterbrechen und die Prostata im späteren Leben anfälliger gegenüber Krankheiten machen." Das schreibt der Endokrinologe Frederick vom Saal von der Universität von Missouri in Columbia. Oder etwas simpler und auch schockierender ausgedrückt: Für das in den Industrieländern beobachtete Ansteigen von Prostatakrebs sind offenbar jene Mütter, welche auf Anraten ihrer Ärzte jahrelang die "Pille" benutzten, mitverantwortlich. Mehr im Deutschen Ärzteblatt unter http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=20026

02.08.2005   UNO: Achtung, die Antibaby-Pille ist krebserregend! - Das Universal-Präparat zur Bekämpfung von Kindern hat Nebenwirkungen. Die Antikinderpille ist nicht nur für den Kindernachwuchs fatal sondern auch für die Gesundheit der Mutter gefährlich. Letzteres hat am vergangenen Freitag sogar die UNO zugegeben, die weltweit stärkste Förderin und Verbreiterin der Kinderverhütung und Kinderabtreibung. Am Freitag setzte das Krebsforschungszentrum der Vereinten Nationen mit Sitz im französischen Lyon – kurz: IARC – die Antikinderpille auf die Liste der krebserzeugenden Substanzen. Das IARC gehört zur Weltgesundheitsorganisation WHO. An ihm sind 16 Staaten beteiligt. Das Zentrum koordiniert und betreibt Forschungen zu den Ursachen und zur Bekämpfung von Krebs. Bisher beschrieb das IARC die Antikinderpille als: „möglicherweise krebserregend“. Das relativierende „möglicherweise“ wurde jetzt gestrichen. Von nun an lautet der Hinweis: „Die Antibaby-Pille ist krebserregend.“ Das kinderfeindliche Hormonpräparat befindet sich damit ab sofort in derselben Kategorie wie Asbest oder Tabak. Darum fordert das UNO-Krebsforschungszentrum, dass eine Frau, die ihre Kinder mittels der Pille verhüten will, über die Risken dieses Präparates aufgeklärt werden muss. Die krebserzeugende Wirkung der Antikinderpille wurde von einer Forschungsgruppe aus 21 Wissenschaftlern festgestellt. Sie stützen ihre Erkenntnisse zum Hormonpräparat auf die übereinstimmenden Ergebnisse von Untersuchungen, die in den letzten fünf Jahren durchgeführt wurden. Alle diese Studien stellten einen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Antikinderpille und dem Auftreten von Brustkrebs fest. Grundsätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau Brustkrebs bekommt, nach Angaben des IACR bei 1:7. Bei Frauen, welche die Antikinderpille einnehmen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf 1:6. Das UNO-Krebsforschungszentrum erwähnt aber nicht nur den Brustkrebs. Die Antikinderpille erhöht bei den Frauen, welche sie einnehmen, auch das Risiko von Lungen- und Gebärmutterkrebs sowie von bösartigen Kopftumoren. Das IARC fordert nun eine umfassende Erforschung der Nebenwirkungen der Antikinderpille. Weltweit nehmen rund 100 Millionen Frauen dieses umstrittene Präparat zur Zerstörung der eigenen Fruchtbarkeit ein. Das entspricht jeder zehnten Frau im gebärfähigen Alter. Das lange Zeit uneingeschränkte Vertrauen in die Pille schwindet rapid: Kürzlich warnten US-Forscher, dass durch die Einnahme der Antibaby-Pille schon nach sechs Monaten die sexuelle Lust ein Leben lang versiegen könnte. Selbst nach einem Absetzen der Pille könne eine bleibende Schädigung der Libido zurückbleiben. (vgl. Lebensschutz-News vom 05.06.2005). Quelle: http://www.kreuz.net/print.1618.html

05.06.2005   Belgische Gesundheitsbehörde als nachhaltige Lustkiller - Kürzlich warnten US-Forscher, dass durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille schon nach sechs Monaten die sexuelle Lust ein Leben lang versiegen könnte. Selbst nach einem Absetzen der Pille könne eine bleibende Schädigung der Libido zurückbleiben. (Wir berichteten am 31.06.2005 darüber.) Bis nach Belgien scheint diese Erkenntnis noch nicht vorgedrungen zu sein. Jedenfalls sollen belgische Jugendliche schon bald kostenlos Verhütungsmittel erhalten. Gutscheine für Antibabypillen und Kondome im Wert von drei bis vier Euro monatlich könnten die Teenager bei den Krankenkassen oder Familienberatungsstellen erhalten. Vielleicht sieht sich der belgische Staat in zwanzig Jahren mit Sammelklagen von frustrierten Frauen konfrontiert, die als Mädchen vom staatlichen Pillen-Gratisangebot fleissig Gebrauch gemacht hatten. Mehr unter http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/07/202a0203.asp?cat=/medizin/schwangerschaftsabbruch

05.06.2005   Die Lustkiller-Pille: Setzt in medizinischen Fachkreisen jetzt ein Umdenken ein? - Deutsche Ärzte verschreiben Jugendlichen weiterhin massenhaft die Antibabypille, wie der Link hier zeigt. http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/02/038a1301.asp?cat=/medizin/schwangerschaftsabbruch

31.05.2005   Die Pille verändert Hormonhaushalt auf Dauer - Neue Studie: Frau kann für den Rest ihres Lebens durch Einnahme der Anti-Baby-Pille geprägt sein; Werte des sexualhormonbindenden Globulin bleiben erhöht. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=10611&&print=yes

31.05.2005   Aus Lust wird Frust - Sie gilt als Zeichen der sexuellen Befreiung: Doch die Anti-Baby-Pille kann sich empfindlich auf das Sexleben auswirken. Schon nach sechs Monaten Einnahme könnte die sexuelle Lust ein Leben lang versiegen, warnen nun US-Forscher. Selbst nach einem Absetzen der Pille kann es schon zu spät sein. Denn das Verhütungsmittel wirkt nicht nur begrenzte Zeit, sondern es kann den Hormonhaushalt auf Dauer durcheinander bringen. Mehr unter http://www.orf.at/050531-87536/index.html  http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-358222,00.html

12.04.2005   Was die meisten nicht wissen: Auch die "normale" Pille wirkt frühabtreibend! - Ein Zitat aus einem aktuellen Beitrag in einem Diskussionsforum zum Thema Pille erhellt diesen kaum diskutierten Aspekt: "Vor etwa 8-10 Jahren hatte ich das Vergnügen, anlässlich der Präsentation einer 'neuen Pillengeneration' die Leiterin der Entwicklungsabteilung von Schering zur Frage der frühabtreibenden Wirkung der Pille (nicht Minipille, nicht Pille danach) zu interviewen. Sie erklärte mir, dass die Nidationshemmung (=Frühabtreibung) eine wesentliche Ergänzung der Ovulationshemmung (=Verhinderung der Entwicklung der Eizellen) sei. Nur durch die Kombination von Hormonen, die diese beiden Wirkungen haben, könne die "Sicherheit" der Pille erreicht werden. Sie sagte, dass ihr keine Studien bekannt seien, in wieviel Prozent der Fälle es zu einer Verhinderung der Einnistung komme." Andere Quellen sprechen davon, dass bei der Anwendung der Pille über einen Zeitraum von 15 Jahren es zu mehreren Frühabtreibungen komme.

09.04.2005   Wenn der Staat über die Kinderzahl entscheidet - Das folgende Zitat erscheint vor dem Hintergrund der dramatischen Folgen etwa der chinesischen Ein-Kind-Politik unter Inkaufnahme von unzählbaren Zwangsabtreibungen und dem damit erreichten katastrophalen Mangel an chinesischen Frauen höchst aktuell. Es stammt aus dem Jahre 1969: "Schliesslich ist sehr zu bedenken, welch gefährliche Macht man auf diese Weise jenen staatlichen Behörden in die Hand gäbe, die sich über sittliche Grundsätze hinwegsetzen. Wer könnte es Staatsregierungen verwehren, zur Überwindung der Schwierigkeiten ihrer Nationen für sich in Anspruch zu nehmen, was man Ehegatten als erlaubte Lösung ihrer Familienprobleme zugesteht? Wer könnte Regierungen hindern, empfängnisverhütende Methoden zu fördern, die ihnen am wirksamsten zu sein scheinen, ja sogar ihre Anwendung allgemein vorzuschreiben, wo immer es ihnen notwendig erscheint? Auf diese Weise könnte es geschehen, dass man, um Schwierigkeiten persönlicher, familiärer oder sozialer Art, die sich aus der Befolgung des göttlichen Gesetzes ergeben, zu vermeiden, es dem Ermessen staatlicher Behörden zugestände, sich in die ganz persönliche und intime Aufgabe der Eheleute einzumischen." Der Ausschnitt stammt aus dem Rundschreiben Papst Paul VI. "Humanae Vitae" aus dem Jahre 1969. An der Bevölkerungspolitik im nichtchristlichen China hätte das päpstliche Schreiben zwar kaum Änderung bewirken können. Die sogenannte "Pillenenzyklika", eines der brisantesten Dokumente der katholischen Kirche, wurde von vielen zerrissen, von den wenigsten Kritikern ganz gelesen. Unter dem folgenden Link zum Volltext haben Sie die Gelegenheit zur Lektüre des Originaltextes. Fünfunddreissig Jahre danach ist die moralische Landschaft besät mit folgenden baren Tatsachen: 1) Die Scheidungsrate hat sich mehr als verdreifacht. 2) Die Zahl der sexuell übertragenen Krankheiten ist von sechs auf 50 gestiegen. 3) Die Bruttoeinnahmen durch Pornographie betragen mehr als alle Einnahmen aus Berufssport und gesetzlich erlaubter Unterhaltung zusammen. 4) Die Sterilisierung wird arglosen und ahnungslosen Frauen in Ländern der Dritten Welt aufgezwungen, wobei China mit seiner Ein-Kind-Politik eine Vorreiterrolle spielt. 5) Die hormonelle Belastung unserer Fliessgewässer, nicht zuletzt durch die flächendeckende Verwendung der "Pille" in den Industriestaaten, ist zum Problem geworden. Heute geben sogar Kritiker der Enzyklika “Humanae Vitae” zu, dass deren Lehre prophetisch war: http://www.humanae-vitae.de/text.htm

12.01.2005   Eric Clapton schreibt nicht nur Songs, er denkt auch über den Sinn von Sex nach - Der Erfolgsmusiker kommt nach langen Jahren zum folgenden bemerkenswerten Schluss:

“Es klingt seltsam wenn ich das sage, aber ich bin je länger je mehr zur Idee zurückgekommen, dass Sex wirklich zur Fortpflanzung gedacht ist.” (Quelle: You! Magazine 8/95)

Eric Patrick Clapton, geboren am 30. März 1945 in der englischen Grafschaft Surrey, wuchs bei seinen Grosseltern auf. Seine Begeisterung für amerikanischen Blues und farbige Künstler beeinflussten ihn und seine Musik stark. Nach verschiedenen Hits wuchs der Erfolgsdruck enorm. Nachdem ein Album floppte verfiel Clapton dem Heroin. Durch Unterstützung seiner damaligen Freundin schaffte er 1973 ein Comeback.1974 war es die Alkoholsucht, die 13 Jahre lang anhielt und seine Arbeit behinderte. 1981 begann er mit einer Entziehungskur, nachdem er zum Schluss so pleite war, dass er beinahe seine Gitarren verkaufen musste. Die Sucht war besiegt, doch harte Schicksalsschläge sollten folgen. Drei gute Freunde starben bei einem Hubschrauberabsturz, und nicht einmal ein knappes Jahr später stand Clapton kurz vor einem Rückfall, als sein Sohn Conor bei einem Sturz aus dem 53. Stock eines New Yorker Hochhauses ums Leben kam. Seine Trauer verarbeitete er im Song "Tears in Heaven". 1992 auf der Werkschau "Unplugged" veröffentlicht, wurde das Lied zu einem Megaerfolg. Gezeichnet durch die eigenen Suchterfahrungen eröffnete er 1998 auf der karibischen Insel Antigua die Drogenklinik "Crossroads" für einheimische und fremden Süchtige. Aus jenem Jahr stammt Claptons bisher letztes Werk "Pilgrim".

13.10.2004   Pharma-Cocktails in den Flüssen - Arzneimittel sind in der Elbe und ihren Nebenflüssen allgegenwärtig. In Deutschland sind ca. 3000 pharmazeutische Präparate zur medizinischen Anwendung zugelassen. Der jährliche Verkauf bewegt sich im Tausende-Tonnen-Bereich. Doch was wird aus diesen Medikamenten nach der Einnahme, wenn ihre Heilwirkungen schon lange abgeklungen sind? Viele landen im Abwasser und können von Kläranlagen nicht ausfiltriert werden. Was im Telepolis-Artikel sorgfältig umgangen wird, sind Hinweise auf die nicht unerhebliche Gruppe der Hormone, genauer auf die "Pillenhormone". Die ökologischen Folgen allgemein verbreiteter chemischer Kontrazeption verursachen immerhin in England bereits Geschlechtsumwandlungen von Fischen. Immerhin taucht im Artikel u. a. der Begriff "Steroidhormone" auf, ein wesentlicher Anwendungsbereich von letzteren sind Verhütungsmittel. Mehr unter  http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/18559/1.html

26.05.2004   Buchtipp: Mit Freuden Frau sein - Ingrid Trobisch ist in drei Erdteilen zu Hause. Aus unzähligen Gesprächen mit Paaren in Europa, Afrika und Amerika ist dieses Buch entstanden. Freude an der Sexualität, Selbstannahme, natürliche Empfängnisregelung, Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Klimakterium sind die grossen Themen des ersten Teils. Da das Kapitel über natürliche Empfängnisregelung eine Fülle von Leserzuschriften auslöste, entstand ein zweiter Band mit Anfragen und Beobachtungen von Leserinnen, auf die Dr. med. Josef Rötzer und Ingrid Trobisch antworteten. Ein Weltbestseller von Elisabeth Rötzer und Ingrid Trobisch, der jetzt aktualisiert in einem Band vorliegt. 262 Seiten, € 14,90, ISBN 3-417-110750   Mehr unter http://www.iner.org/literatur.htm

26.05.2004   Das Institut für Natürliche Empfängnisregelung (INER) ist eine gemeinnützige Institution und wurde 1986 zur Förderung der natürlichen Empfängnisregelung gegründet. Natürliche Empfängnisregelung (NER) - auch als Natürliche Familienplanung (NFP) bekannt - beruht auf der wissenschaftlichen Tatsache, dass im Regelmonat (Zyklus) der Frau fruchtbare und unfruchtbare Zeiten beobachtet werden können. Durch die Auswertung von über 300.000 Zyklen konnte Prof. Dr. Josef Rötzer die Sympto-thermale Methode entwickeln, mit der eine der "Pille" vergleichbare Verlässlichkeit erzielt wird. Mehr unter http://www.iner.org/index.htm

26.05.2004   Warum Verhütungsmittel auf Dauer kein Glück bringen - Der „Respekt vor dem Leben“, Beziehungsfähigkeit und Freude können durch den Gebrauch von Verhütungsmitteln verloren gehen, erklärte ein spanischer Universitätsprofessor. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7743

04.08.2003   Wie zuverlässig ist die Natürliche Empfängnisregelung (NER)? - Prof. Dr. med. J. Rötzer arbeitet seit über 50 Jahren im Dienst der Natürlichen Empfängnisregelung (NER). Mit Hilfe der ersten echten sympto-thermalen Methode, die von seiner Frau und ihm 1951 gefunden wurde, konnte eine Form der Natürlichen Empfängnisregelung entwickelt werden, die es den Ehepaaren ermöglicht, sowohl die besten fruchtbaren Tage zu bestimmen (wichtig bei Kinderwunsch!), als auch eine absolut unfruchtbare Zeit. In der Zusammenarbeit mit den Ehepaaren konnte das Ehepaar diese Regeln in zunehmendem Masse verfeinern. Sei haben mit Erfolg auch Frauen in Beratung, die aus wichtigen Gründen auf keinen Fall mehr schwanger werden dürfen, da es leicht sei, die absolut unfruchtbaren Tage nach dem Eisprungtermin zu bestimmen. Die Ehepaare sprechen gerne vom „Geschenk der sicher unfruchtbaren Tage“. Um unfruchtbare Tage am Beginn des Zyklus feststellen zu können, wurde eine Serie von sechs Regeln entwickelt. Je nach persönlicher Eigenart des Zyklus lassen sich zu Beginn des Zyklus unfruchtbare Tage mit unterschiedlicher Verlässlichkeit bestimmen, bis hin zu einer Verlässlichkeit von fast 100 Prozent - aber niemals absolute 100 Prozent. Mehr unter Rötzer: Mehr Verständnis für die Natürliche Empfängnisregelung

29.07.2003   Ökologen warnen: Zeitbombe Antibabypille als Biokiller: Steigende Hormonbelastung in unseren Gewässern sterilisiert systematisch die Umwelt - In den vergangenen Jahren hat sich die Wasserqualität der Seen und Flüsse zwar deutlich verbessert. Diese qualitative Verbesserung bezieht sich jedoch lediglich auf Wasserverunreinigungen, die man schon seit langem beobachtet wie Nitrate und Schwermetalle. Eine ganz andere Gruppe von wasserbelastenden Stoffen wird von Ökologen erst seit einigen Jahren mit wachsender Besorgnis beobachtet. Hormone treten in immer höheren Konzentrationen im Trinkwasser auf und Klärwerke sind nicht in der Lage, diese Stoffe bei der Wasseraufbereitung zu neutralisieren. Bei vielen Klärwerken ist die gemessene Hormonbelastung des Wassers vor und nach der Wasseraufbereitung unverändert. Millionen von Frauen nehmen täglich die Pille. Um die biologische Abbaubarkeit hat man sich bisher allerdings kaum Gedanken gemacht. Allmählich nehmen die beobachteten Veränderungen in der Tierwelt erschreckende Formen an. Am schwersten betroffen sind Lebewesen, die direkt im Wasser leben. Bei einigen Fischarten wird inzwischen ein drastisches Übergewicht an Weibchen verzeichnet. Männliche Fische beginnen auf einmal Eizellen anstatt Samen zu produzieren, einige bilden weibliche Geschlechtorgane aus. In England waren sämtliche in einem Fluss gefangenen Rotaugen weiblich. Aber auch der Mensch selbst bleibt von den Auswirkungen nicht verschont. Die Fruchtbarkeit der Männer hat stark abgenommen. In Deutschland ist sie in den vergangenen 40 Jahren um ca. 70% gesunken. Der starke Anstieg von Krebsfällen der letzten Jahrzehnte im Bereich der Geschlechtsorgane wird auch mit dem in Verbindung gebracht, was wir täglich in unser Wasser kippen. Mehr unter: http://www.oekosmos.de/article/articleview/401/1/8/  http://www.rainforest-newsletter.de/pages/nahrung/kreislauf/umwelt/wasser/horm_02.htm  

29.07.2003   Mutter Natur rächt sich: Beseitigen Östrogene im Trinkwasser diskret den "kleinen Unterschied"? - Charles Taylor von der Exeter University, der an einer neuen Filtertechnik für Wasser arbeitet, warnt vor den extrem potenten Chemikalien, die selbst bei einer Verteilung von eins zu einer Milliarde männliche Fische feminisieren können. Was verschiedentlich auf Industriechemikalien zurückgeführt wird, soll nach der Ansicht von verschiedenen Wissenschaftlern hauptverantwortlich von einem künstlichen Östrogen besorgt werden, das in Empfängnisverhütungspillen enthalten ist. http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/inhalt/lis/12122/1.html&words=Mutter%20Natur%20r%E4cht


13.07.2003   Kritik an Natürlicher Familienplanung (NFP) unberechtigt: Neuen Entdeckungen zur Ovulation nach Meinung von Experten weder neu noch schlüssig. Kritik an NFP nur durch Unkenntnis moderner Methoden zu erklären. - Wissenschaftler und Ovulationsexperten haben, wie kath.net berichtet,  ihre Überraschung über das große Medieninteresse an den “bahnbrechenden” Untersuchungen der Universität von Saskatchewan zum Ausdruck gebracht. Die Wissenschaftler von Saskatchewan, unter der Leitung von Dr. Roger Pierson, hatten kürzlich mit einer „Entdeckung„ zu Unregelmäßigkeiten im Ovulationszyklus aufhorchen lassen, die erkläre warum Natürliche Familienplanung keine hohe Sicherheit erreichen könne. Die Studie wurde im Journal Fertility and Sterility publiziert. Eine Gruppe von Experten warf Pierson grobe Unkenntnis moderner NFP-Methoden vor, da dieser seine Untersuchungen auf die veraltete Rhythmusmethode bezogen hatte, statt auf moderne Varianten nach Billings oder anderen Medizinern. Diese Methoden würden nicht von einem stabilen Zyklus abhängig sein, weil sie mehrere Faktoren in Betracht ziehen. Die Kritik an NFP sei daher unberechtigt. Weiters habe eine Vielzahl von unabhängigen Studien eine Sicherheit von 99 Prozent etwa der Billingsmethode bestätigt. Auch in China wurden nach Schulungen ähnliche Resultate erzielt. Dort wird diese Methode laut Angaben der Expertengruppe von 2,686,400 Paaren erfolgreich angewandt.
 

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Aufgeschaltet am 12.10.2005