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 Trends und Hintergründe - Stets aktueller informiert, wo es um Leben und Tod geht

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Hier finden Sie die aktuellen Lebensschutz-News

31.12.2004   Der Pferdefuss beim Schweizer Transplantationsgesetz - Ein vom eidgenössischen Parlament kürzlich abgesegnetes Gesetz erlaubt es explizit, Abtreibungsopfer als Transplantationsmaterial zu verwerten  Kritiker befürchten, dass das neue Gesetz das Geschäft mit der Abtreibung ankurble. Schweizer Lebensschützer lancierten daher ein Referendum, um das Transplantationsgesetz per Volksentscheid zu Fall zu bringen. In einer Presseerklärung erklärte das Referendumskomitee, dass es eine klare gesetzliche Regelung der Organtransplantation grundsätzlich befürworte. Nicht akzeptierbar sei dagegen die erlaubte Verwendung von sogenannt „überzähligen“ Embryonen und abgetriebenen Kindern für Transplantationszwecke. Das Gesetz gestattet  die Verwendung von Zellen, Geweben oder Organen von abgetriebenen Föten für derartige Zwecke und liefert Frauen Eizellen- oder Embryojägern aus. Es ist bekannt, dass solche Technologien sich für die Ausbeute eher grössere und weiter entwickeltere Föten wünschen. Damit könnte durch das neue Transplantationsgesetz zugleich die in der neuen Schweizer Fristenregelung bereits eingebaute Tür für die Spätabtreibungen aufgestossen werden. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.416.html
 
30.12.2004   Auswirkungen der Abtreibung auf den Rechtsstaat: Recht auf Abtreibung verdrängt Recht auf Meinungsfreiheit - Ein Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Waldstein lässt aufhorchen. Waldstein lehrte von 1965 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 Römisches Recht an der Universität in Salzburg. Daraus ein Ausschnitt: "Ich erwähne an dieser Stelle Weihbischof Dr. Andreas Laun - der damals noch nicht Weihbischof, ich glaube auch noch nicht einmal Dozent war. Dr. Laun hat sich, in diesem Zusammenhang, in Wien sehr für den Schutz des ungeborenen Kindes eingesetzt. Was musste er da an Anflegelungen und Anpöbelungen erleben! Das Schönste aber passierte ihm hier in Salzburg, wo er einen Vortrag an der Universität gehalten hat. Eine Gruppe der Anwesenden versuchte diesen Vortrag zu verhindern, indem sie Kochtopfdeckeln zusammenschlugen. Der Lärm war so laut, das er nicht sprechen konnte. Als Dr. Andreas Laun sich auf das verfassungsrechtliche Recht der Meinungsfreiheit berief, wurde ihm laut entgegengeschrieen: „Das Recht auf Abtreibung geht vor! Das Recht auf Meinungsfreiheit ist dem untergeordnet!“ Frage: "Eine Diktatur?" Prof. Waldstein: "Es ist tatsächlich eine Diktatur dieser Meinung geworden, die so ist, dass Rechte an sich keine Rolle mehr spielen können. Jedes Recht, auch jedes Menschenrecht kann jeden Augenblick beseitigt werden, wenn eine Mehrheit dies für zweckmässig erachtet, so wie das in den Niederlanden, in Belgien und sogar im Kanton Zürich (Schweiz) de facto bereits geschehen ist. [...] Wenn einmal das Rechtsbewusstsein soweit geschwunden ist, dass man nicht mehr erkennt, dass dort das grundlegendste Menschenrecht auf Leben einfach missachtet wird, dann gibt es nur den einen Weg: zu versuchen - soweit es überhaupt möglich ist - das Rechtsbewusstsein wieder zu wecken. Wie weit das im Einzelnen möglich ist, das wissen alle, die sich damit beschäftigen: Es ist ein mühsamer und harter Weg. Dem steht eine sozusagen „herrschende“ Meinung gegenüber, die so massiv ist, dass jeder, der anderer Meinung ist, zunächst sozusagen als „Feind“ erscheint. Es geht nicht darum, dass jemand das Bestrafen anderer wünscht. Für Rechtsgüter gibt es keinen anderen Schutz, als die Androhung der Strafe für die Verletzung des Rechtsgutes. Wenn es keine Strafe für Diebstahl gäbe, wenn man sagen würde: „Leute, die stehlen, sind doch alle arme Kerle, wie kann man ihnen das in ihrer Not antun, dass man sie noch straft“, wie würde es dann im Staat aussehen? Aber den Schutz des Lebens darf man ohne weiteres aufheben?!" Mehr unter http://www.kreuz.net/article.401.html
 
30.12.2004  'Wind of change' in den USA: Das grosse Umdenken in der Abtreibungsfrage - Wenn Amerikaner an 'Wertbewusstsein' denken, so meinen sie damit vor allem die Abtreibungsfrage. Dies bestätigen aktuelle Analysen der Wahlergebnisse der letzten Präsidentschaftswahlen. Kürzlich hatte sich der Verlierer John Kerry explizit dafür ausgesprochen, die demokratische Partei attraktiver für Pro-Lifer zu machen. Das lässt aufhorchen. Hinter der Äusserung steht die bittere Erkenntnis, dass die US-Bevölkerung mehr und mehr gegen Abtreibungen eingestellt ist und die sehr liberalen Gesetzgebung in diesem Bereich eingeschränkt haben möchte. Im privaten Kreis habe John Kerry noch deutlicher formuliert, dass sein Name im Zusammenhang mit einer liberalen Abtreibungsregelung ihm letztlich den Sieg gekostet habe. Eine Gruppe, die dem demokratischen Kandidaten diesbezüglich das Leben schwer gemacht hat, ist die Pro-Life-Organisation "Operation Rescue West". Mit ihren "Truth Trucks", grossflächig mit Fotos von Abtreibungsopfern beklebtem Transportern waren Teams überall dort präsent, wo Demokraten ihre Partei- und Wahlveranstaltungen abhielten. Darüber prangte der Slogan "“Kerry’s Choice” und “Kerry/Edwards: A Bloody Team for a Bloody America”. Die Omnipräsenz verfehlte ihre Wirkung gerade in sogenannten Swing-States nicht. Sogar die Sprecherin der Pro-Abortion Gruppe 'Catholics for a free Choice' Frances Kissling zeigte sich beeindruckt und meinte selbstkritisch, ihre Gruppe sei wohl "zu weit gegangen, solche grausamen Prozeduren zu verteidigen". Sie meinte dabei die gruselige Partial-Birth-Abortion (Teilgeburts-Abtreibung) in einem späten Stadium der Schwangerschaft. Mehr unter http://www.operationrescue.org/
 
30.12.2004   Überraschender Erfolg von Pro-Life gegen mächtigen Pro-Abortion Senator - Als Antwort auf den Erfolg der Pro-Life-Bewegung bei den US-Präsidentschaftswahlen verkündete der als Abtreibungsbefürworter bekannte Senator Arlen Spencer - ganz auf der Linie des mächtigen Rechtskomitees des Senats - er wolle jede Pro-Life-Nomination für das höchste US-Gericht im Komitee blockieren. Operation Rescue startete sogleich eine Protestaktion gegen Spencers Arroganz. Der Senat wurde in der Folge überflutet mit Anrufen und Briefen. Die Aktion schwoll zur mächtigsten Welle an, die der Senat in seiner Geschichte je kennengelernt hatte. In einer Reaktion darauf kapitulierte Spencer schliesslich mit einer schriftlichen Stellungnahme, er werde die Nominationen des Präsidenten für das Höchste Gericht absegnen. Das war ein erstaunlicher Sieg für die Pro-Life-Bewegung und in seiner Art neu. Mehr unter http://www.operationrescue.org/archives/000146.shtml#more
 
29.12.2004   Schweizer Referendum gegen das Transplantationsgesetz: Bitte sofort unterschreiben! - Im Transplantationsgesetz (Referendumsfrist läuft bis 13.1.2005) geht es um die Verwendung der gleichen "überzähligen Embryonen" aus Befruchtungen ausserhalb des Mutterleibs (IVF-Embryonen) wie beim StFG, aber hier nun für Transplantationszwecke! Nicht genug: Das Transplantationsgesetz gestattet zusätzlich auch die Verwendung von Zellen, Geweben oder Organen von abgetriebenen Föten für Transplantationszwecke! Dass dazu das "Endprodukt" einer Curretage- oder Absaugabtreibung bis zur Fristenlösungsfrist der 12. Schwangerschaftswoche schlecht geeignet ist, dürfte einleuchten. Wird hier leise die bereits in der neuen Fristenregelung eingebaute Türe für Spätabtreibungen aufgemacht? Referendumsbogen herunterladen - lesen – Unterschriften drauf – und sofort zurücksenden! Mehr unter http://www.nein-zum-transplantationsgesetz.ch/
 
29.12.2004   Kampf nur gegen Spätabtreibungen: Spiel mit dem Feuer? - Diözesanräte und Kirchenzeitungen in Deutschland starten in diesen Tagen eine deutschlandweite Unterschriftenkampagne gegen sogenannte Spätabtreibungen. Die ‚Aktion Leben e.V.’ warnt vor der Aktion. Das erstaunt auf den ersten Blick. Die Aktion Leben e.V. sieht ihre Bedenken bestätigt durch eine am 26.10.2004 verbreitete Medieninformation der ‚Christdemokraten für das Leben’ (CDL). Die CDL ist eine Initiative in der CDU/CSU, gegründet von Mitgliedern der Unionsparteien: „...die Tatsache, dass das im Mutterleib getötete Kind nicht abgesaugt werden kann, sondern geboren werden muss, führt hinterher in der Regel zu schweren psychischen Belastungen und Schuldgefühlen bei den betroffenen Frauen.“ Dazu stellt ein Sprecher der Aktion Leben e.V. fest: „Hier wird nicht mehr das Töten der Kinder beklagt, sondern nur noch das psychische Leid der Mutter, die naturgemäss eine Spätabtreibung deutlicher miterlebt als eine Tötung ihres Kindes im ersten Schwangerschaftsdrittel. Hat man etwa vergessen, dass jede Abtreibung, egal ob früh oder spät, die Tötung eines unschuldigen, wehrlosen Menschen ist? Mehr unter http://www.kreuz.net/article.410.html
 
29.12.2004   Deutschlandweite Kampagne gegen Spätabtreibungen - Diözesanräte und Kirchenzeitungen starten Unterschriftenaktion. Das Landeskomitee der Katholiken verlangt eine Gesetzesänderung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9315
 
28.12.2004   "Babycaust": Neuer Wirbel um Abtreibungsdebatte in Österreich - FP-Seniorensprecher John Gudenus und Bischof Klaus Küng haben mit ihren jüngsten Aussagen die Auseinandersetzung um die Abtreibung neu entflammt. Mehr unter http://www.kurier.at/oesterreich/844103.php
 
28.12.2004  Österreich: Einführung der Fristenlösung 1974 war verfassungswidrig! - Prof. Dr. Wolfgang Waldstein lehrte von 1965 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 Römisches Recht an der Universität in Salzburg. Seit dem 31. Mai 1994 ist er Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben. In einem Interview fragte er sich, was das für eine Rechtordnung sei, die den Träger des Menschenrechts und des Grundrechts nur hinsichtlich seiner Vermögensrechte schützt, aber nicht verhindert, dass man ihm das Leben nimmt? Jedes Vermögensrecht wird damit buchstäblich gegenstandlos. Man hatte im Jahre 1974 in Österreich bei der Einführung der Fristenregelung mit geradezu absurden Argumenten wie zum Beispiel diesem, dass § 22 ABGB „nur Vermögensrechte des Kindes“ betreffe, jedoch nicht sein Lebensrecht, argumentiert. Wenn zum Beispiel ein Erblasser ohne Testament, innerhalb der ersten drei Monate der Schwangerschaft seiner Frau stirbt, dann ist das Kind einwandfrei erbrechtlich geschützt. Die Frau aber kann sich dieses erbrechtlichen Konkurrenten dadurch entledigen, dass sie ihn straflos töten lässt. Ein Interview zum 30. Jahrestag der Kinderabtreibung in Österreich. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.293.html
 
28.12.2004   Koma-Patientin Terri Schiavo: Eine Schlacht auf Leben und Tod - Einen mutigen Schritt hat Jeb Bush, der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, im Kampf um das Leben von Terri Schiavo-Schindler gesetzt. Die US-Amerikanerin liegt seit 1990 im Koma. Mit 26 Jahren erlitt sie wegen einer Essstörung einen Zusammenbruch. Dieser bewirkte einen schweren Hirnschaden. Seitdem liegt Frau Schiavo hilflos in einem Pflegeheim im US-Bundesstaat Florida. Einige Ärzte sind der Ansicht, dass sie nie mehr aus ihrem vegetativen Zustand herauskommen werde. Andere vertreten die Auffassung, sie habe Chancen, bestimmte Fähigkeiten wieder zu erlangen. Auch Terris Eltern sind dieser Meinung. Im Jahre 2003 hatte der formelle Ehemann von Terri - inzwischen mit einer anderen Frau liiert und mit ihr Kinder gezeugt -  über einen Richter erwirkt, dass der Ernähungsschlauch seiner Frau entfernt wurde. Frau Schiavo sollte verhungern. Doch Gouverneur Jeb Bush, ein Bruder des gegenwärtigen Präsidenten der USA, brachte innerhalb weniger Tage ein Gesetz durch das Lokalparlament von Florida, so dass die Ernährung von Frau Schiavo nach sechs Tagen wieder aufgenommen werden konnte. Die Patientin überlebte die sechs Tage ohne Essen und Trinken. Im Frühjahr wurde das Gesetz, das von Journalisten das „Terri-Gesetz” genannt wurde, durch den Obersten Gerichtshof von Florida wieder ausser Kraft gesetzt. Gouverneur Jeb Bush, vor Jahren zum Katholizismus konvertiert und in seiner Familie Spanisch sprechend, gab sich nicht geschlagen. Letzten Mittwoch wandte er sich über seine Rechtsanwälte an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, um das Leben von Frau Terri Schiavo zu retten. Begründung: Das fatale Gerichtsurteil des Obersten Gerichtes in Florida habe „unheilvolle Konsequenzen für die Schwächsten unserer Mitbürger, die nicht mehr für sich selber sprechen können”. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.404.html
 
24.12.2004   USA: Trend zur Abtreibung durch Mord an Schwangeren - Die Washington Post kommt nach einer jahrelangen Studie zum erschreckenden Schluss, dass immer häufiger Frauen, die ein Kind erwarten, Opfer eines Tötungsdelikts werden. Diese Todesursache sei bereits häufiger als Tod durch Unfall oder Krankheit. Ein grosser Prozentsatz von ihnen werde durch ihren Freund oder Ehemann getötet. Die Artikel gehen darauf ein, wie es zu erklären sei, dass solche Männer einen Doppelmord in Kauf nehmen würden. Der Punkt sei, dass sie ihre eigenen ungeborenen Kinder töten wollten, zitiert die Washington Post in ihrer Ausgabe vom 19. Dezember Pat Brown, einen Kriminologen aus Minneapolis: "Wenn die Frau ihr Kind nicht haben möchte, kann sie eine Abtreibung vornehmen lassen. Wenn der Mann es nicht will, kann er es nicht einfach wegmachen lassen (Zitat: "he can't do a damn thing about it"). Er ist für den Rest seines Lebens an ein Kind angebunden. Er ist gebunden an die Kinderunterstützung für den Rest seines Lebens, und er ist für den Rest seines Lebens an die Frau gebunden. Wenn sie weg ist, ist das Problem weg." In ihren Artikeln führt die Zeitung verschiedene Fälle an. Sie berichtet von einer 18jährigen im achten Monat Schwangeren, die von ihrem Ex-Freund auf offener Strasse per Kopfschuss getötet wurde, weil die Vaterschaft seiner Musikkarriere in den Weg gekommen wäre. (Quelle: Newsletter des "Population Research Institute" von 23.12.2004) http://www.pop.org/
 
24.12.2004   Überforderte Kindsväter töten, wenn Frauen nicht abtreiben - Unter den Beispielen von Schwangeren, die Opfer eines Mordfalls wurden, führt die Washington Post den Fall von Ceeatta Stewart-McKinnie (23) an, einer College-Studentin in Richmond. Sie wurde von ihrem Freund zu Tode geprügelt. Das Paar hatte sich über Jahre hinaus immer wieder verbunden und getrennt, Ceeatta hatte zuvor mehrere Abtreibungen gehabt. Ermordet wurde sie, jetzt mit ihrem Freund verheiratet, nachdem sie sich geweigert hatte, eine weitere Abtreibung vornehmen zu lassen. Im Fall von Shameka Fludd wollte die alleinstehende Mutter in schwierigen Umständen keine Abtreibung vornehmen lassen. Aber Tjane Marshall war bereits Vater von zwei Kindern und sagte, ein Baby würde sein Leben ruinieren, wie Fludds Schwestern später erklärten. So tötete Marshall Shameky Fludd. Zu solchen Vorfällen äusserte sich der Kriminalexperte Louis Mizell: "Wenn Ehemann oder Freund ihre schwangere Partnerin attackieren, hat dies in der Regel zu tun mit dem Unwillen, eine Vaterschaft, Ehe, Kindsunterstützung anzunehmen, oder dem Bestreben, einen öffentlichen Skandal zu vermeiden." Es seien nicht Eifersucht oder andere Gründe, welche diese Männer zu Mördern machen, vielmehr die Einstellung gegenüber Kindern, wie sie im Gesetz Roe gegen Wade zum Ausdruck komme. Dieses setze unpassend gezeugte Kinder der Gefahr aus, sterben zu müssen. (Quelle: Newsletter des "Population Research Institute" von 23.12.2004) http://www.pop.org/
 
24.12.2004   Französisches Predigtverbot gegen die Homosexualität - Frankreich. Nach einer Meldung von CWNews wurde in Frankreich ein Gesetz verabschiedet, daß die sogenannte „sexistische “ bzw. „anti-homosexuelle“ Sprache unter Strafe stellt. Das Gesetz sei am Mittwoch im Französischen Senat beschlossen worden. Vorausgehend war es schon von der Nationalversammlung angenommen worden. Das neue Gesetz sieht vor, dass jeder, von dem feststellt wird, dass er aufgrund von Geschlecht oder geschlechtlicher Orientierung Hass oder Gewalt gegen eine Person sät, zu einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr und einer Busse bis 45.000 Euro verurteilt werden kann. In der katholischen Kirche wird befürchtet, dass das Gesetz auch gegen die Lehre der Kirche über die Homosexualität angewendet werden könnte. Auch Journalisten äusserten die Sorge, daß das Gesetz die Meinungsfreiheit unterdrücken könnte. Repression sei kein Mittel, um in einem Staat die Toleranz zu fördern, meinte ein Vertreter der „Reporter ohne Grenzen“. http://www.kreuz.net/article.377.html
 
23.12.2004   Ugandas First Lady verteidigt Anti-AIDS-Kampagne - Wer „safe sex“ propagiert und die auf Treue und Enthaltsamkeit basierende Anti-AIDS-Strategie kritisiert, führt das Land in den Tod, sagt Janet Museveni. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9260
 
22.12.2004   Deutsche Gesetzeslücke erlaubt Designerbabys - Zwei selektierte Kinder sind kürzlich in Deutschland geboren. Sind dafür kranke gestorben? Die ‚Bioethik-Nachrichten’ berichten über zwei deutsche Kinder, die in den letzten Wochen nach einer sogenannten „Polkörper-Diagnostik“ geboren wurden. Ein erstes Kind nach Mass kam in Regensburg zur Welt, das zweite Kind in Lübeck. Die Polkörperdiagnostik funktioniert nach folgendem Prinzip: Während der Entwicklung der Eizelle bilden sich zwei sogenannte „Polkörperchen“. Mit Hilfe mikrochirurgischer Techniken werden nach einer künstlichen Befruchtung die Polkörperchen von der befruchteten Eizelle entfernt und im Hinblick auf ihr Genmaterial analysiert. Die Polkörperchen werden der befruchteten Eizelle im Zeitraum zwischen dem Eindringen des Spermiums in die Eizelle und der Verschmelzung der Zellkerne entnommen. Aufgrund dieser Analyse kann zum Beispiel das Vorliegen von Abweichungen in der Chromosomenzahl festgestellt werden. Dadurch können jene Kinder aussortiert werden, die an von der Mutter übertragenen Erbkrankheiten leiden. Das deutsche Embryonenschutzgesetz - das die Zeugung von Kindern im Reagenzglas regelt - verbietet die Untersuchung der befruchteten Eizelle. Die künstlich befruchtete Eizelle besitzt somit vor dem deutschen Gesetz einen rechtlichen Status. Allerdings beginnt dieser rechtliche Schutz des Menschen erst nach der Kernverschmelzung. Gesetzlich ungeregelt ist der Zeitraum zwischen der Befruchtung der Eizelle und der Kernverschmelzung. Diese Gesetzeslücke wird genützt, um behinderte Kinder – im Fachjargon „fehlerhafte Eizellen“ genannt - mittels der Polkörperchen-Diagnostik auszusortieren. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.366.html
 
22.12.2004   Rumaisa, das weltkleinstes Baby entwickelt sich «prächtig» - Es hatte die Grösse eines Handtellers und wog bei der Geburt bloss 243,8 Gramm. Das kleinste Baby der Welt versetzte damit nicht nur Mediziner in den USA ins Staunen. Das freudige Ereignis könne Anlass zur Besinnung sein, wie unsinnig es ist, täglich weltweit überlebensfähige Babies aus irgendwelchen "Notwendigkeiten" am Leben zu hindern und zu entsorgen. http://www.netzeitung.de/ausland/318237.html
 
22.12.2004   "Wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden" - Mit der Seligsprechung von Clemens Graf von Galen bekommt das Gedenkjahr 2005 auch eine geistliche Dimension. Eine brandaktuelle Besinnung in "Die Welt" unter   http://www.welt.de/data/2004/12/22/377966.html
 
18.12.2004   USA: Ungeborenes Baby überlebt Mord an Mutter und Entführung - Die Mutter wurde am Donnerstag erwürgt aufgefunden. Die Mörder hatten anschliessend das ungeborene Kind aus dem Bauch hergeschnitten und entführt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9217

18.12.2004   Ein-Kind-Politik für chinesische Regierung nicht mehr sakrosankt - Die demographische und soziale Entwicklung ist seit dem politischen Ein-Kind-Diktat im Jahr 1970 verheerend. Im Jahr 2003 kamen in China auf 117 Buben nur 100 Mädchen. 1982 war die Geburtenrate noch vergleichbar mit jenen anderer Länder: Auf 105 chinesische Burschen kamen 100 Mädchen. Das chinesische Gesundheitsministerium schätzt, daß der Grossteil der Kinderabtreibungen an sechs Monate alten Kindern begangen wird. Viele Eltern warten mit der Abtreibung ihres Kindes, bis ein Ultraschallergebnis mit dem Geschlecht ihres Nachwuchses vorliegt. Weil sich viele Chinesen einen männlichen Stammhalter wünschen und die Regierung auf der Ein-Kind-Politik beharrt, sind Mädchen vor allem in Gefahr, abgetrieben zu werden. Es gibt auch zahlreiche Berichte von Abtreibungen älterer Kinder. China versucht als eines der grössten Abtreibungsregime der Welt jetzt durch Einschränkung der Kinderabtreibungen eine demographische Katastrophe im Land zu verhindern.  Weil chinesische Frauen fehlen, wird es für Männer immer schwieriger eine Ehepartnerin zu finden. Deshalb blühen in China die Prostitution und der Frauenhandel. Der chinesische Präsident, Hu Jintao, beobachtete die Entwicklungen besorgt und beauftragte vergangenen März die Durchführung einer Untersuchung über die sozialen Auswirkungen der Ein-Kind-Politik. Vor drei Monaten begannen Regierungsbeamte, die Abtreibungsgesetze anderer Länder zu studieren und Meinungen internationaler Organisationen einzuholen. Die chinesische Abtreibungspraxis wird allgemein als Wurzel der gegenwärtigen demographischen Katastrophe in China betrachtet. Die Neuregelung in der Stadt Guiyang ist eine direkte Folge dieser Analysen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.335.html
 
18.12.2004   China: Provinzhauptstadt verbietet Spätabtreibungen - Die chinesische Zeitung „Taipai Times” berichtete gestern von einer Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in China. Ab 1. Januar dürfen Kinder in Guiyang ‚nur’ noch bis zur 14. Schwangerschaftswoche abgetrieben werden. Guiyang ist die Hauptstadt der westchinesischen Provinz Guizhou. Guiyang wird als erste Stadt Chinas die Abtreibung von Kindern, die älter als 14 Wochen sind, verbieten. Ab 2005 dürfen ungeborene Kinder nach der 14. Woche in Guiyang ‚nur’ mehr unter gewissen Umständen getötet werden. Ein Arzt und Spital, die sich dieser neuen Bestimmung widersetzen, werden mit Geldbussen bestraft. Diese können sich auf bis zu 300.000 yuan (27.000 Euro) belaufen. Der Bürgermeister von Guiyang, Luo Zhuyun meinte, die Abtreibung habe auch Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft. Die Stadt sehe Handlungsbedarf. Es gelte, keine Zeit zu verlieren. Die neue Regelung von Guiyang will auch verbieten, das Geschlecht eines Kinder vorgeburtlich auszuforschen. Kliniken und Ärzte, die hierbei behilflich sind, sollen mit 30.000 yuan (2700 Euro) bestraft werden. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.335.html
 
13.12.2004   Österreichische "Sozialdemordkraten" - Der Adventsparteitag der österreichischen Sozialdemokraten fordert den totalen Krieg gegen die ungeborenen Kinder: freie und kostenlose Abtreibung von der Wiege (Zeugung) bis zur Bahre (Geburt). Die Abtreibung soll aus dem Strafgesetzbuch herausgestrichen und Schwangerschaften rechtlich wie eine Krankheit geregelt werden. Die Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben” warnt vor den real existierenden Sozialisten: „Nichts ist einer echt sozialdemokratischen Politik so konträr wie diese plumpe Forderung nach dem Recht des Stärkeren.” Kritiker kreierten die neue Bezeichnung "Sozialdemordkraten". Mehr unter http://www.kreuz.net/article.298.html
 
13.12.2004   'Dies ist ein Angriff auf die Menschenwürde' - Heftige Proteste wegen Auftritt von Peter Singer in Düsseldorf - Singer fordert Tötung von Säuglingen und behinderten Menschen - "Skandal, dass ein solcher Philosoph eine Öffentlichkeit bekommt". Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9166
 
13.12.2004   Krankenversicherung lehnt Berliner Schwangere ab - Antje Diosee ist eine gesunde, junge und beruflich erfolgreiche Frau. Dennoch stellte die 28 Jahre alte Berliner Immobilienmaklerin für die Signal-Iduna-Versicherung offenbar ein ähnliches gesundheitliches Risiko dar wie unheilbar kranke Menschen. Denn die Signal Iduna verwehrt nicht nur HIV- und Krebskranken den privaten Krankenversicherungsschutz, sondern auch Antje Diosee. Die Begründung der Versicherung: "Ist der künftige Verlauf von Vorerkrankungen, Gesundheitsschäden oder Beschwerden für uns nicht absehbar, können wir das zu übernehmende Risiko nicht einschätzen." Was der private Krankenversicherer offenbar als unkalkulierbares Wagnis einschätzt, ist nichts weiter als die ganz normale Schwangerschaft einer 28jährigen! Mehr unter http://www.welt.de/data/2004/12/13/374260.html
 
11.12.2004   Füsschen am Revers: Neuer Unionsfraktionsvize Wolfgang Zöller ist Lebensschützer - Mit Wolfgang Zöller (CSU) ist ein überzeugter Lebensrechtler neuer stellvertretender Vorsitzender der deutschen CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Gegenüber dem evangelischen Nachrichtendienst "idea" (1. Dezember) betonte der Nachfolger von Horst Seehofer, er halte es für eine "Fügung Gottes", dass er sich aufgrund seiner neuen Aufgaben künftig in der Politik noch mehr für den Lebensschutz einsetzen könne. Zöller, der auch Mitglied der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) ist, trägt laut "idea" stets einen Anstecker mit der Nachbildung der Füsschen eines zehn Wochen alten Embryos am Revers als Zeichen dafür, dass es beim Thema Abtreibung nicht um eine "undefinierbare Masse", sondern um einen lebenden Menschen geht. (Quelle: ALfA-Newsletter)
 
11.12.2004   "Schuhe für Gabi": Österreichs Abtreibungsgegner machen gegen SPÖ mobil - Die Kritik an der Ankündigung der SPÖ-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, in Salzburg künftig Abtreibungen an Landeskrankenhäusern zu ermöglichen, reisst nicht ab. Wie die "Salzburger Nachrichten" (Ausgabe vom 9. Dezember) berichten, hat der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser gefordert, Landesspitäler sollten nicht zu "Orten des Tötens" werden. Man tue viel für die Umwelt und den Tierschutz, und das sei gut so, denn es trage zur Erhaltung der Schöpfung bei. "Aber der Schutz menschlichen Lebens - von Beginn bis zu dem Tod - wird nicht im selben Mass gewahrt", zitiert das Blatt den Erzbischof. Kothgasser habe die Anwesenden auch aufgefordert, sich zu engagieren. "Durch unser Handeln oder Nicht-Handeln fördern wir die eine oder andere Bewegung. Da gibt es keine Neutralität", so der Erzbischof laut den "Salzburger Nachrichten". Unterdessen hätten verschiedene Lebensrechtsgruppen Aktionen gestartet, um für das Leben einzutreten, so die Zeitung weiter. Für den 20. Dezember sei in Salzburg eine Lichterkette gegen Abtreibung geplant. Auch würden Zehntausende Flugblätter verteilt, auf denen "Slogans für Gabi" stünden, etwa "Liebe Gabi, ein Krankenhaus ist kein Schlachthaus" oder "Gabi, ungeborene Mädchen haben ein Recht auf Leben". Ausserdem sei die Aktion "Schuhe für Gabi" angelaufen, bei der Abtreibungsgegner aufgefordert seien, als Protest gegen Abtreibungen alte Schuhe an die Landeshauptfrau Gabi Burgstaller zu schicken. Mehr unter http://diestandard.at/?url=/?id=1883455
 
11.12.2004   Abtreibung, weil sich die Männer aus dem Staub machen -  Als erste Frau Afrikas wurde in Oslo die kenianische Vize-Umweltministerin Vangari Maathai mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die 64-Jährige wurde für das grösste afrikanische Aufforstungsprojekt ausgezeichnet. Ihre Meinung zur Kinderabtreibung lässt aufhorchen. Gegenüber der norwegischen Zeitung „Dagon“ äusserte sich die Geehrte am 7. Dezember unmissverständlich. „Abtreibung ist falsch“, sagte sie in dem Interview. Es gäbe keinen Grund, einem bereits empfangenen Menschen die Möglichkeit auf seine Geburt und ein glückliches Leben zu verwehren. Eine Abtreibung mache beide, die Mutter und das Kind, zum Opfer. „Wenn wir die Abtreibung erlauben, bestrafen wir die Frauen. Diese lassen die Kinder abtreiben, weil sich ihre Männer aus dem Staub machen.“ Frau Maathai setzt sich ein für bessere Rahmenbedingungen für Frauen und will Männer stärker in die finanzielle Verantwortung einbinden. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.285.html
 
11.12.2004   "Nachgeburtsabtreibungen" im holländischen Groningen lassen NS-Zeit wieder aufleben - Die Kindereuthanasie wurde nicht in Groningen erfunden. Bereits im Jahre 1940 gab es im Dritten Reich etwa 30 Stationen für Babytötungen, wo behinderte Neugeborene und Kleinkinder getötet wurden. Auch die Begründung der Ärzte für diese Massnahmen ist dieselbe. Auch damals wurde den Eltern gesagt, die Kinder würden in Fachabteilungen unter Anwendung sämtlicher damals bekannten therapeutischen Möglichkeiten behandelt. Die Nationalsozialisten betrieben die Tötung behinderter Kinder noch unter grösster Geheimhaltung, mit vorgetäuschten Heilungsversprechen und - als sich die Wahrheit nicht länger verbergen ließ - fast immer gegen den Widerstand der Eltern. Es mutet geradezu grotesk an, daß sie sich trotz all ihrer sonstigen offenkundigen Mordaktionen und Verbrechen dennoch bis zuletzt scheuten, zum Kindermordprogramm irgendein diesbezügliches Gesetz zu verabschieden. Selbst die "direkte" Tötung wurde peinlichst vermieden; es wurde Wert darauf gelegt, dass das Kind eines "indirekten Todes" starb. Damals, zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit waren es die "unnützen Idioten", die angeblich "Unsummen Geldes" verschlangen, das "nutzbringender" zum "Volkswohl" hätte eingesetzt werden können. Heute - wiederum unter den Vorzeichen einer Weltwirtschaftskrise - predigen Gesundheitsökonomen mit ähnlichen Argumenten Triage am Krankenbett, und die Tötung ungeborener wie geborener Menschen wird wiederum mit Finanzierungsschwierigkeiten der sozialen Krankenversicherung rationalisiert. Quelle: http://www.babycaust.de/
 
11.12.2004   Demoverbot für deutschen Lebensschützer  - Klaus Günter Annen darf nicht mehr vor der Abtreibungsklinik eines Heilbronner Abtreibungsarztes demonstrieren, so will es der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Annen ist einer der bekanntesten Lebensschützer in Deutschland. Mehr unter http://www.babycaust.de/
 
10.12.2004   US-Abtreibungsbefürworter lassen Maske fallen: freie Wahl (= 'pro choice') soll nicht für Ärzte gelten! - Eine neue Gewissensklausel der US-Regierung schützt Ärzte, Krankenschwestern, und im Gesundheitswesen tätige Menschen, die nicht an Abtreibungen beteiligt sein wollen. 'Pro choice'-Gruppen reagieren empört. Sie wollen Ärzte und medizinisches Personal dazu zwingen, an Schwangerschaftsabbrüchen mitzuwirken. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9140
 
09.12.2004   Uganda feiert Enthaltsamkeit vor der Ehe als beste Anti-AIDS-Strategie - Die AIDS-Rate sank in den letzten 10-15 Jahren um mehr als die Hälfte. Immer mehr Jugendliche verpflichten sich zur Enthaltsamkeit vor der Ehe. Nun feiert die Frau des Staatspräsidenten den beeindruckenden Erfolg mit einer Party für alle enthaltsam lebenden Jugendlichen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9125
 
09.12.2004   Ehemalige Homepage des Weltjugendtages propagiert Kinderabtreibung - Wer nicht mehr benötigte Webadressen unbesehen weitergibt, kann bisweilen böse Überraschungen erleben. Nicht selten wird der erreichte Bekanntheitsgrad der Site für Angebote ganz anderer Art missbraucht, welche dieselbe Zielgruppe erreichen sollen. Ein besonders drastisches Beispiel: Der Name der offiziellen Homepage des Weltjugendtags 2002 in Toronto verlinkt neuerdings auf Kinderabtreibungsanstalten und auf Vereinigungen, welche Verhütungsmittel propagieren. Die Homepage mit der Adresse „wyd2002.org“ wurde für die jugendlichen Pilger des Weltjugendtags ins Leben gerufen. Im unmittelbaren Umfeld des Weltjugendtages betreuten die Koordinatoren des Weltjugendtags die Seite. Danach wurde sie der kanadischen Bischofskonferenz übergeben. Von dort gelangte der Name der Homepage im Dezember 2003 in die Hände einer Firma mit Sitz in Massachusetts (USA). Seitdem wird die Adresse benützt, um die Kinderabtreibungen und Verhütungsmittel zu propagieren. Immer noch verlinken rund 1.300 meist katholische Websites wohlmeinend auf die konvertierte Plattform. Quelle: http://www.kreuz.net/article.276.html
 
04.12.2004   "Nachgeburtsabtreibung": In holländischem Spital werden Kleinkinder 'legal' hingerichtet - Im Krankenhaus von Groningen, im Norden der Niederlande, ist der Henker Chefarzt. Dort werden neugeborene Kinder durch eine Überdosis von Beruhigungsmitteln skrupellos und ungestraft ermordet. Das berichtet die britische Tageszeitung „The Times“ in ihrer heutigen Ausgabe. Das Krankenhaus gab bekannt, dass bisher alle Hinrichtungen mit dem Einverständnis des Justizministeriums durchgeführt worden seien. Insgesamt seien 18 neugeborene Kleinkinder exekutiert worden. Man höre und staune: Es sei nicht „willkürlich“ vorgegangen worden, man habe sich an „bestimmte Normen“ gehalten. Der Grund für die Exekutionen: eine Behinderung. Behindertes Leben ist in Groningen lebensunwert. Wer leben darf und wer nicht, entscheiden die Ärzte des Krankenhauses sowie von aussen beigezogene Ärzte, in Übereinstimmung mit den Eltern des verhandelten Kindes. Wenn die Ärzte der Meinung sind, dass das Leiden oder die Missbildung des Kindes nicht erleichtert werden könne und keine Hoffnung auf Besserung bestehe, ist das Schicksal des Kindes schon fast besiegelt. Anschliessend müssen die Eltern nur noch die Zustimmung geben, dass die Hinrichtung das Beste für das Kind sei. Die Exekution des Neugeborenen wird offiziell hinter dem Begriff „neonatales Euthanasieverfahren“ versteckt. Auch der Ausdruck „Nachgeburtsabtreibung“ wird verwendet. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, erklärte der Leiter der Kinderstation des Groninger Krankenhauses, Dr. Eduard Verhagen, die Exekutionen würden nur an behinderten Kinder durchgeführt, wo selten vorkommende extreme Leiden vorhanden seine. Er „fühle“, dass es die humanste Vorgehensweise sei, die Kinder aktiv in ihrem Tod zu unterstützen. Dr. Verhagen erwähnt nicht, was mit der Leiche des hingerichteten Kindes geschieht. Es ist zu vermuten, dass sie der Forschung überlassen werden. Quelle http://www.kreuz.net/article.249.html
 
02.12.2004    UNAIDS-Vertreter lobt wirksame AIDS-Arbeit der katholischen Kirche -  Die Zahl der AIDS-Toten war in diesem Jahr mit drei Millionen weltweit so hoch wie nie zuvor. Doch die Vereinten Nationen prophezeien, dass es noch schlimmer wird. Peter Deselaers sprach für das deutsche Missionswerk "missio" mit Dr. Desmond Johns dem Leiter des New Yorker Büros von UNAIDS. Die katholische Kirche sei „ein sehr guter Partner im Kampf gegen HIV/AIDS“, meint der UN-Delegierte. Dies gelte besonders für die medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt und ihr Engagement für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke. Ein Viertel aller HIV/AIDS -Patienten wird zurzeit in katholischen Einrichtungen betreut. Die unterschiedlichen Einschätzungen der Rolle von Kondomen sei nur ein kleiner Aspekt innerhalb der Präventionsbotschaft, wo man unterschiedlicher Meinung sei. Mehr unter  http://www.missio-aachen.de/menschen-kulturen/themen/hiv-aids/interview-desmond.asp#0
 
02.12.2004   Die Methode des Monsignore Reilly - Der amerikanische Priester Mgr. Philipp Reilly, aufgrund dessen Initiative in nur 7 Jahren 37 Abtreibungskliniken geschlossen und schon weit über 30'000 ungeborene Kinder vor der Abtreibungstötung gerettet wurden, weilte im November in der Schweiz. Seine Erfahrung: "Wenn man nicht vor der Abtreibungsklinik steht, um den Frauen, die abtreiben wollen, Hilfe anzubieten, dann ist alles andere unglaubwürdig und fruchtlos. Das sage ich, weil ich 20 Jahre meiner Zeit genau mit dieser Art relativ unfruchtbaren Einsatzes (politische Arbeit, Demos, Sitzblockaden, Info-Kampagnen) vergeudet habe. Jetzt stehe ich täglich bis zu 6 Stunden vor der grössten Abtreibungsklinik New Yorks und mache dort Gehsteigberatung für die Frauen, die dort hineingehen. Das erst brachte den Durchbruch und rettete vielen Tausenden Kindern das Leben." (Quelle: SKS, 2004/49)
 
02.12.2004   Erfolg für das Leben nur durch Gewaltverzicht! - Mgr. Philipp Reilly ist überzeugt, dass nur selbstlose Liebe einen Bewusstseinswandel in der Abtreibungsfrage bewirken kann und auch wird. Bei einem Vortrag in der Schweiz im November 2004 drückte er es so aus: "Gott hat keine Feinde, weil Er alle liebt. Wir sollten es ebenso halten: Niemanden als Feind oder Gegner ansehen, höchstens als jemand, der unsere Hilfe und unser Gebet braucht. Wir fahren uns sonst in einem Grabenkrieg fest, wo nichts mehr vorwärts geht." - "Vor der Abtreibungsklinik darf es kein einziges liebloses Wort geben, keinen Zwang, kein Geschrei von unserer Seite, keine Provokation, sondern alles - auch die ganze Wahrheit - in Liebe." Mgr. Reilly war befreundet mit der seligen Mutter Teresa von Kalkutta. All seine ungewöhnlichen Erfolge schreibt er - ach wie absolut daneben für zeitgenössische Ohren! - nur dem Gebet und dem Opfer (Fasten, Almosen, freiwilliges Dulden von Beleidigungen, Aufopferung von Krankheiten) der vielen Helfer sowie der Gnade Gottes zu. (Quelle: SKS, 2004/49)
 
01.12.2004   Schweiz: Nächste Schritte in Richtung "Embryonen-Kannibalismus" - Im Zusammenhang mit einem neuen Transplantationsgesetz wurde in der Herbstsession im Parlament die Frage diskutiert, unter welchen Bedingungen 'überzählige Embryonen' aus künstlicher Befruchtung (IVF) sowie Gewebe und Organe von abgetriebenen Embryonen zu Transplantationszwecken Verwendung finden sollen. Die Befürworter werden es nach ihrem Abstimmungserfolg über die 'Stammzellenforschung' leichter haben, mit genau den gleichen Argumenten auch für die neuen Forderungen zu werben. Wiederum geht es dabei um menschliches 'Material', das 'sowieso zum Absterben verurteilt sei'. Gegen das neue Transplantationsgesetz haben Lebensrecht-Kreise und christlich orientierte Kleinparteien in der Schweiz das Referendum ergriffen. Gesetzestext unter http://www.parlament.ch/se-schlussabstimmung-01-057.pdf
 
29.11.2004   Schweiz: Erstmals darf menschliches Leben "unter strengen Auflagen" verzweckt werden - Zwei Drittel der Schweizer Abstimmenden waren über das vergangene Wochenende der Meinung, dass eine vage Hoffnung auf Medikamente zur Heilung oder Linderung bisher schwer zu bekämpfender Krankheiten höher zu gewichten sei als der prinzipielle Schutz des menschlichen Lebens vor Vernutzung. Nach der deutlichen Annahme des sogenannten "Stammzellenforschungsgesetzes" dürfen wenige Tage alten Embryos in der Schweiz Zellen für die Forschung entnommen werden. Das bedeutet gleichzeitig ihr Todesurteil. Damit fällt - wenn auch unter Auflagen - ein allgemein anerkannter Grundsatz, welcher unter dem Eindruck der schlimmen Erfahrung des Dritten Reiches (Versuche von NS-Ärzten an menschlichem Leben unter Missachtung der Menschenwürde) bisher fraglos Geltung hatte. Offenbar findet auch hier wieder das Bonmot Anwendung: "Zuerst das Tier, dann wir - zuerst die Kuh, dann du!"
 
Ein Kommentar und eine Prognose sei hier gewagt: Wenn in einigen Jahren in anderen Ländern das sogenannte "therapeutische Klonen" diskutabel wird, werden sich genau jene Kreise aus Forschung und Politik wiederum für den "Forschungsplatz Schweiz" stark machen und auf eine Aufhebung des Verbotes drängen, welche heute die "restriktive Gesetzgebung" hervorgehoben haben, . Namentlich genannt seien Bundesrat Couchepin, sekundiert von Präventivmediziner Nationalrat Dr. Felix Gutzwiller (falls dann noch im Amt). Und wiederum werden sie betonen, dass der Gesetzgeber alles daransetzen werde, "Missbräuche zu verhindern". So wurde schon im Jahre 2000 argumentiert, als von Kritikern der In-vitro-Fertilisation das Problem "überzähliger Embryonen" vorausgesagt wurde. Die Weichen zur Zulassung des "therapeutischen Klonens" wurden durch die Schweizer Delegation bei der UNO übrigens bereits kürzlich gestellt, als ein internationales Verbot des "therapeutischen Klonens" durch den Leiter der Schweizer Delegation sabotiert wurde. Ebenso wird früher oder später das neue Gesetz als Präjudiz herangezogen werden, wenn es um andere Formen von "Verzweckung" menschlichen Lebens gehen wird. Zur Erinnerung: Im Vorfeld der Volksabstimmung bezogen sich Befürworter des "Stammzellenforschungsgesetzes" gerne auf den "gesellschaftlichen Konsens", welchen die Einführung der Fristenregelung in der Schweiz geschaffen habe. Dabei werde menschliches Leben sogar noch weniger lange geschützt, argumentierten sie. Auch Befürworter eines "sanften Todes" aller Schattierungen werden die Tatsache argumentativ zu nutzen wissen, dass aus dem Schutzwall des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod ein weiterer Stein herausgebrochen wurde. Die Geschichte lehrt uns: Früher oder später endeten Versuche, Menschenwürde selektiv zu definieren, in Verbrechen gegen die Menschlichkeit!
 
29.11.2004   China: Das zweite Kind ist ein Schwerverbrechen - Eine zweifache Mutter musste für ihren Einsatz gegen die Ein-Kind-Politik schlimmste Misshandlungen ertragen. Eine chinesische Menschenrechtsorganisation klagt an. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.205.html
 
28.11.2004   Stammzellenforschung Schweiz: CVP verabschiedet sich vom "C" - Dieses Wochenende stimmt der Schweizer Souverän über das Gesetz zur sogenannten „Stammzellenforschung“ ab. Alt Regierungsrat Dr. Walter Gut (77) sagte in einem Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung, dass die Schweizerische Bundesverfassung diesbezüglich ein „Nein“ gebiete. Die Menschenwürde komme einem Embryo ab der Verschmelzung von Ei– und Samenzelle zu. „Enttäuscht“ äusserte sich der Politiker darüber, dass sich seine eigene Partei, die CVP, für ein Ja zum Stammzellenforschungsgesetz ausgesprochen hat. Die CVP positioniere sich nicht mehr auf christlichen Grundlagen. Mehr unter  http://www.kath.ch/aktuell_detail.php?meid=34801
 
23.11.2004   Gesunde Kinder im achten Monat abgetrieben - Eine in Grossbritannien vom Staat geförderte lebensfeindliche Vereinigung hat hochschwangeren Frauen Abtreibungstermine in Spanien vermittelt. Dort im Angebot: Abtreibungen im achten Monat. Mehr unter   http://www.kreuz.net/article.181.html
 
21.11.2004   US-Behörde warnt: Abtreibungspille könnte nicht nur Ihren Embryo sondern auch Sie selbst abtöten! - Unter Präsident Clinton liess die 'Federal Food and Drug Administration' (FDA) die Abtreibungspille RU-486 oder Mifepristone unter Auflagen im Jahre 2000 zu. Am 15. November 2004 sah sich dieselbe Behörde genötigt, auf möglichen Todesfolgen für die verhinderte Mutter hinzuweisen: "Die FDA kündigt heute wichtige neue Sicherheitsbedenken der Danco Laboratories an, welche Mifepristone (Handelsname "Mifeprex", auch bekannt unter dem Namen RU-486) betreffen." Angeführt werden ernsthafte bakterielle Infektionen, Blutungen und sogar Todesfälle. Letztes Jahr war in Kalifornien ein 18-jähriges gesundes Mädchen trotz korrekter Anwendung von RU-486 gestorben. Nach weiteren drei Todesfällen stoppte die Behörde die Publikation. Der Organisation 'Population Research Institute' sind aber 676 gravierende Fälle bekannt geworden. Dieses neue Wissen scheint die Website der ehemaligen "Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS)" noch nicht mitbekommen zu haben. Sie wirbt für RU-486 heute noch wie folgt: "Infektionen sind mit Mifegyne+PG äusserst selten." ( ! )  Mehr unter http://www.pop.org/
 
20.11.2004   'Therapeutisches Klonen': Bundesrat hat sich "Türe offen gelassen"! - Die Taktik der Befürworter des am 28. Novembers zur Volksabstimmung kommenden Gesetzes über die Stammzellenforschung ist einfach: Sie betonen, es gehe bei dieser Abstimmung nur um die Erlaubnis der Entnahme von Zellen aus todgeweihten Embryonen. Und dies erst noch für einen humanitären Zweck. Wer sie damit konfrontiert, dass das Gesetz auch die Grundlage für die Patentierung menschlichen Erbguts im Dienst wirtschaftlicher Interessen ist, erhielt in der Sendung "Arena" (Schweizer Fernsehen DRS, 12.11.2004) von Präventivmediziner Nationalrat Dr. Felix Gutzwiller (FDP) die pauschale Antwort, das seien "Phantasmen". Ein Gegner des neuen Gesetzes aus dem Publikum stellte Bundesrat Pascal Couchepin die Gewissensfrage und wies ihn auf folgenden Widerspruch hin: Wenn es dem Bundesrat tatsächlich nur um eine Nutzung angeblich todgeweihter Embryonen gehe, hätte die Schweizer UNO-Delegation bei den aktuellen Verhandlungen um ein weltweites Klonverbot für menschliche Embryonen konsequent für ein Verbot des "therapeutischen Klonens" (= Klonen von Embryos als Zell- oder Ersatzteillieferanten) eintreten müssen. Der Schweizer Delegationsleiter stand von einem Jahr nicht dazu, dass in seiner eigenen Bundesverfassung ein generelles Klonverbot steht. Er wollte den Vorschlag von Costa Rica, der ein Totalverbot des Klonens von menschlichen Embryonen anstrebte, nicht mittragen. Schliesslich fehlte zu einem weltweiten Verbot eine einzige Landesstimme. Couchepins Antwort in der Arena-Sendung auf diesen Vorwurf wörtlich: "Es [diese Feststellung] ist eine Tatsache. Aber man will nicht die Zukunft absolut verändern. Aber... [allgemeines Gelächter im Publikum] wie man wie... Nein nein, meine Lieben. In einer Demokratie kann man nie sagen, etwas wird nie geändert sein. Also es ist so. Und man hat diese Verfassung, und man verbietet dieses therapeutische Klonen, und das ist für uns in Ordnung. Aber auf dem internationalen Niveau hat man sich die Türe offen gelassen, weil vielleicht, es ist wahr, in einigen Jahren werden wir darüber sprechen." Auf einen Kommentar wird verzichtet, das Zitat spricht für sich. Der Video-Mitschnitt ist zu finden unter http://www.sfdrs.ch/system/frames/home/videos/index.php
 
18.11.2004   Nobelpreisträger bezeichnet Stammzellenforschung als "Kannibalismus" - In einem Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom 2.6.2001 brachte es der berühmte Biochemiker und Schriftsteller Prof. Erwin Chargaff (1905-2002) auf den Punkt. Er bezeichnete die Methode, menschliches Leben im Frühstadium in Forschung und Wirtschaft für die Entwicklung von Medikamenten zu verzwecken, als "kapitalistischen Kannibalismus". Chargaff lieferte als Wissenschaftler wichtige Beiträge zur Entschlüsselung der DNA-Struktur. Nach seiner Emeritierung macht er sich als stilistisch geschliffener Essayist auch ausserhalb der Welt der Forschung einen Namen. In seinen Beiträgen setzt er sich kritisch mit gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Erscheinungen auseinander, besonders mit der heutigen Wissenschaft und seinem eigenen, langjährigen Fachgebiet, der genetischen Forschung. Ein lesenswerter Aufsatz Chargaffs mit dem Titel "Bioethik und andere Missetaten" findet sich unter http://www.fuente.de/bioethik/loren12e.htm   Zitat entdeckt unter http://www.human-life.ch/public/reports/r3_04.pdf
 
18.11.2004   Abtreibung in Österreich: Fragestellung beeinflusst Umfrageergebnis - Sowohl die aktuelle Ausgabe der österreichischen Boulevardzeitschrift ‚Profil’ als auch die Auswertung einer Statistik der österreichischen Lebensbewegung ‚Jugend für das Leben’ befassen sich mit der Meinung der Österreicher zur rechtlichen Lager der Kinderabtreibung. Die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Gründe unter http://www.kreuz.net/article.147.html
 
18.11.2004   Schweiz: Zustimmung zum Stammzellenforschungsgesetz sinkt weiter - Kurz vor dem Abstimmungswochenende werde Herr und Frau Schweizer gegenüber der Vorlage, welche Embryonen im Frühstadium für die Forschung freigeben will, zunehmend unsicherer. Heute veröffentlichte Umfragewerte zeigen, dass auch die Zahl der Unentschlossenen massiv gestiegen ist. Selbst Klaus Peter Rippe, Präsident der Eidgenössischen Ethikkommission für Gentechnik im ausserhumanen Bereich, gab in einem Interview gegenüber der Mittelland Zeitung vom 17. November 2004 zu, dass eine Instrumentalisierung der Frau denkbar sei. Befürworter sollten so ehrlich sein zuzugeben, so Rippe, selbst ein Befürworter, dass die heutige Anzahl embryonaler Stammzellen und die Nutzung sogenannt "überzähliger" Embryonen auf Dauer nicht ausreichen wird und von Seiten der Forschung bald neue Ansprüche kommen könnten. (Konkret kann das z. B.  bedeuten, dass den Patientinnen dringend benötigte Operationen preisgünstiger angeboten wird, um von ihnen im Gegenzug Eispenden zu erhalten). Weiter räumt Rippe ein, dass bei einem Ja zum Stammzellenforschungsgesetz das "therapeutische Klonen", also die gezielte Züchtung von "Ersatzteilmenschen", einen Schritt näher rückt.
 
18.11.2004   Schweizer Stammzellenforschung: Die wichtigsten Gründe, warum das neue Schweizer Stammzellenforschungsgesetz eine Zeitbombe ist, und weshalb nach einer verhinderten Ablehnung der Vorlage schon bald neue Dämme brechen könnten, finden Sie unter diesem Link http://www.stammzellen.ch/page.asp?DH=46
 
18.11.2004   Deutschland: Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern steigen seit 1996 - Im Jahre 1996 betrug gemäss Eurostat die Anzahl der Abbrüche bei unter 15-Jährigen immerhin 365. Im Jahre 2000 waren es bereits  574. - Bei den über 15-jährigen Teenagern wurden im Jahre 1996 11'131 Abbrüche registriert. Im Jahre 2000 stieg diese Zahl kontinuierlich auf 14'930 Baby-Entsorgungsaktionen an. Experten mögen sich nun darüber streiten, ob dieser Anstieg TROTZ oder WEGEN der praktizierten Aufklärungspraxis erfolgt sei: Der Mainstream-Experte wird noch flächendeckendere (was ist eigentlich die Steigerung von "flächendeckend"?!) technische Verhütung fordern. Ganzheitlich und nachhaltig denkende Experten werden sich, was Sex unter Jugendlichen betrifft, für ein Umdenken in Richtung "Die wahre Liebe wartet" entgegen dem bisherigen "Die Ware Liebe wartet" aussprechen. Statistiken unter http://www.kindergynaekologie.de/html/kora31.html
 
17.11.2004   USA: Teenager-Schwangerschaften auf niedrigstem Stand seit 1946 - Die Geburtenrate bei 10-14-jährigen Mädchen ist deutlich zurück gegangen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8927
 
16.11.2004   Unerfüllter Kinderwunsch - Natürliche Empfängnisregelung als Therapie - Erfolge sogar dort, wo IVF nicht gefruchtet hatte. Ein Beitrag über eine medizinische Fachtagung in Zürich. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8917
 
15.11.2004   Die UNO fordert die Abtreibung - New York. In nur sechs Ländern der Welt ist die Kinderabtreibung fast ganz verboten. Es sind dies Irland, Guatemala, Kolumbien, Marokko, Malta und Polen. Diese Länder werden von der Menschenrechtskommission der UNO immer wieder unter Druck gesetzt. Der Widerspruch zu den eigenen, kürzlich veröffentlichten Studien zur drohenden demographischen Katastrophe in vielen Ländern ist offensichtlich. Er zeigt, dass führende UN-Meinungsmacher immer noch an einer wissenschaftlich überholten Gleichsetzung von "Frauenemanzipation" und einem zweifelhaften "Recht auf Abtreibung" festhalten, auf Kosten einer gesunden Bevölkerungsentwicklung. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.133.html
 
13.11.2004   Die UNO erntet die Früchte ihrer Bevölkerungspolitik - Wenn das Kondom die Kinder abschafft, muss die Euthanasie die Alten entsorgen. Eine Studie der Vereinten Nationen sieht die Menschheit auf dem Marsch ins Altersheim. Die Bevölkerungszahlen sind weltweit am Zusammenbrechen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.125.html
 
13.11.2004   Abtreibung: Deutscher Wissenschaftler spricht von "Massenmord" - Die Reform des Abtreibungsparagraphen 218 im Jahr 1995 sei gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt der Dozent für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück, Prof. Manfred Spieker. Er erinnert in seiner Kritik an die vom deutschen Bundesverfassungsgericht 1993 unterstrichene Beobachtungspflicht das Gesetzgebers. Spieker: "Ein Rechtsstaat kann einen Massenmord an der eigenen Bevölkerung nicht tolerieren. Auch ungeborene Kinder haben Anspruch auf rechtsstaatlichen Schutz". Aus seiner Sicht haben die bisher vier Reformen des Paragraphen 218 den Lebensschutz ungeborener Kinder immer mehr verschlechtert. Seit der faktischen Freigabe der Abtreibung 1974 seien "nach plausiblen Schätzungen in Deutschland (West und Ost) rund acht Millionen ungeborene Kinder getötet worden". Der Sozialwissenschaftler sieht diese "Massenvernichtung" als die zentrale Ursache des demographischen Problems. In den nächsten 50 Jahren werde die Bevölkerung Deutschlands von 82,4 Millionen (2002) um rund 13 Prozent auf voraussichtlich 71,6 Millionen sinken. Nach Spiekers Angaben geben die Bundesländer jährlich 42 Millionen Euro für die Tötung ungeborener Kinder aus. Im Blick auf die Spätabtreibungen kritisiert er, dass es trotz vielfältiger Kritik aus allen Parteien bisher keine parlamentarische Initiative zu einer Begrenzung gebe. Die Zahl der Kinder, die eine Spätabtreibung im letzten Drittel der Schwangerschaft überlebten, werden auf jährlich 100 geschätzt. Der Trend zu Spätabtreibungen werde noch gefördert durch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, die behinderte Kinder als Schaden bewerte und Ärzte zu Unterhaltszahlungen oder gar Schmerzensgeld verurteilt, wenn sie nach einer diagnostizierten Behinderung des Kindes nicht den Weg zur Abtreibung wiesen. Mehr unter http://www.merkur.de/archiv/neu/rm_0423/cw/gg_041702.html
 
13.11.2004   Österreichische Bundesbahnen im Kreuzfeuer militanter Homo-Gruppe - Die ÖBB wehren sich gegen eine Instrumentalisierung der Eisenbahn durch eine militante Gruppe von Wiener Homosexuellen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.120.html
 
11.11.2004   Extremistische Gruppen im Kampf gegen Irland - Nach der Klage gegen das irische Abtreibungsgesetz machen sich nun militante Homolobbyisten stark, um die irische Rechtsordnung in die Knie zu zwingen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.114.html
 
10.11.2004 UN-Komitee fordert liberales Abtreibungsgesetz in Polen - Das UNO-Menschenrechtskomitee will Polen unter Druck setzen. Polnischer Pro-Life-Sprecher: Das ist ein „Angriff der UNO auf die Souveränität Polens“. Hinter dem jüngsten Druckversuch steht eine jahrzehntelange aggressive Lobbyarbeit von Pro-Abtreibungsnetzwerken innerhalb der UNO, die unter dem Begriff "reproduktive Gesundheit" weltweit flächendeckende Abtreibungsangebote erzwingen wollen, bis hin zur Verpflichtung, dass Ärzte auch gegen ihren Willen Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen haben. Solches forderte jüngst eine Vertreterin der WHO am Wiener Kongress der internationalen Abtreibungsärztevereinigung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8864
 
08.11.2004   Wird Bushs Wahl der Lebensrechtsbewegung tatsächlich Aufwind geben? - Gewiss wurde die US-Pro-Life-Bewegung durch die Republikaner im Weissen Haus beflügelt, aber entscheidend wird die Wahl neuer Bundesrichter sein. Dass da die Abtreibungslobby nicht tatenlos zusieht und bereits im Nachgang der Wahl versucht, hinter den Kulissen ihrerseits  Startpflöcke einzuschlagen, zeigt der Artikel unter http://www.kreuz.net/article.99.html
 
08.11.2004   Warum Sie als SchweizerIn das 'Stammzellenforschungsgesetz' ablehnen sollten - Sind Sie noch unentschlossen, wie Sie über das neue Gesetz, das die Forschung mit sogenannten 'überzähligen' Embryonen erlauben will, abstimmen sollen? In einem kurzen Artikel von Roland Graf finden Sie die Hauptargumente der Kritiker des neuen Gesetzes zusammengefasst. Das zu lesen reicht auch einem/r stressgefährdeten StimmbürgerIn noch vor dem Urnengang. Mehr unter http://www.nzz.ch/dossiers/2001/biomedizin/2004.10.30-il-article9XUTD.html
 
07.11.2004   Neue 'Miss Leipzig': "Sex vor der Ehe ist für mich ein Tabu" - Caroline: "Gott spielt in meinem Leben eine zentrale Rolle. Ich versuche, mein Leben so zu gestalten, wie es die Bibel vorgibt." Carolines Freund hält zu ihr.
Mehr unter http://www.sat1.de/tvmagazine/blitz/videos/23080/
 
05.11.2004   ALfA: 'Wiederwahl Bushs wichtiges Signal für den Lebensschutz' - Wenn man einmal von der höchst fragwürdigen und manipulativen Aussenpolitik des republikanischen US-Präsidenten abzusehen bereit ist: Der Lebensschutz hat durch seine Wahl Aufwind bekommen. Bundesvorsitzende Claudia Kaminski der deutschen "Aktion Lebensrecht für Alle": "Ein Wandel in der Rechtsprechung zur Abtreibungsgesetzgebung in den USA in greifbarer Nähe - Trendwende auch in Europa spürbar". Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8826
 
05.11.2004   Kindern in Krippen fehlt die persönliche Bindung - Mediziner kritisieren das Konzept der deutschen Familienministerin für die Kleinsten. Renate Schmidts Kinderbetreuungsgesetz sieht mehr Krippenplätze für die ganz Kleinen vor. Kollektiverziehung schadet, sagen Kinderärzte. Mehr unter   http://www.welt.de/data/2004/11/04/355252.html
 
04.11.2004   Schweizer Bischöfe: ‚Nein’ zur Forschung mit embryonalen Stammzellen - Am 28. November stimmt das Schweizer Volk über die Gesetzgebung zur embryonalen Stammzellenforschung ab. Die Bischöfe weisen auf Gefahren hin. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8810
 
04.11.2004   Sozialisten: Abtreibung auch in Tirol - Wie schon in Salzburg fordern die Sozialisten jetzt auch in Tirol einen Abtreibungsarzt für jedes Krankenhaus. Wer rot sagt, sagt Tod. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.68.html
 
03.11.2004   Wieviel kostet eine Abtreibung in Russland? - In Russland enden mehr als 60% aller Schwangerschaften mit einer Abtreibung. Die betroffenen Frauen bezahlen dafür oft teuer: Jelena ist eine jener, die an den Folgen einer Abtreibung leiden. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.58.html
 
01.11.2004   Eltern, die ihr Kind vor seiner Geburt abtreiben liessen, veröffentlichen Fotos von gemeinsamer Abschiedsfeier - Dr. George Tillers Privatklinik ist in den USA die Adresse Nr.1 für Spätabtreibungen. Zusammen mit dem kürzlich verstorbenen Kaplan George Gardner veranstaltete der Abtreibungsarzt jeweils nach seinen Partial-Birth-Tötungshandlungen für die Mütter und Väter in den Klinikräumen religiös verbrämte Abschiedszeremonien, bei denen die toten Babies getauft wurden. Solche Feiern sollten dem "freien Entscheid" gewissermassen eine göttliche Legitimation verleihen und den Nicht-Eltern über den Trennungsschmerz hinweghelfen. Ein junges Paar, das den damaligen Entscheid heute nur zu gerne rückgängig machen würde, hat die Bilder, welche sie mit ihrer getöteten Tochter Chelsea, einem solchen unerwünschten Baby zeigt, veröffentlicht. Ein makaberes Dokument einer höchst seltsamen Praxis zu Beginn des Allerseelenmonats November unter http://www.operationrescue.org/gallery/view_album.php?set_albumName=album02
 
01.11.2004   England: Bald abschreckende Bilder auf Packungen? - Abstossende Fotos von Fehlgeburten und Raucherlungen will die britische Regierung auf Zigarettenpackungen drucken lassen. Forscher fanden heraus, dass solche Bilder das Verhalten vieler Menschen beeinflussen. - Dabei gedacht: In Bereich des Nikotinmissbrauchs scheinen Tabus zu fallen. Wann fällt auch jenes Tabu, Abbildungen von einschlägigen Opfern auf Abtreibungspillenpackungen etwa von "Mifegyne" zu zeigen? Etwa zusammen mit dem Text "Diese Pillen gefährden das Leben ihres Babies!" Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8511sowie unter http://www.pro-leben.de/abtr/printsite.php?pfad=/abtr/abtreibungspille.php
 
30.10.2004   Schweizer Grüne lehnen Stammzellenforschungsgesetz ab - An ihrer Delegiertenversammlung in Sitten haben die Schweizer Grünen ihren Widerstand gegen das Stammzellenforschungsgesetz bekräftigt. Sie beschlossen mit 82 gegen 8 Stimmen bei 4 Enthaltungen die Nein-Parole gegen die Vorlage vom 28. November. Die Partei hatte ihre Haltung bereits in einer Presseerklärung vom 3. Februar dieses Jahres begründet: Es gehe nicht an, einer ethisch und rechtlich so umstrittenen Forschung im Eilzugstempo grünes Licht zu geben. Im Fall der Embryonenforschung, wo es möglicherweise um Milliardengeschäfte gehe, habe es nicht schnell genug gehen können. Dabei sei das Parlament auch vor Tricks nicht zurückgeschreckt. Um von der Problematik der Embryonenforschung abzulenken, habe es das Gesetz zum Stammzellenforschungsgesetz umgetauft. Damit werde kaschiert, dass Embryonen laut Verfassung nicht zweckentfremdet werden dürften, da sie Anteil hätten an der Menschenwürde, schreiben die Grünen. Es sei ungeklärt, wem diese Forschung diene, wer davon profitiere und ob damit nicht Tür und Tor geöffnet würden für weitere Tabubrüche wie das therapeutische Klonen. Die Grünen seien nicht gewillt, sich dem Diktat der Forschung und der Pharmaindustrie zu beugen. Mehr unter  http://www.gruene.ch/d/politik/text.asp?e=-1&id=284&typ=pt sowie unter http://www.baslerappell.ch/
 
27.10.2004   Sexualerziehung zur Enthaltsamkeit ist sinnvoll - Über US-Enthaltsamkeitsprogramme wird in Europa eher gelächelt. Wer sich trotz vieler Vorurteile bezüglich ihrer Wirksamkeit die Mühe nimmt, genauer hinzusehen, wird überrascht feststellen, dass sich eine echte Alternative zur mehr oder weniger kritiklosen Verhütungspropagierung abzeichnet. Der neue Ansatz weist vor allem zwei Eigenschaften auf: Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit! Studien zeigen positive Auswirkungen von Sexualerziehungsprogrammen: Weniger Teenagerschwangerschaften, seltener Partnerwechsel. Mehr unter  http://www.kath.net/detail.php?id=8753
 
23.10.2004   Spätabtreibungs-'Kaplan' verstorben - George Gardner war einer höchst bizarren Tätigkeit nachgegangen: Er arbeitete eng mit George Tiller, dem Leiter einer US-Abtreibungsklinik zusammen. Dr. Tiller ist bekannt dafür, dass er Spätest-Abtreibungen durchführt, die andernorts abgelehnt werden. In Tillers Klinik taufte Gardner die zerstörten Körper der ungeborenen Babies und hielt für Eltern, welche über ihr Kind zuvor das Todesurteil gesprochen hatten, eine Art Trauerritus ab, um deren Gewissen zu entlasten. Wiederholt hatte Troy Newman, der Leiter der Pro-Life-Organisation "Operation Rescue West", Gardner auf die Perversität solcher Praktiken angesprochen. Der seltsame Kaplan erlag einem längeren Krebsleiden. Mehr unter  http://www.operationrescue.org/archives/000116.shtml
 
14.10.2004   Internationale Schwulen- und Lesbenorganisation arbeitet mit Pädophilengruppen zusammen -  Der "International Lesbian and Gay Association" ILGA wurde im Jahre 2002 der beantragte Beraterstatus bei den Vereinten Nationen verweigert. Begründet wurde dieser ablehnende Entscheid einer Mehrheit der Mitgliedsstaaten mit der Geschichte der Organisation. Im internationalen Dachverband seien mindestens bis 1995 auch Pädophilengruppen vertreten gewesen. Die ILGA verweigerte es, eine Liste der ihr angeschlossenen Gruppen vorzulegen. So konnten die Mitgliedsländer nicht vom verlangten Wandel und der Glaubwürdigkeit des ILGA überzeugt werden. Offenbar fürchtete die UN trotz wohlwollender Prüfung des Gesuchs auch um ihr Ansehen. Mehr unter  http://www.cwnews.com/news/viewstory.cfm?recnum=17348
 
13.10.2004   Pharma-Cocktails in den Flüssen - Arzneimittel sind in der Elbe und ihren Nebenflüssen allgegenwärtig. In Deutschland sind ca. 3000 pharmazeutische Präparate zur medizinischen Anwendung zugelassen. Der jährliche Verkauf bewegt sich im Tausende-Tonnen-Bereich. Doch was wird aus diesen Medikamenten nach der Einnahme, wenn ihre Heilwirkungen schon lange abgeklungen sind? Viele landen im Abwasser und können von Kläranlagen nicht ausfiltriert werden. Was im Telepolis-Artikel sorgfältig umgangen wird, sind Hinweise auf die nicht unerhebliche Gruppe der Hormone, genauer auf die "Pillenhormone". Die ökologischen Folgen allgemein verbreiteter chemischer Kontrazeption verursachen immerhin in England bereits Geschlechtsumwandlungen von Fischen. Immerhin taucht im Artikel u. a. der Begriff "Steroidhormone" auf, ein wesentlicher Anwendungsbereich von letzteren sind Verhütungsmittel. Mehr unter  http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/18559/1.html
 
13.10.2004   Aus dem Alltag einer aktiven Lebensschützerin - Grosses Interview mit Claudia Kaminski, die in Deutschland seit Jahren an vorderster Front für das Leben Ungeborener einsteht. Nicht einmal in der Frage der Spätabtreibungen können sich die Abgeordneten der grossen im Bundestag vertretenen Parteien auf winzige Schritte zum Schutz schon weit entwickelter Kinder im Mutterleib einigen. Warum ist das so? "Töten, ein tägliches Geschäft" - Die Tagespost vom 12.10.2004. Mehr unter  http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=11195

09.10.2004    Die 'Abortion Industry': Babyteile zu verkaufen! - Die Abtreibung ist unter anderem auch ein gutes Geschäft, denn 'fötales Gewebe' ist auf dem grauen Markt zu verschiedenen Zwecken heiss begehrt. Die Rechtslage ist in den verschiedenen Staaten unterschiedlich und teilweise überhaupt nicht geregelt. Geld ist bisweilen das stärkere Argument, und einige der verkauften Kinder leben noch. Erstmals berichtet eine US-Insiderin live. Abnehmer seien die Pharmaindustrie und Universitäten. Während gewissen Tagen in der Woche sei das 'Material' ausgewählt und ausgeliefert worden. Man habe auch einzelne Augen, Herzen, Hirne, Blut usw. gesammelt. Nur etwa 2% der Spätabgetriebenen hatten Anomalien. Der Rest war äusserst gesund. Die Informantin, selbst in dieser Kette tätig (ihre Stimme wurde technisch unkenntlich gemacht), schätzt den 'Ausstoss' aus ihrer Klinik pro Woche auf 30 oder 40 Babies. Videointerviews in Englisch unter http://www.abortiontv.com/BabyPartsForSale.htm

09.10.2004   Zunehmend private Websites von Frauen, die Opfer einer Abtreibung wurden - Eine besonders reichhaltige habe ich heute entdeckt. Wer mal so richtig Zeit hat, sollte sich diese Site mit unzähligen Links ansehen. Unter http://www.beepworld.de/members56/sonnenstrahl_a/abtreibung.htm

09.10.2004   Selbsthilfegruppen boomen, auch in der Abortion-Zone - Hier ein Link unter vielen http://www.ich-habe-abgetrieben.info.ms/

09.10.2004   Eine ganz Menge Videos, Bilder und Hintergrundmaterial über Abtreibung & Co. in Englisch unter http://www.abortiontv.com/

09.10.2004   Sie und ich, wir sind alle Überlebende der Abtreibungsgesellschaft! - 'Survivors' nennt sich eine Gruppe in Kalifornien, welche darlegt, dass jede Generation auf Zeugen gegen die Entmenschlichung ihrer Zeit angewiesen ist. In der Sowjetdiktatur waren es die 'Klassenfeinde', in Nazideutschland die 'minderwertigen Rassen' und das 'unwerte Leben'. Seit der Freigabe der Abreibung in den USA 1973 seien es die Ungeborenen, denen die Menschenwürde abgesprochen werde, um sie der freien Verfügung und also der Vernichtung zu überlassen. Ein kurzer Videoclip zeigt Parallelen und die Anfänge des Widerstandes (Ladezeiten!) Mehr unter http://www.survivors.la/video.html

08.10.2004   EU-Bevölkerung beginnt ab 2010 rapide zu altern - Eine neue Studie der Europäischen Kommission schlägt Alarm: In wenige Jahren geht wird der Bevölkerungsrückgang für alle deutlich spürbar. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8641

04.10.2004   Ein britischer Gesetzesentwurf spielt mit dem Tod - Vorschub für Euthanasie und Grund für weit reichende Beunruhigung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8609

04.10.2004   Klartext im Europäischen Parlament: "Abtreibung ist eine Katastrophe" - Im Europäischen Parlament ist es zu einer ausführlichen und ungewöhnlich heftigen Diskussion über das Thema Abtreibung gekommen. Das berichtet "Die Tagespost" in ihrer Ausgabe vom 28. September. Anlass sei die Weigerung der portugiesischen Regierung gewesen, das Abtreibungsschiff der niederländischen Organisation "Women on Waves" in den Hafen einlaufen zu lassen. Unter der Führung der SPD-Abgeordneten Lissy Groener habe eine Gruppe von Abtreibungsbefürworterinnen im Europaparlament die portugiesische Regierung beschuldigt, gegen das Recht auf Bewegungsfreiheit und das Recht auf Informationsfreiheit innerhalb der EU verstossen zu haben. Deshalb hätten sie von der Kommission verlangt, gegen Portugal wegen Vertragsverletzungen vorzugehen. Wie "Die Tagespost" weiter berichtet, hätten die Christdemokraten und die kleineren konservativen Fraktionen in der anschliessenden Diskussion die massenhafte Tötung ungeborener Kinder angeprangert und darauf hingewiesen, dass sich mit restriktiveren Gesetzen die Abtreibungszahlen verringern lassen. Vor allem einige der neuen polnischen Abgeordneten wie Urszula Krupa und Michal Kaminski hätten sehr deutliche Worte gefunden, so das Blatt. Der Münchener CSU-Abgeordnete Bernd Posselt habe in seiner Rede hervorgehoben, dass es unterschiedliche Auffassungen darüber gebe, wie man rechtlich mit dem Thema Abtreibung umgehen solle. "Aber wenn ich manche Redner gehört habe, dann hatte ich das Gefühl, sie hielten Abtreibung für einen Fortschritt. Ich glaube, wir sollten uns wenigstens in einem Punkt einig sein: dass jede Abtreibung eine Katastrophe und ein Scheitern ist", zitiert "Die Tagespost" Posselt. Eine Abtreibung sei eine Katastrophe für das ungeborene Kind, das getötet werde. Eine Abtreibung sei aber auch eine Katastrophe für die Mutter, die oft lebenslang an psychischen Problemen leide. "Eine Abtreibung ist ein Scheitern für den Vater, der sich oft feige davondrückt. Eine Abtreibung ist ein Scheitern für Staat und Gesellschaft, die nicht die Rahmenbedingungen schaffen, damit Leben in ausreichendem Masse gefördert wird", so Posselt. Mehr unter www.die-tagespost.de

24.09.2004   Präsident von Costa Rica fordert UNO zum Lebensschutz auf - Es brauche eine international verpflichtende „normative“ Schutzbestimmung, „um die Würde des menschlichen Lebens von seiner Empfängnis an zu bewahren“, erklärte Abel Pacheco. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8545

24.09.2004   Vandalismus in Villingen: 1.000-Kreuze-Feld von Abtreibungsbefürwortern zerstört - Unbekannte haben in der Nacht zum 23. September das 1.000-Kreuze-Feld in Villingen-Schwenningen (D) zerstört. Das berichten der "Südwestrundfunk" (23. September), der "Südkurier" sowie die "Südwest-Umschau" (Ausgaben vom 24. September). Die 1.000 Kreuze, die als Mahnmal an die 1.000 ungeborenen Kinder erinnern sollten, welche pro Werktag in Deutschland durch Abtreibung ums Leben kommen, waren erst am vergangenen Wochenende aufgebaut worden. Die Eröffnung des vom Verein "Durchblick" organisierten 1.000-Kreuze-Feldes, das in unmittelbarer Nähe zum Familienpark Villingen-Schwenningen liegt, war für den 24. September geplant. Wie der "Südkurier" weiter berichtet, hat Landwirt Ernst Reiser unterdessen sein Einverständnis für die weitere Nutzung des von ihm gepachteten Grundstücks durch die Abtreibungsgegner zurückgezogen. Grund sei der Vandalismus auf seinem Acker sowie ein Drohanruf zu Hause. Laut "Südkurier" ist unterdessen ein anonymes Schreiben in der Redaktion eingegangen, in dem es unter anderem heisst: "Die Kreuze der Fanatiker sind danieder. Der Familienpark ist wieder rein." Laut einer Pressemitteilung (23. September) des Vereins "Durchblick" wollen in den nächsten Tagen ehrenamtliche Helfer mit der Verteilung von Embryomodellen und einem Informationsflyer beginnen. Bei dem Kunststoffmodell handelt es sich um die originalgetreue Nachbildung eines Embryos in der 10. Schwangerschaftswoche. In diesem Alter werden in Deutschland die meisten Abtreibungen durchgeführt. Der beiliegende Informationsflyer gibt Auskunft über die medizinischen Fakten und beschreibt, welche Entwicklungsstadien der Embryo bis zu diesem Zeitpunkt bereits durchlaufen hat. Ziel ist es, jeden Haushalt in Villingen-Schwenningen auf diese Weise über das Abtreibungsgeschehen aufzuklären. Thomas Schuehrer, Vorsitzender des "Durchblick": "Wir klagen niemanden an. Mit unserer Aktion wollen wir einzig und allein die Menschen in unserem Land darüber aufklären, dass bei einer Abtreibung ein Mensch getötet und nicht bloss, wie viele meinen, ein 'Zellhaufen' abgetötet wird." (Quelle: ALfA)

24.09.2004   Aktion 'Embryonenoffensive' in Deutschland - Seit dem Start der Embryonenoffensive im vergangenen Jahr hat der Verein Durchblick die Embryonenoffensive im Karlsbad-Langensteinbach sowie in Heidelberg durchgeführt. Dabei wurden insgesamt mehr als 130.000 Embryomodelle und Flyer verteilt. Ziel der Embryonenoffensive ist es, nach und nach alle 40 Millionen Haushalte der Bundesrepublik Deutschland mit dem Embryomodell und dem Informationsflyer zu versorgen. Schuehrer: "Pro Werktag werden in Deutschland rund 1.000 Kinder durch Abtreibung getötet. Viele Mütter erkranken nach einer Abtreibung am so genannten Post-Abortion-Syndrom (PAS) und benötigen dann, mitunter lebenslange, psychologische Betreuung. Wir sind davon überzeugt, dass viele Frauen und Paare sich in einer Konfliktsituation gegen eine Abtreibung entschieden hätten, wenn sie rechtzeitig umfassend informiert worden wären. Und genau dazu wollen wir einen Beitrag leisten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger." (Quelle: ALfA) Mehr unter  www.swr.de ; www.hz-online.de ; www.suedkurier.de ; www.embryonenoffensive.de

22.09.2004   Pervers: Radikalfeministinnen bitten die Gottesmutter für die Freigabe der Abtreibung - Bei der Tagung der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik zu Bevölkerungs- und Entwicklungsfragen (ECLAC) waren nicht wenige Teilnehmer sprachlos, als eine feministische Gruppe, die sich "Katholiken für die Entscheidungsfreiheit" (CFFC) nennt, und deren lateinamerikanisches Pendant, "Católicas por el Derecho a Decidir", einen Gebetszettel verteilten, auf welchem ausser einem Bild der Jungfrau Maria folgender Text stand: "Die Liebe Gottes und Marias von Guadalupe ist grösser. Für das Leben der Frauen, gefahrlose und legale Abtreibung." Und auf der Rückseite: "Unsere Liebe Frau von Guadalupe, wir danken Dir, weil Deine Liebe grösser ist, weil Du uns hörst, ohne zu verurteilen, weil Du unser Herz kennst und unsere intimen Entscheidungen respektierst." Ein Beobachter äusserte dem Friday Fax gegenüber, wie beleidigend es sei, wenn amerikanische Abtreibungsbefürworter wie die CFFC die grosse Verehrung der Lateinamerikaner für die Heilige Jungfrau für ihre Zwecke einspannten. (Quelle: Friday Fax vom 2. Juli 2004, Nr. 28., Jg. 7)

Dieses neuartige Vorgehen der Abreibungslobby erstaunt kaum. Wie an dieser Stelle am 08.06.2004 bereits berichtet wurde, versuchen radikale "Pro Choice"-Gruppen mit dem Segen der UN-Organisation für Bevölkerungsentwicklung (UNFPA) seit jüngster Zeit, die klare Position der katholischen Kirche in der Abtreibungsfrage zu unterminieren, indem sich "katholisch" nennende Basisgruppen für sogenannte "Reproduktionsrechte" stark machen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7832

19.09.2004   Bilanz der Sexwelle: negativ - Der Traum der 68er Generation vom erfüllten Leben durch frei, ohne Tabus ausgelebte, sexuelle Beziehungen hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Am Beginn des 3. Jahrtausends stehen wir vor den Scherben dieser Illusion. Eine Bilanz der deutschen Psychagogin Christa Meves, welche schon vor 30 Jahren die Folgen dieser Entwicklung vorausgesehen und davor gewarnt hatte. Mehr unter http://www.vision2000.at/2004/vision5-04/05_05.htm

18.09.2004   "Die trauen sich wieder mehr!": Abtreibungsbefürworter werden nervös - Österreichische Abtreibungsbefürworter haben beklagt, dass ein verstärkter Zulauf bei Abtreibungsgegnern zu beobachten sei. In einer Mitteilung an die Presse (10. September) erklärte Christian Fiala, ärztlicher Leiter des Gynmed Ambulatoriums, einer Wiener Abtreibungsklinik, dies sei wohl darauf zurückzuführen, dass es nach dreissig Jahren Fristenregelung in Österreich eine Generation von Menschen gebe, "die keine Erinnerung mehr an die furchtbaren Folgen der Illegalität des Schwangerschaftsabbruchs haben." Auch SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer konstatierte einen Aufwind bei den Abtreibungsgegnern. Sie führt das auf den "Rückenwind" zurück, den Abtreibungsgegner durch Grussbotschaften von ÖVP-Spitzenpolitikern wie Bundeskanzler Wolfgang Schüssel oder den Nationalratsabgeordneten Liechtenstein erhalten. "Die trauen sich wieder mehr!", heisst es in der Pressemitteilung. Anlass für die Presseaussendung war ein Kongress der "Internationalen Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption" (FIAPAC), der unter dem Titel "Gemeinsam die Gesundheit von Frauen verbessern" am 10. und 11. September in Wien stattfand. (Quelle: ALfA-Newsletter)

17.09.2004   Tausende von Kindern werden in China jedes Jahr entführt und an reiche Familien verkauft. Gründe dafür sind die Ein-Kind-Politik der Regierung und die traditionelle Bevorzugung von Knaben. Die Behörden kümmern sich nur widerwillig um den Menschenhandel. «Ich habe nur noch geweint», ein schockierender Report unter http://www.facts.ch/dyn/magazin/index.html

16.09.2004   Bioethikerin: Niederländische Euthanasie-Praxis erinnert an Nazi-Zeit - Sterbehilfe kann in den Niederlanden auch an Kindern und Neugeborenen geleistet werden. Kritik übt die italienische Professorin Claudia Navarini. Mehr unter  http://www.kath.net/detail.php?id=8481

16.09.2004   Dialog eines Zeitgenossen mit Gott: "Gott, warum sendest Du uns nicht Menschen, die Mittel gegen Aids erfinden, gegen Krebs, gegen den Welthunger, und Menschen, die Lösungen finden für unsere riesigen sozialen Probleme?" - "Ich tat es! Aber ihr habt sie abgetrieben."

Erzählt ein Professor seinen Studenten folgende Geschichte: "Eine Mutter erwartet ein Kind. Sie ist Alkoholikerin, der Vater auch, die Eltern leiden an Syphilis. Die Geburten bis jetzt waren Totgeburten oder oder Kinder waren behindert. Schliesslich fragt der Professor das Auditorium, ob es in diesem Fall für eine Abtreibung wäre. Die Studenten beraten und beschliessen einstimmig: "Das Kind hat keine lebenswerte Zukunft vor sich, der Fall ist ein Vorzeigefall für die Plausibilität einer Abtreibung". Professor: "Ich gratuliere Ihnen, Sie haben gerade Beethoven umgebracht!" Mehr unter   http://www.pro-leben.de/abtr/abtreibung_argumente.php

10.09.2004   ÖVP-Politiker übt heftige Kritik an Wiener Abtreibungskongress - Vincenz Liechtenstein kritisiert auch Prof. Johannes Huber: „Skandal, dass ein Arzt, der für Abtreibung eintritt und von ihr profitiert, Vorsitzender einer Ethikkommission ist“. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8441

10.09.2004   Vom Abtreibungsarzt zum Lebensschützer - Dr. Stojan Adasevic war Frauenarzt in Belgrad. In seiner beruflichen Laufbahn hat er mehr als 40.000 Kinder abgetrieben. Erst nach vielen Jahren wurden ihm die Augen geöffnet. Als er eine Spätabtreibung vornahm, fiel ein Arm des Kindes aus Versehen in Jodlösung. Dabei begann er zu zucken, als würde er leben. Schockiert von diesem Anblick gab sich Dr. Adasevic Mühe, beim Entfernen der anderen Körperteile sorgfältiger zu sein. Aber auch ein Bein fiel in die Lösung und bewegte sich. Was ihm jetzt noch fehlte, schrieb Dr. Adasevic später, war es, die letzten Zuckungen des kleinen Herzens mit ansehen zu müssen. Doch genau das geschah. In diesem Moment verstand Dr. Adasevic, dass er in seiner bisherigen Laufbahn nicht bloss Gewebe entfernt, sondern kleine Menschen getötet hatte. Entsetzt und um Barmherzigkeit flehend warf er die Abtreibungswerkzeuge von sich, um sie nie wieder anzurühren. In seinen Albträumen sah er sich als Kindermörder. Er begann, darüber schreiben und in ganz Serbien und Montenegro Zeugnis zu geben. Inzwischen hat er mehr als 280 Vorträge gehalten. 80 Mal hat er im Fernsehen und sehr oft im Radio darüber gesprochen. Mehr unter http://www.youthforlife.net/detail.php?id=227

04.08.2004   Noel Mosen: Das Coming-Out eines Ex-Homo - Noel war bekennender und aktiver Homosexueller, heute ist er nach eigenen Worten glücklich mit Jan verheiratet. Die politisch-emanzipatorische Schwulen-Bewegung (Gay Liberation Movement) ist ihren Kinderschuhen seit den Stonewall-Unruhen vom Juni 1969 längst entwachsen. Aus einer Gruppe von zornigen Männern, die Steine auf Polizisten warfen, ist in den letzten 25 Jahren eine gut organisierte, leidenschaftliche und sich in der Öffentlichkeit hervorragend darstellende politische Bewegung unserer Zeit geworden. Es gibt nur wenige politische Bewegungen, die sich ähnlich schnell entwickelt haben. Die politisch-emanzipatorische Schwulen-Bewegung wird heute unterstützt von einflussreichen Rechtsanwälten, Psychologen und Geschäftsleuten. Nur wenige Politiker wagen es, sich ihr öffentlich entgegenzustellen. Es ist ihr gelungen, die schwulen Rechte als Menschenrechtsprobleme darzustellen und in der ganzen Welt Gesetze, politische Grundsätze und sogar Politiker zu beeinflussen. Noel hat den seltenen Mut, (selbst-)kritisch von einen Lebensstil zu berichten, den er aus eigener Erfahrung kennt. Mehr unter http://www.franz-mgn.de/ernstes/mosen.html

30.08.2004   Neues UN-Dokument fordert Schutz ungeborener behinderter Babys - Ein kleiner Sieg für Lebensschützer: „Behinderung ist keine Rechtfertigung für das Auslöschen eines Lebens“, heisst es in Artikel 8 der neuen Konvention. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8365

14.08.2004   Europa im Klonschock – Was nun? Massive Kritik an Klon-Genehmigung in England – Union, Bündnisgrüne, Kirchen und Ärzteverbände protestieren in Deutschland. Es droht ein „Rutschbahneffekt“ hin zu einem abgestuften Lebensschutz. Verschiedene Stellungnahmen unter http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=10365

14.08.2004   Für mehr Nestwärme: Frankreich erlaubt Abtreibungen zu Hause - In Frankreich dürfen Abtreibungen künftig zu Hause vorgenommen werden. Das melden die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Ausgabe vom 24. Juli) und das "Deutsche Ärzteblatt" (Online-Ausgabe vom 26. Juli). Der französische Gesundheitsminister Philippe Douste-Blazy habe am 23. Juli ein Dekret unterzeichnet, das Allgemeinärzten auch ausserhalb von Krankenhäusern den Einsatz der Abtreibungspillen Mifegyne und Gymiso erlaubt. Laut den Zeitungen sind in Frankreich vorgeburtliche Kindstötung mit den Mitteln Mifegyne und Gymiso bis zum Ende der fünften Schwangerschaftswoche legal, durften aber bislang nur in Krankenhäusern und zugelassenen Kliniken durchgeführt werden. Das Dekret gehe auf eine Gesetzesänderung der Linksregierung Jospin zurück, sei aber früher nicht durchgesetzt worden, da der ehemalige Gesundheitsminister Mattei die Gesetzgebungsprozedur verzögert habe. Douste-Blazy dagegen "hat keine ethischen Einwände gegen diese "bequeme Form" der Tötung ungeborenen Lebens", so die FAZ.

21.07.2004   Holland: Abtreibungsschiff muss zu Hause bleiben - Das holländische Parlament beschloss, den Wirkungsradius eines Abtreibungsschiffes auf die eigenen Gewässer zu beschränken, nachdem es Proteste aus Irland und Polen gehagelt hatte. Mehr unter   http://www.kath.net/detail.php?id=8138

20.07.2004   Angst vor der Todesspritze: Holländer gehen nach Warschau - Der Aargauer Neurochirurg Prof. Dr. med. Charles Probst besuchte kürzlich Warschau. In einem grossen Spital stellte er fest, dass sehr viele Holländer dort behandelt werden. Die polnischen Ärzte berichteten, dass viele Holländer Angst vor ihren Ärzten und Spitälern hätten. Sie befürchten statt Heilung eine Tötung. Finanziell besser gestellte Holländer gehen in deutsche Spitäler im Grenzgebiet, während die anderen sich in Warschau behandeln lassen, da dort die Kosten deutlich niedriger sind als in Deutschland. (Quelle: GJW und "Pro Life" 2-3/2004)

Kommentar: Die Niederlande wurden lange Zeit für ihre liberale Abtreibungspolitik als "fortschrittliches Land" bezeichnet; man sprach sogar vom "Holländer Modell". Mit seiner Euthanasiepraxis hat das Land wiederum ein "Modell" geschaffen, dessen bitterer Nachgeschmack nun überdeutlich zutage tritt. Es scheint einen offensichtlichen Zusammenhang zu geben beim Umgang mit menschlichem Leben an seinem Anfang und an seinem Ende. Konkret: Wer mit einer liberalen Abtreibungspraxis im Bewusstsein der Gesellschaft menschliches Leben in seinem Werden relativiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Achtung vor dem menschlichen Leben insgesamt sinkt. Diese traurige Erfahrung sollte für Verantwortliche in anderen Ländern zu einem Aha-Erlebnis führen, um andere, lebensfreundlichere Akzente zu setzen.

20.07.2004   Das Gesetz beeinflusst die Anzahl Abtreibungen - In der Abstimmungskampagne zur Fristenlösung vor zwei Jahren wollten Befürworter wie als Bundesrätin Metzler und Nationalrat Gutzwiller glaubhaft machen, dass die fast schrankenlose Legalisierung keinen Einfluss auf die Anzahl der Abtreibungen in der Schweiz haben würde. In einem Buch analysiert François Geinoz die Faktoren der Abtreibungspraxis differenziert und kommt zum Schluss, dass - bei gleichbleibenden anderen Faktoren - die Fristenlösung eine Erhöhung der Abtreibungsziffer bewirkt. Mehr unter   http://www.abortions.ch/index.htm

18.07.2004   Niederlande: Trend zum "sozialverträglichen Frühableben" - Die Sache dulde keinen Aufschub, sagte der junge Mann im Behandlungszimmer. Flüge und Quartier für die Sommerferien seien fest gebucht. Da lasse sich nichts verschieben. Der Doktor solle bitte dafür sorgen, dass der krebskranke Vater den Urlaub nicht durchkreuzen könne. Es gehe ja sowieso zu Ende mit ihm. Der Hausarzt tat, was er für seine Pflicht hielt: Er verordnete eine hohe Dosis Morphium, von der er annahm, dass sie den alten Herrn töten würde. Dies ist kein Extrembeispiel, es gehört schon fast zum traurigen holländischen Spitalalltag. Ausführlicher Bericht unter http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,309138,00.html

17.07.2004   Chinas Bevölkerungskontrollpolitik gescheitert: Frauenkidnapping weit verbreitet - Jahrelanges Steuern des Bevölkerungswachstums, eingeschlossen Tötungen von 'überzähligen' weiblichen Babies, haben ein alptraumhaftes Ungleichgewicht zwischen männlicher und weiblicher Bevölkerung in China hergestellt, das wurde schon 1997 offensichtlich. Eine Studie der chinesischen Akademie kam 1999 zu dem Ergebnis, dieses Ungleichgewicht sei derart ausser Balance geraten, dass es 111 Millionen Männer in China gebe, die keine Frau finden werden. Folge: das Kidnappen von Frauen und Frauenhandel. Mehr unter http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/17899/1.html

17.07.2004   Eine Ungleichbehandlung beseitigt - Ein Staat, der behauptet, sein Beratungskonzept diene dem Lebensschutz, darf nicht gleichzeitig jene Einrichtungen von der finanziellen Förderung ausschliessen, die sich dieser Schutzpflicht in besonderer Weise verpflichtet wissen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig zieht einen juristischen Schlussstrich unter eine traurige Auseinandersetzung. Die Entscheidung der Richter, dass auch eine Schwangerenberatung mit öffentlichen Mitteln zu fördern ist, die auf die Vergabe jenes Scheins verzichtet, der eine straffreie Abtreibung ermöglicht, sorgt endlich für die notwendige Klarheit. Ein Kommentar unter http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=9911

15.07.2004   Gericht: Förderung auch für katholische Schwangerschaftsberatung - Pro-Life-Erfolg in Niedersachsen: Zukünftig haben auch Einrichtungen, die keinen "Abtreibungs-Schein" ausstellen, einen Anspruch auf öffentliche Förderung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8104

27.06.2004   Was passiert mit Babys, die eine Spätabtreibung überleben? - Über diese Frage diskutiert diese Woche die British Medical Association bei ihrem Jahrestreffen in Wales.  Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7978

24.06.2004   Durch Fristenregelung nicht mehr Abtreibungen in der Schweiz? - Am 2. Juni 2004 waren es zwei Jahren her, seit die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Fristenregelung mit klarer Mehrheit befürwortet hatten. Die Medien verbreiteten kürzlich die Meldung, die Zahl der Abtreibungen sei in der Folge nicht gestiegen. Hatten die Abtreibungsgegner also doch nicht Recht, als sie das Gegenteil behaupteten? Die Zeitschrift idea Spektrum hat bei den Lebensschutzorganisationen nachgefragt. Mehr unter http://www.jesus.ch/www/index.php/D/article/151/16829/

21.06.2004   Peruanischer Kardinal Cipriani schaltet sich in Debatte um 'Pille danach' ein - Der Erzbischof von Lima kritisierte die Haltung der Gesundheitsministerin: „Spielen Sie nicht mit dem Leben“. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7924

13.06.2004   Protestanten entdecken natürliche Empfängnisregelung - Seit Margret Sanger, die Begründerin von Planned Parenthood, die Verhütungs-Pille in Auftrag gegeben und durch Kampagnen intensiv gefördert hat, haben viele westliche Rechtssysteme und Religionen ihre Ablehnung von Verhütungsmitteln aufgegeben. Die katholische Kirche bekräftigte hingegen 1968 in ihrer Enzyklika Humanae Vitae das Verbot. Ausgangspunkt ist ein Verständnis von Fruchtbarkeit, das aus dem sexuellen Akt nicht auszuklammern ist. Zur Liebe gehört die komplette Bejahung des anderen. Die Fruchtbarkeit gehört immer zur Persönlichkeit dazu. Daher befürwortet die Kirche eine verantwortungsvolle Verwendung der natürlichen Methoden. Diese Methoden sind in den vergangenen Jahren immer sicherer geworden. Aber Katholiken stehen mit ihrer ablehnenden Haltung zur Verhütung stehen nicht allein. Auch Orthodoxe lehnen künstliche Verhütung ab, und laut Idea-Meldung kommen nun auch unter Protestanten Zweifel über die ethische Legitimität von aktiver Verhütung auf. Mehr unter http://www.idea.de/cfml/homepage/detail_artikel.cfm?cfid=307573&cftoken=93150687&ArtikelID=26684

08.06.2004   UNFPA enthüllt Strategie zur Unterminierung katholischer Gruppen - Wie katholische Organisationen benutzt werden sollen, um "Reproduktionsrechte" zu etablieren. Ein neuer Bericht enthüllt Einzelheiten. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7832

04.06.2004   Schweizer Klinik bietet 'Express-Euthanasie' an - Ein Brite durfte sich innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft in der Klinik töten. Nun ermittelt die britische Polizei. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7810

30.05.2004   Merkwürdige 'Notfallverhütung' - Wie die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die "Pille danach" wirbt. Ein in verschiedener Hinsicht fragwürdiger "Problemlöser", dessen langfristige gesellschaftliche Auswirkungen oft nicht zu Ende gedacht werden. Ein Kommentar von Christa Meves. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7771

26.05.2004   Buchtipp: Mit Freuden Frau sein - Ingrid Trobisch ist in drei Erdteilen zu Hause. Aus unzähligen Gesprächen mit Paaren in Europa, Afrika und Amerika ist dieses Buch entstanden. Freude an der Sexualität, Selbstannahme, natürliche Empfängnisregelung, Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Klimakterium sind die grossen Themen des ersten Teils. Da das Kapitel über natürliche Empfängnisregelung eine Fülle von Leserzuschriften auslöste, entstand ein zweiter Band mit Anfragen und Beobachtungen von Leserinnen, auf die Dr. med. Josef Rötzer und Ingrid Trobisch antworteten. Ein Weltbestseller von Elisabeth Rötzer und Ingrid Trobisch, der jetzt aktualisiert in einem Band vorliegt. 262 Seiten, € 14,90, ISBN 3-417-110750   Mehr unter http://www.iner.org/literatur.htm

26.05.2004   Das Institut für Natürliche Empfängnisregelung (INER) ist eine gemeinnützige Institution und wurde 1986 zur Förderung der natürlichen Empfängnisregelung gegründet. Natürliche Empfängnisregelung (NER) - auch als Natürliche Familienplanung (NFP) bekannt - beruht auf der wissenschaftlichen Tatsache, dass im Regelmonat (Zyklus) der Frau fruchtbare und unfruchtbare Zeiten beobachtet werden können. Durch die Auswertung von über 300.000 Zyklen konnte Prof. Dr. Josef Rötzer die Sympto-thermale Methode entwickeln, mit der eine der "Pille" vergleichbare Verlässlichkeit erzielt wird. Mehr unter http://www.iner.org/index.htm

26.05.2004   Warum Verhütungsmittel auf Dauer kein Glück bringen - Der „Respekt vor dem Leben“, Beziehungsfähigkeit und Freude können durch den Gebrauch von Verhütungsmitteln verloren gehen, erklärte ein spanischer Universitätsprofessor. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7743

26.05.2004   Deutschland: 76.000 Unterschriften gegen Spätabtreibung - Die Zahl der jedes Jahr durch Spätabtreibung getöteten Kinder übertrifft die derjenigen Kinder, die im Alter von bis zu 15 Jahren im Strassenverkehr zu Tode kommen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=7742

21.05.2004   Sicher ist nur der Tod: WHO muss bei legalen Abtreibungen umdenken - Ein offiz