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 Trends und Hintergründe - Stets aktueller informiert, wo es um Gesundheit, Leben und Tod geht

Hier finden Sie frühere Lebensschutz-Meldungen 2005

 

14.01.2007   Der einfache Griff zur „Pille danach“ - Immer mehr und immer jüngere Frauen greifen zur so genannten „Pille danach“. Angepriesen wird sie als Weg zur nachträglichen Verhütung. Wirken tut sie als Abtreibungsmittel. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/153-Vermischtes/29257-Der_einfache_Griff_zur_Pille_danach/

26.07.2006   ,Wissen Sie: Jede Frau will schwanger werden’ - Joan Luiz Aldea García, Produktionsleiter beim Kondomhersteller „Durex“ bekannte, er habe noch nie Kondome benutzt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14299

26.07.2006   Münchner Gehsteigberatung: Erfolg für Lebensschützer - Akut abtreibungs- gefährdeten Müttern darf auf Münchens Strassen unmittelbar vor einer Abtreibungspraxis Hilfe angeboten werden. Das entschied das Münchner Landgericht am Dienstag. Das Gericht wies eine Klage des Münchener Abtreibungspraktikers Friedrich Stapf zurück. Dieser versuchte, die sogenannte Gehsteigberatung vor seiner privaten Anstalt loszuwerden. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3601.html

26.07.2006   ,Jeder Mensch hat einmal genauso ausgesehen wie diese Embryonen…’ - Kritik an der Entscheidung des EU-Ministerrates zur Forschung mit embryonalen Stammzellen kommt vom Bundesverband Lebensrecht und vom IMABE-Institut. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14297

19.07.2006   Deutsche Rechtssprechung: Widersprüchliches aus Karlsruhe - Der "Schwangerschaftsabbruch" nach Beratung nicht mehr "rechtswidrig, aber straffrei"? In Karlsruhe ignoriert ein Senat die Rechtsprechung des anderen - Ein Kommentar von Bernward Büchner / Die Tagespost. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14236

18.07.2006   Österreich: 'Aufruf zum Frieden mit den ungeborenen Kindern' - Am vergangenen Wochenende startet in Salzburg der "pro-life-marsch" - Die Sozialistische Jugend war mit einer Gegenveranstaltung dabei und sprach im Zusammenhang mit der Abtreibung von einem "unantastbarem Frauenrecht". Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14227

18.07.2006   Embryonenschutz-Debatte: Showdown zwischen Bush und Senat - Der Streit um die Stammzellforschung bringt George W. Bush in schwere Bedrängnis. Der Senat wird morgen aller Voraussicht nach eine Lockerung der strengen Gesetze beschliessen. Der US-Präsident will in diesem Fall das erste Veto seiner Amtszeit einlegen - gegen die Mehrheit im Volk und in der eigenen Partei. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,427309,00.html

14.07.2006   Genfer Forscher vergreifen sich an den ersten 69 Schweizer Embryonen - Genfer Forscher können erstmals Stammzellen aus eingefrorenen überzähligen Embryonen aus der Schweiz gewinnen: Ende Juni sind 69 Embryonen von Lausanne nach Genf gebracht worden. Bisher wurden die Stammzellen aus dem Ausland eingeführt. Mehr unter http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/645486.html

13.07.2006   US-Gericht entscheidet gegen Homo-Ehe - Oberstes Gericht im US-Bundesstaat New York: Gleichgeschlechtlichen Paaren nicht das Recht auf Eheschliessung gewähren - Christliche Koalition: Gesunde Menschenverstand hat gesiegt . Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14178

10.07.2006   China: Ein-Kind-Strategie entpuppt sich als Fehler - Jahrzehntelang verfolgte China eine strikte Ein-Kind-Politik, um der vorausgesagten Bevölkerungsexplosion zu entgehen. Nun entpuppt sich diese Strategie als Fehler: Das bevölkerungsreichste Land der Welt droht zu überaltern. Das bringt nicht nur Probleme mit dem Pensions- und Sozialsystem mit sich. Denn schon in wenigen Jahren könnten der weiterhin rasant wachsenden Wirtschaft die Arbeitskräfte fehlen - während es immer mehr Pensionisten gibt. Mehr unter http://www.orf.at/060630-1154/index.html

27.06.2006   Beihilfe zum Selbstmord führt bei Ärzten zu psychischen Schäden - Die Euthanasie hat auch Nebenwirkungen für Ärzte: Sie leiden darunter, sich am Tod des Patienten schuldig zu wissen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14037

27.06.2006   Deutschland: Thüringen und Sachsen wollen weniger Abtreibungs-Unterstützung geben - Die Einkommensgrenze, ab der die Abtreibungskosten übernommen werden, soll gesenkt werden. In 80 Prozent der Fälle übernahm im 1. Quartal 2006 der Staat die Kosten. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14046

27.06.2006   Grossbritannien: Babys wegen Klumpfuss abgetrieben - Schon wenn das Ungeborene kleine Deformationen aufweist, wird den Eltern eine Abtreibung nahe gelegt, zeigt eine Statistik aus Grossbritannien. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13924

27.06.2006   Vatikan warnt ,Amnesty’, sich für ein Recht auf Abtreibung einzusetzen - Renato Kardinal Martino: Wenn sich „Amnesty International“ aktiv für ein Recht auf Abtreibung einsetzt, „dann sind sie als Verteidiger von Menschenrechten disqualifiziert.“ Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14003 Was die wenigsten 'Amnesty'-Mitglieder wissen: Peter Benenson, der verstorbene Gründer von 'Amnesty International', konvertierte im Jahre 1966 zur katholischen Kirche.

27.06.2006   Deutsche Bischofskonferenz distanziert sich von 'Donum vitae' - Mitarbeit im Verein 'Donum vitae' und bestimmte Dienste innerhalb der katholischen Kirche sind unvereinbar. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=14040

15.06.2006   Grüne in Nordrhein-Westfalen: Embryonen unbedingt schützen, oder auch nicht! - Auf deutliche Kritik innerhalb der Deutschen Grünen Landtagsfraktion ist der Vorstoss von Ministerpräsident Wolfgang Clement für eine Überprüfung des Embryonenschutzgesetzes zur Ermöglichung von Präimplantationsdiagnostik (PID) und Forschung an embryonalen Stammzellen gestossen. Die Forschung an embryonalen Stammzellen sei mit der Menschenwürde und dem Grundgesetz ebenso unvereinbar wie die Selektion von im Reagenzglas erzeugten Embryonen, äusserte sich die wissenschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Dr. Ruth Seidl MdL. Gerade Nordrhein-Westfalen als wichtiger Forschungsstandort stehe hier in einer besonderen Verantwortung. Aus diesem Grund sprechen sich die Grünen auch dafür aus, die Forschung an adulten Stammzellen weiter auszubauen, um die damit verbundenen Chancen für die Therapie vieler Krankheiten zu nutzen. Auch die Grünen würden grundsätzlich medizinische Forschung befürworten, die dazu beitragen könne, kranken Menschen zu helfen. In der derzeitigen Diskussion gehe es jedoch darum festzuhalten, dass Ethik und Menschenwürde Vorrang haben müssten vor vermeintlichen wirtschaftlichen Vorteilen, so wie es auch Bundespräsident Rau in seiner Rede betont habe, so die arbeits- und gesundheitspolitische Sprecherin Barbara Steffens MdL. Soweit, so gut! Erstaunlich aber, dass eine derart entschiedene grünethische Haltung sich plötzlich in nichts auflöst, wenn der zu schützende Embryo zufällig ein von seiner Mutter nicht gewollter ist. Dann wird dem kleinen Menschlein durch den perfekten Zaubertrick jegliche Menschenwürde schwuppdiwupp abgesprochen und der unwilligen Mutter jegliche Selektionsgewalt über Sein oder Nichtsein des jungen Lebens übertragen. "Menschenwürdig" kann nach grüner Lesart in einem solchen Fall auch der Entscheid sein, den kleinen, im Fruchtwasser schwimmenden Knirps aus seiner bergenden Hülle abzusaugen oder mittels anderer geeigneter Mittel nachhaltig aus dem Leben zu befördern. Quelle: http://www.gruene.landtag.nrw.de/Web-alt/archiv/2001/pm01/pm54-01.htm

14.06.2006   Wiener Universität: Fadenscheinige Begründung für Vortragsverbot - Am vergangenen Dienstag hätte an der Universität Wien eigentlich ein Vortrag der ‘Jugend für das Leben’ stattfinden sollen. Die Lebensschützer wollten über das Leiden von Frauen berichten, die durch die Abtreibung geschädigt wurden. Eine Mitarbeiterin eines Wiener Theaters wollte dazu über ihre eigene Erfahrung sprechen. Mit dem Vorwand, dass der letzte Vortrag der Lebensschützer an der Universität Wien Mitte Mai durch pöbelnde Linksradikale schwer gestört worden war, verbat der Vizerektor der Universität Wien – Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Jurenitsch – wenige Tage vor der Veranstaltung den Auftritt der Referentin. Die Vortragende musste sich mit den interessierten Jugendlichen in die Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde zurückziehen. Als Begründung für die Absage des bereits bestätigten Referats führte der Vizerektor „zu erwartende Schwierigkeiten“ an. Damit dürfte er Störungen gewaltbereiter Extremisten gemeint haben. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die radikale ‘Sozialistische Linkspartei’ und das umstrittene sogenannte ‘Frauenreferat der Österreichischen Hochschülerschaft’ Proteste angekündigt. Der Homepage der ‘Österreichischen Hochschülerschaft’ ist jetzt zu entnehmen, dass militante Abtreibungsbefürworter eine gezielte Kampagne planen, um Lebensrechtlern den Zugang zu den Universitäten zu verbieten. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3371.html

14.06.2006   Die Wandlung des Dr. Bernard Nathanson vom NY-Abtreibungsarzt Nr.1 zum Lebensschützer - Er war einer der Wegbereiter der liberalisierten Abtreibung in den USA als Gründer der Vereinigung für die Aufhebung des gesetzlichen Abtreibungsverbotes NARAL (National Association for Repeal of Abortion Law), die später in Aktionsliga für das Recht auf Abtreibung (National Abortion Rights Action League) umbenannt wurde. Dies war die erste politische Aktionsgruppe für die Abtreibung in den USA. Dr. Nathanson war Gründer und Direktor der grössten Abtreibungsklinik der USA in New York. Unter seiner Leitung arbeiteten 35 Ärzte von morgens 8:00 Uhr bis um Mitternacht nur zum Zweck, Kinder abzutreiben. In seiner persönlichen Verantwortung sind ca. 75 000 Kinder abgetrieben worden. Derselbe Mann sagt heute: "Das menschliche Leben beginnt mit der Empfängnis, der Befruchtung und von da ab ist die empfangene Person ein menschliches Wesen. Es gibt keinen Punkt, an dem ein Wechsel stattfinden würde von einem Nichts zu einem Etwas, von einer Unperson zu einer Person. Es gibt keinen plötzlichen Umschlag bei der Entwicklung im Uterus, und deshalb ist das Leben ein kontinuierliches Spektrum von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Ich glaube, dass die Zulassung der Abtreibung die planmässige Zerstörung dessen bedeutet, was unbestreitbar und eindeutig menschliches Leben ist.“ Mehr unter http://www.aktion-leben.de/Zeitdokumente/sld001.htm

14.06.2006   Zwingt EU-Parlament Deutschland zur Unterstützung von verbrauchender Embryonenforschung? - "Das 7. EU-Forschungs-Rahmenprogramm muss eine finanzielle Förderung der Forschung mit embryonalen Stammzellen ausschliessen“. Das fordert Monika Hoffmann, die Medienbeauftragte der ‘Christdemokraten für das Leben’. Das EU-Parlament entscheidet heute Mittwoch über die Vergabe und Verwendung der Fördermittel. „In einigen Ländern der EU – zum Beispiel in Grossbritannien – wird schon Forschung mit embryonalen Stammzellen betrieben. Dabei sind die Heilungsaussichten beim Einsatz adulter Stammzellen nicht nur grösser: Es müssen dafür auch keine menschlichen Embryonen zuerst im Labor erzeugt und anschliessend getötet werden.“ In Deutschland ist die Embryonenforschung verboten. Jetzt hat der ‘Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie’ (ITRE) einen Änderungsantrag eingebracht, nach dem eine EU-Finanzierung von Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen ausdrücklich vorgesehen ist. Sollten die EU-Parlamentarier dem Antrag folgen, würde der deutsche Steuerzahler gezwungen, eine in Deutschland verbotene Forschung mitzufinanzieren. Dagegen hat der Rechtsausschuss (JURI) des Europäischen Parlaments – der im Zusammenhang mit den neuen Technologien für ethische Fragen zuständig ist – in seiner Sitzung vom 4. Mai dafür gestimmt, Forschungen, welche Menschen-Embryonen oder Menschen-Stammzellen gebrauchen oder herstellen, von der Finanzierung auszunehmen. Der Deutsche Bundestag hat sich in der Vergangenheit mehrfach gegen die Förderung der verbrauchenden Forschung am Menschen ausgesprochen. Er ist nun herausgefordert, die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips zu verlangen. Dieses besagt auch, dass EU-Gelder für Technologien, die in den Mitgliedstaaten kontrovers diskutiert oder gar verboten sind, nicht eingesetzt werden dürfen. Neben Deutschland kritisieren Polen, Slowenien, die Slowakei, Österreich, Malta und Luxemburg den Vorschlag des ‘Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie’. „Ein Ausschluss der embryonalen Stammzellforschung soll auch Menschenrechtsverletzungen und der Ausbeutung von Frauen als Eizellspenderinnen, vorbeugen wie dies in Rumänien durch englische Forscher und auch in Korea geschah“, so Frau Hoffmann. „Es gibt keine einsichtigen Gründe, eine Forschung zu bewilligen, die das EU-Parlament in einer anderen Resolution verboten hat. Statt dessen sollten nur ethisch einwandfreie, erfolgversprechende Alternativen, wie die adulte Stammzellforschung oder Forschung an Stammzellen aus der Nabelschnur, gefördert werden." Quelle: http://www.kreuz.net/article.3367.html

14.06.2006   China: Prominenter Menschenrechtler inhaftiert - Chen Guangcheng wies nach, dass die Regierung Abtreibungen und Sterilisationen erzwungen hatte. Er ist seit Monaten inhaftiert, jetzt droht ihm ein Prozess. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13922

14.06.2006   Deutscher Rechtsstaat kapituliert vor Abtreibungsstrafrecht - „Die medizinische Indikation müsste auf eine unmittelbare Gefährdung des Lebens der Mutter beschränkt werden“, fordert Sozialwissenschaftler Manfred Spieker im kath.net-Interview unter http://www.kath.net/detail.php?id=13931

14.06.2006   Neues vatikanisches Dokument zum Thema "Familie und menschliche Fortpflanzung" - Päpstlicher Rat für die Familie warnt darin vor der Destabilisierung der Familie und den Risiken der Genmanipulation. Das Dokument wurde bereits am 06.06.2006 vorgestellt. Mehr unter http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=90422

14.06.2006   Grossbritannien: Babys wegen Klumpfuss abgetrieben - Schon wenn das Ungeborene kleine Deformationen aufweist, wird den Eltern eine Abtreibung nahe gelegt, zeigt eine Statistik aus Grossbritannien. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13924

03.06.2006   China: Behörden schliessen 201 Abtreibungskliniken - Ein-Kind-Politik führt zu Frauenmangel – Pro Jahr mindestens zwei Millionen Abtreibungen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13845

01.06.2006   Niederlande, quo vadis? Jeder Vierte befürwortet Pädophilenpartei - In den Niederlanden soll es bald eine Partei geben, die für eine Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern eintritt. Diese Tatsache alleine ist schon erschreckend genug. Das gehört doch verboten – das sollte man meinen, aber: Eine niederländische Umfrage sagt etwas anderes und fördert Unfassbares zu Tage. Jeder Vierte befürwortet die Gründung der Partei! Die Begründung: Eine Pädophilenpartei zu verbieten, lehnen die Befragten als unzulässige Form der Zensur ab. Andererseits sprechen sich aber zwei von drei Niederländern dafür aus, dass die Förderung oder Beschönigung von Pädophilie unter Strafe gestellt werden sollte. Die Pädophilen haben grosse Zukunftsvisionen: Die Partei, die den Namen "Nächstenliebe, Freiheit und Verschiedenheit" (NVD) tragen soll, leitet sich, wie lokale Medien berichten, aus der Pädophilenbewegung "Martijn" ab. Sie will schon 2007 an der Parlamentswahl teilnehmen. Die Parteigründer sehen ihre Hauptaufgabe darin, Pädophilie in der niederländischen Gesellschaft akzeptabel zu machen. So setzen sie sich dafür ein, die gesetzliche Altersgrenze für sexuelle Kontakte von Kindern von derzeit 16 auf 12 Jahre zu senken und schliesslich ganz abzuschaffen. Im Rahmen der Erziehung müssten Kinder auch mit Sex bekannt gemacht werden, denn Verbote machten sie nur neugierig, so ein NVD-Sprecher. Auf freiwilliger Basis sollten nach ihrer Ansicht Kinder auch ab 12 Jahren in Pornofilmen mitwirken, rauchen, Alkohol trinken und wählen dürfen. Quelle: http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/S25/object_id__47667/hxcms/index.html

27.05.2006   Deutschland: Die dunkle NS-Vergangenheit von "Pro Familia" - Eine Untersuchung von Hubert Hecker. Seit Jahrzehnten arbeitet jene Organisation, die für die Mehrzahl der vorgeburtlichen Kindertötungen in Deutschland verantwortlich ist, mit Täuschung und Trug. Zähneknirschend hat das Bistum Fulda seine Schuld und Schande eingestehen müssen. Die Diözese hatte während der ökumenischen „Woche für das Leben“ mit dem berüchtigten Abtreibungsverband ‘Pro Familia’ ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm beworben. Anschliessend beklagte sich die Landesgeschäftsführerin von ‘Pro Familia’ Hessen, Frau Brigitte Fuchs, über diese Abgrenzung von Seiten der Katholischen Kirche. Frau Fuchs wies auch Anklagen zurück, welche ‘Pro Familia’ in die Nähe von Kinderschlachthöfen rückten oder als Abtreibungsorganisation identifizierten. 'Pro Familia’ sei eine „allgemein anerkannte Institution für Schwangerschaftskonfliktberatung“. Sie wünsche nichts sehnlicher, als „gemeinsam auch mit den Kirchen an den zentralen Problemfeldern der Gesellschaft“ zu arbeiten. Mit dieser Erklärung tat ‘Pro Familia’ nichts anderes, als was der Verband seit 50 Jahren tut: Werfen von verbalen Nebelkerzen, Vertuschung ihres brutalen Geschäfts mit der Abtreibung und Täuschung der Öffentlichkeit. Diese Taktik wurde schon bei der Namensgebung angewandt. Bei der Gründung der Organisation im Jahr 1952 hatten Wendungen wie „geplante Elternschaft“ oder „Geburtenkontrolle“ einen schlechten Ruf. Deshalb empfahl die US-Gründerorganisation „Birth Control League“ – später in „Planned Parenthood“ umbenannt –, den angestrebten Vereinszweck unter dem Namen ‘Pro Familia’ zu verstecken. In einer späteren Festschrift machte sich ‘Pro Familia’ darüber lustig, dass der Verein in den 50er Jahren vielfach von katholischen Pfarrgemeinden eingeladen wurde, weil man von einem familienfreundlichen Verband ausging.

‘Pro Familia’ verschweigt, dass der Verein aus dem Sumpf der nationalsozialistischen Rassenhygiene erwachsen ist. Gründer, erster Präsident und Ehrenpräsident bis 1984 (sic!) war Hans L. F. Harmsen († 1988), ein führender Kopf der nationalsozialistischen Rassenhygiene, der die „Aufartung“ der staatstragenden Schichten und eine Beseitigung der „schädlichen Erbmasse“ forderte. Der erste Präsident von ‘Pro familia’ war in der Zeit des Nationalsozialismus ein Vordenker der Hilflosen- und Behindertenmorde der Hitler-Schergen. Auch die Tatsache, dass Abtreibungsgesetze erstmals in Deutschland von den Nationalsozialisten ausgearbeitet wurden, deckt ‘Pro Familia’ mit dem Mantel des Schweigens zu. 1935 erlaubte das Hitler-Kabinett mit einer Gesetzesnovelle die Abtreibung von behinderten Menschen. Ab 1942 wurden massenweise schwangere Ostarbeiterinnen zur Abtreibung ihrer Kinder gedrängt oder gezwungen. Heute kommen die Abtreibungslobbyisten als selbsternannte Superliberale daher, die mit politisch korrekten Begriffen wie „Autonomie und Mündigkeit“ sowie „Menschenrecht auf reproduktive Selbstbestimmung“ Mord und Totschlag an ungeborenen Menschen salonfähig machen wollen.

‘Pro Familia’ nennt – im Einklang mit der herrschenden politischen Klasse – die vorgeburtliche Kindstötung mit nicht zu überbietendem Begriffszynismus „Schwangerschaftsabbruch“. In der ‘Pro-Familia’-Broschüre „about YOU“ wird die Abtreibung Kindern und Jugendlichen als eine künstlich herbeigeführte Regelblutung vorgestellt: „Schwangerschaftsabbruch heisst, dass die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut und mit ihr die (mehr oder weniger weit entwickelte) befruchtete Eizelle aus der Gebärmutter entfernt werden. Das kann durch Absaugen oder Ausschaben geschehen oder durch die Einnahme einer Pille, die die Abstossung des Gebärmutterinhalts bewirkt“ (Seite 73). Im Grundsatzprogramm 2000 lehnt ‘Pro Familia’ den derzeitigen Paragraphen 218 des deutschen Strafrechts inklusive „Zwangsberatung“ ab und fordert Abtreibungsfreiheit ohne Grenzen.

Gleichwohl beteiligt sie sich an den „Schwangerschaftskonfliktberatungen“ und kassiert für jede ihre Blitzberatungen mehr als 50 Euro. ‘Pro Familia’ betreibt in Hessen 26 Beratungsstellen und drei ambulante Abtreibungszentren in Kassel, Giessen und Rüsselsheim. 'Pro Familia' verdient also sowohl an den Beratungen wie an den Abtreibungen. Nach eigenen Angaben gehen in Deutschland 77% der 130.000 vorgeburtlichen Menschentötungen auf das Konto der Abtreibungsorganisation, die sich zynischerweise ‘Pro Familia’ nennt. Laut Paragraph 219 des deutschen Strafgesetzes hat die Beratung der schwangeren Mutter „die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen“ und ihr bewusst zu machen, „dass das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat“. Da bei ‘Pro Familia’ ein „materielles Interesse“ an Abtreibungen besteht, wird dieses Interesse die Beratungen tendenziell beeinflussen und bestimmen.

Es ist offensichtlich eine Lüge und Täuschung der Öffentlichkeit, wenn die Landesgeschäftsführerin von ‘Pro Familia’ Hessen behauptet, dass die Organisation „in voller Übereinstimmung mit dem Gesetz“ die Schwangerschaftskonfliktberatungen durchführt. Auf diesem Hintergrund hatte der Hessische Landesrechnungshof der Landesregierung schon 2003 empfohlen, den Beratungsstellen von ‘Pro Familia’ die staatliche Anerkennung und damit die Fördergelder zu entziehen. Ausserdem hatte ‘Pro Familia’ in den Jahren 2001 und 2002 sexualpädagogische Gruppenveranstaltungen als 1.993 individuelle Beratungsfälle deklariert und vom Staat abkassiert. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3253.html

26.05.2006   England: Die Rache der Abtreibungsvollstrecker - Der 74jähriger Lebensrechtler Edward Atkinson sitzt seit einer Woche im Gefängnis. Sein Vergehen: Er schickte Bilder von Kindern, die durch Abtreibung ums Leben kamen, an die Klinik in der Stadt King's Lynn, welche auch Abtreibungen durchführt. Das Krankenhaus fand jetzt eine weitere Form der Vergeltung. Sie verweigert dem Lebensschützer nach Abbüssung seiner Haftstrafe eine dringend benötigte Hüftoperation und will an ihm ausschliesslich lebensrettende Massnahmen  durchführen. Der Präsident der britischen Lebensrechtsorganisation ‘Life League’ nannte die Entscheidung „empörend, lächerlich und unfair“: „Würden Sie einem Mörder oder einem Pädophilen die medizinische Behandlung verweigern?“ Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3180.html

26.05.2006   Polizeieinsatz: Gewalt militanter AbtreibungsbefürworterInnen gegen Pro-Life-Vortrag an Wiener Universität - Am Donnerstag vor einer Woche wurde in Wien der Vortrag über die ideologischen Hintergründe der Abtreibungsgewalt durch einen aufmarschierten Stürmertrupp praktisch unter Beweis gestellt. Die Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’ hatte zu einem Vortrag in das Neue Institutgebäude der Universität Wien eingeladen. Der Titel der Veranstaltung lautete „Abtreibung und Machtmissbrauch – Ideologische Hintergründe struktureller Gewalt“. Als Referent war der Präsident von 'Jugend für das Leben', Diplomingenieur Martin Minkowitsch, vorgesehen. Nach einem Bericht auf der Webseite der ‘Jugend für das Leben’ wurde die Veranstaltung durch gewaltbereite Extremisten massiv gestört. Radikalen Ideologen setzten sich mit Stänkereien, Provokationen und Einschüchterungsversuchen in Szene und entwendeten auch Universitätseigentum. Der linksextreme Trupp zerriss Informationsmaterialien und verunstaltete Wände und Tische mit Aufklebern und Transparenten blasphemischen Inhalts, unter anderem mit dem Hassspruch: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns das erspart geblieben“ oder "Gebärmutter-Milizen stoppen!" (vgl. Bilder). Gleichzeitig wurde der jugendliche Referent durch lautstarke Beschimpfungen der anwesenden Randalierer niedergebrüllt: „Klerikalfaschisten, Austrofaschisten, Frauenverachtung“. Die Spezialeinheit ‘Wega’ der Wiener Polizei musste schliesslich einschreiten, um die Stürmertruppe unter Kontrolle zu bringen. Bei den Randalierern handelte es sich nach Angaben der ‘Jugend für das Leben’ um „mehr oder weniger gepflegt wirkende Individuen beiderlei Geschlechts“. Nachdem der Vortragende festgestellt hatte, dass das Mikrophon gestohlen worden war, blieb ihm nichts anderes übrig, als Auszüge seines Vortrags an der Wandtafel niederzuschreiben. Dabei beleuchtete er die ideologischen Hintergründe, welche die Tötung ungeborener Menschen ermöglichen oder gar fördern. Die ‘Jugend für das Leben’ erklärt auf ihrer Homepage, aus dem Abend eine Lehre gezogen zu haben: „Wer das Töten ungeborener Kinder propagiert, wird auch mit geborenen Menschen nicht zimperlich umgehen. Es ist jederzeit mit Gewalt gegen Lebensschützer zu rechnen.“ Bereits im Januar war in Wien eine Veranstaltung von JfdL massiv gestört worden (vgl. untenstehende Meldung). Als Fazit ruft ‘Jugend für das Leben’ auf, sich verstärkt für ein Klima des Lebens einzusetzen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3263.html

26.05.2006   Wien: Massive Störung des Referats einer PAS-Betroffenen - Am 16. Januar 2006 lud die Vereinigung 'Jugend für das Leben' zu einem Vortrag auf der Wiener Universität für Bodenkultur ein. Ingrid Fürstner sprach über ihre Erfahrung mit der Abtreibung. Sie selbst ist Betroffene des PAS (Post Abortion Syndrome oder Nach-Abtreibungs-Syndrom) und litt nach der Abtreibung unter schweren Depressionen und Angstzuständen. Viele Frauen leiden im Stillen und oft sogar unbewusst unter einer Abtreibung und trauen sich nicht darüber zu sprechen. Das sehr persönliche Zeugnis dieser Frau wurde durch eine gezielte Aktion aggressiver Abtreibungsideologen gestört. Circa 20 Abtreibungsbefürworter setzten sich am Beginn in die ersten Bankreihen und kehrten der Vortragenden respektlos den Rücken zu. Alle trugen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Abtreibung ist Frauenrecht“. Sie erklärten, sie würden die Veranstaltung durch einen „Schweigeprotest“ boykottieren und forderten andere Teilnehmer auf, das Gleiche zu tun. Frau Fürstner liess sich von diesem Protest nicht beeindrucken. Sie sprach offen über ihre bewegte Lebensgeschichte und ihr jahrelanges Leiden nach der Abtreibung. Mehrmals betonte sie, dass Abtreibung für die Frau nie eine Lösung sein könne, und berichtete auch von anderen Frauen, die durch die Abtreibung psychisch zerstört wurden. Im Anschluss an das Zeugnis begann eine heftige Debatte. Die Abtreibungsbefürworter leugneten das Post-Abortion-Syndrom und behaupteten, die Leiden der betroffenen Frauen kämen nicht von der Abtreibung, sondern hätten andere Ursachen. So ergaben sich leider statt einer konstruktiven Diskussion nur ideologiegeladene Verbalattacken. Eines zeigte dieser Zwischenfall aber doch: Das Thema „Abtreibung“ lässt niemanden kalt. Es trifft den Menschen im Innersten. Das lebhafte Wortgefecht brachte die Abtreibungsideologie so offen ans Tageslicht, wie es sonst nur selten geschieht. Konfrontation sei immer besser als Beschönigung und Schweigen, so das Fazit von 'Jugend für das Leben'. Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=357

26.05.2006   Rapper MC Piper trauert über sein abgetriebenes Kind - In der berührenden SingleCD der erfolgreichen US-Band Flipsyde mit dem Titel "Happy Birthday" entschuldigt sich der Vater bei seinem abgetriebenen Kind. "Happy Birthday" ist mit Sicherheit einer der emotionalsten und persönlichsten Lyric-Songs der Band "Flypside" aus Oakland / Kalifornien und ein Track, der jeden Hörer sofort berührt, schreibt die internationale Musikkritik. Chef-MC Piper schildert hier seine Erfahrung, wie es war, als er die schwere Entscheidung einer Abtreibung im Nachhinein bereut hat. Wie viele andere Männer auch leidet der Rapper sehr an seiner vor Jahren mit der Freundin begangenen Tat und versucht, sich mit dem Song bei seinem Kind zu entschuldigen. "Happy Birthday" stieg letzte Woche in den Austria Ö3-Hörercharts auf Platz 10 (update 19. April 2006), auf der deutschen M-TV Hitlist Platz 8. Hier die deutsche Textübersetzung von Happy Birthday:

Bitte akzeptier meine Entschuldigung, ich frage mich was gewesen wäre.
Wärst du ein kleiner Engel geworden oder ein Böser?
Oder ein kleiner netter Junge mit wunderschönen braunen Augen.
Ich habe für den Mord gezahlt bevor sie das Geschlecht feststellen konnten,
unser Leben vor deinem Leben zu wählen bedeutete deinen Tod.
Und du hast niemals die Chance bekommen jemals deine Augen zu öffnen,
manchmal frage ich mich ob du als Fötus um dein Leben gekämpft hast.
Wärst du ein kleines Genie geworden? In Mathe verliebt?
Hättest du in deinen Schulsachen gespielt und mich böse gemacht?
Wärst du ein kleiner Rapper geworden wie dein Vater The Piper?
Hättest du mich dazu gebracht mit dem rauchen aufzuhören
indem du eines meiner Feuerzeuge findest?
Ich frage mich wie deine Hautfarbe und die Form deiner Nase wäre,
und die Art wie du gelacht oder gesprochen hättest, schnell oder langsam.
Ich denke jedes Jahr darüber nach, also habe ich mir einen Stift genommen.
Happy Birthday, ich liebe dich, wer immer du auch gewesen wärst.

Happy Birthday,
Was ich dachte war ein Traum
Wünsch dir etwas
Es war so real wie es zu sein schien
Ich habe einen Fehler gemacht

Ich habe Millionen Entschuldigungen, warum du gestorben bist.
Und andere Leute haben ihre eigenen Gründe für Totschlag.
Wer kann sagen dass es funktioniert hätte und wer kann sagen das es nicht funktioniert?
Ich war jung und kämpfte, aber alt genug um ein Vater zu sein.
Die Angst zu werden wie mein Vater ist nie verschwunden,
ich denke jedes mal daran wenn ich an meinem Bier nippe.
Meine Vorstellung von einer Familie war künstlich und eine Fälschung
als es Zeit wurde sie aufzubauen, machte ich einen Fehler.
Aber jetzt hast du einen kleinen Bruder, vielleicht bist das wirklich du.
Vielleicht vergibst du uns weil du weißt dass wir verwirrt waren.
Dass dein Vater jetzt das Richtige tut.
Ich werde niemals einer Frau sagen was sie mit ihrem Körper machen soll,
aber wenn sie keine Kinder mag, wird es nichts.
Ich denke jedes Jahr darüber nach, also habe ich mir einen Stift genommen.
Happy Birthday, ich liebe dich, wer immer du auch gewesen wärst.

Und vom Himmel zur Gebärmutter und wieder zum Himmel.
Vom Ende zum Ende, niemals angefangen.
Vielleicht können wir uns eines Tages von Angesicht zu Angesicht sehen,
an einem Ort ohne Raum und Zeit. Happy Birthday...

Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=375

26.05.2006   Linzer Schulkreis: Im Jahre 2006 kein einziger Schuleintritt deutscher Muttersprache - In einem Linzer Schulsprengel (Grillparzer-Volksschule) wird im kommenden September kein einziges Kind mit deutscher Muttersprache seine Schullaufbahn starten. Dies berichtete die „Linzer Rundschau“ am 1. Februar 2006. Alle 36 gemeldeten „ABC-Schützen“ haben ausländische Wurzeln. Nur drei Kinder mit deutscher Muttersprache wurden eingeschrieben; die Eltern wollen sie jedoch nicht in die Grillparzerschule schicken, weil sie um die schulische Entwicklung ihres Nachwuchses fürchten. Dieser Exklusivbericht der „Linzer Rundschau“ hat in der Vorwoche national für Aufsehen gesorgt. Er hat signalisiert, dass die Geburtenentwicklung inländischer Frauen in städtischen Räumen – neben Linz auch Wels und Traun – viel stärker eingebrochen ist, als die nackten Zahlen erkennen lassen. Mehr unter http://www.youthforlife.net/detail.php?id=366

26.05.2006   Kenia: ‚Diese Prozedur ist moralisch nicht akzeptabel’ - Nach der Geburt der ersten kenianischen „Retorten“- Kinder erinnern die dortigen Bischöfe an die Position der Kirche: „Diese Prozedur ist moralisch nicht akzeptabel.“ Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13758

26.05.2006   Jugendliche werden immer früher geschlechtsreif - Mädchen bekommen immer früher ihre erste Regelblutung, Jungen immer eher ihren ersten Samenerguss. Im Schnitt sind Mädchen und Jungen heute Hochrechnungen zufolge mit etwa 11,5 Jahren geschlechtsreif. Das geht aus einer Studie hervor, die die Forschungsstelle für Sexualwissenschaft an der Universität Landau im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit erstellt hat. Zum Vergleich: Um 1860 bekamen Mädchen ihre erste Periode erst mit etwa 16,6 Jahren. Einige Ergebnisse der Studie wurden am Montag veröffentlicht. Die immer frühere Geschlechtsreife führen die Forscher nicht auf Gene oder Evolution, sondern auf Umwelteinflüsse zurück, etwa die verbesserte Ernährung. "Je besser der körperliche Zustand, desto eher erfolgt die hormonelle Reife", erläuterte Sonnenmoser. Auch Umweltgifte könnten eine Rolle spielen. Gleichzeitig werde die Kluft zwischen der körperlichen Reife und dem geistig-psychischen Entwicklungsstand immer grösser. "Schon Kinder können heute Kinder zeugen und gebären." Unter den Befragten habe es sogar Jungen und Mädchen gegeben, die schon mit 7, 8 oder 9 Jahren geschlechtsreif waren. Das bedeute nicht zwangsläufig, dass Kinder auch früher sexuell aktiv würden, "aber mit den Hormonen nimmt auch das Interesse an Sexualität zu." Die Forscher ziehen aus den Ergebnissen den Schluss, dass die sexuelle Aufklärung heute früher beginnen müsse, "am besten schon im Kindergarten". Auch sei zu befürchten, dass sexueller Missbrauch immer öfter Kinderschwangerschaften zur Folge haben werde. Mehr unter http://rhein-zeitung.de/on/01/07/09/topnews/jugend.html?a Eine Grafik, welche verschiedene Länder vergleicht, findet sich hier: http://www.unc.edu/~nielsen/soci208/m2/m2004.gif  Eine Diskussion über die wissenschaftlichen Grundlagen der postulierten früheren Geschlechtsreife hat sich in diesem Forum entwickelt: http://www.wer-weiss-was.de/theme49/article2278355.html

26.05.2006   Deutschland: Ein 'unmoralisches' Angebot - SPD wollte mit der Union "handeln" - Spätabtreibungsgesetz gegen Homo-Ehe. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13747

18.05.2006   Deutschland: Bremer Senat sieht Mängel bei Schul-Sexualerziehung - Im vergangenen halben Jahr haben sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 38 Menschen in Bremen neu mit HIV infiziert. Als Reaktion soll nun der Unterrichts-Leitfaden für Schulen erneuert werden. Das Bildungsressort will bis zum Ende des Schuljahres 2006/07 den Leitfaden überarbeiten haben. So soll ausser der Aids-Prävention auch die "Pluralisierung der Formen des Zusammenlebens, des Verhältnisses von Religionen und Sexualität" darin vorkommen, hiess es umschreibend in einer vorsichtigen Stellungnahme des Bildungsressorts. (Quelle: cben)

17.05.2006   Siebenter Todesfall bei Abtreibung durch chemische Mittel - Ein jetzt bekannt gewordener siebter Todesfall in den USA im Zusammenhang mit einer Abtreibung mithilfe chemischer Mittel sorgt für Diskussionsstoff. Im Gegensatz zu vorangegangenen Fällen habe die schwangere Frau dabei nicht die Abtreibungspille RU486, in Deutschland bekannt unter dem Namen Mifegyne, sondern das Wehenmittel Misoprostol eingenommen. Dies berichtete das Deutsche Ärzteblatt online am 15. Mai unter Berufung auf eine Mitteilung der US-Bundesgesundheitsbehörde in Washington bei einer Expertenkonferenz über die Sicherheit der umstrittenen Abtreibungspille RU486. Anlass der von der Arzneimittel-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) organisierten Tagung seien bislang nicht restlos geklärte Todesfälle nach Einnahme der Pille zur vorgeburtlichen Kindstötung. Wie das Deutsche Ärzteblatt erläuterte, sei bei fünf Frauen nach offiziellen Angaben als Todesursache ein durch das Bakterium Clostridium sordellii ausgelöster toxischer Schock diagnostiziert worden. Alle Todesfälle hätten sich nach der Freigabe von RU486 in den USA im Jahre 2000 ereignet. Nach Aussage der Vizedirektorin der FDA-Abteilung für neue Pharmazeutika, Sandra Kweder, unter Berufung auf Vermutungen von Gesundheitsexperten hätten neben der RU486-Einnahme auch andere Faktoren zum Tod der Frauen beigetragen. „Wir sind sicher, dass es sich hier um wesentlich komplexere medizinische und epidemiologische Befunde handelt, als wir ursprünglich angenommen haben“, habe Kweder erklärt. Ärztevertreter riefen laut der Zeitung bei der Konferenz die US-Abtreibungsklinken dazu auf, vorgeburtliche Kindstötungen mit RU486 vorerst zu reduzieren oder ganz einzustellen und die medizinische Kontrolle vor der Abgabe auszuweiten. (Quelle: ALfA-Newsletter)

17.05.2006   Wunschkinder: "Ein Kind - um welchen Preis!" - In einer Fernsehsendung (Wunschkinder - um welchen Preis? ARD, 5.1.2000) geht es um ungewöhnliche Weisen, um zu einem Kind zu kommen. Auf einem Bauernhof in Deutschland wird ein Ehepaar gezeigt mit ihrem Kind Lara, einem dreijährigen Mädchen. Es ist vor allem die etwa dreissigjährige Mutter, die berichtet. Der Vater, ein einfacher Bauer, beteuert lediglich, er habe die schwierigen Entscheidungen seiner Frau überlassen; diese habe ja auch die Konsequenzen zu tragen. Mit 17 Jahren hat die Frau ihren 15jährigen Bruder verloren. Er litt an Muskelschwund. Diese Krankheit ist erblich. Sie kann aber nur an männliche Nachkommen vererbt werden. Fotos zeigen diesen Bruder als fröhliches Kind im Rollstuhl inmitten seiner gesunden Kameraden. Der Tod des Bruders war für die Frau offenbar ein sehr belastendes Erlebnis. Sie beschliesst, diese Krankheit auf keinen Fall weiterzugeben. Sie denkt deshalb zeitweilig an die Adoption von Kindern. Doch nach der Heirat wird der Wunsch nach einem eigenen Kind stärker. Sie wird schwanger. In der 14. Woche zeigt sich, dass sie ein Knäblein erwartet. Das medizinische Gutachten spricht von einem 80%igen Risiko einer Übertragung der Krankheit. Deshalb entschliesst sich die Frau schweren Herzens, wie sie betont, zum Abbruch der Schwangerschaft. Bei der medizinischen Untersuchung nach der Abtreibung stellt sich heraus, dass der Junge vollkommen gesund gewesen wäre. Das sei für sie die noch grössere Belastung gewesen, meint die Frau. Das Ehepaar gibt nicht auf, versucht es mit allen technisch-medizinischen Mitteln. Das endliche Resultat: Die gesunde Tochter Lara. Die Mutter scheint ganz glücklich zu sein. Fast mit einem gewissen Stolz lässt sie durchblicken, welche Opfer sie auf sich genommen hat, um einem gesunden Kind das Leben zu schenken. Die andere Seite der Bilanz ist im Fernsehbericht überhaupt kein Thema: Das Leben von Lara kostete 12 Kindern, zehn Buben und zwei Mädchen das Leben. Den ganzen Kommentar von Domherr Christoph Casetti unter http://www.bistum-chur.ch/ehe_17.htm

16.05.2006   Koma-Medizin: Lebenszeichen aus der Finsternis - Durchleben Menschen im Koma ein langes, dunkles Nichts? Neue Forschungsergebnisse lassen das immer zweifelhafter erscheinen. Wissenschaftler ergründen, was Komapatienten wahrnehmen - und wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, um sie zurück ins Bewusstsein zu holen. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,416203,00.html

16.05.2006   Immer mehr Amerikaner gegen Roe vs. Wade - Ergebnis der aktuellen „Harris“-Studie: Unbegrenzte Möglichkeit zu Abtreibung findet immer weniger Unterstützung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13662

14.05.2006   "Ethische Verzichtserklärungen": Nationale Ethikkommission instrumentalisiert "Ethik" politisch - Wer die Mitfinanzierung von Abtreibungen über seine Krankenkasse nicht mit seinem Gewissen verantworten kann, der kann bei verschiedenen Versicherern eine sogenannte "ethische Verzichtserklärung" einreichen, d.h. die versicherte Person verzichte auf die Inanspruchnahme von Abtreibungen. Dafür wird ein Rabatt bei den Zusatzversicherungen gewährt. Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin hat nun mit einer Stellungnahme im Dezember die Existenz von freiwilligen „Ethischen Verzichtserklärungen“ im Krankenversicherungswesen kritisiert. Diese würden ihrer Meinung nach die Solidarität unter den Versicherten untergraben. Nun widersprechen Lebensschutzverbände dieser Auffassung der Nationalen Ethikkommission:
Den Überlegungen der Ethikkommission müsste Recht gegeben werden, ginge es um allgemeine Fragen der Solidarität im Krankheitsfall. Sie übersehe aber, dass es in dieser Frage vor allem um die Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen geht. Schwangerschaft sei keine Krankheit und deren Abbruch, die Tötung von ungeborenen Menschen, keine ethisch zu rechtfertigende Handlung. Abtreibungen sollten demnach nicht zum Grundleistungsangebot der Krankenversicherungen gehören, dies um so mehr, als Abtreibungen die einzigen Leistungen im Gesundheitswesen sind, die sich selbst verordnet werden können. Den Ärzten sei es dabei sogar verwehrt, nach den diesbezüglichen Gründen zu fragen. Diese Selbstbedienungsmentalität widerspreche in höchstem Masse dem Gedanken der Solidarität, machen die Lebensschutzverbände geltend. Von der Allgemeinheit zu verlangen, dass Abtreibungen obligatorisch von jeder und jedem Versicherten mitfinanziert werden, sei auch aus grundrechtlichen Überlegungen höchst problematisch: Ohne weiteres könne darin ein Verstoss gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit oder die Menschenwürde gesehen werden. Es sei auch deshalb mehr als fraglich, in diesem Zusammenhang von Solidarität zu sprechen. Es handle sich vielmehr um eine Zwangssolidarität. Auch darauf gehe die Ethikkommission mit keinem Wort ein.

Die Ethikkommission übersehe in ihrer Stellungnahme, dass die Versicherten, welche eine Ethische Verzichtserklärung unterzeichnen, keinerlei Rabatt auf die Prämien der Grundversicherung erhielten. Somit entsteht in finanzieller Hinsicht keinerlei Entsolidarisierung. Der Rabatt beziehe sich nur auf Zusatzversicherungen. Rund 50% aller Unterzeichner der Ethischen Verzichtserklärung hätten keine Zusatzversicherungen. Sie leisteten somit einen freiwilligen Leistungsverzicht, ohne aber einen finanziellen Vorteil zu geniessen. In diesem Sinne verblieben bei den Krankenversicherungen sogar mehr – und nicht weniger! – Mittel zur Deckung von Krankheitskosten. Die Stellungnahme der Ethikkommission sei in dieser Hinsicht mangelhaft. Zusätzlich zu den finanziellen Aspekten habe die Ethikkommission auch die gesundheitstechnischen Aspekte zu wenig reflektiert. In Artikel 32 des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) heisst es, dass Leistungen der obligatorischen Grundversicherung im Hinblick auf die Gesundheit „wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich“ sein müssen. „Die Wirksamkeit muss nach wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen sein.“ Im Falle der Abtreibung bewiesen zahlreiche Studien das Gegenteil: Abtreibungen führten nicht zur Stabilisierung der Gesundheit der Frau, sondern zur Destabilisierung. Zahlreiche Nebenwirkungen, zum Teil mit Retard-Effekten, seien bekannt, welche die Gesundheit mehr zerstören denn aufbauen würden.

Die Ethikkommission beklage sich darüber, dass 13-Jährige zum Unterzeichnen einer Verzichtserklärung aufgefordert würden. Es störe sie aber nicht im Geringsten, dass gleich alte Mädchen ohne Wissen und Einwilligung ihrer Eltern zu einer Abtreibung gehen können und sich dadurch möglicherweise eine lebenslange, unerträgliche Bürde aufladen. Mit ihrer Stellungnahme instrumentalisiere die Ethikkommission den Begriff „Ethik“ nach Belieben. Wer freiwillig (und bei gleichen Prämien in der Grundversicherung!) darauf verzichte, ungeborene Kinder zu töten und sich diese (unethische) Leistung noch vergüten zu lassen, handle nach der Ethikkommission „unethisch“. Mit einer solcher Argumentation könne alles und jedes auf dieser Welt für unethisch erklärt werden. Auf diese Weise wurden auch in allen Jahrhunderten Andersdenkende verfolgt und liquidiert. Die Nationale Ethikkommission sei der Versuchung erlegen, aus politischen Motiven den Begriff „Ethik“ zu instrumentalisieren und der Beliebigkeit preiszugeben, folgern die Lebensschutzverbände. Quelle: http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d
 

14.05.2006   Deutschland: Das finstere Treiben von ‘Pro Familia’ - Der Bischof von Fulda habe richtig gehandelt, als er die Zusammenarbeit mit ‘Pro Familia’ als „eklatanten Fehler“ bezeichnet habe. Diese Meinung vertrat Otto Spahn, Pressesprecher des Aktionskreis Fulda der ‘Aktion Leben’. Dass ‘Pro Familia’ allgemein als dubios gelte und den Ruf einer Abtreibungsorganisation besitze, liege auf der Hand. Der Verein tue selber alles, um dieses Image zu fördern. ‘Pro Familia’ trete für ein uneingeschränktes „Recht auf Abtreibung“ ein und führe in Deutschland mehr als 70% aller vorgeburtlichen Kindstötungen in ihren Einrichtungen durch. Ausserdem habe der Hessische Rechnungshof in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen diese Organisation erhoben. Die Prüfer des Rechnungshofes vermissten eine vom Bundesverfassungsgericht schon 1993 geforderte klare Trennung zwischen Beratungsstelle und Abtreibungseinrichtung. Darüber hinaus soll der Landesverband von ‘Pro Familia’ Hessen in den Jahren 2001/2002 bei sozialpädagogischen Gruppenveranstaltungen knapp 2000 Beratungsfälle zuviel abgerechnet. Ein Fall für den Staatsanwalt: Die so genanten Berater von ‘Pro Familia’ stellten ohne Ausweispapiere zu verlangen blanko Beratungsscheine aus. In den Schein konnte die abtreibungsgefährdete Mutter ihren – oder einen ganz anderen – Namen selber hineinschreiben.

Der Aktionskreis Fulda der ‘Aktion Leben’ erhebt auch gegen die ‘Pro Familia’ Beratungsstelle in Fulda schwere Vorwürfe. In einer Dokumentation wurde ein sogenanntes Beratungsgespräch eines 17jährigen Mädchens in Begleitung einer Freundin festgehalten. Die „Pro-Familia“ Beraterin habe dem Mädchen als ersten Weg eine Kindesabtreibung vorgeschlagen. Bereits zwei Minuten nach Beginn des Gesprächs habe sie einen Beratungsschein auf den Tisch gelegt, den die „Beraterin“ später blanko unterschrieben habe, ohne Ausweispapiere zu verlangen. In den Schein – der in Deutschland als rechtliche Voraussetzung für eine straflose Kinderabtreibung notwendig ist – konnte die „Beratene“ ihren Namen selber hineinschreiben. Ausserdem sei ihnen der Tipp gegeben worden: „Im Prinzip könnt ihr auch einen ganz anderen Namen hineinschreiben.“ Der Aktionskreis Fulda sieht in einer solchen „Beratung“ einen Fall für den Staatsanwalt. In dieses Bild von ‘Pro Familia’ passe auch die Forderung des Vereins, die sogenannte „Pille danach“, ein frühabtreibendes Mittel, rezeptfrei abzugeben. In die totale Absurdität habe sich ‘Pro Familia Hessen’ vor einiger Zeit begeben, als der Verein beschloss, sich nicht an der Vergabe von Finanzhilfen aus der Bundesstiftung Mutter und Kind für in Not befindliche Schwangere zu beteiligen. Abgerundet werde das Bild über ‘Pro Familia’ von der Tatsache, dass der nationalsozialistische Eugeniker und Rassenhygieniker Prof. Dr. Hans Harmsen bis 1984 ihr langjähriger Ehrenpräsident war. Da klinge es wie Spott und Hohn, so Otto Spahns Fazit, wenn ‘Pro Familia’ in der ökumenischen „Woche für das Leben“ mitwirke, wo es heisst, dass uns „Kinder von Anfang an“ anvertraut und als Segen Gottes zu begreifen und anzunehmen sind. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3196.html

09.05.2006   Ungerechtes Leben: Gericht in Australien weist Klage zurück - Der Oberste Gerichtshof Australiens hat Klagen zweier Schwerbehinderter zurückgewiesen: Eine 25-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann hatten eine Entschädigung dafür gefordert, dass sie geboren wurden. Mehr unter http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/622623.html

09.05.2006   Angst vor Jobverlust: Junge Frau erdrosselt Neugeborenes - Im schleswig-holsteinischen Eutin hat eine Auszubildende ihr neugeborenes Baby getötet - aus Angst, ihren Job zu verlieren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen "Totschlags im minder schweren Fall". Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,415288,00.html

08.05.2006   Bayern: Geld für katholische Schwangerenberatungsstellen gefordert - An der Tagung der ‘Juristenvereinigung Lebensrecht’ in Köln zum Thema ‘Kirche und Lebensrecht – Kirche und Lebensrechtsorganisationen’ bezeichnete der Bischof von Augsburg Walter Mixa es als Unrecht, dass der Freistaat Bayern katholischen Beratungsstellen finanzielle Zuschüsse verweigere, weil sie ratsuchenden schwangeren Müttern keine Abtreibungslizenzen ausstellen. Sachsen dagegen übernehme 35 Prozent und Baden-Württemberg sogar 50 Prozent der Kosten für katholische Beratungsstellen: „Nur im katholischen Bayern geht das nicht.“ Hingegen finanziere der Freistaat Bayern rund 95 Prozent der Kosten der Stiftung ‘Donum Vitae’, welche ratsuchende Schwangere mit Abtreibungslizenzen versehe. Bischof Mixa erklärte auch, dass Heilung oder Lebensverlängerung bei einem Menschen nie durch die Tötung eines anderen Menschen angestrebt werden dürften. Es erzürne ihn, wenn in der Gesellschaft über den Werteverlust gejammert werde, aber niemand genau sage, welche Werte verlorengegangen seien. Der Bischof wandte sich auch an die Politiker. Er fragte sie, was sie dagegen zu tun gedächten, dass im reichen Deutschland jeden Tag 600 Menschen im Mutterleib getötet werden. Mixa wünschte sich in seinem Vortrag von den Deutschen Bischöfen mehr Unterstützung für die Lebensrechtsbewegung. Bei der jüngsten Vollversammlung der Bischofskonferenz habe er allerdings vergebens einen Weihbischof für die Betreuung von Lebensschutzgruppen beantragt. Der Professor für Sozialwissenschaft an der Universität Osnabrück, Dr. Manfred Spieker, verwies bei derselben Veranstaltung auf den Lebensschutz in den Vereinigten Staaten. Dort sei die Lebensrechtsbewegung innerhalb der Katholischen Kirche entstanden. In den 80er Jahren seien protestantische Gruppierungen dazugestossen. Im Unterschied zu Deutschland würden US-Bischöfe an Lebensrechtsdemonstrationen teilnehmen und es gebe eine öffentliche Diskussion, Abtreibungspropagandisten die Kommunion zu verweigern. Spieker lobte auch die US-Kirche, die umfangreiches Material zur seelsorgerlichen Begleitung abtreibungsgeschändeter Mütter bereitstelle. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3167.html

07.05.2006   Mutter-und-Kind-TV-Spot: ausgezeichnete Noten und verhinderte Abtreibungen  - Der erste TV-Spot, welcher die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind in der Weihnachtszeit 2005 hatte ausstrahlen lassen, erhielt von den Leserinnen und Lesern des SHMK-Bulletins sehr gute Noten, wie die Auswertung einer Umfrage zeigt. Die SHMK plant deshalb für Herbst 2006 eine neue TV-Kampagne und empfiehlt sie bereits zur Unterstützung. Am meisten Zuschauer verzeichneten die nationalen TV-Kanäle SF, TSR und TSI. Zusammen mit den Regionalfernsehen wurden an mehreren Tagen jeweils weit über eine Million Zuschauer erreicht. Rund 140 teilweise drastische Hilfsgesuche gehen auf den TV-Spot zurück. Mehrere Kinder konnten namentlich aufgrund des TV-Spots vor der Abtreibung gerettet werden. Sämtliche Kosten für Produktion und Ausstrahlung sind bereits gedeckt. (Quelle: SHMK-Nachrichten, Mai 2006)

07.05.2006   Bischöfliche Zusammenarbeit mit Abtreibungsorganisation: Ein Kommentar von Sabine von Mühl - Das Bistum Fulda hat sich [nach Bekanntwerden der Tatsache, dass "Pro Familia" bei einer Pro-Life-Veranstaltung mit bischöflichem Segen eine Plattform gegeben wurde,] endlich von der kinderfeindlichen Organisation distanziert. Im übrigen scheint alles beim Alten zu bleiben. Offenbar fungiert die ‘Fuldaer Zeitung’ als Hofberichterstatter des Bistums Fulda. Denn nur in diesem Blatt findet sich die Absage der Diözese Fulda an die kinderfeindliche Organisation ‘Pro Familia’ und eine Entschuldigung des Bistums für die angekündigte Zusammenarbeit. Das im Internet unter „Materialien“ verbreitete Programm der „Woche für das Leben“ wurde nicht aus dem Verkehr gezogen – ja nicht einmal korrigiert. Lediglich der Link auf der Bistumshomepage zu diesen Ankündigungen wurde entfernt. Von einer mehr als notwendigen Aufkündigung jeder Zusammenarbeit mit ‘Pro Familia’-Veranstaltungen ist nirgends die Rede. Was nützt ein – erzwungenes – Schuldeingeständnis des Bistums, wenn daraus keine eindeutigen Konsequenzen gezogen werden: Warnung vor der Teilnahme an Veranstaltungen der berüchtigten Abtreibungslobby ‘Pro Familia’ und Streichung im Programm. Dieses lag in schriftlicher Form in den Pfarren des Bistums aus. Was nützt ein Rückruf, wenn die Veranstaltungen bereits begonnen haben? Es ist darüber hinaus mehr als unglaubwürdig, daß die „Korrekturleser“ im Fuldaer Generalvikariat sechs Veranstaltungen – nicht fünf, wie die ‘Tagespost’ vom 6. Mai 2006 berichtet – der Pro Familia „überlesen“ haben wollen. Es scheint auch nur ein Ablenken von eigenen Unzulänglichkeiten zu sein, wenn vom Bistum Fulda nun die Evangelische Gemeinschaft Kurhessen-Waldeck allein verantwortlich gemacht wird. Auf eine Ökumene solch „unheiliger“ Art kann man problemlos verzichten. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3162.html

07.05.2006   Deutsche treuer als Medien glauben machen wollen - Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main: "Wer hat eigentlich den vielen Sex, von dem bei uns die Rede ist? Die jungen Leute? Die Singles? Keine Spur, alles Phantasie." Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13576

06.05.2006   Frauen wünschen sich Patriarchat zurück - Der amerikanische Autor Phillip Longman über die Rückkehr der Väter, den wachsenden Einfluss religiöser Grossfamilien und das Aussterben der 68er Generation. Mehr unter http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,413649,00.html

06.05.2006   „Unsere Schuld ist ersichtlich“ - Das Bistum Fulda hat nach heftigem öffentlichen Druck erklärt, dass die Kooperation mit einem berüchtigten Abtreibungsunternehmen ein „eklatanter Fehler“ war. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3156.html

04.05.2006   Online-Lexikon Wikipedia schirmt Abtreibungslobby "Pro Familia" vor Kritik ab - Wer der englischen Sprache mächtig ist, möge das menschenverachtende Werk von Margaret Sanger  „The Pivot of Civilization“ durchlesen. Margaret Sanger, die Mitbegründerin der Organisation „Planned Parenthood“ (in Deutschland "Pro Familia"), bezeichnete Behinderte und sozial Schwache als „menschlichen Abfall“ („human waste“). Dass „Planned Parenthood“ Sanger weiterhin verteidigt und in Ehren hält kann man z.B. im online-Lexikon Wikipedia sehen. Dort findet sich eine völlig kritiklose Beschreibung von „Pro Familia“, die schon seit Monaten geschützt wird, nur weil jemand einen Link zu einer Pro-Familia-Kritik hinzugefügt hatte. Dieser Link wurde wieder entfernt. Der kritiklose Beschreibung, die einer Selbstdarstellung der Organisation gleichkommt, lässt sich nicht bearbeiten. Schützen die Betreiber von Wikipedia „Pro Familia“ vor unbequemer Kritik? http://de.wikipedia.org/wiki/Pro_Familia

02.05.2006   Aidsinfektionen in Deutschland auf neuem Höchststand: Trotz steigendem Kondomabsatz fast 2500 Neu-Ansteckungen - Obwohl die Deutschen wieder häufiger Kondome benutzen, ist die Zahl der Aidsinfektionen auf einen neuen Höchststand gestiegen. Bundesweit haben sich im vergangenen Jahr 2490 Menschen mit dem Aidserreger HIV angesteckt, so viel wie seit den frühen 90er Jahren nicht mehr. Das berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Mehr unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,3929802,00.html

02.05.2006   "Gegenzeit": Musikmacher Erwin Hilbert mit neuem Album und Song gegen Abtreibung - Mit einem zehnminütigen Lied gegen Abtreibung und einem Vorwort von Udo Lindenberg. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13532

02.05.2006   ‘Amnesty International’ gegen Menschenrechte und Gewissensfreiheit? - Die internationale Gefangenenhilfsorganisation ‘Amnesty international’ will in Zukunft das Menschenrecht auf Leben bekämpfen. Das berichtete die jüngste Ausgabe des ‘Friday Fax’, das vom ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitut’ publiziert wird. Das Institut arbeitet auf der Ebene der Bewusstseinsbildung bei der UNO und anderen politischen Institutionen. Konkret geht es um die Tötung von Kindern vor ihrer Geburt. Bislang erklärte sich ‘Amnesty’ bezüglich dieser Frage offiziell ohne Meinung. Man nehme keine Position dazu ein, ob Frauen ein „Wahlrecht“ auf die Tötung ihrer ungeborenen Kinder hätten oder nicht. Bei einer Weltkonferenz im August in Mexiko will man nun entscheiden, ob die Organisation ihre Politik in der Frage der Abtreibung ändern will. Bereits im Jahre 2005 hatte Amnesty damit begonnen, seine Mitglieder über ihre Meinung zur Abtreibung zu befragen. Dazu gab es im letzten Juli auch ein Seminar, bei dem als Referenten nur kinder- und familienfeindliche Abtreibungspropagandisten eingeladen waren. Unter den Anwesenden befand sich sogar eine frühere Vorsitzende des internationalen Abtreibungsunternehmens ‘Planned Parenthood’. Jetzt sollen sich die insgesamt mehr als eine Million Mitglieder mit Vorschlägen für ein sogenanntes Recht auf Abtreibung befassen. Ein vorgelegtes Programm will die Abtreibung grundsätzlich „entkriminalisieren“ und ein sogenanntes Recht auf Abtreibung bei Vergewaltigung oder bei einer – heute kaum mehr bestehenden – Lebensgefahr für die Mutter festschreiben. Gleichzeitig möchte der von ‘Amnesty’ vorgelegte Vorschlag das medizinische Personal zur Mitwirkung an Abtreibungen zwingen – auch dann, wenn eine Mitarbeit aus Gewissensgründen verweigert wird. Das vorgeschlagene Programm würde auch die Regierungen in die Pflicht nehmen. Sie sollten dafür sorgen, dass der Zugang zu sogenannten sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten – im Klartext: Kinderverhütung und die Kindertötung – nicht verneint oder beschränkt werde. Ausserdem müssten die Regierungen in dem von ‘Amnesty’ diskutierten Vorschlag angebliche „Missbräuche“ in bezug auf die genannten Gesundheitsdienste – sei es von Privatpersonen oder Organisationen – bestrafen. Lebens- und Menschenrechtler protestieren weltweit gegen die jüngste Entwicklung. Eine Menschenrechtsorganisation müsse sich zuerst dem Grundrecht auf Leben aller Menschen in allen Lebensabschnitten verpflichtet wissen. Sobald fundamentale Menschenrechte beschnitten würden, treibe sich eine Menschenrechtsbewegung selber ab. Quelle: http://www.kreuz.net/print-article.3115.html

02.05.2006   China: Hinrichtungen nach Mass für Organentnahme - Der Internet-Nachrichtendienst ‘Epoch Times’, der von New York aus publiziert wird, hat aufgrund von Recherchen bestätigt, dass chinesische Häftlinge speziell zu dem Zweck umgebracht werden, um als Organspender zu dienen. In Chinas Gefängnisse werden jährlich rund 15.000 Häftlinge exekutiert. Viele Gefangene sind aus politischen oder religiösen Gründen in Haft. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3123.html

02.05.2006   Japan: Liebe aus dem Automat - Japanische Spielzeugproduzenten haben festgestellt, daß der Kindermangel nicht nur für das Land, sondern auch für die einheimische Wirtschaft eine Bedrohung darstellt. Aus diesem Grund haben sie sich eine neue Zielgruppe gesucht: Ältere vereinsamte Menschen, besonders Frauen ab 60. Für sie werden Sprechpuppen vom Gewicht eines neugeborenen Kindes produziert. Die Puppe sagt ihrer Besitzerin, wie sehr sie sie liebe und begrüsst sie, wenn sie nach Hause kommt. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3123.html

01.05.2006   ,Ich will mit meinen Kindern leben’ - Die Kinderärztin Maria Steuer, Koordinatorin des Vereins „Familie ist Zukunft“, spricht im Kath.net-Interview über kollektive und individuelle Erziehung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13528

01.05.2006   Argumente zur Euthanasierung Behinderter damals und heute  - Die Vorgehensweisen und Erklärungen heutiger Reproduktionsmediziner und ihrer politischen Propagandisten zeigen eine erschreckende Parallelität zu den Aktionen und Argumentationen des nationalsozialistischen Arztes Dr. Adolf Wahlmann. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3127.html

01.05.2006   Schweizer Abtreibungsstatistik: Kritiklose Übernahme von politisch motivierten Schätzungen - Vor kurzem veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BFS) eine gesamtschweizerische Abtreibungsstatistik. Die Zahlen von 2004 weisen gegenüber dem Vorjahr 2003 eine leichte Zunahme auf, nämlich von 10'803 auf 10'910 Abbrüche. Diese wäre sehr wahrscheinlich deutlich höher ausgefallen, gäbe es nicht die Bemühungen zahlreicher Organisationen in der Schweiz, Abtreibungen durch Hilfsangebote an Mütter in Not zu verhindern. Auf die BFS-Veröffentlichung hin äusserte die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind Kritik an den genannten Zahlen, die sich auf zwei Faktoren bezog: Der Vergleich mit den Jahren 2000 müsse mit höchster Vorsicht behandelt werden. Mangels anderer Quellen beziehe sich das BFS für diese Jahre auf die Zahlen der ehemaligen Vereinigung für die Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS). Diese Vereinigung war hauptsächlich politisch aktiv, was für die Sachlichkeit ihrer Zahlen keine Gewähr liefere. Im Jahre 2002 erschien ein Buch (François Geinoz & Gisela Bührer, Abtreibungsstatistiken in der Schweiz unter der Lupe, ISBN 3-00-009424-5, www.abortions.ch ), das zahlreiche Fehler und Ungenauigkeiten bei den zahlen der SVSS aufdecke. Nach der Lektüre dieser Studie könne man nur staunen, dass die SVSS-Zahlen in offizielle Tabellen eines Bundesamtes Eingang gefunden hätten. In die gleiche Richtung wies bereits Alexander Maurion, Mitglied der nationalen Ethikkommission für Humanmedizin, am 18. April gegenüber der SDA, als er festhielt, dass die Zahlen für das Jahr 2003 erstmals verlässlich seien, weil die Kantone erst seit dem 1. Oktober 2002 verpflichtet seien, die Zahl der Abtreibungen zu melden. Quelle: http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d 

01.05.2006   Schweiz: Undurchsichtige Abtreibungs-Zahlenspiele der SVSS - Frau Anne-Marie Rey, die Präsidentin der früheren "Schweizerischen Vereinigung für die Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs" SVSS musste einräumen, dass sie für den Kanton Zürich, der in ihrer Rechnung immerhin 25-30% ausmacht, «umfassende Schätzungen» der Abtreibungszahlen lediglich in den Jahren 1993 und 1999 durchgeführt habe. Während sie die geschätzte Zahl für 1993 (3700 Abtreibungen) bis 1998 einfach unverändert stehen liess, publizierte sie 1999 eine brüske Abnahme auf 3100 Abtreibungen. Aufgrund Kritik von Seiten der SHMK korrigierte sie dann diese Zahlen und konstruierte eine stufenweise Abnahme. Andere Mitglieder der SVSS oder dieser Organisation nahestehende Autoren präsentierten bereits früher völlig überhöhte Zahlen für eben denselben Kanton Zürich, so z.B. 1970 8000 Abtreibungen und 1980 noch 6000. Das Ziel war für die SHMK klar: Zu Beginn völlig überhöhte Abtreibungszahlen präsentieren, damit später die eigene – überall gerne gehörte – These unterstützt werden kann, dass mit der «Liberalisierung» immer weniger abgetrieben würde. (siehe auch Studie Geinoz / Bührer «Abtreibungszahlen in der Schweiz unter der Lupe» unter www.abortions.ch) Quelle: http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d

01.05.2006   Schweizer Bundesamt für Statistik: "Mehrlingsreduktionen" wurden ausgeblendet - Nach Auskunft des BFS sind in den 10'910 Abtreibungen die "Mehrlingsreduktionen" nach künstlicher Befruchtung im Reagenzglas nicht mitberücksichtigt. Diese Tatsache sei umso erstaunlicher, meint die SHMK, als es bei den Mehrlingsreduktionen ebenfalls um die Tötung von unerwünschten Embryos und Föten gehe. Zudem seien die Zahlen im Tamed-System präzise erfasst und könnten ohne weiteres in die Statistik integriert werden. Es bleibe zu hoffen, dass die Zahlen für 2005 zeitgerecht nachgeliefert würden und nicht erst im Jahre 2007. Zudem wäre es laut SHMK wünschenswert, wenn das BFS auch die Abtreibungsmotive erfassen würde, damit eine gezielte Prävention ermöglicht werde. Dazu müssten gesetzliche Grundlagen für eine einheitliche Erfassung in allen Kantonen geschaffen werden. Abtreibung sei die dritthäufigste Todesursache in der Schweiz. Auf jedem anderen Gebiet wurden die Präventionsanstrengungen drastisch erhöht. Bei Abtreibungen scheint der entsprechende Wille dazu bei öffentlichen Stellen weitgehend zu fehlen. Zu Recht wird beklagt, wenn ein Kind von Kampfhunden auf dem Schulweg zu Tode gebissen werde. Wenn aber 10'910 Kinder vorgeburtlich auf ebenso grausame Art zu Tode gebracht werden, könnten sich die Behörden offenbar nur zu einer wenig aussagekräftigen, späten Statistik durchringen, ohne Angaben dazu, wie diesem skandalösen Missstand Abhilfe geleistet werden könne. Im Grunde sei diese Situation völlig absurd, meint die SHMK. Quelle: http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d

26.04.2006   Eva Hermans antifeministisches Manifest: "Die Frau von heute ist im Stechschritt unterwegs" - Die deutsche Tagesschau-Moderatorin Eva Herman macht die Emanzipation für den Kindermangel in Deutschland verantwortlich. Und nicht nur das. Mehr unter http://www.sueddeutsche.de/,panm2/deutschland/artikel/530/74456/   http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,413134,00.html   http://www.kath.net/detail.php?id=13491

26.04.2006   ,Frau Ministerin, warum erteilen Sie mir Berufsverbot?’ - Sie will hauptberuflich Mutter sein, aber das ist nicht politisch korrekt. Offener Brief einer Kinderärztin und Familientherapeutin an Ministerin Ursula von der Leyen. Mehr unter  http://www.kath.net/detail.php?id=13486   http://www.kreuz.net/article.3099.html  

26.04.2006   ,Abstinenz. Klingt schrecklich. Weise ist es auf jeden Fall.’ - Vielleicht hat die Kirche in der AIDS-Debatte wirklich etwas anderes zu melden als zu sagen „Kondome, Kondome“. Ich bin gespannt. Ein Kommentar von Petra Biermeier unter http://www.kath.net/detail.php?id=13488

22.04.2006   Die Benutzten - „Kriege sind einfach zu begrenzt. Sie lohnen kaum noch. Aber unsere Ziele erreichen wir dennoch. Einfallsreichtum ist alles.“ Ein Zwiegespräch. Von Christian von Kamp unter http://www.kreuz.net/article.3067.html

22.04.2006   Deutschland: Bayerischer Junge-Union-Chef will Paragraph 218 reformieren - Weber: In den letzten zehn Jahren wurde die Einwohnerzahl Münchens abgetrieben. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13435

20.04.2006   Mutter sein macht schlau - Kompetenz durch Kinder - So heisst ein Buch von Katherine Ellison, das zu erstaunlichen Ergebnissen kommt: Danach haben Mütter eine geschärfte Sinneswahrnehmung, sie handeln effizienter, sie sind widerstandsfähiger gegen Stress, sie sind motivierter und ihre sozialen Fähigkeiten besser entwickelt. Wer das nicht glaubt, den strafen die Hirnforscher. Glaubt man den zitierten Wissenschaftlern, so bewirkt ein Zusammenspiel aus verändertem Hormonsspiegel und Verhaltenstraining durch das Baby eine Steigerung der kognitiven Fähigkeiten der Mutter. Denn von ihrem Verstand hängt in der Natur das Überleben der Spezies ab. Väter, sofern sie sich intensiv um den Nachwuchs kümmern, profitieren auf ähnliche Weise, so die Erkenntnis des Buches The Mommy Brain. Rezension in FAZ-Net unter dem Titel Gute Nachrichten vom Hirn der Mutter. (Katherine Ellison: "Mutter sein macht schlau". Kompetenz durch Kinder. Aus dem Englischen von Barbara Steckhan, Sonja Schuhmacher und Katharina Förs. Verlag Antje Kunstmann, München 2006. 317 S.)

20.04.2006   USA: Lebensschützer zeigen im Internet eine Spätabtreibung - Unblutige Demonstration will 'barbarische Prozedur' sichtbar machen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13427 Das englischsprachige Video ist zu finden unter http://wildreelingtruth.blogspot.com/2006/04/free-online-video-partial-birth_17.html

20.04.2006   Deutschland: "Grüne Jugend" fordert die Abschaffung der Ehe - Als Reaktion auf den Aufruf der jungen CSU-Abgeordneten hat dagegen die Jugendorganisation von "Bündnis 90/Die Grünen" die "Grüne Jugend", die Abschaffung der Ehe gefordert. Diese Lebensform sei überholt und werde den Bedürfnissen vieler Menschen nicht gerecht. Als gesellschaftliches Leitbild behindere sie ausserdem massiv die Entfaltung von Frauen, Homosexuellen und anderen. Stattdessen sollten "Beziehungen auf Zeit, Beziehungen mit mehr als einer Person, Freundschaften mit Sex" anerkannt werden. (Quelle: idea 26.2.2006)

Kommentar: Die Forderungen dieser sich als progressiv verstehenden Polit-Pubertierenden entlarven sich schon auf den zweiten Blick als in der gesellschaftlichen Praxis gescheiterten Aufguss reaktionären Ideologiegebräus aus 68er Küche. Mehr dazu im Artikel von Christa Meves mit dem Titel "Aufbruch zu einer christlichen Kulturrevolution - Impulse gegen den kollektiven Pessimismus"

20.04.2006   Bevölkerungsschwund in Deutschland: Katholische Gebiete weniger betroffen - Zwar hat der allgemeine Niedergang Deutschlands auch vor den traditionell katholischen Gebieten nicht haltgemacht. Dennoch hat die vergleichsweise zögernde Übernahme des Modetrends durch die konservativsten katholischen Gebiete bewirkt, dass diese, einst als "rückständig" verlästert, nun in neuerdings veröffentlichten Untersuchungen in punkto "Zukunftsfähigkeit" an der Spitze liegen. Unter den 20 besten sind 12 Kreise in Baden-Württemberg mit Biberach/Riss an der Spitze, ferner u. a. Alb-Donau, Ravensburg und Friedrichshafen. 7 Kreise kommen aus Bayern, darunter Neuburg/Donau, Eichstätt, Dachau und München-Land. Und auch der einzige nördliche Kreis unter den ersten 20 ist "rabenschwarz": Vechta in Niedersachsen (vgl. Augsburger Zeitung vom 16.03.2006, S.7).

19.04.2006   Briten werfen Chinesen Ausschlachtung Hingerichteter vor - China sieht sich in der Debatte um Organhandel erneut mit schweren Vorwürfen konfrontiert: Britische Mediziner beschuldigen die Regierung in Peking, jedes Jahr die Organe von Tausenden Hingerichteten zu verkaufen. Stephen Wigmore, Vorsitzender des Ethikausschusses der Transplantation Society, verschärfte die Vorwürfe noch: Gefangene würden offenbar speziell zur Hinrichtung ausgewählt, weil ihre Organe gebraucht würden. Das lege die Geschwindigkeit nahe, mit der die Spender den Organempfängern zugeordnet würden. Manchmal geschehe dies innerhalb einer Woche, sagte Wigmore. "Die Beweise haben sich in den vergangenen Monaten so weit verdichtet, dass sie nicht mehr bestreitbar sind", sagte Wigmore der BBC. Das Aufkommen des Transplantationstourismus habe den Organhandel noch lukrativer gemacht. Insbesondere aus westlichen Ländern, Japan und Südkorea reisten immer mehr Menschen nach China, um sich Organe einpflanzen zu lassen. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,411944,00.html

19.04.2006   Gezerre um die Strahlentoten - Starben wenige Dutzend oder zehntausende Menschen nach der Tschernobyl-Katastrophe? Die Folgen des Atomunfalls lassen sich kaum verlässlich summieren: Greenpeace geht von deutlich höhere Opferzahlen als die Vereinten Nationen aus - und wirft deren Atom-Organisation IAEA Verharmlosung vor. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,411839,00.html

19.04.2006   Das kann ja nicht sein: Mit Farbbeuteln gegen die Kinderabtreibung - Die feministische Basisgruppe ‘Rote Emma’ habe kürzlich eine Berliner Abtreibungsanstalt mit blutroten Farbbeuteln beworfen und ein Ende der Schlachtung von 80.000 deutschen Mädchen pro Jahr gefordert. So berichtet kreuz.net in der Rubrik "kreuzfalsch" von heute. Ein irritierender Bericht, der - was auch immer sich abgespielt oder nicht abgespielt haben mag - zum Nachdenken anregen könnte. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.3058.html

18.04.2006   Jugendliche wissen laut «Bravo» zuwenig über Sex - Bravo-"Aufklärung" zum Trotz: Die Jugend von heute weiss weniger über Sex und Verhütung als die Generation vor ihr. Bei einer repräsentativen Umfrage der Zeitschrift «Bravo» meinte jeder zweite Jugendliche, die Pille schütze vor Aids. Praktisch alle hielten sich für aufgeklärt, «aber die Realität sieht anders aus», sagte die Leiterin des Dr.Sommer-Teams, Eveline von Arx, bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in München. Tatsächlich wüssten die 1.447 befragten Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren insgesamt eher weniger Bescheid als ihre Altersgenossen früher. «Heute machen sich 42 Prozent überhaupt keine Gedanken über Aids», sagte Arx. «Es herrscht grosse Unsicherheit darüber, wie man sich infizieren kann.» Auch die Kenntnisse über eine Schwangerschaft seien gering: Ein Viertel der Jungen und Mädchen hielten Koitus interruptus für eine sichere Verhütungsmethode. Ein Fünftel meine, ein Mädchen könne nur direkt nach der Regelblutung schwanger werden - «das ist erschreckend», sagte Arx. Für die meisten seien die Schule und die Eltern die wichtigsten Informationsquellen, gefolgt von Freunden oder Freundinnen sowie Zeitschriften. Aber ein Viertel habe niemanden, mit dem er über Liebe und Sexualität reden könne, sagte Arx. Der in den Medien allgegenwärtige Sex verunsichere die Jugendlichen eher. Rund 23 Prozent der 15-Jährigen  und 69 Prozent der 17-jährigen hätten schon Sex gehabt - die allermeisten mit ihrem festen Freund oder Freundin. Für 90 Prozent gehörten Liebe und Sex untrennbar zusammen. Vor allem deshalb liessen sich rund 30 Prozent der 17-jährigen Jungen und Mädchen mit dem «ersten Mal» noch Zeit, sagte Arx. Die grosse Mehrheit der Jugendlichen, die Sex hätten, verhüte regelmässig mit Kondom oder Pille. Aber «in allen Altersgruppen wissen die Jugendlichen nicht genau, wann ein Mädchen schwanger werden kann». Die heutige Jugend sei nicht sorglos, «sie ist viel mehr eine Generation 'Ich weiss nicht so genau'», heisst es in der Studie. Allerdings ergab die Befragung auch: «Jeder Siebte geht bewusst leichtsinnig mit den Risiken ungewollter Schwangerschaft und sexuell übertragbarer Krankheiten um, indem er mehr oder weniger regelmässig auf Verhütungsmittel verzichtet.»

17.04.2006   Würdest Du Dich nochmals für einen Abbruch entscheiden? - Diese unmissverständliche Frage wird im Internet-Forum  www.nachabtreibung.de gestellt. Natürlich ist die Umfrage nicht repräsentativ, andrerseits gibt sie auch kein völlig unglaubwürdiges Bild wieder. Der aktuelle Stand am heutigen Tag: 296 Personen haben an der Abstimmung teilgenommen. Nur 13.18% (39 Personen) haben geantwortet mit "Ja, ich würde nochmals diese Entscheidung treffen." Hingegen klickten 70.95% (210 Personen) die folgende Antwort an: "Nein, ich würde mich für das Kind entscheiden."  Erstaunlicherweise ist der Anteil der unsicheren Frauen grösser als jener, die es wieder tun würden: 15.88% (47 Personen) antworteten: "Ich bin mir nicht sicher." Mag sein, dass jene Frauen, die mit ihrer Abtreibung nicht zu Rande kommen und Unterstützung suchen, in einem solchen anonymen Forum besonders stark vertreten sind. Dennoch überrascht die Eindeutigkeit der Anteile. Die Ergebnisse finden sich unter http://www.nachabtreibung.de/modules.php?name=Surveys&op=results&pollID=4&mode=&order=&thold=

17.04.2006   USA: Training für internationale Pro-Life-Aktivisten - Das von einem Mitarbeiter der früheren US-Präsidenten Ronald Reagan ins Leben gerufene Leadership Institute, eine Schule für die politische Ausbildung konservativer Meinungsmacher von Morgen, hat Ende Januar ein bemerkenswertes Seminar veranstaltet: Auf der "International Leadership Trainings School" wurden 60 Lebensschützer aus 25 Nationen dazu ausgebildet, schlagkräftige Lobbyorganisationen im eigenen Land aufzubauen. Die Pro-Life-Bewegung macht sich daran, international Boden zu gewinnen. (Quelle: "Der Fels" 4/2006 S.106)

17.04.2006   Neuste US-Umfragen: Mehrheit lehnt Recht auf Abtreibung ab - Umfragewerte in den USA stützen die Forderungen von Lebensschützern. In einer Umfrage des Fernsehsenders CBS im Januar lehnten 55 Prozent der befragten Abtreibung in fast allen Fällen ab, lediglich 42 Prozent waren für die Beibehaltung eines Rechts auf Abtreibung. Der erst kürzlich erschienene und bundesweit angesehene Rasmussen Reports gab an, dass 55 Prozent der Amerikaner Abtreibung für moralisch verwerflich halten, während nur 32 Prozent dieser Aussage nicht zustimmen. Ermutigend: Gerade unter jüngeren US-Bürgern ist der Trend hin zu mehr Lebensschutz gemäss den Umfragen überdurchschnittlich ausgeprägt. Mehr unter http://www.rasmussenreports.com/2006/March%20Dailies/Abortion.htm

16.04.2006   Christen müssen ,unmissverständlich’ auf der Seite des Lebens sein - „Als Bischof verspreche ich Ihnen, dass wir Sie nicht allein lassen werden“, wandte sich der Augsburger Bischof Mixa in seiner Osterpredigt an alle Frauen, die an Abtreibung denken. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13396

15.04.2006   Schulischer Aufklärungsunterricht gescheitert: jährlich 14'000 schwangere Teeanger in Deutschland - "Unsere Jugend ist aufgeklärt, aber ahnungslos." Diese Aussage der Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe nutzt der Berliner Jugendarzt Dr. Christoph Hilsberg als Slogan zu ärztlichen Informationsveranstaltungen für Jugendliche. "Selbst die Kenntnisse von Gymnasiasten in der Oberstufe sind erschütternd schlecht", so Hilsberg. Der schulische Aufklärungsunterricht hat nach Hilsbergs Meinung sein Ziel verfehlt. Der Arzt verweist darauf, dass laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jedes Jahr durchschnittlich 14 000 Teenager schwanger werden. Zudem würden auch Fertilitätsstörungen und sexuell übertragbare Krankheiten stark zunehmen. Mehr unter http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/04/13/069a1902.asp?cat=/medizin/sex

Kommentar: Allerdings lässt ein kollektives Umdenken oben wie an der Basis weiter auf sich warten. Statt verstärkt auf den Sinn des Zuwartens mit ersten Sexualkontakten hinzuweisen, setzen deutsche und andere europäische Aufklärer weiterhin auf die alten reaktiven, vor allem technisch inspirierten Methoden. Dabei werden sie kräftig unterstützt durch "verantwortungsbewusste" Vertreter der Pharmaindustrie, der es vor allem darum geht, den weiblichen Nachwuchs an ihre technischen Verhütungsmittel zu binden und so langfristig Gewinne zu maximieren. Die wenigsten professionellen Aufklärer  trauen heutigen Jugendlichen noch zu, dass sie allenfalls fähig sein könnten, im Dienst einer grossen Sache - schlicht der Liebe - beispielsweise Selbstdisziplin und Verantwortungsbewusstsein zu lernen, und zwar auf einem etwas höheren Level als jenem, dass man immer ein Kondom auf sich hat. Vgl. dazu den Artikel Zu jung für Sex – definitiv!

15.04.2006   "Erfolgreiche" Schulkampagne von Pillenhersteller Wyeth in Österreich: Erstverhüterinnen werden immer jünger - Die Pille ist Österreichs Verhütungsmittel Nummer eins, gefolgt von Spirale und Kondom. Das ergab eine vom Pharmakonzern Wyeth in Auftrag gegebene Umfrage, die im Sommer 2005 in Wien präsentiert worden ist. 37 Prozent der 500 befragten Frauen im Alter von 14 und 40 Jahren würden hingegen nicht verhüten, zwölf Prozent von ihnen hatten noch nie geschützten Verkehr. Die Pille gelte als "das sicherste und angenehmste Verhütungsmittel", erklärte der Umfrageleiter Walter Wintersberger. 27 Prozent aller Frauen, beziehungsweise 43 Prozent der unter 26- Jährigen und 18 Prozent der 26- bis 40-Jährigen, greifen daher zur Antibabypille. Ab 26 scheint die Pille an Attraktivität etwas zu verlieren und wird durch die Hormonspirale abgelöst. Insgesamt gaben 88 Prozent der Frauen an, schon einmal eine Methode zur Schwangerschaftsvorbeugung angewandt zu haben - zwölf Prozent der 15- bis 40-Jährigen haben hingegen noch nie verhütet. Auffallend war auch, dass Mädchen bei ihrem ersten "Verhütungsmal" immer jünger werden. Über ein Drittel der unter 25-Jährigen haben bereits mit 15 Jahren oder sogar noch früher erstmals verhütet. Eine Generation zuvor fingen die Frauen rund zwei Jahre später damit an, erläuterte Wintersberger. Abgefragt wurde ausserdem, wie die 14- bis 20-Jährigen die Antibabypille finanzieren würden: In 59 Prozent der Fälle wird die Verhütung durch die Eltern gesponsert und 37 Prozent investieren dafür ihr Taschengeld. lanciert mit ausreichend finanziellen Ressourcen Kampagnen, die sich an Jugendliche richten. Vor einigen Monaten startete Wyeth Österreich eine Kampagne zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung. Es ist dies die erste Kooperation eines Pharmaunternehmens mit den Schulärzten überhaupt in Österreich. Hiezu hat der Konzern gemeinsam mit Frau Dr. Damm vom Ministerium, Frau Dr. Dörfler aus der Familienplanungsambulanz vom AKH und Herrn Mag. Kostenwein, Sexualpädagoge, einen Foliensatz für Schulärzte entwickelt. Darauf wird in einfacher Form der Wirkmechanismus der Pille erklärt und so laut Wyeth "Aufklärung über Verhütung und Sexualität mit interessantem Material unterlegt". Der Gedanke, dass vor allem wirtschaftliche Interessen der Kampagne Pate stehen und junge Mädchen als Pillenkonsumenten angeworben werden sollen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die bekannten schweren Nebenwirkungen der Pille werden in derartigen "Informationskampagnen" regelmässig bagatellisiert. Presseartikel über die Pharma-Schulkampagne unter http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do?articleId=647  Vgl. dazu auch den Artikel "Kommt das Ende der Pillen-Ära?"

15.04.2006   Verschleiernder "Neusprech" der Verhütungs- und Abtreibungslobby - Wer die Sprache dominiert, beherrscht auch das Denken. Diese alte Erkenntnis machen sich Ideologen und Lobbyisten auch heute brutal zunutze. Die Methode ist so simpel wie bewährt: Man "versachliche" oder "entemotionalisiere" einen Begriff. Statt "Tötung eines Kindes vor seiner Geburt" forcierte man beispielsweise den weniger emotionalen Begriff "Schwangerschaftsabbruch". Am besten funktioniert die Methode aber, wenn man dem neuen Begriff einen wissenschaftlichen Touch gibt. Die Sprachen Latein, Griechisch oder allenfalls Englisch bieten sich zur Verschleierung an. Aktuelles Beispiel: Die Sprachregelung über die sogenannte "Pille danach". Auf einer Seite der österreichischen Online-Zeitung "ÄrzteWoche" findet sich ein Musterbeispiel lobbyistischer Sprachdominanz. Im Artikel "Verhütung - Jugendliche suchen Rat" bezeichnet der Interviewte Mag. Wolfgang Kostenwein die "Pille danach" als "postkoitale Verhütung". Wissenschaftlich nicht geschulte Leser werden darunter eine übliche Verhütungsmethode verstehen. Bekanntlich bewirkt dieses chemische Produkt aber, dass eine bereits befruchtete menschliche Eizelle, welche sich natürlicherweise in der Gebärmutter einnisten und zu einem Baby heranwachsen würde, abgestossen und ausgetrieben wird. Es handelt sich um nichts weniger als um die in Kauf genommene Vernichtung eines menschlichen Embryos im Frühstadium, der notabene im Falle einer gesunden Entwicklung bereits erbberechtigt wäre. Fazit: Begriffskompetenz assoziiert  das Publikum gerne mit moralischer Kompetenz; ein gefährlicher Trugschluss! Den Artikel mit Kostenweins Originalzitat findet sich unter  http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do?articleId=647

15.04.2006   Pillen-Umfrage: Eine Frage wurde nicht gestellt - Eine Befragung zeigt offenbar: Nicht alle Frauen kennen sich mit ihrer Verhütung aus. Der internationale Pharmakonzern Wyeth befragte online Mädchen und Frauen zu ihrem Verhütungswissen. Das Ergebnis: Das Know-how der meisten kann sich durchaus sehen lassen - allerdings gibt es doch immer wieder Irrtümer, die "gravierende" Folgen haben können. Eine Frage allerdings wurde nicht gestellt, jene nach den Nebenwirkungen der Pille. Grundsatz: Worüber keine Fragen gestellt werden, das kann auch nicht zum (geschäftsschädigenden) Problem werden! Artikel unter http://www.aerztlichepraxis.de/artikel?number=1135170544

10.04.2006   USA: Abtreibungsunternehmer fährt auf Lebensrechtler los - Der US-Abtreibungsunternehmer Georg Tiller aus Wichita (Bild) im Bundesstaat Kansas, bekannt als Vollstrecker von Abtreibungen bis kurz vor der Geburt, streifte am 5. April mit seinem Wagen den Lebensrechtler Mark Gietzen. Dieser betete mit einer Gruppe vor Tillers Abtreibungsanstalt. Augenzeugen bestätigen, dass der Abtreiber am Mittwoch abend nach Verlassen der Anstalt mit seinem Jeep den Fuss von Gietzen, dem Präsidenten der ‘Kansas Coalition for Life’, angefahren habe. Gietzen habe die Ausfahrt nicht blockiert, es wäre ausreichend Platz für eine Durchfahrt gewesen. Gerade habe er kontrolliert, dass sich seine Lebensschützer an die gesetzlichen Auflagen halten würden, berichtet der Verletzte und fügte an: "Es gibt keinen Zweifel, dass er beabsichtigt hat, mich anzufahren". Ohne sich um die Folgen zu kümmern sei Tiller mit seinem Wagen davongerast. Nun hat der Angegriffene Anzeige erstattet. Gietzens Gruppe ist Teil einer Koalition, welche Anstrengungen für eine gerichtliche Untersuchung unternommen hat mit dem Ziel, Tillers Verantwortung für den Tod der 19jährigen Christin Gilbert abzuklären, welche in dessen Anstalt bei einer Abtreibung ums Leben kam. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3010.html und http://www.operationrescue.org/

08.04.2006   Der nächste logische Schritt: Nach der Homo-Ehe nun die Entkriminalisierung der Polygamie? - Sie war zu erwarten, nun geht sie los, die nächste Debatte um die Ausweitung des Ehe- und Familienbegriffs: "Polygamisten, vereinigt euch!" titelte das Magazin "Newsweek" kürzlich. Nach der Debatte in den USA über die Homosexuellen-Ehe sei die Forderung nach einer Polygamie-Entkriminalisierung ein logischer Schritt, meinen manche Kommentatoren. Ihr Argument (das bei Schwulen- und Lesbengruppen auf wenig Zustimmung stösst): Die traditionelle Ehe sei als Gemeinschaft zwischen zwei andersgeschlechtlichen Partnern definiert. Wenn also schon die Geschlechterfrage als Diskriminierung gelte, warum nicht auch die Beschränkung auf zwei Partner? Die Polygamisten werden im islamischen Umfeld jedenfalls Support finden, während sich Mormonengemeinden bereits distanziert haben. Mehr unter http://www.orf.at/060328-97930/index.html

08.04.2006   China: Ingwer, Chili und Kinderfleisch - In der Provinz Gansu im Norden von China wurden Anfang März zwei gekochte Menschenarme auf einem Mülldepot gefunden. Dies berichtete die italienische Nachrichtenseite ‘AsiaNews’ am Mittwoch. Die Arme lagen in einem weissen Plastiksack und sahen aus, als wären sie mit anderen Essenszutaten – unter anderem mit Ingwer und Chili – vermischt worden. Die Leichenteile – ein Oberarm, ein Unterarm und eine Hand mit Fingernägeln – stammen von einem Kind im Alter von 5 bis 8 Jahren. Quelle: http://www.kreuz.net/article.3002.html

07.04.2006   Deutscher Frauenärzteverband: ,Pille danach’ nicht ohne Rezept - Als Nebenwirkung des Präparats könnten schwere Zyklusstörungen auftreten, warnte der Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte. Daher dürfe die "Pille danach" nicht rezeptfrei in Apotheken erhältlich sein, wie dies gegenwärtig von verschiedenen Organisationen gefordert werde. Mehr unter http://www.welt.de/data/2006/04/07/870712.html

07.04.2006   Wie die UNO Zwangsabtreibung in China unterstützt: Beobachtungen von Prof. Wolfgang Ockenfels - Es gebe Grund zur Besorgnis, ob die Weltorganisation überhaupt noch ihrem eigenen Anspruch genüge, nämlich global für die Menschenrechte einzutreten. Tatsächlich gebe es Anzeichen einer ethisch-rechtlichen Degeneration einer Organisation, die in ihren Untergliederungen gerade das praktisch dementiert, was sie offiziell sonst feierlich proklamiert. Denn unter ihrem weiten Deckmantel ereignet sich manches, das das Licht der Öffentlichkeit zu Recht scheut. Was an der UNO kaum sichtbar und ansehnlich ist, findet sich bei näherer Betrachtung vor allem im Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, genannt UNFPA. Diese Unterorganisation der Vereinten Nationen hat die wichtige Aufgabe, den „Kairoer Aktionsplan“, den die Weltbevölkerungskonferenz von Kairo 1994 verabschiedet hatte, „umzusetzen“. Seitdem setzt UNFPA alles daran, diesen Plan in einer so willkürlichen Weise „umzusetzen“, dass dessen Intentionen von den eigenen Autoren nicht mehr wiedererkannt werden. Denn der UN-Bevölkerungsfonds betreibt ganz eigene Bevölkerungsprojekte und finanziert Vorhaben einzelner Staaten und privater Nichtregierungsorganisationen, die keineswegs im Einklang mit den Kairoer Beschlüssen, geschweige denn mit den Menschenrechten stehen. Der Aktionsplan von Kairo setzte nämlich voraus, dass „Familienplanung“ eine Sache freiwillig-autonomer Entscheidung der betroffenen Einzelpersonen und Paare sei. In dieser Sache sei jede Form staatlichen Zwangs unzulässig. In Kairo stritt man zunächst darüber, ob Abtreibung ein zulässiges Mittel zur Begrenzung des damals befürchteten Bevölkerungszuwachses sein könne. Doch setzten islamische und christlich geprägte Staaten gemeinsam die Formulierung durch, dass Abtreibung keineswegs als Mittel staatlicher Familienplanung erzwungen oder gefördert werden dürfe. Überdies sollte es keine staatlichen Begünstigungen oder gar Benachteiligungen für Menschen geben, um obrigkeitlich verordnete Familienplanungsziele zu erfüllen. Auch Sterilisationen dürften nicht gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden.

Die Kairoer Konferenz war ein gutes Vorspiel zu einem hoffentlich gelingenden christlich-islamischen Dialog zugunsten der Menschenrechte, die sowohl die verantwortliche Elternschaft wie auch das Lebensrecht der Ungeborenen umgreifen. Jedoch sieht die Praxis weithin anders aus, denn es gibt einzelne Staaten, die ausgerechnet mit Hilfe der Staatengemeinschaft Zwangssterilisationen und Zwangsabtreibungen durchführen. Die brutalen Exzesse der chinesischen Bevölkerungspolitik, die für jede Familie nur „ein Kind“ vorsieht, werden zwar öffentlich verdrängt, aber insgeheim gefördert. Was UNFPA mit öffentlichen Mitteln so alles treibt, dürfte auch deutsche Steuerzahler interessieren. Douglas A. Sylva und die International Organizations Research Group sind den UNFPA-Aktivitäten akribisch und mit kriminologischem Gespür nachgegangen. Sie haben ein „Weissbuch“, d.h. ein Schwarzbuch verfaßt, das nicht nur in den USA für ziemliches Aufsehen gesorgt hat, sondern jetzt auch in deutscher Übersetzung (als Sonderheft der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“) vorliegt. Was UNFPA unter „Bevölkerungskontrolle“ versteht, musste erst transparent gemacht werden, um selber kontrollierbar zu sein. Es dürfte die Bevölkerung westlicher Länder interessieren, wie UNFPA in den Entwicklungsländern systematisch Abtreibungen fördert und sich auch sonst über Moral und Recht hinwegsetzt. Wer die UNFPA-Aktivitäten aktiv gefördert und sich auch noch für andere Waffenlieferungen nach China eingesetzt hat, sollte sich nicht mehr auf die Menschenrechte berufen dürfen.

07.04.2006   Reproduktionsmedizin: Künstliche Befruchtung für Schäden verantwortlich?  - Immer häufiger suchen verzweifelte Eltern mit unerfülltem Kinderwunsch Hilfe bei der Technik. Zur assistierten Reproduktion (ART) gehören die In-vitro-Fertilisation (IvF) und die sogenannte intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ISCI). Nun zeigt sich mehr und mehr, dass die Geburt solcher "Wunschkinder" zu einem hohen Preis erfolgt. All diese Verfahren bergen mögliche Gefahren für Eizelle, Spermium oder den entstehenden Embryo. Die Fakten dazu erläuterte Dr. Annika Ludwig von der Universität Lübeck beim Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie in Düsseldorf von Anfang März (Kongressprogramm Düsseldorf). Ludwig erklärte dort, dass die notwendige ovarielle Stimulation das Milieu im Follikel und die Struktur der Eizelle beeinflusse. Die Spermien wiederum könnten bei Männern mit eingeschränkter Fertilität vermehrt genetische Anomalien aufweisen oder bei der Präparation beeinträchtigt werden. Zwar blieben ART-Kinder trotz der Risiken in ihrer mentalen und motorischen Entwicklung nicht hinter spontan gezeugten Kindern zurück, verhielten sich nicht öfter auffällig und erkrankten auch nicht häufiger an Krebs. Kritisch jedoch sei bei der ART von vornherein die hohe Rate an Mehrlingsschwangerschaften, weil sie vermehrt mit Frühgeburt und niedrigem Geburtsgewicht einhergehen. Zur Vorbeugung dieser Schwangerschaftskomplikationen plädiert Ludwig dafür, nur einen einzigen Embryo einzupflanzen. Doch auch Einlingsschwangerschaften nach ART seien häufiger von Komplikationen begleitet als solche Schwangerschaften nach spontaner Konzeption: So sei das Risiko von perinataler Mortalität und Frühgeburt jeweils um das Doppelte, das eines Geburtsgewichts unter 1500 g sogar um das Dreifache erhöht.

Vermehrt schwere Missbildungen nach künstlicher Befruchtung

Eine weitere Gefahr bei ART stelle nach Ludwig das vermehrte Vorkommen grosser Fehlbildungen dar (Anmerkung: Solche missgebildeten Föten werden in der Regel abgetrieben). Solche sind keine Einzelfälle. In einer Analyse von 25 Studien liess sich eine relative Zunahme um ganze 30 Prozent nach IvF und ICSI im Vergleich zur spontanen Konzeption feststellen. Die Suche nach den Gründen wird dadurch erschwert, dass sich die beiden Gruppen von Frauen grundlegend - etwa in Alter und Erbanlagen - unterscheiden würden und daher in Studien kaum vergleichen liessen. Weiterhin kommen bei Kindern nach ART neurologische Störungen wie die Zerebralparese ungefähr doppelt so häufig vor wie bei der Vergleichsgruppe. Einige Studien belegen ausserdem für IvF- und ICSI-Kinder häufiger chronischen Leiden, Kinderkrankheiten, Klinikaufenthalte und operative Eingriffe zu überstehen haben. Bei der Ursachenforschung ist nach Angaben von Ludwig unter anderem das Verhalten der Eltern zu berücksichtigen: Weil sie ihren Kinderwunsch nur mit Mühe erfüllen konnten, sind sie überbesorgt und bemühen sich besonders oft um ärztlichen Rat, was wiederum die Statistik in die Höhe treibt. Darüber hinaus können zur Erklärung aller Nachteile das geringere Geburtsgewicht und Gestationsalter der IvF- und ICSI-Kinder beitragen. Ein weiterer unabhängiger Risikofaktor ist offenbar der unerfüllte Kinderwunsch selbst. Zum Beispiel ist das Risiko von Fehlbildungen um 20 Prozent höher, wenn der Zeitraum bis zur Konzeption mehr als fünf Jahre beträgt, als wenn er eins bis vier Jahre dauert. Freilich ist nicht auszuschliessen, dass bei vielen Eltern mit unerfülltem Kinderwunsch genetische Fehler vorliegen oder die ART selbst eine Schädigung auslöst.

05.04.2006   Mit "provokanten" Plakaten für Ungeborene - Mit einem provokanten Plakat macht jetzt die Lebenshilfe Tirol auf die Probleme von Müttern aufmerksam, die mit der Prognose leben, ein behindertes Kind zu erwarten. Mehr unter http://tirol.orf.at/stories/100732/

04.04.2006   Schweiz: Erstmals Gewinnung von Stammzellen aus Embryonen - Nachdem eine Mehrheit der Schweizer StimmbürgerInnen am 28. November 2004 dem neuen Fortpflanzungsmedizingesetz zugestimmt hatten und es am 1. März 2005 in Kraft gesetzt wurde, werden nun sogenannte "überzählige" Embryonen getötet, um ihnen Stammzellen für die Forschung entnehmen zu können. Mehr unter http://www.kath.ch/pdf/kipa_20060403154738.pdf

01.04.2006   Vor einem Jahr wurde Terri Schiavo zu Tode gehungert - Vor einem Jahr, am 31. März 2005, starb Terri Schiavo in einem Pflegeheim in Florida. Ein Gericht hatte ihr Wasser und Nahrung verboten. Terri überlebte danach noch 13 Tage. Kürzlich hielt ihr leiblicher Bruder Bobby Schindler einen Vortrag, in dem er brutale Fakten auftischte. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2958.html

29.03.2006   Streetworker vor Abtreibungsklinik: ,Von uns wird niemand bedrängt’ - Vorarlberger Lebensschützer wehren sich gegen Anschuldigungen, sie übten „Psychoterror“ aus. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13254

28.03.2006   Stammzellen aus Mäusehoden: Alternative zu Embryo-Zellen?  - Deutsche Forscher haben möglicherweise einen wichtigen Beitrag zur Lösung des ethischen Konflikts in der Stammzellforschung geleistet. Wissenschaftler fanden Stammzellen in den Hoden erwachsener Mäuse, deren Eigenschaften denen embryonaler Stammzellen ähneln. Sollten sich solche Zellen auch aus menschlichen Hoden isolieren lassen, könnten sie eine ethisch unbedenkliche Alternative zur umstrittenen Gewinnung von Stammzellen menschlicher Embryonen werden. Mehr unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,3918021,00.html

27.03.2006   Meinten Sie "Adoption"? - Auf der Homepage des Internetversandhauses ‘Amazon.com’ fragte der Suchroboter bei der Eingabe von "abortion", des englischen Wortes für „Abtreibung“ bis vor kurzem, ob nicht vielmehr das Wort „adoption“ gemeint sei. Nach Protesten der Abtreibungslobby wurde diese Nachfragefunktion heute vor einer Woche entfernt. Ein Sprecher von Amazon erklärte, dass die Frage automatisch und ohne Absicht gestellt wurde. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2935.html

25.03.2006   ‚Wir werden uns noch wundern!’ - „Wann wird Europa verstehen, wann werden die Menschen ‚offen’ zugeben, dass es die verhüteten und mutwillig getöteten Kinder sind, die uns so bitter zu fehlen beginnen?’ So fragt der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem Kommentar im Rupertusblatt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13226

25.03.2006   Deutschland: Abtreibung als Bevölkerungskiller -  Der christdemokratische Innenexperte Norbert Geis (CSU) sieht einen Zusammenhang zwischen dem dramatischen Bevölkerungsrückgang und der Kinderabtreibung. Am Donnerstag abend beklagte er im ‘ZDF’, dass es in Deutschland jährlich 300.000 Abtreibungen gebe: „Das sind 300.000 Kinder zu wenig.“ Verantwortlich für die hohe Zahl der Kinderabtreibungen sei die Emanzipationsbewegung. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2925.html

22.03.2006   Abtreibung bei Behinderung: In Vorarlberg entscheidet Ethikkommission - Austragen oder abtreiben? Vor dieser Frage steht eine werdende Mutter, wenn beim Kind eine Behinderung diagnostiziert wird. Während in anderen Bundesländern die Frau selbst entscheidet, tritt in Vorarlberg eine Ethikkommission auf den Plan. Mehr unter http://vorarlberg.orf.at/stories/97466/

22.03.2006   Babysitter-Wahnsinn expandiert: Die Glotze für die Kleinsten  - Vor zwei Jahren wurde „Baby-TV“ in Israel gegründet. Seitdem ist er einer der erfolgreichsten Pay-TV-Kanäle. Sein Markenzeichen, der bunte Schmetterling, fliegt heute durch über 14 europäische Länder und ab dem kommenden Monat sogar durch den Senegal. Baden-Württembergs Babys schauen auch schon, ganz Deutschland soll Ende des Jahres folgen. Baby-TV richtet sich ausschliesslich an Windelträger, Zielgruppe: Null bis drei Jahre. Sinn und Zweck und Gefahren der Bildschirm-Babykost waren bereits Thema einer Diskussion beim israelischen „radioeins“ (RBB) mit dem Sprecher von „Baby-TV“, Alexander Levin in Tel Aviv. (Quelle: Radioeins, 22.3.)

21.03.2006   Kritik an Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Tötungsrecht für Väter? - Der deutsche Philosoph Robert Spaemann (78) kommentierte für die Mittwochsausgabe der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ ein jüngstes Urteil des Europäischen Gerichtshofes in Strassburg. Spaemann war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 ordentlicher Professor an den Universitäten von Stuttgart, Heidelberg und zuletzt in München. Anlass für den Artikel des Philosophen war ein Urteil des Gerichtshofes Anfang März. Es verwehrte einer britischen Mutter, ihre im Reagenzglas gezeugten Kinder auch gegen den Willen des Kindsvaters austragen zu können. Spaemann erklärt, dass dem Vater in dem Urteil das Recht eingeräumt werde, eine bereits bekundete Bereitschaft zum Vaterwerden zu widerrufen und die gezielte Tötung seiner bereits gezeugten Kinder zu verlangen. Unter diesen Bedingungen gebe es keinen plausiblen Grund, warum ein Kindsvater „das nicht auch verlangen dürfte, wenn er das Kind auf normale Weise gezeugt hätte“. Dies gelte insbesondere im Fall, wenn der Vater sein Kind gegen die eigene Absicht oder wenn er ein behindertes Kind gezeugt habe, folgert Spaemann. Vom Strassburger Urteil bis zum sogenannten Recht des Vaters, von der Mutter eine Abtreibung zu verlangen, wenn ihm die Aussicht auf Vaterschaft lästig ist oder er sich mit der Frau überworfen hat, sei es nur ein sehr kleiner Schritt. Seit Jahrzehnten würden Überlegungen dieser Art als Hirngespinst abgetan. „Und immer, wenn dann der nächste Schritt auf der Tagesordnung steht, geht die Beschwichtigung von vorne los.“ Inzwischen befinde sich die Gesetzgebung längst im Gleiten auf der schiefen Bahn. Deshalb werde die Reaktion um so nervöser, wenn sich jemand nach dem Ende dieses Prozesses erkundigt. Die Frage, wann Promotoren dieses Prozesses endlich erklären würden, am Ziel angelangt zu sein, sei politisch unkorrekt und dürfe nicht gestellt werden. Es gehöre zu dieser Ideologie, daß das Ziel nicht benennbar sei – so Spaemann: Es gebe nämlich in Wirklichkeit gar kein Ziel. Wohl aber gebe es ein Ende – jenes, das nur Ende und nicht Ziel ist: der Tod. Wer die Bedingtheit des Lebens beseitigen wolle, müsse das Leben beseitigen. Wer um jeden Preis jedes Leiden beseitigen wolle, müsse die Leidenden beseitigen, resümiert der Philosoph. Für den Prozess, der hier im Gang sei, gelte Goethes Wort: „Man geht nie weiter, als wenn man vergessen hat, wohin man geht.“ Quelle: http://www.kreuz.net/article.2898.html

21.03.2006   USA: Abtreibungspille tötet zwei weitere Mütter - In einer Mitteilung vom Freitag teilte die US-Gesundheitsbehörde mit, dass zwei weitere US-amerikanische Mütter an der umstrittenen Kinderabtreibungspille RU 486 gestorben sind. Somit fielen dem als Medikament klassifizierten Tötungsmittel insgesamt schon sechs US-amerikanischen Mütter zum Opfer, nebst den bezweckten Ungeborenen. Ausserdem gibt es etwa 600 protokollierte Zwischenfälle, die durch die Abtreibungspille verursacht wurden. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2900.html

21.03.2006   "Der letzte Europäer dreht bitte das Licht ab!" - Auszüge aus einem Leitartikel von Michael Prüller in "Die Presse" - Gegen das Schrumpfen Europas gibt es kein Rezept. Nur mildernde Massnahmen, aber die sind nicht populär. Das eigentliche Problem liegt darin, dass es keine Lösung gibt. Keiner der klassischen Vorschläge könnte die Geburtenschwäche des Kontinents im notwendigen Mass ändern. Kinderbetreuungseinrichtungen schön und gut, aber warum sind dann die Italiener so gebärmüde, wo dort doch schon 95 Prozent der Dreijährigen in den Kindergarten gehen? Und bevor jemand sagt, "aber Frankreich oder Schweden zeigen uns ja vor, dass es doch geht", sei angemerkt, dass es kein einziges Land in Europa gibt, auch nicht Frankreich oder Schweden, wo das Geburtenniveau für die Erhaltung des Status quo ausreicht. Aber wenn Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Karriere allein noch nicht den nötigen Baby-Boom auslösen, muss man sich ernsthaft fragen, ob man die Idee der Familie als Karriere nicht wenigstens aufwerten darf. Wenn viele ihren Kinderwunsch aufschieben oder auf ein berufsverträgliches Mass reduzieren - warum ermuntert man nicht als Ausgleich mehr Frauen und Männer, den Hauptberuf Mutter oder Vater zu wählen? Das ist nämlich in der modernen Wertehierarchie ganz unten. Aber auch das Steuer- und Pensionssystem haben wenig Verständnis für so was. Ausserdem sind hohe Beschäftigungsquoten ein europäisches Muss. Und politisch ist das ohnehin zu heikel, weil irgendwer sofort ruft, hier sollten Frauen an den Herd zurückgezwungen werden. Zur Elternrolle gehört nun einmal Risikofreude, aber die scheint immer weniger eine europäische Eigenschaft zu sein. Das dürfte nicht nur, aber auch, ein Phänomen des Glaubensverlustes sein, der sich als grundlegender Mangel an Vertrauen in die Zukunft manifestiert. - Der ganze Artikel unter http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=m&ressort=mk&id=546362

21.03.2006   USA: Adoptionsdienst der Erzdiözese Boston wird zugesperrt. - Das berichtete der Nachrichtendienst ‘Catholic World News’ am vergangenen 10. März. Der Grund: Der US-Bundesstaat Massachusetts wollte den Dienst dazu zwingen, Kinder auch an Homo-Paare auszuliefern. Der Konflikt begann bereits im vergangenen Oktober, als bekannt wurde, dass der katholische Adoptionsdienst Kinder in Homo-Haushalten plaziert hatte. Daraufhin erhielt der Erzbischof von Boston, Mons. Sean O’Malley, eine direkte römische Anweisung, die seinem Adoptionsdienst eine weitere Verwicklung in Homo-Adoptionen untersagte. Ende Februar erklärten die vier Diözesanbischöfe des Bundesstaates Massachusetts darum, dass sie sich um eine Ausnahme vom staatlichen Gesetz bemühen wollten, das Katholiken zur Durchführung von Homo-Adoptionen zwingt. Doch die jüngste Ankündigung zeigt, dass die Bischöfe dieses Vorhaben aufgegeben haben. Es gebe keinen Weg, die Lehren der Kirche und die Homo-Gesetze des Bundesstaates miteinander zu vereinbaren, erklärten zwei Vertreter des Sozialdienstes am 10. März. Der Gouverneur von Massachusetts hatte den Bischöfen versichert, dass er zwar keine Möglichkeit habe, dem Sozialdienst eine Ausnahme zu gewähren, aber einer Gesetzesänderung positiv gegenüberstehe. Abgeordnete des Bundesstaates wiesen die Bischöfe allerdings darauf hin, dass eine Ausnahmeregelung für die Kirche nicht durchsetzbar sei und den Bischöfen nur der Gerichtsweg offenstehe. Der Präsident der ‘Catholic Action League’ in Massachusetts bedauert in einer Stellungnahme, dass der Gerichtsweg von den Bischöfen ausgeschlagen wurde. Er glaubt, dass gute Chancen bestanden hätten, das sogenannte „Anti-Diskriminierungsgesetz“ des Bundesstaates zu Fall zu bringen. Die Entscheidung, den Adoptionsdienst kampflos aufzugeben, sei eine Niederlage für die Religionsfreiheit und für die Katholische Kirche. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2895.html

21.03.2006   USA: Familienorganisation ruft zum Boykott gegen Ford Motors auf - Die Firma Ford unterstützt die Anliegen der Homosexuellen-Lobby und verhält sich nicht neutral, kritisiert die Organisation. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13171

19.03.2006   Zu jung für Sex – definitiv! - Frühsexualisierung – ein kollektiver Übergriff auf die junge Generation. Ein Kommentar von Dorothee Erlbruch unter http://www.kath.net/detail.php?id=13163

19.03.2006   England: Eltern eines todkranken Kindes bekommen Recht - Kürzlich bewahrte ein britisches Gericht einen todkranken eineinhalbjähriger Jungen davor, von seinen Ärzten aus Mitleid ermordet zu werden. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2892.html

17.03.2006   Kinder statt Kirchensteuer - Falsche Prioritäten? In Sachen Lebensschutz ist die Kirche „ein Teil der Schweigemauer in unserem Land geworden“, kritisiert DKO-Vorsitzender Andreas Kirchmair. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13131

17.03.2006   Der Staat als Zuhälter - Vor einigen Jahren kamen die deutschen Linken auf die Idee, die Prostitution ausgebeuteter Frauen als Beruf zu betrachten. Mit dem heutigen Gesetz könnte eine Arbeitslose unter Androhung des Verlust des Arbeitslosengeldes gezwungen werden, eine Stelle im Milieu anzunehmen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2873.html

17.03.2006   Was die kirchenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen glauben - Wie setzen sich Politiker für das Lebensrecht der Alten, Kranken und der Ungeborenen ein? Ein Lokalaugenschein bei den kirchenpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13135

17.03.2006   Ist jeder Homo-Kritiker ein potentieller Mörder? - Der Erfolgsfilm ‘Brokeback Mountain’ präsentiert praktizierende Homosexuelle als Opfer rückständiger religiöser Ignoranten. Von Dr. R. Winfield, Fachmann für Propaganda-Analyse unter http://www.kreuz.net/article.2876.html

14.03.2006   Schrumpfvolk: Deutsche Geburtenzahl stürzt auf 60-Jahres-Tief - Dass die Deutschen zu wenige Kinder bekommen, ist ja bekannt - im vergangenen Jahr aber hat sich das Problem vorläufigen Daten zufolge noch einmal dramatisch verschärft. Die anderen Länder Europas schneiden viel besser ab. Mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,405834,00.html

14.03.2006   Verlassenes Land, verlorenes Land - Wissenschaftler sprechen von einer sozialen Zeitbombe. Durch Geburtenschwund, Arbeitslosigkeit und Massenabwanderung droht sich der ländliche Raum in einen "Ozean von Armut und Demenz" zu verwandeln - eine Entwicklung, die ein Kartell der Parteien tabuisiert. Mehr unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,404888,00.html  Was in solchen Artikeln wie diesen beiden nie thematisiert wird, sind die Bevölkerungsverluste durch Abtreibungen. Das widerspräche der Political Correctness. Achten Sie sich drauf!

11.03.2006   Frühabtreibungs-"Pille danach": Unheimlicher Verkaufserfolg in der Schweiz - In der Schweiz sind die Verkaufszahlen der so genannten ‘Pille danach’ massiv in die Höhe geschnellt. Das berichtete das Verbrauchermagazin ‘ K-Tipp’. Im vergangenen Jahr sei das Kindergift rund 850.000 Mal verkauft worden. Das tödliche Präparat ist in der Schweiz seit Herbst 2002 rezeptfrei erhältlich. Im Jahr 2004 gingen 24.000 Packungen über den Ladentisch. Dem Verbrauchermagazin zufolge haben Stichproben ergeben, dass die obligatorische Beratung in den Apotheken mangelhaft sei. In einem Fall habe sie überhaupt nicht stattgefunden. Die Pille, die auch irreführend als "Notfallverhütung" bezeichnet wird, verhindert die Einnistung des befruchteten Eies. Mainstream-Fachleute bestreiten jeweils, dass es sich dabei um eine frühabtreibende Wirkung handelt. Diese Haltung, auch wenn sie durch sogenannte Experten vertreten wird, ist höchst widersprüchlich. Nichts zeigt dies besser als die angeheizte Frage, ob an befruchteten Eizellen geforscht werden dürfe oder nicht. Die befruchtete menschliche Eizelle, in der alles angelegt ist, was die Identität eines Menschen ausmacht, gilt im Fall der "Pille danach" als nicht schützenswert. Dasselbe Objekt wird im Zusammenhang mit der Forschung zum menschlichen Embryo, um dessen Schutz sich dieselben politischen Kräfte die Köpfe heiss reden. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2841.html

11.03.2006   Razzia in Schule: Pornovideos auf Schülerhandys - Selbst hart gesottene Polizisten waren entsetzt: Was sich bei einer Razzia in einer bayerischen Schule an Bildern und Videos auf beschlagnahmten Handys fand, fällt unter das Strafgesetzbuch. Einige Besitzer waren 14 Jahre alt. Mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,405331,00.html

11.03.2006   Sexualkunde in der Schule: Abgebrüht und ahnungslos - Sie wissen viel über Swingerclubs und wenig über Verhütung: Immer mehr Teenager werden schwanger. Dabei steht Sexualkunde schon in der Grundschule auf dem Lehrplan - zumindest theoretisch. Ein Report über hilflose Lehrer und überreizte Schüler. Mehr unter http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,404892,00.html

11.03.2006   Prostitution und Menschenhandel: Schweden mit Vorbildrolle - Nach einem jüngsten Bericht der ‘Internationalen Arbeitsorganisation’ über Zwangsarbeit werden in den Industrieländern mehr als 250.000 Mädchen und Frauen in der Hurerei herumgeschoben. Sogenannt fortschrittliche Stimmen haben lange behauptet, dass die Regulierung der Prostitution „als normaler Beruf“ den Menschenhandel eindämmen und das mit der Hurerei verbundene organisierte Verbrechen einschränken könnte. Dieser Weg wird heute in den Niederlanden und in Teilen Deutschlands gegangen. In den Niederlanden erwirtschaftet der legale Dirnenmarkt 5% des Bruttosozialproduktes. Die Kölner Stadtverwaltung führte vor zwei Jahren eine monatliche Steuer von 150 Euro pro Prostituierte ein. Dazu kommt die Einkommenssteuer, die von lizenzierten Dirnen bezahlt werden muss. Im Jahr 2001 legalisierten die Niederlande den Betrieb von Bordellen. Die Prostitution war im Land schon lange legal. Es ist inzwischen offensichtlich, daß solche sogenannte Liberalisierungen die Situation verschlimmern. Seither stieg allein die geschätzte Anzahl minderjähriger Huren von 4.000 im Jahr 1996 auf 15.000 im Jahr 2001. Die Einnahmen des Geschäfts mit der Unzucht und sexuellen Ausbeutung wuchs um 25%. Ähnliche Resultate produzierte die liberale Prostitutionspolitik in anderen Ländern. In Dänemark stieg die Zahl der gehandelten Dirnen in den letzten zehn Jahren um das zehnfache. In Griechenland wurden anfangs der 90er Jahr jährlich etwa 2.100 Prostitutionsopfer ins Land geschleppt. Jetzt sind es 20.000 pro Jahr. Der Grund, warum die Legalisierung der Hurerei das Problem verschärft, ist leicht zu verstehen. Durch die Entkriminalisierung des Geschäftes mit Frauen und Mädchen erleichtern die Staaten den Triebtätern, ihre Perversionen auszuleben. Wo gesetzliche Hindernisse verschwinden, verschwinden auch soziale und moralische Barrieren. Solche Staaten ermutigen Triebtäter, die Frauen und Mädchen auf dem Prostitutionsmarkt als Handelsware zu betrachten.

Das Problem ist nicht ohne Lösung. Dass es auch anders geht, zeigt Schweden. Ein System, das nicht den Zuhältern und Triebtätern, sondern den gehandelten Mädchen entgegenkommt, praktiziert Schweden seit Januar 1999. Die schwedische Antwort auf den Menschenhandel besteht darin, dass das Gesetz die Triebtäter – nicht aber die Prostituierten – als Verbrecher betrachtet. Entsprechend ist es in Schweden zwar erlaubt, sich zu prostituieren, nicht aber für Prostitutionsdienste zu bezahlen. Es ist ein Verbrechen, eine Hure zu bezahlen – nicht sich der Hurerei zu verkaufen. Das Gesetz anerkennt die Realität der Prostitution und entlarvt den heuchlerischen Mythos der „freien Wahl“. Mädchen, die in die Mühlen des Prostitutionshandels geraten, sind immer Opfer der sexuellen Unzucht und Gewalt. Das schwedische Gesetz blieb nicht ohne Effekt. Bereits im Jahr 2001 war die Strassenprostitution um 70% bis 80% gesunken. Die Hurerei in Clubs, Hotels und anderen Einrichtungen wurde halbiert. Das Gesetz versetzte auch dem Menschenhandel einen Schlag. Jetzt werden jährlich noch ungefähr 400 bis 600 Frauen und Mädchen nach Schweden importiert. Dagegen führt das viel kleinere Dänemark pro Jahr etwa 3000 Prostituierte ein. Zwischen 1999 und April 2004 wurden in Schweden 734 Triebtäter wegen Bezahlung für Prostitutionsakte verhaftet. Die Schwedische Gesetzgebung ist ein Hoffnungszeichen für Europa, wo man diese Dinge zu lange auf die leichte Schulter genommen beziehungsweise auf die Schultern ausgebeuteter Mädchen geladen hat. Wer zahlt, befiehlt. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2844.html

11.03.2006   'Der gefährlichste Ort für Kinder bleibt auch für 2005 der Mutterleib' - Die CDL (Christdemokraten für das Leben) veröffentlicht eine Stellungnahme zu der neuesten Abtreibungsstatistik: Jeden Tag sterben in Deutschland mindestens 340 Kinder vor der Geburt. Dabei seien die Zahlen des Statistischen Bundesamtes nicht einmal umfassend. „Nach Einschätzung des ‘Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung’ in Wiesbaden werden nur etwa 60 Prozent der durchgeführten Abtreibungen erfasst.“ Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13078  http://www.kreuz.net/article.2846.html

11.03.2006   Australien: In 50 Jahren ein islamisches Land? - Während eines Events der Opposition gegen die Einführung der Tötungspille RU-486 brachte die Abgeordnete Danna Vale, Mitglied von Präsiednet Howards liberalen Partei, die Abtreibung in Verbindung mit dem Anwachsen des muslimischen Bevölkerungsanteils: "Ich habe kürzlich im Daily Telegraph von einem Imam der Lakemba Moschee gelesen, der prophezeit hat, dass Australien in 50 Jahren eine muslimische Nation sein werde. Ich glaube ihm zur Zeit nicht, aber wenn ich auf die Geburtsraten sehe und Sie die Tatsache berücksichtigen, dass wir jedes Jahr 100'000 von den Unsrigen abtreiben, und Sie das mit 50 multiplizieren, dann sind das 5 Millionen Australier, die uns hier fehlen werden." Vales Kommentar erzeugte die üblichen Angriffe der "politisch Korrekten". Später fügte die Parlamentarierin in einer Erklärung an, es sei ihr nicht primär um die Moslems gegangen und gab zu bedenken, dass eine vom Southern Cross Bioethics Institute geführte Untersuchung herausgefunden habe, dass für 64% der AustralierInnen die Abtreibungsrate als zu hoch erachten und 87% denken, sie sollte verkleinert werden. Sie kritisiere die Moslems nicht wegen ihren hohen Geburtsraten. Im letzten Jahr ermunterte Finanzminister Peter Costello die australischen Mütter, ein Kind für sich, eines für den Gatten und eines für Australien zu gebären. Im übrigen lebt Frau Vale mit ihren vier Kindern auch vor, was sie predigt. Obwohl die Geburtsrate der australischen Moslems immerhin 2,7 Kinder pro Frau beträgt und weit über dem landesweiten Durchschnitt von 1,7 liegt, machen Moslems im Moment bloss zwischen 1,5 und 3% der Bevölkerung aus. Die meisten Einwanderer kommen aus China und anderen nichtislamischen Ländern. Wenn aber das Einwanderungsmuster sich verändern sollte, könnte der Imam doch noch recht bekommen. So oder so wird die moslemische Bevölkerungsgruppe in Australien an Bedeutung gewinnen. Das liegt durchaus im Bereich des Möglichen, weil diese anderen nichtmuslimischen Auswanderungsländer fallende Geburtsraten haben. Die australische Wirtschaft ist auf Einwanderung angewiesen. Trotzdem gelang es Premierminister John Howard nicht, die Einführung der Abtreibungspille RU-486 in seinem Land zu verhindern. Das ist ein Zeichen dafür, dass unter den Parlamentariern immer noch ein sturer Pro-Abtreibungskurs verfolgt wird, während gleichzeitig Australien auf eine wachsende Kinderzahl dringend angewiesen wäre. Quelle: www.pop.org

11.03.2006   Australien: Alternativen zur Abtreibung für schwangere Frauen in Not - Am 6. März hatten Australiens Premier Howard und sein Pro-Life-Gesundheitsminister Tony Abbott eine Initiative angekündigt, die mit 51 Millionen Dollar, über vier Jahr verteilt, alternative Beratung inklusive die Schaffung einer 24-Stunden-Helpline lancieren wollte. Damit wollte die Regierung Frauen in Not eine bessere Unterstützung geben, vor allem in Fällen finanzieller Not. Australiens Geburtsrate liegt unterhalb der Erhaltung, und die allgemeine Meinung ist, dass man damit nationalen Selbstmord begehe. Quelle: www.pop.org

09.03.2006   Wo Kinder fehlen, da gedeiht die Sumpfblüte des Egoismus - Verhütung und Abtreibung sind in Deutschland immer noch zwei unantastbare heilige Kühe. Doch auf ihren Hörnern wird der Staat in den sozialen Notstand transportiert. Frank Schirrmacher (46) – Mitherausgeber der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ – veröffentlichte jüngst ein Buch mit dem Titel: „Minimum. Vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft“. Es geht darin um Ursachen und Folgen des Geburtenrückgangs, um die Mitschuld der Politik und um die Chancen der immer weniger werdenden Deutschen, ihre Identität zu wahren. Schirrmacher glaubt, dass sich die sozialen Beziehungen der Deutschen zukünftig auf ein Minimum reduzieren und Frauen bei der Umorganisation der Gesellschaft eine „alles entscheidende Rolle“ spielen werden. Spiegelausgabe vom Montag: „Wie der Kindermangel eine Gesellschaft von Egoisten schafft“. Am Montag begann Schirrmacher mit einem Vorabdruck und einem mehrseitigen Interview im Hamburger Wochenmagazin ‘Spiegel’ die Vermarktung seines Buches. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2835.html

09.03.2006   Leben oder sterben lassen - Der High Court in London muss über ein Baby entscheiden, das an einer unheilbaren Muskelkrankheit leidet. Die Ärzte wollen die medizinische Versorgung einstellen. Dagegen wehren sich die Eltern. Mehr unter http://www.welt.de/data/2006/03/08/856435.html

09.03.2006   Deutsche Debatte um Spätabtreibungen - Eine Arbeitsgruppe der christdemokratischen Bundestagsfraktion will sich für eine Gesetzesänderung zur Vermeidung sogenannter Spätabtreibungen einsetzen. Das berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’ am Dienstag. Die Arbeitsgruppe will, dass die Gesetzesänderung klarstellt, dass eine vermutete Behinderung noch kein Grund für eine Kinderabtreibung sein darf. „Es gibt in der SPD eine Reihe von Abgeordneten, welche die Problematik ähnlich sehen wie wir“, erklärte eine christdemokratische Bundestagsabgeordnete für die Familienpolitik. Sie sei zuversichtlich, dass es bei einer Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang eine Mehrheit für eine Änderung im Sinne der Christdemokraten geben werde. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2833.html

07.03.2006   Wenn ein Frauenrecht die Frauen richtet: Am 8. März ist Weltfrauentag - Auf den ersten Blick ein Recht auf Selbstbestimmung, auf den zweiten Blick eine massive Selbstverletzung – Abtreibung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13044  „Der weltweit häufigste medizinische Eingriff, den Frauen über sich ergehen lassen, ist leider die Abtreibung“, berichtete die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr, gestern in Münster anlässlich des Weltfrauentages am 8. März. Aktuelle Berechnungen der UN-Organisation gehen von 46 Millionen Abtreibungen jährlich aus. „Gegenwärtig beobachten wir ausserdem eine breit angelegte, internationale Kampagne für ein sogenanntes Menschen- und Frauenrecht auf legale Abtreibung, die auch von Organisationen betrieben wird, die sich für aktive Bevölkerungsentwicklungskontrolle einsetzen.“ Länder wie China und Indien machten aus dem „Recht abzutreiben“ eine Pflicht für Mütter. Sie bekennen sich öffentlich zu ihrem Zwangsabtreibungs- und Sterilisierungsprogramm. Auch in weiteren Ländern werden Mütter gerade in sozial schwierigen Lagen mehr und mehr gedrängt oder gezwungen, Schwangerschaften durch Abtreibungen zu beenden. Internationale Untersuchungen, wie sie an der Universität Oslo und in Australien veröffentlicht wurden, belegen den engen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen – wie posttraumatischen Störungen – und Abtreibungen. Fast jede zweite Frau unter 25 entwickelt nach einer vorgeburtlichen Kindstötung schwere Depressionen. Ebenso können bleibende gesundheitliche Folgen auftreten, wie höhere Quoten bei Entzündungen und Fehlgeburten oder Sterilität – bei ungefähr 4% der abtreibungsgeschädigten Mütter. Allein diese negativen medizinischen Konsequenzen, unter denen Millionen Mütter leiden, müßten Anlass genug sein, Abtreibungen nicht als „positives Frauenrecht“ zu deklarieren und einzufordern. „Gleich unter welchen konkreten Bedingungen sie durchgeführt wird, für eine Frau ist eine Abtreibung immer ein Risiko und insofern auch keine »frauenfreundliche« Entscheidung, wie von vielen Abtreibungsbefürwortern behauptet wird.“ - „Wer die Lebenswirklichkeit von Frauen verbessern will, muss am Weltfrauentag auch die Schattenseiten eines sogenannten »Fortschritts« in der Entwicklung der Frauenrechte thematisieren“, so Frau Löhr. Die ‘Christdemokraten für das Leben’ (CDL) sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2825.html

07.03.2006   US-Gouverneur: Für Frauen sorgen, die mit schwieriger Schwangerschaft konfrontiert sind. - Der Gouverneur von Süd Dakota, Mike Rounds, hat gestern das neue Gesetz unterschrieben, das alle Kinderabtreibungen verbietet. Als Ausnahme gilt nur eine unmittelbare Todesgefahr der Mutter. In Amerika gibt es somit erstmals seit 1973 wieder einen Bundesstaat, der das Lebensrecht ungeborener Menschen respektiert. Das neue Abtreibungsverbot wird im Juli in Kraft treten. Bei der Unterzeichnung des Gesetztes erklärte der Gouverneur von Süd Dakota, dass sich eine Gesellschaft immer daran gemessen habe, wie sie mit ihren verletzlichsten und hilflosesten Mitgliedern umgeht. Die Unterstützter des neuen Gesetzes seien davon überzeugt, dass die Abtreibung falsch sei, weil die ungeborenen Kinder die verletzlichsten und hilflosesten Menschen in der Gesellschaft sind. Dieser Meinung könne er sich nur anschliessen, erklärte auch Gouverneur Rounds. Er sei sich bewusst, dass das neue Gesetz das berüchtigte Urteil des Obersten US-Gerichtshofes in Frage stelle, welches im Jahr 1973 das Lebensrecht ungeborener Menschen leugnete. Seither können in den USA Kinder bis zur Geburt beliebig getötet werden. Der Gouverneur rechnet damit, dass das Abtreibungsverbot vor Gericht angefochten wird. Es könne darum Jahre dauern, bis es rechtsgültig werde. Es scheint, dass das Abtreibungsverbot von Süd Dakota auch zum Ziel hat, eine solche Klage zu provozieren. Würde sie vor dem Obersten Gericht der USA abgelehnt, käme das blutige Unrecht der Kinderabtreibung im ganzen Land zu Fall. Was immer letztlich entschieden werde, gelte es, für das Leben einzutreten – so Gouverneur Rounds: „Wenn wir für das Leben kämpfen, müssen wir um die Notwendigkeit wissen, für Frauen zu sorgen, die mit einer schwierigen Schwangerschaft konfrontiert sind.“ - „Unabhängig von den Umständen einer Schwangerschaft können wir das unschuldige Kind nicht beschützen, solange wir seine Mutter nicht beschützen und für sie sorgen.“ Jeder Mutter müsse geholfen werden – bekräftigte Gouverneur Rounds – damit sie den Wert und das Geschenk eines Kindes anerkennen könne. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2823.html

05.03.2006   Schulen in Deutschland: Homosexualität soll als "gleichwertig" vermittelt werden - In deutschen Schulen werden zur Zeit Plakate geklebt, die Verständnis für homosexuelle Zuwanderer wecken sollen: „Eigdem ist lesbisch. Vera auch! Sie gehören zu uns. Jederzeit.“ Vor kurzem erschien das erste systematische Lehrwerk mit Unterrichtsmaterialien über gleichgeschlechtliche Partnerschaften in zweiter Auflage: Ganz normal anders – lesbisch, schwul, bi. Es wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit der Senatsschulverwaltung Berlin und dem Humanistischen Verband, der den Druck finanzierte. Dieses „Lehrwerk“ soll den Bewusstseinswandel bewirken, Homosexualität als „ganz normal“ zu verteidigen. Menschen, die anders darüber denken und Christen, die biblische Aussagen gegen diese Bestrebungen stellen, werden als „weltfremd, scheinheilig, krank“ oder „hoffnungslos von gestern“ beschimpft. Trotzdem: Umfragen unter Jugendlichen aus den Jahren 1998 und 2003 ergaben, daß eine negative Einstellung gegenüber Homosexualität von 34 auf 61 Prozent gestiegen ist (Institut „iconkids & youth“). Mehr unter http://www.kreuz.net/bookentry.387.html

05.03.2006   Teenager-Schwangerschaften: Flucht in die Sexualität - In dieser Woche brachte eine Zwölfjährige in Hamburg ein Baby zur Welt. Die Zahl junger Mütter ist stark gestiegen und oft sind es Mädchen mit geringer Bildung, die sich aus Angst vor der Zukunft nach einer eigenen Familie sehnen. Mehr unter http://www.sueddeutsche.de/,tt4m2/deutschland/artikel/334/71263/

04.03.2006   Mississippi folgt Süd-Dakota: Weiterer US-Bundesstaat denkt um bei der Abtreibungsfrage  - Auch der US-Bundesstaat Mississippi könnte ungeborenen Menschen schon bald wieder das Lebensrecht zuerkennen. Nach Süd-Dakota wäre dies ein zweiter Bundesstaat, der in der Abtreibungsfrage ein Umdenken provoziert. US-amerikanische Medien berichteten, dass die dortige Parlamentskommission für öffentliche Gesundheit am vergangenen Dienstag ein Abtreibungsverbot beschlossen hat, welches nur bei Todesgefahr für die Mutter eine Ausnahme vorsieht. In der kommenden Woche wird die Vollversammlung des Parlamentes über den Entwurf entscheiden. Gouverneur Haley Barbour kündigte an, dass er ein generelles Abtreibungsverbot höchstwahrscheinlich unterzeichnen wird. Gleichzeitig erklärte er, dass ihm Ausnahmen bei Vergewaltigung und Inzest lieber wären. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2803.html

04.03.2006   Studie: Erfolgreiche AIDS-Prävention in Simbabwe - Die Einstellung der jungen Bevölkerung zu Sexualität hat sich verändert: Die Zahl der „unverbindlichen Sexualkontakte“ nimmt ab. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13007

02.03.2006   US-Höchstgericht: Abtreibungsgegner dürfen vor Kliniken demonstrieren - Entscheidung nach 20 Jahren: Der Oberste Gerichtshof bestätigt die Rechtmäßigkeit von friedlichen Protestkundgebungen vor Abtreibungskliniken. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12996

02.03.2006   Grausiger Fund: Zwei tote Babys im Altpapier - In Brandenburg hat die Polizei einen toten Säugling entdeckt. Das Baby lag in einem Papiercontainer. Wenige Stunden zuvor hatte bereits ein Arbeiter in einer Papiersortieranlage in Nordfriesland eine Babyleiche gefunden. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,404019,00.htm

02.03.2006   Schweiz: Sinkende Zahl von Geburten - Vier Jahre nach der umstrittenen Legalisierung der Kinderabtreibung werden die Schweizer dafür bereits zur Kasse gebeten. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2794.html

01.03.2006   Deutschland: Zwölfjährige wird Mutter - Ein zwölf Jahre altes Mädchen hat in Hamburg ein Kind zur Welt gebracht. Mutter und Kind seien wohlauf, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Polizei ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs gegen den 17-jährigen Freund. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,403816,00.html  Kommentar: Ein grosser Pressewirbel im Land, weil ein Teenager ein  Kind zur Welt gebracht hat. Wenn in vergleichbaren Fällen das im jungen Mutterleib heranwachsende Kind heimlich, still und leise entsorgt wird - was gewiss öfter vorkommt als nicht - , dann gibt es keine Schlagzeilen und in der Regel auch keinen Gerichtsfall.

28.02.2006   Die beste Verhütungsmethode - Wer den eigenen Körper kennt, der hat schon gewonnen: Das zeigt eine aktuelle Dissertation, die verschiedene Zykluscomputer und die symptothermale Methode verglich. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12971

28.02.2006   Fall Terry Schiavo: Kirchliche Hochzeit des Gatten mit langjähriger Geliebten - Ende Januar heiratete Michael Schiavo, der vor Gericht die Euthanasierung seiner ehemaligen Ehefrau erstrittet hatte, ein zweites Mal – in einer katholischen Kirche. Dabei soll nicht nur die Predigt gefehlt haben. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2788.html

28.02.2006   Pakistan: Vergewaltigung als Rache für verweigerte Abtreibungen - Am vergangenen Mittwoch ist eine 26jährige Krankenschwester in Pakistan von drei Männern vergewaltigt worden, weil sie sich geweigert hatte, Abtreibungen durchzuführen. Dies berichtete die kanadische Nachrichtenagentur ‘Life Site’. Die Familien zweier Frauen haben die Krankenschwester über längere Zeit gedrängt, Kinderabtreibungen vorzunehmen. Dass sie „so etwas tun würden“, habe sie sich aber nicht vorstellen können, erklärte die vergewaltigte Krankenschwester nach dem Verbrechen. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2784.html

28.02.2006   “Mein kleines Kind” - Ein ungewöhnlicher Dokumentarfilm  - Eine Abtreibung wäre heute das Normale gewesen. Doch eine Filmemacherin – Katja Baumgarten (Hannover) – entscheidet sich dafür, ihren behinderten Sohn auszutragen. Der im Jahre 2002 veröffentlichte Film “Mein kleines Kind” erschütterte damals die Kritiker. Reglos liegt der neugeborene Martin Tim auf dem Bauch seiner Mutter. Sie hat dieses Kind ausgetragen, obwohl ihr nach einer Untersuchung in der 21. Schwangerschaftswoche vom Arzt schwere Fehlbildungen angekündigt worden waren. Katja Baumgarten, von Beruf Hebamme und Filmemacherin, hat sich gegen die Abtreibung entschieden und dem Kind eine Lebenschance gegeben. Die zweite Schwangerschaftshälfte bis hin zu den Stunden nach der Geburt hat sie zusammen mit der Kamerafrau Gisela Tuchtenhagen zu einem Dokumentarfilm verarbeitet. “Mein kleines Kind” heisst der 87minütige Streifen. Die Ultraschallbilder, die Kommentare der drei älteren Geschwister von Martin Tim, die ergreifenden Reflektionen der Mutter über ihre Situation lassen selbst hartgesottene Abtreibungsbefürworter nachdenklich werden. Es sei ein Film geworden, “der Überzeugungen erschüttern kann”, schrieb die Süddeutsche Zeitung (München). Die Kamera geht tief hinein in die Intimität der Familie. Sie zeigt die Geburt, das Blut, die Tränen. Der Vater des Kindes hat sich gleich zu Beginn der Schwangerschaft von Katja Baumgarten getrennt, weil er kein viertes Kind wollte. Sie kämpft allein und erntet nach der Diagnose Unverständnis, daß sie den Sohn nicht abtreiben lässt. Sie muss ihre Ärztin überreden, zur Hausgeburt zu kommen. Die Behinderungen sind so schwer, dass Katja Baumgarten ihr Kind erst gar nicht in die Hand von Spezialisten geben will. Sie hat Angst, dass der Knabe für “chirurgische Übungen” missbraucht wird. Martin Tim stirbt wenige Stunden nach der Geburt. Ohne die Praxis der Spätabtreibungen explizit zu kritisieren, klagt dieser Film auf der Gefühlsebene laut dagegen, dass man in Deutschland ungeborene Kinder mit Behinderungen umbringt, anstatt sie einen natürlichen Tod sterben zu lassen. Der Film ist als VHS oder DVD erhältlich unter www.meinkleineskind.de 

28.02.2006   Deutschland: ,Erziehungsgehalt’ bleibt ein utopisches Projekt - Ein Erziehungsgehalt, wie es auch der österreichische Bischof Klaus Küng vorschlug, wäre kostenneutral zu haben gewesen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12961

26.02.2006   Belgien: Blühende Euthanasieprogramme - Im vergangenen Jahr sind in Belgien 400 alte oder kranke Menschen dem im Land legalisierten Euthanasieprogramm zum Opfer gefallen. Das erklärte der Vorsitzende der staatlichen Kommission für die Hilflosentötung vor der belgischen Tageszeitung ‘Het Nieuwsblad’. Rund 80 Prozent der Fälle würden im nördlichen Landesteil Flandern eliminiert. Der Vorsitzende vermutet, dass nur ein Fünftel aller Tötungen gemeldet werden. In den ersten 15 Monaten nach der Einführung des straffreien Alten- und Krankenmordes im Herbst 2002 wurden 259 Menschen getötet. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2773.html

25.02.2006   Embryo ist menschliches Wesen - Nicht nur das rationale Bewusstsein macht Menschen aus. Ab Montag tagen in Rom Wissenschaftler über das Thema. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12939

25.02.2006   Ex-Pornostar entlarvt Lügen der Sex-Industrie - Pornographie macht süchtig, zerstört Familien und beutet Frauen aus. mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12752  Die 1968 in Kalifornien geborene Shelley Die Homepage von Shelley Lubben (in English), auf der sie ihren Weg und ihr heutiges Engagement beschreibt, findet sich unter http://www.shelleylubben.com/ Von ihren Eltern vernachlässigt führte der Weg der eigentlich kreativ Begabten über die Partyszene, gekoppelt mit Alkohol und Drogen in eine Existenz im Table-Dancing und Prostitution. Dreimal wurde sie schwanger, konnte sich aber nicht für einen Abbruch entscheiden, weil sie nie ein menschliches Leben töten wollte. Zwei Schwangerschaften endeten mit Fehlgeburten, die dritte mit der Geburt der Tochter Tiffany, als Shelley 20 war. Sie bedauerte, ihr ein schlechtes Vorbild zu sein, während gleichzeitig ihre Alkoholprobleme grösser wurden. Während dieser Zeit geriet sie in die Porno-Filmindustrie, wo sie sich ihren Lebensunterhalt leichter zu verdienen hoffte. Allerdings geschah dies um den Preis ihres letzten Rests an Selbstachtung. Äusserlich gewann sie Bewunderung, gleichzeitig aber spürte sie, wie ihre Seele vollends zerstört wurde. Auch rein physisch war die "Arbeit" lebensgefährlich, weil viele in solchen Kreisen HIV-positiv sind. Shelley blieb zwar vor Aids verschont, steckte sich aber mit der Geschlechtskrankheit Herpes an und entwickelte einen Gebärmutterhalskrebs. Sie trug sich mit Selbstmordabsichten, zog sich aus dem Filmgeschäft zurück, prostituierte sich aber weiterhin. Durch die Freundschaft eines jungen Mannes Namens Garrett, der wie sie ursprünglich in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen war und ebenfalls Probleme hatte, fand sie nach und nach zum christlichen Glauben zurück. 1995 heirateten die beiden, 1997 gebar Shelley ihre Tochter Teresa, 1999 kam Abigail zur Welt. Mit der Zeit bekamen die Eltern ihre eigenen Suchtprobleme in den Griff, Garrett durch seinen Wechsel zur Armee, Shelley lernte den Haushalt führen und liess sich in Webdesign ausbilden. Durch den Bezug zu einem christlichen Kreis durchlebte Shelley einen intensiven Prozess innerer Heilung, für den sie Gott heute sehr dankbar ist. Denn auch ihr Krebs und die normalerweise unheilbare Geschlechtskrankheit Herpes lassen sich heute an ihr nicht mehr nachweisen. So engagiert sie sich nun mit Erfolg für Menschen, deren Leben durch die Pornoindustrie in Unordnung gebracht oder zerstört wurde, hält Vorträge und ist in der Eheberatung tätig.

25.02.2006 Erotik-Star bringt Mädchen ins Kloster - Einst hielt sie mit ihren Reizen das Kinopublikum in Atem, heute erzählt Claudia Koll an Italiens Stränden, was ihrem Leben die Wende brachte. Mehr unter http://www.welt.de/data/2004/10/26/351442.html

25.02.2006   Kultur des Wegschauens in deutschen Pflegeheimen: Verurteilung wegen Tötung von neun Patientinnen  - Im Prozess gegen die als "Todesengel von Wachtberg" bekannt gewordene 27-jährige Altenpflegerin Michaela G. vor dem Landgericht Bonn wurde am 22. Februar das Urteil verkündet. Das Gericht sprach die Angeklagte schuldig wegen vierfachen Mordes, vierfachen Totschlags und einer Tötung auf Verlangen und verurteilte sie daher zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe. Dies berichtete „Die Welt“ in der Online-Ausgabe vom 23. Februar. Das Schwurgericht habe auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt und daher ein Berufsverbot auf Lebenszeit ausgesprochen. Die Verteidigung habe Revision angekündigt. Wie „Die Welt“ schreibt, sei das Gericht zu der Überzeugung gelangt, dass Michaela G. zwischen November 2003 und April 2005 neun schwerkranke Patientinnen im Alter zwischen 79 und 93 Jahren im Limbachstift in Wachtberg-Berkum getötet hat. Dabei habe sie in den meisten Fällen ihre Opfer erstickt bzw. in einigen Fällen durch Unterlassen getötet, weil sie schwer verschleimten Patientinnen das lebensrettende Absaugen verweigert habe. Bei den Taten habe nach Aussage des vorsitzenden Richters Udo Buhren in der Urteilsbegründung teilweise Mitleid eine Rolle gespielt, in einigen Fällen habe sie sich aber auch von den Patientinnen genervt gefühlt. Das Gericht glaubte den ursprünglichen, später jedoch widerrufenen, Geständnissen der Angeklagten bei den Vernehmungen durch die Polizei. Auf Anordnung des Gerichts bleibt die ehemalige Altenpflegerin weiter in Untersuchungshaft. Als Konsequenz aus Vorgängen wie denen in Wachtberg forderte die Deutsche Hospiz Stiftung in einer Pressemitteilung vom 22. Februar vor dem Hintergrund einer mangelnden Kontrolle des Pflegepersonals ein Dienstleistungshaftungs-Gesetz für Pflegeheime und Krankenhäuser im Interesse des Opfer- und Verbraucherschutzes. Nicht allein der Täter müsse zur Verantwortung gezogen werden, sondern auch die Träger der Einrichtungen. In Pflegeheimen und Krankenhäusern herrsche eine „Kultur des Wegschauens“. Notwendig, u solchen Fällen vorzubeugen, sei „eine Kultur des Hinschauens und Umdenkens“, forderte der Geschäftsführer der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.

24.02.2006   Wenn Affen schützenswerter als Alzheimer-Patienten werden - Aus dem Recht auf Selbsttötung könnte bald die Pflicht zur Selbsttötung resultieren, warnt der Psychiater und Theologe Manfred Lütz in einem Interview über Sterbehilfe. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12934

23.02.2006   Bisher umfassendste Studie aus Neuseeland beweist: Abtreibung ist Ursache von psychischen Erkrankungen - Die Studie nahm nahezu 500 Frauen von der Geburt bis in ihr 25. Lebensjahr ins Blickfeld. Die Ergebnisse bestätigten, dass junge Frauen, welche Abtreibungen vornehmen liessen, signifikant höhere Raten von suizidalem Verhalten, Depressionen, Suchtverhalten, Angstzustände und andere mentale Probleme aufwiesen. Bemerkenswert ist, dass diese erhöhte Rate nicht auf andere vor-schwangerschaftliche Unterschiede der psychischen Gesundheit zurückgeführt werden konnte. Prof. David M. Fergusson, der Leiter der "Christchurch Health and Development Study" war vom Ergebnis selber überrascht. Die Untersuchenden hätten eher damit gerechnet, dass ihre Sicht bestätigen würde, nach der eine Abtreibung eher die Folge von bereits vorhandenen psychischen Problemen wäre. Diese Sicht waren sie aber gezwungen aufzugeben, denn sie kannten alle jungen Frauen bereits vor einer Abtreibung. Auch wenn andere Faktoren berücksichtigt wurden, blieb der Zusammenhang auffällig genug, erklärte Prof. Fergusson gegenüber dem "New Zealand Herald": "Wir integrierten das soziale Umfeld, die Erziehung, die ethnische Zugehörigkeit, vorhergehende geistige Gesundheit, eventueller sexueller Missbrauch und eine Reihe anderer Messfaktoren." Quelle: http://www.afterabortion.info/news/

23.02.2006   Neuseeländische Studie, welche Krankheitsursache Abtreibung beweist, ist politisch unerwünscht - Die Ergebnisse der Studie von Prof. David M. Fergusson bestätigten die politisch höchst unwillkommenen Folgerung, dass die Abtreibung selbst eine Reihe von psychischen Folgeproblemen verursacht. Der Leiter der Untersuchung, selber ein Verfechter der legalen Abtreibung, präsentierte seine Resultate dem "New Zealand's Abortion Supervisory Commitee", einer Stelle, die ihre Aufgabe darin hat, die juristische Seite der Abtreibungsregelung zu überwachen. Gemäss "New Zealand Herald" habe das Komitee Fergusson klar gemacht, dass es "unerwünscht" sei, dass "die Resultate in ihrem 'ungeklärten' Status zu präsentieren." Trotz seiner pro-choice-Haltung antwortete Fergusson dem Komitee mit einem Brief, welcher festhielt, dass es "wissenschaftlich unmöglich" sei, die Erkenntnisse zu unterdrücken, weil sie eine explosive politische Auswirkung hätten. In einem Interview über die Ergebnisse mit einem australischen Radiosender hielt Fergusson fest: "Ich bleibe pro-choice. Ich bin nicht religiös. Ich bin ein Atheist und Rationalist. Die Ergebnisse überraschten mich, aber die Resultate scheinen sehr robust zu sein, weil sie über mehrere Lebensalter und Unregelmässigkeiten auffallen ... Abtreibung ist ein traumatisches Lebensereignis; das beinhaltet Verlust, beinhaltet Trauer, beinhaltet Schwierigkeiten. Und das Trauma kann tatsächlich bei Menschen psychische Krankheit verursachen." Quelle: http://www.afterabortion.info/news/

23.02.2006   Neue Abtreibungsstudie: Publikation in Fachzeitschriften stösst auf politisch motivierten Widerstand - Das Untersuchungsteam der neuseeländischen "Christchurch Health and Developpment Study" wurde gemacht, um aus erster Quelle Studienmaterial zur Verfügung zu haben, welches von den medizinischen Top-Medien akzeptiert  war. Immerhin wurden 1'265 neugeborene Kinder, die in Christchurch geboren wurden, erfasst. Damit ist sie eine der besten und aussagekräftigsten Langzeitstudien der Welt. Aber diese Studie war auch die erste dieses erfahrenen Teams, welche die langzeitlichen Folgen der Abtreibung untersuchte. Fergussion erklärte, das Team habe bei vier Journalen vorgesprochen, was sehr unüblich für sie sei  - normalerweise würden Studien seines Teams bei der ersten Eingabe publiziert. Obwohl er seine pro-choice-Einstellung beibehielt, glaubt Fergusson, Frauen und Ärzte sollten nicht blindlings die unbegründete Vorstellung hegen, dass Abtreibung generell harmlos oder wohltuend sei für Frauen. Er erscheint auch teilweise ungehalten über die falschen Versicherungen, Abtreibungen seien sicher, welche die American Psychological Association (APA) herausgab. In ihrem 2005-Statement berief sich die APA auf "gut angelegte Studien", die herausgefunden hätten, dass "die Risiken psychischer Schäden gering" sei. In der Diskussion der Ergebnisse hält Fergusson und sein Team fest, dass das APA-Positionspapier viele Schlüsselstudien ignoriere, welche die Evidenz von Abtreibungsschäden zeige. Sie beriefe sich nur auf eine Auswahl von Studien, welche methodologische Schwächen hätten. Fergusson erzählte Reportern, dass es skandalös sei, eine Prozedur, die an über einer von zehn Frauen vorgenommen werde, in ihren psychologischen Konsequenzen dermassen schlecht untersucht worden sei. Nachdem Fergussons Kritik an der Auswahl und der verführerischen Natur des 2005-APA-Statements bekannt geworden war, entfernte die APA ihr Statement von ihrer Website. Es kann nur noch durch einen Web-Archiv-Server gefunden werden. Quelle: http://www.afterabortion.info/news/

23.02.2006   Niederlande: Sozial Schwache sollen zwangsabtreiben - Eine Stadträtin von Rotterdam, Marianne van den Anker, propagierte kürzlich die Zwangstötung von Kindern sozial schwacher oder geistig behinderter Mütter. Dies berichtete der kanadische Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews’. Ironischerweise stellte die zweifache Mutter ihre Forderung während eines Workshops gegen Kindesmissbrauch. Als Beispiel nannte sie eine 24jährige, HIV-positive, mittellose Mutter im letzten Schwangerschaftsdrittel, die bereits drei Kinder habe und auch ihr viertes – dessen Vater sie nicht kenne – behalten wolle. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2758.html

23.02.2006   US-Bundestaat South Dakota gibt sich strikteres Abtreibungsrecht  - Nach dem Abgeordnetenhaus stimmte heute auch der Senat gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Das Votum fiel mit 23 zu zwölf Gegenstimmen deutlich aus. Abtreibungen sollen künftig nur noch dann erlaubt sein, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Mehr unter http://orf.at/index.html?url=http%3A//orf.at/ticker/210166.html%3Ftmp%3D6392

23.02.2006   Studie: Liberale Abtreibungsgesetze senken Müttersterblichkeit nicht  - Der „World Mortality Report 2005“ der UNO zeigt, dass ein beliebtes Argument von Abtreibungsbefürwortern den Fakten nicht standhält. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12919

22.02.2006   Lusttöter Pille: Hormone spielen nicht mehr mit - Studie zeigt: Das Hormoncocktail der Pille beeinträchtigt das Sexualleben der Frau, auch nach Absetzen des Hormonprodukts. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12899

22.02.2006   Indien: Lehrer müssen bei Schülern für Sterilisation werben - Die vorgeschriebene Quote an Sterilisationen muss erreicht werden, verlangen die Behörden in Uttar Pradesh. Die Empörung bei Kirche und Lehrern ist gross. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12906

18.02.2006   AIDS in China: Der gelbe Riese fürchtet um seine Zukunft - Bisher wurde wenig über das Ausmass der Seuche in China bekannt. Neuste Zahlen enthüllen gnadenlos, wie es wirklich bestellt ist um die scheinbar unerschöpflichen Arbeitskräfte und die Kaufkraft der Volksrepublik China: 32% der Firmen haben jetzt schon Probleme, aufgrund der Krankheit Personal in bestimmten Altersgruppen zu finden. 31% der Firmen haben jetzt schon spürbare Produktivitätseinbrüche und einen erhöhten Krankenstand. 30% der Firmen haben jetzt schon erhöhte Kosten für Gesundheitsausgaben und Vorsorge, Grund: Angst vor AIDS. Die Regierung investiert nun unglaubliche Summen in AIDS-Tests und weitere Massnahmen, um die Verbreitung einzudämmen. (Quelle: Welt Handels Forum in Beijing, 9. September 2005)

18.02.2006   "Political correct": der Virus H5N1 - Auszug aus einem Kommentar von Guido Horst in der "Tagespost": An Bord von zwei Höckerschwänen hat H5N1 Deutschland erreicht. Das oder der Virus ist unter uns. Was sollen wir mehr fürchten? Dass H5N1 mutiert und demnächst auch auf Menschen übertragbar ist? Oder dass uns ab sofort Radio und Fernsehen unaufhörlich mit diesem Thema quälen: Aufstallung hier, Schutzgebiete dort, was Forschungsinstitut X oder Universität Y dazu meint und wie Agrarminister Seehofer dies minütlich kommentiert. Der Erreger kommt aus dem Osten, übertragen tun ihn die Himmelsbewohner und uns trifft keine Schuld. Anders steht es um eine Pandemie, die seit Jahrzehnten grassiert: Der Erreger heisst HIV und die Krankheit kurz Aids. Bei dieser Pandemie gibt es ein kleines Problem, das eine Berichterstattung ähnlich wie über H5N1 in weiten Teilen "political uncorrect" machen würde. Denn man holt sich diese Seuche durch häufig wechselnden Geschlechtsverkehr, homosexuelle Praktiken oder im Drogenmilieu. Das alles darf nicht zu oft gezeigt werden, auch nicht das Leiden und Sterben der Infizierten. Es könnte zum Beispiel praktizierende Homosexuelle verletzen. Ganz unkorrekt! Da zeigt man lieber bunte Kondome. Oder aber gar nichts. Den ganzen Kommentar gibt's unter http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=21059

18.02.2006   „Wir sind heute ein sterbendes Volk“ - Deutschland ist ein von der Abtreibung ruiniertes Land: keine Kinder, kein Leben, keine Zukunft. Ein Interview mit Walter Ramm von der deutschen "Aktion Leben e.V.". Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2728.html

18.02.2006   RU486: ,Bittere Pille’ für Australien - Das australische Parlament stimmte für einen Gesetzesentwurf, der de facto zu einer Freigabe der Abtreibungspille führt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12861

17.02.2006   Lebensschutz, am Himmel und auf Erden - Flugzeugpassagiere dürfen nicht getötet werden – Babys schon. Ein Sicherheitsgesetz für den Mutterleib fordert Marcus Mockler in einem idea-Kommentar unter http://www.kath.net/detail.php?id=12866

16.02.2006   Der Tod eines "Unmenschen" - Am 6. Februar verstarb in München nach schwerem Leiden die Schriftstellerin Karin Struck. Sie war 58 Jahre alt. Ein Nachruf auf die Schriftstellerin und Lebensschützerin von Georg Humpert.

Die Bande von Sozialismus und der Kinderabtreibung abgestreift, fand sie Heimat in der katholischen Kirche. Frau Karin Struck wurde am 14. Mai 1947 im mecklenburgischen Schlagtow geboren. Der Ort befindet sich rund 150 Kilometer nördlich von Berlin. 1954 flüchtete die Familie in den Westen. Karin wuchs in Nordrhein-Westfalen auf. Nach dem Studium der Germanistik und Psychologie in Bochum, Bonn und Düsseldorf schrieb Frau Struck mehr als zehn Romane, in denen sie sich als freidenkende Feministin auswies. Sie war auch ein aktives Mitglied der ‘Deutschen Kommunistischen Partei’ und engagierte sich in der sogenannten ‘Friedensbewegung’. 1973 erschien ihr erster, sehr erfolgreicher Roman „Klassenliebe“, in dem sie sich mit ihren inneren Konflikten und dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung befasste. Ihre folgenden Romane „Die Mutter“ (1975) und „Lieben“ (1977) handeln von Mutterschaft, Sexualität, Liebe, Tod und Abtreibung. In „Bitteres Wasser“ (1988) zeichnete Karin Struck das Porträt eines alkoholkranken Mannes. Zweimal verheiratet wurde sie Mutter von insgesamt 5 Kindern, wobei eines – wie sie später in ihrem Buch „Ich sehe mein Kind im Traum“ bekannte – der Abtreibung zum Opfer fiel. Nicht zuletzt aufgrund dieser seelischen Belastung, begann sie neu über ihr Leben nachzudenken. In der folgenden Zeit engagierte sie sich durch den Roman „Blaubarts Schatten“ und das Sachbuch „Ich sehe mein Kind im Traum“ gegen die „Kindestötung im Mutterleib“, wie sie die Abtreibung nannte. Der Roman „Blaubarts Schatten“ (1991) überträgt den Märchenstoff des Ritters Blaubart auf das Thema der Kinderabtreibung. Ihr Buch „Ich sehe mein Kind im Traum. Plädoyer gegen die Abtreibung“ (1992) ist eine essayistische Streitschrift für das Lebensrecht ungeborener Menschen. Darin verbindet sie Sachbeiträge mit einem erschütternden Bericht über die seelischen Leiden, die sie nach der Abtreibung ihres eigenen Kindes durchmachte. Frau Struck hielt auch eine Vielzahl von Vorträgen gegen die Kinderabtreibung. Im Jahre 1996 trat Karin Struck in die katholische Kirche ein. Finanzielle Probleme machten sich bemerkbar. Der neue Roman, den sie fertig in der Schublade liegen hatte, wurde von keinem Verlag angenommen. Einer Freundin, die sich ebenfalls um die Plazierung des Buches bemühte, erklärte ein Verlagsagent offen ins Gesicht, dass sich Frau Struck durch ihre Bücher gegen die Abtreibung in modernen Kreisen zu einem ‘Unmenschen’ gemacht habe, und dass es wohl kaum einen Verlag gebe, der ihre Bücher veröffentlichen würde. Daraufhin war Frau Struck gezwungen, anderen Tätigkeiten nachzugehen. Sie nahm in einer Familie mit mehreren Kindern eine Stelle als Hauswirtschafterin an. Die Arbeit war sehr schwer und ungewohnt, aber sie tat ihr möglichstes, um für sich und ihren damals minderjährigen Sohn den Lebensunterhalt zu verdienen. Im Winter des Jahres 2002 bekam sie starke Unterleibsschmerzen und bemerkte eine wachsende Schwäche. Der aufgesuchte Arzt diagnostizierte Unterleibskrebs. Diese Nachricht erhielt sie am Gedenktag „Unserer Lieben Frau von Guadalupe“, die besonders in den Anliegen der ungeborenen Kinder angerufen wird. Karin Struck entschied sich gegen eine Operation. Wenn überhaupt, dann sollte die Krankheit durch natürliche Mittel oder durch ein Eingreifen des Herrn geheilt werden. Ein mehr als dreijähriger Leidensweg mit schrecklichen Schmerzen und Krämpfen im Unterleib stand ihr bevor. In dieser Zeit bat sie häufig um das Gebet für sich und vor allem um Gebet im Anliegen der ungeborenen Kinder. Schmerzmittel vertrug sie nur für kurze Zeit. Einem Gläubigen vertraute sie an, dass sie ihr Leiden dem Herrn als Sühne für die grosse Zahl der Abtreibungsmorde hinhalten würde. Der Herr nahm ihr Opfer an, denn ihre Leiden nahmen ein überaus grosses Mass an, so daß sie in der letzten Zeit vor ihrem Tod fast verzagte. Am Montag, dem 6. Februar, verstarb Karin Struck im Alter von 58 Jahren im Kreis ihrer Familie in ihrer Münchener Wohnung. Das Requiem zelebrierte ihr langjähriger Vertrauter, Kanonikus Christof Casetti, aus dem Bistum Chur am Freitag, dem 10. Februar, in München. Requiescat in pace. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2715.html

16.02.2006   Tödliche Pränatalmedizin: Hebammen unter Druck von Gynäkologen - Gynäkologen sehen die Pränatalmedizin in der Kritik. Besonders von Hebammen kommen nach Erfahrungen von Frauenärzten massive Vorwürfe. Zum Teil werde die Pränatalmedizin als "Methode der Selektion" und "Motor für eine höhere Abtreibungsrate" dargestellt. Nun fordern Ärzte mehr "Sachlichkeit". Dass besonders Hebammen die Pränatalmedizin kritisieren, führt Dr. Alexander Scharf, Oberarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover, auf den häufigen Kontakt dieser Berufsgruppe mit Frauen zurück, die eine Spätabtreibung vornehmen lassen. (Bild links: Ungeborene mit dem Down-Syndrom haben heute eine geringe Chance, lebend zur Welt zu kommen, häufig landet der Fetus im Klinikmüll; u. a. eine der Folgen der Pränataldiagnostik.) Dass nun die ärztliche Gegenoffensive kommt zeigt, dass der Rechtfertigungsdruck ausgesprochen gross geworden sein muss. Auf dem Rendsburger Gynäkologentag warf Scharf den Hebammen zum Teil "gezielte, zynische Desinformation" in Zusammenhang mit der Pränatalmedizin vor. Das Ideal sieht der Hannoveraner Arzt in einer "emotionslosen Sachlichkeit". Zwar scheint er von diesem Gedanken selbst nicht ganz überzeugt , wenn er mutmasst: "Die Forderung nach einer emotionslosen Sachlichkeit wird wohl eine Illusion bleiben". Eine solche indifferente Haltung gegenüber der Pränatalmedizin wünscht sich Scharf besonders auch von Politikern und in Medien. Womit der Arzt allerdings argumentiert, ist Munition von gestern: Ziele der Pränatalmedizin seien vielmehr eine Bestätigung der normalen Entwicklung in der Schwangerschaft, eine Früherkennung fetaler Störungen, das Aufzeigen möglicher Behandlungswege und - ausdrücklich - die Förderung und der Erhalt von Leben. Dabei bleibt der Arzt Erklärungen schuldig, auf welche Weise seine Kollegenschaft die Entscheidung für das Leben effektiv zu fördern gedenkt. Dass eine noch präzisere Pränataldiagnostik, die nach Ansicht Scharfs den Einsatz unnötiger invasiver Verfahren vermindern und - bei unauffälligem Ergebnis - zu einer stärkeren Bindung zwischen der Mutter und dem ungeborenen Kind führen werde, ist anzuzweifeln. Wenn das Ergebnis nämlich "auffällig" ist, werden die pränatalen Methoden in der Mehrzahl auch weiterhin für das Kind tödlich enden. Recht hat Scharf allerdings, dass die Ärzteschaft oft nur ausführendes Organ einer allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung ist. In welchem Ausmass Gynäkologen pränatalmedizinische Möglichkeiten ausschöpfen, liege nicht allein in ihrer Hand, betont er: "Nicht die Medizin, sondern die Gesellschaft entscheidet darüber, in welchem Ausmass Pränatalmedizin angewandt wird". Seine Behauptung, "Pränatalmedizin spielt in der Frequenz von Abtreibungen keine substantielle Rolle", ist schwer nachzuvollziehen. Gerade die neuen und sich weiter entwickelnden Untersuchungsmethoden wie Genanalysen im Hinblick auf erbliche Krankheiten haben zu einer unterschwelligen Angst auf Seiten potentieller Eltern geführt. Und Scharf kann es nicht wegdiskutieren, dass Ärzte in solchen Situationen fast routinemässig zu einem Abbruch der Schwangerschaft raten, weil sie mehr und mehr unter juristischen Druck geraten, wenn sie für einen "Schadenfall Kind" belangt werden. Nun soll also der "schwarze Peter" an die Hebammen weitergereicht und sie für den schlechten Ruf der Pränataldiagnostiker verantwortlich gemacht werden. Ein ziemlich durchsichtiges Spiel! Dass sich in einer solchen Situation bei einer weiblichen Berufsgattung, die ihr Ziel darin sieht, dem Leben zu dienen, ein immer stärkeres Unbehagen einstellt, weil sie nicht zur Handlangerin einer Tötungsmaschinerie verkommen will, sollte eigentlich auch von Ärzten als gesunde Reaktion gewertet werden. Die von Scharf eingeforderte "emotionslose Sachlichkeit" wäre also so ziemlich das Schlimmste, was sich Hebammen antrainieren sollten. Dabei liegt die von ihm angezeigte Entwicklung leider im Zuge einer Industrialisierung der Geburtshilfetechnik, die weibliche Intuition immer stärker an den Rand drängt. Viele Hebammen sehen den persönlichen Ausweg mehr und mehr in der Eröffnung privater Geburtshäuser, um ihre eigentliche Berufung entfalten zu können. Es braucht also keine Imagekampagne im Sinne Scharfs, sondern eine ernsthafte Diskussion darüber, wie die Medizin, die Leben ermöglichen sollte, soweit verkommen konnte, und wie man den Ausweg findet. Das geht - und darin ist Dr. Scharf immerhin Recht zu geben - letztlich uns alle an. Mehr unter http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/02/16/029a0401.asp?cat=/medizin/frauengesundheit

 13.02.2006   Bayerischer Seher Irlmaier: "Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen, werden ungültig..." - Alois Irlmaier (1894 - 1959), der bekannte "Seher von Freilassing" prophezeite: "Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen, werden ungültig nach der Abräumung. ..." Solches kann heute jeder behaupten, auch wenn die Abtreibungslobbyisten fest im Sattel sitzen, erstaunlich aber ist: Zu Lebzeiten Irlmaiers war in Deutschland der Schwangerschaftsabbruch noch sehr restriktiv geregelt, es gab also jene todbringenden Gesetze, deren Abschaffung er prophezeite, damals noch gar nicht einmal. Bemerkenswert. Mehr unter: http://realserver.wvnet.at/leonhard/bar/Private/Irlmaier/Irlmaier.htm

13.02.2006   Ein persönlicher Nachruf auf die Autorin und Lebensschützerin Karin Struck - Die einzige Gelegenheit zu einer persönlichen Begegnung mit Karin Struck hatte Mag. Thomas Lintner bei ihrem Vortrag „Ich sehe mein Kind im Traum – Karin Struck berichtet über ihre Abtreibungserfahrungen“ am 4. November 1999 in St. Pölten. Mehr unter http://www.kreuz.net/bookentry.287.html

13.02.2006   SHMK nimmt Stellung zu neusten Abtreibungsstatistiken des Bundes - Das Bundesamt für Statistik BFS veröffentlicht erstmals Abtreibungsstatistiken. Es spricht von 107 Abtreibungen mehr im Jahre 2004 – ohne Hilfsangebote wäre Zunahme noch grösser, denn die Nachfrage bei den Beratungsstellen haben stark zugenommen. Wir veröffentlichen die SHMK-Stellungnahme im Wortlaut:

Endlich hat sich das Bundesamt für Statistik (BFS) zu einer gesamtschweizerischen Abtreibungsstatistik durchgerungen. Die Zahlen weisen gegenüber dem Vorjahr eine leichte Zunahme um 107 Abtreibungen aus (von 10'803 Abtreibungen im Jahr 2003 auf 10'910 im Jahr 2004). Diese Zunahme wäre sehr wahrscheinlich deutlich höher ausgefallen, gäbe es nicht die intensiven Bemühungen zahlreicher Organisationen in der Schweiz, Abtreibungen durch Hilfsangebote an Mütter in Not zu verhindern. Die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind gehört zu diesen Organisationen. Die von ihr gegründete Stiftung SHMK betreibt eine professionelle Notrufzentrale für Mütter in Not mit vollamtlichen Fachkräften aus dem Bereich der Sozialarbeit und einer grossen Zahl von externen Beraterinnen und Beratern aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Jurisprudenz und Seelsorge. Im Jahr 2005 wurden 934 Hilfsgesuche bearbeitet, im Jahre 2004 waren es noch 505. Die Kritik der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind hinsichtlich der veröffentlichten Zahlen umfasst im Wesentlichen zwei Punkte.

1. Unzulässiger Vergleich mit Zahlen aus den Jahren 2000 bis 2002

Der Vergleich mit den Jahren 2000–2002 muss mit höchster Vorsicht behandelt werden. Mangels anderer Quellen bezieht sich das BFS für diese Jahre auf die Zahlen der ehemaligen Vereinigung für die Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS) Diese Vereinigung war hauptsächlich politisch aktiv, was für die Sachlichkeit ihrer Zahlen keine Gewähr liefert. Im Jahre 2002 erschien ein Buch (François Geinoz & Gisela Bührer, Abtreibungsstatistiken in der Schweiz unter der Lupe, ISBN 3-00-009424-5, www.abortions.ch), das zahlreiche Fehler und Ungenauigkeiten bei den Zahlen der SVSS aufdeckte. Nach der Lektüre dieser Studie kann man nur staunen, dass die Zahlen der SVSS in offizielle Tabellen eines Bundesamtes Eingang gefunden haben. In die gleiche Richtung wies bereits Alexander Mauron, Mitglied der nationalen Ethikkommission für Humanmedizin, am 18. April 2004 gegenüber der sda, als er festhielt, dass die Zahlen für das Jahr 2003 erstmals verlässlich seien, weil die Kantone erst seit dem 1. Oktober 2002 verpflichtet seien, die Zahl der Abtreibungen zu melden.

2. Die erfassten Zahlen sind unvollständig

Nach Auskunft des BFS sind in den 10'910 Abtreibungen die Mehrlingsreduktionen nach künstlicher Befruchtung im Reagenzglas nicht mitberücksichtigt. Diese Tatsache ist umso erstaunlicher, als es bei den Mehrlingsreduktionen ebenfalls um die Tötung von unerwünschten Embryos und Föten geht. Zudem sind die Zahlen im Tarmed-System präzise erfasst und könnten ohne weiteres in die Statistik integriert werden. Es handelt sich vermutlich um mehrere 100 pro Jahr.

Die Bemühungen des BFS sind zu begrüssen. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Zahlen für das Jahr 2005 nun zeitgerecht nachgeliefert werden und nicht erst im Jahr 2007. Zudem wäre es wünschenswert, wenn das BFS auch die Abtreibungsmotive erfasst, damit eine gezielte Prävention ermöglicht wird. Dazu müssten gesetzliche Grundlagen für eine einheitliche Erfassung in allen Kantonen geschaffen werden. Abtreibungen sind die dritthäufigste Todesursache in der Schweiz. Auf jedem anderen Gebiet würden deshalb die Präventionsanstrengungen drastisch erhöht. Bei Abtreibungen scheint ein entsprechender Wille dazu bei öffentlichen Stellen weitgehend zu fehlen. Zu Recht wird beklagt, wenn ein Kind von entwichenen Kampfhunden auf dem Schulweg zu Tode gebissen wird. Wenn aber 10'910 Kinder vorgeburtlich auf ebenso grausame Art und Weise zu Tode gebracht werden, können sich die Behörden offenbar nur zu einer wenig aussagekräftigen, späten Statistik durchringen, ohne Angaben dazu, wie diesem skandalösen Missstand Abhilfe geleistet werden könne. Im Grunde ist diese Situation völlig absurd.
Quelle: http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d

12.02.2006   Vor 30 Jahren trieb die Bundesrepublik Deutschland mit dem Rechtsstaat auch ihre Zukunft ab - 30 Jahre vorher waren die nationalsozialistischen Völkermorde beendet worden. Bilder zum traurigen Jubiläum unter http://www.kreuz.net/article.2697.html

12.02.2006   Eine Chronologie des deutschen Weges in die legalisierte Kindstötung - Der schmutzige Propagandakrieg von Feminismus-Ideologen gegen die Kinder. In den Jahren der Einführung der Abtreibung in Deutschland hatten die Abtreibungs-Lobbyisten zwei Feinde: das Kind und die Kirche. Bilder als Gedenken. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2698.html

11.02.2006   Korea: Korruption, Geldgier, Selbstmord - Der koreanische Klonforscher Hwang hat offenbar Millionen veruntreut und Politiker geschmiert. Ein fanatischer Anhänger des Koreaners nahm sich unterdessen das Leben. Mehr unter http://www.zeit.de/online/2006/06/hwang_korruption

11.02.2006   Deutschland: "Auch über Strafen muss neu nachgedacht werden" - Am 12. Februar 1976 verabschiedete der Deutsche Bundestag die Neufassung des Paragraphen 218 StGB und führte damit die Indikationenregelung ein: Abtreibung wurde bei Feststellung einer kriminologischen, medizinischen, eugenischen oder sozialen Indikation strafrechtlich nicht mehr verfolgt. "Mit dieser fatalen Gesetzesänderung hat der Gesetzgeber das Recht auf Leben zumindest indirekt an Bedingungen geknüpft", erklärte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski, am 10. Februar in einer Pressemitteilung aus Anlass des dreissigsten Jahrestages der Einführung der so genannten Indikationenregelung. "Diese Entscheidung hat das normale Rechtsempfinden mittlerweile fast vollständig zerstört. Für den Normalbürger steht der ‚Verzicht auf Strafe‘ mit der ‚Erlaubnis‘ auf einer Stufe: Die vorgeburtliche Kindstötung wird als ‚legal‘ betrachtet. Die seit Jahren unverändert hohen Abtreibungszahlen, das flächendeckende Netz von Abtreibungseinrichtungen, die Finanzierung der Abtreibungen aus Steuermitteln sowie die so genannte Kind-als-Schaden-Rechtsprechung zeigen, dass das Modell ‘Hilfe statt Strafe‘ nicht gegriffen hat und Abtreibung vielfach als legitimes Mittel der Geburtenregelung betrachtet wird." Laut dem Statistischen Bundesamt seien seit 1976 in Gesamtdeutschland mehr als vier Millionen Kinder durch Abtreibung getötet worden. Dies werde Jahr für Jahr mit rund 40 Millionen Euro subventioniert. Der Paragraph 218 müsse daher erneut auf den Prüfstand. Dazu gehöre auch, neu über eine Bestrafung der vorgeburtlichen Kindstötung nachzudenken. „Dabei könnten statt der Mutter, die nach dem Kind das zweite Opfer einer Abtreibung ist, das zur Kindstötung drängende Umfeld sowie jene ‚Ärzte‘, die gegen Entgelt töten, endlich einmal in den Blick genommen werden", so Kaminski weiter. (Quelle: ALfA-Newsletter).

10.02.2006   Justizskandal in Frankreich: Die vermeintlichen Kinderschänder von Outreau - Erst schien das beschauliche französische Örtchen Outreau die Bühne für einen gigantischen Kinderschänderprozess zu sein. Doch aus dem vermeintlichen Missbrauchsfall wurde ein Justizskandal. Jetzt muss sich der zuständige Richter verantworten - und mit ihm das System. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,399933,00.html

10.02.2006   Belgien: Kindsmörder aus "achtenswerten Gründen" freigesprochen - Ein Gericht in Brügge im Nordwesten von Belgien sprach gestern fünf Abtreibungstäter frei. Die fünf schlachteten das Kind eines 14jährigen Mädchens, ohne die gesetzlich vorgeschriebene Bedenkzeit zwischen Beratungsgespräch und Kindertötung einzuhalten. Der Richter kam zur Auffassung, dass das Abtreibungspersonal angeblich nicht leichtfertig gehandelt habe. Durch das Einhalten der vorgeschriebenen Frist wäre – so die Urteilsbegründung – das bei der Tat ums Leben gekommene Kind älter als drei Monate geworden und in einen gesetzlich geschützten Lebensabschnitt eingetreten. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2681.html

8.02.2006   Deutschland: Schriftstellerin Karin Struck gestorben - Die Autorin, die in den sechziger Jahren für kurze Zeit Mitglied der Kommunistischen Partei war und mit dem Roman "Klassenliebe" den Durchbruch schaffte, später zur katholischen Kirche konvertierte und sich für das Lebensrecht der Ungeborenen engagierte, ist am Montag nach längerer Krankheit im Alter von 58 Jahren in München gestorben. Das teilte eines ihrer vier Kinder am Dienstag in einer Presseaussendung mit. Frau Struck wird am Freitag auf dem Münchner Waldfriedhof beigesetzt. Die deutsche Medien- und Verlegerwelt hatte ihr nie verziehen, dass aus der linken Aktivistin eine Katholikin und bedeutende und eindringliche Lebensschützerin wurde. In ihren letzten Büchern „Blaubarts Schatten“ (1991) und „Ich sehe mein Kind im Traum. Plädoyer gegen die Abtreibung“ (1992) verarbeitete sie ihren Schmerz über die am eigenen Leib erlittene Kinderabtreibung. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2673.html  Mit der heutigen Bundeskanzlerin Angela Merkel verbindet Frau Struck eine skandalträchtige TV-Begegnung im Rahmen einer Sendung des NDR, wo die Schriftstellerin im Verlauf der erhitzten Debatte mit der damaligen Familienministerin unter Protest das Studio verlies. Frau Struck warf Angela Merkel vor, die öffentliche Aufklärung, dass es sich beim Embryo um schützenswertes menschliches Leben handle, nicht zu fördern. Das Video unter http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID704736_VID705562_TYPreal_LOCint,00.html Vortrag von Karin Struck unter dem Titel "Abtreibung tötet eine Person" unter http://www.human-life.ch/konf/2001/struck-karin.htm Diskussionsforum zum Hinschied von Karin Struck unter http://66.246.34.238/wbboard/thread.php?threadid=4207&page=1#6

08.02.2006   Slowakei: Koalition wegen geplantem Vatikan-Konkordat aufgekündigt - Im Vatikan-Vertrag wollte die Christdemokratische Bewegung festlegen, dass katholische Ärzte Abtreibungen und den Verkauf von Verhütungsmitteln verweigern dürfen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12761

04.02.2006   Familienministerin von der Leyen: Mrs. Baby-Boom im Kabinett - Deutschlands alternde Gesellschaft bräuchte dringend mehr Kinder. Familienministerin Ursula von der Leyen geht lächelnd mit gutem Beispiel und gleich sieben Sprösslingen voran. Dennoch schlägt ihr Misstrauen entgegen. Wieso? Der Amerikaner Marc Young sucht Antworten unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,399004,00.html

04.02.2006   Das Krippenprovisorium - Auszug aus einer Predigt von Joachim Kardinal Meisner zum Fest Maria Lichtmess im Kölner Dom: „Ich habe schon oft darüber gesprochen, dass man am Ende der DDR im Hinblick auf eine völlig aus dem Ruder gelaufene Jugend feststellen musste: Die Ursache liegt darin, dass die Kinderkrippe in der Bibel ein Provisorium war, die damalige Gesellschaft aber hat daraus eine ständige Einrichtung gemacht. Das Ergebnis davon sah entsprechend aus. Unsere Bundesrepublik Deutschland ist dabei, das nachzumachen und sieht in der vergangenen DDR darin noch ein Vorbild.“ Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2653.html

02.02.2006   Keine "Pille danach" im Sortiment: Frauen verklagen Wal-Mart - Die so genannte "Pille danach" hat in den USA viele Gegner - sogar so mancher Apotheker weigert sich, den irreführend als "Notfallverhütungsmittel" bezeichneten frühabtreibenden Giftstoff abzugeben. Die Supermarktkette Wal-Mart hat es erst gar nicht in ihrem Medikamenten-Sortiment. Dagegen haben nun drei Frauen in Massachusetts Klage eingereicht. Es ist davon auszugehen, dass sie im Auftrag von Abtreibungslobbyisten ein Präjudiz schaffen wollen, um den allgemeinen Verkauf dieser Pille zu erzwingen. Mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,398711,00.html

02.02.2006   Italien stoppt Import für die Abtreibungspille RU 486 - Ab sofort müssen Ärzte ihren Wunsch nach dem Präparat genau begründen, teilte der italienische Gesundheitsminister mit. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12716

01.02.2006   USA: Abtreibungsbefürworter verlieren zunehmend an Einfluss - Immer mehr Amerikaner finden, dass Abtreibung ungerecht ist und unschuldiges Leben zerstört, sagt Mary Spaulding Balch vom „National Right to Life Committee“. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12713

31.01.2006   Unglaublich, aber so zinken Abtreibungslobbyisten Zahlen - „Die Zahl der Frauen, die in Mexiko jährlich an der Abtreibung sterben, liegt bei ungefähr 100.000.“ (Mexikanischen Institut für Geschlechterkunde, 1989)

Die Gesamtzahl der Frauen, die jährlich in Mexiko zwischen dem 15. und dem 44. Lebensjahr an allen möglichen Todesursachen sterben liegt bei 20.000. (Weltgesundheitsorganisation 1989)

„Mehr als 400.000 Frauen in Brasilien sterben jedes Jahr durch illegale Abtreibungen.“ (Womens Health & Reproduction Rights, 1991) Gesamtzahl der in Brasilien im gebärfähigen Alter verstorbenen Frauen: 40.000. (Demographisches Jahrbuch der UNO, 1988)

500.000 Frauen sterben jährlich in Indien an illegalen Abtreibungen.“ (Worldwatch Paper no. 97)
Zahl aller Todesfälle bei indischen Frauen im gebärfähigen Alter: 500.000. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2630.html

30.01.2006   Ein Moslem in Panik: "Das Kind einer Christin muss weg" - Vor fünf Monaten maskierte sich ein 18-jähriger Mazedonier und überfiel seine hochschwangere Freundin. Sie verlor das gemeinsame Kind und starb fast selbst. Grund für die brutale Tat: Die Eltern sollten nichts von der Beziehung des Muslims zu einer Christin erfahren. Jetzt steht der Mann vor Gericht. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,398206,00.html

30.01.2006   Grossbritannien: Elfjähriger Junkie löst Drogendebatte aus - Plötzlich fiel die Elfjährige während des Unterrichts vom Stuhl. Die Lehrer glaubten zunächst, die Schülerin sei eingeschlafen, doch dann stellte sich heraus: Das Kind hatte Heroin geraucht. Lehrer, Eltern und Sozialarbeiter im schottischen Glasgow sind entsetzt. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,398123,00.html

30.01.2006   Prozessauftakt in Deutschland: Mann trat sein ungeborenes Kind tot - Im Prozess um die Misshandlung einer Schwangeren hat der 18-jährige Angeklagte vor dem Lübecker Landgericht die Tat gestanden. "Ich wollte, dass das Kind nicht lebend zur Welt kommt", sagte der Ex-Freund des Opfers vor Gericht. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,398115,00.html

30.01.2006   Wundersame Rettung: Baby trieb in Plastiktüte im See - In einem Park in der brasilianischen Stadt Belo Horizonte hat ein Paar beim Spazierengehen eine erschütternde Entdeckung gemacht: Auf einem See trieb eine Plastiktüte, aus der leises Wimmern zu hören war. Als Helfer das Bündel an Land holten, fanden sie einen Säugling. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,398028,00.html

28.01.2006   Homosexuelle – zwischen 'Weichei' und 'hartem Mann' - Interview mit dem Psychologen Gerard van den Aardweg über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12677 Aardwegs Buch "Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen" gilt mittlerweile als Klassiker. Als Weiterführung des Themas verfasste der Autor das Buch "Selbsttherapie von Homosexualität"; eine Zusammenfassung des Inhalts unter http://www.gemeindenetzwerk.org/print.php?sid=64&POSTNUKESID=35190555185e4a433f588d31a9223e8e

28.01.2006   Bayern: Kein Geld für Schwangerschaftsberatungsstellen 'ohne Schein' - Bayerischer Verfassungsgerichtshof weist Klage eines Bürgers ab - Bayerische Bischöfe kritisieren Entscheidung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12675

26.01.2006   US-Präsident stellt sich klar hinter Pro-Life-Bewegung - Über 100.000 bei "Marsch für das Leben" in Washington - Bush: "Indem wir Gesetze ändern, können wir unsere Kultur verändern" - Senatsrechtsausschuss empfielt "Pro-Life"-Richter Samuel Alito für den Obersten Gerichtshof. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12661

26.01.2006   Erzbischof von Melbourne fordert Widerstand gegen Abtreibungspille RU486 - „Für einen australischen Bürger ist der Mutterleib der gefährlichste Ort, an dem er leben kann“, erklärte Erzbischof Dennis Hart. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12664

26.01.2006   "30 ans ça suffit": Pariser Grossdemonstration für das Leben - In Paris demonstrierten am Samstag 10.000 Menschen für das Lebensrechte ungeborener Kinder. Die Grosskundgebung für das Leben wurde von der Plattform „30 ans ça suffit“ – zu Deutsch: „30 Jahre: Das reicht“ – organisiert. In Frankreich jährt sich die Suspendierung des Rechtsstaates durch die Leugnung des Lebensrechtes ungeborener Menschen zum 31. Mal. Seit 1975 wurden mehr als 6 Millionen französische Ungeborene abgetrieben. Bei der Kundgebung wurden Tausende Luftballons in allen Farben verteilt. Von den Medien wurde die Kundgebung totgeschwiegen, im Fernsehen wurde sie bloss 10 Sekunden gezeigt. In spanischen Medien gab es wesentlich mehr Berichte über den Pariser Lebensmarsch als in den französischen. In einer Mitteilung am Ende des Lebensmarsches betonen die Veranstalter, dass das Recht des Menschen auf Leben international sei. Die Stellungnahme verweist auf Lebensmärsche in den USA anlässlich der dortigen Jährung des Kinderabtreibungsgesetzes vom 22. Januar 1973. Am vergangenen Montag versammelten sich in Washington mehr als hunderttausend Lebensrechtler – darunter mehrere katholische Bischöfe – um das Ende der Schlächterei von Ungeborenen in den USA zu fordern. Mehr unter http://www.kreuz.net/print-article.2599.html

23.01.2006   Nach der Babyklappe bald auch die Seniorenklappe? - Karikaturist Wolfgang Horsch, geboren 1960, in Hohenlohe lebend, hat sich dazu seine Gedanken gemacht und für das Ergebnis "Altersversorgung 2024" den Karikaturisten-Preis 2005 das deutschen Magazins "Cicero" gewonnen. Mehr unter http://www.cicero.de/popup_karik_preis16.html Weitere Karikaturen des Wettbewerbs zum Thema "Gesundheit und Rente"

22.01.2006   Deutschland: Scharfe Kritik an der Familienpolitik der Bundesregierung - Kinderpsychotherapeutin Meves: Von der Leyens Politik schadet Kindern. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12633

22.01.2006   Schweiz: Exit-Präsident rechtfertigt Hilflosentötung mit Abtreibungs-Vergleich - Seit jüngstem lässt das Uni-Spital Lausanne die umstrittene Organisation Exit ihre tödlichen Assistenz für Schwerkranke in den klinikeigenen Räumlichkeiten vollziehen. "NZZ am Sonntag" berichtete in einem Artikel mit dem Titel "Tod auf Verlangen" über die auffallende Missionierungstendenz bei den Suizidpropheten von Exit. Etwa wenn im neuen Film "Exit" Jérôme Sobel als Präsident der Vereinigung und als Arzt bei der Einnahme des tödlichen Gifts durch eine Patientin verkündet: «Ich wünsche dir, dass du das Licht erblickst, um Frieden zu finden.» Immerhin bringt der Todesengel aus Lausanne eine Argumentationslogik ins Spiel, welche notorische BeschwörerInnen eines "Frauenrechts Abtreibung" einigermassen nachdenklich stimmen müsste. Sobel im Originalwortlaut: «Es ist für mich ein Widerspruch, dass ein Spital am Anfang eines menschlichen Lebens ohne weiteres eine Abtreibung vornimmt, wo das entstehende Leben sich notabene nicht dazu äussern kann, hingegen Mühe bekundet, an einem unheilbar kranken und zu Ende gehenden Leben, bei freier Willensäusserung des Patienten, die gleiche Tat zu vollbringen.» Moment, da war doch mal jener Kommentar von Theres Lüthi in der "Weltwoche" Nr.23/2002 im Vorfeld über die Zulassung der Stammzellenforschung in der Schweiz, eine Vorlage, welche menschliches Jüngstleben inzwischen unter Auflagen für einigermassen vogelfrei erklärt hat. Unter dem Titel "Scheinheilige Argumentation" schrieb Lüthi: «Doch die Frage muss erlaubt sein: Töten für die Abtreibung: ja, Töten für die Forschung: nein - wie geht das zusammen? Wenn man von einem absoluten Lebensschutz ausgeht, wie dies die Befürworterinnen der Initiative "Für Mutter und Kind" tun, dann ist es konsequent, gegen die Embryonenforschung zu sein. Und umgekehrt: Wenn man der Auffassung ist, es sei zulässig, im dritten Monat ein Kind abzutreiben, dann kann man konsequenterweise auch nichts dagegen haben, an einem fünf Tage alten Zellkonglomerat zu forschen. Bei allen anderen Positionen aber riskiert man, sich in Widersprüche zu verstricken.» Schweizerinnen und Schweizer haben inzwischen gelernt, solche Widersprüche mehrheitlich mit einem Achselzucken zu quittieren. Die Dämme sind gebrochen, menschliches Leben stellt keinen schutzwürdigen Wert in sich mehr dar. Was Politiker und staatlich beauftragte Ethikkommissionen heute mit Nachdruck zur keinesfalls zu überschreitenden Limite erklären, kann schon in wenigen Jahren zur ernsthaft zu diskutierenden Frage mutieren. Auch das haben wir inzwischen gelernt. Ob wir diesen schleichenden ethischen Grenzverschiebungsprozess schon zu weit getrieben haben und in Begriff sind, die Sensibilität dem menschlichen Lebens gegenüber überhaupt zu verlieren, darüber werden unsere Nachkommen mal zu richten haben. Ich fürchte, ihr Urteil über uns könnte dann ziemlich vernichtend ausfallen.

22.01.2006   Öko-Matratzen können plötzlichen Kindstod verursachen - Allein in Deutschland sterben Jahr für Jahr mehrere Hundert Babys am plötzlichen Kindstod. Dresdner Mediziner haben jetzt einen möglichen Grund gefunden: Öko-Matratzen, die weniger gasdurchlässig sind als andere Produkte. Mehr unter http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,396432,00.html

22.01.2006   Frankreich: 30 ans ça suffit! - „30 Jahre – das reicht!“ Familienverbände und Lebensschützer protestieren am 22. Januar in Paris 30 Jahre nach der Legalisierung der Abtreibung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12628

22.01.2006   'Amnesty international', Menschenrechte und die Abtreibung - Die deutsche CDU-Menschenrechtssprecherin Steinbach kritisiert Überlegungen bei „amnesty international“ zum Thema "Abtreibung". Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12616

22.01.2006   Deutschland: CSU-Politiker fordert Marshallplan für mehr Kinder - Singhammer: Geburtenrückgang zieht Gesellschaftsprobleme nach sich. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12627

18.01.2006   Grossbritannien: Ärzte leisten Sterbehilfe meist ohne Einwilligung - Britische Ärzte haben im vergangenen Jahr einer Studie zufolge rund 3000 Patienten Sterbehilfe geleistet - trotz gesetzlichen Verbots. In zwei von drei Fällen sollen die Patienten keinen Todeswunsch geäussert haben. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,395951,00.html

18.01.2006   Österreich: Wenn der Wolf die Schafe berät - In Österreich muss sich eine abtreibungswillige Mutter zuerst beraten lassen. Doch es ist rechtens, dass die Beratung vom Abtreiber durchgeführt wird, der mit der Tötung des Kindes Geld verdient. Die Lebensorganisation ‘Jugend für das Leben’ begrüsst eine Diskussion über die Fristenregelung, die jüngst in Österreich angeregt wurde. Das erklärte die ‘Jugend’ in einer Medienaussendung. Die österreichische Beratungspraxis werde den Bedürfnissen von ungeplant schwangeren Müttern nur selten gerecht, kritisierte ihrerseits die Pressesprecherin von ‘Jugend für das Leben’, Jutta Lang. Der Paragraph 97 im österreichischen Strafgesetzbuch schreibe zwar eine ärztliche Beratung vor, lege darüber hinaus aber keinerlei Normen fest. Das Schlimmste sei, dass der Abtreibende in vielen Fällen auch diese gesetzlich vorgeschriebene Beratung durchführe. Hier würden Mütter für den Profit einschlägiger Fachpersonen instrumentalisiert. Mütter würden „nur unzureichend oder gar nicht vor den möglichen Folgen einer Abtreibung gewarnt und über den Entwicklungsstand ihres Kindes im Unklaren gelassen“. Eine Zukunftsperspektive mit Kind komme gar nicht zur Sprache. Der Abtreibende will seinen Tötungskunden nicht entkommen lassen. „Uns liegen Berichte von betroffenen Müttern vor, die ausschliesslich über Methoden der Kinderabtreibung informiert wurden“, erklärt die ‘Jugend für das Leben. Darum müsse der entsprechende Paragraph novelliert werden, fordert Frau Lang: Es sei dringend gesetzlich festzulegen, daß der beratende Arzt vom Abtreibenden unabhängig sein müsse. Wenn die schwangere Mutter bei der Empfängnis unter 14 Jahre alt sei, sehe das Gesetz überhaupt keine Beratung vor. Ausserdem könne ein Kind in diesem Fall bis zur Geburt getötet werden. Dazu Frau Lang: „Für die Psyche einer jungen Mutter ist die Abtreibung ohnehin eine Zumutung, erst recht die Spätabtreibung.“ Sie höre immer wieder von Fällen ganz junger Mütter, die gegen den eigenen Willen von ihren Eltern zur Spätabtreibung geschleift würden und nie die Gelegenheit gehabt hätten, sich anderswo zu informieren: „Nur weil minderjährige Mädchen sich nicht laut genug zur Wehr setzen, hat das Gesetz dennoch die Pflicht, ihnen ein Recht auf Beratung einzuräumen. Eine Fliessband-Abfertigung bei der Beratung“, so Frau Lang, „führt zu Entscheidungen, die Mütter oft bereuen.“ Da es hier um das Wohl der schwangeren Mutter mit ihrem ungeborenen Kind gehe, müsse das Gesetz dafür sorgen, daß die Beratung müttergerecht, unvoreingenommen und objektiv sei. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2563.html

14.01.2006   Zu viele Philippinos? Bald werden es kaum genügend sein! - Ein Bericht von Joseph A. D'Agostino, Vice President for Communications beim Population Research Institute. Am kommenden Montag, dem 16. Januar, wird der Kongress der Philippinen über ein erzwungenes Bevölkerungskontroll-Programm  entscheiden, das dem Land von internationalen Agenturen und deren Verbündeten aufgedrängt wurde. Der so genannte "Responsible Parenthood and Population Management Act" (HB 3773) würde Familien mit mehr als zwei Kindern diskriminieren und katholische Ärzte und Schwestern zwingen, Sterilisationen und Kontrazeptiva zu fördern, möglicherweise auch die frühabtreibende "Pille danach". "Wir wissen, dass über 100 Kongressabgeordnete von 238 dieser Gesetzesvorlage günstig gesinnt sind. Sr. Mary Pilar Verzosa, die Leiterin von Pro-Life Philippinen, setzt sich bei Parlamentariern aktiv dagegen ein. Internationale Bevölkerungskontrolleure haben die Philippinen ins Schussfeld genommen, eine der letzten Nationen der Welt mit christlicher Mehrheit, wo es noch genügend Kinder gibt, um die Zukunft des Landes zu sichern. Sogar aus der Sicht der Bevölkerungskontrolleure ist dieses Gesetz gänzlich unnötig. Die philippinische Geburtsrate wird in absehbarer Zukunft gemäss UN-Statistiken sowieso unter die nötige Reproduktionsrate von 2,1 Kindern fallen. Philippinerinnen hatten 1970 durchschnittlich sechs Kinder, 1980 waren es fünf, im Jahre 1990 4 Kinder, heute sind es 2,8.

Internationale Hilfsgelder nur bei Durchsetzung von Bevölkerungskontroll-Programmen - Die Vereinten Nationen prophezeien, dass die Philippiner bald weniger Kinder haben werden als notwendig, um die Bevölkerung zu erhalten. Anstatt die Philippiner zu zwingen, weniger Kinder auf die Welt zu stellen, sollten Politiker sich fragen, wie eine kommende demographische Implosion vermieden werden kann. Aber die Zusage grosser internationaler Gelder sind mit Anti-Bevölkerungs-Politik verbunden, sie kommen nicht von Pro-Lifern, und auch Organisationen wie die "U.S. Agency for International Development" (USAID) und die "United Nations Population Fund" (UNFPA) sind involviert. Bevölkerungskontroll-Lobbies und die erwähnten Organisationen nähmen Einfluss auf die Kampagne, um die Gesetzesvorlage durchzuboxen, betont Schwester Pilar: "Sie haben attraktiv aussehende Damen in ihrer Mannschaft und gehen von einem Kongressabgeordneten zum anderen, verteilen glänzende vierfarbige Magazine und Material, welche die Bedeutung der Gesetzesvorlage aufzeigen. Sie fahren mit Strassentheatern durch das ganze Land, und sie haben sogenannte Reproduktionsgesundheits-Kliniken in den Provinzen aufgestellt. Viele Lokalbehörden, Gouverneure und Bürgermeister, akzeptieren die Projekte, welche Kontrazeption in andere Gesundheitsdienste integrieren. Sie halten auch Pressekonferenzen und zwei- und dreitägige Seminarien in grossen Hotels für Medienleute ab, um die Vorlage zu promoten." Dieses Gesetz sei "ein Affront gegen die Kultur des Lebens in den Vereinigten Staaten und nicht nur in den Philippinen", sagt Eileen Macapanas Cosby, eine Amerikanerin mit philippinischer Abstammung, welche mithalf, den Widerstand gegen HB 3773 zu organisieren durch den Filipino Familiy Fund www.filipinofamilyfund.org . Wenn wir das am meisten katholische Land in der Welt - 87% von nahezu 85 Millionen sind katholisch - in die Hände dieser Gruppen fallen lassen, wird das ein ein gewaltiger Rückschlag für die Familien- und Pro-Life-Bewegung sein."

Gezielte Diskriminierung von kinderreichen Familien - HB 3773 wird Kinder aus Familien mit 1-2 Kindern auf der Sekundarstufe bevorzugen und Kinder aus Familien mit drei und mehr Kindern benachteiligen. Bevölkerungsoffiziere werden in jede örtlichen Distrikt entsandt wie im kommunistischen China, und sie werden bestimmt zweifelhafte Methoden anwenden, um die Quoten zu erreichen. Die philippinische Bischofskonferenz hat bereits Fälle von erzwungener Sterilisation an Philippinern dokumentiert, wo sich im übrigen eine Verhütungsmentalität und Überbevölkerungsmythen in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet hätten. "Das Gesetz verletzt auch die Religionsfreiheit, wenn es Gesundheitsdienste dazu verpflichtet, Methoden anzubieten, die gegen die religiöse Überzeugung der Betreffenden gerichtet sind, und diese bestraft, wenn sie es verweigern", sagt Schwester Pilar: "Es wird die Jugend verderben durch eine Schulsexualerziehung, welche Kontrazeption und Bevölkerungskontrolle verherrlicht. Auch katholische Schulen sind von der Zwangs-Sexualerziehung nicht ausgenommen, und katholische Ärzte und Schwestern können mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft werden, wenn sie Sterilisation oder die Abgabe von Kontrazeptiva verweigern.

Gegner des Gesetzes hoffen, dass Präsidentin Gloria Arroyo ihr Veto gegen das Gesetz einlegen wird, falls es von beiden Kammern des Kongresses angenommen würde, aber ihr Veto könnte durch eine Zweidrittelsmehrheit in beiden Kammern überstimmt werden. "Der Staat garantiert den allgemeinen Zugang zu sicheren, günstigen und qualitativ hochstehenden reproduktiven Gesundheitsdiensten, Methoden und relevanten Informationen, vor allem für unterprivilegierte Frauen und Kinder", verlangt HB 3773, obwohl es betont, dass die philippinischen Anti-Abtreibungs-Gesetzgebung nicht berührt würde. Aber die schwammige Sprache kann dahingehend interpretiert werden, dass alles, was UN-Bürokraten und Gerichte in anderen Nationen genügend demonstriert haben. Wenn die philippinische Geburtsrate weiter derart fällt, wird dieses Land dieselbe Überalterung erfahren wie sie sich in Westeuropa und Japan zeigt. Im Gegensatz zu ihnen könnten die Philippinen eine solche Situation finanziell kaum verkraften. So bleibt abzuwarten, ob der philippinische Kongress in Freiheit und mit Weisheit entscheiden wird, oder ob dem  Tod der eigenen Bevölkerung Tür und Tor geöffnet wird.

14.01.2006   Iran will Vergewaltigungsopfer hinrichten, nicht den Täter! - In Iran soll eine Frau hingerichtet werden, die aus Notwehr ihren Vergewaltiger getötet hat. Aus ihrer Frauenverachtung machten die Richter keinen Hehl. Obwohl solche Fälle in Iran keine Seltenheit sind, haben Menschenrechtler jedoch Hoffnung, die Exekution noch zu verhindern. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,395085,00.html

12.01.2006   Klon-Affäre: Fachleute beklagen Schaden für Wissenschaft - In der Affäre um gefälschte Daten des koreanischen Stammzellenforschers Hwang Woo Suk haben namhafte Fachleute einen Schaden für die gesamte Wissenschaft beklagt. "Das Forschungsfeld ist um Jahre zurückgeworfen worden", sagte der deutsche Experte Hans Schöler vom Max-Planck-Institut in Münster der "Süddeutschen Zeitung". Der für Bioethik zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der Unions-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe (CDU), erklärte in Berlin, nun stellten sich auch "drängende Fragen an die Akteure der in Deutschland entfachten Debatte über Klonen und Embryonenforschung". Hüppe, der auch stellvertetender Vorsitzender der Bundestags-Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" ist, nannte es befremdlich, dass koreanische Studenten und junge Wissenschaftler die Fälschungen erkannt und in Internetforen diskutiert hätten, während deutschen Fachleuten "offenbar keine Unstimmigkeiten an Hwangs Veröffentlichungen aufgefallen sein wollten". Zentraler Einwand gegen jegliche Klonexperimente bleibe, "dass ein menschlicher Embryo durch Klonen erzeugt wird - mit dem alleinigen Ziel, ihn nach einiger Zeit zur Gewinnung von Stammzellen wieder zu töten". Mehr unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,3255690,00.html

12.01.2006   Schweiz: Misshandelte Kinder - Das Kinderspital Zürich präsentiert eine alarmierende Bilanz, denn im letzten Jahr sind mehrere Kinder mit schwersten Misshandlungen eingeliefert worden. Der Leiter der Kinderschutzgruppe betont, dass dies eine neue Erscheinung sei. Mehr unter http://www2.sfdrs.ch/sf1/tagesschau/index.php?catId=tagesschau&docId=20051206

12.01.2006   Italien: Kindersegen durch Fernsehverzicht - In dem kleinen Bergdorf Torri in Norditalien kann man kein Fernsehen empfangen. Und siehe da: der Ort hat die höchste Geburtenrate des Landes. Ein Videobericht des ZDF unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/23/0,4070,3272215-0,00.html

12.01.2006   "Sehr, sehr bedenklich": Bundesdeutsches Verbraucherschutzamt warnt vor belasteten Lebensmitteln - Das Bundesamt für Verbraucherschutz hat eindringlich vor gesundheitsschädlichen Belastungen einzelner Lebensmittel gewarnt. Auffällig hoch waren zum Beispiel im Jahr 2004 Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Gemüsepaprika, Kopfsalat, Rucola, Äpfeln sowie Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren, wie eine am Mittwoch anlässlich der Grünen Woche in Berlin veröffentlichte Studie "Lebensmittelmonitoring 2004" ergab. Mehr unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,3271384,00.html

11.01.2006   Jamaika: Lebensfeindliche Kampagne - Gegenwärtig läuft in Jamaika eine Pressekampagne, die zum Ziel hat, ungeborenen Menschen das Lebensrecht abzuerkennen. Ein entsprechender Gesetzeswurf wird inzwischen auch vom Gesundheitsminister John Junor und der ‘Medizinischen Vereinigung von Jamaika’ gefordert. Derzeit stehen ungeborene Kinder in Jamaika – noch – unter Schutz. Nur wenn ein Kind die – körperliche oder psychische – Gesundheit seiner Mutter gefährdet, wird ihm das Lebensrecht entzogen. Als Begründung für eine Abschaffung des Lebensrechtes führen lebensfeindliche politische Gruppierungen in Jamaika die üblichen Scheinargumente an. Durch die Entrechtung ungeborener Menschen könnten ungewollte Schwangerschaften verhindert werden. Zudem würde die Sterblichkeitsrate von Müttern im gebärfähigen Alter gesenkt werden. Derzeit wird in der Presse des Landes die offensichtliche Lüge verbreitet, daß 16 Prozent aller Todesfälle bei jungen Frauen auf „misslungene“ Kinderabtreibungen zurückzuführen seien. Es wird sogar behauptet, dass im Jahr 2004 ein Drittel aller im gebärfähigen Alter gestorbenen Frauen bei einer illegalen Abtreibung ums Leben kamen. Inzwischen hat sich auch der Erzbischof von Kingston – der Hauptstadt des Inselstaates im Süden des Landes – zur gegenwärtigen Abtreibungspropaganda geäussert. Er sehe keinen Grund für eine Gesetzesänderung. Überhaupt erlaube das gegenwärtige Gesetz ohnehin eine „Abtreibung auf Nachfrage“. So kann gegenwärtig die psychische Gesundheit der Mutter als Grund oder Vorwand für die straflose Tötung eines Kindes vorgeschoben werden. Er könne sich – so der Erzbischof – zwar vorstellen, dass durch eine Aberkennung des Lebensrechtes weniger Mütter an einer illegalen Abtreibung sterben würden. Doch diese Argumentation lasse die Todesrate der Ungeborenen völlig ausser Acht: „Wir sehen das nicht als einen Fortschritt. Es ist ein Rückschritt. Ich frage mich, wer das Leben jener Menschen schützen wird, die sich nicht selbst schützen können“, meint Mons. Burke mit Bezug auf die ungeborenen Menschen. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2522.html

10.01.2006   'Ich danke Gott, dass er mir dieses Geschenk gemacht hat' - Die italienische Schirennläuferin Isolde Kostner ist guter Hoffnung und verzichtet auf ihre weitere Schikarriere - "Meine nächste wunderschöne Herausforderung wird in Zukunft nicht der Kampf um eine Goldmedaille, sondern die Mutterschaft sein". Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12537

10.01.2006   Klonforscher Hwang fälschte weitere Stammzellstudie - Der südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk hat auch eine Studie über die angeblich ersten geklonten menschlichen Embryos aus dem Jahr 2004 gefälscht. Das teilte eine Kommission der National-Universität in Seoul mit. Mehr unter http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/580191.html

10.01.2006   Benedikt XVI. fordert klares Nein zur vorherrschenden Kultur des Todes - Predigt in der Sixtinischen Kapelle am Hochfest der Taufe des Herrn. Papst Benedikt XVI. taufte am Sonntag, dem Hochfest der Taufe des Herrn, zum ersten Mal in seinem Pontifikat zehn Neugeborene und forderte die Gläubigen dazu auf, der "vorherrschenden" Kultur des Todes mit einem entschiedenen und deutlichen "Nein" entgegenzutreten. Mehr unter http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=82441

09.01.2006   Österreichs Sozialisten prüfen 'rechtliche Schritte' gegen Bischof Laun - Aufregung bei Sozialistischer Jugend wegen Aussagen von Andreas Laun zu Abtreibung und NS-Zeit. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12524

09.01.2006   Indien: Bis zu zehn Millionen weibliche Föten abgetrieben - In Indien sind Töchter wegen der Aussteuer eine teure Angelegenheit. Immer mehr Eltern, vor allem Frauen mit guter Schulbildung, treiben deshalb gezielt weibliche Föten ab. Laut einer Studie waren es vermutlich bis zu zehn Millionen in den letzten 20 Jahren. Wie das angebliche "Frauenrecht Abtreibung" das weibliche Geschlecht dezimiert. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,394209,00.html

09.01.2006   Ärzteblätter wollten Abtreibungs-Studie nicht publizieren - Wissenschaftler Prof. David Fergusson ist kein Abtreibungsgegner, aber er hält es für „wissenschaftlich unverantwortlich“, kontroverse Ergebnisse nicht zu veröffentlichen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12520

08.01.2006   Der "Erlösungstod" damals und heute - In seiner Nürnberger Zelle schreibt der Hauptangeklagte, der deutsche Arzt Karl Brandt: "Euthanasie ist kein Massenmord, sondern Erlösungstod, nichts weiter als fortgeführte Humanität." Der Satz ist so elegant formuliert, dass er auch heutzutage von nicht wenigen Verfechtern der Euthanasie unterschrieben würde. In seinem Tagebuch hält Brandt fest, wie er von Hitler beauftragt wurde, "die Befugnisse von Ärzten zu erweitern, unheilbar Kranken den Gnadentod zu gewähren." Mehr über das damalige Euthanasieprogramm zur Eliminierung sogenannt "lebensunwerten Lebens" im ZDF-Beitrag "Ärzte unterm Hakenkreuz" unter http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,2116546,00.html

07.01.2006   US-Abtreibungseinrichtung geschlossen - Die einzige Abtreibungsanstalt in Südwestmissouri wurde im Oktober zugesperrt. Der Kinder- und Lebensschutz feierte die Schliessung als Sieg. Die Anstalt hatte jedes Jahr 1.500 mal unerwünschtes menschliches Leben beseitigt. Die Administratorin der Anstalt, Michelle Turner-Collins, erklärte vor der Lokalpresse, das Umfeld in Missouri sei „so feindlich“ geworden, daß die Überwindung der laufend aufgerichteten Hindernisse immer schwieriger wurde. Frau Turner-Collins betonte, dass die Anstalt keine finanziellen, medizinischen oder Probleme mit den Behörden gehabt habe. Das Abtreibungshaus war über 30 Jahre in Betrieb und tötete Kinder bis zur 16. Schwangerschaftswoche. Die Tötungsanstalt wandte sich an 10 oder 15 Ärzte in Springfield oder in der Umgebung der Stadt und bat sie, ambulante Kinderabtreibungen durchzuführen, erklärte Frau Turner-Collins. Alle hätten sich geweigert. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2503.html oder in Englisch unter http://www.nrlc.org/news/2005/NRL11/MissouriClinic.html

07.01.2006   Sigmund Freud, Nazis und die 68er - Er gilt als Urvater der sexuellen Revolution: Sigmund Freud, geboren vor 150 Jahren. Doch statt Eros regiert im Freud-Jahr 2006 Thanatos. In den Sechzigern und Siebzigern gingen sowohl Linke als auch Liberale davon aus, dass der Faschismus und besonders der Holocaust die pervertierte Folge sexueller Unterdrückung seien. In seinem viel diskutierten Werk „Die Gesellschaft und das Böse: Eine Kritik der herrschenden Moral“ (1967) resümierte der Philosoph Arno Plack, es sei „kurzschlüssig zu meinen, alles das, was in Auschwitz geschah, sei typisch deutsch. Es ist typisch für eine Gesellschaft, die die Sexualität unterdrückt.“ Viele der Veränderungen im Bereich der „Politik des Privaten“, für die sich die 68er einsetzten – antiautoritäre Kindererziehung, Kommune-Experimente, das „Zerschlagen der Kleinfamilie“, neu verhandelbare Sexualmoral und Geschlechterbeziehungen, Skepsis gegenüber Monogamie, offensive Promiskuität –, resultierten aus einer Abgrenzung gegen die vermeintliche Erbschaft des Faschismus. Viele 68er glaubten, dass der sexuelle Konservatismus, in dem sie aufgewachsen waren, eine verwässerte Fortsetzung der Sexualpolitik der Nazis sei, und ihr Traum der sexuellen Befreiung beruhte auf ihrer Lesart des Nationalsozialismus, der als grundsätzlich sexualfeindlich galt. Diese Interpretation des Dritten Reichs war aber schlicht falsch. Freud seinerseits hätte nie einer so simplen Repressionsthese das Wort geredet. Aber für seine Vulgarisierer und Popularisierer funktionierte es glänzend, denn auf diese Weise konnte die konservative CDU-Kultur als dem Dritten Reich ähnlich (statt als ihr Konterpart) dargestellt werden. Es kann gar nicht genug unterstrichen werden, wie erfolgreich diese Argumentationslinie war. Sie trug in hohem Masse dazu bei, der sexuellen Revolution, die bald darauf das Land erfasste, ein Gefühl der moralischen Rechtschaffenheit zu verleihen. Alles, was mit der Sexwelle einherkam, von Beate-Uhse-Läden und Oswalt Kolles Aufklärungsfilmen bis zu Günther Hunolds Soft-core-Schulmädchenreports, galt als Ausdruck des antifaschistischen Kampfes. Auch die Tatsache, dass Deutschland schon 1968 den grössten Pornomarkt der Welt hatte. Eine schonungslose Analyse von Dagmar Herzog unter http://www.cicero.de/97.php?ress_id=7&item=974

07.01.2006   Daniel Regli: "Die 68er-Revolte wird zur Falle!" - Sie wollten Freiheit und das Gute. Doch aus der Sicht des 47jährigen Historikers und PR-Agenten mündeten die guten Vorsätze aus links-liberalem Haus in ein Desaster. Seine Gedanken dazu hat er im Buch "Die 68er-Falle" zusammengefasst. "Macht aus dem Staat Gurkensalat!" lautet ein Wandspruch auf der Titelseite von Daniel Reglis Buch "Die 68er-Falle". Dem willigen Gourmet beschreibt er darin, was es dazu braucht: unverkennbar rote Zutaten, angereichert mit viel feingeriebenem Grünzeug und pikantem Nachgeschmack. Zwei Fragen aus einem Interview mit Daniel Regli über sein Buch: "Sie sprechen von 50 Millionen Abtreibungen pro Jahr - was hat das mit den Linken zu tun?" Regli: "Es ist die Umsetzung von dem, was der Philosoph Jean-Paul Sartre sagt: Der Mensch müsse sich immer wieder selbst entwerfen. Das sei der Sinn des Lebens. Was in den Weg kommt, muss weg. Wenn es ein Kind ist, dann muss das eben eliminiert werden. Eine traurige Sache, denn ein Mensch, der sich immer wieder selbst entwerfen muss, hat kein Fundament." Frage: "Sie schreiben auch über den deutschen Politiker Volker Beck, der "Sex mit Kindern entkriminalisieren" will. Inwieweit gehört Pädophilie mit zu jener Falle?" Regli: "Wenn sich alle entfalten können, dann fühlt sich der Pädophile zu kurz gekommen. Er sagt dann: 'Alle dürfen das, nur ich nicht.' Diejenigen, die die sexuelle Revolution orchestrierten, sprachen von sexuellen Bedürfnissen von Kindern, zum Beispiel Sigmund Freud und Wilhelm Reich. Man verkennt jedoch, dass diese Sexualisierung der Kinderseele extrem schadet. Man redet über den Körper und momentane Empfindungen. Doch die tragischen Folgen werden ausgeblendet." Das ganze Interview unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/360-Ethik_&_Gesellschaft/28792-Daniel_Regli:_Die_68er-Revolte_wird_zur_Falle!/

07.01.2006   Schweiz: Religionszugehörigkeit beeinflusst Geburtenzahlen - Am meisten Kinder haben Hindu-Frauen (durchschnittlich 2,79), am wenigsten Frauen ohne religiöse Zugehörigkeit (1,11). Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12508

07.01.2006   Koreanischer Klonskandal: Fast viermal mehr Eizellen verbraucht - Nun wurde bekannt, dass nach MBC-Recherchen Hwang für seine im US-Fachjournal „Science“ veröffentlichten Forschungsarbeiten 2004 und 2005 statt wie behauptet 427 insgesamt etwa 1600 Eizellen nutzte, d.h. fast vier Mal so viele. Angeblich war es Hwang und seinem Team nach eigenen Angaben 2004 weltweit erstmals gelungen, einen menschlichen Embryo zu klonen und davon Stammzellen zu isolieren. Im Frühjahr 2005 sei ihnen dies ein weiteres Mal mit wesentlich weniger, d.h. 185 Eizellen, gelungen. Die Studie stellte sich jetzt nach Untersuchung durch eine Kommission jedoch als komplette Fälschung heraus. (Quelle: ALfA-Newsletter vom 07.01.2006)

06.01.2006   Die EU in der Zange von Abtreibungslobbyisten - Jüngst wurden E-Mails von lebensfeindlichen Aktivisten publiziert, in denen sich diese ihres Einflusses auf die Europäische Union rühmen. Die veröffentlichten Mail-Texte stammen von Aktivisten des Abtreibungs- Netzwerkes ‘Planned Parenthood’ – einer Abtreibungslobby, die auch unter dem Decknamen ‘Katholiken für eine freie Wahl’ agiert –, und vom ‘Zentrum für reproduktive Rechte’. Es handelt sich um eine Vereinigung von Juristen, die sich für die Kinderabtreibung einsetzen. Der Briefverkehr wurde jüngst vom ‘Friday Fax’ veröffentlicht. Der ‘Friday Fax’ ist eine Publikation des ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitutes’. Es arbeitet in der Bewusstseinsbildung auf der Ebene der UNO und anderer politischer Institutionen. In den veröffentlichten E-Mails der lebensfeindlichen Gruppen wird eine umstrittene Studie diskutiert, die von der EU wegen eines Abkommens zwischen dem Vatikan und der Slowakei in Auftrag gegeben wurde. Das Abkommen will die Rechte medizinischer Angestellter schützen, die sich aus Glaubensgründen weigern, an Kinderabtreibungen und anderen unmoralischen oder menschenrechtswidrigen medizinischen Handlungen teilzunehmen. In einem der E-Mails erklärt Irene Donadio, eine Vertreterin des Abtreibungsnetzwerkes ‘Planned Parenthood’, dass die Schlussfolgerungen der EU-Studie alle Forderungen der Abtreibungslobby berücksichtigten und fügt ihrer Feststellung vier Ausrufezeichen an. Frau Donadio erklärt weiter, dass besonders das ‘Zentrum für reproduktive Rechte’ – die Gruppe lebensfeindlicher Rechtsanwälte – bei der Beeinflussung der EU-Expertengruppe eine „wunderbare Arbeit“ geleistet habe. Das umstrittene ‘Zentrum für reproduktive Rechte’ wird in der Expertise sogar zitiert. Auf Frau Donadios E-Mail antwortet Christina Zampas als Vertreterin des ‘Zentrum für reproduktive Rechte’. Sie wolle hinzufügen, dass zwei weitere Nichtregierungsorganisationen bei der Beeinflussung des Dokumentes eine wichtige Rolle gespielt hätten. Frau Zampas nennt eine Gruppe, die sich ‘Slovakia Pro-Choice’ nennt, und die sogenannten ‘Katholiken für eine freie Wahl’. Auf seiner Homepage berichtet das ‘Zentrum für reproduktive Rechte’, dass sich die Ergebnisse der EU-Studie stark auf hauseigene Analysen stütze. Demnach sollen die EU-Mitgliedsstaaten angeblich unter den internationalen Menschenrechten verpflichtet sein, Gewissensverweigerungen so zu regulieren, dass eine legale Kinderabtreibung keiner Mutter vorenthalten werden dürfe. Die EU-Studie ist rechtlich nicht bindend. Sie kann aber von Verfechtern der Abtreibung in ihrem hemmungslosen Kampf gegen Mutter und Kind verwendet werden. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2499.html

06.01.2006   Medizin für die Kinderseele boomt - In den USA ist die Zahl der Jugendlichen, die Psychopharmaka einnehmen, dramatisch angestiegen - auch deshalb, weil dort für solche Medikamente geworben werden darf. In Deutschland ist der Anstieg sogar noch extremer. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,393609,00.html

05.01.2006   Umfrage unter Vätern: Kinder machen glücklich - Rund 70 Prozent empfinden ihr Leben mit Kindern als erfüllter. Je mehr Kinder die Familie hat, desto grösser ist das gefühlte Glück. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12491

04.01.2006   Klonforscher Hwang: Vor keinem Mittel zurückgeschreckt - Der durch einen Fälschungsskandal diskreditierte südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk eine Mitarbeiterin zur Eizellspende für seine Forschung genötigt haben. Dies berichtete der Fernsehsender MBC. Mehr unter http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/578429.html

04.01.2006   Studie: Abtreibung begünstigt Entstehung von Depressionen - Frauen müssten über die Risiken einer Abtreibung Bescheid wissen, fordern Lebenschützer. In den USA wurde durch Aufklärung die Abtreibungsrate um bis zu 30 Prozent gesenkt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12486

03.01.2006   Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften gegen Ein-Kind-Politik - Es fehlt der Nachwuchs. Wissenschaftler empfehlen: Jede Frau ab 28 Jahren sollte ein zweites Kind bekommen dürfen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12479

03.01.2006   Erfolgsautor John LeCarré: Erschüttert über Praktiken von Pharmafirmen - In einem Interview gibt der britische Ex-Geheimdienstmitarbeiter und Krimiautor Auskunft über die Verfilmung seines Romans "Der ewige Gärtner", welche im Januar in die Kinos kommt. Darin thematisiert er einseitige Profitorientierung von Chemiemultis in der Dritten Welt. Die Hälfte der Medikamente, die in Afrika angeboten werden, seien Fälschungen, gibt der Autor zu bedenken. Pharmazeutische Unternehmen, die andererseits mit allen erdenklichen Mitteln gegen Generika kämpfen würden, weigerten sich, diese Fälschungen zu identifizieren, um die eigenen Medikamente nicht zu diskreditieren Das Interview mit John Le Carré unter http://www.welt.de/data/2006/01/03/826052.html?prx=1

03.01.2006   Noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten - Der Präsident der deutschen Bundesärztekammer Jörg-Dietrich Hoppe hat das Jahr 2005 als Wendepunkt in der öffentlichen Diskussion um die Euthanasie bezeichnet. Dies berichtete das ‘Hamburger Abendblatt’. Hoppe warnte vor einer Entwicklung hin zu „einer Euthanasie-Praxis wie in den Niederlanden und Belgien“. Er kritisierte besonders die Forderung des Hamburger Justizsenators Roger Kusch, die Euthanasie auch in Deutschland zu legalisieren. Ein derartiges öffentliches Eintreten für den Hilflosenmord hätte er noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2478.html

01.01.2006   Über 30 HIV-Infizierte auf wundersame Weise genesen - Über 30 HIV-Infizierte seien nach ihrer Hinwendung zur orthodoxen Kirche und einer Lebensweise nach dem Evangelium auf wundersame Weise genesen. Das berichtete der russische Nachrichtensender RIA Nowosti. Professor Dr. rer. med. Anatoli Berestow, Mönchspriester und Leiter des Seelsorge-Zentrums der Russisch-Orthodoxen Kirche zum Hl. Johannes von Kronstadt (Bild links: dessen Ikone), referierte über seine erstaunlichen Erfahrungen im Rahmen einer Konferenz über das Aids-Problem, die am Donnerstag vom Moskauer Klosterhof der orthodoxen Kirche in den USA organisiert worden war. "Wir sahen uns einem Fakt gegenüber, den ich als Arzt zuerst nicht glauben konnte. Nach Massgabe dessen, wie sich die jungen Leute immer mehr der Kirche zukehrten und nachdem sie, früher Drogensüchtige, sich eine Lebensweise nach dem Evangelium angeeignet hatten, hatten viele von ihnen bei HIV-Tests keinen positiven Befund mehr. Ich kann mindestens 33 solcher Fälle aufzählen", sagte Berestow. Wie er weiter berichtete, habe sich einer der Erkrankten, die sich an das Zentrum gewendet hatten, auf der Intensivstation in einem äusserst schweren Zustand befunden. "Er hatte nur noch einen oder zwei Tage zu leben. Doch ist er buchstäblich von den Toten wieder auferstanden, und jetzt ist er ein völlig gesunder Mensch, der arbeitet, aktiv Sport treibt und allwöchentlich zum Gottesdienst in die Kirche kommt", erzählte der Mönchspriester. Mehr unter http://de.rian.ru/society/20051201/42284314.html

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