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Trends und Hintergründe - Stets aktueller informiert, wo es um Gesundheit, Leben und Tod geht Hier finden Sie frühere Lebensschutz-Meldungen 2005
14.01.2007 Der einfache Griff zur „Pille danach“ - Immer mehr und immer jüngere Frauen greifen zur so genannten „Pille danach“. Angepriesen wird sie als Weg zur nachträglichen Verhütung. Wirken tut sie als Abtreibungsmittel. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/153-Vermischtes/29257-Der_einfache_Griff_zur_Pille_danach/
26.07.2006 ,Wissen Sie: Jede Frau will schwanger werden’ - Joan Luiz Aldea García, Produktionsleiter beim Kondomhersteller „Durex“ bekannte, er habe noch nie Kondome benutzt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14299
26.07.2006 Münchner Gehsteigberatung: Erfolg für Lebensschützer - Akut abtreibungs- gefährdeten Müttern darf auf Münchens Strassen unmittelbar vor einer Abtreibungspraxis Hilfe angeboten werden. Das entschied das Münchner Landgericht am Dienstag. Das Gericht wies eine Klage des Münchener Abtreibungspraktikers Friedrich Stapf zurück. Dieser versuchte, die sogenannte Gehsteigberatung vor seiner privaten Anstalt loszuwerden. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3601.html
26.07.2006 ,Jeder Mensch hat einmal genauso ausgesehen wie diese Embryonen…’ - Kritik an der Entscheidung des EU-Ministerrates zur Forschung mit embryonalen Stammzellen kommt vom Bundesverband Lebensrecht und vom IMABE-Institut. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14297
19.07.2006 Deutsche Rechtssprechung: Widersprüchliches aus Karlsruhe - Der "Schwangerschaftsabbruch" nach Beratung nicht mehr "rechtswidrig, aber straffrei"? In Karlsruhe ignoriert ein Senat die Rechtsprechung des anderen - Ein Kommentar von Bernward Büchner / Die Tagespost. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14236
18.07.2006 Österreich: 'Aufruf zum Frieden mit den ungeborenen Kindern' - Am vergangenen Wochenende startet in Salzburg der "pro-life-marsch" - Die Sozialistische Jugend war mit einer Gegenveranstaltung dabei und sprach im Zusammenhang mit der Abtreibung von einem "unantastbarem Frauenrecht". Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14227
18.07.2006 Embryonenschutz-Debatte: Showdown zwischen Bush und Senat - Der Streit um die Stammzellforschung bringt George W. Bush in schwere Bedrängnis. Der Senat wird morgen aller Voraussicht nach eine Lockerung der strengen Gesetze beschliessen. Der US-Präsident will in diesem Fall das erste Veto seiner Amtszeit einlegen - gegen die Mehrheit im Volk und in der eigenen Partei. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,427309,00.html
14.07.2006 Genfer Forscher vergreifen sich an den ersten 69 Schweizer Embryonen - Genfer Forscher können erstmals Stammzellen aus eingefrorenen überzähligen Embryonen aus der Schweiz gewinnen: Ende Juni sind 69 Embryonen von Lausanne nach Genf gebracht worden. Bisher wurden die Stammzellen aus dem Ausland eingeführt. Mehr unter
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/645486.html
13.07.2006 US-Gericht entscheidet gegen Homo-Ehe - Oberstes Gericht im US-Bundesstaat New York: Gleichgeschlechtlichen Paaren nicht das Recht auf Eheschliessung gewähren - Christliche Koalition: Gesunde Menschenverstand hat gesiegt . Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14178
10.07.2006 China: Ein-Kind-Strategie entpuppt sich als Fehler - Jahrzehntelang verfolgte China eine strikte Ein-Kind-Politik, um der vorausgesagten Bevölkerungsexplosion zu entgehen. Nun entpuppt sich diese Strategie als Fehler: Das bevölkerungsreichste Land der Welt droht zu überaltern. Das bringt nicht nur Probleme mit dem Pensions- und Sozialsystem mit sich. Denn schon in wenigen Jahren könnten der weiterhin rasant wachsenden Wirtschaft die Arbeitskräfte fehlen - während es immer mehr Pensionisten gibt. Mehr unter
http://www.orf.at/060630-1154/index.html
27.06.2006 Beihilfe zum Selbstmord führt bei Ärzten zu psychischen Schäden - Die Euthanasie hat auch Nebenwirkungen für Ärzte: Sie leiden darunter, sich am Tod des Patienten schuldig zu wissen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14037
27.06.2006 Deutschland: Thüringen und Sachsen wollen weniger Abtreibungs-Unterstützung geben - Die Einkommensgrenze, ab der die Abtreibungskosten übernommen werden, soll gesenkt werden. In 80 Prozent der Fälle übernahm im 1. Quartal 2006 der Staat die Kosten. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14046
27.06.2006 Grossbritannien: Babys wegen Klumpfuss abgetrieben - Schon wenn das Ungeborene kleine Deformationen aufweist, wird den Eltern eine Abtreibung nahe gelegt, zeigt eine Statistik aus Grossbritannien. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13924
27.06.2006 Vatikan warnt ,Amnesty’, sich für ein Recht auf Abtreibung einzusetzen - Renato Kardinal Martino: Wenn sich „Amnesty International“ aktiv für ein Recht auf Abtreibung einsetzt, „dann sind sie als Verteidiger von Menschenrechten disqualifiziert.“ Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14003 Was die wenigsten 'Amnesty'-Mitglieder wissen: Peter Benenson, der verstorbene Gründer von 'Amnesty International', konvertierte im Jahre 1966 zur katholischen Kirche.
27.06.2006 Deutsche Bischofskonferenz distanziert sich von 'Donum vitae' - Mitarbeit im Verein 'Donum vitae' und bestimmte Dienste innerhalb der katholischen Kirche sind unvereinbar. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=14040
15.06.2006 Grüne in Nordrhein-Westfalen: Embryonen unbedingt schützen, oder auch nicht! - Auf deutliche Kritik innerhalb der Deutschen Grünen Landtagsfraktion ist der Vorstoss von Ministerpräsident Wolfgang Clement für eine Überprüfung des Embryonenschutzgesetzes zur Ermöglichung von Präimplantationsdiagnostik (PID) und Forschung an embryonalen Stammzellen gestossen. Die Forschung an embryonalen Stammzellen sei mit der Menschenwürde und dem Grundgesetz ebenso unvereinbar wie die Selektion von im Reagenzglas erzeugten Embryonen, äusserte sich die wissenschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Dr. Ruth Seidl MdL. Gerade Nordrhein-Westfalen als wichtiger Forschungsstandort stehe hier in einer besonderen Verantwortung. Aus diesem Grund sprechen sich die Grünen auch dafür aus, die Forschung an adulten Stammzellen weiter auszubauen, um die damit verbundenen Chancen für die Therapie vieler Krankheiten zu nutzen. Auch die Grünen würden grundsätzlich medizinische Forschung befürworten, die dazu beitragen könne, kranken Menschen zu helfen. In der derzeitigen Diskussion gehe es jedoch darum festzuhalten, dass Ethik und Menschenwürde Vorrang haben müssten vor vermeintlichen wirtschaftlichen Vorteilen, so wie es auch Bundespräsident Rau in seiner Rede betont habe, so die arbeits- und gesundheitspolitische Sprecherin Barbara Steffens MdL. Soweit, so gut! Erstaunlich aber, dass eine derart entschiedene grünethische Haltung sich plötzlich in nichts auflöst, wenn der zu schützende Embryo zufällig ein von seiner Mutter nicht gewollter ist. Dann wird dem kleinen Menschlein durch den perfekten Zaubertrick jegliche Menschenwürde schwuppdiwupp abgesprochen und der unwilligen Mutter jegliche Selektionsgewalt über Sein oder Nichtsein des jungen Lebens übertragen. "Menschenwürdig" kann nach grüner Lesart in einem solchen Fall auch der Entscheid sein, den kleinen, im Fruchtwasser schwimmenden Knirps aus seiner bergenden Hülle abzusaugen oder mittels anderer geeigneter Mittel nachhaltig aus dem Leben zu befördern. Quelle:
http://www.gruene.landtag.nrw.de/Web-alt/archiv/2001/pm01/pm54-01.htm
14.06.2006 Wiener Universität: Fadenscheinige Begründung für Vortragsverbot - Am vergangenen Dienstag hätte an der Universität Wien eigentlich ein Vortrag der ‘Jugend für das Leben’ stattfinden sollen. Die Lebensschützer wollten über das Leiden von Frauen berichten, die durch die Abtreibung geschädigt wurden. Eine Mitarbeiterin eines Wiener Theaters wollte dazu über ihre eigene Erfahrung sprechen. Mit dem Vorwand, dass der letzte Vortrag der Lebensschützer an der Universität Wien Mitte Mai durch pöbelnde Linksradikale schwer gestört worden war, verbat der Vizerektor der Universität Wien – Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Jurenitsch – wenige Tage vor der Veranstaltung den Auftritt der Referentin. Die Vortragende musste sich mit den interessierten Jugendlichen in die Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde zurückziehen. Als Begründung für die Absage des bereits bestätigten Referats führte der Vizerektor „zu erwartende Schwierigkeiten“ an. Damit dürfte er Störungen gewaltbereiter Extremisten gemeint haben. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die radikale ‘Sozialistische Linkspartei’ und das umstrittene sogenannte ‘Frauenreferat der Österreichischen Hochschülerschaft’ Proteste angekündigt. Der Homepage der ‘Österreichischen Hochschülerschaft’ ist jetzt zu entnehmen, dass militante Abtreibungsbefürworter eine gezielte Kampagne planen, um Lebensrechtlern den Zugang zu den Universitäten zu verbieten. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3371.html
14.06.2006 Die Wandlung des Dr. Bernard Nathanson vom NY-Abtreibungsarzt Nr.1 zum Lebensschützer - Er war einer der Wegbereiter der liberalisierten Abtreibung in den USA als Gründer der Vereinigung für die Aufhebung des gesetzlichen Abtreibungsverbotes NARAL (National Association for Repeal of Abortion Law), die später in Aktionsliga für das Recht auf Abtreibung (National Abortion Rights Action League) umbenannt wurde. Dies war die erste politische Aktionsgruppe für die Abtreibung in den USA. Dr. Nathanson war Gründer und Direktor der grössten Abtreibungsklinik der USA in New York. Unter seiner Leitung arbeiteten 35 Ärzte von morgens 8:00 Uhr bis um Mitternacht nur zum Zweck, Kinder abzutreiben. In seiner persönlichen Verantwortung sind ca. 75 000 Kinder abgetrieben worden. Derselbe Mann sagt heute: "Das menschliche Leben beginnt mit der Empfängnis, der Befruchtung und von da ab ist die empfangene Person ein menschliches Wesen. Es gibt keinen Punkt, an dem ein Wechsel stattfinden würde von einem Nichts zu einem Etwas, von einer Unperson zu einer Person. Es gibt keinen plötzlichen Umschlag bei der Entwicklung im Uterus, und deshalb ist das Leben ein kontinuierliches Spektrum von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Ich glaube, dass die Zulassung der Abtreibung die planmässige Zerstörung dessen bedeutet, was unbestreitbar und eindeutig menschliches Leben ist.“ Mehr unter
http://www.aktion-leben.de/Zeitdokumente/sld001.htm
14.06.2006 Zwingt EU-Parlament Deutschland zur Unterstützung von verbrauchender Embryonenforschung? - "Das 7. EU-Forschungs-Rahmenprogramm muss eine finanzielle Förderung der Forschung mit embryonalen Stammzellen ausschliessen“. Das fordert Monika Hoffmann, die Medienbeauftragte der ‘Christdemokraten für das Leben’. Das EU-Parlament entscheidet heute Mittwoch über die Vergabe und Verwendung der Fördermittel. „In einigen Ländern der EU – zum Beispiel in Grossbritannien – wird schon Forschung mit embryonalen Stammzellen betrieben. Dabei sind die Heilungsaussichten beim Einsatz adulter Stammzellen nicht nur grösser: Es müssen dafür auch keine menschlichen Embryonen zuerst im Labor erzeugt und anschliessend getötet werden.“ In Deutschland ist die Embryonenforschung verboten. Jetzt hat der ‘Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie’ (ITRE) einen Änderungsantrag eingebracht, nach dem eine EU-Finanzierung von Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen ausdrücklich vorgesehen ist. Sollten die EU-Parlamentarier dem Antrag folgen, würde der deutsche Steuerzahler gezwungen, eine in Deutschland verbotene Forschung mitzufinanzieren. Dagegen hat der Rechtsausschuss (JURI) des Europäischen Parlaments – der im Zusammenhang mit den neuen Technologien für ethische Fragen zuständig ist – in seiner Sitzung vom 4. Mai dafür gestimmt, Forschungen, welche Menschen-Embryonen oder Menschen-Stammzellen gebrauchen oder herstellen, von der Finanzierung auszunehmen. Der Deutsche Bundestag hat sich in der Vergangenheit mehrfach gegen die Förderung der verbrauchenden Forschung am Menschen ausgesprochen. Er ist nun herausgefordert, die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips zu verlangen. Dieses besagt auch, dass EU-Gelder für Technologien, die in den Mitgliedstaaten kontrovers diskutiert oder gar verboten sind, nicht eingesetzt werden dürfen. Neben Deutschland kritisieren Polen, Slowenien, die Slowakei, Österreich, Malta und Luxemburg den Vorschlag des ‘Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie’. „Ein Ausschluss der embryonalen Stammzellforschung soll auch Menschenrechtsverletzungen und der Ausbeutung von Frauen als Eizellspenderinnen, vorbeugen wie dies in Rumänien durch englische Forscher und auch in Korea geschah“, so Frau Hoffmann. „Es gibt keine einsichtigen Gründe, eine Forschung zu bewilligen, die das EU-Parlament in einer anderen Resolution verboten hat. Statt dessen sollten nur ethisch einwandfreie, erfolgversprechende Alternativen, wie die adulte Stammzellforschung oder Forschung an Stammzellen aus der Nabelschnur, gefördert werden." Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3367.html
14.06.2006 China: Prominenter Menschenrechtler inhaftiert - Chen Guangcheng wies nach, dass die Regierung Abtreibungen und Sterilisationen erzwungen hatte. Er ist seit Monaten inhaftiert, jetzt droht ihm ein Prozess. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13922
14.06.2006 Deutscher Rechtsstaat kapituliert vor Abtreibungsstrafrecht - „Die medizinische Indikation müsste auf eine unmittelbare Gefährdung des Lebens der Mutter beschränkt werden“, fordert Sozialwissenschaftler Manfred Spieker im kath.net-Interview unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13931
14.06.2006 Neues vatikanisches Dokument zum Thema "Familie und menschliche Fortpflanzung" - Päpstlicher Rat für die Familie warnt darin vor der Destabilisierung der Familie und den Risiken der Genmanipulation. Das Dokument wurde bereits am 06.06.2006 vorgestellt. Mehr unter
http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=90422
14.06.2006 Grossbritannien: Babys wegen Klumpfuss abgetrieben - Schon wenn das Ungeborene kleine Deformationen aufweist, wird den Eltern eine Abtreibung nahe gelegt, zeigt eine Statistik aus Grossbritannien. Mehr unterhttp://www.kath.net/detail.php?id=13924
03.06.2006 China: Behörden schliessen 201 Abtreibungskliniken - Ein-Kind-Politik führt zu Frauenmangel – Pro Jahr mindestens zwei Millionen Abtreibungen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13845
01.06.2006 Niederlande, quo vadis? Jeder Vierte befürwortet Pädophilenpartei - In den Niederlanden soll es bald eine Partei geben, die für eine Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern eintritt. Diese Tatsache alleine ist schon erschreckend genug. Das gehört doch verboten – das sollte man meinen, aber: Eine niederländische Umfrage sagt etwas anderes und fördert Unfassbares zu Tage. Jeder Vierte befürwortet die Gründung der Partei! Die Begründung: Eine Pädophilenpartei zu verbieten, lehnen die Befragten als unzulässige Form der Zensur ab. Andererseits sprechen sich aber zwei von drei Niederländern dafür aus, dass die Förderung oder Beschönigung von Pädophilie unter Strafe gestellt werden sollte. Die Pädophilen haben grosse Zukunftsvisionen: Die Partei, die den Namen "Nächstenliebe, Freiheit und Verschiedenheit" (NVD) tragen soll, leitet sich, wie lokale Medien berichten, aus der Pädophilenbewegung "Martijn" ab. Sie will schon 2007 an der Parlamentswahl teilnehmen. Die Parteigründer sehen ihre Hauptaufgabe darin, Pädophilie in der niederländischen Gesellschaft akzeptabel zu machen. So setzen sie sich dafür ein, die gesetzliche Altersgrenze für sexuelle Kontakte von Kindern von derzeit 16 auf 12 Jahre zu senken und schliesslich ganz abzuschaffen. Im Rahmen der Erziehung müssten Kinder auch mit Sex bekannt gemacht werden, denn Verbote machten sie nur neugierig, so ein NVD-Sprecher. Auf freiwilliger Basis sollten nach ihrer Ansicht Kinder auch ab 12 Jahren in Pornofilmen mitwirken, rauchen, Alkohol trinken und wählen dürfen. Quelle:
http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/S25/object_id__47667/hxcms/index.html
27.05.2006 Deutschland: Die dunkle NS-Vergangenheit von "Pro Familia" - Eine Untersuchung von Hubert Hecker. Seit Jahrzehnten arbeitet jene Organisation, die für die Mehrzahl der vorgeburtlichen Kindertötungen in Deutschland verantwortlich ist, mit Täuschung und Trug. Zähneknirschend hat das Bistum Fulda seine Schuld und Schande eingestehen müssen. Die Diözese hatte während der ökumenischen „Woche für das Leben“ mit dem berüchtigten Abtreibungsverband ‘Pro Familia’ ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm beworben. Anschliessend beklagte sich die Landesgeschäftsführerin von ‘Pro Familia’ Hessen, Frau Brigitte Fuchs, über diese Abgrenzung von Seiten der Katholischen Kirche. Frau Fuchs wies auch Anklagen zurück, welche ‘Pro Familia’ in die Nähe von Kinderschlachthöfen rückten oder als Abtreibungsorganisation identifizierten. 'Pro Familia’ sei eine „allgemein anerkannte Institution für Schwangerschaftskonfliktberatung“. Sie wünsche nichts sehnlicher, als „gemeinsam auch mit den Kirchen an den zentralen Problemfeldern der Gesellschaft“ zu arbeiten. Mit dieser Erklärung tat ‘Pro Familia’ nichts anderes, als was der Verband seit 50 Jahren tut: Werfen von verbalen Nebelkerzen, Vertuschung ihres brutalen Geschäfts mit der Abtreibung und Täuschung der Öffentlichkeit. Diese Taktik wurde schon bei der Namensgebung angewandt. Bei der Gründung der Organisation im Jahr 1952 hatten Wendungen wie „geplante Elternschaft“ oder „Geburtenkontrolle“ einen schlechten Ruf. Deshalb empfahl die US-Gründerorganisation „Birth Control League“ – später in „Planned Parenthood“ umbenannt –, den angestrebten Vereinszweck unter dem Namen ‘Pro Familia’ zu verstecken. In einer späteren Festschrift machte sich ‘Pro Familia’ darüber lustig, dass der Verein in den 50er Jahren vielfach von katholischen Pfarrgemeinden eingeladen wurde, weil man von einem familienfreundlichen Verband ausging.
‘Pro Familia’ verschweigt, dass der Verein aus dem Sumpf der nationalsozialistischen Rassenhygiene erwachsen ist. Gründer, erster Präsident und Ehrenpräsident bis 1984 (sic!) war Hans L. F. Harmsen († 1988), ein führender Kopf der nationalsozialistischen Rassenhygiene, der die „Aufartung“ der staatstragenden Schichten und eine Beseitigung der „schädlichen Erbmasse“ forderte. Der erste Präsident von ‘Pro familia’ war in der Zeit des Nationalsozialismus ein Vordenker der Hilflosen- und Behindertenmorde der Hitler-Schergen. Auch die Tatsache, dass Abtreibungsgesetze erstmals in Deutschland von den Nationalsozialisten ausgearbeitet wurden, deckt ‘Pro Familia’ mit dem Mantel des Schweigens zu. 1935 erlaubte das Hitler-Kabinett mit einer Gesetzesnovelle die Abtreibung von behinderten Menschen. Ab 1942 wurden massenweise schwangere Ostarbeiterinnen zur Abtreibung ihrer Kinder gedrängt oder gezwungen. Heute kommen die Abtreibungslobbyisten als selbsternannte Superliberale daher, die mit politisch korrekten Begriffen wie „Autonomie und Mündigkeit“ sowie „Menschenrecht auf reproduktive Selbstbestimmung“ Mord und Totschlag an ungeborenen Menschen salonfähig machen wollen.
‘Pro Familia’ nennt – im Einklang mit der herrschenden politischen Klasse – die vorgeburtliche Kindstötung mit nicht zu überbietendem Begriffszynismus „Schwangerschaftsabbruch“. In der ‘Pro-Familia’-Broschüre „about YOU“ wird die Abtreibung Kindern und Jugendlichen als eine künstlich herbeigeführte Regelblutung vorgestellt: „Schwangerschaftsabbruch heisst, dass die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut und mit ihr die (mehr oder weniger weit entwickelte) befruchtete Eizelle aus der Gebärmutter entfernt werden. Das kann durch Absaugen oder Ausschaben geschehen oder durch die Einnahme einer Pille, die die Abstossung des Gebärmutterinhalts bewirkt“ (Seite 73). Im Grundsatzprogramm 2000 lehnt ‘Pro Familia’ den derzeitigen Paragraphen 218 des deutschen Strafrechts inklusive „Zwangsberatung“ ab und fordert Abtreibungsfreiheit ohne Grenzen.
Gleichwohl beteiligt sie sich an den „Schwangerschaftskonfliktberatungen“ und kassiert für jede ihre Blitzberatungen mehr als 50 Euro. ‘Pro Familia’ betreibt in Hessen 26 Beratungsstellen und drei ambulante Abtreibungszentren in Kassel, Giessen und Rüsselsheim. 'Pro Familia' verdient also sowohl an den Beratungen wie an den Abtreibungen. Nach eigenen Angaben gehen in Deutschland 77% der 130.000 vorgeburtlichen Menschentötungen auf das Konto der Abtreibungsorganisation, die sich zynischerweise ‘Pro Familia’ nennt. Laut Paragraph 219 des deutschen Strafgesetzes hat die Beratung der schwangeren Mutter „die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen“ und ihr bewusst zu machen, „dass das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat“. Da bei ‘Pro Familia’ ein „materielles Interesse“ an Abtreibungen besteht, wird dieses Interesse die Beratungen tendenziell beeinflussen und bestimmen.
Es ist offensichtlich eine Lüge und Täuschung der Öffentlichkeit, wenn die Landesgeschäftsführerin von ‘Pro Familia’ Hessen behauptet, dass die Organisation „in voller Übereinstimmung mit dem Gesetz“ die Schwangerschaftskonfliktberatungen durchführt. Auf diesem Hintergrund hatte der Hessische Landesrechnungshof der Landesregierung schon 2003 empfohlen, den Beratungsstellen von ‘Pro Familia’ die staatliche Anerkennung und damit die Fördergelder zu entziehen. Ausserdem hatte ‘Pro Familia’ in den Jahren 2001 und 2002 sexualpädagogische Gruppenveranstaltungen als 1.993 individuelle Beratungsfälle deklariert und vom Staat abkassiert. Quelle:http://www.kreuz.net/article.3253.html
26.05.2006 England: Die Rache der Abtreibungsvollstrecker - Der 74jähriger Lebensrechtler Edward Atkinson sitzt seit einer Woche im Gefängnis. Sein Vergehen: Er schickte Bilder von Kindern, die durch Abtreibung ums Leben kamen, an die Klinik in der Stadt King's Lynn, welche auch Abtreibungen durchführt. Das Krankenhaus fand jetzt eine weitere Form der Vergeltung. Sie verweigert dem Lebensschützer nach Abbüssung seiner Haftstrafe eine dringend benötigte Hüftoperation und will an ihm ausschliesslich lebensrettende Massnahmen durchführen. Der Präsident der britischen Lebensrechtsorganisation ‘Life League’ nannte die Entscheidung „empörend, lächerlich und unfair“: „Würden Sie einem Mörder oder einem Pädophilen die medizinische Behandlung verweigern?“ Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3180.html
26.05.2006 Polizeieinsatz: Gewalt militanter AbtreibungsbefürworterInnen gegen Pro-Life-Vortrag an Wiener Universität - Am Donnerstag vor einer Woche wurde in Wien der Vortrag über die ideologischen Hintergründe der Abtreibungsgewalt durch einen aufmarschierten Stürmertrupp praktisch unter Beweis gestellt. Die Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’ hatte zu einem Vortrag in das Neue Institutgebäude der Universität Wien eingeladen. Der Titel der Veranstaltung lautete „Abtreibung und Machtmissbrauch – Ideologische Hintergründe struktureller Gewalt“. Als Referent war der Präsident von 'Jugend für das Leben', Diplomingenieur Martin Minkowitsch, vorgesehen. Nach einem Bericht auf der Webseite der ‘Jugend für das Leben’ wurde die Veranstaltung durch gewaltbereite Extremisten massiv gestört. Radikalen Ideologen setzten sich mit Stänkereien, Provokationen und Einschüchterungsversuchen in Szene und entwendeten auch Universitätseigentum. Der linksextreme Trupp zerriss Informationsmaterialien und verunstaltete Wände und Tische mit Aufklebern und Transparenten blasphemischen Inhalts, unter anderem mit dem
Hassspruch: „Hätte Maria abgetrieben, wär’ uns das erspart geblieben“ oder "Gebärmutter-Milizen stoppen!" (vgl. Bilder). Gleichzeitig wurde der jugendliche Referent durch lautstarke Beschimpfungen der anwesenden Randalierer niedergebrüllt: „Klerikalfaschisten, Austrofaschisten, Frauenverachtung“. Die Spezialeinheit ‘Wega’ der Wiener Polizei musste schliesslich einschreiten, um die Stürmertruppe unter Kontrolle zu bringen. Bei den Randalierern handelte es sich nach Angaben der ‘Jugend für das Leben’ um „mehr oder weniger gepflegt wirkende Individuen beiderlei Geschlechts“. Nachdem der Vortragende festgestellt hatte, dass das Mikrophon gestohlen worden war, blieb ihm nichts anderes übrig, als Auszüge seines Vortrags an der Wandtafel niederzuschreiben. Dabei beleuchtete er die ideologischen Hintergründe, welche die Tötung ungeborener Menschen ermöglichen oder gar fördern. Die ‘Jugend für das Leben’ erklärt auf ihrer Homepage, aus dem Abend eine Lehre gezogen zu haben: „Wer das Töten ungeborener Kinder propagiert, wird auch mit geborenen Menschen nicht zimperlich umgehen. Es ist jederzeit mit Gewalt gegen Lebensschützer zu rechnen.“ Bereits im Januar war in Wien eine Veranstaltung von JfdL massiv gestört worden (vgl. untenstehende Meldung). Als Fazit ruft ‘Jugend für das Leben’ auf, sich verstärkt für ein Klima des Lebens einzusetzen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3263.html
26.05.2006 Wien: Massive Störung des Referats einer PAS-Betroffenen - Am 16. Januar 2006 lud die Vereinigung 'Jugend für das Leben' zu einem Vortrag auf der Wiener Universität für Bodenkultur ein. Ingrid Fürstner sprach über ihre Erfahrung mit der Abtreibung. Sie selbst ist Betroffene des PAS (Post Abortion Syndrome oder Nach-Abtreibungs-Syndrom) und litt nach der Abtreibung unter schweren Depressionen und Angstzuständen. Viele Frauen leiden im Stillen und oft sogar unbewusst unter einer Abtreibung und trauen sich nicht darüber zu sprechen. Das sehr persönliche Zeugnis dieser Frau wurde durch eine gezielte Aktion aggressiver Abtreibungsideologen gestört. Circa 20 Abtreibungsbefürworter setzten sich am Beginn in die ersten Bankreihen und kehrten der Vortragenden respektlos den Rücken zu. Alle trugen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Abtreibung ist Frauenrecht“. Sie erklärten, sie würden die Veranstaltung durch einen „Schweigeprotest“ boykottieren und forderten andere Teilnehmer auf, das Gleiche zu tun. Frau Fürstner liess sich von diesem Protest nicht beeindrucken. Sie sprach offen über ihre bewegte Lebensgeschichte und ihr jahrelanges Leiden nach der Abtreibung. Mehrmals betonte sie, dass Abtreibung für die Frau nie eine Lösung sein könne, und berichtete auch von anderen Frauen, die durch die Abtreibung psychisch zerstört wurden. Im Anschluss an das Zeugnis begann eine heftige Debatte. Die Abtreibungsbefürworter leugneten das Post-Abortion-Syndrom und behaupteten, die Leiden der betroffenen Frauen kämen nicht von der Abtreibung, sondern hätten andere Ursachen. So ergaben sich leider statt einer konstruktiven Diskussion nur ideologiegeladene Verbalattacken. Eines zeigte dieser Zwischenfall aber doch: Das Thema „Abtreibung“ lässt niemanden kalt. Es trifft den Menschen im Innersten. Das lebhafte Wortgefecht brachte die Abtreibungsideologie so offen ans Tageslicht, wie es sonst nur selten geschieht. Konfrontation sei immer besser als Beschönigung und Schweigen, so das Fazit von 'Jugend für das Leben'. Quelle:
http://www.youthforlife.net/detail.php?id=357
26.05.2006 Rapper MC Piper trauert über sein abgetriebenes Kind - In der berührenden SingleCD der erfolgreichen US-Band Flipsyde mit dem Titel "Happy Birthday" entschuldigt sich der Vater bei seinem abgetriebenen Kind. "Happy Birthday" ist mit Sicherheit einer der emotionalsten und persönlichsten Lyric-Songs der Band "Flypside" aus Oakland / Kalifornien und ein Track, der jeden Hörer sofort berührt, schreibt die internationale Musikkritik. Chef-MC Piper schildert hier seine Erfahrung, wie es war, als er die schwere Entscheidung einer Abtreibung im Nachhinein bereut hat. Wie viele andere Männer auch leidet der Rapper sehr an seiner vor Jahren mit der Freundin begangenen Tat und versucht, sich mit dem Song bei seinem Kind zu entschuldigen. "Happy Birthday" stieg letzte Woche in den Austria Ö3-Hörercharts auf Platz 10 (update 19. April 2006), auf der deutschen M-TV Hitlist Platz 8. Hier die deutsche Textübersetzung von Happy Birthday:
Bitte akzeptier meine Entschuldigung, ich frage mich was gewesen wäre.
Wärst du ein kleiner Engel geworden oder ein Böser?
Oder ein kleiner netter Junge mit wunderschönen braunen Augen.
Ich habe für den Mord gezahlt bevor sie das Geschlecht feststellen konnten,
unser Leben vor deinem Leben zu wählen bedeutete deinen Tod.
Und du hast niemals die Chance bekommen jemals deine Augen zu öffnen,
manchmal frage ich mich ob du als Fötus um dein Leben gekämpft hast.
Wärst du ein kleines Genie geworden? In Mathe verliebt?
Hättest du in deinen Schulsachen gespielt und mich böse gemacht?
Wärst du ein kleiner Rapper geworden wie dein Vater The Piper?
Hättest du mich dazu gebracht mit dem rauchen aufzuhören
indem du eines meiner Feuerzeuge findest?
Ich frage mich wie deine Hautfarbe und die Form deiner Nase wäre,
und die Art wie du gelacht oder gesprochen hättest, schnell oder langsam.
Ich denke jedes Jahr darüber nach, also habe ich mir einen Stift genommen.
Happy Birthday, ich liebe dich, wer immer du auch gewesen wärst.
Happy Birthday,
Was ich dachte war ein Traum
Wünsch dir etwas
Es war so real wie es zu sein schien
Ich habe einen Fehler gemacht
Ich habe Millionen Entschuldigungen, warum du gestorben bist.
Und andere Leute haben ihre eigenen Gründe für Totschlag.
Wer kann sagen dass es funktioniert hätte und wer kann sagen das es nicht funktioniert?
Ich war jung und kämpfte, aber alt genug um ein Vater zu sein.
Die Angst zu werden wie mein Vater ist nie verschwunden,
ich denke jedes mal daran wenn ich an meinem Bier nippe.
Meine Vorstellung von einer Familie war künstlich und eine Fälschung
als es Zeit wurde sie aufzubauen, machte ich einen Fehler.
Aber jetzt hast du einen kleinen Bruder, vielleicht bist das wirklich du.
Vielleicht vergibst du uns weil du weißt dass wir verwirrt waren.
Dass dein Vater jetzt das Richtige tut.
Ich werde niemals einer Frau sagen was sie mit ihrem Körper machen soll,
aber wenn sie keine Kinder mag, wird es nichts.
Ich denke jedes Jahr darüber nach, also habe ich mir einen Stift genommen.
Happy Birthday, ich liebe dich, wer immer du auch gewesen wärst.
Und vom Himmel zur Gebärmutter und wieder zum Himmel.
Vom Ende zum Ende, niemals angefangen.
Vielleicht können wir uns eines Tages von Angesicht zu Angesicht sehen,
an einem Ort ohne Raum und Zeit. Happy Birthday...
Quelle:http://www.youthforlife.net/detail.php?id=375
26.05.2006 Linzer Schulkreis: Im Jahre 2006 kein einziger Schuleintritt deutscher Muttersprache - In einem Linzer Schulsprengel (Grillparzer-Volksschule) wird im kommenden September kein einziges Kind mit deutscher Muttersprache seine Schullaufbahn starten. Dies berichtete die „Linzer Rundschau“ am 1. Februar 2006. Alle 36 gemeldeten „ABC-Schützen“ haben ausländische Wurzeln. Nur drei Kinder mit deutscher Muttersprache wurden eingeschrieben; die Eltern wollen sie jedoch nicht in die Grillparzerschule schicken, weil sie um die schulische Entwicklung ihres Nachwuchses fürchten. Dieser Exklusivbericht der „Linzer Rundschau“ hat in der Vorwoche national für Aufsehen gesorgt. Er hat signalisiert, dass die Geburtenentwicklung inländischer Frauen in städtischen Räumen – neben Linz auch Wels und Traun – viel stärker eingebrochen ist, als die nackten Zahlen erkennen lassen. Mehr unter
http://www.youthforlife.net/detail.php?id=366
26.05.2006 Kenia: ‚Diese Prozedur ist moralisch nicht akzeptabel’ - Nach der Geburt der ersten kenianischen „Retorten“- Kinder erinnern die dortigen Bischöfe an die Position der Kirche: „Diese Prozedur ist moralisch nicht akzeptabel.“ Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13758
26.05.2006 Jugendliche werden immer früher geschlechtsreif - Mädchen bekommen immer früher ihre erste Regelblutung, Jungen immer eher ihren ersten Samenerguss. Im Schnitt sind Mädchen und Jungen heute Hochrechnungen zufolge mit etwa 11,5 Jahren geschlechtsreif. Das geht aus einer Studie hervor, die die Forschungsstelle für Sexualwissenschaft an der Universität Landau im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit erstellt hat. Zum Vergleich: Um 1860 bekamen Mädchen ihre erste Periode erst mit etwa 16,6 Jahren. Einige Ergebnisse der Studie wurden am Montag veröffentlicht. Die immer frühere Geschlechtsreife führen die Forscher nicht auf Gene oder Evolution, sondern auf Umwelteinflüsse zurück, etwa die verbesserte Ernährung. "Je besser der körperliche Zustand, desto eher erfolgt die hormonelle Reife", erläuterte Sonnenmoser. Auch Umweltgifte könnten eine Rolle spielen. Gleichzeitig werde die Kluft zwischen der körperlichen Reife und dem geistig-psychischen Entwicklungsstand immer grösser. "Schon Kinder können heute Kinder zeugen und gebären." Unter den Befragten habe es sogar Jungen und Mädchen gegeben, die schon mit 7, 8 oder 9 Jahren geschlechtsreif waren. Das bedeute nicht zwangsläufig, dass Kinder auch früher sexuell aktiv würden, "aber mit den Hormonen nimmt auch das Interesse an Sexualität zu." Die Forscher ziehen aus den Ergebnissen den Schluss, dass die sexuelle Aufklärung heute früher beginnen müsse, "am besten schon im Kindergarten". Auch sei zu befürchten, dass sexueller Missbrauch immer öfter Kinderschwangerschaften zur Folge haben werde. Mehr unter
http://rhein-zeitung.de/on/01/07/09/topnews/jugend.html?a Eine Grafik, welche verschiedene Länder vergleicht, findet sich hier:
http://www.unc.edu/~nielsen/soci208/m2/m2004.gif Eine Diskussion über die wissenschaftlichen Grundlagen der postulierten früheren Geschlechtsreife hat sich in diesem Forum entwickelt:
http://www.wer-weiss-was.de/theme49/article2278355.html
26.05.2006 Deutschland: Ein 'unmoralisches' Angebot - SPD wollte mit der Union "handeln" - Spätabtreibungsgesetz gegen Homo-Ehe. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13747
18.05.2006 Deutschland: Bremer Senat sieht Mängel bei Schul-Sexualerziehung - Im vergangenen halben Jahr haben sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 38 Menschen in Bremen neu mit HIV infiziert. Als Reaktion soll nun der Unterrichts-Leitfaden für Schulen erneuert werden. Das Bildungsressort will bis zum Ende des Schuljahres 2006/07 den Leitfaden überarbeiten haben. So soll ausser der Aids-Prävention auch die "Pluralisierung der Formen des Zusammenlebens, des Verhältnisses von Religionen und Sexualität" darin vorkommen, hiess es umschreibend in einer vorsichtigen Stellungnahme des Bildungsressorts. (Quelle: cben)
17.05.2006 Siebenter Todesfall bei Abtreibung durch chemische Mittel - Ein jetzt bekannt gewordener siebter Todesfall in den USA im Zusammenhang mit einer Abtreibung mithilfe chemischer Mittel sorgt für Diskussionsstoff. Im Gegensatz zu vorangegangenen Fällen habe die schwangere Frau dabei nicht die Abtreibungspille RU486, in Deutschland bekannt unter dem Namen Mifegyne, sondern das Wehenmittel Misoprostol eingenommen. Dies berichtete das Deutsche Ärzteblatt online am 15. Mai unter Berufung auf eine Mitteilung der US-Bundesgesundheitsbehörde in Washington bei einer Expertenkonferenz über die Sicherheit der umstrittenen Abtreibungspille RU486. Anlass der von der Arzneimittel-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) organisierten Tagung seien bislang nicht restlos geklärte Todesfälle nach Einnahme der Pille zur vorgeburtlichen Kindstötung. Wie das Deutsche Ärzteblatt erläuterte, sei bei fünf Frauen nach offiziellen Angaben als Todesursache ein durch das Bakterium Clostridium sordellii ausgelöster toxischer Schock diagnostiziert worden. Alle Todesfälle hätten sich nach der Freigabe von RU486 in den USA im Jahre 2000 ereignet. Nach Aussage der Vizedirektorin der FDA-Abteilung für neue Pharmazeutika, Sandra Kweder, unter Berufung auf Vermutungen von Gesundheitsexperten hätten neben der RU486-Einnahme auch andere Faktoren zum Tod der Frauen beigetragen. „Wir sind sicher, dass es sich hier um wesentlich komplexere medizinische und epidemiologische Befunde handelt, als wir ursprünglich angenommen haben“, habe Kweder erklärt. Ärztevertreter riefen laut der Zeitung bei der Konferenz die US-Abtreibungsklinken dazu auf, vorgeburtliche Kindstötungen mit RU486 vorerst zu reduzieren oder ganz einzustellen und die medizinische Kontrolle vor der Abgabe auszuweiten. (Quelle: ALfA-Newsletter)
17.05.2006 Wunschkinder: "Ein Kind - um welchen Preis!" - In einer Fernsehsendung (Wunschkinder - um welchen Preis? ARD, 5.1.2000) geht es um ungewöhnliche Weisen, um zu einem Kind zu kommen. Auf einem Bauernhof in Deutschland wird ein Ehepaar gezeigt mit ihrem Kind Lara, einem dreijährigen Mädchen. Es ist vor allem die etwa dreissigjährige Mutter, die berichtet. Der Vater, ein einfacher Bauer, beteuert lediglich, er habe die schwierigen Entscheidungen seiner Frau überlassen; diese habe ja auch die Konsequenzen zu tragen. Mit 17 Jahren hat die Frau ihren 15jährigen Bruder verloren. Er litt an Muskelschwund. Diese Krankheit ist erblich. Sie kann aber nur an männliche Nachkommen vererbt werden. Fotos zeigen diesen Bruder als fröhliches Kind im Rollstuhl inmitten seiner gesunden Kameraden. Der Tod des Bruders war für die Frau offenbar ein sehr belastendes Erlebnis. Sie beschliesst, diese Krankheit auf keinen Fall weiterzugeben. Sie denkt deshalb zeitweilig an die Adoption von Kindern. Doch nach der Heirat wird der Wunsch nach einem eigenen Kind stärker. Sie wird schwanger. In der 14. Woche zeigt sich, dass sie ein Knäblein erwartet. Das medizinische Gutachten spricht von einem 80%igen Risiko einer Übertragung der Krankheit. Deshalb entschliesst sich die Frau schweren Herzens, wie sie betont, zum Abbruch der Schwangerschaft. Bei der medizinischen Untersuchung nach der Abtreibung stellt sich heraus, dass der Junge vollkommen gesund gewesen wäre. Das sei für sie die noch grössere Belastung gewesen, meint die Frau. Das Ehepaar gibt nicht auf, versucht es mit allen technisch-medizinischen Mitteln. Das endliche Resultat: Die gesunde Tochter Lara. Die Mutter scheint ganz glücklich zu sein. Fast mit einem gewissen Stolz lässt sie durchblicken, welche Opfer sie auf sich genommen hat, um einem gesunden Kind das Leben zu schenken. Die andere Seite der Bilanz ist im Fernsehbericht überhaupt kein Thema: Das Leben von Lara kostete 12 Kindern, zehn Buben und zwei Mädchen das Leben. Den ganzen Kommentar von Domherr Christoph Casetti unter
http://www.bistum-chur.ch/ehe_17.htm
16.05.2006 Koma-Medizin: Lebenszeichen aus der Finsternis - Durchleben Menschen im Koma ein langes, dunkles Nichts? Neue Forschungsergebnisse lassen das immer zweifelhafter erscheinen. Wissenschaftler ergründen, was Komapatienten wahrnehmen - und wie man mit ihnen Kontakt aufnehmen kann, um sie zurück ins Bewusstsein zu holen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,416203,00.html
16.05.2006 Immer mehr Amerikaner gegen Roe vs. Wade - Ergebnis der aktuellen „Harris“-Studie: Unbegrenzte Möglichkeit zu Abtreibung findet immer weniger Unterstützung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13662
14.05.2006 "Ethische Verzichtserklärungen": Nationale Ethikkommission instrumentalisiert "Ethik" politisch - Wer die Mitfinanzierung von Abtreibungen über seine Krankenkasse nicht mit seinem Gewissen verantworten kann, der kann bei verschiedenen Versicherern eine sogenannte "ethische Verzichtserklärung" einreichen, d.h. die versicherte Person verzichte auf die Inanspruchnahme von Abtreibungen. Dafür wird ein Rabatt bei den Zusatzversicherungen gewährt. Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin hat nun mit einer Stellungnahme im Dezember die Existenz von freiwilligen „Ethischen Verzichtserklärungen“ im Krankenversicherungswesen kritisiert. Diese würden ihrer Meinung nach die Solidarität unter den Versicherten untergraben. Nun widersprechen Lebensschutzverbände dieser Auffassung der Nationalen Ethikkommission:
Den Überlegungen der Ethikkommission müsste Recht gegeben werden, ginge es um allgemeine Fragen der Solidarität im Krankheitsfall. Sie übersehe aber, dass es in dieser Frage vor allem um die Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen geht. Schwangerschaft sei keine Krankheit und deren Abbruch, die Tötung von ungeborenen Menschen, keine ethisch zu rechtfertigende Handlung. Abtreibungen sollten demnach nicht zum Grundleistungsangebot der Krankenversicherungen gehören, dies um so mehr, als Abtreibungen die einzigen Leistungen im Gesundheitswesen sind, die sich selbst verordnet werden können. Den Ärzten sei es dabei sogar verwehrt, nach den diesbezüglichen Gründen zu fragen. Diese Selbstbedienungsmentalität widerspreche in höchstem Masse dem Gedanken der Solidarität, machen die Lebensschutzverbände geltend. Von der Allgemeinheit zu verlangen, dass Abtreibungen obligatorisch von jeder und jedem Versicherten mitfinanziert werden, sei auch aus grundrechtlichen Überlegungen höchst problematisch: Ohne weiteres könne darin ein Verstoss gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit oder die Menschenwürde gesehen werden. Es sei auch deshalb mehr als fraglich, in diesem Zusammenhang von Solidarität zu sprechen. Es handle sich vielmehr um eine Zwangssolidarität. Auch darauf gehe die Ethikkommission mit keinem Wort ein.
Die Ethikkommission übersehe in ihrer Stellungnahme, dass die Versicherten, welche eine Ethische Verzichtserklärung unterzeichnen, keinerlei Rabatt auf die Prämien der Grundversicherung erhielten. Somit entsteht in finanzieller Hinsicht keinerlei Entsolidarisierung. Der Rabatt beziehe sich nur auf Zusatzversicherungen. Rund 50% aller Unterzeichner der Ethischen Verzichtserklärung hätten keine Zusatzversicherungen. Sie leisteten somit einen freiwilligen Leistungsverzicht, ohne aber einen finanziellen Vorteil zu geniessen. In diesem Sinne verblieben bei den Krankenversicherungen sogar mehr – und nicht weniger! – Mittel zur Deckung von Krankheitskosten. Die Stellungnahme der Ethikkommission sei in dieser Hinsicht mangelhaft. Zusätzlich zu den finanziellen Aspekten habe die Ethikkommission auch die gesundheitstechnischen Aspekte zu wenig reflektiert. In Artikel 32 des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) heisst es, dass Leistungen der obligatorischen Grundversicherung im Hinblick auf die Gesundheit „wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich“ sein müssen. „Die Wirksamkeit muss nach wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen sein.“ Im Falle der Abtreibung bewiesen zahlreiche Studien das Gegenteil: Abtreibungen führten nicht zur Stabilisierung der Gesundheit der Frau, sondern zur Destabilisierung. Zahlreiche Nebenwirkungen, zum Teil mit Retard-Effekten, seien bekannt, welche die Gesundheit mehr zerstören denn aufbauen würden.
Die Ethikkommission beklage sich darüber, dass 13-Jährige zum Unterzeichnen einer Verzichtserklärung aufgefordert würden. Es störe sie aber nicht im Geringsten, dass gleich alte Mädchen ohne Wissen und Einwilligung ihrer Eltern zu einer Abtreibung gehen können und sich dadurch möglicherweise eine lebenslange, unerträgliche Bürde aufladen. Mit ihrer Stellungnahme instrumentalisiere die Ethikkommission den Begriff „Ethik“ nach Belieben. Wer freiwillig (und bei gleichen Prämien in der Grundversicherung!) darauf verzichte, ungeborene Kinder zu töten und sich diese (unethische) Leistung noch vergüten zu lassen, handle nach der Ethikkommission „unethisch“. Mit einer solcher Argumentation könne alles und jedes auf dieser Welt für unethisch erklärt werden. Auf diese Weise wurden auch in allen Jahrhunderten Andersdenkende verfolgt und liquidiert. Die Nationale Ethikkommission sei der Versuchung erlegen, aus politischen Motiven den Begriff „Ethik“ zu instrumentalisieren und der Beliebigkeit preiszugeben, folgern die Lebensschutzverbände. Quelle:http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d
14.05.2006 Deutschland: Das finstere Treiben von ‘Pro Familia’ - Der Bischof von Fulda habe richtig gehandelt, als er die Zusammenarbeit mit ‘Pro Familia’ als „eklatanten Fehler“ bezeichnet habe. Diese Meinung vertrat Otto Spahn, Pressesprecher des Aktionskreis Fulda der ‘Aktion Leben’. Dass ‘Pro Familia’ allgemein als dubios gelte und den Ruf einer Abtreibungsorganisation besitze, liege auf der Hand. Der Verein tue selber alles, um dieses Image zu fördern. ‘Pro Familia’ trete für ein uneingeschränktes „Recht auf Abtreibung“ ein und führe in Deutschland mehr als 70% aller vorgeburtlichen Kindstötungen in ihren Einrichtungen durch. Ausserdem habe der Hessische Rechnungshof in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen diese Organisation erhoben. Die Prüfer des Rechnungshofes vermissten eine vom Bundesverfassungsgericht schon 1993 geforderte klare Trennung zwischen Beratungsstelle und Abtreibungseinrichtung. Darüber hinaus soll der Landesverband von ‘Pro Familia’ Hessen in den Jahren 2001/2002 bei sozialpädagogischen Gruppenveranstaltungen knapp 2000 Beratungsfälle zuviel abgerechnet. Ein Fall für den Staatsanwalt: Die so genanten Berater von ‘Pro Familia’ stellten ohne Ausweispapiere zu verlangen blanko Beratungsscheine aus. In den Schein konnte die abtreibungsgefährdete Mutter ihren – oder einen ganz anderen – Namen selber hineinschreiben.
Der Aktionskreis Fulda der ‘Aktion Leben’ erhebt auch gegen die ‘Pro Familia’ Beratungsstelle in Fulda schwere Vorwürfe. In einer Dokumentation wurde ein sogenanntes Beratungsgespräch eines 17jährigen Mädchens in Begleitung einer Freundin festgehalten. Die „Pro-Familia“ Beraterin habe dem Mädchen als ersten Weg eine Kindesabtreibung vorgeschlagen. Bereits zwei Minuten nach Beginn des Gesprächs habe sie einen Beratungsschein auf den Tisch gelegt, den die „Beraterin“ später blanko unterschrieben habe, ohne Ausweispapiere zu verlangen. In den Schein – der in Deutschland als rechtliche Voraussetzung für eine straflose Kinderabtreibung notwendig ist – konnte die „Beratene“ ihren Namen selber hineinschreiben. Ausserdem sei ihnen der Tipp gegeben worden: „Im Prinzip könnt ihr auch einen ganz anderen Namen hineinschreiben.“ Der Aktionskreis Fulda sieht in einer solchen „Beratung“ einen Fall für den Staatsanwalt. In dieses Bild von ‘Pro Familia’ passe auch die Forderung des Vereins, die sogenannte „Pille danach“, ein frühabtreibendes Mittel, rezeptfrei abzugeben. In die totale Absurdität habe sich ‘Pro Familia Hessen’ vor einiger Zeit begeben, als der Verein beschloss, sich nicht an der Vergabe von Finanzhilfen aus der Bundesstiftung Mutter und Kind für in Not befindliche Schwangere zu beteiligen. Abgerundet werde das Bild über ‘Pro Familia’ von der Tatsache, dass der nationalsozialistische Eugeniker und Rassenhygieniker Prof. Dr. Hans Harmsen bis 1984 ihr langjähriger Ehrenpräsident war. Da klinge es wie Spott und Hohn, so Otto Spahns Fazit, wenn ‘Pro Familia’ in der ökumenischen „Woche für das Leben“ mitwirke, wo es heisst, dass uns „Kinder von Anfang an“ anvertraut und als Segen Gottes zu begreifen und anzunehmen sind. Quelle:http://www.kreuz.net/article.3196.html
09.05.2006 Ungerechtes Leben: Gericht in Australien weist Klage zurück - Der Oberste Gerichtshof Australiens hat Klagen zweier Schwerbehinderter zurückgewiesen: Eine 25-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann hatten eine Entschädigung dafür gefordert, dass sie geboren wurden. Mehr unter
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/622623.html
09.05.2006 Angst vor Jobverlust: Junge Frau erdrosselt Neugeborenes - Im schleswig-holsteinischen Eutin hat eine Auszubildende ihr neugeborenes Baby getötet - aus Angst, ihren Job zu verlieren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen "Totschlags im minder schweren Fall". Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,415288,00.html
08.05.2006 Bayern: Geld für katholische Schwangerenberatungsstellen gefordert - An der Tagung der ‘Juristenvereinigung Lebensrecht’ in Köln zum Thema ‘Kirche und Lebensrecht – Kirche und Lebensrechtsorganisationen’ bezeichnete der Bischof von Augsburg Walter Mixa es als Unrecht, dass der Freistaat Bayern katholischen Beratungsstellen finanzielle Zuschüsse verweigere, weil sie ratsuchenden schwangeren Müttern keine Abtreibungslizenzen ausstellen. Sachsen dagegen übernehme 35 Prozent und Baden-Württemberg sogar 50 Prozent der Kosten für katholische Beratungsstellen: „Nur im katholischen Bayern geht das nicht.“ Hingegen finanziere der Freistaat Bayern rund 95 Prozent der Kosten der Stiftung ‘Donum Vitae’, welche ratsuchende Schwangere mit Abtreibungslizenzen versehe. Bischof Mixa erklärte auch, dass Heilung oder Lebensverlängerung bei einem Menschen nie durch die Tötung eines anderen Menschen angestrebt werden dürften. Es erzürne ihn, wenn in der Gesellschaft über den Werteverlust gejammert werde, aber niemand genau sage, welche Werte verlorengegangen seien. Der Bischof wandte sich auch an die Politiker. Er fragte sie, was sie dagegen zu tun gedächten, dass im reichen Deutschland jeden Tag 600 Menschen im Mutterleib getötet werden. Mixa wünschte sich in seinem Vortrag von den Deutschen Bischöfen mehr Unterstützung für die Lebensrechtsbewegung. Bei der jüngsten Vollversammlung der Bischofskonferenz habe er allerdings vergebens einen Weihbischof für die Betreuung von Lebensschutzgruppen beantragt. Der Professor für Sozialwissenschaft an der Universität Osnabrück, Dr. Manfred Spieker, verwies bei derselben Veranstaltung auf den Lebensschutz in den Vereinigten Staaten. Dort sei die Lebensrechtsbewegung innerhalb der Katholischen Kirche entstanden. In den 80er Jahren seien protestantische Gruppierungen dazugestossen. Im Unterschied zu Deutschland würden US-Bischöfe an Lebensrechtsdemonstrationen teilnehmen und es gebe eine öffentliche Diskussion, Abtreibungspropagandisten die Kommunion zu verweigern. Spieker lobte auch die US-Kirche, die umfangreiches Material zur seelsorgerlichen Begleitung abtreibungsgeschändeter Mütter bereitstelle. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3167.html
07.05.2006 Mutter-und-Kind-TV-Spot: ausgezeichnete Noten und verhinderte Abtreibungen - Der erste TV-Spot, welcher die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind in der Weihnachtszeit 2005 hatte ausstrahlen lassen, erhielt von den Leserinnen und Lesern des SHMK-Bulletins sehr gute Noten, wie die Auswertung einer Umfrage zeigt. Die SHMK plant deshalb für Herbst 2006 eine neue TV-Kampagne und empfiehlt sie bereits zur Unterstützung. Am meisten Zuschauer verzeichneten die nationalen TV-Kanäle SF, TSR und TSI. Zusammen mit den Regionalfernsehen wurden an mehreren Tagen jeweils weit über eine Million Zuschauer erreicht. Rund 140 teilweise drastische Hilfsgesuche gehen auf den TV-Spot zurück. Mehrere Kinder konnten namentlich aufgrund des TV-Spots vor der Abtreibung gerettet werden. Sämtliche Kosten für Produktion und Ausstrahlung sind bereits gedeckt. (Quelle: SHMK-Nachrichten, Mai 2006)
07.05.2006 Bischöfliche Zusammenarbeit mit Abtreibungsorganisation: Ein Kommentar von Sabine von Mühl - Das Bistum Fulda hat sich [nach Bekanntwerden der Tatsache, dass "Pro Familia" bei einer Pro-Life-Veranstaltung mit bischöflichem Segen eine Plattform gegeben wurde,] endlich von der kinderfeindlichen Organisation distanziert. Im übrigen scheint alles beim Alten zu bleiben. Offenbar fungiert die ‘Fuldaer Zeitung’ als Hofberichterstatter des Bistums Fulda. Denn nur in diesem Blatt findet sich die Absage der Diözese Fulda an die kinderfeindliche Organisation ‘Pro Familia’ und eine Entschuldigung des Bistums für die angekündigte Zusammenarbeit. Das im Internet unter „Materialien“ verbreitete Programm der „Woche für das Leben“ wurde nicht aus dem Verkehr gezogen – ja nicht einmal korrigiert. Lediglich der Link auf der Bistumshomepage zu diesen Ankündigungen wurde entfernt. Von einer mehr als notwendigen Aufkündigung jeder Zusammenarbeit mit ‘Pro Familia’-Veranstaltungen ist nirgends die Rede. Was nützt ein – erzwungenes – Schuldeingeständnis des Bistums, wenn daraus keine eindeutigen Konsequenzen gezogen werden: Warnung vor der Teilnahme an Veranstaltungen der berüchtigten Abtreibungslobby ‘Pro Familia’ und Streichung im Programm. Dieses lag in schriftlicher Form in den Pfarren des Bistums aus. Was nützt ein Rückruf, wenn die Veranstaltungen bereits begonnen haben? Es ist darüber hinaus mehr als unglaubwürdig, daß die „Korrekturleser“ im Fuldaer Generalvikariat sechs Veranstaltungen – nicht fünf, wie die ‘Tagespost’ vom 6. Mai 2006 berichtet – der Pro Familia „überlesen“ haben wollen. Es scheint auch nur ein Ablenken von eigenen Unzulänglichkeiten zu sein, wenn vom Bistum Fulda nun die Evangelische Gemeinschaft Kurhessen-Waldeck allein verantwortlich gemacht wird. Auf eine Ökumene solch „unheiliger“ Art kann man problemlos verzichten. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3162.html
07.05.2006 Deutsche treuer als Medien glauben machen wollen - Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main: "Wer hat eigentlich den vielen Sex, von dem bei uns die Rede ist? Die jungen Leute? Die Singles? Keine Spur, alles Phantasie." Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13576
06.05.2006 Frauen wünschen sich Patriarchat zurück - Der amerikanische Autor Phillip Longman über die Rückkehr der Väter, den wachsenden Einfluss religiöser Grossfamilien und das Aussterben der 68er Generation. Mehr unter
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,413649,00.html
06.05.2006 „Unsere Schuld ist ersichtlich“ - Das Bistum Fulda hat nach heftigem öffentlichen Druck erklärt, dass die Kooperation mit einem berüchtigten Abtreibungsunternehmen ein „eklatanter Fehler“ war. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3156.html
04.05.2006 Online-Lexikon Wikipedia schirmt Abtreibungslobby "Pro Familia" vor Kritik ab - Wer der englischen Sprache mächtig ist, möge das menschenverachtende Werk von Margaret Sanger „The Pivot of Civilization“ durchlesen. Margaret Sanger, die Mitbegründerin der Organisation „Planned Parenthood“ (in Deutschland "Pro Familia"), bezeichnete Behinderte und sozial Schwache als „menschlichen Abfall“ („human waste“). Dass „Planned Parenthood“ Sanger weiterhin verteidigt und in Ehren hält kann man z.B. im online-Lexikon Wikipedia sehen. Dort findet sich eine völlig kritiklose Beschreibung von „Pro Familia“, die schon seit Monaten geschützt wird, nur weil jemand einen Link zu einer Pro-Familia-Kritik hinzugefügt hatte. Dieser Link wurde wieder entfernt. Der kritiklose Beschreibung, die einer Selbstdarstellung der Organisation gleichkommt, lässt sich nicht bearbeiten. Schützen die Betreiber von Wikipedia „Pro Familia“ vor unbequemer Kritik?
http://de.wikipedia.org/wiki/Pro_Familia
02.05.2006 Aidsinfektionen in Deutschland auf neuem Höchststand: Trotz steigendem Kondomabsatz fast 2500 Neu-Ansteckungen - Obwohl die Deutschen wieder häufiger Kondome benutzen, ist die Zahl der Aidsinfektionen auf einen neuen Höchststand gestiegen. Bundesweit haben sich im vergangenen Jahr 2490 Menschen mit dem Aidserreger HIV angesteckt, so viel wie seit den frühen 90er Jahren nicht mehr. Das berichtete das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Mehr unter
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,3929802,00.html
02.05.2006 "Gegenzeit": Musikmacher Erwin Hilbert mit neuem Album und Song gegen Abtreibung - Mit einem zehnminütigen Lied gegen Abtreibung und einem Vorwort von Udo Lindenberg. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13532
02.05.2006 ‘Amnesty International’ gegen Menschenrechte und Gewissensfreiheit? - Die internationale Gefangenenhilfsorganisation ‘Amnesty international’ will in Zukunft das Menschenrecht auf Leben bekämpfen. Das berichtete die jüngste Ausgabe des ‘Friday Fax’, das vom ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitut’ publiziert wird. Das Institut arbeitet auf der Ebene der Bewusstseinsbildung bei der UNO und anderen politischen Institutionen. Konkret geht es um die Tötung von Kindern vor ihrer Geburt. Bislang erklärte sich ‘Amnesty’ bezüglich dieser Frage offiziell ohne Meinung. Man nehme keine Position dazu ein, ob Frauen ein „Wahlrecht“ auf die Tötung ihrer ungeborenen Kinder hätten oder nicht. Bei einer Weltkonferenz im August in Mexiko will man nun entscheiden, ob die Organisation ihre Politik in der Frage der Abtreibung ändern will. Bereits im Jahre 2005 hatte Amnesty damit begonnen, seine Mitglieder über ihre Meinung zur Abtreibung zu befragen. Dazu gab es im letzten Juli auch ein Seminar, bei dem als Referenten nur kinder- und familienfeindliche Abtreibungspropagandisten eingeladen waren. Unter den Anwesenden befand sich sogar eine frühere Vorsitzende des internationalen Abtreibungsunternehmens ‘Planned Parenthood’. Jetzt sollen sich die insgesamt mehr als eine Million Mitglieder mit Vorschlägen für ein sogenanntes Recht auf Abtreibung befassen. Ein vorgelegtes Programm will die Abtreibung grundsätzlich „entkriminalisieren“ und ein sogenanntes Recht auf Abtreibung bei Vergewaltigung oder bei einer – heute kaum mehr bestehenden – Lebensgefahr für die Mutter festschreiben. Gleichzeitig möchte der von ‘Amnesty’ vorgelegte Vorschlag das medizinische Personal zur Mitwirkung an Abtreibungen zwingen – auch dann, wenn eine Mitarbeit aus Gewissensgründen verweigert wird. Das vorgeschlagene Programm würde auch die Regierungen in die Pflicht nehmen. Sie sollten dafür sorgen, dass der Zugang zu sogenannten sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten – im Klartext: Kinderverhütung und die Kindertötung – nicht verneint oder beschränkt werde. Ausserdem müssten die Regierungen in dem von ‘Amnesty’ diskutierten Vorschlag angebliche „Missbräuche“ in bezug auf die genannten Gesundheitsdienste – sei es von Privatpersonen oder Organisationen – bestrafen. Lebens- und Menschenrechtler protestieren weltweit gegen die jüngste Entwicklung. Eine Menschenrechtsorganisation müsse sich zuerst dem Grundrecht auf Leben aller Menschen in allen Lebensabschnitten verpflichtet wissen. Sobald fundamentale Menschenrechte beschnitten würden, treibe sich eine Menschenrechtsbewegung selber ab. Quelle:
http://www.kreuz.net/print-article.3115.html
02.05.2006 China: Hinrichtungen nach Mass für Organentnahme - Der Internet-Nachrichtendienst ‘Epoch Times’, der von New York aus publiziert wird, hat aufgrund von Recherchen bestätigt, dass chinesische Häftlinge speziell zu dem Zweck umgebracht werden, um als Organspender zu dienen. In Chinas Gefängnisse werden jährlich rund 15.000 Häftlinge exekutiert. Viele Gefangene sind aus politischen oder religiösen Gründen in Haft. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3123.html
02.05.2006 Japan: Liebe aus dem Automat - Japanische Spielzeugproduzenten haben festgestellt, daß der Kindermangel nicht nur für das Land, sondern auch für die einheimische Wirtschaft eine Bedrohung darstellt. Aus diesem Grund haben sie sich eine neue Zielgruppe gesucht: Ältere vereinsamte Menschen, besonders Frauen ab 60. Für sie werden Sprechpuppen vom Gewicht eines neugeborenen Kindes produziert. Die Puppe sagt ihrer Besitzerin, wie sehr sie sie liebe und begrüsst sie, wenn sie nach Hause kommt. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3123.html
01.05.2006 ,Ich will mit meinen Kindern leben’ - Die Kinderärztin Maria Steuer, Koordinatorin des Vereins „Familie ist Zukunft“, spricht im Kath.net-Interview über kollektive und individuelle Erziehung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13528
01.05.2006 Argumente zur Euthanasierung Behinderter damals und heute - Die Vorgehensweisen und Erklärungen heutiger Reproduktionsmediziner und ihrer politischen Propagandisten zeigen eine erschreckende Parallelität zu den Aktionen und Argumentationen des nationalsozialistischen Arztes Dr. Adolf Wahlmann. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3127.html
01.05.2006 Schweizer Abtreibungsstatistik: Kritiklose Übernahme von politisch motivierten Schätzungen - Vor kurzem veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BFS) eine gesamtschweizerische Abtreibungsstatistik. Die Zahlen von 2004 weisen gegenüber dem Vorjahr 2003 eine leichte Zunahme auf, nämlich von 10'803 auf 10'910 Abbrüche. Diese wäre sehr wahrscheinlich deutlich höher ausgefallen, gäbe es nicht die Bemühungen zahlreicher Organisationen in der Schweiz, Abtreibungen durch Hilfsangebote an Mütter in Not zu verhindern. Auf die BFS-Veröffentlichung hin äusserte die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind Kritik an den genannten Zahlen, die sich auf zwei Faktoren bezog: Der Vergleich mit den Jahren 2000 müsse mit höchster Vorsicht behandelt werden. Mangels anderer Quellen beziehe sich das BFS für diese Jahre auf die Zahlen der ehemaligen Vereinigung für die Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS). Diese Vereinigung war hauptsächlich politisch aktiv, was für die Sachlichkeit ihrer Zahlen keine Gewähr liefere. Im Jahre 2002 erschien ein Buch (François Geinoz & Gisela Bührer, Abtreibungsstatistiken in der Schweiz unter der Lupe, ISBN 3-00-009424-5, www.abortions.ch ), das zahlreiche Fehler und Ungenauigkeiten bei den zahlen der SVSS aufdecke. Nach der Lektüre dieser Studie könne man nur staunen, dass die SVSS-Zahlen in offizielle Tabellen eines Bundesamtes Eingang gefunden hätten. In die gleiche Richtung wies bereits Alexander Maurion, Mitglied der nationalen Ethikkommission für Humanmedizin, am 18. April gegenüber der SDA, als er festhielt, dass die Zahlen für das Jahr 2003 erstmals verlässlich seien, weil die Kantone erst seit dem 1. Oktober 2002 verpflichtet seien, die Zahl der Abtreibungen zu melden. Quelle:
http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d
01.05.2006 Schweiz: Undurchsichtige Abtreibungs-Zahlenspiele der SVSS - Frau Anne-Marie Rey, die Präsidentin der früheren "Schweizerischen Vereinigung für die Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs" SVSS musste einräumen, dass sie für den Kanton Zürich, der in ihrer Rechnung immerhin 25-30% ausmacht, «umfassende Schätzungen» der Abtreibungszahlen lediglich in den Jahren 1993 und 1999 durchgeführt habe. Während sie die geschätzte Zahl für 1993 (3700 Abtreibungen) bis 1998 einfach unverändert stehen liess, publizierte sie 1999 eine brüske Abnahme auf 3100 Abtreibungen. Aufgrund Kritik von Seiten der SHMK korrigierte sie dann diese Zahlen und konstruierte eine stufenweise Abnahme. Andere Mitglieder der SVSS oder dieser Organisation nahestehende Autoren präsentierten bereits früher völlig überhöhte Zahlen für eben denselben Kanton Zürich, so z.B. 1970 8000 Abtreibungen und 1980 noch 6000. Das Ziel war für die SHMK klar: Zu Beginn völlig überhöhte Abtreibungszahlen präsentieren, damit später die eigene – überall gerne gehörte – These unterstützt werden kann, dass mit der «Liberalisierung» immer weniger abgetrieben würde. (siehe auch Studie Geinoz / Bührer «Abtreibungszahlen in der Schweiz unter der Lupe» unter
www.abortions.ch) Quelle:
http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d
01.05.2006 Schweizer Bundesamt für Statistik: "Mehrlingsreduktionen" wurden ausgeblendet - Nach Auskunft des BFS sind in den 10'910 Abtreibungen die "Mehrlingsreduktionen" nach künstlicher Befruchtung im Reagenzglas nicht mitberücksichtigt. Diese Tatsache sei umso erstaunlicher, meint die SHMK, als es bei den Mehrlingsreduktionen ebenfalls um die Tötung von unerwünschten Embryos und Föten gehe. Zudem seien die Zahlen im Tamed-System präzise erfasst und könnten ohne weiteres in die Statistik integriert werden. Es bleibe zu hoffen, dass die Zahlen für 2005 zeitgerecht nachgeliefert würden und nicht erst im Jahre 2007. Zudem wäre es laut SHMK wünschenswert, wenn das BFS auch die Abtreibungsmotive erfassen würde, damit eine gezielte Prävention ermöglicht werde. Dazu müssten gesetzliche Grundlagen für eine einheitliche Erfassung in allen Kantonen geschaffen werden. Abtreibung sei die dritthäufigste Todesursache in der Schweiz. Auf jedem anderen Gebiet wurden die Präventionsanstrengungen drastisch erhöht. Bei Abtreibungen scheint der entsprechende Wille dazu bei öffentlichen Stellen weitgehend zu fehlen. Zu Recht wird beklagt, wenn ein Kind von Kampfhunden auf dem Schulweg zu Tode gebissen werde. Wenn aber 10'910 Kinder vorgeburtlich auf ebenso grausame Art zu Tode gebracht werden, könnten sich die Behörden offenbar nur zu einer wenig aussagekräftigen, späten Statistik durchringen, ohne Angaben dazu, wie diesem skandalösen Missstand Abhilfe geleistet werden könne. Im Grunde sei diese Situation völlig absurd, meint die SHMK. Quelle:
http://195.141.248.101/mamma/index.asp?PA=page.asp?DH=268&LA=d
26.04.2006 Eva Hermans antifeministisches Manifest: "Die Frau von heute ist im Stechschritt unterwegs" - Die deutsche Tagesschau-Moderatorin Eva Herman macht die Emanzipation für den Kindermangel in Deutschland verantwortlich. Und nicht nur das. Mehr unter
http://www.sueddeutsche.de/,panm2/deutschland/artikel/530/74456/
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,413134,00.html
http://www.kath.net/detail.php?id=13491
26.04.2006 ,Frau Ministerin, warum erteilen Sie mir Berufsverbot?’ - Sie will hauptberuflich Mutter sein, aber das ist nicht politisch korrekt. Offener Brief einer Kinderärztin und Familientherapeutin an Ministerin Ursula von der Leyen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13486
http://www.kreuz.net/article.3099.html
26.04.2006 ,Abstinenz. Klingt schrecklich. Weise ist es auf jeden Fall.’ - Vielleicht hat die Kirche in der AIDS-Debatte wirklich etwas anderes zu melden als zu sagen „Kondome, Kondome“. Ich bin gespannt. Ein Kommentar von Petra Biermeier unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13488
22.04.2006 Die Benutzten - „Kriege sind einfach zu begrenzt. Sie lohnen kaum noch. Aber unsere Ziele erreichen wir dennoch. Einfallsreichtum ist alles.“ Ein Zwiegespräch. Von Christian von Kamp unter
http://www.kreuz.net/article.3067.html
22.04.2006 Deutschland: Bayerischer Junge-Union-Chef will Paragraph 218 reformieren - Weber: In den letzten zehn Jahren wurde die Einwohnerzahl Münchens abgetrieben. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13435
20.04.2006 Mutter sein macht schlau - Kompetenz durch Kinder - So heisst ein Buch von Katherine Ellison, das zu erstaunlichen Ergebnissen kommt: Danach haben Mütter eine geschärfte Sinneswahrnehmung, sie handeln effizienter, sie sind widerstandsfähiger gegen Stress, sie sind motivierter und ihre sozialen Fähigkeiten besser entwickelt. Wer das nicht glaubt, den strafen die Hirnforscher. Glaubt man den zitierten Wissenschaftlern, so bewirkt ein Zusammenspiel aus verändertem Hormonsspiegel und Verhaltenstraining durch das Baby eine Steigerung der kognitiven Fähigkeiten der Mutter. Denn von ihrem Verstand hängt in der Natur das Überleben der Spezies ab. Väter, sofern sie sich intensiv um den Nachwuchs kümmern, profitieren auf ähnliche Weise, so die Erkenntnis des Buches
The Mommy Brain. Rezension in FAZ-Net unter dem Titel
Gute Nachrichten vom Hirn der Mutter. (Katherine Ellison: "Mutter sein macht schlau". Kompetenz durch Kinder. Aus dem Englischen von Barbara Steckhan, Sonja Schuhmacher und Katharina Förs. Verlag Antje Kunstmann, München 2006. 317 S.)
20.04.2006 USA: Lebensschützer zeigen im Internet eine Spätabtreibung - Unblutige Demonstration will 'barbarische Prozedur' sichtbar machen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13427 Das englischsprachige Video ist zu finden unter
http://wildreelingtruth.blogspot.com/2006/04/free-online-video-partial-birth_17.html
20.04.2006 Deutschland: "Grüne Jugend" fordert die Abschaffung der Ehe - Als Reaktion auf den Aufruf der jungen CSU-Abgeordneten hat dagegen die Jugendorganisation von "Bündnis 90/Die Grünen" die "Grüne Jugend", die Abschaffung der Ehe gefordert. Diese Lebensform sei überholt und werde den Bedürfnissen vieler Menschen nicht gerecht. Als gesellschaftliches Leitbild behindere sie ausserdem massiv die Entfaltung von Frauen, Homosexuellen und anderen. Stattdessen sollten "Beziehungen auf Zeit, Beziehungen mit mehr als einer Person, Freundschaften mit Sex" anerkannt werden. (Quelle: idea 26.2.2006)
Kommentar: Die Forderungen dieser sich als progressiv verstehenden Polit-Pubertierenden entlarven sich schon auf den zweiten Blick als in der gesellschaftlichen Praxis gescheiterten Aufguss reaktionären Ideologiegebräus aus 68er Küche. Mehr dazu im Artikel von Christa Meves mit dem Titel
"Aufbruch zu einer christlichen Kulturrevolution - Impulse gegen den kollektiven Pessimismus"
20.04.2006 Bevölkerungsschwund in Deutschland: Katholische Gebiete weniger betroffen - Zwar hat der allgemeine Niedergang Deutschlands auch vor den traditionell katholischen Gebieten nicht haltgemacht. Dennoch hat die vergleichsweise zögernde Übernahme des Modetrends durch die konservativsten katholischen Gebiete bewirkt, dass diese, einst als "rückständig" verlästert, nun in neuerdings veröffentlichten Untersuchungen in punkto "Zukunftsfähigkeit" an der Spitze liegen. Unter den 20 besten sind 12 Kreise in Baden-Württemberg mit Biberach/Riss an der Spitze, ferner u. a. Alb-Donau, Ravensburg und Friedrichshafen. 7 Kreise kommen aus Bayern, darunter Neuburg/Donau, Eichstätt, Dachau und München-Land. Und auch der einzige nördliche Kreis unter den ersten 20 ist "rabenschwarz": Vechta in Niedersachsen (vgl. Augsburger Zeitung vom 16.03.2006, S.7).
19.04.2006 Briten werfen Chinesen Ausschlachtung Hingerichteter vor - China sieht sich in der Debatte um Organhandel erneut mit schweren Vorwürfen konfrontiert: Britische Mediziner beschuldigen die Regierung in Peking, jedes Jahr die Organe von Tausenden Hingerichteten zu verkaufen. Stephen Wigmore, Vorsitzender des Ethikausschusses der Transplantation Society, verschärfte die Vorwürfe noch: Gefangene würden offenbar speziell zur Hinrichtung ausgewählt, weil ihre Organe gebraucht würden. Das lege die Geschwindigkeit nahe, mit der die Spender den Organempfängern zugeordnet würden. Manchmal geschehe dies innerhalb einer Woche, sagte Wigmore. "Die Beweise haben sich in den vergangenen Monaten so weit verdichtet, dass sie nicht mehr bestreitbar sind", sagte Wigmore der BBC. Das Aufkommen des Transplantationstourismus habe den Organhandel noch lukrativer gemacht. Insbesondere aus westlichen Ländern, Japan und Südkorea reisten immer mehr Menschen nach China, um sich Organe einpflanzen zu lassen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,411944,00.html
19.04.2006 Gezerre um die Strahlentoten - Starben wenige Dutzend oder zehntausende Menschen nach der Tschernobyl-Katastrophe? Die Folgen des Atomunfalls lassen sich kaum verlässlich summieren: Greenpeace geht von deutlich höhere Opferzahlen als die Vereinten Nationen aus - und wirft deren Atom-Organisation IAEA Verharmlosung vor. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,411839,00.html
19.04.2006 Das kann ja nicht sein: Mit Farbbeuteln gegen die Kinderabtreibung - Die feministische Basisgruppe ‘Rote Emma’ habe kürzlich eine Berliner Abtreibungsanstalt mit blutroten Farbbeuteln beworfen und ein Ende der Schlachtung von 80.000 deutschen Mädchen pro Jahr gefordert. So berichtet kreuz.net in der Rubrik "kreuzfalsch" von heute. Ein irritierender Bericht, der - was auch immer sich abgespielt oder nicht abgespielt haben mag - zum Nachdenken anregen könnte. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.3058.html
18.04.2006 Jugendliche wissen laut «Bravo» zuwenig über Sex - Bravo-"Aufklärung" zum Trotz: Die Jugend von heute weiss weniger über Sex und Verhütung als die Generation vor ihr. Bei einer repräsentativen Umfrage der Zeitschrift «Bravo» meinte jeder zweite Jugendliche, die Pille schütze vor Aids. Praktisch alle hielten sich für aufgeklärt, «aber die Realität sieht anders aus», sagte die Leiterin des Dr.Sommer-Teams, Eveline von Arx, bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in München. Tatsächlich wüssten die 1.447 befragten Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren insgesamt eher weniger Bescheid als ihre Altersgenossen früher. «Heute machen sich 42 Prozent überhaupt keine Gedanken über Aids», sagte Arx. «Es herrscht grosse Unsicherheit darüber, wie man sich infizieren kann.» Auch die Kenntnisse über eine Schwangerschaft seien gering: Ein Viertel der Jungen und Mädchen hielten Koitus interruptus für eine sichere Verhütungsmethode. Ein Fünftel meine, ein Mädchen könne nur direkt nach der Regelblutung schwanger werden - «das ist erschreckend», sagte Arx. Für die meisten seien die Schule und die Eltern die wichtigsten Informationsquellen, gefolgt von Freunden oder Freundinnen sowie Zeitschriften. Aber ein Viertel habe niemanden, mit dem er über Liebe und Sexualität reden könne, sagte Arx. Der in den Medien allgegenwärtige Sex verunsichere die Jugendlichen eher. Rund 23 Prozent der 15-Jährigen und 69 Prozent der 17-jährigen hätten schon Sex gehabt - die allermeisten mit ihrem festen Freund oder Freundin. Für 90 Prozent gehörten Liebe und Sex untrennbar zusammen. Vor allem deshalb liessen sich rund 30 Prozent der 17-jährigen Jungen und Mädchen mit dem «ersten Mal» noch Zeit, sagte Arx. Die grosse Mehrheit der Jugendlichen, die Sex hätten, verhüte regelmässig mit Kondom oder Pille. Aber «in allen Altersgruppen wissen die Jugendlichen nicht genau, wann ein Mädchen schwanger werden kann». Die heutige Jugend sei nicht sorglos, «sie ist viel mehr eine Generation 'Ich weiss nicht so genau'», heisst es in der Studie. Allerdings ergab die Befragung auch: «Jeder Siebte geht bewusst leichtsinnig mit den Risiken ungewollter Schwangerschaft und sexuell übertragbarer Krankheiten um, indem er mehr oder weniger regelmässig auf Verhütungsmittel verzichtet.»
17.04.2006 Würdest Du Dich nochmals für einen Abbruch entscheiden? - Diese unmissverständliche Frage wird im Internet-Forum www.nachabtreibung.de gestellt. Natürlich ist die Umfrage nicht repräsentativ, andrerseits gibt sie auch kein völlig unglaubwürdiges Bild wieder. Der aktuelle Stand am heutigen Tag: 296 Personen haben an der Abstimmung teilgenommen. Nur 13.18% (39 Personen) haben geantwortet mit "Ja, ich würde nochmals diese Entscheidung treffen." Hingegen klickten 70.95% (210 Personen) die folgende Antwort an: "Nein, ich würde mich für das Kind entscheiden." Erstaunlicherweise ist der Anteil der unsicheren Frauen grösser als jener, die es wieder tun würden: 15.88% (47 Personen) antworteten: "Ich bin mir nicht sicher." Mag sein, dass jene Frauen, die mit ihrer Abtreibung nicht zu Rande kommen und Unterstützung suchen, in einem solchen anonymen Forum besonders stark vertreten sind. Dennoch überrascht die Eindeutigkeit der Anteile. Die Ergebnisse finden sich unter
http://www.nachabtreibung.de/modules.php?name=Surveys&op=results&pollID=4&mode=&order=&thold=
17.04.2006 USA: Training für internationale Pro-Life-Aktivisten - Das von einem Mitarbeiter der früheren US-Präsidenten Ronald Reagan ins Leben gerufene Leadership Institute, eine Schule für die politische Ausbildung konservativer Meinungsmacher von Morgen, hat Ende Januar ein bemerkenswertes Seminar veranstaltet: Auf der "International Leadership Trainings School" wurden 60 Lebensschützer aus 25 Nationen dazu ausgebildet, schlagkräftige Lobbyorganisationen im eigenen Land aufzubauen. Die Pro-Life-Bewegung macht sich daran, international Boden zu gewinnen. (Quelle: "Der Fels" 4/2006 S.106)
17.04.2006 Neuste US-Umfragen: Mehrheit lehnt Recht auf Abtreibung ab - Umfragewerte in den USA stützen die Forderungen von Lebensschützern. In einer Umfrage des Fernsehsenders CBS im Januar lehnten 55 Prozent der befragten Abtreibung in fast allen Fällen ab, lediglich 42 Prozent waren für die Beibehaltung eines Rechts auf Abtreibung. Der erst kürzlich erschienene und bundesweit angesehene Rasmussen Reports gab an, dass 55 Prozent der Amerikaner Abtreibung für moralisch verwerflich halten, während nur 32 Prozent dieser Aussage nicht zustimmen. Ermutigend: Gerade unter jüngeren US-Bürgern ist der Trend hin zu mehr Lebensschutz gemäss den Umfragen überdurchschnittlich ausgeprägt. Mehr unter
http://www.rasmussenreports.com/2006/March%20Dailies/Abortion.htm
16.04.2006 Christen müssen ,unmissverständlich’ auf der Seite des Lebens sein - „Als Bischof verspreche ich Ihnen, dass wir Sie nicht allein lassen werden“, wandte sich der Augsburger Bischof Mixa in seiner Osterpredigt an alle Frauen, die an Abtreibung denken. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13396
15.04.2006 Schulischer Aufklärungsunterricht gescheitert: jährlich 14'000 schwangere Teeanger in Deutschland - "Unsere Jugend ist aufgeklärt, aber ahnungslos." Diese Aussage der Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe nutzt der Berliner Jugendarzt Dr. Christoph Hilsberg als Slogan zu ärztlichen Informationsveranstaltungen für Jugendliche. "Selbst die Kenntnisse von Gymnasiasten in der Oberstufe sind erschütternd schlecht", so Hilsberg. Der schulische Aufklärungsunterricht hat nach Hilsbergs Meinung sein Ziel verfehlt. Der Arzt verweist darauf, dass laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jedes Jahr durchschnittlich 14 000 Teenager schwanger werden. Zudem würden auch Fertilitätsstörungen und sexuell übertragbare Krankheiten stark zunehmen. Mehr unter
http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/04/13/069a1902.asp?cat=/medizin/sex
Kommentar: Allerdings lässt ein kollektives Umdenken oben wie an der Basis weiter auf sich warten. Statt verstärkt auf den Sinn des Zuwartens mit ersten Sexualkontakten hinzuweisen, setzen deutsche und andere europäische Aufklärer weiterhin auf die alten reaktiven, vor allem technisch inspirierten Methoden. Dabei werden sie kräftig unterstützt durch "verantwortungsbewusste" Vertreter der Pharmaindustrie, der es vor allem darum geht, den weiblichen Nachwuchs an ihre technischen Verhütungsmittel zu binden und so langfristig Gewinne zu maximieren. Die wenigsten professionellen Aufklärer trauen heutigen Jugendlichen noch zu, dass sie allenfalls fähig sein könnten, im Dienst einer grossen Sache - schlicht der Liebe - beispielsweise Selbstdisziplin und Verantwortungsbewusstsein zu lernen, und zwar auf einem etwas höheren Level als jenem, dass man immer ein Kondom auf sich hat. Vgl. dazu den Artikel
Zu jung für Sex – definitiv!
15.04.2006 "Erfolgreiche" Schulkampagne von Pillenhersteller Wyeth in Österreich: Erstverhüterinnen werden immer jünger - Die Pille ist Österreichs Verhütungsmittel Nummer eins, gefolgt von Spirale und Kondom. Das ergab eine vom Pharmakonzern Wyeth in Auftrag gegebene Umfrage, die im Sommer 2005 in Wien präsentiert worden ist. 37 Prozent der 500 befragten Frauen im Alter von 14 und 40 Jahren würden hingegen nicht verhüten, zwölf Prozent von ihnen hatten noch nie geschützten Verkehr. Die Pille gelte als "das sicherste und angenehmste Verhütungsmittel", erklärte der Umfrageleiter Walter Wintersberger. 27 Prozent aller Frauen, beziehungsweise 43 Prozent der unter 26- Jährigen und 18 Prozent der 26- bis 40-Jährigen, greifen daher zur Antibabypille. Ab 26 scheint die Pille an Attraktivität etwas zu verlieren und wird durch die Hormonspirale abgelöst. Insgesamt gaben 88 Prozent der Frauen an, schon einmal eine Methode zur Schwangerschaftsvorbeugung angewandt zu haben - zwölf Prozent der 15- bis 40-Jährigen haben hingegen noch nie verhütet. Auffallend war auch, dass Mädchen bei ihrem ersten "Verhütungsmal" immer jünger werden. Über ein Drittel der unter 25-Jährigen haben bereits mit 15 Jahren oder sogar noch früher erstmals verhütet. Eine Generation zuvor fingen die Frauen rund zwei Jahre später damit an, erläuterte Wintersberger. Abgefragt wurde ausserdem, wie die 14- bis 20-Jährigen die Antibabypille finanzieren würden: In 59 Prozent der Fälle wird die Verhütung durch die Eltern gesponsert und 37 Prozent investieren dafür ihr Taschengeld. lanciert mit ausreichend finanziellen Ressourcen Kampagnen, die sich an Jugendliche richten. Vor einigen Monaten startete Wyeth Österreich eine Kampagne zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung. Es ist dies die erste Kooperation eines Pharmaunternehmens mit den Schulärzten überhaupt in Österreich. Hiezu hat der Konzern gemeinsam mit Frau Dr. Damm vom Ministerium, Frau Dr. Dörfler aus der Familienplanungsambulanz vom AKH und Herrn Mag. Kostenwein, Sexualpädagoge, einen Foliensatz für Schulärzte entwickelt. Darauf wird in einfacher Form der Wirkmechanismus der Pille erklärt und so laut Wyeth "Aufklärung über Verhütung und Sexualität mit interessantem Material unterlegt". Der Gedanke, dass vor allem wirtschaftliche Interessen der Kampagne Pate stehen und junge Mädchen als Pillenkonsumenten angeworben werden sollen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die bekannten schweren Nebenwirkungen der Pille werden in derartigen "Informationskampagnen" regelmässig bagatellisiert. Presseartikel über die Pharma-Schulkampagne unter
http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do?articleId=647 Vgl. dazu auch den Artikel
"Kommt das Ende der Pillen-Ära?"
15.04.2006 Verschleiernder "Neusprech" der Verhütungs- und Abtreibungslobby - Wer die Sprache dominiert, beherrscht auch das Denken. Diese alte Erkenntnis machen sich Ideologen und Lobbyisten auch heute brutal zunutze. Die Methode ist so simpel wie bewährt: Man "versachliche" oder "entemotionalisiere" einen Begriff. Statt "Tötung eines Kindes vor seiner Geburt" forcierte man beispielsweise den weniger emotionalen Begriff "Schwangerschaftsabbruch". Am besten funktioniert die Methode aber, wenn man dem neuen Begriff einen wissenschaftlichen Touch gibt. Die Sprachen Latein, Griechisch oder allenfalls Englisch bieten sich zur Verschleierung an. Aktuelles Beispiel: Die Sprachregelung über die sogenannte "Pille danach". Auf einer Seite der österreichischen Online-Zeitung "ÄrzteWoche" findet sich ein Musterbeispiel lobbyistischer Sprachdominanz. Im Artikel "Verhütung - Jugendliche suchen Rat" bezeichnet der Interviewte Mag. Wolfgang Kostenwein die "Pille danach" als "postkoitale Verhütung". Wissenschaftlich nicht geschulte Leser werden darunter eine übliche Verhütungsmethode verstehen. Bekanntlich bewirkt dieses chemische Produkt aber, dass eine bereits befruchtete menschliche Eizelle, welche sich natürlicherweise in der Gebärmutter einnisten und zu einem Baby heranwachsen würde, abgestossen und ausgetrieben wird. Es handelt sich um nichts weniger als um die in Kauf genommene Vernichtung eines menschlichen Embryos im Frühstadium, der notabene im Falle einer gesunden Entwicklung bereits erbberechtigt wäre. Fazit: Begriffskompetenz assoziiert das Publikum gerne mit moralischer Kompetenz; ein gefährlicher Trugschluss! Den Artikel mit Kostenweins Originalzitat findet sich unter
http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do?articleId=647
15.04.2006 Pillen-Umfrage: Eine Frage wurde nicht gestellt - Eine Befragung zeigt offenbar: Nicht alle Frauen kennen sich mit ihrer Verhütung aus. Der internationale Pharmakonzern Wyeth befragte online Mädchen und Frauen zu ihrem Verhütungswissen. Das Ergebnis: Das Know-how der meisten kann sich durchaus sehen lassen - allerdings gibt es doch immer wieder Irrtümer, die "gravierende" Folgen haben können. Eine Frage allerdings wurde nicht gestellt, jene nach den Nebenwirkungen der Pille. Grundsatz: Worüber keine Fragen gestellt werden, das kann auch nicht zum (geschäftsschädigenden) Problem werden! Artikel unter
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel?number=1135170544
10.04.2006 USA: Abtreibungsunternehmer fährt auf Lebensrechtler los - Der US-Abtreibungsunternehmer Georg Tiller aus Wichita (Bild) im Bundesstaat Kansas, bekannt als Vollstrecker von Abtreibungen bis kurz vor der Geburt, streifte am 5. April mit seinem Wagen den Lebensrechtler Mark Gietzen. Dieser betete mit einer Gruppe vor Tillers Abtreibungsanstalt. Augenzeugen bestätigen, dass der Abtreiber am Mittwoch abend nach Verlassen der Anstalt mit seinem Jeep den Fuss von Gietzen, dem Präsidenten der ‘Kansas Coalition for Life’, angefahren habe. Gietzen habe die Ausfahrt nicht blockiert, es wäre ausreichend Platz für eine Durchfahrt gewesen. Gerade habe er kontrolliert, dass sich seine Lebensschützer an die gesetzlichen Auflagen halten würden, berichtet der Verletzte und fügte an: "Es gibt keinen Zweifel, dass er beabsichtigt hat, mich anzufahren". Ohne sich um die Folgen zu kümmern sei Tiller mit seinem Wagen davongerast. Nun hat der Angegriffene Anzeige erstattet. Gietzens Gruppe ist Teil einer Koalition, welche Anstrengungen für eine gerichtliche Untersuchung unternommen hat mit dem Ziel, Tillers Verantwortung für den Tod der 19jährigen Christin Gilbert abzuklären, welche in dessen Anstalt bei einer Abtreibung ums Leben kam. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3010.html und
http://www.operationrescue.org/
08.04.2006 Der nächste logische Schritt: Nach der Homo-Ehe nun die Entkriminalisierung der Polygamie? - Sie war zu erwarten, nun geht sie los, die nächste Debatte um die Ausweitung des Ehe- und Familienbegriffs: "Polygamisten, vereinigt euch!" titelte das Magazin "Newsweek" kürzlich. Nach der Debatte in den USA über die Homosexuellen-Ehe sei die Forderung nach einer Polygamie-Entkriminalisierung ein logischer Schritt, meinen manche Kommentatoren. Ihr Argument (das bei Schwulen- und Lesbengruppen auf wenig Zustimmung stösst): Die traditionelle Ehe sei als Gemeinschaft zwischen zwei andersgeschlechtlichen Partnern definiert. Wenn also schon die Geschlechterfrage als Diskriminierung gelte, warum nicht auch die Beschränkung auf zwei Partner? Die Polygamisten werden im islamischen Umfeld jedenfalls Support finden, während sich Mormonengemeinden bereits distanziert haben. Mehr unter
http://www.orf.at/060328-97930/index.html
08.04.2006 China: Ingwer, Chili und Kinderfleisch - In der Provinz Gansu im Norden von China wurden Anfang März zwei gekochte Menschenarme auf einem Mülldepot gefunden. Dies berichtete die italienische Nachrichtenseite ‘AsiaNews’ am Mittwoch. Die Arme lagen in einem weissen Plastiksack und sahen aus, als wären sie mit anderen Essenszutaten – unter anderem mit Ingwer und Chili – vermischt worden. Die Leichenteile – ein Oberarm, ein Unterarm und eine Hand mit Fingernägeln – stammen von einem Kind im Alter von 5 bis 8 Jahren. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.3002.html
07.04.2006 Deutscher Frauenärzteverband: ,Pille danach’ nicht ohne Rezept - Als Nebenwirkung des Präparats könnten schwere Zyklusstörungen auftreten, warnte der Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte. Daher dürfe die "Pille danach" nicht rezeptfrei in Apotheken erhältlich sein, wie dies gegenwärtig von verschiedenen Organisationen gefordert werde. Mehr unter
http://www.welt.de/data/2006/04/07/870712.html
07.04.2006 Wie die UNO Zwangsabtreibung in China unterstützt: Beobachtungen von Prof. Wolfgang Ockenfels - Es gebe Grund zur Besorgnis, ob die Weltorganisation überhaupt noch ihrem eigenen Anspruch genüge, nämlich global für die Menschenrechte einzutreten. Tatsächlich gebe es Anzeichen einer ethisch-rechtlichen Degeneration einer Organisation, die in ihren Untergliederungen gerade das praktisch dementiert, was sie offiziell sonst feierlich proklamiert. Denn unter ihrem weiten Deckmantel ereignet sich manches, das das Licht der Öffentlichkeit zu Recht scheut. Was an der UNO kaum sichtbar und ansehnlich ist, findet sich bei näherer Betrachtung vor allem im Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, genannt UNFPA. Diese Unterorganisation der Vereinten Nationen hat die wichtige Aufgabe, den „Kairoer Aktionsplan“, den die Weltbevölkerungskonferenz von Kairo 1994 verabschiedet hatte, „umzusetzen“. Seitdem setzt UNFPA alles daran, diesen Plan in einer so willkürlichen Weise „umzusetzen“, dass dessen Intentionen von den eigenen Autoren nicht mehr wiedererkannt werden. Denn der UN-Bevölkerungsfonds betreibt ganz eigene Bevölkerungsprojekte und finanziert Vorhaben einzelner Staaten und privater Nichtregierungsorganisationen, die keineswegs im Einklang mit den Kairoer Beschlüssen, geschweige denn mit den Menschenrechten stehen. Der Aktionsplan von Kairo setzte nämlich voraus, dass „Familienplanung“ eine Sache freiwillig-autonomer Entscheidung der betroffenen Einzelpersonen und Paare sei. In dieser Sache sei jede Form staatlichen Zwangs unzulässig. In Kairo stritt man zunächst darüber, ob Abtreibung ein zulässiges Mittel zur Begrenzung des damals befürchteten Bevölkerungszuwachses sein könne. Doch setzten islamische und christlich geprägte Staaten gemeinsam die Formulierung durch, dass Abtreibung keineswegs als Mittel staatlicher Familienplanung erzwungen oder gefördert werden dürfe. Überdies sollte es keine staatlichen Begünstigungen oder gar Benachteiligungen für Menschen geben, um obrigkeitlich verordnete Familienplanungsziele zu erfüllen. Auch Sterilisationen dürften nicht gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden.
Die Kairoer Konferenz war ein gutes Vorspiel zu einem hoffentlich gelingenden christlich-islamischen Dialog zugunsten der Menschenrechte, die sowohl die verantwortliche Elternschaft wie auch das Lebensrecht der Ungeborenen umgreifen. Jedoch sieht die Praxis weithin anders aus, denn es gibt einzelne Staaten, die ausgerechnet mit Hilfe der Staatengemeinschaft Zwangssterilisationen und Zwangsabtreibungen durchführen. Die brutalen Exzesse der chinesischen Bevölkerungspolitik, die für jede Familie nur „ein Kind“ vorsieht, werden zwar öffentlich verdrängt, aber insgeheim gefördert. Was UNFPA mit öffentlichen Mitteln so alles treibt, dürfte auch deutsche Steuerzahler interessieren. Douglas A. Sylva und die International Organizations Research Group sind den UNFPA-Aktivitäten akribisch und mit kriminologischem Gespür nachgegangen. Sie haben ein „Weissbuch“, d.h. ein Schwarzbuch verfaßt, das nicht nur in den USA für ziemliches Aufsehen gesorgt hat, sondern jetzt auch in deutscher Übersetzung (als Sonderheft der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“) vorliegt. Was UNFPA unter „Bevölkerungskontrolle“ versteht, musste erst transparent gemacht werden, um selber kontrollierbar zu sein. Es dürfte die Bevölkerung westlicher Länder interessieren, wie UNFPA in den Entwicklungsländern systematisch Abtreibungen fördert und sich auch sonst über Moral und Recht hinwegsetzt. Wer die UNFPA-Aktivitäten aktiv gefördert und sich auch noch für andere Waffenlieferungen nach China eingesetzt hat, sollte sich nicht mehr auf die Menschenrechte berufen dürfen.07.04.2006 Reproduktionsmedizin: Künstliche Befruchtung für Schäden verantwortlich? - Immer häufiger suchen verzweifelte Eltern mit unerfülltem Kinderwunsch Hilfe bei der Technik. Zur assistierten Reproduktion (ART) gehören die In-vitro-Fertilisation (IvF) und die sogenannte intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ISCI). Nun zeigt sich mehr und mehr, dass die Geburt solcher "Wunschkinder" zu einem hohen Preis erfolgt. All diese Verfahren bergen mögliche Gefahren für Eizelle, Spermium oder den entstehenden Embryo. Die Fakten dazu erläuterte Dr. Annika Ludwig von der Universität Lübeck beim Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie in Düsseldorf von Anfang März (Kongressprogramm Düsseldorf). Ludwig erklärte dort, dass die notwendige ovarielle Stimulation das Milieu im Follikel und die Struktur der Eizelle beeinflusse. Die Spermien wiederum könnten bei Männern mit eingeschränkter Fertilität vermehrt genetische Anomalien aufweisen oder bei der Präparation beeinträchtigt werden. Zwar blieben ART-Kinder trotz der Risiken in ihrer mentalen und motorischen Entwicklung nicht hinter spontan gezeugten Kindern zurück, verhielten sich nicht öfter auffällig und erkrankten auch nicht häufiger an Krebs. Kritisch jedoch sei bei der ART von vornherein die hohe Rate an Mehrlingsschwangerschaften, weil sie vermehrt mit Frühgeburt und niedrigem Geburtsgewicht einhergehen. Zur Vorbeugung dieser Schwangerschaftskomplikationen plädiert Ludwig dafür, nur einen einzigen Embryo einzupflanzen. Doch auch Einlingsschwangerschaften nach ART seien häufiger von Komplikationen begleitet als solche Schwangerschaften nach spontaner Konzeption: So sei das Risiko von perinataler Mortalität und Frühgeburt jeweils um das Doppelte, das eines Geburtsgewichts unter 1500 g sogar um das Dreifache erhöht.
Vermehrt schwere Missbildungen nach künstlicher Befruchtung
Eine weitere Gefahr bei ART stelle nach Ludwig das vermehrte Vorkommen grosser Fehlbildungen dar (Anmerkung: Solche missgebildeten Föten werden in der Regel abgetrieben). Solche sind keine Einzelfälle. In einer Analyse von 25 Studien liess sich eine relative Zunahme um ganze 30 Prozent nach IvF und ICSI im Vergleich zur spontanen Konzeption feststellen. Die Suche nach den Gründen wird dadurch erschwert, dass sich die beiden Gruppen von Frauen grundlegend - etwa in Alter und Erbanlagen - unterscheiden würden und daher in Studien kaum vergleichen liessen. Weiterhin kommen bei Kindern nach ART neurologische Störungen wie die Zerebralparese ungefähr doppelt so häufig vor wie bei der Vergleichsgruppe. Einige Studien belegen ausserdem für IvF- und ICSI-Kinder häufiger chronischen Leiden, Kinderkrankheiten, Klinikaufenthalte und operative Eingriffe z