zurück zur Seite 'Gesellschaft + Politik'
Trends und Hintergründe - Stets aktueller informiert, wo es um Gesundheit, Leben und Tod geht Seit dem 25.2.2003 sind Sie Besucher/in Nr.
Hier finden Sie frühere Lebensschutz-Meldungen 2002-2004
31.12.2005 Graue Zukunft für Deutschland - Viele westliche Staaten vergreisen. Doch am schlimmsten ist es in Deutschland. Bevölkerungsstatistiker haben berechnet, dass die Bundesrepublik das Land mit der ältesten Bevölkerung der Welt sein wird. Im Jahr 2050 wird einer von drei Deutschen über 60 Jahre alt sein. Das berichtete kürzlich der englischsprachige Dienst der ‘Deutschen Welle’. Grund dafür sind die Empfängnisverhütung, die grassierende Kinderabtreibung, die allgemeine Kinderfeindlichkeit und die höhere Lebenserwartung der Deutschen. Deutschland besitzt gegenwärtig eine Geburtenrate von 1.4 Prozent. Darum steht die Bundesrepublik weltweit an der Spitze der Länder mit dem grössten Bevölkerungsrückgang. Demgegenüber erlebt zum Beispiel Frankreich – vor allem wegen der familienfreundlichen moslemischen Bevölkerung – einen Babyboom. Deutschland schrumpft dagegen vor sich hin. Während Demagoge Adolf Hitler die Mutterschaft als „Schlachtfeld für die Frau“ bezeichnete, um Soldaten für Deutschland hervorzubringen, verlagerten Hitlers Nachfolger dieses Schlachtfeld in die Abtreibungskliniken. Den endgültigen Schock dürfte das deutsche Sozialsystem im Jahr 2015 verabreicht bekommen, wenn die letzte Generation von songenannten Baby-Boomern in Pension geht. Deutschland hat mehr Grund, sich zu sorgen, als andere Länder. Das bestätigt Steffen Kröhnert vom Berliner Institut für Weltbevölkerung und globaler Entwicklung. Die Geburtenraten gingen in Deutschland bereits seit den 70er Jahren zurück, während dieses Phänomen in anderen Ländern erst vor zehn Jahren eingesetzt habe. Ausserdem bedrohe der Rückgang in absehbarer Zukunft den Sozialstaat. Die jüngsten Zahlen der Adoptionen in Deutschland zeigen ebenfalls ein trostloses Bild. Wurden im Jahr 1994 noch 11.453 adoptiert, waren es im Jahr 2004 gerade noch 5.064. Dennoch kommt in Deutschland auf 20 adoptionswillige Paare ein einziges Kind. Eine zweifelhafte Blüte herrscht dagegen bei der Zahl von Kinderabtreibungen. In deutschen Abtreibungsanstalten werden jährlich ungefähr 130.000 ungeborene Kinder beseitigt. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2465.html Anfang Juni 2005 präsentierte der katholische Publizist Stephan Baier in Wien sein Buch „kinderlos: Europa in der demographischen Falle“. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10681&&print=yes
31.12.2005 Höchster Richter gegen Hilflosentötung - Der Präsident des Deutschen Bundesverfassungsgerichtes Hans-Jürgen Papier ist strikt gegen eine Zulassung des Hilflosenmordes in Deutschland. Der Richter erklärte vor der ‘Leipziger Volkszeitung’, dass das Tötungstabu nicht relativiert werden dürfe. Dafür gebe es sehr gute Gründe. Wenn die aktive Sterbehilfe erlaubt würde, bestünde die Gefahr eines Dammbruchs. Papier warnte zudem vor Missbräuchen und vor einem sozialen Druck auf Patienten und Ärzte. Er unterstrich, dass der Gesetzgeber für das Leben einen Schutzauftrag habe. Diesem komme er nach, indem er das aktive Töten von Menschen verbiete und bestrafe. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2463.html
30.12.2005 Gestern noch mit Briefmarke geehrt, heute als Betrüger abgetaucht - Hwang Woo Suk, der in den letzten Wochen als Schwindler entlarvte koreanische Klon-Starforscher, galt lange Zeit als eigentlicher Nationalheld. Die amtliche Post Südkoreas ehrte den Forscher gar mit einer Sondermarke (Bild). Diese zeigt in der linken Hälfte eine manipulierte menschliche Eizelle. Rechts daneben erhebt sich im Stil bekannter Darstellungen aus der darwinschen Evolutionslehre ein gehbehinderter Mensch aus eigener Kraft aus seinem Rollstuhl. Diese Befreiung werde möglich dank embryonaler Stammzellenforschung, suggeriert das Sujet anschaulich. Tatsache allerdings ist, dass mit dieser Technik gezielt die Vernichtung von menschlichem Leben im Frühstadium in Kauf genommen wird. Im Gegensatz zum Briefmarkenmotiv dürfte es der südkoreanischen Postdirektion angesichts der jüngsten Enthüllungen nicht mehr nach Freudensprüngen zumute sein. Es zeigt sich, dass bisweilen auch gültige Briefmarken lügen können wie gedruckt, und dass nicht nur Postwertzeichen eine ziemlich klebrige Rückseite haben.
30.12.2005 Papstaudienz für Deutschen Bundesverband Lebensrecht - Papst Benedikt XVI. hat am 28. Dezember bei der Generalaudienz in Rom eine Delegation des Bundesverbands Lebensrecht begrüsst. Zu der Audienz mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche am Fest der unschuldigen Kinder war eine 35köpfige Delegation des Bundesverbands Lebensrecht (BVL) nach Rom gereist. Zu den Mitgliedern der Delegation zählen die Vorsitzende des Bundesverbands und der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Claudia Kaminski, der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands und Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) Bernward Büchner, die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr sowie die Professoren Christian Hillgruber, Manfred Spieker, Roland Süssmuth und Herbert Tröndle. Die BVL-Vorsitzende Claudia Kaminski sprach im Anschluss an die Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. von einem "ermutigenden Zeichen der Aufmerksamkeit". "Der Papst kennt die Situation in Deutschland genau und schätzt unser Eintreten für einen wirksamen Schutz des menschlichen Lebens in all seinen Phasen." Die Lebensrechtler wünschten sich, "dass die Stimme der Kirche zu Fragen des Lebensschutzes auch in Deutschland wieder deutlicher vernehmbar wird und es zu einer engeren Zusammenarbeit aller am Lebensschutz Interessierten kommt", so Kaminski weiter. Quelle:
http://www.businessportal24.com/de/verzeichnis/gesellschaft/rechte/1459454367
30.12.2005 Massaker vor der Haustüre - Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Kardinal Alfonso López Trujillo, bezeichnete die Kinderabtreibung vor dem Missionsnachrichtendienst ‘Fides’ als „Massaker mit enormen Ausmassen“. Deren unschuldige Opfer seien mittlerweile schon mehr als 50 Millionen pro Jahr. Der Kardinal bedauerte, dass viele Mütter heute nach einer Abtreibung nicht einmal das Gefühl von Schuld hätten. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2457.html
29.12.2005 Globale Vergreisung: Überalterung wird zum weltweiten Problem - Gegen Jahresende überschreitet die Weltbevölkerung die Marke von 6,5 Milliarden Menschen. Während lange die Überbevölkerung als das grösste demographische Problem dargestellt wurde und Entwicklungshilfegelder bis heute von der Durchsetzung von Familienplanungsmassnahmen abhängig gemacht werden, konzentrieren die Experten der Vereinten Nationen ihre Aufmerksamkeit mittlerweile auf einen anderen Trend: die Vergreisung, die sie auch für viele Entwicklungsländer erwarten. Ein Abrücken von der verfehlten Politik ist allerdings nicht absehbar. Mehr unter
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,3256558,00.html
29.12.2005 China fehlen die Frauen - Lange Zeit wurden ungeborene Mädchen einfach abgetrieben. Das demographische Desaster zwingt die Behörden nun zum Umdenken, wie ein neues Gesetz zeigt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12443
28.12.2005 Zwang zur Kollaboration? - Eine EU-Expertengruppe will medizinische Angestellte um ihr Recht bringen, die Teilnahme an der Tötung ungeborener Kinder zu verweigern. Die ‘Unabhängigen Experten für Grundrechte’ – ein Beratungsgremium der Europäischen Kommission – veröffentlichte kürzlich einen 40seitigen Bericht. Das berichtete der ‘Friday Fax’ kurz vor Weihnachten. Es handelt sich um eine Publikation des ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitutes’. Dieses arbeitet auf der Ebene der UNO und anderer politischer Institutionen. Ein Abkommen zwischen der Slowakei und dem Vatikan will garantieren, dass katholische Krankenhäuser und medizinische Angestellte katholischen Glaubens nicht rechtlich gezwungen werden können, an medizinischen Handlungen teilzunehmen, welche die Menschenrechte verletzen oder unmoralisch sind. Die ‘Unabhängigen Experten’ wurde von der EU-Kommission beauftragt abzuklären, ob ein solches Konkordat das EU-Recht verletze. In ihrer Antwort kamen sie zum Ergebnis, dass die Verhinderung des Zuganges zur Kinderabtreibung angeblich internationale Menschenrechte verletze. Die Gruppe anerkenne zwar das Recht auf Gewissensverweigerung. Doch dieses Recht sei nicht unbegrenzt. Nach der Auffassung der EU-Experten müssen die Staaten darum Massnahmen gegen die Gewissensverweigerung von Kindertötungen ergreifen. So soll ein Arzt, der eine Kinderabtreibung aus Gewissensgründen ablehnt, gezwungen werden, die tötungswillige Mutter an einen Kinderabtreiber weiterzuleiten. Die Möglichkeit einer effektiven Tötung von Kindern soll auch in ländlichen und abgelegenen Gebieten zu Verfügung stehen. Der Bericht anerkennt immerhin, dass seine Vorschläge „nicht verpflichtend“ sind. Vorkämpfer für die Erlaubtheit der Tötung ungeborener Kinder begrüssten die Stellungnahme. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2447.html
27.12.2005 Explodierende Scheidungsraten in der Schweiz - Die Zahl der staatlichen Ehescheidungen steigt weiter. Dies zeigt eine Untersuchung des Schweizerischen Bundesamtes für Statistik. Im Jahr 2004 wurden in der Eidgenossenschaft knapp 18.000 Ehen staatlich aufgelöst: 6,8 % mehr als im Jahr davor. Seit 1970 hat sich die statistische Wahrscheinlichkeit einer Ehescheidung in der Schweiz verdreifacht. Damals wurden 15 Prozent der Ehen staatlich geschieden. 2004 waren es 44 Prozent. Der Anteil von Scheidungen nach 30 Ehejahren hat sich seit 1970 von 3,2 Prozent auf 6 Prozent erhöht. Die Trennung der Eltern ist für die Kinder nahezu gleichbedeutend mit dem Tod eines Elternteil. Beim Tod erfahren die betroffenen Kinder allerdings Trost beim noch lebenden Elternteil sowie bei Verwandten und Bekannten. Das ganze Umfeld wie Schule, Kindergarten, Freunde haben Verständnis für die Kinder in dieser traurigen Situation. Anders bei einer Trennung. Da hören die Kinder oft nur Bemerkungen wie: "Ach so...". Sie werden mit ihren Gefühlen über den Verlust des Vaters oder der Mutter oft alleingelassen. So lernen sie oft kaum mit dieser Traurigkeit bewusst umzugehen. Trennungsfolgen wirken unterschwellig und sind doch fast unüberschaubar. Erschreckend ist die Erkenntnis, wie viele psychische und organische Krankheiten auf die Trennung der Eltern zurückzuführen sind, auch noch nach Jahren im Erwachsenenalter. Amerikanische Gehirnforscher haben herausgefunden, wie wichtig das Elternhaus für die Entwicklung gerade in den ersten drei Jahren ist; und genau im dritten Ehejahr gibt es auch einen Schwerpunkt bei Scheidungen, Quellen:
http://www.kreuz.net/article.2439.html
http://www.trennungskinder.de/scheidungskinder/start.htm
26.12.2005 Hwang soll keine einzige massgeschneiderte Zelle geklont haben - Das Ausmass des Klonskandals um den umstrittenen Forscher Hwang Woo Suk soll grösser sein als bisher angenommen. Der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge hat Hwang seine gefeierte Studie zur Stammzellenforschung nicht nur in Teilen, sondern komplett gefälscht. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,392271,00.html
21.12.2005 Israelische Klinik spürt in arabischem Dorf gezielt "lebensunwertes Leben" auf - Ein israelisches Forscher-Team hat ein Gen identifiziert, das für die hohe Rate von geistigen Behinderungen in einem arabischen Dorf in der Nähe von Hadera in Israel verantwortlich ist. Anhand von neu entwickelten Bluttests lässt sich nun ermitteln, ob Erwachsene Träger des Gens sind oder ob ein junger Fötus möglicherweise das Gen enthält. "Der Gedanke, diese Studie zu machen, kam uns, weil einige arabische Familien aus einem Dorf mit Kindern, die an einer geistigen Entwicklungsverzögerung litten, in unsere Klinik kamen", erklärt Dr. Lina Basel (Bild) vom "Schneider Children's Hospital" in Petah Tikwa. So konnte man schliesslich eine genetische Ursache erkennen, die als "autosomal recessive nonsyndromic mental retardation" (NSMR) bezeichnet wurde. Dr. Basel, Prof. Motti Shohat und ihr Team erhielten für ihre Entdeckung einen Preis von der Israel Genetics Society. Das Resultat ihrer Studie wurde im Oktober auf der Konferenz der American Society of Human Genetics in Salt Lake City, USA, vorgestellt. Zunächst beteiligten sich neun Familien aus dem Dorf an der Studie, die von Dr. Basel und Dr. Shohat, dem Direktor des genetischen Instituts der Klinik geleitet wird. Insgesamt 16 Kinder aus diesen Familien haben genetisch bedingte kognitive Störungen. Bei Eltern, die das Gen tragen, besteht zu 25% je Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Gens. Ein von zehn Trägern des abnormen Gens sind gefährdet, sagt Dr. Lina Basel vom Schneider-Kinderkrankenhaus. Um mehr arabische Israelis zu solchen Tests bewegen zu können, initiierte Dr. Basel vor einem Jahr eine mobile Praxis, mit der sie die Familien einmal alle vier Wochen besucht. Damit werden mögliche Verdachtsfälle auf Behinderung noch vor der Geburt aufgespürt. Dr. Basel erwähnt auch, dass eine arabische Familie, die sich der Untersuchung zuerst widersetzte, schliesslich auch getestet wurde. Das Team arbeitet eng mit einer gynäkologischen Praxis zusammen. Dort kann im Falle eines Verdachts auf einen derartigen als lebensunwert erachteten Gendefekt ein ungeborenes Kind ohne weiteres abgetrieben werden. Tatsächlich endet aber nur eine winzige Minderheit von 2,5% aller Schwangerschaften betroffener Eltern mit der Geburt eines behinderten Kindes. Quelle:
http://www.israel21c.org
20.12.2005 Paradox: Diskriminierungsfälle durch sogenannte "Antidiskriminierungsgesetze" nehmen zu - Im vergangenen Jahr wurden zunehmend Menschen, die gegen eine rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Verbindungen mit der Ehe eingestellt sind, Opfer von sogenannten "Antidiskriminierungsgesetzen". Die in verschiedenen Ländern erlassenen Bestimmungen waren ursprünglich gegen rassistische und frauendiskriminierende Vorfälle gerichtet. Immer häufiger geraten nun auch Personen und Gruppen durch anonyme Anzeigen ins Visier von Behörden, die häufig nichts weiter als ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen. Vor allem handelt es sich um Christen, welche eine rechtliche Gleichstellung mit der Ehe als mit biblischen und christlichen Prinzipien unvereinbar halten. Den anderen zu achten bedeute nicht, mit allem einverstanden zu sein, betonen Gruppierungen, welche sich für die Werte der klassische Ehe und Familie einsetzen; doch scheine ein stillschweigendes Einverständnis mit dem Zweiten zunehmend zum gesellschaftlichen Zwang zu werden. Mehr unter
http://zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=81829
19.12.2005 Regelung der Euthanasie als Scheinlösung: Legalisierung in den Niederlanden schaffte neue Grauzonen - Vor einer wenn auch als "restriktiven" bezeichneten Zulassung der "aktiven Sterbehilfe" warnt der bekannte Dr. Manfred Spieker, Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. Wörtlich schreibt er: "Der Arzt, der einen Patienten tötet und der bis Anfang der neunziger Jahre ein Mörder war, dann bis zur Verabschiedung des Euthanasiegesetzes als geduldeter Delinquent galt, soll fortan ein Wohltäter sein, der die Realisierung einer finalen Selbstbestimmung und einen schmerzfreien Tod ermöglicht. Trotzdem zieht es fast die Hälfte der niederländischen Euthanasieärzte vor, die Euthanasie nicht zu melden. In rund 25 Prozent der Fälle unterbleibt auch die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation eines zweiten unabhängigen Arztes. In 20 bis 25 Prozent der Fälle erfolgt die Euthanasie ohne Zustimmung des Patienten (…) Über die niederländischen Erfahrungen mit der Euthanasie liegen drei von der Regierung in Auftrag gegebene Untersuchungen vor, (…) Diese Erfahrungen zeigen, dass die Euthanasie nach ihrer Legalisierung eine Eigendynamik entfaltet, die sich einer effektiven Kontrolle entzieht. Sie beschädigt nicht nur das Vertrauen zwischen Patient und Arzt, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat, zu dessen konstituierenden Bedingungen das Verbot der Tötung Unschuldiger gehört." Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2396.html
15.12.2005 Grausiger Fund: Schäfer entdeckt 80 tote Föten - Im Nordosten Rumäniens hat ein Schäfer einen grausigen Fund gemacht: In einer Schlucht stiess der Mann auf die Leichen von rund 80 Ungeborenen. Auch ein totes Babys soll gefunden worden sein. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-390664,00.html
15.12.2005 Zweifel an Klon-Pionier wachsen - Der US-Partner des Klon-Pioniers Hwang Woo Suk will mit dessen spektakulärere Klon-Studien nichts mehr zu tun haben. Gleichzeitig fordern acht prominente Wissenschaftler, die Arbeiten des Südkoreaners von unanhängiger Stelle überprüfen zu lassen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-390463,00.html
13.12.2005 Lebensmittelverpackungen: Weichmacher könnte Hirngewebe schädigen - Ein Weichmacher in Lebensmittel-Verpackungen steht seit Jahren im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. Jetzt stellt sich heraus, dass schon winzige Mengen der Substanz namens Bisphenol A (BPA) die Hirnentwicklung bei Kindern und Ungeborenen stören könnten. Behörden sind alarmiert. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,389538,00.html
13.12.2005 Deutschland: „Nur Bioprodukte sind gesundheitlich unbedenklich“ - Eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace zeigt, dass Obst und Gemüse aus Supermärkten zum Teil erheblich mit gesundheitsgefährdenden Pestizidrückständen belastet ist. Unbedenklich sind nur Bioprodukte; mit durchschnittlich 250mal weniger Pestiziden. (Berliner Zeitung, 29.11.05) Mehr unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1275.html
13.12.2005 Indien: Gentech-Baumwolle ist ein Desaster - Zum ersten Mal gibt die Regierung zu, dass Gentech-Baumwolle in den indischen Staaten Rajasthan und Andrah Pradesh versagt hat, mit riesigen Verlusten für die Bauern und Bäuerinnen. Der Schädling ‚Bollworm’ nimmt überhand; die Ernten waren miserabel und auf dem Saatgutmarkt herrscht Chaos: Niemand weiss mehr, welches Saatgut genmanipuliert ist und welches nicht. Die Regierung verbietet einige Gentech-Sorten. Im Bericht der India Times wird u.a. auch anerkennend auf den klaren Schweizer Volksentscheid für ein 5jähriges Gentechmoratorium hingewiesen. So überflüssig, wie Bundesrat Joseph Deiss dies noch am Abend nach der Abstimmung geschildert hatte, ist das Moratorium also doch nicht, vielmehr ein starkes Zeichen, das in unserer vernetzten Welt international mit Interesse registriert wird. (India Times, 1.12.05) Mehr in Englisch unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1273.html
13.12.2005 Österreich: EU-Debatte nach Schweizer Gentech-Moratorium - Österreich wird ab Januar die EU-Präsidentschaft übernehmen. Geplant ist eine EU-weite Debatte zum Thema „Gentechfreie Regionen“. Warum soll in der Schweiz möglich sein, was EU-Länder nicht dürfen? (EUObserver, 29.11.05) Mehr unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1272.html
13.12.2005 Genfood: Bundesrat Deiss fordert Konsumenten heraus - Am Abend nach der Volksabstimmung über das Gentechnik-Moratorium verkündete Bundesrat Deiss, es gebe kein Verbot für die Einfuhr von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln in der Schweiz. In diesem Bereich entscheide einzig und allein der Konsument. Das Moratorium betreffe nur den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft. Im übrigen seien fünf Jahre schnell vorbei. Wenn KonsumentInnen allein entscheiden müssen, dann gehört jetzt sofort eine Deklarierungspflicht ausgearbeitet und als Gesetz verankert. Wer will sich schon zum Narren halten lassen, wenn es um seine Gesundheit geht. Mehr unter
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_136b/INDEX.HTM
13.12.2005 Studie: Abtreibung macht krank - „Wer Abtreibungen befürwortet, trägt dazu bei, dass Frauen krank werden“, kommentiert ALfA-Bundesvorsitzende Kaminski die neue Studie der Universität Oslo. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12308
12.12.2005 Richter als Steigbügelhalter von Abtreibungsbefürwortern - In Österreich hat eine Gruppe jugendlicher Lebensschützer mit besten Argumenten einen schweren Stand, ein faires Gerichtsverfahren zu erhalten. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2365.html
12.12.2005 Mutter opfert das Leben für ihr Kind - Eine in England wohnhafte philippinische Mutter, bei der ein Krebsleiden festgestellt wurde, verzichtete auf eine Chemotherapie, um das Leben ihres ungeborenen Kindes zu retten. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2364.html
12.12.2005 Neue Studie: "Post Abortion Syndrom" ist keine Erfindung von Abtreibungsgegnern - Noch wird auf der Website der vormaligen "Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs" (SVSS) klipp und klar behauptet: "Frauen leiden nach einem Schwangerschaftsabbruch nicht häufiger unter psychischen Problemen als Frauen, die nie einen Abbruch hatten. Das sogenannte "Post Abortion Syndrom" ist eine Erfindung der Abtreibungsgegner." Angeführt werden diverse Links zu einschlägigen Quellen, welche diese Behauptung wissenschaftlich stützen sollen. (
http://www.svss-uspda.ch/de/facts/facts.htm ) - Eine neue Studie aus Norwegen kratzt nun am Lack der problemlosen Abtreibung ohne Langzeitfolgen. Die Forscher finden seelische Probleme noch nach Jahren: Nur wenige Frauen können darüber sprechen.
Anne Nordal Broen (Bild links), eine der vier Autoren der Studie, die heute im Fachmagazin "BMC Medicine" veröffentlicht wird: "Das hohe Mass an Ängsten erstaunte mich." Noch fünf Jahre nach einer erfolgten Abtreibung, so die Ergebnisse der Langzeitstudie, spüren Frauen ein höheres Mass an Angst und Scham als die Allgemeinbevölkerung. Das Forschungsprojekt der Universität Oslo verglich den Verlauf psychischer Gesundheit bei 80 Frauen nach Abtreibung mit dem von 40 Frauen nach Fehlgeburt. - Ob die neusten Ergebnisse aus dem kühlen Norden zu einer Überprüfung der obigen heissdiskutierten SVSS-These und zu einer Vervollständigung dort verlinkter Quellen führen wird, ist derzeit offen. Grundsätzlich wäre eine Überarbeitung der Argumentation angezeigt, weil die SVSS-Plattform nach eigenen Aussagen beansprucht, "regelmässig zuverlässige Informationen und Statistiken betreffend den Schwangerschaftsabbruch" zu verbreiten und "der Öffentlichkeit eine Dokumentationsstelle zum Thema Abtreibung zur Verfügung gestellt" hat, die sachlich und wissenschaftlich korrekt sein will. Die neue Studie der Universität Oslo lässt nicht zuletzt erwarten, dass die jahrzehntelange Verleugnung dieses Syndroms durch AbtreibungsbefürworterInnen in Tat und Wahrheit schon bald als Teil einer Verdrängungsstrategie von Frauen erkannt werden könnte, welche Opfer einer Abtreibung geworden sind, als typisches Symptom des "Post Abortion Syndroms". - Der Artikel "Scham und Angst nach Schwangerschaftsabbruch" mit einer Erörterung der norwegischen Studie unter
http://www.welt.de/data/2005/12/12/816378.html ; Link zur Studie (Englisch)
http://www.biomedcentral.com/1741-7015/3/18/abstract
12.12.2005 Niederlande: Unheilbar kranke Babys dürfen getötet werden - Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Belange der Menschen mit Behinderungen warnt vor unkontrollierbarer Euthanasiepraxis. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12295
06.12.2005 Jugendliche misshandeln schwangeres Mädchen - Gewaltexzess zweier Jugendlicher in Berlin an einer hochschwangeren 15-Jährigen: Einer der Täter, der mutmassliche Kindsvater, habe mit Schlägen und Tritten versucht, das Ungeborene zu töten, so die Polizei. Das Baby wurde anschliessend in einer Notoperation geboren. Über solche Fälle wurde in letzter Zeit gehäuft aus den USA berichtet. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,388847,00.html
05.12.2005 Warum die Kirche keine Kondome empfehlen kann - Es ist etwas anderes, wenn der Staat Kondome als kleineres Übel im Kampf gegen AIDS empfiehlt, als wenn das die Kirche tut. Für jene, die wissen wollen, welche Haltung die Kirche wirklich vertritt, ein Kommentar von Bischof Andreas Laun, Salzburg unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12223
05.12.2005 Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt - Ein Wiener Abtreiber lockt unwissende Mütter mit Falschaussagen über die Folgen und Spätschäden der vorgeburtlichen Kindstötung in seine Einrichtung. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2322.html
29.11.2005 'Pille danach' ist unmoralisch und selbstmörderisch - Ein Kommentar von Weihbischof Andreas Laun zur geplanten Rezeptfreiheit der "Pille danach" in Österreich unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12170
29.11.2005 Wenn die Abtreibung schiefgeht und das Kind dummerweise überlebt - In Grossbritannien kommen jährlich rund 50 abgetriebene Kinder atmend und schreiend zur Welt. Am St. Nikolaustag wird die US-Amerikanerin Gianna Jessen, die ihre eigene Abtreibung überlebte, den britischen Politikern ins abgetötete Gewissen reden. In Grossbritannien überleben jedes Jahr 50 Kinder die Abtreibungsgewalt. Diese Angaben machten britische Ärzte gemäss einer Mitteilung der Londoner Wochenzeitung ‘Sunday Times’. Das britische Gesundheitsamt hat aufgrund dieser Angaben eine Untersuchung über mögliche ärztliche Pflichtverletzungen eingeleitet. In den vergangenen Monaten gab es unter britischen Ärzten und Parlamentariern vermehrt Stimmen, die ungeborenen Kindern im Alter von 3 bis 6 Monaten eine Lebensberechtigung gewähren wollen. In Grossbritannien sind solche Kinder bis zum erfüllten sechsten Lebensmonat vogelfrei. Zu diesem Zeitpunkt sind Kinder schon ausserhalb des Mutterleibes lebensfähig. Ab der Mitte des sechsten Monats müssen zum Tode verurteilte ungeborene Menschen in Grossbritannien durch eine Giftspritze ins Herz umgebracht werden. Diese vorgeschriebene Tötungsmethode wird jedoch von vielen Abtreibern unterlassen, offenbar weil der Eingriff schwierig sei. Kinder mit Down Syndrom werden routinemässig getötet. Formell wären britische Ärzte zur Versorgung von Kindern, welche ihre Abtreibung überleben, verpflichtet, es kam bisher aber nie zu diesbezüglichen Prozessen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2280.html ;
http://www.kath.net/detail.php?id=12164 ; Originalartikel der Sunday Times unter
http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-1892696,00.html
26.11.2005 Todbringende Missionsreise einer EU-Delegation - Einige EU-Parlamentarier fühlen sich dazu berufen, die Abtreibung und die damit verbundene Gewalt gegen meist junge Mütter auch in Südamerika zu fördern. Vom 1. bis zum 10. Dezember reist eine EU-Delegation nach Brasilien und Peru, um „die Realität sexueller und reproduktiver Rechte in Lateinamerika zu erforschen“. Die Delegation will auch in Erfahrung bringen, „wie weit der Einfluss der katholischen Kirche auf diesem Gebiet reicht“. Hinter der makabren Missionsreise steht das ‘Intereuropäische Parlamentarier-Forum für Bevölkerung und Entwicklung’ (IEPFPD) sowie die radikale Abtreibungsorganisation, die sich hinter dem Tarnnamen ‘Katholiken für eine freie Wahl’ verbirgt. Beide Gruppierungen treten für ein angebliches Recht auf Kinderabtreibung ein. Die EU-Missionare werden in Südamerika Gelegenheit bekommen, mit Regierungsvertretern, Parlamentarien sowie verschiedenen Gruppierungen zusammenzutreffen, welche „die reproduktive Gesundheit fördern“. In den Gesprächen werde man sich vor allem darauf konzentrieren, „den Einfluss der Religion in dieser Frage“ zurückzudrängen. Der Reisetermin der EU-Lebensfeinde dürfte nicht zufällig gewählt sein. Denn kürzlich ist im brasilianischen Parlament eine Debatte über die Einführung der Abtreibung losgebrochen. Ein neuer Gesetzesentwurf sieht vor, ungeborenen Kinder bis zur 12. Schwangerschaftswoche das Lebensrecht abzuerkennen. Im Fall einer Vergewaltigung soll die Kinderabtreibung bis zur 20. Schwangerschaftswoche legalisiert werden. In einem Gespräch mit der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ erklärte Riccardo Cascioli – ein Experte für Menschenrechtsfragen in Entwicklungsländern und Leiter des ‘Europäischen Studienzentrums für Bevölkerung, Umwelt und Entwicklung’ –, dass die Reise der EU-Parlamentarier Teil einer gross angelegten internationalen Kampagne sei. Sie diene dazu, Druck auf die Länder auszuüben, in denen die Abtreibung verboten oder eingeschränkt erlaubt ist. Lateinamerika sei das Hauptziel dieser Kampagne, weil es sich dabei um den einzigen Kontinent handelt, wo die Abtreibung noch weitgehend verboten ist. Der Angriff auf die katholische Kirche spiele bei den Lebensfeinden eine grundlegende Rolle, erklärt Cascioli: „Man wirft der Kirche vor, Einfluss auszuüben und die Annahme von Gesetzen, die die Abtreibung fördern, zu verhindern.“ Das Intereuropäische Parlamentarier-Forum für Bevölkerung und Entwicklung, das Anfang Dezember seine Missionsreise startet, wurde im Jahr 2000 gegründet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, ein angebliches Recht auf Kinderabtreibung international zu propagieren. Zu den grosszügigsten Unterstützern des Parlamentarier-Forums gehört das Abtreibungsnetzwerk ‘Föderation Planned Parenthood’, der UN-Bevölkerungsfond UNFPA und die Europäische Kommission. In den vergangenen Jahren hat die EU-Kommission – so Cascioli – die finanziellen Mittel zur Unterstützung der Abtreibung in Europa und der ganzen Welt verdreifacht. Dabei bediene man sich auch an Geldern, die eigentlich für Zusammenarbeit und Entwicklung bestimmt sind. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2267.html
26.11.2005 Lebensrechtsgruppe möchte Änderung des Paragraphen 218 - Brief an alle Bundestagsabgeordneten – Abtreibung meist aus Steuermitteln finanziert. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12137
23.11.2005 Geraubtes Leben: Kanadischer Landwirt gegen globale Verseuchung durch Gentechnikfirma Monsanto - Im Mai 2005 ist das Urteil im Prozess von Percy Schmeiser gegen den Saatgut-Konzern Monsanto ergangen. Schmeiser hatte in zwei Instanzen verloren – ihm drohten massive Schadensersatzzahlungen und Gerichtskosten. Der oberste Gerichtshof hat ihn von diesen Zahlungen jetzt befreit, er muss „nur“ seine eigenen Gerichtskosten zahlen. Die grundsätzliche Frage, wer für die unkontrollierte Verbreitung von Gen-Saat zu haften hat, blieb allerdings ungeklärt. Auch die Vertragsbedingungen, welche Monsanto Bauern aufzwingt, lässt normal denkende Menschen den Atem stocken. Der verlinkte Text ist eine Mitschrift aus einem Vortrag, den Percy Schmeiser im Jahr 2003 auf der Bioneers-Conference in San Rafael, Kalifornien, gehalten hat. Mehr unter
http://www.kurskontakte.de/article/show/article_415c046b09bd2.html
22.11.2005 Forscher hat Eizellen gekauft - Der südkoreanische Stammzellpionier Hwang Woo Suk ist schon in der vergangenen Woche in die Kritik geraten, weil er Eizellen von Untergebenen benutzt haben soll. Ein Kollege des südkoreanischen Forschers gab jetzt zu, auch für Zellspenden bezahlt zu haben. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,386287,00.html
22.11.2005 Ehemaliger Funktionär des UN-Bevölkerungsfonds packt aus - NGOs bekommen nur dann Gelder für Entwicklungshilfeprojekte, wenn sie auch die Anti-Bevölkerungs-Politik propagieren – Verhütungsmittel und Abtreibung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12096
22.11.2005 Emotionen eines Emotionslosen - Der Wiener Abtreibungsunternehmer Christian Fiala ist scheinbar über den Säkularisierungsprozess der katholischen Kirche besorgt. In einem Offenen Brief an die österreichischen Bischöfe klärt er über die Verantwortlichen auf. Das Schreiben im Wortlaut:
http://www.kreuz.net/article.2246.html
20.11.2005 Food-Gen-ozid: Pharmafirmen entwickeln Spermizid-Mais gegen "Überbevölkerung" - Genozid in der Dritten Welt mittels Genfood? Soll mittels Biotechnologie auf mehr oder weniger freiwillige Weise umgesetzt werden, was mit Familienplanungsprogrammen nicht gelang? In San Diego gab im September 2001 eine kleine private Firma für Biotechnologie namens Epicyte eine Pressekonferenz. Epicyte berichtete, sie hätten erfolgreich das ultimative GVO-Getreide entwickelt - empfängnisverhütenden Mais. «Wir haben ein Treibhaus voller Maispflanzen, die Abwehrstoffe gegen Spermien bilden», brüstete sich der Präsident von Epicyte, Mitch Hein. Epicyte war auch eine Zusammenarbeit mit Syngenta eingegangen, einem schweizerischen Giganten auf dem Gebiet des GVO-Saatguts. Im Oktober 2002 berichtete CBS-News, dass auch das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten landesweite Feldversuche mit dem Anbau von Pharmaziebestandteilen in verschiedenen Pflanzen finanziert habe, dazu gehörte auch die Unterstützung der Spermizid-Getreidetechnologie von Epicyte. Epicyte präsentierte seinen genmanipulierten Spermizid-Mais als einen Beitrag zum Problem der weltweiten «Überbevölkerung». Man vermutet, dass er ab 2006 oder 2007 kommerziell genutzt werden kann. Die Firma selbst wurde im Mai 2004 von einer privaten Biotech-Gesellschaft in North Carolina übernommen. Biolex erwarb Epicyte Pharmaceutical. In den Medien war nichts mehr zu hören über die Entwicklung von Spermizid-Mais. Das Thema verschwand von der Bildfläche. Aus informierten Kreisen aber war zu hören, die Forschung werde auf geheimer Grundlage weiterverfolgt, da Mais, nach dessen Verzehr das männliche Sperma unfruchtbar sein würde, politisch von explosiver Bedeutung ist. Mehr im Artikel von F. William Engdahl unter
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_135a/T01.HTM
20.11.2005 Dritte Welt als menschliches Versuchslabor des Westens - Eine Pharmafirma führt in Afrika gefährliche Menschenexperimente durch. Der Plot des Films «The Constant Gardener» mag vielen Zuschauern unrealistisch erscheinen – zu Unrecht. Die Dritte Welt wird seit 1980 zunehmend als Labor der Ersten Welt verwendet. Keine Frage, die Pharmabranche führt immer mehr Medikamentenstudien an Menschen in der Dritten Welt durch. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber es sind wohl Zehntausende. Der Grossteil dieser Forschung gilt den Leiden der Reichen und nicht den Krankheiten, die arme Länder betreffen, wie die Malaria oder die Schlafkrankheit. Ein Bericht unter
http://www.facts.ch/dyn/magazin/print/wissen/562143.html
20.11.2005 Illegale Abholzung: Fernsehteam als Biosphären-Lebensschützer - Einerseits investiert die Regierung allein in Deutschland hunderte Millionen Euro Steuergelder zum Schutz der Tropenwälder – andererseits dulden Politiker das Geschäft mit der heissen Ware Tropenholz, denn kein Gesetz verbietet es. Schlimmer noch: Illegal geschlagenes Holz wird sogar in einem Gebäude des Deutschen Bundestages eingebaut. Ein Team des Westdeutschen Rundfunks hakte nach und reiste zum Lieferanten nach Sumatra, wo sich schlimmste Befürchtungen bestätigten. Auch was deutsche Abnehmer und Regierungsbeamte - mit dem Befund konfrontiert - darauf antworten, erfahren Sie in einem "Monitor"-Videobericht unter
http://www.wdr.de/tv/monitor/real.phtml?bid=747&sid=137
20.11.2005 Verhalten katholischer Politiker im Visier - In den USA beraten die Bischöfe, wie sich die Kirche gegenüber katholischen Politikern verhalten soll, die ihr in Themen wie etwa der Abtreibung widersprechen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12077
20.11.2005 Verteilung von Pro-Life-Flugblätter weiterhin erlaubt - Ein deutsches Richterurteil hat eine Platzverweis des Ordnungsamtes Karlsruhe gegen eine Pro-Life-Aktivisten für nichtig erklärt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12076
15.11.2005 Seefische ändern ihr Geschlecht - Vor der Küste Kaliforniens haben Wissenschaftler eine beunruhigende Entdeckung gemacht: Sie fanden männliche Fische, denen weibliche Geschlechtsorgane gewachsen waren. Als Ursache vermuten sie Umweltverschmutzung. Schon seit längerem wird befürchtet, dass Östrogen im Wasser solche Veränderungen hervorrufen könnte. Dieses Hormon ist in Antibabypillen enthalten, wird ausgeschieden und gelangt so in grossen Mengen ins Abwasser. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,385033,00.html
15.11.2005 Die unterschlagene Meldung - Am 23. Januar sandte die ‘Union der orthodoxen Rabbiner’ der Vereinigten Staaten und Kanadas einen Brief an den Präsidenten der Polnischen Republik. Der Brief der amerikanischen jüdischen Rabbiner war von ihrem Sprecher, Rabbiner Jehuda Levin, unterzeichnet. Levin vertritt auch die ‘Rabbinische Allianz Amerikas’. Die ‘Union der orthodoxen Rabbiner’ der Vereinigten Staaten und Kanada umfasst über 1000 jüdische Geistliche. Im Brief nahm der Rabbiner im Namen seiner Vereinigung Bezug auf die Feierlichkeiten, die am 27. Januar 2005 anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz stattfanden. Der Rabbiner erwähnt die Tatsache, dass Frau Simone Veil (78) – eine ehemalige französische Gesundheitsministerin, die als jüdische Inhaftierte in Auschwitz interniert war – bei dieser Gelegenheit das Wort ergreifen sollte. „Frau Veil ist dafür bekannt, die Abtreibungsgesetzgebung in Frankreich eingeführt zu haben“, heisst es in der Stellungnahme des Rabbiners: „Das ist der Grund, warum sie für eine gegenwärtige Zerstörung des menschlichen Lebens verantwortlich ist, die jene der Nationalsozialisten bei weitem übertrifft.“ Im Jahr 1975 setzte die damalige französische Gesundheitsministerin das sogenannte ‘Gesetz Veil’ durch. Dieses entzog den ungeborenen Kindern Frankreichs das Lebensrecht und erklärte die Abtreibung im Land für legal. Durch ihre Aktivität zugunsten der Kinderabtreibung habe Frau Veil der Lehre des Judaismus diametral entgegengehandelt, heisst es weiter in der Erklärung der US-Rabbiner. Darum sei es ganz und gar unangebracht, dass Frau Veil während des Gedenkens an der Befreiung von Auschwitz spreche. „Wir erheben dagegen einen feierlichen Protest“, beschliessen die Rabbiner ihre Protestnote an den polnischen Präsidenten. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2206.html Link zur Auschwitz-Gedenkfeier
http://www.aidh.org/auschw/pol-60e01.htm
15.11.2005 Geht die Grosse Koalition in Deutschland gegen Spätabtreibungen vor? - Koalitionsvertrag greift mehrere bioethische Streitpunkte auf. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=12029
12.11.2005 Zu viele Lebensschützer? Kritik an neuer Zusammensetzung der EU-Ethik-Beratergruppe - Am 25. Oktober trat erstmals die neue zusammengesetzte 15-koepfige EU-Ethik-Beratergruppe „European Group on Ethics in Science and New Technologies“ (EGE) zusammen. An der Zusammensetzung der Mitglieder hat nun der belgische sozialistische Europaabgeordnete Philippe Busquin scharfe Kritik geübt. Busquin bemängelte am 10. November in Brüssel, das Gremium sei einseitig mit Lebensschützern besetzt und es sei „nur eine Konfession“ vertreten. Dies berichtete das Deutsche Ärzteblatt in der Online-Ausgabe vom selben Tag. Die europäische Beratergruppe für Ethik ist eine multidisziplinär und aus verschiedenen Nationen zusammengesetzte Gruppe, die die Europäische Kommission und auf Wunsch auch die anderen EU-Institutionen in bioethischen Fragen und anderen Fragen der Ethik und der modernen Technologien berät. Sie existiert seit über zehn Jahren und ist jetzt aufgrund des Auslaufens des alten Mandates und aufgrund der Erweiterung neu zusammengesetzt worden.
Dem Blatt zufolge habe es der ehemalige EU-Forschungskommissar Busquin als bedenklich gewertet, dass eine „unausgewogene Gruppe“ die Rahmenbedingungen für genetische Forschung mitbestimme. Europa verpasse die „biotechnologische Revolution“, wenn die EU der Wissenschaft nicht mehr Freiheit und finanzielle Unterstuetzung gewähre, so Busquin. Ende Oktober hatte die EU-Kommission neun neue Mitglieder für die EGE ernannt und sechs bisherige für weitere vier Jahre bestätigt. Auch der luxemburgische sozialistische Europaparlamentarier Robert Goebbels habe mit Blick auf das Abwandern privater Geldgeber kritisiert, der politische Druck in Europa schränke die Biotechnologie zu stark ein. Deshalb flössen die Mittel privater Investoren statt in EU-Staaten in Forschungsvorhaben in Amerika und Asien. Laut dem „Deutschen Ärzteblatt“ vertrat er die Auffassung, es dürfe nicht Politikern überlassen werden, über den Handlungsspielraum der Forschung zu entscheiden. Ethik-Gremien müssten von Wissenschaftlern besetzt werden, nicht von Repräsentanten von „Kirchen und Ideologien“.
Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der grössten Fraktion im Europaeischen Parlament (EVP/ED), Dr. Peter Liese, wies die Kritik dem Blatt zufolge als absurd zurück. Liese meinte, es wäre im Gegenteil unverständlich, wenn in einer Ethik-Beratergruppe auch Forscher vertreten seien. Nötig seien darin Ethik-Experten, die sich auch in der Wissenschaft auskennten. Für Wissenschaftler gebe es andere Beratergruppen. Ebenso wies er die die Kritik an den katholischen EGE-Mitgliedern zurück. Es handele sich bei den Betroffenen zum einen um ausgewiesene Fachleute, zum anderen seien sie nicht extremen Positionen zuzuordnen. Für Liese sei es „befremdlich", dass EGE-Mitglieder allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit kritisiert würden. (Quelle: ALfA-Newsletter vom 12.11.2005))
Weitere Informationen: European Group on Ethics in Science and New Technologies
Hier finden Sie Informationen zur Arbeit und den Mitgliedern der Kommission
http://europa.eu.int/comm/european_group_ethics/index_en.htm
12.11.2005 Schweden will europäisches Abtreibungszentrum werden - Das Land will Ausländern die Türen für uneingeschränkte Abtreibungen öffnen, geht aus einem Regierungsbericht hervor. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11980
12.11.2005 "Dignitas" leistet Sterbehilfe bei gesunder Frau - Die Debatte um Sterbehilfe in Deutschland erhält neuen Zündstoff. Eine Augsburgerin soll sich für einen freiwilligen Tod entschieden haben, weil sie der Meinung war, sie leide an einer unheilbaren Lebererkrankung. Über den Schweizer Sterbehilfeverein "Dignitas" hat sie einen Giftcocktail erhalten. Eine Obduktion der Verstorbenen ergab, dass sie weitgehend gesund war. Mehr unter
http://www.ovb-online.de/news/bayern/bayern/art5858,617571.html
12.11.2005 Down-Syndrom kann früher erkannt werden - Ein neuer Test ermöglicht es, das Down-Syndrom schon in der zwölften Schwangerschaftswoche zu entdecken. Kritisiert wird der Test, der auf einer Studie mit 38.000 Schwangeren beruht, aus verschiedenen Gründen: Er sei nicht 100-prozentig sicher, und er sei ein weiterer Schritt zur Frühselektion und zur Eliminierung sogenannt "unwerten Lebens". Mehr unter
http://derstandard.at/?url=/?id=2239111
12.11.2005 Verstärkte Zwangs-Frühsexualisierung durch TV - In 70% aller US-amerikanischen Fernsehsendungen ist der Geschlechtsakt ein Thema. Dies berichtete die US-Tageszeitung ‘Los Angeles Times’ unter Bezugnahme auf eine am Mittwoch veröffentlichte Studie. Seit 1998 habe sich die Zahl von pornographischen Filmszenen fast verdoppelt. Zur besten Sendezeit sei statistisch knapp sechsmal pro Stunde eine Sexszene zu sehen. In den beliebtesten Sendungen für Jugendliche sei dieser Wert noch höher. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2192.html - Schon in den 1970er Jahren hatte die bekannte deutsche Psychagogin Christa Meves auf die Gefahren einer medial verstärkten Frühsexualisierung hingewiesen. Heute sieht sie ihre Befürchtungen voll bestätigt. In einem Interview erklärt sie warum: "Durch frühe und wechselnde Sexualkontakte haben die Geschlechtskrankheiten stark zugenommen. Zehn Prozent der sexuell aktiven Mädchen haben sich Chlamydien-Bakterien eingefangen, die unfruchtbar machen können. Frauen in den 20ern bekommen heute schon Gebärmutterhalskrebs - das gab es früher nur bei alten Frauen. Das ist nachweisbar auch eine Folge des Sexualverhaltens. Dazu kommt, dass im vergangenen Jahr allein unter den 10- bis 14jährigen rund 6.000 schwanger geworden sind. Daraus resultieren wiederum mehr Abtreibungen. Das alles schadet den jungen Leuten schwer." Das Konzept, allein mit Aufklärung und Verhütung diese Probleme zu lösen, habe sich als krasse Fehlvorstellung erwiesen, schliesst Frau Meves. Quelle:
http://www.idea.de/cfml/spektrum/detail_artikel.cfm?cfid=1548775&cftoken=35732996&ArtikelID=31227&Anfangszeile=36
08.11.2005 Schweiz: Immer mehr Teenager-Schwangerschaften enden mit Abtreibung - Im Kanton Thurgau trieben 2004 70 Prozent mehr Teenager ihr Kind ab als 2003. Frauen nach einer Abtreibung bereuen häufig ihren Schritt. Der Kantonsarzt mahnt zur Verantwortung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11970
08.11.2005 Vogelgrippe versetzt Regierungen und Medien in Panik - Angeblich soll der H5N1-Virus auch durch Wildvögel über die Kontinente verbreitet werden, Belege gibt es dafür noch nicht, dafür aber eine "Eilverordnung zur Stallpflicht". Ein erhellender Bericht von Björn Clauss unter
http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=21295&mode=print
08.11.2005 Preisfrage: Warum schweigen die US-Medien zum ‘Folsom Street Fair’, das am 25. September in San Francisco stattgefunden hat? - Wenn eine Tagesveranstaltung ungefähr 400.000 Menschen in eine der wichtigsten US-Städte anlockt, ist das gewöhnlich eine Nachricht wert. Dieser jährliche Anlass ist eine der wichtigsten Darstellungen des „alternativen Lebensstils“ in San Francisco. Beim Treffen wird Geld für lokale Homo- und Aids-Organisationen gesammelt. Im Jahr 2004 wurden an einem Tag umgerechnet über 200.000 Euro eingenommen. Ist es nicht seltsam, dass ein Anlass, der so eine grosse Menge anlockt und soviel Geld einnimmt, von den Medien fast nicht beachtet wird? Auch nach langer Suche findet man nur vereinzelte Artikel darüber. Sie stammen alle aus kalifornischen Medien. Nach Lexis-Nexis – eine ausführliche Nachrichten-Datenbank – gab es darüber ausserhalb von Kalifornien keinen einzigen Artikel. Es gibt natürlich einen recht plausiblen Grund für dieses Stillschweigen. Berichte über das 'Folsom Street' Treffen wären extrem schlechte Werbung für den Homo-Lebensstil. Nach den erwähnten kalifornischen Nachrichten-Berichten offenbarte der Anlass die entartete Seite der alternativen Lifestyle-Bewegung. Ihre Anhänger – die ihre sexuellen Freuden beim Fesseln, Geisseln, Schlagen und Hinternversohlen finden – präsentierten ihre Neigungen in aller Öffentlichkeit. Beim Treffen gab es auch jede Menge Nacktheit sowie nicht nur gespielte öffentliche Sexualakte. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2169.html
07.11.2005 Grausame Ursache - In der Russischen Föderation werden deutlich mehr Kinder abgetrieben als geboren. Im Jahre 2004 fanden 1,8 Millionen Kinder im Mutterleib durch Einwirkung von Abtreibern den Tod. Auf 100 Geburten kamen 129 Kinderabtreibungen. In Russland ist die Kinderabtreibung ohne Angaben von Gründen bis zum 3. Monat legal. Bis zum 6. Monat kann das Kind wegen eines sozialen Vorwandes – wenn die Mutter keinen Wohnraum besitzt oder bereits mehr als zwei Kinder hat – abgetrieben werden. Die kommunistische Sowjet-Diktatur war 1920 das erste Land der Welt, das die Kinderabtreibung einführte. In den Nachkriegsjahrzehnten übertraf die Zahl der Kinderabtreibungen in der UdSSR die der Geburten um ein Vielfaches. Statistisch liess jede sowjetische Frau mehrere Kinder abtreiben. 1964 wurde in der Sowjetunion mit 5,6 Millionen Abtreibungen eine dramatische Spitze erreicht. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2163.html
07.11.2005 Spanien: Grossdemonstration für die Familie - Über hundert katholische Organisationen nehmen am 12. November an einer Protestkundgebung gegen ein Gesetz teil, das die Rechte der Eltern bei der Kindererziehung einschränkt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11957
07.11.2005 Jimmy Carter: Jesus Christus wäre gegen Abtreibung - Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten und evangelische Christ Jimmy Carter kritisierte die liberale Haltung einiger Demokraten in Sachen Abtreibung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11958
06.11.2005 Wer die Wahrheit sagt, fliegt raus - Eine 15jährige Schülerin ist Ende Oktober von einer katholischen Schwesternschule in den USA geflogen. Das eifrige Mädchen hatte in ihrem Einsatz für die Lebensrechte ungeborener Kinder einen faustdicken Skandal aufgedeckt. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2160.html
05.11.2005 Künstliche Befruchtung: Forscher warnt vor Langzeitfolgen - Um die Erfolgsraten der künstlichen Befruchtung zu erhöhen, kann man Eizellen mit Zellplasma von jungen Spenderinnen behandeln. Das führt allerdings zu dem bizarren Fall, dass Kinder dann Gene von drei Personen in ihrem Körper tragen. Dessen ungeachtet wurden rund 30 Kinder mit dieser Methode zur Welt gebracht. Ein US-amerikanischer Forscher weist nun darauf hin, dass dieses Vorgehen zu gesundheitlichen Schäden führen könnte. Mehr unter
http://science.orf.at/science/news/141879
03.11.2005 Der shoppingfreie Sonntag ist auch ein Stück Lebens-Schutz! - Eine Betrachtung zum arbeitsfreien Sonntag. Werner Vontobel, Wirtschaftskolumnist des Schweizer Boulevardblattes, denkt nach über den Nutzen der freien Wahl und kommt zum Schluss: Freiheit - auch Einkaufsfreiheit - ist nicht immer gut, und selbst auferlegte Zwänge sind oft hilfreich. Mehr unter
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/vontobel/artikel27415
28.10.2005 Mehrheit der Briten will stärkeren Schutz für Ungeborene - Die Abtreibungsgesetzgebung erscheint vor allem vielen jungen Briten als zu liberal: Ein Kind kann bis zur 24. Schwangerschaftswoche getötet werden. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11870
26.10.2005 Eine billige Endlösung: Mit der Einführung des assistierten Selbstmordes in Deutschland würde der Hilflose mit zwingender Logik zum Tode verurteilt. - Das belegt der deutsche Philosoph Robert Spaemann in einem Zeitungskommentar. Der Philosoph äusserte sich in einem Beitrag für die heute Mittwoch erschienene Ausgabe der ‘Stuttgarter Zeitung’. Robert Spaemann (78) war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 ordentlicher Professor an den Universitäten von Stuttgart, Heidelberg und München. Er lebt in Stuttgart im Südwesten Deutschlands. Spaemann stellt die von Selbstmordapologeten in Anspruch genommene „Fürsorge“ für Lebensmüde radikal in Frage: Niemand könne mit gutem Gewissen behaupten, dass der erneute Ruf nach Euthanasie heute nur rein zufällig gerade in einem Augenblick Gehör finde, wo die demographische Entwicklung das Problem der Altersversorgung immer dramatischer werden lasse. Mit der Euthanasie biete sich ein „Ausweg“, der den Charme einer sehr billigen Endlösung habe. Spaemann verneint mit Nachdruck, dass sich die menschliche Gesellschaft einen solchen „Ausweg“ leisten dürfe. Dabei verweist er auf Philosophen wie Platon († 348 v. Chr.), Immanuel Kant († 1804) und Ludwig Wittgenstein († 1951). Diese Denker hätten den bewussten und freien Selbstmord für etwas fundamental Verwerfliches gehalten. Freilich ende die Zuständigkeit der Rechtsgemeinschaft dort, wo jemand aus seinem zwischenmenschlichen Beziehungsgefüge austreten und Selbstmord begehen wolle. Wer so handle, müsse das allerdings alleine tun. Jeder, der ihm bei dieser Handlung helfe oder sie sogar für ihn ausführe, befinde sich dagegen innerhalb der Rechtsgemeinschaft. Niemand dürfe seinen Nächsten mit dem Vorwand, ihn als Freiheitssubjekt achten zu wollen, als Freiheitssubjekt vernichten. Aus dem Recht, sich töten zu lassen, werde mit der Zeit sogar eine Pflicht entstehen, folgert Spaemann. Sobald ein Hilfloser das Recht habe, sich umzubringen, besitze er auch die volle Verantwortung für alle Mühen, Kosten und Entbehrungen, die seine Mitmenschen aufbringen müssen, um ihn zu pflegen. Damit werde er unter Druck gesetzt, seine Angehörigen von dieser Last zu befreien, statt das Familienvermögen zu verbrauchen. Welcher sensible Mensch würde unter solchen Umständen nicht eine moralische Pflicht empfinden, der stummen Geste zu folgen, die ihm sagt: „Da ist der Ausgang!“ Mit der Einführung einer Möglichkeit der Tötung auf Verlangen würden Hilflose zwingend in eine solche Entscheidung hineingedrängt. Quelle:
http://www.kreuz.net/print.2103.html
25.10.2005 Der jüngste Trick der Stammzellen-Industrie - Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass es einen Weg gebe, Stammzellen zu gewinnen, ohne dabei menschliche Embryos umzubringen. Doch wer sich die Sache genauer anschaut, hat keinen Anlass zur Freude. Das Verfahren stellt unter ethischen Gesichtspunkten keinen Fortschritt dar. Die Zelle, die man dem Mikrokind - welches immerhin, wenn es geboren würde, ab seiner Zeugung vom Gesetz bereits als erbfähig erachtet wird - entnehmen wolle, wird anschliessend, wie bei der Herstellung eines Klons, für die Heranbildung eines zweiten und unabhängigen menschlichen Wesens verwendet: „Das Verfahren besteht im wesentlichen in der künstlichen Produktion eines Zwillings.“ Dieser Zwilling wird als Zellieferant verwendet und kommt dabei ums Leben. Damit wird der eine getötet, um den anderen zu heilen. Das widerspricht elementaren medizinischen und ethischen Grundsätzen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2094.html
23.10.2005 Verhütungsmittel sind gefährlich - Gesundheitsschädliche Nebenwirkungen zeigen sich immer deutlicher. Mehr unter
http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=64803
23.10.2005 Weltbevölkerungsbericht: Kondome gegen den Hunger - Gleichberechtigung und Familienplanung seien entscheidend im Kampf gegen die Armut, heißt es heute. Verloren geht dabei das Wertebewusstsein. Ein Bericht von Dorothea Treder unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11824
23.10.2005 „Ich liebe die Tochter meines Peinigers“ - Heather Gemmen wurde vergewaltigt – und wurde schwanger. Heute ist ihre Tochter Rachael neun. Sie schreibt: "Das Trauma einer Vergewaltigung ist unbeschreiblich. Die Erinnerung an diesen Furcht erregenden Moment brachte jedes erdenkliche Gefühl in mir an die Oberfläche: Es reichte von persönlicher Scham über eine tief sitzende Unsicherheit bis hin zu einem wachsenden Missklang in der Beziehung von Steve und mir. Vergewaltigung verschärft diese Dinge und reisst alles mit sich, das nicht auf festem Grund steht. Meinen Arzt hören zu sagen, dass ich schwanger sei, klang wie ein Richterspruch, der mich dazu verurteilte, eine lebenslange Brandmarkung meiner Vergewaltigung tragen zu müssen." Die ganze unglaubliche Geschichte unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/593-Schwangerschaft/27209-Ich_liebe_die_Tochter_meines_Peinigers/ Link zu Heather Gemmens Website:
http://www.heathergemmen.com/
23.10.2005 Kinderversteigerungen im chinesischen Netz - Die Polizei von Schanghai untersucht derzeit gemeinsam mit dem Internetauktionsportal „Ebay“, ob dort kleine Chinesen angeboten wurden. Offenbar sind im chinesischen ‘Ebay’ Kinder-Angebote ab umgerechnet 2.900 Euro gesichtet worden. Die Versteigerung von Mädchen beginne beim halben Preis. Die Bevölkerungspolitik der kommunistischen Volksrepublik China erlaubt es Eltern nicht, mehr als ein Kind aufzuziehen. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.2086.html
22.10.2005 Verweigerung des demografischen Auftrags - Die Deutschen werden immer älter und immer weniger – Wie effektiv können bevölkerungspolitische Massnahmen noch sein? Auch wenn die ökonomischen, gesellschaftlichen, kulturellen und psychologischen Folgen noch nicht im Detail erforscht werden konnten, so sind die wesentlichen Fakten seit langem bekannt: Die Deutschen werden immer älter, die Zahl der jährlichen Sterbefälle übersteigt die Geburtenrate deutlich und die bei der Erfindung der sozialen Sicherungssysteme so festgemauerte Alterspyramide steht langsam aber sicher auf dem Kopf. Mehr unter
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21179/1.html
19.10.2005 Kleines Vademecum für die Einführung der Euthanasie - Die staatliche Legalisierung der Tötung lebensunwürdiger Menschen ist problemlos zu erreichen, wenn der Sozial- und Gesundheitspolitiker die folgenden fünf Anweisungen beachtet. Zu finden sind sie unter
http://www.kreuz.net/article.2062.html
17.10.2005 Forscher gewinnen Stammzellen ohne Tötung des Embryos - Zwei US-Teams melden Forschungserfolg. Für die US-amerikanischen Bischöfe bleiben weitere schwerwiegende Fragen offen, weshalb sie auch die neuen Techniken ablehnen. Mehr unter
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,2386533,00.html
16.10.2005 Vor einer Abtreibung? - Was privates Engagement von ein paar Frauen erreichen kann, findet sich hier recht anschaulich: andere Frauen, die sich sehr glücklich fühlen!
http://www.vor-abtreibung.de/bildergalerie.html . Keine grosse Organisation, nix Kompliziertes, sondern einfach der Wille, Frauen und Mädchen in schwieriger Situation nicht allein zu lassen und Mut zu machen.
http://www.vor-abtreibung.de/
14.10.2005 Antennen-Streit in Jaun - Die Sendung "Schweiz aktuell" von Schweizer Fernsehen DRS berichtete am 14. Oktober: Die Angst vor Elektrosmog geht um in der Schweiz. Und sie scheint nicht unberechtigt: In der Greyerzer Gemeinde Jaun ist eine Starkstromleitung möglicherweise für überdurchschnittlich viele Krebs-Todesfälle verantwortlich. Zu diesem Schluss kommen nun Fachleute. Die Jauner machen sich deshalb grosse Sorgen. Doch nicht nur wegen der Starkstromleitung, wie Bruno Bossart berichtet. Mehr unter
http://www.sfdrs.ch/system/frames/news/schweiz-aktuell/index.php (im Archiv vom 14.10.2005 suchen)
13.10.2005 USA: Frau bekommt ihr 16. Kind - Das Mädchen heisst Johannah, ist 3,4 Kilogramm schwer und das 16. Kind von Michelle und Jim Duggar. Die Duggars aus Arkansas fühlen sich wohl inmitten der Kinderschar und haben nur einen Wunsch - noch mehr Nachwuchs. Doch bald gehen die Namen mit J aus. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,379516,00.html Homepage der Duggar Family unter
http://www.duggarfamily.com/default.php
13.10.2005 Philippinen: Neue Familienpolitik mit Natürlicher Empfängnisregelung - Präsidentin Arroyo will UNO-Gelder nicht mehr für Verhütungsmittel und Abtreibungen einsetzen sondern für die Verbreitung der Natürlichen Empfängnisregelung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11728
13.10.2005 Juristen-Vereinigung: 'Pro Familia' verbreitet Falschinformationen - Vorsitzender Büchner: Abtreibungszahlen seit 1996 sind nicht gleich geblieben, sondern gestiegen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11726
Auf Anfrage hin machte Dr. Juliane Roloff vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt zur obigen Meldung folgende Einschränkung: "Mit der Neuregelung der Bundesstatistik über Schwangerschaftsabbrüche ab Januar 1996, in der die Inhaber der Arztpraxen sowie Leiter der Krankenhäuser, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt wurden, auskunftspflichtig sind, dürften diese Zahlen hinfällig sein". Seit der neuen Gesetzgebung sind meines Wissen auch keinerlei Schätzzahlen über Untererfassungen von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland mehr bekannt."
Kommentar: Dass keine Schätzzahlen über Untererfassungen mehr bekannt sind heisst keineswegs, dass es das Phänomen der nicht erfassten Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr gibt. Vielmehr würde interessieren, weshalb keine neuen Erfassungen in dieser Richtung vorgenommen worden sind und bis wann mit neuen plausiblen Schätzungen zu rechnen ist.
12.10.2005 Kommt das Ende der Pillen-Ära? - Warum die Gynäkologin Dr. med. Gabriele Marx die Antibaby-Pille nicht mehr verschreibt, hat viele Gründe. Hinter dem Entscheid liegt ein langer Prozess. Mehr unter
Ende der Pillen-Ära?
12.10.2005 Wenn Schmetterlinge besser geschützt werden als Kinder - Anti-Abtreibungsaktion an historischem Ort: 1.000-Kreuze-Aktion in Rosenheim mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11714
12.10.2005 Spätabtreibungen in der Schweiz - "Wie viele solche eingeleiteten Spät-Aborte es in der Schweiz gibt, weiss man nicht genau; Schätzungen gehen von etwa 600 Fällen pro Jahr aus – mit steigender Tendenz. Für die betroffenen Frauen ist diese "Geburt zum Tod" eine kaum auszuhaltende Belastung." Quelle: Berner Zeitung vom 31.05.2001, entdeckt unter
http://195.141.248.101/life/a_search.asp?key=Abtreibungszahlen
12.10.2005 England : Gentech-Pflanzen „ruinieren die Felder für 15 Jahre“ - Wenn ein Bauer einmal Gentech-Raps anbaut, ist eine Rückkehr zu unmanipuliertem Raps kaum mehr möglich. Rapssamen bleiben viele Jahre lang keimfähig im Boden und kontaminieren nächste Ernten. Selbst 15 Jahre nach der letzten Gentechsaat ist die Kontamination mit GVOs immer noch grösser als die erlaubte Deklarationslimite. Die Studie, die von der Regierung in Auftrag gegeben wurde, bemerkt, dass eine „Koexistenz“ von manipuliertem und unmanipulierten Raps vor „einem potentiell schweren Problem“ stehe. Sie hat alle überrascht. (Independent, 9.10.05). Mehr dazu (Englisch) unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1231.html
12.10.2005 Grossbritannien: Alarm von prominenter Seite - Michael Meacher, der unter Tony Blair 6 Jahre lang Umweltminister war, sagt: “Es gibt praktisch gar keine Tests über die gesundheitlichen Auswirkungen beim Verzehr von GVOs“. Das sei ein Skandal, ebenso wie die Geheimhaltungspraxis der Agrokonzerne. Er wird von Experten gestützt, die ebenfalls „die fast totale Absenz von unabhängigen, ‚peer reviewed’ Langzeitstudien zu möglichen Gesundheitseffekten“ beklagen. (GMWatch, 15.8.05) Mehr dazu (Englisch) unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1233.html
11.10.2005 Ein Donnerschlag - Der US-Filmemacher Jonathan Flora hat kürzlich einen 35minütigen Film über die sogenannte Teilgeburtsabtreibung produziert. Bei dieser grausamen Prozedur wird ein geburtsreifes Kind bis auf den Kopf zur Welt gebracht. Dann sticht ein Abtreiber mit einer Sonde in den Hinterkopf und saugt dem lebenden Kind das Gehirn aus. Anschliessend wird die Kinderleiche ganz aus dem Mutterleib entfernt und weggeworfen. Flora, der beruflich bei der Unterhaltungsfirma Walt-Disney arbeitet, drehte den Streifen in Eigenregie. Der Film heisst ‘A Distant Thunder’ – ‘Ein entfernter Donner’. Er spielt im Gerichtssaal. Flora möchte die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein kontroverses Thema in den USA hinlenken. Er beschreibt sein Werk als ein „Instrument der Heilung“. Nach einer jüngsten Vorführung des Streifens, seien die Rückmeldungen von Müttern und Vätern, die an der Tötung ihrer Kinder litten, überwältigend gewesen. Trailer ansehen unter
http://www.adistantthunder.com/trailer.php
11.10.2005 Paradox: Nach dem Verbot der Abtreibungspille Anwendung nun "probeweise" - In Italien hat man trotz eines jüngsten Verbotes des Gesundheitsministers wieder mit der Abgabe von Präparaten begonnen, die zur Vergiftung von ungeborenen Kindern dienen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.2009.html
11.10.2005 Gabriele Kuby: 'Je strenger die Sexualmoral, desto höher die Kultur' - Die deutsche Soziologin verwies auf die bis heute aktuelle umfangreiche Studie mit dem Titel "Sex & Culture" von J. D. Unwin, erschienen 1938, und forderte bei einer Tagung in Fulda von den deutschen Bischöfen eine Korrektur der Königsteiner Erklärung von 1968. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11702
08.10.2005 Schülerexkursion in die Abtreibungsklinik - Was lernen Wiener Hauptschüler bei solchen Lehrausgängen? Die österreichische Volksanwaltschaft übt Kritik an den Ausflügen. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=17934
07.10.2005 China: Hausarrest für Gegner von Zwangsabtreibungen - Der blinde Bauer Chen Guangcheng reichte eine Sammelklage gegen die Regierung ein, wo er Beweise für die menschenverachtende Bevölkerungspolitik vorlegte. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11677
07.10.2005 ,In letzter Sekunde’ ein Kind vor Abtreibung schützen - Verein von Christen wirkt mit “Strassendienst” vor Abtreibungsklinik. Am 7. Oktober findet das 100. Gebetstreffen mit Prozession in München statt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11678
06.10.2005 «Neuer Job mit kurzer Einarbeitungszeit» - In der laufenden Weltstillwoche wird auf die Vorteile des Stillens hingewiesen – auch in der Stillberatung der Berner Frauenklinik. Stillen ist wieder in, doch empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Schweizerinnen, noch länger zu stillen. Stillen ist gesund: Gestillte Kinder erhalten via Muttermilch Antikörper und werden seltener krank als Kinder, die an der Flasche nuckeln. Auch Allergien sind unter gestillten Kindern seltener. Stillen ist praktisch: Die Milch ist immer und überall in der richtigen Temperatur verfügbar. Und: Stillen kostet nichts. Während die meisten Schweizer Kinder der 68-er Generation Flaschenkinder waren, wird heute die grosse Mehrheit gestillt, zumindest in den ersten Wochen. Mehr unter
http://www.espace.ch/artikel_138010.html Mehr übers Stillen unter
http://www.stillen.ch/ sowie
http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?idcat=3
05.10.2005 Deutschland: Deutliche Zunahme bei HIV-Infektionen - Homosexuelle Männer mit 60 Prozent neu diagnostizierten HIV-Infektionen die grösste Betroffenengruppe. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11661
05.10.2005 Salvatore wacht nach zwei Jahren auf! - Eine Sensation und vor allem Hoffnung für viele Koma-Patienten: Der vierfache Familienvater Salvatore Crisafulli aus Catania/Italien kann nach langer Zeit wieder am Leben teilnehmen. Und Salvatore berichtet Erstaunliches: Er habe während den zwei Jahren alles gehört und gespürt, doch er konnte einfach auf keine Art und Weise mit seinen Liebsten oder den Ärzte kommunizieren: «Ich weinte vor Verzweiflung.» Die Mediziner hatten dagegen stets behauptet, der Familienvater bekomme überhaupt nichts mit. Das sollten sich all jene "Menschenfreunde", welche Komapatienten "von ihrem Leiden erlösen" wollen, mal gründlich zu Herzen nehmen. Unter anderen auch ein gewisser Michael Schiavo in den USA. Mehr unter
http://www.11settembrecrisafulli.com/
05.10.2005 Krankenkassen sanieren durch Beihilfe zum Selbstmord? - Er wolle die Debatte zur Beseitigung von Alten, Kranken und Behinderten in eine „vernünftige Richtung“ lenken. So äusserte sich Ludwig A. Minelli, der Generalsekretär eines Schweizer Vereins mit dem irreführenden Namen "Dignitas" (= "Würde"). Der Verein will in Deutschland den assistierten Selbstmord einführen. Minelli verweist auf deutsche Statistiken. In der Bundesrepublik würden sich jährlich 12.000 Menschen das Leben nehmen. Mehr als eine halbe Million Selbstmordversuche scheiterten jedes Jahr. „Wenn vor allem die Zahl der fehlgeschlagenen Suizide gesenkt würde, könnten im Gesundheitswesen jährlich bis zu 20 Milliarden Euro einspart werden“, erklärt der Todesverfechter aus der Schweiz. Die Vernunft gebiete es, einen assistierten Selbstmord zur Verfügung zu stellen. Nach Minelli ist der Selbstmord eine „grossartige Möglichkeit“. Diese erlaube es dem Menschen, sich einer ausweglosen Situation zu entziehen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1975.html
04.10.2005 Zerrissene Blutsbande - Hollywood entdeckt die Familie wieder: Väter suchen nach ihren verlorenen Söhnen, Töchter opfern sich für ihre Väter auf. In Filmen wie "Krieg der Welten", "A History of Violence" oder "Flight Plan" steht die klassische Lebensgemeinschaft als letzte Bastion auf dem Prüfstand. Lebenssituationen am Ende einer langen Kulturauflösung, wie Hollywood und nicht nur Hollywood sie sieht. Man stellt die alten Fragen neu: Wo kommen wir her? Wer ist der Vater, wer die Mutter, was ist eine Familie? Einfache Fragen, deren Beantwortung immer schwieriger wird. Vor allem für jene, die nie eine halbwegs intakte Familie erlebt haben. Ein Bericht von Lars-Olav Beier unter
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,377513,00.html
04.10.2005 Sozialhilfe zum Töten - Neun von zehn in Deutschland gemeldete Abtreibungen werden vom Steuerzahler finanziert. Das kostet die Bundesländer jährlich 40 Millionen Euro. Die Zahlen stammen vom Osnabrücker Sozialwissenschafter Prof. Manfred Spieker. Spieker sprach bei einem Symposium in Berlin. Das Symposium wurde am vergangenen Freitag vom Bundesverband ‘Lebensrecht’ zum zehnten Jahrestag seit Inkrafttreten des Abtreibungsparagraphen 218 veranstaltet. Der Bundesverband Lebensrecht ist ein überkonfessioneller Zusammenschluss verschiedener deutscher Lebensrechtsgruppen mit Sitz in Berlin. „Sozialhilfe zwecks Tötung eines Kindes ist leichter zu bekommen als Sozialhilfe zum Aufziehen eines Kindes“, kritisierte der Sozialwissenschafter. Mehr unter
http://www.alfa-ev.com/fr_start.html
02.10.2005 Abtreibungen bei Schweizer Teenagern nehmen zu - Die Zahl der Abbrüche von Teenager-Schwangerschaften in der Schweiz nimmt zu. Die Statistiken der Kantonsärzte zeigen, dass im vergangenen Jahr mehr minderjährige Mädchen abgetrieben haben als 2003. Das berichtet die SonntagsZeitung. Detaillierte Zahlen für die Vorjahre liegen nicht vor, da der Schwangerschaftsabbruch erst seit 2002 straffrei ist. Expertinnen machen ungenügende Aufklärung und frühere sexuelle Reife geltend. Eine Frage, welche die Expertinnen nicht stellen, ist, ob die Art der in der Schweiz betriebenen Aufklärung nicht generell überprüft werden müsste. «Wie der Zyklus einer Frau funktioniert, verstehen viele nicht», sagt Ilana Ganzfried, Sozialarbeiterin im Zentrum für Familienplanung, Verhütung und Schwangerschaftskonfliktberatung am Inselspital Bern. Mehr unter
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/nachrichten/545945.html
Kommentar: Wie können junge Mädchen ihren Zyklus beobachten und verstehen lernen, wenn ihre Mütter, Frauenärzte und Expertinnen ihnen bereits kurz nach Einsetzen der Periode die Benutzung der Pille nahelegen? Sind nicht die erwähnten Fachkräfte auch jene, welche "wertneutral" über die Abtreibung beraten und jungen werdenden Müttern wenig Mut machen, ihr Kind auszutragen? Mit allen schwerwiegenden körperlichen und psychischen Folgen, welche eine Abtreibung im Leben einer jungen Frau bedeutet. Wie kann es dazu kommen, dass eine erst 18jährige junge Frau schon mehrere Abtreibungen hinter sich hat? Solches berichten mir Schülerinnen aus ihrem Freundinnenkreis, und sie entsetzen sich mit Recht darüber. War jenes betroffene Mädchen nicht wiederholt in der "Obhut" von "Spezialisten"?
21.09.2005 Bahn frei für den Mord an lebensunwürdigen Behinderten - In den Niederlanden soll ein Gesetz zur Tötung lebensunwerter Babys in Arbeit sein. Dies berichtete die niederländische Tageszeitung ‘NRC Handelsblad’ am gestrigen Dienstag. Damit wird ein Antrag von niederländischen Todesärzten vom März diesen Jahres in die Tat umgesetzt. Der Gesetzesentwurf sieht vor, Babys, die an einer unheilbaren oder – wörtlich – „unerträglichen“ Krankheit leiden, legal auszumerzen. Zwischen einem ungeborenen und geborenen Kind wird dabei kein Unterschied mehr gemacht: Auch die Kinderabtreibung nach der 24. Woche soll im Zuge der Novelle erlaubt sein, wenn ein passendes Krankheitsbild vorliegt. Todesärzte aus der nordniederländischen Stadt Groningen stellten den Antrag auf legale Kindstötung Mitte März, nachdem sie bekannt gemacht hatten, die Hilflosentötung schon seit geraumer Zeit ohne entsprechende rechtliche Deckung an neugeborenen behinderten Kindern durchzuführen. Mit dem Plakat links warb das deutsche NS-Regime damals für das unselige Euthanasieprogramm. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1900.html
21.09.2005 Kinder homosexueller Paare sind verunsichert und orientierungslos - Studie: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigen mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11530&&print=yes
21.09.2005 Spanien: Partido Popular plant Verfassungsklage gegen ‚Homo-Ehe’ - Spanien stehe „am Beginn einer wahren Revolution zum Schutz der Familie, die die Familie in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens rücken wird“, meinen Experten. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11528&&print=yes
13.09.2005 Das Weinen der Föten - Schon im Mutterleib scheinen Kinder auf Unbehagen mit Weinen zu reagieren, wie eine Untersuchung seit kurzem zeigt. Ein amerikanisch-australisches Forscherteam hat dies bei Ultraschalluntersuchungen von 11 Föten ab einem Alter von 28 Wochen beobachtet. Mehr unter
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/257487.html
13.09.2005 Haut toter Häftlinge zu Anti-Falten-Creme verarbeitet - Bei der Entwicklung von Kosmetika verwendet ein chinesischer Konzern die Haut hingerichteter Gefangener. Das berichtet die Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf Vertreter des Unternehmens. Den Journalisten sei erklärt worden, es handele sich um eine ganz gewöhnliche Produktionsmethode. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-374486,00.html
12.09.2005 Pro Tag werden in Deutschland zwölf Schulklassen abgetrieben - Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte am Montag die Abtreibungszahlen für das 2. Quartal 2005. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11454&&print=yes
11.09.2005 Unbelehrbare Frauenärzte: »Trotz erwiesener Risiken wird die Hormonersatz-Therapie wieder häufiger verordnet - Viel deutlicher hätte die Botschaft der Studien, die in den letzten Jahren über die Hormonersatztherapie HRT erschienen sind, nicht sein können: Die Einnahme von Hormonen in und nach den Wechseljahren hat viel weniger Vorteile als ursprünglich gedacht und ist keineswegs harmlos. So erhöhte die übliche Hormonkombination in gross angelegten Untersuchungen das Risiko für Brustkrebs, Thrombosen, Embolien, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Mehr unter
http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/wissen/538798.html
10.09.2005 Briten planen Embryo mit drei Eltern - Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Vater und zwei Mütter! Nein, keine Stiefmutter, sondern zwei echte biologische Mütter! Einen Embryo mit drei Eltern will man im britischen Newcastle herstellen. Die offizielle Genehmigung wurde jetzt erteilt. Experten sind skeptisch, ob der Ansatz wirklich den erhofften Erfolg bringt. Wieder einmal gilt als erlaubt, was im Gesetz nicht ausdrücklich verboten wurde. Möglich wurde die Studie nämlich nur wegen eines ungenau formulierten Gesetzes. Schade nur, dass die Phantasie mancher Forscher nur soweit reicht, um für die Menschheit neue überflüssige Dilemmas zu schaffen als sich auf jene Bereiche zu konzentrieren, wo anstehende Probleme dringend gelöst werden müssten. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,373856,00.html
10.09.2005 Ungeborene Kinder habe die Recht von Geborenen - „Der zentrale Kritikpunkt an der geplanten Novelle des Gentechnikgesetzes und Fortpflanzungsmedizingesetzes ist aus rechtlicher Sicht, dass die für die Stellung von Embryonen wichtige Norm des Paragraphen 22 ABGB ignoriert wird: ‘Selbst ungeborene Kinder haben von dem Zeitpunkte ihrer Empfängnis an den Anspruch auf den Schutz der Gesetze. Insoweit es um ihre und nicht um die Rechte eines Dritten zu tun ist, werden sie als Geborene angesehen.’ Nach herrschender Auffassung zielt diese Bestimmung auf einen möglichst frühen Schutz des Embryos. Als ‘Empfängnis’ ist die Verschmelzung der Gametenkerne zu betrachten, so dass auch ein in vitro erzeugter Embryo als ‘ungebornes Kind’ im Sinne des ABGB zu betrachten ist.“ Quelle: Österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’ vom 08.09.2005
08.09.2005 China: Gegner von Zwangsabtreibungen verhaftet - Erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen stehen in China auf der Tagesordnung. Ein Mann, der eine Sammelklage initiierte, wurde nun verhaftet. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11420
07.09.2005 Peru: ‘Tötungspille danach’ gestoppt - Eine Nichtregierungsorganisation in der peruanischen Hauptstadt Lima erwirkte eine gerichtliche Verfügung, dass die ‘Tötungspille danach’ nicht mehr verteilt werde. Dies berichtete die Nachrichtenagentur ‘CNA’. Ein Zivilgericht entschied, daß die Gesundheitsämter die ‘Tötungspille danach’ nicht verbreiten dürfen, bis erwiesen sei, dass die Droge keine Kinder frühabtreibe oder die Bevölkerung über die abtreibende Wirkung und allfällige Gesundheitsrisiken des Präparates informiert werde. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1820.html
07.09.2005 Holländische Hilflosentötung: 3% sind Kinder - Die Hilflosentötung ist in den Niederlanden auch bei Kindern und Jugendlichen keine Ausnahme mehr. Dies berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’ gestern Dienstag unter Bezugnahme auf eine Studie in der Fachzeitschrift ‘Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine’. In 2,7 Prozent der Todesfälle im Alter von einem bis 17 Jahren wurden Drogen mit der expliziten Absicht eingesetzt, das Kind umzubringen. Dies geschah bei 0,7 Prozent der Fälle auf Wunsch des Kindes und bei zwei Prozent auf Wunsch der Eltern. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1820.html
06.09.2005 Seltsame väterliche Sorge - Der demokratische Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, brachte ein Gesetz zu Fall, das es Minderjährigen erlaubt hätte, sich ohne die Erlaubnis ihrer Eltern tätowieren zu lassen. Jugendliche könnten die Tragweite eines solchen Schrittes nicht erkennen. – Aber da ist noch etwas. Gouverneur Blagojevich misstraut der Urteilskraft von jungen Leuten nicht in jedem Fall. Während seiner Wahlkampagne im Jahre 2002 lehnte er gegenüber der Nachrichtenagentur ‘ap’ „neue Beschränkungen der Kinderabtreibung“ ab. Damit sprach er sich gegen eine gesetzlich notwendige Benachrichtigung der Eltern aus, wenn eine minderjährige Mutter ihr Kind abtreiben lassen will. „Warum glaubt der Gouverneur dennoch, dass Jugendliche – ganz gleich welchen Alters, sogar noch Kinder – genügend Urteilsvermögen und Weitblick haben, um Kinder abzutreiben?“ Diese Frage stellte Bill Beckman, der Generalsekretär der regionalen Lebensschutzorganisation ‘Komitee für das Recht auf Leben’, in der Lokalpresse. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1815.html
05.09.2005 USA: Enthaltsamkeit vor der Ehe ist gefragt - Enthaltsamkeit oder Verhütung: In den USA ist die Debatte über die Vorzüge von Programmen zur Sexualerziehung, die auf Enthaltsamkeit vor der Ehe setzen, weiterhin in vollem Gange. Ihre Befürworter haben inzwischen einen Erfolg verbucht: Sie können mit mehr staatlichen Zuschüssen rechnen. Mehr unter
http://zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=73995
04.09.2005 Weltweit erstes Baby aus adoptiertem Embryo geboren - Wie spanische Medien demnach berichteten, ist Gerard das erste Baby, das aus einem adoptierten, eingefrorenen Embryo entstanden ist. Sieben Jahre lang war der Embryo tiefgekühlt, dann wurde er der 41-jährigen Eva Tarridas eingepflanzt. Mehr unter
http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/C00/S25/A7/object_id__34906/hxcms/index.html
04.09.2005 Abgeschoben - Bereits vor zwei Jahren wurde eine junge Südamerikanerin in Österreich des Landes verwiesen. Der Grund? Sie wollte sich nicht länger prostituieren. Matitza Cordero, Staatsbürgerin der Dominikanischer Republik, wurde mit dem Bescheid vom 9. Juli 2003 der Polizeidirektion Wels von der Republik Österreich des Landes verwiesen und in ihre Heimat – die Dominikanische Republik – abgeschoben. Frau Cordero kam Ende des Jahres 2002 mit einem sogenannten Prostituiertenvisum nach Österreich. Mit diesem Visum war sie in drei Städten in Oberösterreich als Prostituierte tätig. Am 30. Juni 2003 entschloss sich Frau Cordero, aus der Prostitution auszusteigen. Sie zog aus ihrer bisherigen Wohnung aus, lebte bei einer Freundin und begann eine Tätigkeit als Tänzerin in einem einschlägigen Nachtlokal. Eines Abends wurde sie mitten aus der Arbeit von der Polizei abgeholt. Die Begründung: Frau Cordero war im Club nur als Tänzerin und nicht als Prostituierte angestellt. Die Polizei wies sie darauf hin, dass ihre Aufenthaltserlaubnis nur das Betätigungsfeld der Prostitution erlaube. Eine Tätigkeit als Tänzerin dürfe sie mit ihrem Visum nicht ausüben. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1804.html Vor kurzem wurde im Salzburger Landrat eine Anfrage von zwei Abgeordneten zum "Prostituiertenvisum" deponiert
http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=17289
04.09.2005 USA: Rezeptfreie Abgabe der ‚Pille danach’ erneut vertagt - Die Diskussion müsse in einem „offenen und öffentlichen Prozess“ stattfinden und nicht hinter verschlossenen Türen, meinte FDA-Kommissär Lester Crawford. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11390
04.09.2005 Deutsche Politik: Demographische Katastrophe aus dem Wahlkampf ausgeblendet - Es sei eine Schicksalswahl, die für den 18. September anberaumt ist, so tönt es aus dem Munde der Politiker. Um das Zentrum der Krise, das Thema eines ernsthaften "Schicksalswahlkampfes" sein könnte, wird aber ein Bogen gemacht: der Niedergang unseres Volkes durch anhaltenden Geburtenrückgang seit 30 Jahren. Allenfalls am Rande wird ein wenig über die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" gesprochen. Eine ernsthafte Debatte über die Abwendung dieses Niedergangs findet nicht statt, es werden keine Massnahmen in Aussicht gestellt, die an dieser Entwicklung gravierend etwas ändern könnten. In der letzten Woche publizierte das private Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung eine Studie mit dem alarmierenden Titel: "Mehr Kinder - am besten sofort!" Das Institut will damit das existentielle Thema offensichtlich doch noch in den Wahlkampf einführen. So mahnt es, daß den Frauen der geburtenstarken "Babyboom"-Generation der Jahrgänge bis 1970 lediglich ein "biologisches Zeitfenster" von zehn Jahren bleibe, um selbst noch Kinder zu gebären. Danach nehme die Zahl der gebärfähigen Frauen dramatisch ab, so dass die Chance zur bevölkerungspolitischen Wende immer kleiner wird. Ein Artikel von Dieter Stein unter
http://www.klaus-krusche.de/familienpolitik.htm
02.09.2005 AIDS-Mythen sind so resistent wie das Virus - „Die Diskrepanz hinsichtlich der Ansteckungsrate in den zwei Ländern Thailand, wo es stark propagierte Kondom-Programme gibt, und den Philippinen, wo die Kondom-Propaganda kaum existiert – hat sich fortgesetzt und verstärkt. Im August 2003 gab es in Thailand ungefähr 899.000 registrierte AIDS-Patienten und ungefähr 125.000 AIDS-Todesfälle. Im Jahr 1991 sagte die Weltgesundheitsorganisation für diese Zeitspanne ungefähr 60.000-80.000 registrierte AIDS-Fälle voraus. Dazu stehen die Philippinen in einem scharfen Kontrast. In diesem Land gab es am 30. September 2003 1.946 AIDS-Patienten und 260 AIDS-Tote. Das ist ein Bruchteil der 80.000-90.000 Fälle, welche die Weltgesundheitsorganisation für die Philippinen für das Jahr 2000 vorhergesagt haben.“ Quelle: Rene Josef Bullecer, M.D. Direktor von „Human Life International“, Visayas, Mindanao, Philippinen,
http://www.kreuz.net/article.1792.html
01.09.2005 Mit der künstlichen Gebärmutter in die schöne neue Welt - Kinder könnten bald ausserhalb des mütterlichen Körpers grossgezogen werden. Wissenschaftler und Experten streiten über die Zulässigkeit dieser Methode. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11379&&print=yes
31.08.2005 Amerikaner hortet 400 Föten in der Garage - Gruselige Meldungen über Funde von abgetriebener Föten häufen sich in letzter Zeit. Hat sich parallel zur Liberalisierung der Abtreibung ein Schwarzmarkt für ungeborene Kinderleichen etabliert? Eine unheimliche Entdeckung hat die Polizei in der Garage eines Leichenbestatters in Philadelphia gemacht. Dort stapelten sich Hunderte säuberlich beschriftete Plastikbehälter mit toten Föten. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,372331,00.html
31.08.2005 Maulkorb für Lebensschützer? - Österreichs Sozialdemokraten gehen juristisch gegen die "Jugend für das Leben" vor. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=16892
31.08.2005 Millionenprofit für Abtreibungslobby durch Verkauf von ,Pille danach’ - „Planned Parenthood“ sei ein „Multi-Millionen-Dollar-Geschäft, das davon profitiert, Sex zu verkaufen und ungeborene Menschen zu töten“, kritisiert eine Lebensschutzorganisation. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11352&&print=yes
12.08.2005 Babys retten – in letzter Minute - Eine 24jährige Hebamme fängt Schwangere vor einer Münchner Abtreibungsklinik ab. Von Marcus Mockler / idea, unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11212
10.08.2005 Was tun gute Katholiken? - Zeitgleich mit dem Weltjugendtag läuft in der Kölner Untergrundbahn eine riesige Werbeaktion, die männliche Katholiken überzeugen will, ihre Geschlechtsteile in Gummi zu verpacken. Die ersten Plakate wurden bereits geklebt. Eine US-amerikanische Organisation, die sich ‘Condoms4Life’ nennt, hat sich seit einigen Tagen ans Werk gemacht, ihre Ideologie im Herzen des in Köln stattfindenden Weltjugendtages zu verbreiten. Hinter der Aktion steht eine umstrittene Gruppe, die sich ‘Katholiken für eine freie Wahl’ nennen. Es handelt sich um US-amerikanische Befürworter der Kinderabtreibung und der künstlichen Empfängnisverhütung. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1664.html
10.08.2005 Strassenarbeit - Vor drei Wochen war die Lebensschutzorganisation ‘Jugend für das Leben’ in einigen Städten Österreichs unterwegs, um über die Kinderabtreibung zu sprechen. Auf der Strasse trafen die Jugendlichen unter anderem auf eine ehemalige Arztgehilfin eines Linzer Gynäkologen: „Ich war 20 Jahre lang Ordinationshilfe. Zum Thema Beratung vor einer Abtreibung kann ich nur sagen: Es gibt keine! Die Frauen kommen, gehen zum Arzt, kriegen ihren Termin für die Abtreibung und das war’s.“ - „Der Arzt klärt weder über den Eingriff selbst auf, noch über die Folgen. Eigentlich ein Skandal.“ Man traf auch auf Opfer der Abtreibungslüge. Doch nicht nur Mütter leiden daran, ihr Kind abgetrieben zu haben, sondern auch die überlebenden Geschwister von im Mutterleib getöteten Kindern. In Salzburg trafen die Lebensschützer eine junge Frau, die weinend von vier Abtreibungen ihrer eigenen Mutter erzählte. Jetzt leide sie, als überlebende Schwester von vier getöteten Geschwistern am sogenannten ‘Post Abortion Surviver Syndrom’ – kurz: ‘PASS’. Das ‘PASS’ ist das seelische Leiden überlebender Geschwister abgetriebener Kinder. Impressionen von der Strasse unter
http://www.kreuz.net/article.1667.html
06.08.2005 Terri Schiavo kehrt immer wieder - Jeglichen Anfängen der Euthanasie in Deutschland wehren! Es gab und gibt nur eine bioethische Verpflichtung: weiterpflegen und weiterernähren. Ein Kommentar von Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik, Eichstätt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11169&&print=yes
06.08.2005 Film: Vom Kehricht in die Küche - Am Donnerstag startete in den Kinos ein chinesisches Drama aus Hong Kong mit dem Titel „Dumplings – Delikate Versuchung“. Der erschreckende Film zeigt eine Wirklichkeit, von der in China schon lange geflüstert wird: Verjüngungskuren, genährt durch abgetriebene Kinder. Die Frage drängt sich auf, ob die Wirklichkeit die Fiktion nicht bereits eingeholt hat. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1631.html und
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20648/1.html
06.08.2005 Ist liberales Gesetz doch untauglich? Zahl der Abtreibungen in Grossbritannien steigt weiter - Auch ein liberales Abtreibungsgesetz verhindert nicht einen Anstieg vorgeburtlicher Kindstötungen. Dies kann als Fazit gezogen werden aus den jetzt vom Londoner Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten, wonach in Grossbritannien die Zahl der Abtreibungen nach wie vor steigt. Die britischen Abtreibungsgesetze gehören zu den liberalsten innerhalb der Europaeischen Union. Einem Bericht des „Deutschen Ärzteblatt“ in der Online-Ausgabe vom 1. August zufolge liessen laut Gesundheitsministerium im vergangenen Jahr in England und Wales 185.415 Patientinnen ihre Schwangerschaft abbrechen, gegenüber 181.600 vorgeburtlichen Kindstötungen im Jahr 2003. Wie die Behörde mitteilte, sei die Abtreibungsrate bei Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren um 2,1 Prozent auf 17,8 Abtreibungen pro 1000 Patientinnen gestiegen. Dagegen sei die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Frauen unter 16 Jahren von 3,9 Abtreibungen pro 1000 Frauen im Jahr 2003 auf 3,7 Abtreibungen pro 1000 Frauen im Jahr 2004 leicht gesunken. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte laut dem Blatt vor Journalisten in London, man sei „enttäuscht“ angesichts der steigenden Zahlen. „Die Gesundheitspolitik zielt in erster Linie darauf ab, die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zu reduzieren, indem zum Beispiel der Zugang zu Verhütungsmitteln erleichtert wird. Dafür stellt das Gesundheitsministerium allein im laufenden Haushaltsjahr rund 40 Millionen Pfund (mehr als 60 Millionen Euro) zusätzlich zur Verfügung.“ (Quelle: ALfA)
04.08.2005 Geschlechtskrankheiten: Die heimliche Epidemie unter Jugendlichen - Das Deutsche Ärzteblatt ( Nr.102, Ausgabe 28-29 vom 18.07.2005) berichtet: Jugendliche kommen sehr früh in die Pubertät, das mittlere Menarchealter wird heute bei 12,5 Jahren, der frühestnormale Zeitpunkt für die erste Regel mit neun Jahren angegeben. Aufgrund der hormonellen Situation und der Darstellung sexueller Inhalte in den Massenmedien werden geschlechtsspezifische Triebimpulse und eine diffuse sexuelle Neugier immer früher wach. Dies führt dazu, dass junge Mädchen immer früher mit Verabredungen, Küssen und Petting beginnen, jedes zehnte Mädchen von 14 Jahren und jedes vierte 15-jährige Mädchen hatte bereits Geschlechtsverkehr. Ausreichende Zeit, um die körperlichen Veränderungen psychosozial adäquat verarbeiten zu können, wird Jugendlichen also heute kaum mehr zugestanden. Eine brisante Mischung aus Halbwissen, mangelndem Selbstbewusstsein und unreifen Bewältigungsstrategien lässt Mädchen Vieles sehr früh ausprobieren: Folglich steigt die Zahl minderjähriger Schwangerer in Deutschland kontinuierlich, und es wird vermutet, dass sich sexuell übertragbare Krankheiten unter Jugendlichen parallel dazu ausbreiten. In Deutschland existieren keine amtlichen Zahlen, nach dem Infektionsschutzgesetz besteht seit dem 1. Januar 2001 nur noch für HIV und Syphilis eine Laborberichtspflicht an das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Das RKI hat dennoch die Ärzteschaft bei der epidemiologischen Erfassung nicht meldepflichtiger sexuell übertragbarer Krankheiten (STD) um Mithilfe bei der Forschung aufgerufen. Im Januar 2004 wurde die erste Auswertung veröffentlicht: Von 1 400 erfassten STD stand die Chlamydieninfektion an erster Stelle. Die Dunkelziffer wird aufgrund der gravierenden Untererfassung auf das Zehnfache geschätzt. Aus Schweden wird berichtet, dass dort die Chlamydieninfektion unter Jugendlichen zwischen 1994 und 2001 um 60 Prozent zugenommen haben, in den Niederlanden ist die Prävalenz zwischen 2000 und 2002 um 62 Prozent gestiegen. Damit verbunden ist das Risiko späterer dauernder Unfruchtbarkeit. Mehr unter
http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=47702
04.08.2005 US-Studie: Depot-Antibaby-Pille begünstigt Osteoporose - Depot-Kontrazeptiva werden in den USA als eine Methode betrachtet, um Schwangerschaften von Teenagern zu vermeiden. Es bestehen jedoch erhebliche medizinische Bedenken gegen den Einsatz der Hormone, da sie zu einem Knochenabbau führen. Eine Studie in den Archives of Pediatric and Adolescent Medicine zeigt zwar, dass diese Nebenwirkung nach dem Ende der Kontrazeption weitgehend reversibel ist. Bereits zehn Prozent aller weiblichen Jugendlichen sollen sich in den USA für die Injektion eines Depots mit dem Hormon Medroxyprogesteron (DMPA) entscheiden, wenn sie eine hormonelle Kontrazeption wünschen. Von erwachsenen Frauen wird diese Methode mit einem Anteil von drei Prozent weitaus seltener bevorzugt. Auch viele Mediziner stehen DMPA skeptisch gegenüber. Der Grund für die Bedenken: DMPA senkt die Konzentration von Estrogen. Dieses Hormon hat aber einen wichtigen Einfluss auf die Knochenmineralisation, die während der Adoleszenz möglichst noch gesteigert werden sollte. Wird dies durch DMPA verhindert, dann könnten diese Frauen im Alter womöglich früher an einer Osteoporose erkranken. Mehr unter
http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=19139
04.08.2005 Schädigen „Pille“ und Plastikzusatzstoffe männliche Feten? - Östrogene aus Kontrazeptiva und ein in Plastikfolien und Getränkepackungen enthaltener östrogenartiger Zusatzstoff können bei Mäusen eine Entwicklungsstörung der Prostata auslösen. Dies ergab eine Studie in den US-Proceedings of the National Academy of Sciences, der die Autoren durchaus eine humanmedizinische Relevanz zusprechen. Bitte durchatmen und langsam lesen: "Die beschleunigte Proliferationsrate der Epithelzellen in der Prostata während der fetalen Entwicklung könnte auf Dauer die zellulären Kontrollmechanismen unterbrechen und die Prostata im späteren Leben anfälliger gegenüber Krankheiten machen." Das schreibt der Endokrinologe Frederick vom Saal von der Universität von Missouri in Columbia. Oder etwas simpler und auch schockierender ausgedrückt: Für das in den Industrieländern beobachtete Ansteigen von Prostatakrebs sind offenbar jene Mütter, welche auf Anraten ihrer Ärzte jahrelang die "Pille" benutzten, mitverantwortlich. Mehr im Deutschen Ärzteblatt unter
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=20026
04.08.2005 Ist neunfache Babytötung in Deutschland eine DDR-Spätfolge? - Der Brandenburger Innenminister Schönbohm (CDU) hatte in einem Zeitungsinterview massgeblich das SED-Regime der DDR und eine „erzwungene Proletarisierung“ für Verwahrlosung und Gewaltbereitschaft im Osten verantwortlich gemacht. Mit der Kollektivierung der Landwirtschaft durch die SED sei die Verantwortung für Eigentum wie auch für das Schaffen von Werten verloren gegangen. Auslöser seiner Erklärungsversuche war der Fund von neun Baby-Leichen in Brieskow-Finkenheerd bei Frankfurt (Oder). Die 39-jährige Mutter wird beschuldigt, die zwischen 1988 und 1999 geborenen Kinder nach der Entbindung getötet zu haben. Dafür erntet Schönbohm massive Kritik. Zustimmung erhielt der Innenminister hingegen vom hannoverschen Kriminologen Christian Pfeiffer. „Schönbohm hat Recht", sagte Pfeiffer der „Thüringer Allgemeinen“. Das Risiko für Kinder zwischen null und sechs Jahren, von ihrer Mutter getötet zu werden, liege im Osten dreimal höher als in den alten Bundesländern. Eine andere Erfahrung zeigt auch: Schwangerschaftsabbrüche wurden in der DDR relativ locker als Methode der Geburtenregelung benutzt. Obwohl die Zahl der Geburten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR um 50% höher war als in der Bundesrepublik trieben die Frauen in der DDR etwa doppelt so häufig ab wie im Westen Deutschlands. Mehr unter
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=17580
04.08.2005 Das Kind überlebte, die Mutter starb - Vor drei Monaten fiel die schwangere und schwer krebskranke US-Amerikanerin Susan Torres (26) ins Wachkoma. Der Kindsvater, ein gläubiger Katholik, scheute keine Kosten und Mühen, um seine ungeborene Tochter zu retten. Diese Woche wurde Susan Torres per Kaiserschnitt entbunden. Das Kind ist gesund, die Mutter starb am gestrigen Mittwoch. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1632.html
04.08.2005 Uganda: Enthaltsamkeit ,zu erfolgreiche’ Anti-AIDS-Strategie? - Junge Leute heiraten später, die Bevölkerung schrumpft, die Wirtschaft stagniert, sagen neuerdings jene, die lieber mit Kondomen Politik machen wollen als mit Enthaltsamkeit. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11155&&print=yes
04.08.2005 Drei Wegweisungen vor Abtreibungsklinik - Seit fast drei Wochen gilt in Wien vor Abtreibungskliniken das Wegweiserecht. Das heisst, Lebensbefürworter können von der Polizei kurzfristig weggewiesen werden. Bisher gab es drei Wegweisungen. Mehr unter
http://wien.orf.at/stories/49560/
03.08.2005 Die Väter bleiben im Schatten - Von einer "Killer-Mutter" ist in manchen Berichten schon die Rede. Nach dem Fund von neun Babyleichen in Brandenburg sucht die Öffentlichkeit nach einem Motiv für das Verhalten der festgenommenen Sabine H. Vom Vater der Säuglinge ist dagegen nur am Rande die Rede - ein Phänomen, das Kinderschützer gut kennen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-367984,00.html
03.08.2005 Der Baby Kill und das laute Schweigen der Lämmer - Dem Aufschrei der deutschen Nation über neun ermordete Babies (vgl. Lebensschutz-News vom 01.08.2005) steht das Schweigen über hunderttausende im Mutterleib ermordete Kinder gegenüber. Ein Kommentar von Franziskus v.Ritter-Groenesteyn unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11147&&print=yes
03.08.2005 Berner Kunstmuseum zeigt Möwe mit menschlichem Kinderkopf - In Frankreich wurden in einem renommierten Krankenhaus mehrere hundert herumliegende Kinderleichen gefunden. Die Kinderdeponie ist das Symptom einer lebensfeindlichen Gesellschaft, bemerkt ein französischer Weblog und verweist auf weitere Abartigkeiten. Ein besonders unappetitliches Objekt gehört zu den Werken einer Sonderausstellung im Berner Kunstmuseum. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1623.html
02.08.2005 UNO: Achtung, die Antibaby-Pille ist krebserregend! - Das Universal-Präparat zur Bekämpfung von Kindern hat Nebenwirkungen. Die Antikinderpille ist nicht nur für den Kindernachwuchs fatal sondern auch für die Gesundheit der Mutter gefährlich. Letzteres hat am vergangenen Freitag sogar die UNO zugegeben, die weltweit stärkste Förderin und Verbreiterin der Kinderverhütung und Kinderabtreibung. Am Freitag setzte das Krebsforschungszentrum der Vereinten Nationen mit Sitz im französischen Lyon – kurz: IARC – die Antikinderpille auf die Liste der krebserzeugenden Substanzen. Das IARC gehört zur Weltgesundheitsorganisation WHO. An ihm sind 16 Staaten beteiligt. Das Zentrum koordiniert und betreibt Forschungen zu den Ursachen und zur Bekämpfung von Krebs. Bisher beschrieb das IARC die Antikinderpille als: „möglicherweise krebserregend“. Das relativierende „möglicherweise“ wurde jetzt gestrichen. Von nun an lautet der Hinweis: „Die Antibaby-Pille ist krebserregend.“ Das kinderfeindliche Hormonpräparat befindet sich damit ab sofort in derselben Kategorie wie Asbest oder Tabak. Darum fordert das UNO-Krebsforschungszentrum, dass eine Frau, die ihre Kinder mittels der Pille verhüten will, über die Risken dieses Präparates aufgeklärt werden muss. Die krebserzeugende Wirkung der Antikinderpille wurde von einer Forschungsgruppe aus 21 Wissenschaftlern festgestellt. Sie stützen ihre Erkenntnisse zum Hormonpräparat auf die übereinstimmenden Ergebnisse von Untersuchungen, die in den letzten fünf Jahren durchgeführt wurden. Alle diese Studien stellten einen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Antikinderpille und dem Auftreten von Brustkrebs fest. Grundsätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau Brustkrebs bekommt, nach Angaben des IACR bei 1:7. Bei Frauen, welche die Antikinderpille einnehmen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf 1:6. Das UNO-Krebsforschungszentrum erwähnt aber nicht nur den Brustkrebs. Die Antikinderpille erhöht bei den Frauen, welche sie einnehmen, auch das Risiko von Lungen- und Gebärmutterkrebs sowie von bösartigen Kopftumoren. Das IARC fordert nun eine umfassende Erforschung der Nebenwirkungen der Antikinderpille. Weltweit nehmen rund 100 Millionen Frauen dieses umstrittene Präparat zur Zerstörung der eigenen Fruchtbarkeit ein. Das entspricht jeder zehnten Frau im gebärfähigen Alter. Das lange Zeit uneingeschränkte Vertrauen in die Pille schwindet rapid: Kürzlich warnten US-Forscher, dass durch die Einnahme der Antibaby-Pille schon nach sechs Monaten die sexuelle Lust ein Leben lang versiegen könnte. Selbst nach einem Absetzen der Pille könne eine bleibende Schädigung der Libido zurückbleiben. (vgl. Lebensschutz-News vom 05.06.2005). Quelle:
http://www.kreuz.net/print.1618.html
01.08.2005 Sie wurde umgebracht - Wenn Menschen durch Gerichtsentscheide und Gesetze getötet werden, handelt es sich um Mord. Die Gesetze sind nicht mehr Gesetze. Sie sind willkürliche Normen. Ein Kardinal wirft einen Blick zurück auf Terri Schiavo: „Hören wir endlich auf mit diesem Verschleierungsvokabular.“ Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1611.html
01.08.2005 Ein grausiger Fund! - Brandenburger Polizeibeamte entdeckten auf einem Grundstück in Brieskow-Finkenheerd die Knochen von neun Neugeborenen. Die Staatsanwaltschaft erliess Haftbefehl gegen die 39 Jahre alte mutmassliche Mutter der Kinder. - Entsetzen packt die Leser solcher Meldungen, und völlig berechtigt. Gleichzeitig nimmt man die tägliche Massentötung ungeborener Kinder mit einem Schulterzucken oder einer Äusserung zur Kenntnis, dass keine Frau ohne Not ihre Leibesfrucht abtreibe, und dass jede Schwangere darüber selber entscheiden soll. Und jeder, der Abtreibung mit Kindstötung vergleicht, versündigt sich gegen die politische Korrektheit, vor allem wenn der Betreffende ein Mann ist. Eine paradoxe Welt! Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,367798,00.html
01.08.2005 Bioethiker: Papst nicht verantwortlich für AIDS-Ausbreitung - Wenn es überhaupt etwas gebe, das Leben rette, dann scheine es „der ganzheitliche Zugang zur Sexualität zu sein, den der Katholizismus verteidigt“. Je höher der Anteil an Katholiken in einem afrikanischen Land, desto geringer ist auch die AIDS-Rate. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11130&&print=yes
29.07.2005 Lebensschützer werden in Europa immer stärker - Vor allem in katholischen Ländern weht seit Anfang der 90er Jahre kräftiger Gegenwind für Abtreibungsbefürworter. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11113
28.07.2005 Wie ein gefesselter und verdurstender Hund - Derzeit vertrocknet in einer Klinik in der australischen Stadt Melbourne eine 50jährige Frau vor sich hin. Frau Korp wird voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen vor den Augen der Ärzte und Medien austrocknen und jämmerlich verenden. Die Australierin war im vergangenen Februar in Melbourne bewusstlos und mit schweren Würgemalen im Kofferraum ihres Wagens aufgefunden worden. Sie war das Opfer eines Mordversuches. Verübt wurde der Mordanschlag von der ehemaligen Geliebten von Frau Korps Ehegatten. Sie bekannte sich vor Gericht zum Mordversuch. In der Zwischenzeit wurde sie zu einer Gefängnisstrafe von neun Jahren verurteilt. Auch der Ehegatte ist angeklagt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Frau Korp liegt seit dem Gewaltverbrechen im Wachkoma. Ihr rechtlicher Vormund findet es angemessen, die Frau auf diese brutale Weise aus der Welt zu schaffen. Die Familie der Todgeweihten ist gegen die Hinrichtung. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1592.html
28.07.2005 Gewissensverweigerung und Verfassungsklagen - In Spanien weigern sich Richter, gleichgeschlechtliche Paare zu verheiraten und reichen eine Verfassungsklage ein, berichtet der stellvertretende Präsident des Spanischen Familienforums. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11107&&print=yes
28.07.2005 Abtreibungs-Studie: Ehe ist guter Schutz für Ungeborene - Verheiratete Frauen lassen seltener abtreiben als unverheiratete. Gründe für Abtreibungen sind vor allem die Finanzen, Scheu vor Verantwortung und Beziehungsprobleme. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11109
28.07.2005 US-Senator: Abtreibungspille ist ‚tödliches Gift’ - DeMint will RU 486 vom Markt nehmen lassen. Fünf Frauen sind aufgrund der Pille gestorben, rund 600 erlitten schwere Schädigungen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11104&&print=yes
27.07.2005 Nachschubprobleme für britischen Starkloner - Der Produzent des ersten Klon-Schafes, der Engländer Ian Wilmut, will die Herstellung von Menschenkopien weiter vorantreiben. Dafür benötigt er weibliche Eizellen, die ihm derzeit nur in ungenügenden Mengen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund wandte sich der Kloner an das ‘Amt für menschliche Befruchtung und Embryologie’ seines Landes. Er bat um die Erlaubnis, gesunden Frauen Eizellen entnehmen zu können, um aus diesen Zwillingsmenschen heranzuzüchten. Bis jetzt haben die Kloner ihre gefährlichen Experimente mit Eizellen getrieben, die aus künstlichen Befruchtungen übrig geblieben sind. Die oft als übertrieben bezeichneten Warnungen besonnener Politiker, die Nachfrage nach menschlichen Eizellen werde durch die Zulassung von künstlichen Reproduktionstechniken erst recht angeheizt, scheinen sich nun zu bestätigen Quelle:
http://www.kreuz.net/print.1584.html
26.07.2005 Mehr Kindergift in Oberösterreich - Die Einnahme der ‘Tötungspille danach’ stieg im Bundesland Oberösterreich in diesem Jahr massiv an. Dies berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’. Die Pille dient dazu, Kinder im Früheststadium zu beseitigen. Bei den Konsumenten des Präparates handelte es sich zumeist um junge Mädchen. Insgesamt ist die Einnahme des Kindergiftes nach Angaben des Linzer Allgemeinen Krankenhauses von Januar bis Juli diesen Jahres um 37% gestiegen. Das zeigt, dass die staatliche Option "Gummi statt Enthaltsamkeit" je länger je mehr zum Eigentor verkommt. Die Wirtschaft wird's doppelt freuen: Umsatzsteigerung für die Latex- wie auch für die Pharmalobby. Den Preis zahlen junge Menschen und ihr verhinderter Nachwuchs, aber auch die ganze überalterte Gesellschaft. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1578.html
24.07.2005 Südafrika hat eine der höchsten AIDS-Raten: Trotz oder wegen LoveLife-Aufklärungsprogramm? - Im Mai 2002 gab die Christian Action Network (UCA) eine Presseerklärung heraus, mit der sie ihre "Enttäuschung" kundgab, dass der südafrikanische Erziehungsminister trotz aller christlichen Opposition "die umstrittene neue Nationale Lehrplanerklärung" (eine Überarbeitung des 'Curriculum 2005') in die Tat umsetzen wolle. Wörtlich heisst es: "Christian Action Network, ihre Mitgliedsorganisationen und viele besorgte südafrikanische Eltern haben Probleme mit der moralischen Grundlage [dieses Lehrplans]. Die unmoralischen 'Werte', die ihm zugrunde liegen, spotten den landweiten Aufrufen zur 'moralischen Erneuerung'." Insbesondere bemängelt UCA die liberale Geschlechtserziehung, die "in ihren Einzelheiten manchmal pornographisch ist." Die Planned Parenthood Association (Familienplanungsverband) und LoveLife (Liebe zum Leben) sollen die Lehrer ausbilden und Lehrmittel produzieren. Von allen Provinzen Südafrikas weist nur der Freistaat ihre Dienste zurück. - Die Planned Parenthoood Federation (PPF) ist ein internationaler Verband, der sich mit Schwangerschaftsverhütung und -abbruch befasst. Aufgrund seiner Arbeit ist weltweit ein starker Geburtenschwund entstanden. In Europa z.B. ist die Geburtenrate schon so niedrig, dass man fürchtet, das jetzige Niveau der Industrie wegen Personenmangel in Zukunft nicht aufrecht erhalten zu können. Seit 1977 hat die PPF über drei Millionen Abtreibungen unternommen und damit US$815 verdient, $68 Mio allein im Jahr 2000. Planned Parenthood hat auch mit der Geschlechtserziehung grosse Geschäfte gemacht. In Südafrika wird die Organisation von Dr. Helen Rees geleitet. Diese Engländerin wirkt auch in der AIDS-Aufklärungsorganisation LoveLife, in der Reproductive Rights Alliance (die sich für die Freigebung der Abtreibung eingesetzt hat) und dem Medicines Control Council. Mehr unter
http://www.christianaction.org.za/uca-german/uca_ger_2002_07.htm
20.07.2005 War Papst Johannes Paul II. ein Massenmörder mittels kirchlicher AIDS-Politik? - Das Argument ist beliebt und geläufig: Die katholische Kirche und insbesondere ihr Oberhirte seien dafür verantwortlich, dass sich Aids vor allem in Afrika so rasend ausbreiten kann. Der Journalist Nicholas Kristof erklärte im Mai in der ‘New York Times’, dass die vatikanische Ablehnung des Kondoms Hunderttausende von Menschenleben gekostet habe. Das sei einer der „tragischsten Fehler der Kirche in den ersten zwei Jahrtausenden ihrer Geschichte“ gewesen. Das einflussreiche Londoner Magazin ‘New Statesman’ publizierte kurz nach dem Tod des Papstes einen Leitartikel. Darin wurde behauptet, dass Johannes Paul II. „mehr zur Verbreitung von AIDS in Europa beigetragen habe als die Schlepperindustrie und die Prostitution zusammen“. In der Tageszeitung ‘The Australian’ prophezeite Rosemary Neill gar, dass die vatikanische Uneinsichtigkeit in der Kondomfrage eines Tages als „Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnet werde. Polly Toynbee verglich den verblichenen Papst im April sogar mit Lenin: „Beide stellten extremistische Ideologien vor das Leben und Glück der Menschen und bezahlten dafür einen unvorstellbaren menschlichen Preis.“ Sogar Ärzte stimmten ein. Die weltweit führende medizinische Zeitschrift ‘The Lancet’ beschuldigte im März einen unwissenden und sturen Papst, „unüberwindliche Hindernisse gegen die Seuchenprävention aufgerichtet zu haben.“
Eine Behauptung wurde aufgestellt. Sie verdient eine Anhörung. Ist der Vorwurf gerechtfertigt? Zweifellos wütet AIDS in Afrika als eine furchtbare Seuche. Die jüngste Untersuchung in Swaziland – einem winzigen Königreich von 2 Millionen Menschen, das von Südafrika umgeben ist – ergab in der dortigen Bevölkerung eine Infektionsrate von 42.6% – die höchste der Welt. Tendenz steigend. Im Jahre 2002 waren erst 38.6% der Bevölkerung infiziert: „Swaziland wird ausgelöscht werden“, erklärt ein einheimischer Sozialarbeiter verzweifelt. Zahlen aus anderen afrikanischen Ländern sind fast so fatal. Gemäss UNAIDS – dem HIV/AIDS-Programm der Vereinten Nationen – leben zwei Drittel der HIV/AIDS-infizierten Menschen in Schwarzafrika. Am Ende des Jahres 2004 waren 25.4 Millionen Schwarzafrikaner infiziert. 3 Millionen kamen alleine in diesem Jahr hinzu. Die Lebenserwartung bei der Geburt ist deshalb in neun afrikanischen Ländern unter 40 Jahre gefallen. Es handelt sich um: Botswana, Zentralafrika, Lesotho, Malawi, Mozambique, Ruanda, Swaziland, Zambia und Zimbabwe. In Zimbabwe lag die Lebenserwartung bei der Geburt im Jahre 1990 bei 52 Jahren. Im Jahre 2003 betrug sie nur noch 34 Jahren.
Das sind erschreckende, unglaubliche, herzzerreissende Zahlen. Doch den Papst in diesem Zusammenhang zum Sündenbock zu stempeln hat etwas Absurdes und Irrationales an sich. Die Schuld für die AIDS-Tragödie in Afrika auf die Schultern eines einzigen Mannes zu laden, ist eine jener Ideen, die – in den Worten von George Orwell – „so dumm sind, dass nur Intellektuelle daran glauben können.“ Zwei höchst zweifelhafte Voraussetzungen liegen den genannten Kritiken zugrunde. Die erste besteht im wesentlich darin zu behaupten, daß afrikanische Katholiken dem grossen Weissen Vater so ergeben sind, dass sie, wenn sie sich der fleischlichen Unzucht außerhalb der Ehe hingeben, mit Prostituierten herumspielen oder sich eine dritte Frau nehmen, in frommer Andacht auf das Kondom verzichten, weil der Papst ihnen erzählt hat, es so zu machen. Frau Toynbee beruft sich mit beschwörenden Worten auf die Macht des Vatikan über 1.3 Milliarden Gläubige und die persönliche Autorität des Papstes, die bei den Ärmsten und hilflosesten Gläubigen am stärksten sei. Doch Frau Toynbee kann nicht gleichzeitig die volle Flasche und den betrunkenen Kapuziner haben. Die einfältigen dunkelhäutigen Katholiken können nicht zugleich beides sein: zu gut, um Kondome zu benützen, und zu schlecht, um der fleischlichen Versuchung zu widerstehen. Der Journalist Brendan O’Neill – der sich selber als Ex-Katholik beschreibt und die katholische Sexualmoral ablehnt, hat diese rechthaberische Argumentation in der Online-Zeitung ‘Spiked’ so beschrieben: „Die einzige Voraussetzung, um an die sagenhafte simplizistische Gleichung „vatikanische Verlautbarungen = AIDS in Afrika“ zu glauben, besteht darin, die Afrikaner als kleine Automaten zu betrachten, die genau das tun, was man ihnen sagt.“
Es genügt, Landkarten mit der AIDS-Verbreitung über Landkarten zu legen, welche die Verteilung der katholischen Bevölkerung in Afrika darstellen, um die Verbindung zwischen der Katholischen Kirche und der Verbreitung von AIDS kläglich untergehen zu lassen. In Swaziland ist nur etwa 5% der Bevölkerung katholisch. In Botswana mit einer HIV-Infektionsrate von 37% der Bevölkerung sind es gerade mal 4%. In Südafrika sind 22% der Bevölkerung HIV-infiziert aber nur 6% katholisch. Dagegen besitzt Uganda einen Katholikenanteil von 43% der Bevölkerung. Die HIV-Infektionsrate des Landes liegt bei 4%. Es sieht eher danach aus, dass die AIDS-Situation in Afrika ohne die Katholische Kirche viel schlimmer aussehen würde. Denn die afrikanische AIDS-Katastrophe hat den Papst nicht unberührt gelassen. Vor zehn Jahren rief er Wissenschaftler und Politiker der ganzen Welt auf, jedes verfügbare Mittel einzusetzen, um dieser Geissel ein Ende zu bereiten. Geantwortet haben die Katholiken. Ungefähr 27% der weltweiten Gesundheitsfürsorge für HIV/AIDS-Patienten wird von katholischen Organisationen geführt, wie sogar ‘The Lancet’ zugegeben hat. Auf diese Weise ist ein Netzwerk von Kliniken entstanden, das auch die ärmsten, entferntesten und vernachlässigsten Völker Afrikas erreicht. Diese Statistiken sind ein erster Beweis, dass die Wahrheit genau das Gegenteil von dem ist, was uns die oben erwähnten Medien vorsingen. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass die Beachtung katholischer Anweisungen die beste Vorbeugung gegen AIDS ist.Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1548.html
27.06.2005 "Die 'Pille danach' verkaufen wir hier nicht!" - In den USA verweigern gläubige Apotheker immer häufiger die Ausgabe von durch Ärzte verschriebenen Präparaten, welche einer befruchteten Eizelle an den Kragen wollen. Aber auch die Anti-Baby-Pille gehört zu jenen Produkten, die aus Gewissensgründen vielerorts nicht verkauft werden. Der hier verlinkte Artikel findet das empörend und wettert gegen jene, welche menschliches Leben auch an seinem Beginn höher gewichten als ein ärztliches Rezept für ein "Insektizid" gegen ein Kind im frühesten Stadium seiner Existenz. Gerade in Amerika gibt es - im Gegensatz zu vielen mitteleuropäischen Ländern - verschiedene Bundesstaaten, welche die Gewissensfreiheit auch von Apothekern zu respektieren wissen. Das wird nicht von allen geschätzt. Mehr unter
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20327/1.html
26.06.2005 Stark und Pro Life! Neuer Rap "Can I live?" von Nick Cannon - In den USA ist man offensichtlich viel weiter als hierzulande, wenn es darum geht, Vorgänge in Abtreibungskliniken offen als Background eines Clips einzubeziehen: Der schwarze Rapper Nick Cannon scheut sich auch nicht, klar Farbe zu bekennen - für das Leben! In seinem Clip mutiert er zum Schutzengel einer jungen Schwarzen. Die Verzweifelte sucht in einer Abreibungsklinik - "Women's Health Clinic" liest man auf dem Eingangsschild - einen Ausweg aus ihrer misslichen Situation. Draussen wippen derweil dunkelhäutige Lebensschützer mit ihren Transparenten im Rhythmus der Musik. Drinnen bahnt sich durch Nicks Einsatz für die Abtreibungswillige sanft aber kraftvoll eine Wandlung an. Gerade noch rechtzeitig vor dem unwiderruflichen Eingriff findet die junge Frau den Mut, sich für ihre wahren Gefühle und gegen jene "wohlmeinenden Gutmenschen" um sie herum zu entscheiden. Sie rennt unter den Händen der Ärzte davon, nach draussen in ihre Freiheit, wo sie viele begeisterte Kinder erwarten. Der Clip schliesst mit dem Happy End einer glücklichen Mutter. Der Rap basiert auf einer wahren Story, ist top-professionell gemacht und respektiert bei dem heiklen Thema die Würde der Beteiligten. Zu wünschen bleibt, dass sich auch Musiker aus hiesigen Breitengraden an das Tabu-Thema Abtreibung heranwagen und wie Nick Cannon mit ihrer Kunst offen für das Leben auftreten. Den Clip kann man sich ansehen unter
http://www.nickcannonmusic.com/index_main.html
26.06.2005 Homo-Lebensstil ist lebensgefährlicher als Rauchen - Eine kürzlich vorgestellte Studie hat es erneut bewiesen: Die Lebenserwartung von praktizierenden Homosexuellen ist um bis zu zwanzig Jahre geringer als jene der normalen Bevölkerung. Das berichtete der kanadische Nachrichtendienst ‘LifeSiteNews’. Die Studie untersuchte Zehntausende Nachrufe auf aktive Homosexuelle. Die Ergebnisse wurden mit Daten des US-amerikanischen „Zentrums für Seuchenkontrolle“ verglichen. Der wissenschaftliche Leiter der Studie ist Dr. Paul Cameron. Er ist zugleich Präsident des US-amerikanischen Familienforschungsinstitutes. Dr. Cameron erklärte, dass die Untersuchung nur bestätigt, was seit langem bekannt ist und von anderen Studien bereits gezeigt worden ist. Eine ähnliche Untersuchung wurde 1997 in Vancouver durchgeführt und in der „International Journal of Epidemiology“ publiziert. Die Ergebnisse der Vancouver-Studie sind mit jenen von Dr. Cameron fast identisch. Sie wurde von einer Forschergruppe durchgeführt, die der Homo-Lobby nahestehen. Die Kanadier kamen zum Ergebnis, daß „homosexuell oder bisexuell aktive Männer der Agglomeration Vancouver sogar unter den grosszügigsten Annahmen eine Lebenserwartung besitzen, die jener der männlichen Bevölkerung von Kanada im Jahre 1871 entspricht“. In fast genauer Übereinstimmung mit Dr. Cameron stellt die Vancouver-Studie fest, dass ein homo- oder bisexuell aktiver 20jähriger im Vergleich zu einem normalen Mann eine um 8 bis 20 Jahre kürzere Lebenserwartung besitzt. „Die Schulen“ – so Dr. Cameron – „klären die Kinder sehr sorgfältig über gefährliche Aktivitäten wie Rauchen und Drogenmißbrauch auf.“ Gleichzeitig würden die Lehrer den Kindern mehr und mehr beibringen, daß homosexuelle Aktivitäten mit der ehelichen Vereinigung gleichwertig seien. „Homosexuelle Aktivitäten sind gesundheitlich viel schädlicher als Rauchen, aber in den Schulen wird den Kindern erzählt, dass es sich dabei um ein normales und sicheres Verhalten handle“, erklärt Dr. Cameron. Quelle:
http://www.kreuz.net/print.1398.html
25.06.2005 Schweiz: Nach den Homo-Partnerschaften die Mini-Ehe? - Kaum ist das "Partnerschaftsgesetz" angenommen, folgt der nächste Streich: Ausgerechnet eine CVP-Motion fordert eine «Mini-Ehe für alle». Damit werde auch die traditionelle Ehe gestärkt, argumentiert das immer tiefer gehängte "hohe C". Vertreter von EVP, EDU und SVP widersprechen heftig. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/print/151/24583/
24.06.2005 Spanien: Senat lehnt Legalisierung der ‚Homo-Ehe’ ab - Nach dem Veto des Spanischen Senats fordern immer mehr Organisationen einen Rückzug des Gesetzes. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10833&&print=yes
23.06.2005 Neunjährige Dämmerung - Täglich wurde der inzwischen 44-jährige Donald Herbert gewaschen, umgezogen, ernährt, in den Garten geschoben. Am Wochenende kam Besuch: Herberts Frau und – öfter noch – seine Mutter. Seit neun Jahren. Herbert sagte nie danke: Er dämmerte in einem vegetativen Zustand vor sich hin. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1399.html
22.06.2005 Gegen das Christentum: UNO und EU als neue Ideologien - In EU-Dokumenten würden oft alle Formen von Religion in einen Topf geworfen und als fundamentalistisch und intolerant abgetan, heisst es in einem neuen Buch. Aufschlussreich auch, wie sogenannte "reproduktive Rechte" global etabliert werden. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10816&&print=yes
22.06.2005 Europäische Studien zeigen: Homo-,Ehe’ schwächt Ehe und Familie - In jenen Ländern, wo Homosexuelle eheähnliche Rechte haben, sind die Ehe zwischen Mann und Frau sowie die Familienstruktur deutlich geschwächt worden. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=6900
22.06.2005 In Abtreibungspraxis: Kinderföten auf dem Speisezettel - Der Abtreiber Krishna Rajanna, ein Inder, der in Kansas City praktiziert, ist angeklagt worden, beim Mittagessen Leichen abgetriebener Kinder verzehrt zu haben. Darüber berichtete u.a. der Nachrichtendienst WorldNetDaily. Die Behörden sorgten sich auch um die Hygiene in seinem Schlachthof. Am Samstag vor einer Woche verlor der Abtreiber nun seine Tötungslizenz (Link zum englischsprachigen
Dokument). Die Vorwürfe reichen vom heruntergekommenen Zustand seines Kinderschlachthofes bis zum Kannibalismus. Der erfahrene Untersuchungsbeamte Richard Howard vom Kansas City Police Department war schockiert von dem, was er vor Ort antraf. Rajanna bewahrte die toten Föten im Kühlschrank in aufgeschnittenen Milchpackungen direkt neben Esswaren auf. Die toten Kinder soll er im Mikrowellenherd gegrillt und in Sandwichs geklemmt haben. Rechtsexperten in Kansas streiten sich nun über die Frage, ob es strafbar sei, ungeborene Kinder zu essen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1395.html
http://freedom-of.blogs.com/jt/2005/06/krishna_rajanna.html
22.06.2005 Wirtschaftszweig Reproduktionsmedizin - Ein wichtiger Grund: Der Kinderwunsch kommt oft zu spät. Kinder zu haben wird immer häufiger zurückgestellt hinter Ausbildung und Berufskarriere. In zehn Jahren könnte bereits jedes dritte oder vierte Paar beim Kinderwunsch auf medizinische Hilfe angewiesen sein. "Die jungen Leute von heute sind die Patienten in der Fruchtbarkeitsklinik von morgen", meint der britische Mediziner Bill Ledger. Mehr unter
http://www.orf.at/050621-88287/index.html
22.06.2005 Deutschland : Greenpeace gewinnt gegen Monsanto - Greenpeace setzt sich gegen Gentechnik-Gigant Monsanto durch. Eine für den Gentechmulti unangenehme Untersuchung zu gesundheitlichen Risiken von Gen-Mais muss veröffentlicht werden. Mehr unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1172.html
20.06.2005 „Sicherer Sex existiert nicht“ - Die Gesundheitsbeauftragte der Stadt Moskau möchte den stark ausbreitenden Geschlechtskrankheiten an den Kragen. Dabei baut sie auf Verstand statt auf Gummi: Schluss mit russischem Roulette. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1383.html
19.06.2005 Spanien: Hunderttausende marschieren für die Familie und gegen Homo-Ehe - In Spaniens Hauptstadt Madrid haben Hunderttausende gegen die geplante Zulassung gleichgeschlechtlicher "Ehen" durch die sozialistische Regierung protestiert. Der Protestzug - der grösste seit Jahrzehnten - wurde angeführt von 18 katholischen Bischöfen und Politikern der konservativen Opposition, unter ihnen der PP-Generalsekretär Angel Acebes. Für den Transport wurden rund 600 Busse und fünf Flugzeuge gechartert. Frappierend sind ist die Differenz der gemeldeten Teilnehmerzahlen: Die Veranstalter bezifferten die Zahl auf 1,5 Millionen, die Regierung sprach dagegen von nur 170 000 Demonstranten. Der Protestmarsch richtete sich vor allem gegen die Möglichkeit für homosexuelle Paare, Kinder zu adoptieren. Organisiert wurde der Protest vom "Spanischen Familienforum", einem Dachverband von katholischen Vereinigungen. Viele Medien verschwiegen das Grossereignis aus ideologischen Gründen oder brachten es höchstens unter den Kurzmeldungen. Mehr unter
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4447000_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
http://www.kreuz.net/print.1376.html
18.06.2005 Spanien: Hunderttausende Teilnehmer bei Familien-Demo in Madrid - Die Veranstaltung richtete sich gegen die geplante Einführung der Home-Ehe und die Möglichkeit der Adoption von Kindern durch Homo-Paare. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10781
17.06.2005 Spanien vor Grosskundgebung für Ehe und Familie - Erwartet werden mindestens 20 Bischöfe, 500 Journalisten und bis zu 1 Million Menschen - Veranstalter werden bedroht und die Bürger aufgefordert, die Veranstaltung zu boykottieren. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10772
17.06.2005 Afrikas Christen müssen Folgen des europäischen Relativismus ausbaden - Afrikanische Christen sind solidarisch mit jenen Spaniern, die am 18. Juni gegen die geplante Gleichstellung von homosexuellen Lebensgemeinschaften mit der Ehe demonstrieren. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10771
15.06.2005 Schlagabtausch um Designer-Babies - Als das Schweizer Parlament 1998 die Fortpflanzungsmedizin beraten habe - erinnert sich die Schweizer CVP-Nationalrätin Kathy Riklin – sei versprochen worden, dass die Präimplantationsdiagnostik verboten bleibe. Am morgigen 16. Juni komme bereits der dritte Versuch ins Parlament, dieses Verbot zu umgehen. „Wie wollen wir dem Volk glaubhaft machen, dass wir unsere Versprechen halten? - „Wer wie ich ein Weltbild hat, wo es keinen lieben Gott gibt und wo der Mensch Herr seiner selbst ist, der muss die Situationen eben lösen, wie sie kommen“, meint SP-Nationalrat Franco Cavalli. Ein Streitgespräch unter
http://www.kreuz.net/print.1357.html
15.06.2005 Spanien: Grossdemo für Familie in Madrid mit über 1.000 NGOs - Tausende Teilnehmer aus über 25 Ländern erwartet - Behörden versuchen Initiative boykottieren und wollen der Familien-Demo nicht die selben Demonstrations-Rechte wie Homo-Demo ermöglichen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10750&&print=yes
10.06.2005 Neueste Zahlen aus Deutschland: 32.600 Schwangerschaftsabbrüche im ersten Quartal 2005 - Im ersten Quartal 2005 wurden in Deutschland rund 32.600 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Dies sind etwa 1.200 oder 3,6 Prozent weniger als im ersten Quartal des vergangenen Jahres mit 33.800 vorgeburtlichen Kindstötungen. Diese Zahlen veröffentlichte das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung vom 7. Juni 2005. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, war die Hälfte der Frauen (51 Prozent) zum Zeitpunkt des Abbruchs ledig, während 44 Prozent verheiratet waren. Knapp drei Viertel bzw. 71 Prozent der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen liessen, waren zwischen 18 und 35 Jahre alt, rund 6 Prozent waren minderjährig und etwa 7 Prozent 40 Jahre und älter. Vor der Abtreibung hatten 41 Prozent der Schwangeren noch keine Lebendgeburt. 98 Prozent der gemeldeten vorgeburtlichen Kindstötungen wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische oder kriminologische Indikationen waren in 2 Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. In 80 Prozent der Fälle wurden Schwangerschaftsabbrüche mit der Absaugmethode, der so genannten Vakuumaspiration, durchgeführt. Der Anteil der Abbrüche mit dem als Abtreibungspille bekannten Mittel Mifegyne stieg auf fast 8 Prozent, was 2.500 vorgeburtlichen Kindstötungen entspricht. Im ersten Quartal 2004 betrug der Anteil 7 Prozent. Bei 97 Prozent der Frauen erfolgte der Schwangerschaftsabbruch ambulant, davon wurde ein Fünftel ambulant in Krankenhäusern und der Rest in gynäkologischen Praxen durchgeführt. Wie „Die Welt“ in der Online-Ausgabe vom 8.Juni berichtete, werde wegen der Pflicht zu einem Beratungsgespräch in Deutschland insgesamt weniger häufig abgetrieben als in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union. So komme es in Frankreich bei 59 Millionen Einwohnern pro Jahr zu rund 164.000 vorgeburtlichen Kindstötungen und im katholischen Italien bei 57 Millionen Einwohnern zu rund 126.000 Abbrüchen gegenüber rund 130.000 Abtreibungen in Deutschland bei 82 Millionen Einwohnern. Ein Vergleich der Zahlen der Abtreibungen im Verhältnis zu den Geburten zeige jedoch, dass seit 1999 ein deutlicher Anstieg der Abtreibungsquote zu beobachten ist, weil die Zahl der Geburten in Deutschland stetig abnehme. Quelle: ALfA
http://www.alfa-ev.com/newsletter/alfa_newsletter_10-06-05.html
10.06.2005 US-Aids-Experte sieht Uganda als Vorbild in der AIDS-Bekämpfung - In den 80er Jahren zählte Uganda zu jenen Nationen mit der grössten AIDS-Problematik, mit der Strategie „Enthaltsamkeit“ und „Treue“ ist die Zahl der Infektionen drastisch gesunken. Ein bekannter amerikanischer Aids-Forscher ist Edward C. Green. Der Wissenschaftler der Harvard University School of Public Health ist medizinischer Antropologe und ein anerkannter Experte in globalen Aidsfragen, insbesondere was die Situation in Afrika betrifft. Green ist überzeugt, dass Kondome beim ugandischen Erfolgsmodell nur eine Nebenrolle spielten. Die Tatsache sei noch zu wenig bekannt, dass jene afrikanischen Länder, in denen Kondome am leichtesten erhältlich seien - Zimbabwe, Botswana, Südafrika und Kenya - auch jene sind, welche die höchsten HIV Raten der Welt hätten. Ganz im Gegensatz zu Uganda: Zwischen 1991 und 2001 verminderte das Land seine Infektionsrate von 21 auf 6 Prozent. Anders als andere Regierungen intervenierte Präsident Yoweri Museveni sehr früh und stark. Öffentliche Aufklärung empfahl Abstinenz vor der Ehe und Treue nach der Heirat (sogenannte ABC-Regel in dieser Reiehnfolge). Green präsentierte seine Ergebnisse der Hilfsorganisation UNAIDS, welche die Hilfsgelder für Aidsprogramme verteilt. In Berichten wurden Greens Ergebnisse einseitig zitiert und abgeändert , weil manche Entscheidungsträger nach wie vor von der fixen Idee geleitet werden, unter allen Aidsbekämpfungsmassnahmen müsse das Kondom als Sieger hervorgehen. Natürlich verschweigt Green in seinen Studien nicht, dass Kondome unter speziellen Verhältnissen das Übertragungsrisiko senken können, etwa bei Frauen in der Sex-Industrie und für Ehefrauen von deren Kunden. Green plädiert dafür, dass die afrikanischen Länder ihren eigenen Weg zur Aids-Bekämpfung finden sollen. Niemand dürfe Afrika vorschreiben, in erster Linie auf Kondome zu setzen. Was für Hochrisikoverhalten angezeigt ist, müsse nicht für die allgemeine Bevölkerung gelten. Mehr unter
http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&contentId=A20298-2003Nov28¬Found=true
http://www.kath.net/detail.php?id=10699&&print=yes
08.06.2005 Linzer Behörden behindern Lebensrecht-Veranstaltung durch Schikanen - Am vergangenen Samstag musste die gross angekündigte Linzer Kundgebung gegen die Fristenregelung kurzfristig zwangsverlegt werden. Im nachhinein erwägen die Lebensschützer eine Klage gegen die Behörden. Die Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’ als Aktionsmitglied der ‘Initiative Recht auf Leben’ wendet sich an die Volksanwaltschaft. Zwei Tage vor der Demonstration erklärte die Polizei den Organisatoren, dass der Linzer Hauptplatz für sie nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Veranstalter gehen von einem Fall von Amtsmissbrauch aus. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1320.html
09.06.2005 USA : „Gefährliche Kreuzung zwischen Mensch und Tier“ - Was kommt dabei heraus, wenn man Mensch und Maus miteinander kreuzt? So könnte ein schlechter Witz beginnen. Doch es ist ernst: Vor kurzem unternahmen der renommierte Molekularbiologe Irving Weissman und sein Forscherteam an der Stanford University in Kalifornien Hightech-Experimente, bei denen sie menschliche Gehirnzellen in Mäuseföten verpflanzten. Die Wissenschaftler schufen so einen neuen Mäusestamm mit einem menschlichen Anteil von etwa einem Prozent. Nun strebt Weissman ein Folgeexperiment an, das Mäuse mit hundert Prozent menschlichen Gehirnzellen hervorbringen soll. Was wäre, wenn diese Mäuse entkommen und sich ausserhalb des Labors fortpflanzen könnten? Bio-Ethiker bahnen bereits moralisch den Weg für Experimente mit Mensch-Tier-Hybriden. Sie argumentieren, sobald erst einmal der Widerwille in der Gesellschaft überwunden sei, habe die Menschheit viel zu gewinnen durch die Aussicht auf neue, teilweise menschliche Geschöpfe. Mit den Chimären-Experimenten riskieren wir allerdings, im Namen des Fortschritts die biologische Integrität unserer eigenen Spezies zu unterminieren. Mehr unter
http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1164.html
08.06.2005 'Die abgetriebenen Kinder fehlen uns heute' - Der katholische Publizist Stephan Baier präsentierte vor wenigen Tagen in Wien sein Buch „kinderlos: Europa in der demographischen Falle“. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10681&&print=yes
08.06.2005 Das Abtreibungs-Paradox: Fötusmörder werden bestraft, Abtreibungs-Profis hoch bezahlt - Der 19jährige Geraldo Flores wurde in Texas kürzlich auf der Grundlage des staatlichen Fötusschutzgesetzes zu lebenslänglicher Haft verurteilt, weil er die Zwillinge seiner Freundin durch Tritte in den Bauch getötet hatte. Offen ist, ob der Fall weitergezogen wird, eventuell bis ans höchste US-Bundesgericht. Während die Familie von Flores' Freundin Erica Basoria (17) gegen den Kindsvater aussagten, stand diese ihrem Freund bei und sagte aus, sie sei an dem Abtreibungsversuch beteiligt gewesen. Während er auf ihren Bauch trat, habe sie mit ihren Fäusten dagegen geschlagen, um einen Abort zu provozieren. Nach Staatsgesetz kann eine Frau keinesfalls dafür belangt werden, ihre Leibesfrucht abgetrieben zu haben. Ein solches Gesetz trat im April 2004 in Kraft, einen Monat bevor Flores Fall behandelt wurde. Es gibt drei signifikante Unterschiede zwischen dem Fall Geraldo Flores und dem bekannten US-Abtreibungsspezialisten Dr. George Tiller, der in Wichita/Kansas eine Klinik für Spätabtreibungen unterhält. Tiller hat eine Lizenz als Mediziner, Flores nicht. Tiller wird für seine Abtreibungen gut bezahlt, während Flores seine Dienste unentgeltlich anbot. Tiller bleibt ein freier Mann, während Flores wohl für 40 Jahre hinter Gitter muss. Flores gilt jetzt als Doppelmörder, während Tiller Tag für Tag mit seiner Arbeit genau dieselben Resultate erzielt, aber durch das Gesetz geschützt ist. Irgendwann wird sich nicht nur die US-Gesellschaft diesem Widerspruch stellen müssen: Auf welcher legalistischen Grundlage beruht ein solches Rechtsdenken? US-Quelle unter
http://www.operationrescue.org/
08.06.2005 Europa führend bei Ecstasy-Produktion: Mediziner warnen vor Hirnschäden durch Partydroge - Etwa 80 Prozent der weltweit verbreiteten Partydroge Ecstasy werden nach Einschätzung der europäischen Polizeibehörde Europol in Europa hergestellt. Mehr unter
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,2307950,00.html
07.06.2005 Tödliche Spielchen - Wann darf man ein Schweizer Kind auf die Gesundheit seiner Gene untersuchen, um festzustellen, ob es lebenswert ist oder nicht? Das ist eine Frage, die man nicht in zwei Sätzen beantworten kann. Ein Kommentar. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1285.html
07.06.2005 Spanien: Todesdrohungen gegen Katholiken auf Homo-Websites - Hintergrund ist der Protestmarsch gegen die Freistellung der Homo-Ehe in Spanien - Jetzt könnte das ganze rechtliche Folgen für die Forenbesitzer haben, die diese Drohungen nicht gelöscht haben. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10673&&print=yes
06.06.2005 „Es gibt kein Richtig oder Falsch“ - Im Schweizer Kanton Bern wurde an Schulen systematisch Homo-Propaganda verteilt. Auch die Kleinsten sollten ideologisch verdreht werden. Jetzt hat der zuständige Erziehungsdirektor den Wahnsinn gestoppt. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1302.html
06.06.2005 Schweizer "Partnerschaftsgesetz": Die Rechtssicherheit wird leiden - Eine Mehrheit der Schweizer StimmbürgerInnen hat zum "Partnerschaftsgesetz" ja gesagt. Damit kommen wenig beachtete, in ihrer Bedeutung unterschätzte Neuerungen auf den schweizerischen Rechtsalltag zu. Gemäss Rudolf Büchi, Fürsprecher, Bern, ist der Gesetzesentwurf juristisch eine ausgesprochen schludrige Arbeit (9 Seiten Gesetz, 41 Seiten eine Auswahl von Abänderungen an anderen Gesetzen). Es fehlt ein einheitliches System für beide Rechtsformen (Ehe/Partnerschaft). Vieles wurde der Willkür (dem "Ermessen") von Gerichten zugeschoben, bei denen eine ständige Überforderung vorauszusehen sit, so dass jegliche Rechtssicherheit, vor allem die Voraussehbarkeit, verloren geht. Die einzige gesetzliche Voraussetzung für eine Partnerschaft ist die Gleichgeschlechtlichkeit; so weit so schlecht, denn verwandtschaftliche Hindernisse wie bei der Ehe sind ja wegen Zeugungsunfähigkeit solcher Paare nicht erforderlich. Nicht einmal das Vorliegen von homoerotischen Vernalagungen oder Praktiken ist Voraussetzungen zur Eingehung einer Partnerschaft. Einzige Voraussetzung ist das Nichtbestehen einer Ehe. Eine Pflicht zum Zusammenleben gibt es nicht. Das bedeutet: Partnerschaft kann ohne irgendwelche Begrenzung weder nach Personen (nur Homosexuelle) noch nach Zweck (entsprechendes Zusammenleben und Unterstützung) eingegangen werden. Die Folge werden Missbräuche mit schwersten Konsequenzen sein. (Quelle: Bürger und Christ 6/05)
06.06.2005 Missbräuche beim "Partnerschaftsgesetzes" sind vorprogrammiert - Die formale Schludrigkeit des Gesetzes könnte schwere Missbräuche zur Folge haben, z.B. Vermögensübertragungen (Schenkungen unter Lebenden und von Todes wegen) an Nichtverwandte oder gar an entfernt Verwandte. Dies bringt eine derartige Steuerersparnis, dass die Eingehung einer Partnerschaft bald zur ordentlichen Vermögensverwaltung gehören wird. Infolge der Gleichstellung von Partnern mit Eheleuten entfallen nämlich Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer gänzlich (dies gem. Regelung in fast allen Kantonen). Damit kann eine registrierte Partnerschaft einen Gewinn von 40% des übertragenen Vermögens als Steuerersparnis einbringen. Niemand kann einen Neffen hindern, mit seinem Onkel eine Partnerschaft einzugehen, oder einen Geschäftspartner mit dem anderen, um steuerfrei Geschäftsanteile übergehen zu lassen. Gerade hier wird sich die Möglichkeit des Abschlusses von Erbverträgen unter den Partnern kumulativ schädlich auswirken und praktisch an die Stelle von Gesellschaftsverträgen treten. Dies alles bringe dem Gemeinwesen einen Schaden von Millionen Franken ein, prophezeit Fürsprech Rudolf Büchi. Auch schwerwiegende missbräuchliche Auswirkungen auf das Asyl-, Immigrations-, Bürger- und Niederlassungsrecht sind vorauszusehen, mit Zusatzaufwand für die Gerichte. Unverständlich sei, laut Büchi, dass nicht einmal eine öffentliche Nichtigkeitsklage gegen eine Partnerschaft vorgesehen ist. (Quelle: Bürger und Christ 6/05)
06.06.2005 Bessergestellte "Partner" zocken nun doppelt ab - Statistiken zeigen, dass Gleichgeschlechtliche, entgegen der landläufigen Meinung - durchschnittlich finanziell besser gestellt sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Die "Entdiskriminierung" durch das "Partnerschaftsgesetz" führt nun zu einer staatlichen Förderung und indirekt zur Diskriminierung von Eheleuten, Konkubinatspaaren und Unverheirateten. (Bereits hat ein Schweizer CVP-Nationalrat einen parlamentarischen Vorstoss zur Gleichstellung von Konkubinatspaaren eingebracht.) Sie alle werden die Kosten und Steuerausfälle zu begleichen haben. Die Gleichstellung wird sich entgegen aller Beteuerungen auch entwertend auf das Rechtsinstitut der (staatlichen) Ehe auswirken. In der Tat ist nicht mehr zu rechtfertigen, dass der Staat zum Beispiel vorschreibt, dass kirchliche Trauungen nur vorgenommen werden dürfen, sofern zuvor eine Ziviltrauung staatgefunden hat. Dies wird zu einer weiteren Diskriminierung der Eheleute gegenüber Partnern führen. Nirgends ist es ihnen verwehrt, sich kirchlich "einsegnen" zu lassen und erst nachher zur Registrierung der Partnerschaft zu erscheinen, oder es auch bleiben zu lassen. Letzteres ist der Grund dieser staatlichen Regelung bei der Ehe. (Quelle: Bürger und Christ 6/05)
05.06.2005 "Embryos sind keine Menschen", sagt der Nürnberger Abtreibungsprofi Freudemann - In der Nürnberger Abend-Zeitung rechtfertigt Dr. Andreas Freudmann mit dieser Aussage seinen Beruf. Denn Freudemann beseitig pro Jahr rund 4000 ungewollte Kinder. Wie der 46-Jährige die moralische Dimension seiner Arbeit sieht, und wie er mit den Anfeindungen seiner Gegner umgeht. Der gebürtige Badener kam vor achteinhalb Jahren nach Nürnberg und eröffnete auf dem Gelände des Nord-Klinikums eine Abtreibungspraxis. Er brachte einschlägige Erfahrungen mit. Nach seinem Medizinstudium war er ärztlicher Leiter von "Pro Familia" in Bremen und nahm damals die ersten Abtreibungen vor. Ein Interview mit einem Überzeugungstäter unter
http://www.familie-wimmer.com/orte/o02/o02bes/bes-leb/az-art/ Man vergleiche dazu als Kontrast den Artikel des Ex-Abtreibers
Dr. Stojan Adasevic.
05.06.2005 Belgische Gesundheitsbehörde als nachhaltige Lustkiller - Kürzlich warnten US-Forscher, dass durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille schon nach sechs Monaten die sexuelle Lust ein Leben lang versiegen könnte. Selbst nach einem Absetzen der Pille könne eine bleibende Schädigung der Libido zurückbleiben. (Wir berichteten am 31.06.2005 darüber.) Bis nach Belgien scheint diese Erkenntnis noch nicht vorgedrungen zu sein. Jedenfalls sollen belgische Jugendliche schon bald kostenlos Verhütungsmittel erhalten. Gutscheine für Antibabypillen und Kondome im Wert von drei bis vier Euro monatlich könnten die Teenager bei den Krankenkassen oder Familienberatungsstellen erhalten. Vielleicht sieht sich der belgische Staat in zwanzig Jahren mit Sammelklagen von frustrierten Frauen konfrontiert, die als Mädchen vom staatlichen Pillen-Gratisangebot fleissig Gebrauch gemacht hatten. Mehr unter
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/07/202a0203.asp?cat=/medizin/schwangerschaftsabbruch
05.06.2005 Die Lustkiller-Pille: Setzt in medizinischen Fachkreisen jetzt ein Umdenken ein? - Deutsche Ärzte verschreiben Jugendlichen weiterhin massenhaft die Antibabypille, wie der Link hier zeigt.
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/02/038a1301.asp?cat=/medizin/schwangerschaftsabbruch
05.06.2005 Deutschland: Immer mehr Teenager werden schwanger - Die Zahl schwangerer Minderjähriger in der Bundesrepublik steigt, wie überall in Mitteleuropa. Wo liegen die Ursachen? Aus welchem Umfeld kommen die Mädchen? Welche Perspektiven haben sie? Minderjährig und schwanger: Im Jahr 2004 haben in NRW 1.532 Mädchen unter 18 Jahren einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen, 146 davon waren jünger als 15. Zum Vergleich: Im Jahr 1996 lag die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Minderjährigen noch bei 910 (davon 62 unter 15 Jahre alt). Im Jahr 2003 brachten 1.602 minderjährige Mütter ein Kind zur Welt (für das Jahr 2004 liegen noch keine offiziellen Zahlen vor.). Während die Zahl der Geburten insgesamt in Deutschland rückläufig bleibt, steigt die Zahl minderjähriger Eltern kontinuierlich. Diese Zahlen zeigen, dass die heutige staatliche Sexualaufklärung Jugendlicher gescheitert ist und dringend neue Akzente braucht, z.B. in Richtung Abstinenz. Wo Jugendliche ermuntert werden, sexuelle Erfahrungen zu sammeln, da entstehen - aller Verhütung zum Trotz - häufiger ungewollte Schwangerschaften. Und wenn mehr Teenager ungewollt schwanger werden, wird auch häufiger abgetrieben. Diese simple Logik muss in Mitteleuropa erst mühsam wieder erworben werden. Beraterinnen und betroffene jungen Frauen geben Einblicke in schwierige Situationen unter
http://www.wdr.de/themen/panorama/10/schwangere_minderjaehrige/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama
05.06.2005 Teenager-Schwangerschaften: Boom in England und Deutschland - Spitzenreiter in Europa ist Grossbritannien, dahinter kommt gleich Deutschland. Im europäischen Vergleich steht Deutschland schlecht da. Zusammen mit Rumänien folgt die Bundesrepublik dem europäischen Spitzenreiter in Sachen Teenager-Schwangerschaften, Grossbritannien, auf dem Fuss. Ähnlich sieht die europaweite Statistik auch bei den Schwangerschaftsabbrüchen aus. Viele Jugendliche sind sogar schon mit neun oder zehn Jahren geschlechtsreif. Entsprechend früh werden dann auch die ersten sexuellen Kontakte geknüpft. Laut dem des Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA hatten im Jahr 2001 etwa ein Zehntel der Vierzehnjährigen und ein Viertel der Fünfzehnjährigen bereits Geschlechtsverkehr. Mehr unter
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/11/07/202a0203.asp?cat=/medizin/schwangerschaftsabbruch
05.06.2005 Der Nationalrat und die Design-Babys - Wenige Wochen nach Bekanntwerden der Geburt des ersten Schweizer Design-Babys wird der Nationalrat die Zulassung der in der Schweiz bisher verbotenen Präimplantationsdiagnostik (PID) diskutieren. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/print/360/24134/
04.06.2005 AIDS-Hilfe Bern lanciert Homo-Propaganda in Schulen - Durch systematische Propaganda werden Schüler im Kanton Bern homosexistisch beeinflusst. Parteien drohen mit Strafanzeige wegen Verführung Minderjähriger. Eine Broschüre, die von Pink Cross und der Aids-Hilfe Schweiz herausgegeben wurde, richtet sich durch den gewählten Verteilmodus (ab dem 6. Schuljahr) gezielt auch an Minderjährige. „SELBSTVERSTÄNDLICH“ animiert die jugendlichen Leser, in Sauna-Clubs, Darkrooms, Toiletten – ja sogar in öffentlichen Parks – homosexuellen Sex zu praktizieren (Seiten 18 und 19). Weiter werden die Kinder dazu angemacht, Gruppensex (Zitat: "zu dritt, zu viert, zu fünft...") auszuprobieren. Darkrooms sind völlig abgedunkelte Räume, wo Unbekannte an sich gegenseitig ihre Leidenschaften ausleben können. In solchem Umfeld Erlebnisse zu suchen, setzt Minderjährige einer psychischen oder gar physischen Gefährdung – und mit grosser Wahrscheinlichkeit einer kriminellen Handlung im Sinne von Artikel 187, Absatz 1, Paragraph 1 des Strafgesetzbuches aus: „Wer mit einem Kind unter 16 Jahren eine sexuelle Handlung vornimmt, es zu einer solchen Handlung verleitet oder es in eine sexuelle Handlung einbezieht, wird mit Zuchthaus bis zu fünf Jahren oder mit Gefängnis bestraft“. Illustriert ist die Broschüre mit Bildern, die Softporno-Charakter haben. Auch wenn sich die Berner Erziehungsdirektion inzwischen für die provokative Broschüre mit den eindeutigen Abbildungen entschuldigt hat, das Beispiel offenbart die Aggressivität, mit welcher Vorkämpfer eines homosexuellen Lebensstils ihre Ziele durchboxen und sogar noch die Steuerzahler dafür einspannen. Finanziell unterstützt wird die Broschüre im weiteren von der Familien-Vontobel-Stiftung Zürich. Mitglied des Stiftungsrates ist auch die Zürcher FDP-Ständerätin Trix Heberlein. Mehr unter
http://www.ideaschweiz.ch/artikel.php3?artikelid=2994
04.06.2005 Skandal in Linz! „Recht auf Leben“-Demo wurde kurzfristig verboten - Seit einem halben Jahr wird organisiert. Heute treffen in der Hauptstadt Oberösterreichs Hunderte von Teilnehmern ein. Doch jetzt hat der Magistrat der Stadt Linz die Veranstaltung am Hauptplatz abgeblasen. Die Kundgebung wurde bereits am 9. Mai 2005 von Magistrat und Polizei der Stadt Linz genehmigt. Sie sollte heute um 14.00 Uhr mit einem Vorprogramm beginnen. Anschliessend war auf dem Linzer Hauptplatz eine Grossveranstaltung mit mehreren Redner geplant. Doch es wird anders kommen. Drei Tage vor der Kundgebung bekamen die Lebensschützer eine kalte Dusche. Sie erfuhren zufällig, dass gleichzeitig und am selben Ort eine Informationsveranstaltung der österreichischen Urologenvereinigung stattfindet. Die Organisatoren der beiden Veranstaltungen kamen überein, die beiden Veranstaltungen für die Dauer der Lebenskundgebung parallel abzuhalten. Doch Magistrat und Polizei der Stadt Linz lehnten ab. Die fadenscheinige Begründung: Das Magistrat mache sich strafbar, wenn es an einem Ort zwei parallele Veranstaltungen erlaube. Die Behörden drohten sogar mit einer Untersagung der Lebensschutzveranstaltung. Was seit langem angekündigt war, müsse an einen anderen Ort verlegt werden. Simultane Veranstaltungen sind aber am Linzer Hauptplatz keine Seltenheit. Auch am heutigen Vormittag werden dort zwei Anlässe durchgeführt. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1298.html
03.06.2005 Kritik an neuer Schweizer AIDS-Kampagne: statt Kondome Vorbilder pushen! - Die Schweizer KVP schlägt dem Bundesamt für Gesundheitswesen eine andere Präventionsstrategie vor: Werbung für Enthaltsamkeit mit Stars wie Patrick Nuo (vgl. diese Seite hier vom 22.05.2005). Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10640&&print=yes
31.05.2005 Fleischverwertung - In der Ukraine werden abgetriebene Kinder verkauft – je schwerer desto besser. Das Menschenfleisch dient der russischen Kosmetikindustrie. Der Handel blüht: „Es ist besser die Kinderleichen zu verwerten, als sie wegzuwerfen.“ Das die ökonomische Ansicht der Kinderleichenhehler. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1264.html
31.05.2005 Die Pille verändert Hormonhaushalt auf Dauer - Neue Studie: Frau kann für den Rest ihres Lebens durch Einnahme der Anti-Baby-Pille geprägt sein; Werte des sexualhormonbindenden Globulin bleiben erhöht. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10611&&print=yes
31.05.2005 Aus Lust wird Frust - Sie gilt als Zeichen der sexuellen Befreiung: Doch die Anti-Baby-Pille kann sich empfindlich auf das Sexleben auswirken. Schon nach sechs Monaten Einnahme könnte die sexuelle Lust ein Leben lang versiegen, warnen nun US-Forscher. Selbst nach einem Absetzen der Pille kann es schon zu spät sein. Denn das Verhütungsmittel wirkt nicht nur begrenzte Zeit, sondern es kann den Hormonhaushalt auf Dauer durcheinander bringen. Mehr unter
http://www.orf.at/050531-87536/index.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-358222,00.html
30. 05. 2005 Wissenschaftler: Adoption durch homosexuelle Paare negativ für Kinder - Spanische Wissenschaftler bestätigen, dass bei Kindern die von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptiert werden, häufiger psychische und gesundheitliche Probleme auftreten. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10599&&print=yes
28.05.2005 Staatsaufgabe Abtreibung: Deutsche Bundesländer erwägen Rückzug bei der Finanzierung - Die Bundesländer erwägen offenbar die Finanzierung vorgeburtlicher Kindstötungen einzuschränken und eine entsprechende Initiative im Bundesrat zu starten. Das berichtet die Online-Ausgabe der „Ärzte Zeitung“ (Ausgabe vom 24.5.) unter Berufung auf den Saarländischen Rechnungshof. Danach monierten die saarländischen Rechnungsprüfer in ihrem jüngsten Jahresbericht jetzt die hohen Kosten und den Verwaltungsaufwand bei den Kassen die durch das „Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen“ aus dem Jahr 1995 verursacht würden. Mehr unter
http://www.embryonenoffensive.de/frameset.php?id=150
26.05.2005 „Ich will keine Stammzellen-Therapie auf Kosten ungeborener Mitmenschen!“ - Patricia Payne leidet an der Parkinson-Krankheit. Trotz ihrer Schmerzen verzichtet die fünffache Mutter dankend auf jede Form der Behandlung, für die ungeborene Kinder umgebracht werden müssen: „Ein menschliches Leben zu töten, um ein anderes zu retten, ist sinnlos.“ Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1243.html
25.5.2005 Zweischneidig - Ein 45jähriger Brite leidet an einer unheilbaren Krankheit. Sie wird ihm langsam den Körper - aber nicht den Verstand - rauben. Der Brite fürchtet sich vor der totalen Hilfslosigkeit, die ihm bevorsteht. Aber noch mehr fürchtet er sich vor seinen Ärzten. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1235.html
24.05.2005 Diskussion in der Schule: "Ein Recht auf Leben?" - Das Thema Spätabtreibungen ist eines der politischen Schwerpunkte der deutschen Bundestagsabgeordneten Professor Maria Böhmer (CDU). Vor wenigen Wochen hatten 170 Schüler der zehnten Klassen des Albert-Einstein- und des Karolinen-Gymnasiums in Frankenthal Gelegenheit, mit der Politikerin über Abtreibung zu diskutieren. Ausgehend von dem Streitfall der Spätabtreibung, wurde immer wieder deutlich, dass auch die Schüler der zehnten Klasse um die Grundfrage nach dem Wert und der Würde des Lebens nicht herumkommen. Mehr unter
http://cms.bistum-speyer.de/der-pilger/index.php?mySID=e20d51cdbc007a1e57b4a7ead723174d&cat_id=8446
24.05.2005 „Jedes abgetriebene Kind schreit zum Himmel“ - In weniger als zwei Wochen findet in Linz in Oberösterreich eine Lebenskundgebung statt, die sich von anderen Demonstrationen gehörig unterscheidet. Wodurch erklärt Jutta Lang für die Initiative ‘Recht auf Leben’. Ein Interview. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1239.html
23.05.2005 Woher kommt das Rohmaterial? Das Klonen – die Kopierung eines bereits geborenen Menschen - ist der letzte Schrei der Biotechnik. Jeder will daran verdienen. Selten wird gesagt, wer die Rechnung bezahlt. Für das Klonen braucht es weibliche Eizellen. In grossen Mengen. Woher diese stammen, hört man kaum: aus einem illegalen Handel. Junge Frauen bezahlen dafür mit ihrer Gesundheit. Auf diesem Klon-Skandal haben drei Europa-Abgeordnete kürzlich in einer Stellungnahme hingewiesen. Es handelt sich um den Deutschen Peter Liese, die Niederländerin Maria Martens, beide Christdemokraten, und um die deutsche Grüne Hiltrud Breyer. Einer der Hauptabnehmer für weibliche Eizellen ist Grossbritannien. Denn in diesem Land sind Menschenversuche mit Klonen stark verbreitet. Das britische Gesetz, das Leben und Menschenwürde kaum schützt, bietet dafür hervorragende Rahmenbedingungen. Die britische Klon- und Stammzellen-Industrie hat jedoch ein Problem. Es gibt im Land nicht genügend Spenderinnen von Eizellen. Die Gründe? Die Entnahme von Eizellen ist für die betroffene Frau ein großes Gesundheitsrisiko. Das wollen sich Britinnen – zu Recht – nicht antun. Dem britischen Staat liegt das Wohlergehen der Bürgerinnen am Herzen. Darum zieht er es vor, die Gesundheit von Ausländerinnen zu ruinieren. Die von Grossbritannien benötigten Eizellen kommen vorwiegend von rumänischen Frauen. Die Eizellspende – so die drei Abgeordneten – ist für die Frau sehr gefährlich, weil sie die Zuführung von hohen Hormondosen voraussetzt: „Diese Behandlung kann sogar tödlich sein.“ Als Spätfolgen können Krebs und Unfruchtbarkeit auftreten. Trotz dieses Risikos hat die zuständige britische Behörde den Handel zwischen britischen und rumänischen Kliniken genehmigt. Mehr unter
http://www.kreuz.net/print.1232.html
22.05.2005 Popstar Patrick Nuo: Sex nur in der Ehe - Der Schweizer Sänger: "Wenn Sex, dann mit der Frau seines Lebens. Der Körper gehört irgendwie dem lieben Gott, solange man nicht verheiratet ist". Nicht nur in den Charts ist Patrick Nuo ein gern gesehener Gast, auch die Liste seiner Auszeichnungen kann sich sehen lassen. In der Kategorie Newcomer National wurde er bereits 2003 für den VIVA-Comet 2003 nominiert und gewann als Bester Newcomer National auch den Bravo-Otto. Die Hörer des Radiosenders FFN wählten ihn für den Radioaward als Gewinner aus, und die Leser der Zeitschrift Bunte sprachen ihm den begehrten New Faces-Award zu. Doch der bisher grösste Erfolg war die zweifache Nominierung für den Echo 2004, nämlich in der Kategorie Newcomer Video National und für den Nationalen Nachwuchspreis. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10536
21.05.2005 Studie: Abtreibung erhöht Frühgeburtsrisiko bei späteren Schwangerschaften - Abtreibung erhöht nach einer französischen Studie das Frühgeburtsrisiko bei nachfolgenden Schwangerschaften erheblich. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Ausgabe vom15.5.). „Es gibt da ganz klar eine Verbindung“, wird die Leiterin der Studie, Caroline Moreau vom Hopital de Bicetre in Paris, zitiert. Für die Studie, die in der Fachzeitschrift „British Journal of Obstetrics and Gynaecology“ veröffentlicht wurde, verglichen die Forscher 2219 Frauen, deren Kinder zu früh auf die Welt kamen, mit 618 Frauen, bei denen die Schwangerschaft normal verlief. Mehr unter
http://www.embryonenoffensive.de/frameset.php?id=140
21.05.2005 So intolerant ist unsere Gesellschaft - Wenn man in der Schweiz eine andere Meinung hat, kann das zu massiven Anfeindungen führen. EDU-Nationalrat Christian Waber erfährt sie zur Zeit, weil er beim Partnerschaftsgesetz die Nein-Parole vertritt. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/print/157/23831/
19.05.2005 Gegen das Schweizer Partnerschaftsgesetz spricht , dass andere in gemeinsamem Haushalt lebende Personen diskriminiert werden! - Der Staat hat Gründe und Interessen die Ehe – und nicht Homo-Konkubinate - zu privilegieren. Denn der Zweck der Ehe ist die Gründung einer Familie: Ohne nachwachsende Staatsbürger gibt es keinen Staat. Einen vergleichbaren Grund, um Homo-Konkubinate zu privilegieren, gibt es nicht. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften stehen vor dem Staat auf derselben Stufe wie andere Personen, die gemeinsam im selben Haushalt wohnen, z.B. Patienten und ihre Pfleger, ein Pfarrer mit seiner Haushälterin oder verschiedene religiöse Gemeinschaften. Wenn man Homo-Konkubinate gegenüber solchen Personen privilegieren und sie als eheähnlich behandeln würde, wäre das wieder eine neue Diskriminierung. Besteht aber Unterschied nicht darin , dass bei Homo-Paaren die Liebe das verbindende Element sei, könnte man fragen. Wer das bejaht, diskriminiert andere Hausgemeinschaften, indem er ihnen gegenseitige Liebe abspricht oder Liebe auf sexuelle Praktiken fokussiert. Die Liebe zu regeln ist keine Staatsaufgabe. Der Staat hätte keinen Grund, die Ehe zu privilegieren, wenn es darin nur um die Liebe ginge. Der Staat privilegiert die Ehe, weil es um die Familie geht. Es gäbe einen vernünftigen alternativen Gesetzesvorschlag: Wenn eine Regelung für im gleichen Haushalt lebende Personen zur Diskussion stünde und gleichzeitig die Familie noch mehr privilegiert würde, dann könnte man aus ganzem Herzen Ja dazu sagen. Es ist zu befürworten, dass nicht begründbare Rechtsunterschiede abgeschafft würden. Gleichzeitig darf man zwischen Homo-Paaren und anderen Personen, die im selben Haushalt wohnen, keine neuen Rechtsunterschiede schaffen. Die Behauptung, dass es bei der Gesetzesvorlage nicht um eine eheähnliche Registrierung gehe, ist Abstimmungsrhetorik. Es ist im Blick auf andere europäische Länder nur eine Frage der Zeit, bis die derzeit noch abgelehnte Forderung noch Adoption und künstlicher Befruchtung durchgesetzt würde.
17.05.2005 Spanien: Kampagne gegen Kinderadoption durch homosexuelle Paare - „Kinder haben Rechte“. Der Verband „Profesionales por la Etica“ hat eine Kampagne gegen die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare gestartet. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10499&&print=yes
12.05.2005 USA: „Das ganze Land sitzt in der Falle“ – wegen "Roe vs. Wade" - Auf dem Spiel steht auch die politische Kultur des Senats. In der US-Innenpolitik dreht sich derzeit alles um die Ernennung von Bundesrichtern, denn konservative Amerikaner wollen eine andere Rechtsprechung, vor allem ein Ende des Rechts auf Abtreibung. Präsident Bush soll die Wende im „Kulturkampf“ einleiten – und das bedeutet Hochspannung im Senat. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/print/152/23615/
11.05.2005 Schweizer Partnerschaftsgesetz: Etappe auf dem Weg zum Adoptionsrecht? - Hier finden Sie, was die Gegner der am 5. Juni zur Abstimmung kommenden Vorlage einwenden:
http://www.nein-zum-partnerschaftsgesetz.ch/argumente.htm
11.05.2005 Malta für Gleichberechtigung ungeborener Kinder - Die maltesische Regierung arbeitet derzeit daran, die Gleichberechtigung der ungeborenen Kinder in die Verfassung des Landes festzuschreiben. Innenministerium und Justizministerium riefen die Zivilbevölkerung am vergangenen Freitag auf, den Gesetzesvorschlag der Regierung zu unterstützen. In einer Presseerklärung teilten die beiden Ministerien mit, dass die Verfassungsänderung von vielen Verbänden und Gruppen unterstützt werde. Nicht nur der Erzbischof von La Valetta, Mgr. Joseph Mercieca - selbst die oppositionelle Arbeiterpartei habe ihre Unterstützung zugesichert. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1168.html
10.05.2005 Niederlande: Erster Euthanasie-Fall bei Alzheimer als legal anerkannt - Ein 65-jähriger Alzheimer-Patient wollte aktive Sterbehilfe und bekam sie. Sein Fall könnte Kreise ziehen, denn der Druck auf die Ärzte wächst angesichts einer alternden Gesellschaft. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10443
07.05.2005 Homo-Parade in Jerusalem abgesagt - Die Lobby der gleichgeschlechtlich Orientierten wollten diesen Sommer in Jerusalem einen riesigen Aufmarsch organisieren. Er ist jetzt „verschoben“ worden. Die Begründung hört sich an wie ein Witz: Der Abzug der israelischen Truppen aus dem Gaza-Streifen mache die Veranstaltung unmöglich. Hintergründe unter
http://www.kreuz.net/article.1143.html
02.05.2005 'Auch Kirche leidet am Mangel von selbstbewussten engagierten Männern' - Der deutsche Erzbischof Schick stellt Genderforschung infrage: Die Genderforschung mit Psychologie und Soziologie sei weitgehend zu einem interessengeleiteten Instrument von egalitärer Emanzipation geworden. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10381&&print=yes
02.05.2005 Embryonale Stammzellen in Doktor Frankensteins Küche - Was durch Biotech-Gesetze eigentlich verboten wäre, in den Laboren wird es längst gemacht! Menschliche Stammzellen und tierische Organismen werden bunt gemixt. Ein Blick über die Mauer des Schweigens in Deutschland unter:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,354135-2,00.html
02.05.2005 Deutsche Juristen fordern Staat auf, Abtreibung klar als Unrecht zu bezeichnen - Die Tötung Ungeborener müsse „klar als Unrecht“ gekennzeichnet und dürfe nicht länger staatlich gefördert werden, erklärt die Juristen-Vereinigung Lebensrecht. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10378
02.05.2005 Eine kurze Geschichte von unendlicher Traurigkeit - Angela ist eine alleinerziehende Mutter in Florida. Mitte dreissig und besitzt bereits zwei Kinder. Ihr drittes wollte sie abtreiben lassen. Er war ein Junge. Trotz eines Vergiftungsversuches durch die Abtreiber kam er kerngesund zur Welt. Der Kleine bettelte um sein Leben. Das erweichte das Herz seiner Mutter. Sie flehte das Abtreibungskommando an. Verzweifelt rief die erschrockene Mutter um Hilfe. Doch die Mitglieder des Abtreibungskommandos rührten sich nicht. „Er bewegte seinen rechten Fuss. Er schüttelte sich, als ob ihm kalt wäre. Ich schrie auf – doch niemand rührte sich“, erzählt Angela unter Tränen. Sie bat die kaltblütigen Abtreiber, die Ambulanz zu rufen. Keine Reaktion. Angela streichelte ihrem kleinen Sohn über die Wange: „Ich berührte seinen kostbaren kleinen Kopf und sagte ihm immer wieder, dass ich ihn liebte, dass alles wieder gut werde, und dass er jetzt stark sein müsse.“ Die Nabelschnur baumelte noch am Bauch des Kindes. Angela wartete auf Hilfe. Doch alles blieb totenstill. Schliesslich suchte die Mutter selbst einen Weg, ihr Kind zu retten. Sie quälte sich in den Nebenraum, wo ihre Tasche mit dem Mobiltelefon lag. Sie rief ihre beste Freundin an: „Ich sagte ihr, dass mein Junge am Leben sei, dass uns niemand helfen wolle und daß sie sofort die Rettung rufen solle. Dann legte ich auf.“ Die Hilfe kam zu spät. Der Kleine starb. Das gnadenlose Abtreibungskommando schaute gefühllos und unbewegt auf die andere Seite. Jetzt, wo alles zu spät ist, überlegt sich Angela rechtliche Schritte gegen den Kinderschlachthof. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1089.html
02.05.2005 Pharmafirma Schering mit kaum überbietbarem Zynismus - Einen besonders zynischen Fall von Verhöhnung eines spezifisch katholischen Glaubensinhalts leistete sich der internationale Pharmakonzern Schering. Er betitelte ein Werbeplakat für die berüchtigte „Tötungspille danach“ mit der Aufschrift: „Unbefleckte Empfängnisverhütung“. Die „Tötungspille danach“ ist ein Kindergift, durch das Mütter ihre empfangenen Kinder in den ersten Schwangerschaftstagen mit geringem Aufwand zu Tode bringen können. Schering wirbt für seine Produkte auf seiner Homepage auch mit folgendem Text: "Wir entwickeln Arzneimittel von hohem medizinischen Wert und massgeschneiderte Therapien, um Menschen mit lebensbedrohenden Krankheiten neue Perspektiven zu geben - immer mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern. Ein Anspruch, dem wir uns heute und in Zukunft verpflichtet fühlen." - Ob ein eben gezeugtes Kind auch unter die Kategorie "lebensbedrohende Krankheiten" fällt, geht aus den Erklärungen nicht hervor. Jedenfalls erscheint dessen Ausmerzung angesichts der demographischen Katastrophe in Mitteleuropa als kaum zukunftsgerichtete "neue Perspektive", um die "Lebensqualität nachhaltig zu verbessern". Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1116.html
02.05.2005 Geschwister von Terri Schiavo: "Es war furchtbar!" - Die zwei erwachsenen Geschwister von Terri Schiavo Schindler sprachen am 8. April mit dem US-amerikanischen Nachrichtensenders Fox-News über den grauenvollen Hungertod ihrer Schwester. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1114.html
30.04.2005 Horror in deutschen Laboren: Versuche mit Tier-Mensch-Mischwesen - Göttinger Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie haben menschliche embryonale Stammzellen in das Gehirn von Affen gespritzt. Das berichtet DER SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Ein Teil der menschlichen Zellen hat sich zu Nervenzellen entwickelt, dennoch haben die Primaten das Experiment nicht überlebt. "Sie haben Tumoren bekommen", berichtet Ahmed Mansouri, der die Versuche gemeinsam mit dem Deutschen Primatenzentrum vorgenommen hat. Auch andere deutsche Stammzellforscher wollen ähnliche Chimären aus menschlichen und tierischen Zellen schaffen. Mit den Experimenten will sich nun der Nationale Ethikrat beschäftigen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,354079,00.html
29.04.2005 Geben Sie „www.babycaust.de“ in Google ein und schauen Sie, was dabei herauskommt - Mit Google kann man im Internet - fast - alles finden. Doch der Kluge konsultiert sicherheitshalber immer noch eine zweite Suchmaschine. Sonst könnte es sein, daß ihm nicht nur beim Suchen, sondern auch beim Denken geholfen wird. Viele Internet-Benützer glauben, daß Suchmaschinen eine unabhängige und neutrale Hilfe sind, um Gewünschtes im Internet zu finden. Das stimmt auch. Aber nur teilweise. Selbst bei den grossen Suchmaschinen - www.google.com ist die grösste - gibt es leider Zensur und Manipulation. Darum ist Vorsicht auch die Mutter der Computerkiste. Google hat inzwischen den Beweis geliefert, dass eine kritische Haltung beim Verwenden einer scheinbar neutralen Suchmaschine unabdingbar ist. Ein Beispiel dafür ist, was Google mit der Lebensschutzseite „www.babycaust.de“ macht - nämlich gar nichts. Warum nicht? Hat Google etwas gegen den Schutz des menschlichen Lebens oder vertritt die deutsche Google-Zentrale an der ABC Strasse 19 in Hamburg eine versteckte politische Agenda? Die Homepage babycaust.de ist ein Internetauftritt, der im Auftrage der Lebensschutz-Initiative „Nie wieder!“ erstellt wird. Diese Initative besitzt Zugang zu immerhin 60.000 Adressen. Keine kleine Sache also. Die geächtete Homepage veröffentlicht Informationen zum Schutz des Lebens alter, kranker, behinderter und ungeborener Menschen. Über die hehren Absichten der Seite kann es keine Zweifel geben. Inhalt und Darstellung sind einwandfrei und wahrheitsgetreu. Sie geben zu keinerlei Beschwerden Anlass. Der Webmaster von www.babycaust.de ist Klaus Günter Annen. Er arbeitet von der Stadt Weinheim aus, die sich im süddeutschen Bundesland Baden-Württemberg befindet. Um die letzten Zweifel auszuräumen, muss gesagt werden, daß babycaust.de in keiner Weise gegen geltendes Recht verstösst. Es gibt auch keine Verfügungen von Behörden oder Staatsanwälten gegen die Seite. Trotzdem existiert „www.babycaust.de“ in der grossen Welt von Google nicht. Die Seite ist gesperrt. Wiederholte Anfragen des Betreibers bei der Google-Zentrale blieben bis heute unbeantwortet. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.1095.html
28.04.2005 Kein legalisierter Selbstmord in Europa - Mit einer überwältigenden Mehrheit von 138 zu 26 Stimmen - bei fünf Enthaltungen – lehnte der Europarat am gestrigen Mittwoch einen Resolutionsentwurf zugunsten des assistierten Selbstmordes ab. Seit sechs Jahren hatten lebensfeindliche Kräfte im Rat versucht, die Einschläferung alter, kranker und lebensmüder Menschen zu legalisieren. „Das Ergebnis dieser Abstimmung ist eine deutliche Absage an die aktive Sterbehilfe in Europa“, so ein Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1097.html
23.04.2005 Beliebte Endlösung: 30 BelgierInnen pro Monat - Der assistierte Selbstmord gewinnt in Belgien und den Niederlanden an Popularität. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten staatlichen Bericht hervor. In Belgien wurden im Jahr 2002 jeden Monat 20 Menschen legal ins Jenseits befördert. Nun lassen sich bereits 30 Personen pro Monat einschläfern. In den Niederlanden ist die Zahl der Endlösungen von 1815 im Jahr 2003 auf 1886 im letzten Jahr gestiegen. Somit fielen im Jahr 2004 jeden Tag mehr als 5 Menschen dem Euthanasiegesetz zum Opfer. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1070.html
19.04.2005 Umfassende US-Studie zeigte: Kondome schützen schlecht, und Safer-Sex Regeln auch nicht optimal. - Präservative bringen kaum wirksamen Schutz gegen die Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Aufs Ganze gesehen bleiben 15% Ansteckungsrisiko, mit potentiell tödlichem Ausgang. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=3619 Trotzdem wird die Verwendung von Kondomen weiterhin, trotz "innerer Differenzierung", als die augenfälligste Aids-Prävention propagiert, u.a. auch vom Schweizerischen Bundesamt für Gesundheitswesen BAG, wie seine Online-Startseite zum Thema HIV zeigt:
http://www.suchtundaids.bag.admin.ch/themen/aids/index.html . Dort wimmelt es schon in der Titelleiste von Kondomen. Heute stellt sich für das BAG nach seinen eigenen Worten die Frage, ob die Aids-Arbeit in der Schweiz ab 2001 in eine neue Phase getreten sei: Die neu gemeldeten positiven HIV-Tests steigen wieder an, 2001 um wenige Prozent, 2002 um 25%, bei Männern, die mit Männern Sex haben gar um 37% im Jahr 2002! In seinem neusten Strategiepapier zur Bekämpfung von Aids findet sich folgendes Zitat: "Zur Eindämmung der Epidemie ist es wichtig, die Einhaltung der Safer-Sex-Regeln auf hohem Niveau zu halten und diese als gesellschaftliche Verhaltensnorm zu setzen." Gewiss, die Safer-Sex Regeln werden vom BAG jenen Menschen empfohlen, welche sexuell aktiv und nicht in einer treuen monogamen Beziehung leben. Nicht gesagt wird an jener Stelle allerdings, dass die Anwendung dieser Regeln das HIV-Risiko zwar senkt, aber bereits ein durchschnittliches Sockel-Ansteckungsrisiko von 15% einschliesst. Kurz gesagt: Wer das Risiko für die tödliche Seuche auf Null senken will, muss wohl oder über entweder enthaltsam leben oder treu bleiben.
19.04.2005 Man stört sich mehr an Bildern als an Tatsachen - Die US-Lebensrechtsvereinigung „Gerechtigkeit für Alle“ zeigt auf einer Universität im US-Bundesstaat Colorado im Herzen der USA Grossdarstellungen abgetriebener Kinder. „Ich halte die Aktion für ausgesprochen zielführend“, meinte eine Studentin: „Viele Leute sind sich nicht im klaren, worum es bei der Abtreibung eigentlich geht.“ Die Bilder würden eine enträtselte Sprache sprechen. Die Lebensrechtsinitiative selbst meint, daß man Unrecht visualisieren müsse, um es zu erkennen und anzuerkennen: „Leider gibt es Leute, die sich mehr über die Bilder beklagen, als über die abgetriebenen Kinder.“ Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1038.html
17.04.2005 Anonym gebären im Spital – bald auch in der Schweiz? - Wohl kein Zufall, dass ausgerechnet Josy Gyr (54) zur Mutter Courage wird, wurde doch kürzlich das zweite Kind von einer Unbekannten im Einsiedler Babyfenster zurückgelassen. Die Einsiedler SP-Nationalrätin fordert, dass Frauen in Spitälern anonym gebären dürfen. Mehr unter
http://www.blick.ch/service/artikel19931
17.04.2005 In einer Berliner Kunst-Galerie soll vor Publikum ein Kind zur Welt kommen - Erstmals stellt ein Berliner Künstlerpaar die Geburt eines Kindes öffentlich zur Schau in einer Galerie und vor 30 geladenen Gästen. Oder wie es fein formuliert in einer Presseerklärung der DNA-Galerie heisst: "In dieser Einzelausstellung lässt Winfried Witt die geladenen Besucher an seinem, der seiner Familie und an dem der Situation innewohnenden Erfahrungsprozess teilnehmen." Und das macht dann nach den Worten des Vaters und Künstlers Winfried Witt die Geburt zu einem "existentiellen Kunstobjekt". Kaum auszumalen: Wie lange es wohl dauern wird, bis die erste öffentliche Abtreibung als Performance verkauft wird? Mehr unter
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19902/1.html
17.04.2005 Sinneswandel eines Psychiaters: Homosexualität therapierbar - Dr. Robert Spitzer hat sich in den 70er Jahren entschieden dafür eingesetzt hatte, Homosexualität aus den wissenschaftlichen Lexika für Geisteskrankheiten zu streichen - Jetzt kam das Umdenken. Mehr unter
http://www.kath.net/2005/detail.php?id=10265
16.04.2005 Schneller sterben in Belgien: "Euthanasie-Kit" in Apotheken jetzt vorrätig - Nahezu unbemerkt von den Medien gibt es in Belgien einen weiteren „Fortschritt“ in Sachen Sterbehilfe: Wie der belgische Rundfunk „BRF.BE“ am 15. April meldete, ist in belgischen Apotheken ab sofort ein Medikamenten-Set für aktive Sterbehilfe erhältlich. Bislang seien Präparate zur gezielten Lebensverkürzung nicht bevorratet worden. Dadurch sei es für unheilbar kranke Patienten und Ärzte zu langen Wartezeiten gekommen. Demgegenüber können Apotheken die benötigten Wirkstoffe jetzt innerhalb von 24 Stunden liefern. (Quelle: ALfA)
13.04.2005 Zwei Kinder standen auf der Abschussliste - Die Sechslinge, die vor einem Jahr im US-Bundesstaat Missouri zur Welt kamen, feierten gestern ihren ersten Geburtstag. Vor der Geburt hatten Ärzte vorgeschlagen, zwei von ihnen abzutreiben, um eine reibungslose Entwicklung der anderen vier zu garantieren. Die Eltern wehrten sich gegen den radikalen Vorschlag. So wurden Jacob, Isabella, Madison, Joshua, Riley und Tyler trotz der Ärzte und zehn Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geboren. Zum ersten Geburtstag bekam jeder eine Torte. Das Singen des Geburtstageslieds „Happy Birthday“ erwies sich als schwierig, weil die geladenen Gäste vor die Aufgabe gestellt waren, an der entsprechenden Stelle die sechs Namen der Geburtstagskinder einzufügen. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.1008.html
13.04.2005 Bedrohte Gewissensfreiheit für Schweizer Pflegepersonal - Zahlreiche skandalöse Fälle von Diskriminierung und sogar Entlassung von Spitalpersonal wurden bekannt, wenn Schwestern oder Ärzte sich weigerten, bei der Ermordung von ungeborenen Menschen mitzuwirken. Wann wird ein solcher Schutz der Gewissensfreiheit in der Schweiz eine Chance haben? Vorläufig kämpfen dafür die Lebensschutzorganisationen und interessierte Betroffene wie die "Vereinigung Betroffenes Spital" mit wenig Erfolg. Anders in den USA: In einer seiner ersten Amtshandlungen nach seiner Wiederwahl hat Präsident Bush ein "Gesetz zum Schutz des Gewissens" unterzeichnet. Dieser Erlass verbietet die Diskriminierung von Spitälern, Ärzten, Schwestern und allen Dienstleistern im Gesundheitswesen, die sich weigern, an Abtreibungen in irgendeiner Form mitzuwirken. Auch Versicherungen werden nicht länger gezwungen, für Abtreibungen zu zahlen. (Quelle: 'Ja zum Leben'-Rundbrief März 2005)
12.04.2005 Was die meisten nicht wissen: Auch die "normale" Pille wirkt frühabtreibend! - Ein Zitat aus einem aktuellen Beitrag in einem Diskussionsforum zum Thema Pille erhellt diesen kaum diskutierten Aspekt: "Vor etwa 8-10 Jahren hatte ich das Vergnügen, anlässlich der Präsentation einer 'neuen Pillengeneration' die Leiterin der Entwicklungsabteilung von Schering zur Frage der frühabtreibenden Wirkung der Pille (nicht Minipille, nicht Pille danach) zu interviewen. Sie erklärte mir, dass die Nidationshemmung (=Frühabtreibung) eine wesentliche Ergänzung der Ovulationshemmung (=Verhinderung der Entwicklung der Eizellen) sei. Nur durch die Kombination von Hormonen, die diese beiden Wirkungen haben, könne die "Sicherheit" der Pille erreicht werden. Sie sagte, dass ihr keine Studien bekannt seien, in wieviel Prozent der Fälle es zu einer Verhinderung der Einnistung komme." Andere Quellen sprechen davon, dass bei der Anwendung der Pille über einen Zeitraum von 15 Jahren es zu mehreren Frühabtreibungen komme.
09.04.2005 Wenn der Staat über die Kinderzahl entscheidet - Das folgende Zitat erscheint vor dem Hintergrund der dramatischen Folgen etwa der chinesischen Ein-Kind-Politik unter Inkaufnahme von unzählbaren Zwangsabtreibungen und dem damit erreichten katastrophalen Mangel an chinesischen Frauen höchst aktuell. Es stammt aus dem Jahre 1969: "Schliesslich ist sehr zu bedenken, welch gefährliche Macht man auf diese Weise jenen staatlichen Behörden in die Hand gäbe, die sich über sittliche Grundsätze hinwegsetzen. Wer könnte es Staatsregierungen verwehren, zur Überwindung der Schwierigkeiten ihrer Nationen für sich in Anspruch zu nehmen, was man Ehegatten als erlaubte Lösung ihrer Familienprobleme zugesteht? Wer könnte Regierungen hindern, empfängnisverhütende Methoden zu fördern, die ihnen am wirksamsten zu sein scheinen, ja sogar ihre Anwendung allgemein vorzuschreiben, wo immer es ihnen notwendig erscheint? Auf diese Weise könnte es geschehen, dass man, um Schwierigkeiten persönlicher, familiärer oder sozialer Art, die sich aus der Befolgung des göttlichen Gesetzes ergeben, zu vermeiden, es dem Ermessen staatlicher Behörden zugestände, sich in die ganz persönliche und intime Aufgabe der Eheleute einzumischen." Der Ausschnitt stammt aus dem Rundschreiben Papst Paul VI. "Humanae Vitae" aus dem Jahre 1969. An der Bevölkerungspolitik im nichtchristlichen China hätte das päpstliche Schreiben zwar kaum Änderung bewirken können. Die sogenannte "Pillenenzyklika", eines der brisantesten Dokumente der katholischen Kirche, wurde von vielen zerrissen, von den wenigsten Kritikern ganz gelesen. Unter dem folgenden Link zum Volltext haben Sie die Gelegenheit zur Lektüre des Originaltextes. Fünfunddreissig Jahre danach ist die moralische Landschaft besät mit folgenden baren Tatsachen: 1) Die Scheidungsrate hat sich mehr als verdreifacht. 2) Die Zahl der sexuell übertragenen Krankheiten ist von sechs auf 50 gestiegen. 3) Die Bruttoeinnahmen durch Pornographie betragen mehr als alle Einnahmen aus Berufssport und gesetzlich erlaubter Unterhaltung zusammen. 4) Die Sterilisierung wird arglosen und ahnungslosen Frauen in Ländern der Dritten Welt aufgezwungen, wobei China mit seiner Ein-Kind-Politik eine Vorreiterrolle spielt. 5) Die hormonelle Belastung unserer Fliessgewässer, nicht zuletzt durch die flächendeckende Verwendung der "Pille" in den Industriestaaten, ist zum Problem geworden. Heute geben sogar Kritiker der Enzyklika “Humanae Vitae” zu, dass deren Lehre prophetisch war:
http://www.humanae-vitae.de/text.htm
08.04.2005 Das perfekte Verbrechen an Theresa 'Terri' Marie Schindler-Schiavo - Es ist ein Fall für das FBI. Die erste deutschsprachige Seite die über das vermutlich vertuschte Verbrechen an Terri berichtet, ist seit kurzem online, mit Übersetzungen englischsprachiger Dokumente zum unglaublichen Fall dieses beispiellosen Justizmordes. Mehr unter
http://www.human-world.info/terri/index.htm
03.04.2005 Die Asche seiner ermordeten Frau - Am gestrigen Samstag wurde Terri Schiavo gegen den ausdrücklichen Wunsch ihrer Eltern in einem Krematorium verbrannt. Der entfremdete Gatte will ihre Asche am anderen Ende der USA – weit weg von ihrer Familie – begraben. Auch die Obduktion von Terris Leichnam durch unabhängige Experten blieb der Familie Schindler verwehrt. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.956.html
31.03.2005 Tod von Terri: Republikaner kündigen liberalen Richtern den Kampf an - Kardinal Martino: Nichst anderes als Mord - US-Präsident, Florida-Governor und Vatikan-Sprecher Navarro-Valls bestürzt - Republikaner-Führer Tom DeLay: Verantwortlichen Männer müssen für ihre Verhalten gerade stehen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10123
31.03.2005 Pavone: 'Seine herzlose Grausamkeit dauerte bis zum letzten Moment' - Der Vorsitzende von "Priests for Life" übt heftige Kritik am Ehemann von Terri - Pavone war bis kurz vor Terri´s Tod an ihrem Sterbebett und wurde dann vom Ehemann Michael Schiavo hinaus geworfen - auch den Eltern wurde der Zutritt verweigert. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10122
31.03.2005 Terri Schiavo: 1963 - 2005 - R. I. P. - Das Drama um Terri Schiavo ist zu Ende: Die 41-jährige Frau starb nach 13 Tagen ohne Nahrung und Wasser - Eltern durften in den Sterbestunden nicht bei Terri sein, ihr Ehemann verbot jeglichen Beistand von ihrer Seite. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10121
28.03.2005 Sterbesakramente für Terri Schiavo - Terris Gatte Michael Schiavo weigerte sich, seiner katholischen Frau die Osterkommunion zu ermöglichen. Trotzdem war es nun möglich, dass Reverend Thaddeus Malanowski der sterbenden Frau Schiavo einen Tropfen des sakramentalen Blutes Christi auf die Zunge geben konnte. Weil diese völlig ausgetrocknet war, sei er aber nicht in der Lage gewesen, ihr auch einen Partikel der geweihten Hostie zu reichen. Das letzte Mal hatte Terri am 18. März kommunizieren können, kurz bevor ihr der Tubus für die künstliche Ernährung entfernt worden war. Zudem spendete der Geistliche ihr das Sterbesakrament der katholischen Kirche, indem er Terri mit geweihtem Öl salbte und ihr den Segen gab. Mehr unter
http://apnews.excite.com/article/20050328/D893Q8UG0.html
27.03.2005 34% der Missbräuche an US-Pflegekindern sind homosexueller Natur - Eine US-amerikanische Studie zeigt, dass jedes dritte missbrauchte Pflegekind Opfer einer homosexuellen Schändung wird, obwohl sich nur drei Prozent der Bevölkerung der USA als homosexuell ausgeben. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.804.html
26.03.2005 Eltern von Terri Schiavo werfen Behörden «Justizmord» vor - Die Eltern der im Sterben liegenden Komapatientin Terri Schiavo sind erneut vor einem US-Bundesgericht unterlegen. Dennoch setzen sie ihren Kampf für eine künstliche Ernährung ihrer Tochter fort. Mehr unter
http://www.netzeitung.de/ausland/331356.html
25.03.2005 Was im Moment mit Terri geschieht - Seit sechs Tagen werden Terri nun schon Nahrung und Flüssigkeit verwehrt: Seitdem am vergangenen Freitag nach einem Urteil eines Regionalgerichts der Ernährungsschlauch entfernt worden ist, hat sich Terris Zustand erheblich verschlechtert. Ihre Haut sei ausgetrocknet, die Augen eingesunken, berichtet eine Anwältin. Welche Todesqualen die Sterbende durchleidet, ist schwer festzustellen. Schliesslich kann sich die Wachkomapatientin nicht artikulieren. Unter folgenden Link ein Auszug aus dem Verlaufsprotokoll eines Verhungernden und Verdurstenden in seinen letzten Lebenstagen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.896.html
25.03.2005 Terri: Will ihr Ehemann sie nur loswerden? - Michael Schiavo (41) will seine Frau sterben lassen. Weil er sie liebt? Oder weil er frei sein will und sie ihrem Mann in seinem neuen Leben im Weg ist? Mehr unter
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/03/24/koma__patientin/koma__patientin__ehemann.html
24.03.2005 Schutzhaft für Terri Schiavo? - Nach Berichten, u.a. des Schweizer Boulevardblattes 'Blick', welche die Wachkomapatientin abschätzig als "hirntot" bezeichnet, will Floridas Gouverneur Jeb Bush die Wachkomapatientin in Schutzhaft nehmen lassen mit der Begründung, vorerst müsse jede Unsicherheit über den Zustand der Patientin geklärt sein. Wahrscheinlich sei die 41-Jährige eher "in einem Zustand minimalen Bewusstseins" als in dem Wachkoma, von dem bislang die Rede gewesen war. "Diese neue Information weckt ernsthafte Zweifel und rechtfertigt unverzügliches Handeln." Schiavo reagiert auf Zuwendungen ihrer Eltern. Allgemein geht man davon aus, dass bei Wachkomapatienten höhere kognitive Hirnfunktionen erloschen sind. Aber hier bestehen diagnostische Unsicherheiten, und es gibt fliessende Übergänge. Österreichische Spezialisten für Wachkomapatienten haben Terri gute Besserungschancen vorausgesagt, wenn man sich angemessen um sie kümmern würde (Musik und Bewegungstherapie etc.), was in den USA aber aus Kostengründen bei kaum einem Patienten durchgeführt wird. Mehr unter
http://www.netzeitung.de/ausland/331092.html sowie unter
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES/TEXTE/198294.html
24.03.2005 Nach dem Scheitern eines Eilantrags zur Wiederaufnahme der künstlichen Ernährung von Terri Schiavo bemüht sich der Gouverneur von Florida um das Sorgerecht für die Koma-Patientin. Die Augen von Terri seien eingesunken, und ihre Haut sei ausgetrocknet, sagte die Anwältin der Eltern, Barbara Weller. Vor der Klinik haben sich Mitglieder konservativer Gruppen versammelt, die für eine Wiederaufnahme der künstlichen Ernährung demonstrieren. Zehn Personen wurden bei dem Versuch festgenommen, der Koma-Patientin Wasser zu bringen. Mehr unter
FAZ.NET
24.03.2005 Stiftung will Schiavo nach Deutschland holen - Eine deutsche Stiftung hat den Eltern der amerikanischen Koma-Patientin Schiavo angeboten, ihre Tochter in der Bundesrepublik betreuen zu lassen. Es sei wichtig, dass sie die USA verlasse. Mehr unter
http://www.netzeitung.de/deutschland/331066.html
23.03.2005 Wende im Kampf um Terri? - Die Eltern der Komapatientin Terri Schiavo haben sich im Kampf um das Überleben ihrer Tochter mit einem Dringlichkeitsantrag an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten gewandt. Rechtsexperten geben den Eltern und ihrem Anliegen nur wenig Erfolgschancen - schliesslich habe es das Gericht bereits mehrfach abgelehnt, den Fall anzuhören. Währenddessen trug der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, neue medizinische Erkenntnisse an der Komapatientin vor die Behörden. Er stellte einen Antrag auf eine neue medizinische Untersuchung und auf die sofortige Wiederaufnahme der Nahrung. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.894.html
23.03.2005 Deutschland: Fall Schiavo heizt Debatte um Patientenverfügungen an - Darf man eine Wachkoma-Patientin verdursten und verhungern lassen? Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10053
19.03.2005 Zum Verhungern verurteilt: Terri Schiavo's Magensonde entfernt! - Gestern wurde der wohl bekanntesten US-Wachkoma-Patientin die Nahrungszufuhr unterbrochen und damit der Verhungerungs- und Dehydrationsprozess eingeleitet. Aber immer noch unternehmen Terri's Familie und amerikanische Lebensrechtler verzweifelte Versuche, das Leben der Frau zu retten. Rechtsexperten befürchten, dass dieser Präzedenzfall schwerwiegende Auswirkungen auf das amerikanische Rechtssystem haben könnte, ähnlich wie der Fall "Roe vs. Wade" bei der Abtreibungsfrage. Eine ganz andere Optik hingegen vermittelt das Schweizer Massenblatt 'Blick', welches gestern übertitelte: "Terri darf endlich sterben". Der Blick-Artikel bezeichnete Terri Schiavo als "hirntot". Auf die Frage, wie eine "Hirntote" auf Zuwendungen ihrer Familie mit Lächeln und Augenbewegungen reagieren kann, ging der Blick-Bericht nicht ein (vgl. Videos auf der Website
http://www.terrisfight.org ) Die Haltung der Boulevardzeitung trifft sich mit aktuellen Bestrebungen einschlägiger Gruppierungen in der Schweiz, ('Exit', 'Dignitas' u.a.), welche dem "sanften Tod" allgemeine Akzeptanz verschaffen wollen. Die Schweiz gilt wie die Niederlande inzwischen als bevorzugtes Zielland für Euthanasietouristen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10009 sowie unter
http://www.blick.ch/news/ausland/artikel18979 und unter
http://www.kreuz.net/article.864.html
17.03.2005 Richter lässt Kind euthanasieren, gegen den Willen der Mutter - Mit richterlicher Genehmigung doch gegen den ausdrücklichen Willen der Mutter wurde einem fünf Monate alten Baby in den USA das Beatmungsgerät abgedreht. Das Kind erstickte am Mittwoch in einem Spital des US-Bundesstaates Texas. Der Junge ist der erste Säugling in den Vereinigten Staaten, der mit richterlichem Beschluss exekutiert wurde. Das Krankenhaus gab bekannt, daß das Kind an einer unheilbaren genetischen Missbildung gelitten habe. Lebensschützer befürchten einen Präzedenzfall. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.852.html
16.03.2005 "Doch Tim lebt": TV-Film über Spätabtreibung - Tim hat das Down-Syndrom und sollte abgetrieben werden. - "Er sollte sterben - doch Tim lebt" ist der Titel einer Reportage, die die ARD heute abend um 23.40 Uhr ausstrahlt. Darin erzählen die WDR-Autoren Gisela und Udo Kilimann die Geschichte einer Spätabtreibung und ihrer Folgen. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/156/22371
14.03.2005 Mel Gibson will Terri Schiavo vor Euthanasietod retten - Am 18. März darf die Wachkoma-Patientin von ihrem Ehemann getötet werden - Erzbischof Sgreccia: Fall Schiavo ist Euthanasie – Mel Gibson unterstützt Terris Eltern. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9964
14.03.2005 Der Star-Kloner im Gespräch - Ian Wilmut, Schöpfer des Klonschafs Dolly, erhält einen der angesehensten deutschen Forschungspreise. Jetzt will er Menschenzellen klonen. Das ist in Deutschland verboten. Im Gespräch verteidigt der britische Forscher die Versuche. (DIE ZEIT 10.03.2005 Nr.11) Ein Einblick in modernes Nützlichkeitsdenken unter
http://www.zeit.de/2005/11/Ian_Wilmut
14.03.2005 Neugeborene Behinderte in den Kübel - Wer in den Niederlanden mit einer körperlichen Unvollkommenheit zu Welt kommt, soll in Zukunft seiner Zukunft beraubt werden. Todesärzte der Universitätsklinik in Groningen verlangen vom niederländischen Parlament eine Erlaubnis zur Tötung von Neugeborenen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.836.html
13.03.2005 Der nachhaltige Sex-Geheimtipp für Liebespaare: 'Keuschheit beste Vorbereitung auf die Ehe' - Erzbischof von München Kardinal Wetter kritisierte eine "von den Medien mit suggestiver Wucht" verbreitete und unterstützte "Verzweckung der menschlichen Sexualität". "Das Geschäft mit der Versuchlichkeit des Menschen ist ein Riesenmarkt". Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9953
12.03.2005 Ein Bild ohne Worte - und eine Warnung! - Der folgende Link zeigt die erschütternde Wirklichkeit der Kinderabtreibung. Kindern und Menschen mit empfindlichem Gemüt und sensibler seelischer Verfassung wird das Betrachten abgeraten. Ein Foto, aufgenommen im Mülltonnenhof eines Kinderschlachthofs. Nicht Sensationslust oder Moralismus soll hier Pate stehen, sondern schlicht Betroffenheit. Wenn Sie beten können, tun Sie es: für all jene, welche es dazu kommen liessen, für Opfer und Täter. Wenn Sie nicht beten können, überlegen Sie sich, welche Ansatzpunkte es in Ihrem persönlichen Umkreis geben könnte, um solches in Zukunft nach Möglichkeit zu verhindern.
http://www.kreuz.net/article.706.html
12.03.2005 1 Million für Terri’s Leben - Ein Amerikanischer Grossindustrieller hatte Michael Schiavo, dem entfremdeten Ehegatten von Terri Schiavo geborene Schindler, 1 Million Dollar (750.000 Euro) angeboten, wenn er die Vormundschaft, die er über seine im Wachkoma liegende Ehefrau ausübt, an ihre Eltern abtrete. Michael Schiavo lehnte das Angebot am Freitag ab. Sein Anwalt meinte, er habe bereits einmal 10 Millionen Dollar Lösepreis für Terri ausgeschlagen. Terri liegt seit 1990 im Wachkoma. Sie wird über eine Magensonde ernährt. Andere lebenserhaltende Massnahmen braucht sie nicht. Ihr Ehemann kämpft seit Jahren gerichtlich gegen ihre Eltern, weil er die Magensonde entfernen möchte, um Terri verhungern zu lassen. Es scheint, dass er jetzt in seinen Plänen obsiegt hat. Am 18. März soll die lebensnotwendige Magensonde per Gerichtsbeschluss entfernt werden. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.828.html
12.03.2005 Gruseliges aus der Eliteuniversität: Maus mit Menschenhirn - Ein amerikanischer Bioingenieur erhielt die Erlaubnis, eine Maus zu züchten, deren Gehirn zu 100 Prozent aus menschlichen Zellen besteht. Die Zellen werden aus abgetriebenen Kindern produziert. Ob wenigstens die Tierschützer etwas gegen solche Experimente haben? Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.815.html
11.03.2005 Britische Halbrumänen - Die EU will die industrielle Verwendung von Kinderzellen nicht unterstützen. Statt dessen soll die Forschung mit Blut aus der Nabelschnur gefördert werden. Gerüchte zum Handel mit Eizellen aus Rumänien werden geprüft: In Grossbritannien sind bereits 1000 importierte Halbrumänen geboren. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.823.html
11.03.2005 Kann denn Töten Liebe sein? - Er war der grosse Gewinner der Oscarverleihung 2005: Clint Eastwoods Film „Million Dollar Baby“ erhielt vier Statuetten. Unter anderem in den bedeutendsten Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“. Doch in Amerika sorgt Eastwoods Drama für heftige Kontroversen. Dem Film wird vorgeworfen, er stelle Euthanasie positiv dar. Auch der mit dem Oscar für den „besten nichtenglischsprachigen Film“ ausgezeichnete Streifen „Das Meer in mir“ thematisiert die Sterbehilfe. Kino als emotionaler Türöffner für die Euthanasie, das gab es schon mal. Der Nazifilm „Ich klage an“ belegt das mit erschreckender Deutlichkeit. Ein sympathisch differenzierender Kommentar von José García. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=12983
06.03.2005 Schweiz: Stammzellen-Forschungsgesetz am 1. März in Kraft getreten - Am 1. März trat in der Schweiz das neue Stammzellen-Forschungsgesetz in Kraft, das den Umgang mit Stammzellen, die aus menschlichen Embryonen gewonnen werden, regelt. Durch das neue Gesetz habe die Schweiz für die Forscher-Gemeinschaft nun ähnliche Rahmen-Bedingungen geschaffen wie Frankreich, die Niederlande, Dänemark oder Finnland. Vorausgegangen war dem Gesetz ein Referendum, in dem nach einer teilweise hitzigen Debatte zwischen Befürwortern und Gegnern die stimmberechtigten Schweizer Bürger am 28.November letzten Jahres mit 66,4% klar zugunsten des neuen Stammzellenforschungs-Gesetzes entschieden hatten. Wie aus Informationen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervorgeht, ist es nach dem neuen Gesetz Forschern erlaubt, Stammzellen aus so genannten überzähligen Embryonen zu gewinnen. Die Stammzellen dürfen nur bis zum siebten Tag nach Entstehung eines Embryos gewonnen werden. Der Gebrauch zu kommerziellen Zwecken ist verboten. Zudem dürfen überzählige Embryonen nur dann verwendet werden, wenn die betroffenen Paare frei und schriftlich einwilligen und über das Forschungsprojekte informiert wurden. Dass Paare diese Einwilligung geben werden, davon ist Anita Holler von der Abteilung für Biomedizin am BAG überzeugt. "Denn gemäss dem neuen Gesetz stehen Paaren nun zwei Optionen offen: die Vernichtung der Embryonen oder ihre Verwendung zu Forschungszwecken," so Holler laut „swissinfo.ch“. Zuvor hätten sie gar keine Wahl gehabt. Nach dem nun in Kraft getretenen Gesetz müssen alle laufenden Forschungsprojekte innerhalb von drei Monaten beim Bundesamt für Gesundheitswesen (BAG) gemeldet werden. "Wir erwarten nicht, dass sofort am 1. März viele Bewilligungsanträge eingehen", sagte Anita Holler von der Abteilung für Biomedizin am BAG. Während der Debatte, die der Referendumsabstimmung vorausging, hätten einige Forscher unterstrichen, mit neuen Projekten zu warten, bis der neue gesetzliche Rahmen festgelegt ist. Weitere Informationen: Bundesgesetz über die Forschung an embryonalen Stammzellen (StFG) und weitere Materialien:
http://www.bag.admin.ch/embryonen/bundesgesetz/d/index.htm
06.03.2005 Novartis und die „Pille danach“: Pharmakonzern zum Stopp eines frühabtreibenden Hexal-Präparats aufgefordert - Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) hat den Vorstand des Pharmakonzerns Novartis International AG anlässlich der Übernahme des Generika-Herstellers Hexal aufgefordert, den Verkauf der unter dem Produktnamen Duofem vertriebenen "Pille danach" aufgrund seiner frühabtreibenden Wirkung einzustellen. Das erklärte die Vorsitzende des BVL, Dr. med. Claudia Kaminski, in einer Pressemitteilung am 4. März in Köln. "Die von Novartis im Februar 2005 gekaufte Hexal AG ist nach Ratiopharm der zweitgrösste deutsche Hersteller von Generika (patentfreien Medikamenten). Das von Hexal vertriebene Präparat Duofem mit dem Wirkstoff Levonorgestrel gehört zur Gruppe der Interzeptiva bzw. Nidationshemmer oder auch Postkonzeptivpillen. Eine wesentliche Teilwirkung der „Pille danach“ besteht in der Verhinderung der Einnistung bereits gezeugter ungeborener Menschen. Wenn auch die Wirkung eines Nidationshemmers von Hexal sprachlich verschleiert wird, so wird mit dem Präparat doch die absichtliche Tötung des Menschen im Frühstadium seiner Entwicklung verfolgt, die in gleichem Stadium in vitro („im Reagenzglas“ bei künstlicher Befruchtung) durch das Embryonenschutzgesetz umfassend vor Missbrauch geschützt werden“, erläutert Dr. med. Kaminski ihre Kritik. In seinem „Code of Conduct“ verpflichte sich der Novartis-Konzern selbst, die Menschenrechte zu achten und ethisches Verhalten zu unterstützen. Dazu zähle auch die Achtung der Menschenwürde und des Lebensrechts ungeborener Menschen. „Der fortgesetzte Vertrieb der "Pille danach" von Hexal stände hierzu in einem eklatanten Widerspruch, den zu beseitigen für Novartis nur Vorteile haben wird“, so die Verbandsvorsitzende weiter. Da die Verhinderung des Weiterlebens bereits gezeugter Embryonen die höchste Stufe des Missbrauchs darstelle, forderte der BVL die Novartis International AG auf, die diesbezüglich existierende Gesetzeslücke nicht zur Erzielung von Profit mit einem Präparat zu nutzen, das ungeborene Menschen tötet. Darüber hinaus zeigen laut Kaminski die Aussagen von Hexal, wonach die genaue Wirkungsweise des Präparats unbekannt sei und der Hinweis auf die hohe Hormondosierung sowie die zahlreichen möglichen Neben- und Wechselwirkungen, dass das Präparat auch für die einnehmenden Frauen erhebliche Risiken berge.
http://www.alfa-ev.com/fr_presse.html
06.03.2005 Bestrebungen, Abtreibung als 'Menschenrecht' weltweit zu sanktionieren - In der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen ist eine Einigung in der Frage der Kinderabtreibung abzusehen. Die USA rückten von ihrer noch am letzten Montag formulierten Forderung ab, ausdrücklich festzustellen, dass es kein Recht auf Abtreibung gebe. Seit Montag tagt die UNO-Frauenrechtskommission, um die Umsetzung eines vor zehn Jahren in Peking angenommenen Dokumentes zu überprüfen. Das Dokument fordert ein Ende der angeblichen Benachteiligung von Frauen in zwölf Bereichen, unter anderem im Gesundheitswesen. In der Formulierung des Pekinger Dokuments wird die Kinderabtreibung als „Menschenrecht“ deklariert. Weitere Hintergrundinformation: Bericht der vierten Weltfrauenkonferenz (Beijing, 4.-15. September 1995), auszugsweise Übersetzung des Dokuments A/CONF.177/20 vom 17. Oktober 1995)
http://www.un.org/Depts/german/conf/beijing/beij_bericht.html . Webseite mit Informationen des Deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, auf der Sie zahlreiche weitere Dokumente finden.
http://www.peking-plus-zehn.de/
06.03.2005 Homo-Märchen: 10% der Bevölkerung sind homosexuell - Das immer noch herumgebotene Märchen von einem zehnprozentigen Homosexuellenanteil in der Bevölkerung beruft sich auf ein Buch des US-amerikanischen Sexualforschers Alfred Kinsey. Es heisst „Das sexuelle Verhalten des Mannes“ und wurde in den vierziger Jahren geschrieben. Doch so dick trägt nicht einmal Kinsey selbst auf. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.674.html
03.03.2005 Noch immer Zwangsabtreibungen in China - Die rigide Bevölkerungskontrolle hat ihre Opfer, zuallererst die Kinder. Viele werden abgetrieben. Wer ein „nicht genehmigtes“ Kind bekommt, muss Strafe zahlen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9868
03.03.2005 Tod nach Abtreibung: Untersuchungshaft - Ein 66-jähriger Abtreiber aus Augsburg (Bayern) und eine gleichaltrige Anästhesistin aus Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) sollen den Tod einer 37-jährigen Mutter verschuldet haben. Gegen beide wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Augsburg am Mittwoch mit. Im Juni 2003 hatte die 37-jährige ihr Kind abtreiben lassen. Während der Aufwachphase bemerkte ihre elfjährige Tochter, daß sich Mama kalt anfühlte und informierte das Praxispersonal. Der daraufhin verständigte Notarzt konnte das Leben der Frau nicht mehr retten. Die Staatsanwaltschaft klagt jetzt den Abtreiber an, nicht ausreichend vorgesorgt zu haben. Weder er noch die Anästhesistin hätten sichergestellt, dass die noch narkotisierte Frau von Fachpersonal betreut würde. Der geständige Abtreiber muss sich ausserdem wegen illegaler Abtreibungen, Körperverletzung und Betrug vor dem Landesgericht Augsburg verantworten. Seit 10. Februar befindet er sich in Untersuchungshaft. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.775.html
02.03.2005 Scheidung für Terri Schiavo? - Der Kampf um das Leben von Terri Schindler-Schiavo, die seit 1990 im Wachkoma lebt, hat eine neue Wendung genommen. Ihr entfremdeter Ehemann will sie, wie bekannt, durch Verhungernlassen umbringen. Jetzt fordern Terris Eltern eine zivilrechtliche Scheidung. Das berichtete die Nachrichtenagentur Associated Press. Der Ehemann handle nicht im besten Interesse seiner bettlägrigen Ehefrau und betrüge sie seit Jahren mit einer Konkubine, mit der er auch zwei Kinder gezeugt hat. Das Scheidungsbegehren ist einer von elf Anträgen, die von Robert und Mary Schindler, den Eltern von Terri Schiavo, eingebracht wurden. Ihnen bleiben nicht einmal drei Wochen, um den richterlich verordneten Hungertod ihrer Tochter abzuwenden. Andere Anträge der Eltern fordern, dass Journalisten die Erlaubnis bekommen, Terri zu sehen und ihr Verhalten den Eltern gegenüber zu beurteilen. Es solle auch möglich sein, Terri zu fotografieren, ohne dass die Bilder automatisch in den Besitz ihres entfremdeten Ehemannes übergehen. Im Falle des Aushungerns ihrer Tochter bitten die Eltern, dass Terri zuhause sterben kann und in der Erde bestattet werde. Der entfremdete Ehemann fordert eine Verbrennung des Leichnams. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.772.html
27.02.2005 Treue gegenüber Arbeitgeber und Ehefrau lohnt sich - Studie: Ehe wirkt sich positiv auf Arbeitsplatz und Einkommen aus. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9832
27.02.2005 "Give life a chance." Eine Botschaft an Jugendliche - Eine Chance soll auch jenes ungeborene Kind erhalten, das in einer Mami heranwächst, die selbst noch zur Schule geht oder in der Ausbildung ist. Dass die Fristenlösung in der Schweiz zulässt, dass Minderjährige unter 16 Jahren ohne Wissen und gegen den Willen ihrer Eltern eine Abtreibung machen lassen können, mag betroffene Eltern mit Recht erschrecken. Empörend ist es auch, wenn schwangere Teenager von ihrem Umfeld zur Abtreibung gedrängt werden. Zwei von drei Teenager-Schwangerschaften werden in der Schweiz durch Abtreibung beendet. Die Stiftung SHMK will mit ihrer Postkarten-Aktion für die Problematik sensibilisieren und insbesondere betroffenen Teenager-Müttern helfen. Mehr in Kürze unter
http://www.stiftung-shmk.ch
27.02.2005 Wird etwas dadurch falsch, dass man es beim Namen nennt? - Während Politiker eine Stunde lang darüber diskutieren, wie notwendig ein Krötentunnel ist oder der Rückzugsraum für bedrohte Feldhasen, sterben 15 Jungen und Mädchen durch Abtreibung. Stündlich wird in Deutschland einer normalen Kindergartengruppe endgültig und für immer das Lebensrecht verweigert. Zu all dem schweigen? - Ein Kommentar von Erich Läufer unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9831
27.02.2004 Blutige Britische Bilanz - Das nationale Statistikbüro Grossbritanniens veröffentlichte blutige Zahlen zur Abtreibung in England und Wales. Im März 2004 erreichte die Flut von Kinderblut seit der Einführung der Abtreibung in den 70er Jahren einen Höchststand. Auf 1000 Frauen kommen im Durchschnitt 18,6 abgetriebene Kinder. Die Zahl bei Frauen über 30 Jahren hat sich zwischen 1976 und 2003 beinahe verdoppelt. Im Jahre 2003 wurden nach offiziellen Angaben 181.600 Babys vorgeburtlich entsorgt. 2002 waren es 175.900 Kinder. Vor dreissig Jahre waren es 100.000 Kinder. Zu sogenannten Teenagerschwangerschaften meldete das Büro, dass 2003 von 1000 Jugendlichen 42,3 schwanger geworden seien. Von den gezeugten Kindern endeten 45,6 Prozent nicht in der Wiege, sondern im Abfallkübel. Mehr unter
http://66.195.16.55/nat667.html
26.02.2005 Mensch-Tier-Schimären und kein Ende - Chinesische Forscher verschmolzen menschliche Zellen mit Kaninchen-Eizellen. Die Embryonen wurden einige Tage alt. US-Forscher kreierten Schweine, die menschliches Blut hatten. Geplant ist auch die Herstellung einer Maus mit menschlichem Gehirn. Die Grenze zwischen Mensch und Tier löst sich immer mehr auf. (Quelle: National Geographic News, 25.01.2005)
26.02.2005 USA: Vorerst keine neue Verhandlungen über Abtreibungsgesetzgebung - Norma McCorvey brachte die Fälle von Tausenden Frauen vor, welche unter den Folgen einer Abtreibung leiden. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9817
26.02.2005 Gerichtsentscheid: Terri Schiavo darf weitere drei Wochen leben - Richter verlängerte am Freitag das Schickal der bekanntesten "Wachkomapatientin" der Welt - Unterstützung für Terri durch Governor Jeb Bush, Randall Terry und Kardinal Renato Martino. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9821
25.02.2005 Fall Terri Schiavo löst in der ganzen Welt unerwartetes Echo aus - Die offizielle Website ihrer Familie, welche für das Lebensrecht ihrer Tochter kämpft, ist zur Zeit überlastet. Auf einer Ausweichwebsite veröffentlichten Terris Angehörige eine kurze Stellugnahme. Am heutigen Tag sei die Familie zu einem Hearing bei Richter Greer vorgeladen worden. Die Angehörigen sind überwältigt von der öffentlichen Anteilnahme, die der Fall Terri Schiavo ausgelöst habe. Sie begrüssten auch, dass sich die Behörde für Kinder und Familien in die Untersuchungen eingeschaltet hat, welche eine korrekte Behandlung Terris und anderer Patienten in ähnlichen Situationen abklären wolle. Die Familie bittet weiter an sie zu denken oder für sie zu beten, besonders aber für Richter Greer, dem die Sache anvertraut sei. Auch das Schicksal weiterer invalider, betagter und verletzter Menschen hingen von seiner Entscheidung ab. Originalkommentar unter
http://64.62.164.98/terrisfi_suspend.html
25.02.2005 Spätabtreibung in Deutschland: Keine Antwort - Verhärtete Fronten nach der Anhörung im Bundestag: Unterschriftenaktion gegen Spätabtreibungen wird fortgesetzt. Die entscheidende Frage blieb unbeantwortet: Wie lässt sich die Zahl der Spätabtreibungen verringern? Im Familienausschuss des Bundestages wurden Fachleute, darunter Ärzte, Juristen, Hebammen, Wissenschaftler und Beraterinnen, um Stellungnahme gebeten. Fast alle bestätigten den Abgeordneten, dass die gegenwärtige Situation unbefriedigend ist: Mindestens 200 Kinder jährlich werden laut Schätzungen noch nach der 23. Schwangerschaftswoche abgetrieben. Tendenz steigend. Welche Massnahmen tatsächlich diese Entwicklung stoppen können, da mochte keiner im Bundestag Garantien abgeben. Mehr unter
http://www.kirchenbote.de/s1447.html
24.02.2005 Ermittlungen gegen zwei US-Spätabtreibungskliniken - Wegen Verdacht auf Kindsmissbrauch sind im US-Bundesstaat Kansas gegen zwei auf Spätabtreibungen spezialisierte Kliniken Untersuchungen eingeleitet worden. Beobachtern fiel auf, dass wiederholt 10- bis 11-jährige Mädchen in die Privatkliniken gebracht worden seien. Nun wurden die Akten von 90 Fällen von Spätabtreibungen gerichtlich beschlagnahmt. Pro-Abortion-Lobbies protestierten gegen das Vorgehen und forderten den Schutz der Privatsphäre betroffener Frauen. Das Gericht entschied nun, dass die Aufdeckung von möglichen kriminellen Taten höher zu gewichten sei als die Privatsphäre Einzelner. Die Pro-Life-Organisation
Operation Rescue meldet, dass es sich bei einer der Kliniken mit grösster Wahrscheinlichkeit um die berüchtigte Abtreibungsmühle des Dr. George Tiller in Wichita handelt (
http://www.drtiller.com/medir.html ). Dort waren vor kurzem Frauen nach einer Spätabtreibung an Komplikationen verstorben. Mehr unter
http://www.foxnews.com/story/0,2933,148625,00.html
24.02.2005 Teenager-Mütter gründen Verein - Karine Burkhardt ist 22-jährig - und dreifache Mutter. Ihr erstes Kind, Mélissa, gebar sie mit 16. Sie ist Initiantin eines Projekts, das in der Westschweiz Teenager-Mütter in Kontakt miteinander bringt: Seit Januar 2002 ist ihre Internet-Site online; im Februar 2003 hat sie einen eigenen Verein gegründet, der den jungen Müttern Informationen und Unterstützung in vielerlei Belangen bietet (auch in juristischen) sowie Gelegenheit zum solidarischen Austausch untereinander. Man müsse kämpfen, um in diesem Alter eine Schwangerschaft auszutragen, meint Karine Burkardt. Schwangere Teenager fühlten sich oft bereit, das Kind anzunehmen; Unverständnis und falsches Mitleid des Umfelds seien dagegen hart zu ertragen. Die Mehrheit derer, denen sie bisher helfen konnte oder denen sie begegnet ist, meistern ihre Situation erfolgreich. Demgegenüber erhält sie regelmässig E-Mails von Mädchen, die auf Druck der Eltern hin abgetrieben haben und nun darunter leiden müssen: Dieses Unrecht findet Karine Burkhardt empörend! Mehr unter
www.jeunesparents.ch Kontakt: 026 913 93 84
24.02.2005 Schweiz: Zwei Drittel treiben ab - In der gross angelegten Studie zu "Gesundheit und Lebensstil 16- bis 20-Jähriger in der Schweiz 2002" gaben rund 4% der befragten Jugendlichen an, sie (bzw. eine Partnerin durch sie) seien schon einmal schwanger gewesen. In rund zwei dritteln dieser Schwangerschaften kam es zur Abtreibung, in rund einem Fünftel zu einer natürliche Fehlgeburt, nur rund jedes zehnte Kind kam zur Welt. (SHMK-Info 28/05)
24.02.2005 Nazi-Arzt war auch Abtreibungs-Arzt - Dr. Josef Mengele, der berüchtigte Nazi-Arzt, der in Auschwitz menschenverachtende Versuche durchführte, war in den Fünfzigerjahren ein führender Abtreibungsarzt in Buenos Aires. Dort verdiente er u. a. an zahlreichen illegalen Abtreibungen. Nachdem eine von ihm durchgeführte Abtreibung 1958 den Tod der Frau zur Folge hatte, wurde er verhaftet. Ein Freund zahlte der Polizei ein hohes Lösegeld; Mengele verliess Argentinien und siedelte sich in Paraguay an, wo er 1959 eingebürgert wurde. Quelle:
www.lifeadvocate.org
23.02.2005 Die Magensonde bleibt – vorerst... - Ein Richter hat am Montag entschieden, dass der entfremdete Ehemann von Frau Terri Schiavo (40) keine sofortige Erlaubnis bekommt, die Hinrichtung seiner hirngeschädigten Frau einzuleiten. Eine Anhörung im Laufe dieser Woche wird entscheiden, wie lange das Verhungern der wehrlosen Patientin noch verhindert werden kann. Mehr unter
http://www.terrisfight.org/
22.02.2005 Heute soll Terri Schiavos Hinrichtung durch Verhungernlassen beginnen - Trotz ärztlicher Gegengutachten, die belegen, dass die Frau in Florida auf ihre Verwandten erstaunlich lebendig reagiert und ein irreversibles Koma verneinen, hat es Terris Noch-Gatte, der längst von einer andern Frau zusammenlebt, gerichtlich durchgesetzt, dass seine Noch-Frau als angeblich unwertes Leben durch Dehydrierung getötet werden soll. Die US-Lebensrechts-Gruppe Operation Rescue macht darauf aufmerksam, startet einen letzten dringlichen Rettungsaufruf und zeigt erstaunliche Hintergründe zu einer tragischen und womöglich tödlichen Gerichtsposse auf. Das Bild zeigt Terri, die mit einem Lächeln auf ihre Mutter reagiert. Englischsprachige Website unter
http://www.terrisfight.org/
21.02.2005 Wahrer Feminismus - Im Gegensatz zu einem überholten Alt-Feminismus könne die katholische Lehre den Frauen bei ihrer Suche nach einem wahren Feminismus viel bieten, ist eine US-Juristin überzeugt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9782
21.02.2005 Portugal: Sieg der Sozialisten als Rückschlag für Pro-Life-Bewegung - Der Sieg der portugiesischen Sozialisten lässt für die Lebensrechtsbewegung wenig Gutes erwarten. Die Regierung hatte bereits vor den Wahlen angekündigt, sie werde nach einem Sieg Reformen einleiten, welche darauf abzielen, das Lebensrecht ungeborener Kinder einzuschränken und die Straflosigkeit der Kinderabtreibung voranzutreiben. Portugal galt bisher als eines jeder Länder in Europa, in denen ungeborene Kinder den grössten Schutz genossen. Im vergangenen Oktober versuchte ein holländisches Abtreibungsschiff vergeblich in Portugal anzulegen, um dagegen Druck zu machen. Im Bereich des Ehe- und Familienrechts erwarten Homo-Lobbyisten ebenfalls Zugeständnisse der Regierung.
20.02.2005 „Sein Lebenswille ist enorm“ - Weil er behindert ist, sollte er sterben. Heute ist Tim sieben Jahre alt. Eine Abtreibung sollte ihn töten. Tim aber überlebte seine eigene Abtreibung. Ohne medizinische Versorgung kämpfte er stundenlang um sein Leben. Erst nach neun Stunden griffen die Ärzte ein. Heute ist Tim sieben Jahre alt und geht in die Schule. Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/18/21597/
19.02.2005 Deutschland: Uneinigkeit bei Pflichtberatung und obligatorische Bedenkzeit bei Spätabtreibungen - Für einen Ausbau der psychosozialen Beratung betroffener Frauen im Falle einer zur Debatte stehenden Spätabtreibung wegen einer zu erwartenden Behinderung des Kindes plädierten die Sachverständigen am Mittwochnachmittag bei einer Anhörung des Familienausschusses. Dies meldete der Nachrichtendienst des Bundestages „Heute im Bundestag (HIB)“ in der Ausgabe 043/2005 vom 16.02.2005. Die ausführlichen Stellungnahmen der Sachverständigen und die Anträge zur Öffentlichen Anhörung (49. Sitzung) am 16. Februar 2005 im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema Spätabtreibungen sind im PDF-Format abrufbar unter
http://www.bundestag.de/parlament/gremien15/a12/Oeffentliche_Sitzungen/index.html
19.02.2005 UNO-Klonverbot: Deutsche Regierung hat versagt - Ein Kommentar von Christian Frodl, Redakteuer des ALfA-Newsletter: "Damit wird nun endlich ein Kapitel geschlossen, bei dem die Bundesregierung mit ihrer vorangegangenen biopolitischen Verhandlungstaktik unter Missachtung sämtlicher Bundestagsbeschlüsse massiv versagt hat und eine völkerrechtlich bindende Konvention verhindert hat. Bleibt abzuwarten, wie wirksam die jetzt verabschiedete Deklaration wirklich ist." Weitere Informationen: Die Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland hat ein umfassendes dreiteiliges Themenspecial zu den vorherigen UN-Klonverbotsverhandlungen und der deutschen Verhandlungstaktik zusammengestellt. Sie finden diese Zusammenstellung mit zahlreichen Dokumenten und Presseartikeln unter
http://www.kritischebioethik.de/deutschland_news_uno-klonverbot-2004.html
19.02.2005 A lot of shocking abortion facts! - Auf der englischsprachigen Site
http://www.2edged.com/oneday/pages/reasontext.shtml
19.02.2005 Der Tod kommt immer samstags - SPÖ-Burgstaller macht’s möglich: Abtreiber reisen aus Wien an. Voraussichtlich im April werden alle Vorbereitungen abgeschlossen sein, um in den Landeskliniken Salzburg künftig Kindestötungen durchführen zu können. Auf dem Bild links Landeshauptfrau Burgstaller und der jeweils samstags anreisende Leiter der „Spezialambulanz für Schwangerschaftsabbrüche“ Dr. Christian Fiala, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Gynmed Ambulatorium in Wien. Mehr unter
http://portal.kirchen.net/rupertusblatt/section.asp?sec=125&query=7
19.02.2005 UNO stimmt für totales Klonverbot - Eine Deklaration von Honduras, die von den USA unterstützt wurde, ist am Freitag am Abend mehrheitlich angenommen - Grosser Erfolg für Pro-Life-Gruppen. Als Schweizer oder Deutscher fragt man sich nun, wie sich die betreffenden Regierungen dazu stellen werden. In der Schweiz wollte sich - wie hier am 20.11.2004 berichtet - Bundesrat Couchepin beim Stammzellenforschungsgesetz ein Türchen offen halten. Im Vorfeld der Volksabstimmung musste er, direkt darauf angesprochen, einräumen, dass sich die Schweizer UNO-Delegation nicht für ein totales Klonverbot stark gemacht hatte. Couchepin meinte in der Sendung 'Arena' des Schweizer Fernsehens: "Es [diese Feststellung] ist eine Tatsache. (...) In einer Demokratie kann man nie sagen, etwas wird nie geändert sein. (...) Aber auf dem internationalen Niveau hat man sich die Türe offen gelassen, weil vielleicht, es ist wahr, in einigen Jahren werden wir darüber sprechen." Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9760
http://www.nzz.ch/2005/02/19/al/newzzE5DISZ3K-12.html
16.02.2005 Behörde stoppt Patent auf Halbmenschen - Es klingt wie ein Albtraum: Ein künstliches Lebewesen, halb Mensch, halb Affe. Eine US-Behörde hat jetzt entschieden, keine Patente auf solche Mischkreaturen zu erteilen - und damit dem Erfinder paradoxerweise eine grosse Freude gemacht. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,341840,00.html
16.02.2005 Kindersterben in Québec - Statistik zeigt: Auf 100 Geburten kamen 2002 durchschnittlich 43,7 Abtreibungen. Schlimmer ist die Lage nur in Russland und Vietnam. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9736
15.02.2005 Polen: Neues Abtreibungsgesetz gescheitert - Die Parlamentsabgeordneten haben am Dienstag mit 199 zu 183 eine Freigabe bis zur zwölften Woche abgelehnt. Kirche bezeichnete geplante Änderungen als "Verbrechen gegen die Nation". Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9728
15.02.2005 Der Knirps, der drei Abtreibungsversuche überlebte - Erst zwei Jahre später wurde die bewegende Geschichte eines Briten bekannt, der drei Abtreibungsversuche durch chemische Vergiftung überlebte. Das Kind musste drei Spätabtreibungen über sich ergehen lassen und kam im sechsten Monat atmend und mit einem Körpergewicht von 750 Gramm zur Welt. Die junge Mutter des Kindes war bereits zum zweiten Mal schwanger. Nach eigenen Angaben soll sie ihre Schwangerschaft erst in der 22. Woche bemerkt haben. Sie habe sich nicht vorstellen können, für ein zweites Kind zu sorgen und begab sich in einen privaten Kinderschlachthof in der englischen Ortschaft Leamington Spa in Zentralengland. Dort versuchte ein Abtreiber den Knaben trotz fortgeschrittener Schwangerschaft dreimal erfolglos mit der berüchtigten Abtreibungspille zu vergiften. Diese wird normalerweise nur bis zur siebten Schwangerschaftswoche eingesetzt. Heute ist der kleine Brite erstaunlicherweise gesund. Ärzte vermuten, dass der Junge die jüngste Frühgeburt ist, die jemals eine sogenannte Spätabtreibung überlebte. Seine erschütternde Biographie wurde im britischen Magazin „Journal für Geburtshilfe und Gynäkologie“ veröffentlicht. Nach seiner Geburt musste der Kleine die ersten sieben Wochen seines Lebens im Brutkasten verbringen. 53 Tage wurde er künstlich beatmet. Während der ersten sechs Monate kämpfte der Überlebenskünstler mit einem schweren Lungenleiden und durfte nach sieben Monaten Aufenthalt im Spital nach Hause. Dr. Paul Clarke, der Arzt, der den Jungen behandelte, meinte gegenüber der britischen Tageszeitung „London Times“, dass die Mutter eine ungeheure Belastung ertragen habe. Nachdem sie ihr Kind mehrfach habe umbringen wollen, bekehrte sie sich und begann um das Leben ihres Sohnes zu bangen. Sie habe lange nicht gewusst, ob er überleben werde. Dr. Clarke beklagte, dass es in Kinderschlachthöfen keine medizinische Versorgung gibt, um Kinder zu behandeln, die aufgrund eines Kunstfehlers lebendig zur Welt kommen. Babys, die ihre eigene Abtreibung überlebten, würden oft ein Leben lang an schweren Behinderungen leiden. Ein Vertreter der britischen Lebensrechtsbewegung „Lebensschutz Allianz“ erklärte, dass der kleine Junge erneut die Absurdität der Abtreibung unter Beweis stelle: „Ein gesunder Knabe musste um sein Leben kämpfen und zwar gegen Ärzte, die ihn umbringen wollten.“ Quelle
http://www.kreuz.net/article.679.html
13.02.2005 Hinrichtung durch Verhungernlassen von Terri Schiavo soll am 22. Februar beginnen - Seit Jahren kämpfen Menschenrechtler für das Leben der US-Amerikanerin Terri Schiavo. Der oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Florida verurteilte sie kürzlich zum Hungertod, weil sie sich angeblich in einem vegetativen Zustand befinde. Ist Terri ein Stück Gemüse? Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.658.html
12.02.2005 Die "Lösung" des Überalterungsproblems: Alte sollen ihren Tod selbst wollen - 1978 veröffentlichte der schwedische Schriftsteller Carl-Henning Wijkmark eine literarische Zukunftsvision zur Euthanasie "Der moderne Tod". "Inzwischen hat", so warnt der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger, "die Realität, wie das Beispiel der Niederlande zeigt, Wijkmarks Überlegungen weitgehend eingeholt." Enzensberger stellt daher in einem fast ganzseitigen Artikel der FAZ (13.01.2005, S.31) das Buch noch einmal vor. Die These Wijkmarks: Man muss die Alten dazu bringen, ihren eigenen Tod selbst zu wollen. Das wäre die billigste und eleganteste Lösung. Wijkmark 1978: "Die Bevölkerungspyramide sieht aus wie eine Zigarre, und wenn alles so weitergeht wie bis jetzt, wird sie die Form eines Pilzes annehmen. Die Kinder, deren wir durch die Abtreibungen beraubt werden, bekommen wir als unproduktive Alte an der Spitze der Pyramide dreifach wieder. (...) Wir (haben) eine Altenexplosion. Wir brauchen schnell mehr Tote, um es ganz brutal zu sagen. (...) Wir müssen die Probleme mit den Alten lösen, nicht gegen sie. (...) Vermittelt durch den Gemeinschaftsgeist, an dem wir arbeiten, erreicht die Botschaft so allmählich die Alten: 'Du hast Dein Leben gehabt, Du hast das Deine getan, wir anderen hoffen, Du bist zufrieden. Auf alle Fälle vielen Dank. Und solltest Du Deinerseits der Gesellschaft danken wollen für das, was sie für Dich getan hat, so weisst Du ja, was Du tun kannst. Nicht? O doch. Genau das. Es ist ganz einfach wie das Einschlafen nach einem langen Arbeitstag. Ruf die Sozialverwaltung an und lass Dich mit der Altenzentrale verbinden. Wir erwarten Dich, Du bist uns willkommen. Warte nicht zu lang." (a.a.O.)
12.02.2005 Britische 'Ethikerin' fordert alte Menschen zur Selbsttötung auf - Ganz ohne Satire sondern in allem Ernst legt die britische Medizinethikerin Baroness Mary Warnock, Mitglied des Oberhauses und in England als 'Philosopher Queen' bekannt, chronisch kranken alten Menschen nahe, ihrem Leben ein Ende zu setzen, bevor sie ihren Familien und der Gesellschaft zur Last fallen. Das bereichtete die englische 'Sunday Times'. Ein Pflegeheim wäre "eine schreckliche Verschwendung von Geld", mit dem die Erben Besseres anfangen könnten. Warnock bekennt unumwunden: "Ich schäme mich nicht offen zu sagen, dass manche Menschenleben mehr wert sind als andere." Warnock gilt als "Mutter" des britischen Embryonengesetzes, das menschliches Klonen ermöglichte. Mehr unter
http://www.euthanasia.com/baroness.html
12.02.2005 Politik kapituliert vor ‚grauenhaftem Geschehen’ der Spätabtreibung - Der deutsche Sozialwissenschaftler Spieker spricht vom „dunkelsten Kapitel des Rechtsstaates“. Ein Dauerskandal, der nicht nur Deutschland betrifft. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9699
11.02.2005 Neugeborenes in Florida aus Auto geworfen - und was es damit auf sich hatte - Verschiedene Nachrichtenagenturen meldeten heute, dass eine Frau in den USA ein Neugeborenes auf eine Polizeistation gebracht habe. Sie hätte beobachtet, wie aus dem vor ihr fahrenden Wagen, in dem sich ein junges Paar gestritten habe, plötzlich ein Baby geworfen worden sei und habe es gerettet. Nun hat sich herausgestellt - wie US-Polizeiberichte verlauten lassen - dass die edle Retterin die Geschichte erfunden hatte und sie selbst die Mutter des gesunden Jungen sei. Sie hatte ihre Schwangerschaft vor ihrer Familie geheimgehalten. Ersten Meldungen über die ungewöhnliche Story war eine grosse Sympathiewelle für den Jungen gefolgt, dem die Polizei für die Fahndung nach dem mutmasslichen jungen Paar den Namen "Johnny" gegeben hatte.
11.02.2005 Ganztagsschulen: Wenn die Schule die Familie ersetzt - Die Österreicher brüten derzeit über ihrem Bildungssystem. Die Schulreformdiskussion hat sich an den Ganztagsschulen festgebissen. Doch besorgte Eltern warnen: Die Erziehung der Kinder ist Sache der Eltern, nicht des Staates. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.655.html
10.02.2005 Meinungsfreiheit vor Abtreibungskliniken: Wiener Sozialisten setzen auf Repression - Die sozialistische Wiener Stadträtin Sonja Wehsely kündigt im Gespräch mit dem „Standard“ eine Verschärfung des sogenannten „Wegweiserechts“ an. Dadurch wollen die Sozialisten die Abtreibungsanstalten in der Stadt Wien abschotten und die öffentliche Diskussion abblocken. Das „Wegweiserecht“ oder „Betretungsverbot“ wurde ursprünglich zum Schutz von Frauen und Kindern gegen Gewalt in der Familie erlassen. Es erlaubt, gewalttätige Person aus einem geschützten Bereich zu verweisen. Dem Weggewiesenen ist es verboten, den Bereich innerhalb von zehn Tagen zu betreten. Was ursprünglich gegen die Gewalt an Frau und Kind gedacht war, soll jetzt die Tötung des Kindes und die Schändung der Mutter durch eine Abtreibung schützen. Als gewalttätig waren die friedlich demonstrierenden Lebensschützer nie aufgefallen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.650.html
10.02.2005 Wo bleibt der Protest der Frauen? - Ian Wilmut, der streitbare Erzeuger des geklonten Schafes „Dolly“, darf jetzt seine Experimente an Menschenembryos durchführen. Der gleiche Wilmut ist dazu ausersehen, Mitte März in Deutschland den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstädter-Preis 2005 zu erhalten. Die deutsche katholische Tageszeitung „Die Tagespost“ fragt in ihrer gestrigen Online-Ausgabe, wo der Protest bliebe. Müssten nicht die Frauenrechtlerinnen angesichts dieser Ehrung Sturm laufen, da ein Mann statt den Genen von Schafen nun das Erbgut von Frauen ausbeutet? „Wo bleibt der Protest von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gegen die Zweckentfremdung von Geldern ihres Ministeriums, mit denen die Zeugung und Tötung von Menschen im Ausland finanziert wird – etwas, worauf in Deutschland Gefängnis steht? Wo bleiben – sieht man von den üblichen Stimmen einmal ab – die Aufschreie der Politiker, die sich in Bundestag und Bundesrat mit überwältigender Mehrheit gegen jede Form des Klonens von Menschen ausgesprochen haben?“ Quelle:
http://www.kreuz.net/article.647.html
09.02.2005 Vom Schaffleisch zum Menschenfleisch - Gestern erhielt der Produzent des umstrittenen Klonschafes „Dolly“ Ian Wilmut die Erlaubnis, das gleiche mit Menschen zu machen. Er wird in Zukunft Menschen reproduzieren, um Grundlagen für die Entwicklung von Therapien für eine bestimmte Nervenkrankheit zu schaffen. Seine Klonmenschen werden ihm aber nicht aus der Hand fressen wie einst das vorschnell gealterte Klonschaf Dolly auf dem Bild links: Sechs Tage darf ein Klonkind auf Gottes Erde weilen. Dann geht es ihm an den Kragen. Heilen durch Töten. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.643.html
09.02.2005 "Abtreibung und Euthanasie sind Verbrechen!" - Auch eine schwanger gewordene Frau sitzen zu lassen, sei kein Kavaliersdelikt. Das schreibt der Salzburgers Erzbischof Dr. Alois Kothgasser im heurigen Fastenhirtenbrief, den er dem Thema "Leben" widmet. Zum Aschermittwoch 2005 der Link zum topaktuellen 15-seitigen Hirtenbrief unter
http://www.kirchen.net/upload/8756_Fasten-Hirtenbrief%202005.pdf ; Bericht unter
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=366337
08.02.2005 Schlagersängerin Michelle: 'Ich schäme mich sehr dafür' - In einem Interview bereut die bekannte Schlagersängerin ihre zügellose Vergangenheit und ihre Abtreibung nach einem One-Night-Stand. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9661
08.02.2005 Beerdigung statt Klinikmüll: Änderung des Bestattungsgesetzes in Bayern geplant - Eine Änderung des bayerischen Bestattungsgesetzes soll die Würde des Menschen nach seinem Tod besser im Gesetz festschreiben. Dies meldet der Münchner Merkur in der Online-Ausgabe vom 03. Februar. Dazu habe, die CSU-Landtagsabgeordnete Ingrid Fickler nach jahrelangen Vorarbeiten Korrekturen vorgestellt, die vor allem regeln sollen, wie mit Fehlgeburten und Föten aus Schwangerschaftsabbrüchen umgegangen wird. Bisher würden tot geborene Kinder unter einem Gewicht von 500 Gramm in Bayern meist zusammen mit dem Klinikmüll entsorgt. Eine eigene Bestattung sei bei Fehlgeburten zwar möglich, in der Praxis aber nicht immer üblich. Bei Abtreibungen sehe das Gesetz bisher gar keine Bestattung vor. Eine Frau, die etwa aus Gesundheitsgefahren einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen liess, habe bisher nicht bei einer Beerdigung um ihr Kind trauern können. "Es ist sehr hilfreich für Eltern, einen Ort zu haben, wo sie Abschied nehmen können", sagte Fickler laut dem Münchner Merkur. Deshalb sollen jetzt Kliniken und Ärzte verpflichtet werden, totgeborene Kinder unter der Gewichtsgrenze, Embryonen und Föten nicht mehr einfach zu beseitigen, sondern "zur Ruhe zu betten". Dies könne bei Beerdigungen passieren oder mittels Sammelbestattungen der Krankenhäuser. Ausserdem sollen die Ärzte zukünftig die Eltern über Bestattungsmöglichkeiten genauer informieren. "Es ist wichtig, wie mit dem menschlichen Leben nach dem Tod umgegangen wird", sagte Fickler der Zeitung zufolge. Sie selbst kenne Fälle, bei denen Eltern nach einer Frühgeburt oder Abtreibung gerne gewusst hätten, wie mit dem Kind umgegangen wurde. Die Krankenhäuser hätten darüber bislang schlecht informiert. Vorherige Versuche, das Bestattungsgesetz zu ändern, waren wegen Gegenstimmen von SPD und Buendnis90/Die Grünen gescheitert. Sie befürchten offenbar ein Wiederaufleben einer grundsätzlichen Debatte über die Personenrechte von Menschen vor ihrer Geburt. (Quelle: ALfA) Weitere Informationen unter
http://www.landtag.bayern.de/index_7284.jsp
08.02.2005 Fast zwei Monate nach der Geburt eines Buben hat eine Rumänin ein weiteres Kind bekommen. - Die 33-jährige Maricica Tescu habe aufgrund einer sehr seltenen Deformation zwei Gebärmütter, sagte der Direktor des Krankenhauses von Iasi im Nordosten des Landes, Mircea Onofriescu, gestern. Mehr unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,340726,00.html http://www.orf.at/index.html?url=http%3A//www.orf.at/ticker/172381.html%3Ftmp%3D4634
07.02.2005 Endlose Traurigkeit: Mütter beichten vor der Presse - Das französische Lebensschutz-Komitee „Dreissig Jahre sind genug!“ hat Berichte von Müttern gesammelt, die sich in der französischen Presse zu einer an ihnen durchgeführten Abtreibung geäussert haben.
- „Ich habe zweimal abgetrieben, und wünsche es keiner Frau, so etwas zu erleben. Das ist zu schmerzhaft.“ Nathalie, 35 Jahre, Komikerin. Quelle: Elle.
- „Ich nehme regelmässig die Pille, aber ab und zu vergesse ich sie. Ich habe dreimal abgetrieben und habe schmerzhafte psychologische Wunden davongetragen.“ Mathilde, 40 Jahre, Pianistin. Quelle: Elle.
- „Als ich das Spital verliess, war ich wacklig. Ich brauchte Zeit, um zu verstehen, was geschehen war. Ich habe die Starke gespielt. Doch dann brach ich in Tränen aus und weinte: ‚Mein Baby ist im Abfalleimer’.“ Leïla. Quelle: L’Humanité.
- „Es war für mich leichter, mich daran zu gewöhnen, schwanger zu sein als daran, es nach der Abtreibung nicht mehr zu sein. Nach der Abtreibung meines Kindes hatte ich den Eindruck, meine Entscheidung unter dem Einfluss von Panik getroffen zu haben.“ Natascha. Quelle: L’Humanité.
Weitere Erfahrungsberichte betroffener Frauen unterhttp://www.kreuz.net/article.634.html
07.02.2005 Neue US-Höchstrichter könnten Wende in Abtreibungsfrage bewirken - Laut Abtreibungsorganisation NARAL hatte US-Präsident Bush bei 200 Ernennungen nur zwei Richter ernannt, die die zur Zeit geltende Abtreibungsgesetzgebung unterstützen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9643
07.02.2005 Wie komme ich zu einer Kinderabtreibung? - Eine Beilage zur britischen Tageszeitung „The Times“ veröffentlichte in der letzten Ausgabe eine Befragung von 700 Lehrern zum Thema der Kinderabtreibung. Dabei gaben 69 Prozent der Lehrer an, dass sie es begrüssen, Kindern praktische Hinweise für die Durchführung einer Kinderabtreibung zu geben. Man wolle den Schülern konkret beibringen, wie sie an eine Abtreibung herankommen können. Einige Lehrer äusserten Bedenken. „In der Schule wird bereits massiv für die Abtreibung geworben. Man darf sich nicht wundern, wenn die Zahl der Kindstötungen im Mutterleib dramatisch ansteigt“, meinte eine Volksschullehrerin. Quellen:
http://www.kreuz.net/article.630.html
http://www.tes.co.uk/2068996
07.02.2005 Freie Bahn für Stammzellenforschung in der Schweiz: Gesetz tritt am 1. März in Kraft - In der Schweiz dürfen Wissenschaftler künftig aus "überzähligen" menschlichen Embryonen Stammzellen gewinnen und mit den Zellen forschen. Der Bundesrat hat am Mittwoch in Bern ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, das am 1. März in Kraft treten soll. Dies melden die „Yahoo! Nachrichten“ und die „RTL-News“ (Ausgaben vom 2. Februar) und geht aus einer Pressemitteilung des Eidgenössischen Departement des Innern, Schweiz, vom 02. Februar hervor. In einer Volksabstimmung hatten sich laut den beiden Medien Ende November 2004 mit mehr als 66 Prozent der Schweizer Wähler überraschend viele für das Gesetz ausgesprochen. Dem Eidgenössischen Departement des Innern zufolge erlaubt das Schweizer Stammzellenforschungsgesetz, unter präzisen Bedingungen aus "überzähligen menschlichen Embryonen" Stammzellen zu gewinnen und an diesen zu forschen. Die Erzeugung eines Embryos zu Forschungszwecken bleibe jedoch laut „Yahoo! Nachrichten“ verboten. Die Verordnung führe im Wesentlichen die bewilligungstechnischen Voraussetzungen dafür aus. Laufende Projekte müssen dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ab in Kraft treten des Gesetzes innerhalb von drei Monaten gemeldet werden, während neue Projekte das gesetzlich vorgeschriebene Bewilligungs- und Zustimmungsverfahren durchlaufen müssen. Weitere Infos: Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen, Übersicht des Bundesamt für Gesundheit, Bern, Schweiz
http://www.bag.admin.ch/embryonen/d/index.htm
07.02.2005 Aktuelle Lebensrechts-News: ALfA-Newsletter online abrufbar! - Wer über aktuelle Trends an der Lebensrechts-Front immer aktuell informiert sein will, kommt um die online-Newsletters der deutschen "Aktion Lebensrecht für Alle" (ALfA) nicht herum. Sie können übrigens kostenlos abonniert werden. Ab sofort sind nun alle Ausgaben auch online auf der ALfA-Website abrufbar. Zu finden in der Rubrik Presse/Publikationen oder direkt unter
http://www.alfa-ev.com/fr_presse.html
05.02.2005 146.000 Unterschriften gegen Spätabtreibungen in Deutschland - Der Präsident des deutschen Bundestages Wolfgang Thierse (SPD) hat gestern im Berliner Reichsgebäude 146.000 Unterschriften gegen die berüchtigte Spätabtreibung entgegengenommen. Dies berichtet die katholische Tageszeitung „Die Tagespost“ in ihrer heutigen Ausgabe. Der Bundestagspräsident warnte vor einer Ausblendung moralischer Aspekte beim Thema Spätabtreibungen. Derzeit würden solche Fragen nur noch ökonomisch bewertet. Die Debatte gehe weit über die Politik hinaus und müsse von der ganzen Gesellschaft geführt werden. Die Unterschriftenkampagne gegen die Tötung von Kindern in den letzten Wochen vor ihrer Geburt ging vom Katholikenrat des Bistums Speyer aus. Bisher haben sich die Kirchenzeitungen von 16 Bistümern, sowie andere katholische Verbände und Initiativen angeschlossen. Ein Antrag der Christdemokraten zur Spätabtreibung wird im März von den Bundestagsabgeordneten behandelt werden. Bis dahin werden weiterhin Unterschriften gesammelt. Walter Ramm von der Aktion Leben Deutschland kritisierte die Unterschriftenaktion. Initiativen, die sich allein gegen „Spätabtreibungen“ wendeten, würden den Eindruck erwecken, dass eine frühere Abtreibung eine „bessere“ sei. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=12641
02.02.2005 Gegen das Vergessen: Was der katholische Erzbischof der Genossin schrieb - Letztes Jahr schickte Dr. Alois Kothgasser, der Erzbischof von Salzburg, der sozialistischen Präsidentin der dortigen Lokalregierung einen persönlichen Brief. Das war die letzte öffentliche Anstrengung des Erzbischofs im Kampf gegen die drohende Einführung der Kinderabtreibung im Salzburger Landeskrankenhaus. Daraus ein Ausschnitt. Der Bischof schrieb: "Als der Gesetzgeber 1975 die Fristenlösung einführte, war es ihm offensichtlich sehr wohl bewusst, dass Abtreibung ein schweres Unrecht ist und deshalb dieser strafrechtliche Tatbestand nach wie vor im StGB als solcher aufscheint. Wenn schon jetzt nach 30 Jahren allzu oft zu hören ist, dass Abtreibung erlaubt wäre, um wie viel mehr wird in der Bevölkerung der Eindruck entstehen, daß Abtreibung ein ganz legaler Vorgang sei, wenn selbst in den Landeskrankenanstalten dieser Eingriff vorgenommen wird. Das Unrechtsbewusstsein der Öffentlichkeit wird also weiter schwinden. Wer einmal den Todeskampf eines ungeborenen Kindes bei einer Abtreibung in Bildern gesehen hat, wird verstehen, dass hier nicht „etwas“ beseitigt wird, sondern dass ein Mensch, auch wenn er noch nicht in allem voll entwickelt ist, getötet wird. Die Tötung eines ungeborenen Kindes ist aber immer schwerstes Unrecht. Dieses Bewusstsein dürfen wir nicht verlieren, ja es muss wieder neu geweckt werden. Mit Abtreibung wird den schwangeren Frauen in Not nicht jene Hilfe zuteil, die sie wirklich brauchen. Wird der Druck auf jene Frauen nicht noch grösser, wenn gleichsam von der öffentlichen Hand ein „einfacherer Einstieg“ zur Abtreibung angeboten wird? Die Humanität erfordert eine Hilfe, die eine wirkliche Perspektive für die Zukunft darstellt. Ich bin der festen Überzeugung, daß Abtreibung nicht nur in Hinblick auf das ungeborene Kind ein Übel darstellt, sondern dass auch die Frau letztlich die Leidtragende ist. Die persönlichen Zeugnisse von Frauen, die mir von ihrer Abtreibung (auch mehreren) berichtet haben, geben diesbezüglich erschütternde Einblicke." Das ganze Dokument im Wortlaut unter
http://www.kreuz.net/article.601.html
02.02.2005 Zwangsprostitution für deutsche Arbeitslose? - Seit 2002 gilt die Prostitution in Deutschland vor dem Gesetz nicht mehr als sittenwidrig. Aus diesem Grund könnten Arbeitslose von offizieller Stelle ins Rotlichtmilieu vermittelt werden. Nach Angaben der österreichischen Tageszeitung „Standard“ befürchtet die Hamburger Fachanwältin für Familien- und Sozialrecht, Mechthild Garweg, dass Frauen in Zukunft als Prostituierte arbeiten müssen, um eine Kürzung des Arbeitslosengeldes zu vermeiden. Mit über fünf Millionen statistisch gezählten Arbeitslosen hat Deutschland derzeit einen neuen Nachkriegsrekordwert erreicht. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.603.html
02.02.2005 ,Planned Parenthood’-Chefin geht - Gloria Feldt stand seit Jahren an der Spitze der weltweit grössten Abtreibungsorganisation, die unter anderem auf T-Shirts mit dem Slogan „Ich habe abgetrieben“ warb. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9604
30.01.2005 UNO-Bericht: Auch Entwicklungsländer von Bevölkerungsrückgang bedroht - Gemäss einer Studie der Vereinten Nationen über die Fruchtbarkeit sind die Geburtenraten in den Entwicklungsländern stark am Fallen. Frauen in diesen Ländern gebären inzwischen im Schnitt weniger als vier Kinder. Damit fiel die durchschnittliche Kinderzahl innerhalb von nur zwanzig Jahren von 5.9 Kindern in den 70er Jahren auf 3.9 in den 90er Jahren. In zwanzig Entwicklungsländern ist die Geburtenrate inzwischen unter die Marke gefallen, die für eine Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Bevölkerungszahlen notwendig wäre. Dieses Phänomen ist bedrohlich, weil es in sozial oft sehr schlecht abgesicherten Gebieten zu Überalterung und Verelendung der Bevölkerung führt. Der „Weltfruchtbarkeitsbericht“, der von der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen verfasst wurde, gibt an, dass eine „verbesserte Verhütung“ hinter dem Geburtenrückgang steht. „Zwischen 1970 und 2000 erlebte die Weltbevölkerung einen beachtlichen, noch nie dagewesenen Rückgang der Fruchtbarkeitsraten. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen Geburtenrückgang in den Entwicklungsländern zurückzuführen“, heisst es in der Studie. Den dramatischsten Bevölkerungseinbruch verzeichnet China. Aufgrund der staatlich erzwungenen Ein-Kind-Politik weist das Land in den letzten dreissig Jahren einen durchschnittlichen Rückgang von vier Kindern pro Frau auf. Der UNO-Bericht berichtet von einer „gewaltigen Zunahme“ in der Verwendung von Verhütungsmitteln. Besonders stark sei die Verwendung von Verhütungsmitteln in den Entwicklungsländern gestiegen, nämlich von 27% in den 70er Jahren auf 40% in den 90er Jahren. Sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern heiraten die Frauen später und verschieben das Kinderkriegen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.578.html
29.01.2005 „Roe gegen Wade“ - Umkehr: Musterklage gegen Grundsatzurteil zu Abtreibung - Die amerikanischen Lebensrechtlerinnen Norma McCorvey und Jane Cano, beide ehemalige Abtreibungsbefürworterinnen, haben in der vergangenen Woche das Grundsatzurteil zur Freigabe von Abtreibung von 1973 beim Obersten Gericht in Washington angefochten, das sie selbst durch eine Klage herbeigeführt hatten. Das berichtet „Die Tagespost“ in der Ausgabe vom 25. Januar. Die beiden Frauen hätten ihren Schritt mit persönlichen „neuen Einsichten“ über die Wirkung von Abtreibungen begründet. McCorvey hatte als 21-Jährige unter dem Pseudonym „Jane Roe“ in dem als „Roe gegen Wade“ bekannt gewordenen Prozess für das Recht auf Abtreibung geklagt. Die Mutter dreier Kinder habe nach eigenen Angaben selbst nie abgetrieben, habe aber jahrelang die Abtreibungslobby unterstützt und in einer Abtreibungsklinik gearbeitet. Der Kontakt mit Frauen, die unter den Folgen einer Abtreibung litten, habe ihre Haltung geändert. Sie liess sich 1995 in einer Baptistengemeinde taufen und trat 1998 in die katholische Kirche ein.
Vor Journalisten erklärte sie laut der Tagespost, sie habe jahrelang auf den Tag gewartet, das Urteil anfechten zu können und habe auch ihre ehemalige Mitstreiterin Sandra Cano für die Initiative gewonnen. Sie hoffe, dass Abtreibung bald nur noch eine schmerzliche Erinnerung sei und widme seit ihrer Umkehr ihre ganze Kraft ihrer Kampagne „Nie wieder Roe“. Nach Angaben ihres Anwalts Allan Parker, dem Präsident der texanischen „Justice Foundation“, wolle McCorvey der Zeitung zufolge vor Gericht geltend machen, dass die Fakten, auf deren Grundlage das Urteil von 1973 gefällt wurde, heute nicht mehr zuträfen. Man habe seinerzeit zu wenig über die Folgeschäden gewusst, die Abtreibung bei Frauen verursache. Auch sei die Frage nach dem Beginn menschlichen Lebens durch aktuelle Forschungen klar auf den Zeitpunkt der Empfängnis definierbar. McCorvey beabsichtige, dem Gericht die Berichte von mehr als tausend Frauen vorzulegen, die infolge einer Abtreibung schwere seelische Schäden erlitten hätten, so das Blatt weiter. Auf der Liste der betroffenen Frauen erscheine unter anderem der Name von Alveda King, einer Nichte des Menschenrechtlers Martin Luther King. Weitere Informationen: Webseite von „Roe No More Ministry“
http://www.roenomore.org/crossing_over/welcome.html
27.01.2005 Demonstrationsverbot vor Abtreibungsanstalten reicht Wiener Grünen nicht aus - Die Frauensprecherin der Wiener Grünen, Monika Vana, äusserte sich zum Vorhaben der sozialistischen Frauenstadträtin von Wien, Sonja Wehsely, die in Wien verbieten möchte, in der Nähe von Abtreibungsanstalten Personen anzusprechen oder eindeutige Gegenstände, etwa Plastik-Embryos, zu verteilen. Frau Vana bezweifelt, ob diese Beschränkungen der Bürgerrechte ausreichten. Sie seien jedenfalls, so Frau Vana, für die betroffenen Frauen ein wesentlicher Schritt vorwärts und eine längst notwendige Massnahme. Die Wiener Stadtregierung habe aus der Sicht der Grünen dem „Treiben radikaler Abtreibungsgegner“ viel zu lange untätig zugesehen. Neben einem generellen ungehinderten Zugang zu „Gesundheitseinrichtungen“ fordern die Wiener Grünen, die sich ansonsten angeblich für den Schutz der Natur einsetzen, dass es wie in Frankreich in allen öffentlichen Spitälern die Möglichkeit zur Zerstückelung und Absaugung von Kindern im Mutterleib gebe. Weitere grüne Forderungen sind: Tilgung der Abtreibung aus dem Strafrecht nach kanadischem Muster sowie die Übernahme von Verhütung und Abtreibung durch die Krankenversicherung. Mehr unter
http://diestandard.at/?url=/?id=1788920
27.01.2005 Philippinische Regierung sagt Nein zum Kondom als Mittel zur Familienplanung - Es sei kein geeignetes Mittel zur Geburtenregelung und zur Verringerung des Bevölkerungswachstums, erklärten Vertreter des Gesundheitsministeriums. Differenzierter sieht die Regierung dies bei der Aids-Bekämpfung, wo als dritte Priorität nach Abstinenz und ehelicher Treue auch Kondome eine Rolle spielen können (sogenannte ABC-Regel = Abstinence, Be true, Condoms). Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9543 oder in englisch unter
http://www.asianews.it/view.php?l=en&art=2410
26.01.2005 Gerichtsentscheid in Florida: Tod durch Verhungern - Nach jahrelangem Streit um das Leben von Terri Schiavo hat der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Florida ein Todesurteil gegen die hirngeschädigte Patientin ausgesprochen. Die junge Frau soll auf Verlangen ihres Noch-Ehemanns, der sich nicht um sie kümmert und längst mit einer anderen Frau zusammenlebt, verhungern, indem ihre Magensonde entfernt wird. Terris Eltern widersetzen sich dem Urteil, da ihre Tochter bei Besuchen auf sie reagiert. Letzten Montag lehnte der Oberste Gerichtshof von Florida eine Berufung von Gouverneur Jeb Bush ab, die im Zusammenhang mit dem Schicksal der seit 1990 im Halbkoma lebenden Frau steht. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.565.html
25.01.2005 Österreichischer Abtreibungsarzt wegen Kindstötung vor Gericht - Gestern musste sich ein österreichischer Abtreiber wegen der Tötung eines Kindes durch Abtreibung vor Gericht verantworten. Er trieb im letzten Oktober ein Kind im 6. Schwangerschaftsmonat ab. Jetzt drohen ihm bis fünf Jahre Gefängnis. Der angeklagte Abtreiber behauptete vor Gericht, er habe geglaubt, dass die junge Mutter erst im zweiten Monat schwanger sei. Der als Allgemeinmediziner ausgebildete Angeklagte besitzt eine lange Erfahrung als Abtreiber und zerstückelt und saugt Kinder seit bereits zehn Jahren ab. Auch führt er in seiner Praxis „kleinere gynäkologische Untersuchungen“ durch. Ein gerichtlich beeideter Sachverständiger widersprach der Behauptung. Sie sei nicht glaubwürdig; die Methode, die der Angeklagte verwendet habe, sei für die Abtreibung eines Kindes im Alter von zwei Monaten „völlig unüblich und atypisch“. Österreichische Lebensrechtler befürchten, dass der Prozess trotz eines zweifelsfreien Nachweises der Schuld mit einem Freispruch enden könnte. Die juridische und politische Verfilzung der Abtreiber sei so stark, dass sie vom österreichischen Gesetz wenig zu befürchten hätten. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.559.html
25.01.2005 Wiener Abtreibungspolitiker wollen jetzt auch die Bürgerrechte zerfetzen - Die Wiener Frauenstadträtin Wehsely kündigte an, dass die Stadt Wien die geforderte Bannmeile vor Abtreibungsanstalten ab April einführen werde. Österreichische Lebensrechtler sehen im Demonstrationsverbot einen Widerspruch zum Recht auf Meinungsfreiheit . Sie sind von den beabsichtigten Zwangsmassnahmen der städtischen Sozialisten nicht überrascht. Es sei eine alte sozialistische Taktik, die eigene Freiheit auf Kosten der Freiheit des anderen durchzusetzen und demokratische Rechte einzuschränken, sobald sie den eigenen Plänen im Wege stünden. Zuerst sei die Zerstückelung und Absaugung von Kindern aus dem Mutterleib als „privates Recht“ der Frau dargestellt worden. Jetzt versuchten die Sozialisten, mit Polizeigewalt eine Tempelmauer um ihre Heilige Kuh - die Kinderabtreibung – durchzusetzen. Besonders zynisch und bedrohlich sei, dass die Sozialisten dazu in rechtsbeugerischer Manier ein Gesetz heranzögen, das 1997 zum Schutz von Kindern eingeführt worden sei. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.562.html
25.01.2005 32 Jahre nach ,Roe v. Wade’ ist Lebensschutz stark wie nie - „Die Kultur wendet sich von der Abtreibung ab“, sagt eine Sprecherin der US-Bischöfe. „Immer mehr glauben, dass Kinder es verdienen, geboren zu werden, und dass Frauen Besseres verdienen als eine Abtreibung.“ Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9537
25.01.2005 Neue niederländische Debatte um Euthanasie - In den Niederlanden und in Belgien gibt es Stimmen, die aktive Sterbehilfe bei Minderjährigen zulassen wollen. Während viele Politiker vor einer Gesetzesrevision zurückschrecken, fordern niederländische Ärzte klare rechtliche Vorgaben. Gleichzeitig hat der Papst die Niederlande aufgefordert, das Euthanasie-Gesetz zu überdenken. Mehr unter
http://www.nzz.ch/2005/01/25/al/page-articleCJNDX.html
24.01.2005 Studie: Familie bleibt wichtigste Altersvorsorge - Die Familie bleibt einer Studie zufolge die wichtigste Altersvorsorge. "Der Familienpakt funktioniert", erklärte die deutsche Familienministerin Renate Schmidt letzte Woche in Berlin bei der Vorstellung einer Untersuchung. Die bisherige Diskussion über Generationengerechtigkeit sei zu stark ökonomisch orientiert gewesen, sagte die Familienministerin. Sie versuchte zu beruhigen: Die "Horrorvision" von der Belastung der jungen Generation durch die Alten gehe an der Realität vorbei. Die Studie des Hamburger "BAT Freizeit-Forschungsinstituts" befragte 2.000 Bundesbürger nach ihren Beziehungen zu den verschiedenen Generationen. Institutsleiter Horst Opaschowski zog eine durchweg positive Bilanz: Entgegen des von den Medien beschworenen Kriegs der Generationen sei die Familienbindung so stabil wie keine andere soziale Beziehung. Mehr unter
http://www.familyplatform.ch/agentur/mdgd060104.htm
24.01.2005 Eltern subventionieren Kinderlose und Alte - Nun liegen konkrete Zahlen vor, welche die Leistungen von Eltern gegenüber Kinderlosen zum Ausdruck bringen. Der Ökonom und Publizist Markus Schneider hat die verschiedenen Transfers innerhalb unseres Sozialsystems berechnet und kommt zu interessanten Zahlen und brisanten Schlüssen. In seinem neuen Buch "Idée Suisse" kommt Schneider auf einen Transfer von Eltern zu Kinderlosen von 20 Mia. Franken. Er rechnet dabei mit jährlichen Kosten von 12.000 Franken pro Kind. Wenn man die Kinderzulagen, Steuerabzüge und Subventionen für Kinderkrippen in Abzug bringt, bleiben immerhin noch stolze 13.000 Franken. Schneider betont dabei, dass Kinder die Rentenzahler von morgen seien, auch für die Kinderlosen. Noch spannender wird es, wenn Schneider auch die Transfers von Jung zu Alt rechnet. Via AHV-Beiträge und weitere soziale Leistungen bringt die jüngere Generation immerhin 33 Mia. Franken pro Jahr für die ältere auf. Eltern sind dabei sowohl an den Transfers für die Kinderlosen wie auch für diejenigen an die ältere Generation beteiligt. Im Vergleich dazu wirkt der Transfer der Reichen an die Armen geradezu bescheiden. Er beträgt laut Schneider jährlich 18.5 Mia. Franken. Schneider zieht aus den Zahlen zum Teil brisante Folgerungen: Er fordert zum einen den Verzicht von gut situierten älteren Leuten auf AHV-Renten. Denn diese Generation sei zum Teil sehr reich und brauche die Unterstützung der jüngeren Generation gar nicht. Schneider: "Noch keine Generation hat so wenige Kinder produziert wie die heutige und gleichzeitig so viel Geld verdient." Vor allem Paare ohne Kinder, die doppelt verdienen und damit eine doppelte Pensionskasse haben, seien auf die AHV gar nicht angewiesen. Sie könnten umgekehrt sogar etwas mehr für die Krankenkasse zahlen, denn auch via Krankenasse laufe die Umverteilung von Jung zu Alt. Schneider wagt auch den Satz, der vorderhand politisch noch nicht opportun ist: "Man sollte den Kinderlosen beibringen können, das sie nicht die gleichen Ansprüche haben dürfen wie Menschen, die Kinder grossgezogen haben."
Kommentar: Je länger die Politik diese eigentlich schon selbstverständliche Einsicht verdrängt, wird sich auch das demographische Problem weiter verschärfen. Es hilft nicht, dieses schön zu reden, wie es zum Teil respektable Medien tun. Die dabei gemeinhin vorgeschlagene Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die verstärkte Immigration können die Probleme, die aus dem mangelnden Nachwuchs entstehen, nur teilweise lösen. Gerade die Immigration schafft neue, insbesondere interkulturelle Spannungen. Die von solchen Meinungsmachern geäusserte Überzeugung, dass familienpolitische Massnahmen die Geburtenzahlen nicht beeinflussen können, wird durch die Wiederholung nicht wahrer. Sie wird schon eher zum Dogma.
Quelle:http://www.familyplatform.ch/agentur/mdgd040105.htm
24.01.2005 Umfrage: Mehrheit der US-Teenies wartet mit dem Sex - Der Glaube spielt dabei eine immer grössere Rolle - 42 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 16 verzichtet wegen ihrer religiösen Einstellung auf Sex. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9526
23.01.2005 Deutsche "Pro Familia" mit 100'000 Kinderabtreibungen pro Jahr - „Pro Familia“ ist die deutsche Filiale des berüchtigten US-amerikanischen Abtreibungsnetzwerks „Planned Parenthood“. In Deutschland unterhält „Pro Familia“ mehrere Abtreibungsanstalten. Im Jahre 1992 erklärte „Pro Familia“ in ihrer Zeitschrift, dass sie 77% aller Kinderabtreibungen in Deutschland durchführe. Das bedeutet, daß „Pro Familia“ jährlich ungefähr 100'000 getötete Kinder auf dem Gewissen hat. In einer Pressemitteilung hat die deutsche Lebensrechtsorganisation „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) die Kritik von „Pro Familia“ an der kürzlichen Predigt des deutschen Kardinals Meisner zurückgewiesen. Ihre Präsidentin, Dr. med. Claudia Kaminski, bezeichnet die Vorwürfe als „unverfroren“ und „unverschämt“. Es sei ein Skandal, dass „Pro Familia“ dem Kardinal Verachtung und Kriminalisierung von Frauen unterschiebe. Der wahre Skandal sei die Tötung der Kinder, nicht die Predigt des Kardinals, welche sich gegen diese wendet. „Abtreibung ist die Tötung eines wehrlosen und unschuldigen Menschen“, betont Frau Dr. Kaminski. „Pro Familia“ solle endlich zur Kenntnis nehmen, daß es in Deutschland kein Recht auf Abtreibung gibt. Weder die liberale deutsche Abtreibungsgesetzgebung noch die Urteile des Bundesverfassungsgerichts liessen einen solchen Schluss zu. Nicht die Ansichten des Erzbischofs von Köln, sondern jene von „Pro Familia“ stünden im Widerspruch zur deutschen Rechtsordnung. Man bedenke, dass rund die Hälfte der abgetriebenen Kinder Frauen sind. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.546.html
22.01.2005 US-Politik zeigt Wirkung: UNICEF könnte Abtreibungsideologie ablegen - Der radikale Pro-Abtreibung und UNICEF-Chef wird abgelöst und durch Ann Veneman ersetzt - Sie gilt als Bush-Vertraute und zitiert Mutter Teresa - Pro-Life-Gruppen sind vorsichtig optimistisch. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9508
20.01.2005 Superman sucht Supergirl - Selbstverständlich wollen wir Ehe und Familie. Sobald wir den perfekten, unübertrefflichen Partner gefunden haben, heiraten wir ihn. Vorausgesetzt freilich, er anerkennt uns selbst als perfekt und unübertrefflich. Selbstverständlich wollen wir Kinder. Am besten die süssen, kleinen aus der Fernsehwerbung, die man stundenweise abschalten kann. Die ärmsten Länder der Welt sind kinderreich; die reichsten mehr und mehr kinderlos. In Niger leistet sich eine Frau durchschnittlich acht Kinder, in Somalia sieben, in Mali, Malawi, Kongo, Jemen, Burkina Faso, Uganda, Angola und Afghanistan mehr als sechs. In Deutschland und Österreich leisten wir uns durchschnittlich 1,3. Wenn die wenigen Kinder von heute einmal gross sind, werden sie sich uns Alte sicher nicht mehr leisten können. Während Kinderlosigkeit das grösste gesellschaftliche und ökonomische Problem Europas wird, stellt Kinderreichtum das grösste individuelle Armutsrisiko für Europäer dar. Was wird einmal auf Europas Grabstein stehen? – „Sie starb an einer Überdosis Selbstverwirklichung. Doch in der Stunde der Not konnte sie den richtigen Partner nicht finden.“ Stephan Baier ist Autor des kürzlich erschienen Buches „kinderlos. Europa in der demographischen Falle" , MM Verlag, Aachen, ISBN 3-928272-16-0. Mehr im Artikel der Deutschen Tagespost unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=12421
19.01.2005 Die Gottlosen haben den Holocaust herbeigeführt - Ein Kommentar von Oberrabbiner Moishe Arye Friedman (Wien) zu den Aussagen von Kardinal Meisner über Abtreibung, Stalin und Hitler. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9485
18.01.2005 Nicht nur in China, auch in Indien: Mädchen werden häufiger abgetrieben! - Neue Fakten im indischen „Report on Religion Data“, der zum erstenmal überhaupt erstellt wurde, provozierten in der indischen Öffentlichkeit weniger heftige Reaktionen als andere Kontraste. Seit längerem weiss man, dass zuwenig Mädchen geboren werden. Im Zeitalter des Ultraschall-Tests, der das Geschlecht im ersten Schwangerschaftsdrittel erkennen lässt, führt die Minderbewertung von Mädchen vor allem bei Sikhs und bei Hindus zu massenhaften Abtreibungen, was auf die Bevölkerungsstatistik durchschlägt: Während bei den Christen auf 1000 Männer 1009 Frauen kommen, sind es bei den Buddhisten 953, bei den Muslimen 936, bei den Hindus 931 und bei den Sikhs bloss 893 (Durchschnitt 933). Noch dramatischer zeigt sich die Entwicklung im Absturz des Anteils der neugeborenen Mädchen: Die Sikhs weisen auf 1000 Knaben im Alter von 0-6 Jahren nur noch 786 Mädchen auf! Bei den Christen sind es 964 Mädchen, bei den Muslimen 950, bei den Buddhisten 942 und bei den Hindus 925. Das heisst, dass jeder 13. Hindu im nächsten Jahrzehnt in seinem angestammten Milieu keine Frau finden wird! Mehr Details unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152/21060/
18.01.2005 Deutschland: Zahl der unehelichen Kinder gestiegen - Seit der rechtlichen Gleichstellung von unehelichen Kindern in Deutschland heiraten immer weniger Eltern. In Ostdeutschland werden mehr als die Hälfte der Kinder unehelich geboren. Details unter
http://www.netzeitung.de/deutschland/321612.html
17.01.2005 Grüne Politikerin sieht in Kardinal Meisners Abtreibungs-Predigt positiven Anstoss zu "schmerzhafter Therapie" - Nach einer Stellungnahme der Bundesvorsitzenden der deutschen Grünen Claudia Roth würden die Worte von Kardinal Meisner Wunden aufreissen. Deutschland töte skrupellos seine eigene Nachkommenschaft und vernichte so seine Zukunft und sein Gewissen. Dieser Patient (= die deutsche Gesellschaft) bedürfe der Heilung „und dazu ist bisweilen eine schmerzhafte Therapie unumgänglich.“ Entdeckt unter
http://www.kreuz.net/article.516.html
17.01.2005 Meine persönlichen Erlebnisse mit der Abtreibung - „Vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir: Sie fühlen dumpf, dass Abtreibung falsch ist, aber Sie wissen nicht, warum Sie dagegen sind.“ Drei Dinge gaben Dr. med. Samuel Pfeifer, heute Chefarzt der Psychiatrischen Klinik Sonnenhalde in Riehen bei Basel, den Anstoss, seine Meinung zur Kinderabtreibung zu ändern: "Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo auch ich die Abtreibung als alleinige Angelegenheit der Frau sah, die sie mit ihrem Arzt und ihrem Gott aushandeln müsse. Als Christ kannte ich wohl die Aussagen der Bibel, aber als moderner Mediziner wollte ich flexibel und human sein. Drei Dinge gaben mir den Anstoss, meine Meinung zu ändern: Zum ersten las ich die psychiatrischen Gutachten (Situation in der Schweiz), die Frauen und Mädchen den Weg für den Eingriff ebneten - eine Sammlung von Halbwahrheiten und Übertreibungen. Drei Tränen genügen oft, um eine schwerste Depression zu diagnostizieren. Und dann erlebte ich, wie ein junger Gynäkologe weinend zusammenbrach und ausrief: 'Heute habe ich meine fünfzigste Abtreibung gemacht, und ich weiss, dass es Mord ist. Die Schuld lastet so schwer auf mir ...' Doch der Chef sagte zu seinem Assistenten: 'Wenn Sie nicht abtreiben wollen, müssen Sie sich eine andere Stelle suchen.' Eines Tages stand ich dann selbst im Operationssaal (OP) und sah bei einer Abtreibung zu. Die Saugcurette wurde eingeführt, die Vakuumpumpe angestellt. Langsam kletterte der Zeiger des Manometers höher. Plötzlich zerriss ein lautes gieriges Schlürfen die Stille des OP. Damals, als der mörderische Schlund des Saugrohrs das ungeborene Leben verschlang und schaumiges Blut, zerfetztes Gewebe und abgehackte Händchen ausspie, da wurde ich zum vehementen Abtreibungsgegner. Ich habe mich seither geweigert, auch nur eine Narkose für diesen Eingriff zu machen." Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.494.html
16.01.2004 Schweizer haben kein Herz für Schweizerinnen - Schweizer Männer heiraten immer häufiger ausländische Frauen, das weiss die Schweizer "Weltwoche" in ihrer jüngsten Ausgabe zu berichten. Fast jeder dritte Schweizer heiratet mittlerweile eine Ausländerin, mit steigender Tendenz. Was haben die Ausländerinnen, was einheimische Frauen nicht haben? Redaktorin Beatrice Schlags Fazit: Wenn Alleinsein der Preis der Emanzipation ist – dann gute Nacht. Ein Schlaglicht auf einen aktuellen Trend unter
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9795&CategoryID=66
16.01.2005 Will die UNO die Staaten auf Euthanasie verpflichten? - Diese Woche versammelt sich eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen, um eine internationale Konvention über ‚Menschen mit Invalidität’ auszuarbeiten. Dies berichteten katholische Online-Dienste in den USA. Eine Konvention ist im Gegensatz zur Deklaration für die Mitgliedstaaten bindend. Der vorliegende Entwurf der Konvention beinhaltet ein „Recht zu sterben“. Das Dokument spricht in seiner gegenwärtigen Fassung außerdem von einer „individuellen Autonomie“, welche die Freiheit einschließt, „seine eigenen Entscheidungen unabhängig von anderen Personen zu treffen“. Lebensschützer in den USA sehen in solchen Formulierungen einen Blankoscheck. Derartige Formulierungen seien Öl im Feuer der Euthanasielobby und würden für die Mitgliedstaaten der UNO zu einem Bumerang werden. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.509.html
16.01.2005 Keine Zwangsabtreibung für neunjährige chilenische Mutter - Ein neunjähriges Mädchen wurde vor rund sieben Monaten in der chilenischen Hauptstadt Santiago vergewaltigt. Nach diesem Verbrechen erwartet sie ein Kind. Insgesamt bemühten sich sieben NGOs, bei der Regierung Chiles eine Spätabtreibung des zwei Monate vor seiner Geburt stehenden Kindes durchzusetzen. NGO steht für „Nichtregierungsorganisation“. Eine NGO ist eine Aktionsgruppe, die unabhängig von Regierungen oder staatlichen Stellen organisiert ist. Die NGOs verlangten für die junge Mutter eine sogenannte „therapeutische Abtreibung“. Die Begründung lautete, dass man die Mutter im Kindesalter durch die Tötung ihres Kindes vor lebensbedrohlichen Risiken „schützen“ wolle. Vergangenen Freitag wies der Gesundheitsminister von Chile, Pedro Garcia, die Forderungen der NGOs mutig zurück. Das berichtete der amerikanische Nachrichtendienst „CWNews“. Minister Garcia unterstrich, dass er um das Mädchen sehr besorgt sei. Jedoch habe es das ungeborene Kind nicht verdient, umgebracht zu werden. Es sei an den Umstände seiner Zeugung unschuldig. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.509.html
13.01.2005 Abtreibungsfreie Tage in Ungarn - Die ungarische Lebensschutzorganisation, „Allianz Alpha“ organisierte am 28. Dezember zum Festtag der Unschuldigen Kinder in Budapest einen grossen Marsch gegen die Kinderabtreibung. Die Demonstranten zogen von der St. Elisabethkirche zum Spital „Sandor Peterffy“. Als Reaktion auf die Manifestation gab Dr. Peter Krasznai, der Leiter der Gynäkologie in diesem Spital, bekannt, dass in seinem Spital an den „nationalen Lebensschutztagen“ keine Kinder mehr abgetrieben werden sollen. Die Ankündigung des Arztes betrifft den 28. Dezember, den 25. März und den 1. Juni, der internationale Tag des Lebens. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.493.html
12.01.2005 Deutsche Familienpolitik: Es fehlen nicht Krippenplätze, sondern 'geeignete Partner'! - Das Fehlen eines geeigneten Partners, die Zufriedenheit mit einem Leben ohne Kinder, höhere Lebenshaltungskosten und die Sorge um den Arbeitsplatz sind die wichtigsten Motive, warum sich immer mehr Frauen und Männer in Deutschland gegen die Gründung einer Familie entscheiden. Fehlende Betreuungsmöglichkeiten spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle bei der Entscheidung, ohne Kinder zu leben. Das berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Nun stellt sich die grosse Frage, was 'geeignete Partner' sind, und welche Eigenschaften gefördert werden müssten, um taugliche künftige Eltern heranzubilden. Wie in vielen Bereichen wird auch hier am einfachsten das am eigenen Leib erfahrene Vorbild 'Lust oder Unlust auf Familie' machen. Aber auch die öffentliche Schule wird sich z.B. bezüglich Sexual- und Lebenskunde selbstkritisch fragen müssen, ob ihr Unterricht nicht einen umfassenderen Ansatz benötigen würde. Wird der Hauptakzent nicht noch immer auf technische Verhütung im Rahmen einer Philosophie nach der Art "Tu was Dir und Deinem Freund gefällt, solange es Euch beiden Spass macht und kein Baby die Folge ist" gelegt? Wer von all den staatlich geförderten Lebenskundlern und Sexualpädagoginnen traut sich, vor ihren SchülerInnen offensiv für die klassische verheiratete Familie von Mann, Frau und mehreren Kindern einzustehen? Geht der Trend doch dahin, gleichgeschlechtliche Partnerschaften als "gleichwertige" Lebensmodelle auch ja nicht zu diskriminieren! Mehr und mehr gewinnt die Einsicht wieder Raum, dass die technisch möglich gemachte Trennung von Sexualität und Fortpflanzung für das Fortbestehen unserer Kultur doch nicht das 'Ei des Kolumbus' war. - Ach ja, davor hatte doch vor vielen Jahrzehnten der 'ewiggestrige' Papst Paul VI. in seiner 'Pillenenzyklika' gewarnt! Ob nicht die damaligen Propheten einer falsch verstandenen 'befreiten' Sexualität von damals wie Alfred Kinsey, Wilhelm Reich & Co. doch mehr von allen guten Geistern verlassen waren als der zölibatäre Verfasser von 'Humanae vitae'? Mehr unter
FAZ.NET: "Kinderlosigkeit - Es fehlt der Partner"
12.01.2005 Eric Clapton schreibt nicht nur Songs, er denkt auch über den Sinn von Sex nach - Der Erfolgsmusiker kommt nach langen Jahren zum folgenden bemerkenswerten Schluss:
“Es klingt seltsam wenn ich das sage, aber ich bin je länger je mehr zur Idee zurückgekommen, dass Sex wirklich zur Fortpflanzung gedacht ist.” (Quelle: You! Magazine 8/95)
Eric Patrick Clapton, geboren am 30. März 1945 in der englischen Grafschaft Surrey, wuchs bei seinen Grosseltern auf. Seine Begeisterung für amerikanischen Blues und farbige Künstler beeinflussten ihn und seine Musik stark. Nach verschiedenen Hits wuchs der Erfolgsdruck enorm. Nachdem ein Album floppte verfiel Clapton dem Heroin. Durch Unterstützung seiner damaligen Freundin schaffte er 1973 ein Comeback.1974 war es die Alkoholsucht, die 13 Jahre lang anhielt und seine Arbeit behinderte. 1981 begann er mit einer Entziehungskur, nachdem er zum Schluss so pleite war, dass er beinahe seine Gitarren verkaufen musste. Die Sucht war besiegt, doch harte Schicksalsschläge sollten folgen. Drei gute Freunde starben bei einem Hubschrauberabsturz, und nicht einmal ein knappes Jahr später stand Clapton kurz vor einem Rückfall, als sein Sohn Conor bei einem Sturz aus dem 53. Stock eines New Yorker Hochhauses ums Leben kam. Seine Trauer verarbeitete er im Song "Tears in Heaven". 1992 auf der Werkschau "Unplugged" veröffentlicht, wurde das Lied zu einem Megaerfolg. Gezeichnet durch die eigenen Suchterfahrungen eröffnete er 1998 auf der karibischen Insel Antigua die Drogenklinik "Crossroads" für einheimische und fremden Süchtige. Aus jenem Jahr stammt Claptons bisher letztes Werk "Pilgrim".
10.01.2005 Zu neugierig, um im Koma zu sein - Frau Terri Schiavo erlitt vor Jahren bei einem körperlichen Zusammenbruch einen schweren Hirnschaden (Wir berichteten). Seitdem muss sie künstlich ernährt werden. Ihr Ehemann und Rechtsvertreter möchte sie verhungern lassen. Die Eltern von Terri widersetzen sich ihm vor Gericht. Eine Rechtsanwältin, welche die Patientin kürzlich besuchte, war über die junge Frau mehr als erstaunt. Die US-Amerikanerin Terri Schiavo zeigt sich, entgegen den Behauptungen ihres Ehemanns, neugierig, kommunikativ und lebendig. Eine überraschte Rechtsanwältin berichtet über ihren Besuch bei Frau Schiavo am Weihnachtsabend. Bisher hat Frau Schiavo überlebt, weil sie über eine Magensonde künstlich ernährt wird. Auf andere lebensrettende Maßnahmen ist sie nicht angewiesen. Ihr Ehemann, Michael Schiavo, möchte „das Leiden von Terri abkürzen” und sie verhungern lassen. Schon lange lebt er mit einer anderen Frau im Konkubinat und hat mit dieser Kinder gezeugt. Aber nach US-amerikanischem Recht ist er immer noch der Rechtsvertreter seiner bettlägerigen Frau. Gegenwärtig streiten die Eltern von Frau Schiavo, Robert und Mary Schindler, vor dem Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates Florida. Sie wollen verhindern, daß die Magensonde, die ihre Tochter ernährt, herausgenommen und Terri dem Hungertod überlassen wird.
Am vergangenen Weihnachtstag wurde Frau Schiavo von Dr. Barbara Weller besucht. Frau Weller ist eine der Rechtsanwälte, die für Terri Schiavo arbeiten. Dr. Weller sah Frau Schiavo zum ersten Mal. Frau Dr. Weller erzählt: "Vergangene Weihnachten besuchte ich Terri Schiavo mit ihren Eltern, ihrer Schwester und ihrer Nichte. Wir waren etwa 45 Minuten bei ihr. Es war um die Mittagszeit. Als ich mich entschloss, Terri zu besuchen, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich rechnete damit, dass die Familie aus Liebe zu ihrer Tochter und Schwester Dinge in die Reaktionen der Patientin hineininterpretieren würde, die andere Menschen nicht so deuten könnten. Die Medien und der entfremdete Ehemann erklären, dass sich Terri in einem komatösen Zustand befindet. Sie behaupten, daß ihre Handlungen plan- und sinnlos seien. Ich bin selbst Mutter und Grossmutter und ich kann mir gut vorstellen, daß Eltern sich ein bestimmtes Verhalten einbilden, das in Wahrheit nicht existiert. Ich war darum fest entschlossen, meinen Besuch so objektiv wie möglich zu bewerten und nicht enttäuscht zu sein, ganz gleich, was ich sehen oder erfahren würde. Umsomehr war ich über das, was ich sah, überrascht, nachdem ich das kleine Zimmer von Terri betreten hatte. Terri lebt im ersten Stock des Hauses und hat eine schöne Aussicht auf die Gartenanlage des Heimes. Nachdem ich in den Raum eingetreten war, hatte ich das Gefühl, daß Terri sehr koordiniert und bewusst handelte. Ich hatte sogar den Eindruck, daß sie angesichts der Präsenz von Fremden in ihrem Zimmer ausgesprochen neugierig war. Terris Familie trat auf sie zu, um sie zu begrüssen. Kaum hörte Terri die Stimme ihrer Mutter, neigte sie den Kopf in jene Richtung. Es war mir klar, daß sie die Stimmen im Raum erkannte. Als ihre Mutter zu reden begann, änderte sich Terris Verhalten vollständig. Ich erwartete ein starres, gelblich-graues Gesicht. Als ich auf Terri zuging, um sie zu grüssen, bemerkte ich entgegen meiner Erwartung, wie schön sie war. Ich war berührt zu sehen, daß Terri mit den verschiedenen Familienmitgliedern unterschiedlich kommunizierte. Niemals hätte ich gedacht, daß sie so aktiv, neugierig und koordiniert handeln würde. Sie betrachtete die Leute sehr genau und trat mit ihnen in Kontakt. Meiner Meinung nach, ist Frau Schiavo nicht im Koma, nicht einmal annähernd. Als ich Terri sah, dachte ich mir, dass sie das Weihnachtsfest nicht in ihrem Zimmer, sondern am Weihnachtstisch mit ihrer Familie verbringen sollte. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.476.html
10.01.2005 Mexikanerin Yeni mit schwachen Nerven, doch auch dem Arzt wurde übel. - Da sie als klinische Assistentin keine Stelle fand, entschloss sich Yeni, in einer Abtreibungsanstalt zu arbeiten. Sie berichtet: "Der Arzt, der bei uns Abtreibungen durchführt, ist sehr alt. Er ist 84 und verwendet ziemlich veralterte Abtreibungsmethoden. Zuerst rückt er einen Spiegel zurecht. Dann misst er die Tiefe des Uterus. Als nächstes öffnet er den Mutterhals mit einer Dehnsonde. Danach führt er ein kleines Stäbchen ein, an dem ein scharfer Ring befestigt ist. Viele Frauen haben dabei grosse Schmerzen. Wenn das Baby kleiner als drei Monate alt ist, wird es komplett zerrissen. Der Doktor führt ein Werkzeug ein, das einem Strohhalm gleicht. Die äussere Öffnung des Strohhalms wird an ein Vakuum angeschlossen. Danach saugt er die abgetrennten Teile ab. Alles was abgesaugt wird, kommt in ein Gefäss. Man sieht Blut, kleine Stücke und Körperteile. Es sieht aus wie zerkautes Fleisch. Das Kind kommt in Stücken heraus.Wenn die abzutreibenden Kinder schon grösser, das heißt, ungefähr 12 Wochen alt sind, holt sie der Doktor mit einer Zange heraus. Er entfernt das Baby Stück für Stück. Der Abtreiber kontrolliert jeden Teil und legt ihn auf ein Tablett. Sobald der Eingriff beendet ist, muss man das Blut, das sich auf dem Tablett gesammelt hat, ablassen, um die Körperteile vom Blut zu trennen. Alle Körperteile kommen in ein eigenes Gefäss. Es ist beeindruckend, wie fein strukturiert die abgetriebenen Kinder sind. Man kann kaum glauben, was man sieht. Perfekte kleine Hände, kleiner als die einer Barbiepuppe. Man sieht Gedärme, winzige Rippen, kleine Kindergesichter und ihre winzigen zerquetschten Köpfe. Anhand der Körperteile erkennt man, ob das Baby ein Mädchen oder ein Junge war. Ich habe drei Föten gesehen, die bei der Abtreibung aus dem Mutterleib herauskamen, ohne vorher zerrissen zu werden. Plötzlich sah ich, wie sich eine kleine Hand aus dem Uterus streckte. Die Hand bewegte sich. Noch eindrucksvoller war, als ein Kleinkind atmend zur Welt kam. Damals wurde auch dem Arzt übel." Quelle:
http://www.kreuz.net/article.474.html
10.01.2005 Sie ist Krankenschwester und assistierte bei Abtreibungen. Heute kämpft sie für das Leben! - Wie die Krankenschwester Brenda Pratt Shafer zur Lebensrechtlerin wurde. Sie schreibt auf ihrer Homepage: "Als eine im Staat Ohio registrierte Krankenschwester habe ich viele Tote gesehen - Autounfälle, Schussverletzungen usw. Aber nie in all meinen zwanzig Jahren als Krankenschwester assistierte ich bei etwas, was zwischen dem 28. und dem 30. September 1993 geschah. Ich war im Kimberly Quality Care beschäftigt, einer Krankenschwester-Agentur in Dayton, Ohio, und ich wurde angefragt, eine Arbeit im Women's Medical Center in Dayton zu übernehmen. Weil ich persönlich überzeugt war "ausgesprochen pro-choice" zu sein, akzeptierte ich die Arbeit. Was ich die folgenden wenigen Tage sah hat sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt. Am ersten Tag assistierte ich bei einigen Abtreibungen im ersten Drittel der Schwangerschaft. Ich erinnere mich an ein 15-jähriges Mädchen, das seine dritte Abtreibung hatte. Am zweiten Tag assistierte ich bei Abtreibungen, die im zweiten Drittel durchgeführt wurden. Man nannte sie "D & E" ("dilation and evacuation" = Zerteilung und Absaugung). Schon an den ersten zwei Tagen führten wir Skalpelle ein, um den Nacken der Kinder zu zerschneiden bei Frauen, die für eine Partial-Birth-Abortion (Teilgeburtsabtreibung) vorbereitet wurden. Diese finden nach der zwanzigsten Schwangerschaftswoche statt. Am dritten Tag war ich für drei Partial-Birth-Prozeduren zur Hand. Ich erinnere mich an eine Abtreibung im Detail, die Mutter war im sechsten Monat schwanger, und der Herzschlag des Babies war klar auf dem Ultraschall-Bildschirm sichtbar. Der Arzt führte die Zange ein, packte die Beine des Kindes und zog sie in den Geburtskanal. Dann holte er Körper und Arme des Kindes heraus, alles ausser dem Kopf. Die kleinen Finger des Babies wollten greifen und die Füsse strampelten. Dann stiess der Arzt seine Schere durch den Hinterkopf des Kindes, und die Arme bewegten sich ruckartig zurück, ein Reflex, wie es Babies tun, wenn sie glauben hinzufallen. Der Doktor öffnete die Schere, um ein Loch in die Schädelbasis zu graben. Er steckte ein kräftiges Absaugrohr in die Öffnung und saugte die Hirnmasse des Babies ab. Jetzt war das Kind komplett schlaff. Ich erinnere mich: Das Gesicht des Babys war das eines Engels, das perfekteste, das ich je gesehen hatte." - Die Arbeit der Lebensrechtsbewegung zeigt Früchte: Erstmals seit 1973 geht die Zahl der Abtreibungen in den USA zurück. Brenda Pratt Shafer's Homepage (in Englisch) unter
http://www.whatthenursesaw.com/mystory.htm ; Deutschsprachige Zusammenfassung unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9404
10.01.2005 Erfolgssängerin Rebecca St. James gönnt es sich, auf den 'Richtigen' zu warten - Ihre Musik, die schon durch einen Grammy-Award ausgezeichnet wurde, ist rockig, aber auch balladenhaft. Und noch etwas: Die schöne, in Australien geborene und in den USA lebende Rebecca St. James verfolgt nach eigenem Bekunden das Ziel, Jugendliche zu einem Leben mit Gott zu motivieren. Frage von 'livenet.ch': "Du wartest immer noch auf den richtigen Ehemann. Ist noch niemand in Sicht?" Rebecca St. James: "Nein noch nicht, ich habe noch keine Ahnung wen Gott mir zur Seite stellen wird. Ich bin also selber gespannt wer das sein wird. Ich werde treu auf ihn warten. Oberflächliche Affären kommen für mich nicht in Frage. Mein Gatte sollte auf derselben Glaubensbasis sein wie ich. Auf den Richtigen zu warten lohnt sich jedenfalls, denn das segnet Jesus auch. Und denen, die gestolpert sind sage ich dass es nie zu spät ist, sich Fehltritte vergeben zu lassen und ein neues Leben in Keuschheit zu beginnen." Mehr unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/158/20856/#0
08.01.2005 Folgen der Konflikte in Afrika fordern mehr Opfer als Tsunami - Die Flutkatastrophe im Indischen Ozean hat eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ausgelöst. Dabei stehen vor allem Thailand und Sri Lanka im Brennpunkt. Doch geht dabei vergessen, dass sich gleichzeitig auf dem afrikanischen Kontinent menschliche Tragödien abspielen, die allein im Kongo-Kinshasa in den letzten paar Monaten mehr Opfer gefordert haben als der Tsunami in Asien. Mehr unter
http://www.kath.ch/aktuell_detail.php?meid=36411
08.01.2005 Kardinal Meisners Predigt verkürzt zitiert: Holocaust und Massenabtreibung sind beide nicht zu verharmlosen - Stellungnahme des Presseamtes des Erzbistums Köln zur Kritik an der Dreikönigspredigt von Kardinal Meisner - Trotzdem attackiert "Kirche von unten" Meisner und möchte sogar eine Reaktion der Bischofskonferenz und des Vatikans. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9398
08.01.2005 Vielleicht hat die Kirche doch Recht? - Deutschland. Nach einem Bericht der „Hamburger Morgenpost“ verglich der evangelische Pastor der St.-Michaelis-Kirche in Hamburg, Christian Rüss, in einer Andacht am vergangenen Mittwoch die Kinder, die in der südostasiatischen Flutwelle starben oder zu Waisen wurden, mit den Opfern der Kinderabtreibung: „Menschen fragen, wie Gott diese Flut zulassen konnte“, so Pastor Rüss während der Andacht, „aber vielleicht hat die katholische Kirche Recht, wenn sie sagt: ‚Was beschwert ihr euch?’ Denn bei uns werden jedes Jahr 200.000 Kinder abgetrieben.“ Deutschland könne sich daher nicht als besonders kinderfreundlich hinstellen. „Wie kann man Gott anklagen und gleichzeitig, wenn man selbst die Macht hat, Leben zu erhalten, sich gegen dieses Leben entscheiden?“ Entdeckt unter
http://www.kreuz.net/article.467.html
08.01.2005 Makaberer Aufruf: Spenden für die Abtreibung der Überlebenden! - Ein makaberer Spendenaufruf für Südostasien ist vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen „UNFPA“ (United Nations Populations Division) ausgegangen. Die „UNFPA“ bat am 6. Januar willige Spender um die milde Gabe von umgerechnet 21 Millionen Euro für die schwergeprüften Katastrophengebiete Südostasiens. Das Geld werde für den „Wiederaufbau der Fortpflanzungs-Gesundheitsdienste“ benötigt. US-amerikanische Lebensschutzorganisationen stellten klar, daß hier Geld für Kondome, frühabtreibende Präparate und mobile Abtreibungsstationen gesammelt wird. Entdeckt unter
http://www.kreuz.net/article.467.html
08.01.2005 Die Abtreibung schlachtet in China vor allem Mädchen - Die gezielte Abtreibung von Mädchen soll in China unter Strafe gestellt werden, um das gegenwärtige fatale Ungleichgewicht der Geschlechter zu korrigieren. Eine Kommission werde damit beginnen, eine Änderung des Strafgesetzes zu erarbeiten. Mit ihrem Vorstoss will die Regierung in Peking bis zum Jahr 2010 die Geschlechterverteilung in China wieder ausgleichen. Die gezielte Abtreibung von Mädchen ist in China zwar bereits verboten, wird aber nicht bestraft. 100 neugeborenen Mädchen stehen in China nach offiziellen Angaben 119 Buben gegenüber. Dieses schon seit Jahrzehnten bestehende Ungleichgewicht hat im Land bereits zu Frauenhandel und einem Ausufern der Prostitution geführt. Entdeckt unter
http://www.kreuz.net/article.467.html
08.01.2005 'Bieten Schröder gerne kostenlosen Nachhilfeunterricht in Mathe an' - ALfA: Teenager werden häufiger schwanger und treiben immer öfter ab. Doch der deutschen Bundesregierung fehlt jegliches Problembewusstsein. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9392
08.01.2005 Christdemokratische Beschwichtigungstaktik in Salzburg? - Das christdemokratische Mitglied des Salzburger Landtages, Doraja Eberle, hat der blutigen Kinderabtreibung in Salzburg de facto zugestimmt. Nur die Beratung der abtreibungswilligen Mütter will sie angeblich nicht der Abtreibungslobby überlassen. Mehr unter
http://www.kreuz.net/article.465.html
07.01.2005 Ob Person oder nicht – das hängt vom Gesetz ab
„In den Augen des Gesetzes ist der Sklave keine Person.“ Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Virginia (USA), 1858.
„Ein Indianer ist keine Person im Sinne der Verfassung.“ George Canfield, Rückblick auf US-amerikanische Gesetze, 1881.
„Das juristische Wort ‚Person‘ schliesst in diesem Sachverhalt die Frauen nicht ein.“ Britische Rechtsfälle, 1909.
„Das Reichsgericht selbst lehnte es ab, die Juden als ‚Personen‘ im gesetzlichen Sinn anzuerkennen.“ Entscheidung des Deutschen Obersten Gerichtshofs, 1936.
2005: In verschiedenen europäischen Ländern wird dem ungeborenen Kind das 'Personsein' abgesprochen, ausser - paradoxerweise - im Erbrecht. In Österreich darf das ungeborene Kind nach §97 des österreichischen Strafgesetzbuches seit 1975 straffrei durch die Abtreibung getötet werden.Dr. sc. nat. ETH Antoine Suarez, Schweizerische Gesellschaft für Bioethik, in der Sendung Arena des Schweizer Fernsehens DRS vom 12.11.2004 zum Ende 2004 angenommenen Schweizer Stammzellenforschungsgesetz: "Hier geht es um die Frage, ist der Embryo ein Mensch, ist der Embryo eine Person, das ist die zentrale Frage, die wir beantworten können. (...) Er ist in biologischem Sinne ein Mensch. (...) Das Gesetz trennt Personsein und Menschsein und spricht einer Personengruppe das Recht auf Leben ab. Ich möchte Herrn (Bundesrat) Couchepin sagen: Solche Ideen sind in der Geschichte nicht neu und sind sehr gefährlich. Sie haben immer zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit geführt. " Quellen:
http://www.kreuz.net/article.458.html
http://www.sfdrs.ch/system/frames/highlights/arena/index.php
06.01.2005 Alarmierend: Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern in Deutschland nimmt zu - Die offizielle Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern nimmt zu. Im Zeitraum zwischen 1996 und 2003 haben sich 7645 junge Frauen unter 18 Jahren zu einer Abtreibung entschlossen. Die Entwicklung zeigt, dass mit flächendeckender technischer Aufklärung kaum etwas gewonnen wurde. Gefragt sind vielmehr neue Ansätze, die Jugendlichen den Wert des "Wartenkönnens" und des Verzichts aus Liebe vermitteln. Mehr unter
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/6043/artid/3613660/disableLeft/compact/title/Ticker
06.01.2005 Dr. Stojan Adasevic - Ein Abtreibungsarzt klärt auf - Ein serbischer Arzt, verantwortlich für die Tötung von mehr als 48'000 Ungeborenen, mit neuen Perspektiven! Zwischen 48'00 und 62'000 ungeborene Kinder hat Dr. Stojan Adasevic getötet. Wie viele es genau sind, weiss der inzwischen 71-jährige serbische Abtreibungsarzt nicht mehr. Er habe nach dem Mott "Übung macht den Meister" gearbeitet, erzählt er, sein trauriger Rekord liege bei 35 vorgeburtlichen Kindstötungen am Tag. 26 Jahre lang hat er in einer Klinik in Belgrad praktiziert und war lange Zeit davon überzeugt, dass es wahr ist, was seine Professoren ihm beigebracht hatten. Nämlich, dass sich eine Abtreibung und die Entfernung des Blinddarms kaum unterscheiden - nur das zu entfernende Gewebe sei eben ein anderes. Ungewöhnlich ist die Geschichte, die zu seiner Gesinnungsänderung führt. Mehr unter
Dr. Stojan Adasevic - Ein Abtreibungsarzt klärt auf
06.01.2005 Handys beeinflussen Gehirnaktivität - Forscher der Universität Zürich konnten zusammen mit Kollegen von IT’IS (Foundation for Research on Information Technologies in Society, Zurich) nachweisen, dass eine 30-minütige Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern wie sie von GSM Mobiltelefonen ausgesendet werden, die Gehirnaktivität verändert. Am 9. Dezember 2002 wurde die Studie im Journal of Sleep Research vorgestellt. PD Dr. Peter Achermann vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich und Mitautor der Studie berichtete gleichentags auf unipublic über die Ergebnisse berichten. (2.12.2002) Presseinformation - Embargo aufgehoben! (PDF-Datei: 70 KB)
Weitere Informationen: «Effects of pulsed high-frequency electromagnetic fields on sleep» Quelle:http://www.mediadesk.unizh.ch/2002/
05.01.2005 Schweiz als fragwürdiges Vorbild für deutsche Embryonenkiller - Nach dem Schweizer Votum für Forschung mit embryonalen menschlichen Stammzellen will in Deutschland die FDP auch die deutsche Rechtslage lockern. Das deutsche Embryonenschutzgesetz solle so geändert werden, dass Forschung an Stammzellen aus so genannten überzähligen Embryonen erlaubt wird. Zudem solle die Stichtagsregelung des Stammzellengesetzes abgeschafft werden, da sie deutsche Forscher behindere. Auch die forschungspolitische Sprecherin der CDU Katharina Reiche hat eine Lockerung der gesetzlichen Vorgaben für Stammzellforschung gefordert. (Vgl. KNA, 29. u. 30.11.04.)
05.01.2005 Die Möglichkeiten der Gehirnkontrolle wachsen schnell, auch jene des Missbrauchs - "Die Wissenschaft ist längst dabei, das Rüstzeug zu schaffen, mit dem unsere Gehirne beherrscht, kontrolliert, manipuliert werden können." Davor warnen die Schriftsteller J. Johler und Christian Stahl in der FAZ (22.11.2004, S. 38) angesichts eines Manifests von elf führenden Hirnforschern. Diese versprechen, die Fortschritte der Hirnforschung werden uns "vermehrt in die Lage versetzen, psychische Auffälligkeiten und Fehlentwicklungen, aber auch Verhaltensdispositionen zumindest in ihrer Tendenz vorauszusehen - und 'Gegenmassnahmen' zu ergreifen." Die Schriftsteller fordern zur sofortigen Diskussion der mit dieser Entwicklung verbundenen Gefahren auf, "bevor die Hirnforscher all das können, was sie vorhaben. ... Auf deutsch: Wir schauen uns dein Gehirn an und sagen dir, was du wahrnimmst, denkst, fühlst und tust. Das ist gefährlich. Wenn dieses Wissen einmal in der Welt ist, kann niemand mehr kontrollieren, wer es gegen wen benutzt. ... Im Fall der Hirnforschung geht es nicht um einen Neuentwurf der Spezies Mensch, hier geht es um Kontrolle, Macht, Entmündigung. ... Und wir, wir Alltagsgehirne, sollen die Forschungsgelder zahlen und im übrigen abwarten und zuschauen".
05.01.2005 Elite-Gentechniker: "Wir werden unsere eigenen Nachfolger hervorbringen!" - Wie Bill Mc Gibben jüngst in seinem aufrüttelndem Buch "Genug" (Berlin 2003) schreibt, ergab eine Umfrage unter führenden britischen Forschern, dass nach ihrer Überzeugung das Klonen und die Genmanipulation von Menschen schon bald in Angriff genommen werde. Amerikanische Technikpropheten wie Bill Joy, Rodney Brooks u.a. schwärmen bereits davon, dass wir bald in der Lage sein werden, unser Menschsein hinter uns zu lassen. "Wir werden in einer Pseudo-Ausrottung untergehen", so der begeisterte Verfechter der Gentechnik Gregory Stock: "Indem wir unsere Evolution mit schnellen Schritten vorantreiben und unsere eigenen Nachfolger hervorbringen." (vgl. Mc Gibben, S. 135) C. S. Lewis hatte schon 1943 in seinem Essay "Die Abschaffung des Menschen" prophezeit: "Der Endzustand ist erreicht, wenn der Mensch ... die vollständige (wissenschaftliche) Kontrolle über sich erreicht hat ... Der Prozess, der, falls man ihm nicht Einhalt gebietet, den Menschen zerstören wird, spielt sich unter Kommunisten und Demokraten genauso augenfällig ab wie unter Faschisten. Das traditionelle abendländische Menschenbild mit seinem Wertesystem soll abgetakelt und die Menschheit in eine neue Form umgeprägt werden, nach dem Willen einiger Leute der einen Generation, die gelernt hat, wie man das macht ... Entweder sind wir vernunftbegabter Geist, Ebenbild Gottes und für immer diesem verpflichtet, oder wir sind blosse natur, dazu da, in neue Formen geknetet und gehauen zu werden, je nach dem Belieben von Herren, die voraussetzungsgemäss kein anders Motiv haben, als ihre subjektiven Impulse." (Quelle: IK-Nachrichten 1/2005)
05.01.2005 Australien: Mensch-Kaninchen-Embryos geplant - Australiens Stammzellenforscher Trounson will hybride Mensch-Kaninchen-Embryos zur Gewinnung von Stammzellen für therapeutische Zwecke herstellen. (Quelle: KNA 30.10.2004)
05.01.2005 Wien: Farbbeutelanschlag auf Baby-Holocaust-Gedenkstätte - Bereits zuvor wurde die Fassade mit diversen Parolen wie "Christen Pest raus" und "Abtreibung ist Frauenrecht" beschmiert. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9365
04.01.2005 Vize-Fraktionschef der Deutschen CDU/CSU für Wertediskussion mit Jugendlichen - Wolfgang Zöller: „Armutszeugnis“ für Deutschland. In 25 Jahren rund sieben Millionen Abtreibungen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9357
02.01.2005 Zulassung...
Das Erdbeben und die Flutwelle in den Ländern Asiens und Afrika - mit derzeit etwa 150.000 Toten -
ist eine unfassbare Katastrophe. Viele Menschen fragen: Wie konnte Gott dies zulassen?
Jeden Tag werden weltweit etwa 220.000 Kinder durch Abtreibung getötet; im Mutterleib verätzt, zerfetzt und mit einer Sonde abgesogen. Jährlich sind das circa 80 Millionen ungeborene, unschuldige, wehrlose Kinder. Sie landen in den Abfallkübeln der Kinderabtreibungsanstalten. Und Gott fragt: Wie kann die Menschheit dies zulassen?Entdeckt unter
http://www.kreuz.net/article.433.html
01.01.2005
Es findet statt im Mutterschoss
ein Holocaust, der namenlos.
Vielleicht, dass einst in fernen Zeiten
die, welche heut dagegen streiten,
als die gerechten Kämpfer gelten
im Widerstand, der damals selten,
und jene, die den bösen Brauch
erklär`n als „Recht auf ihren Bauch“,
als die historisch schuld`ge Schar,
die Massenmords Komplice war.
(Wolf Martin, In den Wind gereimt / Kronenzeitung 9.8.1997)
01.01.2005 Abtreibung in Salzburg: Hat die österreichische ‚Jugend für das Leben’ ihr Ziel verfehlt? - Verkünden die Jugendlichen die Wahrheit ohne Liebe? Polarisiert und emotionalisiert sie? Seine harte Kritik an den Aktionen im Zusammenhang mit der Einführung von Abtreibungen in einer staatlichen Klinik hat der Wiener Kardinal Schönborn mittlerweile zwar eingeschränkt. Aber wie ein Lauffeuer haben sich seine Worte durch die Presselandschaft Österreichs verbreitet und tief in das Gedächtnis der Menschen eingeprägt. Über die Medien wurde ‚Jugend für das Leben’ aufgefordert, die „Wahrheit in Liebe zu tun“. In den Augen der Öffentlichkeit kommt dies dem Urteil gleich: „Ihr habt die Liebe nicht.“ Mit einem Schlag wären alle Mühen umsonst, alle Erfolge erfunden, alle Ziele zerstreut. Dieses Urteil war wohl nie die Absicht des Kardinals, aber so wurde und wird es verstanden. Jutta Katharina Lang, die Vorsitzende der 'Jugend für das Leben' zeigt, welche guten Früchte das Engagement der 'Jugend für das Leben' bisher getragen hat, unter
http://www.kreuz.net/article.426.html Homepage der 'Jugend für das Leben'
http://www.youthforlife.net/index.php