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 Trends und Hintergründe - Stets aktueller informiert, wo es um Gesundheit, Leben und Tod geht

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Hier finden Sie frühere Lebensschutz-Meldungen 2002-2004

 

31.12.2005   Graue Zukunft für Deutschland - Viele westliche Staaten vergreisen. Doch am schlimmsten ist es in Deutschland. Bevölkerungsstatistiker haben berechnet, dass die Bundesrepublik das Land mit der ältesten Bevölkerung der Welt sein wird. Im Jahr 2050 wird einer von drei Deutschen über 60 Jahre alt sein. Das berichtete kürzlich der englischsprachige Dienst der ‘Deutschen Welle’. Grund dafür sind die Empfängnisverhütung, die grassierende Kinderabtreibung, die allgemeine Kinderfeindlichkeit und die höhere Lebenserwartung der Deutschen. Deutschland besitzt gegenwärtig eine Geburtenrate von 1.4 Prozent. Darum steht die Bundesrepublik weltweit an der Spitze der Länder mit dem grössten Bevölkerungsrückgang. Demgegenüber erlebt zum Beispiel Frankreich – vor allem wegen der familienfreundlichen moslemischen Bevölkerung – einen Babyboom. Deutschland schrumpft dagegen vor sich hin. Während Demagoge Adolf Hitler die Mutterschaft als „Schlachtfeld für die Frau“ bezeichnete, um Soldaten für Deutschland hervorzubringen, verlagerten Hitlers Nachfolger dieses Schlachtfeld in die Abtreibungskliniken. Den endgültigen Schock dürfte das deutsche Sozialsystem im Jahr 2015 verabreicht bekommen, wenn die letzte Generation von songenannten Baby-Boomern in Pension geht. Deutschland hat mehr Grund, sich zu sorgen, als andere Länder. Das bestätigt Steffen Kröhnert vom Berliner Institut für Weltbevölkerung und globaler Entwicklung. Die Geburtenraten gingen in Deutschland bereits seit den 70er Jahren zurück, während dieses Phänomen in anderen Ländern erst vor zehn Jahren eingesetzt habe. Ausserdem bedrohe der Rückgang in absehbarer Zukunft den Sozialstaat. Die jüngsten Zahlen der Adoptionen in Deutschland zeigen ebenfalls ein trostloses Bild. Wurden im Jahr 1994 noch 11.453 adoptiert, waren es im Jahr 2004 gerade noch 5.064. Dennoch kommt in Deutschland auf 20 adoptionswillige Paare ein einziges Kind. Eine zweifelhafte Blüte herrscht dagegen bei der Zahl von Kinderabtreibungen. In deutschen Abtreibungsanstalten werden jährlich ungefähr 130.000 ungeborene Kinder beseitigt. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2465.html  Anfang Juni 2005 präsentierte der katholische Publizist Stephan Baier in Wien sein Buch „kinderlos: Europa in der demographischen Falle“. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=10681&&print=yes

31.12.2005   Höchster Richter gegen Hilflosentötung - Der Präsident des Deutschen Bundesverfassungsgerichtes Hans-Jürgen Papier ist strikt gegen eine Zulassung des Hilflosenmordes in Deutschland. Der Richter erklärte vor der ‘Leipziger Volkszeitung’, dass das Tötungstabu nicht relativiert werden dürfe. Dafür gebe es sehr gute Gründe. Wenn die aktive Sterbehilfe erlaubt würde, bestünde die Gefahr eines Dammbruchs. Papier warnte zudem vor Missbräuchen und vor einem sozialen Druck auf Patienten und Ärzte. Er unterstrich, dass der Gesetzgeber für das Leben einen Schutzauftrag habe. Diesem komme er nach, indem er das aktive Töten von Menschen verbiete und bestrafe. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2463.html

30.12.2005   Gestern noch mit Briefmarke geehrt, heute als Betrüger abgetaucht - Hwang Woo Suk, der in den letzten Wochen als Schwindler entlarvte koreanische Klon-Starforscher, galt lange Zeit als eigentlicher Nationalheld. Die amtliche Post Südkoreas ehrte den Forscher gar mit einer Sondermarke (Bild). Diese zeigt in der linken Hälfte eine manipulierte menschliche Eizelle. Rechts daneben erhebt sich im Stil bekannter Darstellungen aus der darwinschen Evolutionslehre ein gehbehinderter Mensch aus eigener Kraft aus seinem Rollstuhl. Diese Befreiung werde möglich dank embryonaler Stammzellenforschung, suggeriert das Sujet anschaulich. Tatsache allerdings ist, dass mit dieser Technik gezielt die Vernichtung von menschlichem Leben im Frühstadium in Kauf genommen wird. Im Gegensatz zum Briefmarkenmotiv dürfte es der südkoreanischen Postdirektion angesichts der jüngsten Enthüllungen nicht mehr nach Freudensprüngen zumute sein. Es zeigt sich, dass bisweilen auch gültige Briefmarken lügen können wie gedruckt, und dass nicht nur Postwertzeichen eine ziemlich klebrige Rückseite haben.

30.12.2005   Papstaudienz für Deutschen Bundesverband Lebensrecht - Papst Benedikt XVI. hat am 28. Dezember bei der Generalaudienz in Rom eine Delegation des Bundesverbands Lebensrecht begrüsst. Zu der Audienz mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche am Fest der unschuldigen Kinder war eine 35köpfige Delegation des Bundesverbands Lebensrecht (BVL) nach Rom gereist. Zu den Mitgliedern der Delegation zählen die Vorsitzende des Bundesverbands und der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Claudia Kaminski, der stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands und Vorsitzende der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) Bernward Büchner, die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr sowie die Professoren Christian Hillgruber, Manfred Spieker, Roland Süssmuth und Herbert Tröndle. Die BVL-Vorsitzende Claudia Kaminski sprach im Anschluss an die Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. von einem "ermutigenden Zeichen der Aufmerksamkeit". "Der Papst kennt die Situation in Deutschland genau und schätzt unser Eintreten für einen wirksamen Schutz des menschlichen Lebens in all seinen Phasen." Die Lebensrechtler wünschten sich, "dass die Stimme der Kirche zu Fragen des Lebensschutzes auch in Deutschland wieder deutlicher vernehmbar wird und es zu einer engeren Zusammenarbeit aller am Lebensschutz Interessierten kommt", so Kaminski weiter. Quelle: http://www.businessportal24.com/de/verzeichnis/gesellschaft/rechte/1459454367

30.12.2005   Massaker vor der Haustüre - Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Kardinal Alfonso López Trujillo, bezeichnete die Kinderabtreibung vor dem Missionsnachrichtendienst ‘Fides’ als „Massaker mit enormen Ausmassen“. Deren unschuldige Opfer seien mittlerweile schon mehr als 50 Millionen pro Jahr. Der Kardinal bedauerte, dass viele Mütter heute nach einer Abtreibung nicht einmal das Gefühl von Schuld hätten. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2457.html

29.12.2005   Globale Vergreisung: Überalterung wird zum weltweiten Problem - Gegen Jahresende überschreitet die Weltbevölkerung die Marke von 6,5 Milliarden Menschen. Während lange die Überbevölkerung als das grösste demographische Problem dargestellt wurde und Entwicklungshilfegelder bis heute von der Durchsetzung von Familienplanungsmassnahmen abhängig gemacht werden, konzentrieren die Experten der Vereinten Nationen ihre Aufmerksamkeit mittlerweile auf einen anderen Trend: die Vergreisung, die sie auch für viele Entwicklungsländer erwarten. Ein Abrücken von der verfehlten Politik ist allerdings nicht absehbar. Mehr unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,3256558,00.html

29.12.2005   China fehlen die Frauen - Lange Zeit wurden ungeborene Mädchen einfach abgetrieben. Das demographische Desaster zwingt die Behörden nun zum Umdenken, wie ein neues Gesetz zeigt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12443

28.12.2005   Zwang zur Kollaboration? - Eine EU-Expertengruppe will medizinische Angestellte um ihr Recht bringen, die Teilnahme an der Tötung ungeborener Kinder zu verweigern. Die ‘Unabhängigen Experten für Grundrechte’ – ein Beratungsgremium der Europäischen Kommission – veröffentlichte kürzlich einen 40seitigen Bericht. Das berichtete der ‘Friday Fax’ kurz vor Weihnachten. Es handelt sich um eine Publikation des ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitutes’. Dieses arbeitet auf der Ebene der UNO und anderer politischer Institutionen. Ein Abkommen zwischen der Slowakei und dem Vatikan will garantieren, dass katholische Krankenhäuser und medizinische Angestellte katholischen Glaubens nicht rechtlich gezwungen werden können, an medizinischen Handlungen teilzunehmen, welche die Menschenrechte verletzen oder unmoralisch sind. Die ‘Unabhängigen Experten’ wurde von der EU-Kommission beauftragt abzuklären, ob ein solches Konkordat das EU-Recht verletze. In ihrer Antwort kamen sie zum Ergebnis, dass die Verhinderung des Zuganges zur Kinderabtreibung angeblich internationale Menschenrechte verletze. Die Gruppe anerkenne zwar das Recht auf Gewissensverweigerung. Doch dieses Recht sei nicht unbegrenzt. Nach der Auffassung der EU-Experten müssen die Staaten darum Massnahmen gegen die Gewissensverweigerung von Kindertötungen ergreifen. So soll ein Arzt, der eine Kinderabtreibung aus Gewissensgründen ablehnt, gezwungen werden, die tötungswillige Mutter an einen Kinderabtreiber weiterzuleiten. Die Möglichkeit einer effektiven Tötung von Kindern soll auch in ländlichen und abgelegenen Gebieten zu Verfügung stehen. Der Bericht anerkennt immerhin, dass seine Vorschläge „nicht verpflichtend“ sind. Vorkämpfer für die Erlaubtheit der Tötung ungeborener Kinder begrüssten die Stellungnahme. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2447.html

27.12.2005   Explodierende Scheidungsraten in der Schweiz - Die Zahl der staatlichen Ehescheidungen steigt weiter. Dies zeigt eine Untersuchung des Schweizerischen Bundesamtes für Statistik. Im Jahr 2004 wurden in der Eidgenossenschaft knapp 18.000 Ehen staatlich aufgelöst: 6,8 % mehr als im Jahr davor. Seit 1970 hat sich die statistische Wahrscheinlichkeit einer Ehescheidung in der Schweiz verdreifacht. Damals wurden 15 Prozent der Ehen staatlich geschieden. 2004 waren es 44 Prozent. Der Anteil von Scheidungen nach 30 Ehejahren hat sich seit 1970 von 3,2 Prozent auf 6 Prozent erhöht. Die Trennung der Eltern ist für die Kinder nahezu gleichbedeutend mit dem Tod eines Elternteil. Beim Tod erfahren die betroffenen Kinder allerdings Trost beim noch lebenden Elternteil sowie bei Verwandten und Bekannten. Das ganze Umfeld wie Schule, Kindergarten, Freunde haben Verständnis für die Kinder in dieser traurigen Situation. Anders bei einer Trennung. Da hören die Kinder oft nur Bemerkungen wie: "Ach so...". Sie werden mit ihren Gefühlen über den Verlust des Vaters oder der Mutter oft alleingelassen. So lernen sie oft kaum mit dieser Traurigkeit bewusst umzugehen. Trennungsfolgen wirken unterschwellig und sind doch fast unüberschaubar. Erschreckend ist die Erkenntnis, wie viele psychische und organische Krankheiten auf die Trennung der Eltern zurückzuführen sind, auch noch nach Jahren im Erwachsenenalter. Amerikanische Gehirnforscher haben herausgefunden, wie wichtig das Elternhaus für die Entwicklung gerade in den ersten drei Jahren ist; und genau im dritten Ehejahr gibt es auch einen Schwerpunkt bei Scheidungen, Quellen: http://www.kreuz.net/article.2439.html   http://www.trennungskinder.de/scheidungskinder/start.htm

26.12.2005   Hwang soll keine einzige massgeschneiderte Zelle geklont haben - Das Ausmass des Klonskandals um den umstrittenen Forscher Hwang Woo Suk soll grösser sein als bisher angenommen. Der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge hat Hwang seine gefeierte Studie zur Stammzellenforschung nicht nur in Teilen, sondern komplett gefälscht. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,392271,00.html

21.12.2005   Israelische Klinik spürt in arabischem Dorf gezielt "lebensunwertes Leben" auf  - Ein israelisches Forscher-Team hat ein Gen identifiziert, das für die hohe Rate von geistigen Behinderungen in einem arabischen Dorf in der Nähe von Hadera in Israel verantwortlich ist. Anhand von neu entwickelten Bluttests lässt sich nun ermitteln, ob Erwachsene Träger des Gens sind oder ob ein junger Fötus möglicherweise das Gen enthält. "Der Gedanke, diese Studie zu machen, kam uns, weil einige arabische Familien aus einem Dorf mit Kindern, die an einer geistigen Entwicklungsverzögerung litten, in unsere Klinik kamen", erklärt Dr. Lina Basel (Bild) vom "Schneider Children's Hospital" in Petah Tikwa. So konnte man schliesslich eine genetische Ursache erkennen, die als "autosomal recessive nonsyndromic mental retardation" (NSMR) bezeichnet wurde. Dr. Basel, Prof. Motti Shohat und ihr Team erhielten für ihre Entdeckung einen Preis von der Israel Genetics Society. Das Resultat ihrer Studie wurde im Oktober auf der Konferenz der American Society of Human Genetics in Salt Lake City, USA, vorgestellt. Zunächst beteiligten sich neun Familien aus dem Dorf an der Studie, die von Dr. Basel und  Dr. Shohat, dem Direktor des genetischen Instituts der Klinik geleitet wird. Insgesamt 16 Kinder aus diesen Familien haben genetisch bedingte kognitive Störungen. Bei Eltern, die das Gen tragen, besteht zu 25% je Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Gens. Ein von zehn Trägern des abnormen Gens sind gefährdet, sagt Dr. Lina Basel vom Schneider-Kinderkrankenhaus. Um mehr arabische Israelis zu solchen Tests bewegen zu können, initiierte Dr. Basel vor einem Jahr eine mobile Praxis, mit der sie die Familien einmal alle vier Wochen besucht. Damit werden mögliche Verdachtsfälle auf Behinderung noch vor der Geburt aufgespürt. Dr. Basel erwähnt auch, dass eine arabische Familie, die sich der Untersuchung zuerst widersetzte, schliesslich auch getestet wurde. Das Team arbeitet eng mit einer gynäkologischen Praxis zusammen. Dort kann im Falle eines Verdachts auf einen derartigen als lebensunwert erachteten Gendefekt ein ungeborenes Kind ohne weiteres abgetrieben werden. Tatsächlich endet aber nur eine winzige Minderheit von 2,5% aller Schwangerschaften betroffener Eltern mit der Geburt eines behinderten Kindes. Quelle: http://www.israel21c.org

20.12.2005   Paradox: Diskriminierungsfälle durch sogenannte "Antidiskriminierungsgesetze" nehmen zu - Im vergangenen Jahr wurden zunehmend Menschen, die gegen eine rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Verbindungen mit der Ehe eingestellt sind, Opfer von sogenannten "Antidiskriminierungsgesetzen". Die in verschiedenen Ländern erlassenen Bestimmungen waren ursprünglich gegen rassistische und frauendiskriminierende Vorfälle gerichtet. Immer häufiger geraten nun auch Personen und Gruppen durch anonyme Anzeigen ins Visier von Behörden, die häufig nichts weiter als ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen. Vor allem handelt es sich um Christen, welche eine rechtliche Gleichstellung mit der Ehe als mit biblischen und christlichen Prinzipien unvereinbar halten. Den anderen zu achten bedeute nicht, mit allem einverstanden zu sein, betonen Gruppierungen, welche sich für die Werte der klassische Ehe und Familie einsetzen; doch scheine ein stillschweigendes Einverständnis mit dem Zweiten zunehmend zum gesellschaftlichen Zwang zu werden. Mehr unter http://zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=81829

19.12.2005   Regelung der Euthanasie als Scheinlösung: Legalisierung in den Niederlanden schaffte neue Grauzonen - Vor einer wenn auch als "restriktiven" bezeichneten Zulassung der "aktiven Sterbehilfe" warnt der bekannte Dr. Manfred Spieker, Professor für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. Wörtlich schreibt er: "Der Arzt, der einen Patienten tötet und der bis Anfang der neunziger Jahre ein Mörder war, dann bis zur Verabschiedung des Euthanasiegesetzes als geduldeter Delinquent galt, soll fortan ein Wohltäter sein, der die Realisierung einer finalen Selbstbestimmung und einen schmerzfreien Tod ermöglicht. Trotzdem zieht es fast die Hälfte der niederländischen Euthanasieärzte vor, die Euthanasie nicht zu melden. In rund 25 Prozent der Fälle unterbleibt auch die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation eines zweiten unabhängigen Arztes. In 20 bis 25 Prozent der Fälle erfolgt die Euthanasie ohne Zustimmung des Patienten (…) Über die niederländischen Erfahrungen mit der Euthanasie liegen drei von der Regierung in Auftrag gegebene Untersuchungen vor, (…) Diese Erfahrungen zeigen, dass die Euthanasie nach ihrer Legalisierung eine Eigendynamik entfaltet, die sich einer effektiven Kontrolle entzieht. Sie beschädigt nicht nur das Vertrauen zwischen Patient und Arzt, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat, zu dessen konstituierenden Bedingungen das Verbot der Tötung Unschuldiger gehört." Quelle: http://www.kreuz.net/article.2396.html

15.12.2005   Grausiger Fund: Schäfer entdeckt 80 tote Föten - Im Nordosten Rumäniens hat ein Schäfer einen grausigen Fund gemacht: In einer Schlucht stiess der Mann auf die Leichen von rund 80 Ungeborenen. Auch ein totes Babys soll gefunden worden sein. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-390664,00.html

15.12.2005   Zweifel an Klon-Pionier wachsen - Der US-Partner des Klon-Pioniers Hwang Woo Suk will mit dessen spektakulärere Klon-Studien nichts mehr zu tun haben. Gleichzeitig fordern acht prominente Wissenschaftler, die Arbeiten des Südkoreaners von unanhängiger Stelle überprüfen zu lassen. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-390463,00.html

13.12.2005   Lebensmittelverpackungen: Weichmacher könnte Hirngewebe schädigen - Ein Weichmacher in Lebensmittel-Verpackungen steht seit Jahren im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. Jetzt stellt sich heraus, dass schon winzige Mengen der Substanz namens Bisphenol A (BPA) die Hirnentwicklung bei Kindern und Ungeborenen stören könnten. Behörden sind alarmiert. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,389538,00.html

13.12.2005   Deutschland: „Nur Bioprodukte sind gesundheitlich unbedenklich“ - Eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace zeigt, dass Obst und Gemüse aus Supermärkten zum Teil erheblich mit gesundheitsgefährdenden Pestizidrückständen belastet ist. Unbedenklich sind nur Bioprodukte; mit durchschnittlich 250mal weniger Pestiziden. (Berliner Zeitung, 29.11.05) Mehr unter http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1275.html

13.12.2005   Indien: Gentech-Baumwolle ist ein Desaster - Zum ersten Mal gibt die Regierung zu, dass Gentech-Baumwolle in den indischen Staaten Rajasthan und Andrah Pradesh versagt hat, mit riesigen Verlusten für die Bauern und Bäuerinnen. Der Schädling ‚Bollworm’ nimmt überhand; die Ernten waren miserabel und auf dem Saatgutmarkt herrscht Chaos: Niemand weiss mehr, welches Saatgut genmanipuliert ist und welches nicht. Die Regierung verbietet einige Gentech-Sorten. Im Bericht der India Times wird u.a. auch anerkennend auf den klaren Schweizer Volksentscheid für ein 5jähriges Gentechmoratorium hingewiesen. So überflüssig, wie Bundesrat Joseph Deiss dies noch am Abend nach der Abstimmung geschildert hatte, ist das Moratorium also doch nicht, vielmehr ein starkes Zeichen, das in unserer vernetzten Welt international mit Interesse registriert wird. (India Times, 1.12.05) Mehr in Englisch unter http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1273.html

13.12.2005   Österreich: EU-Debatte nach Schweizer Gentech-Moratorium - Österreich wird ab Januar die EU-Präsidentschaft übernehmen. Geplant ist eine EU-weite Debatte zum Thema „Gentechfreie Regionen“. Warum soll in der Schweiz möglich sein, was EU-Länder nicht dürfen? (EUObserver, 29.11.05) Mehr unter http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1272.html

13.12.2005   Genfood: Bundesrat Deiss fordert Konsumenten heraus - Am Abend nach der Volksabstimmung über das Gentechnik-Moratorium verkündete Bundesrat Deiss, es gebe kein Verbot für die Einfuhr von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln in der Schweiz. In diesem Bereich entscheide einzig und allein der Konsument. Das Moratorium betreffe nur den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft. Im übrigen seien fünf Jahre schnell vorbei. Wenn KonsumentInnen allein entscheiden müssen, dann gehört jetzt sofort eine Deklarierungspflicht ausgearbeitet und als Gesetz verankert. Wer will sich schon zum Narren halten lassen, wenn es um seine Gesundheit geht. Mehr unter http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_136b/INDEX.HTM

13.12.2005   Studie: Abtreibung macht krank - „Wer Abtreibungen befürwortet, trägt dazu bei, dass Frauen krank werden“, kommentiert ALfA-Bundesvorsitzende Kaminski die neue Studie der Universität Oslo. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12308

12.12.2005   Richter als Steigbügelhalter von Abtreibungsbefürwortern - In Österreich hat  eine Gruppe jugendlicher Lebensschützer mit besten Argumenten einen schweren Stand, ein faires Gerichtsverfahren zu erhalten. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2365.html

12.12.2005   Mutter opfert das Leben für ihr Kind - Eine in England wohnhafte philippinische Mutter, bei der ein Krebsleiden festgestellt wurde, verzichtete auf eine Chemotherapie, um das Leben ihres ungeborenen Kindes zu retten. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2364.html

12.12.2005   Neue Studie: "Post Abortion Syndrom" ist keine Erfindung von Abtreibungsgegnern - Noch wird auf der Website der vormaligen "Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs" (SVSS) klipp und klar behauptet: "Frauen leiden nach einem Schwangerschaftsabbruch nicht häufiger unter psychischen Problemen als Frauen, die nie einen Abbruch hatten. Das sogenannte "Post Abortion Syndrom" ist  eine Erfindung der Abtreibungsgegner." Angeführt werden diverse Links zu einschlägigen Quellen, welche diese Behauptung wissenschaftlich stützen sollen. ( http://www.svss-uspda.ch/de/facts/facts.htm ) - Eine neue Studie aus Norwegen kratzt nun am Lack der problemlosen Abtreibung ohne Langzeitfolgen. Die Forscher finden seelische Probleme noch nach Jahren: Nur wenige Frauen können darüber sprechen. Anne Nordal Broen (Bild links), eine der vier Autoren der Studie, die heute im Fachmagazin "BMC Medicine" veröffentlicht wird: "Das hohe Mass an Ängsten erstaunte mich." Noch fünf Jahre nach einer erfolgten Abtreibung, so die Ergebnisse der Langzeitstudie, spüren Frauen ein höheres Mass an Angst und Scham als die Allgemeinbevölkerung. Das Forschungsprojekt der Universität Oslo verglich den Verlauf psychischer Gesundheit bei 80 Frauen nach Abtreibung mit dem von 40 Frauen nach Fehlgeburt. - Ob die neusten Ergebnisse aus dem kühlen Norden zu einer Überprüfung der obigen heissdiskutierten SVSS-These und zu einer Vervollständigung dort verlinkter Quellen führen wird, ist derzeit offen. Grundsätzlich wäre eine Überarbeitung der Argumentation angezeigt, weil die SVSS-Plattform nach eigenen Aussagen beansprucht, "regelmässig zuverlässige Informationen und Statistiken betreffend den Schwangerschaftsabbruch" zu verbreiten und "der Öffentlichkeit eine Dokumentationsstelle zum Thema Abtreibung zur Verfügung gestellt" hat, die sachlich und wissenschaftlich korrekt sein will. Die neue Studie der Universität Oslo lässt nicht zuletzt erwarten, dass die jahrzehntelange Verleugnung dieses Syndroms durch AbtreibungsbefürworterInnen in Tat und Wahrheit schon bald als Teil einer Verdrängungsstrategie von Frauen erkannt werden könnte, welche Opfer einer Abtreibung geworden sind, als typisches Symptom des "Post Abortion Syndroms". - Der Artikel "Scham und Angst nach Schwangerschaftsabbruch" mit einer Erörterung der norwegischen Studie unter http://www.welt.de/data/2005/12/12/816378.html ; Link zur Studie (Englisch) http://www.biomedcentral.com/1741-7015/3/18/abstract

12.12.2005   Niederlande: Unheilbar kranke Babys dürfen getötet werden - Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Belange der Menschen mit Behinderungen warnt vor unkontrollierbarer Euthanasiepraxis. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12295

06.12.2005   Jugendliche misshandeln schwangeres Mädchen - Gewaltexzess zweier Jugendlicher in Berlin an einer hochschwangeren 15-Jährigen: Einer der Täter, der mutmassliche Kindsvater, habe mit Schlägen und Tritten versucht, das Ungeborene zu töten, so die Polizei. Das Baby wurde anschliessend in einer Notoperation geboren. Über solche Fälle wurde in letzter Zeit gehäuft aus den USA berichtet. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,388847,00.html

05.12.2005   Warum die Kirche keine Kondome empfehlen kann - Es ist etwas anderes, wenn der Staat Kondome als kleineres Übel im Kampf gegen AIDS empfiehlt, als wenn das die Kirche tut. Für jene, die wissen wollen, welche Haltung die Kirche wirklich vertritt, ein Kommentar von Bischof Andreas Laun, Salzburg unter http://www.kath.net/detail.php?id=12223

05.12.2005   Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt - Ein Wiener Abtreiber lockt unwissende Mütter mit Falschaussagen über die Folgen und Spätschäden der vorgeburtlichen Kindstötung in seine Einrichtung. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2322.html

29.11.2005   'Pille danach' ist unmoralisch und selbstmörderisch - Ein Kommentar von Weihbischof Andreas Laun zur geplanten Rezeptfreiheit der "Pille danach" in Österreich unter http://www.kath.net/detail.php?id=12170

29.11.2005   Wenn die Abtreibung schiefgeht und das Kind dummerweise überlebt - In Grossbritannien kommen jährlich rund 50 abgetriebene Kinder atmend und schreiend zur Welt. Am St. Nikolaustag wird die US-Amerikanerin Gianna Jessen, die ihre eigene Abtreibung überlebte, den britischen Politikern ins abgetötete Gewissen reden. In Grossbritannien überleben jedes Jahr 50 Kinder die Abtreibungsgewalt. Diese Angaben machten britische Ärzte gemäss einer Mitteilung der Londoner Wochenzeitung ‘Sunday Times’. Das britische Gesundheitsamt hat aufgrund dieser Angaben eine Untersuchung über mögliche ärztliche Pflichtverletzungen eingeleitet. In den vergangenen Monaten gab es unter britischen Ärzten und Parlamentariern vermehrt Stimmen, die ungeborenen Kindern im Alter von 3 bis 6 Monaten eine Lebensberechtigung gewähren wollen. In Grossbritannien sind solche Kinder bis zum erfüllten sechsten Lebensmonat vogelfrei. Zu diesem Zeitpunkt sind Kinder schon ausserhalb des Mutterleibes lebensfähig. Ab der Mitte des sechsten Monats müssen zum Tode verurteilte ungeborene Menschen in Grossbritannien durch eine Giftspritze ins Herz umgebracht werden. Diese vorgeschriebene Tötungsmethode wird jedoch von vielen Abtreibern unterlassen, offenbar weil der Eingriff schwierig sei. Kinder mit Down Syndrom werden routinemässig getötet. Formell wären britische Ärzte zur Versorgung von Kindern, welche ihre Abtreibung überleben, verpflichtet, es kam bisher aber nie zu diesbezüglichen Prozessen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2280.html http://www.kath.net/detail.php?id=12164 ; Originalartikel der Sunday Times unter http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-1892696,00.html

26.11.2005   Todbringende Missionsreise einer EU-Delegation - Einige EU-Parlamentarier fühlen sich dazu berufen, die Abtreibung und die damit verbundene Gewalt gegen meist junge Mütter auch in Südamerika zu fördern. Vom 1. bis zum 10. Dezember reist eine EU-Delegation nach Brasilien und Peru, um „die Realität sexueller und reproduktiver Rechte in Lateinamerika zu erforschen“. Die Delegation will auch in Erfahrung bringen, „wie weit der Einfluss der katholischen Kirche auf diesem Gebiet reicht“. Hinter der makabren Missionsreise steht das ‘Intereuropäische Parlamentarier-Forum für Bevölkerung und Entwicklung’ (IEPFPD) sowie die radikale Abtreibungsorganisation, die sich hinter dem Tarnnamen ‘Katholiken für eine freie Wahl’ verbirgt. Beide Gruppierungen treten für ein angebliches Recht auf Kinderabtreibung ein. Die EU-Missionare werden in Südamerika Gelegenheit bekommen, mit Regierungsvertretern, Parlamentarien sowie verschiedenen Gruppierungen zusammenzutreffen, welche „die reproduktive Gesundheit fördern“. In den Gesprächen werde man sich vor allem darauf konzentrieren, „den Einfluss der Religion in dieser Frage“ zurückzudrängen. Der Reisetermin der EU-Lebensfeinde dürfte nicht zufällig gewählt sein. Denn kürzlich ist im brasilianischen Parlament eine Debatte über die Einführung der Abtreibung losgebrochen. Ein neuer Gesetzesentwurf sieht vor, ungeborenen Kinder bis zur 12. Schwangerschaftswoche das Lebensrecht abzuerkennen. Im Fall einer Vergewaltigung soll die Kinderabtreibung bis zur 20. Schwangerschaftswoche legalisiert werden. In einem Gespräch mit der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ erklärte Riccardo Cascioli – ein Experte für Menschenrechtsfragen in Entwicklungsländern und Leiter des ‘Europäischen Studienzentrums für Bevölkerung, Umwelt und Entwicklung’ –, dass die Reise der EU-Parlamentarier Teil einer gross angelegten internationalen Kampagne sei. Sie diene dazu, Druck auf die Länder auszuüben, in denen die Abtreibung verboten oder eingeschränkt erlaubt ist. Lateinamerika sei das Hauptziel dieser Kampagne, weil es sich dabei um den einzigen Kontinent handelt, wo die Abtreibung noch weitgehend verboten ist. Der Angriff auf die katholische Kirche spiele bei den Lebensfeinden eine grundlegende Rolle, erklärt Cascioli: „Man wirft der Kirche vor, Einfluss auszuüben und die Annahme von Gesetzen, die die Abtreibung fördern, zu verhindern.“ Das Intereuropäische Parlamentarier-Forum für Bevölkerung und Entwicklung, das Anfang Dezember seine Missionsreise startet, wurde im Jahr 2000 gegründet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, ein angebliches Recht auf Kinderabtreibung international zu propagieren. Zu den grosszügigsten Unterstützern des Parlamentarier-Forums gehört das Abtreibungsnetzwerk ‘Föderation Planned Parenthood’, der UN-Bevölkerungsfond UNFPA und die Europäische Kommission. In den vergangenen Jahren hat die EU-Kommission – so Cascioli – die finanziellen Mittel zur Unterstützung der Abtreibung in Europa und der ganzen Welt verdreifacht. Dabei bediene man sich auch an Geldern, die eigentlich für Zusammenarbeit und Entwicklung bestimmt sind. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2267.html

26.11.2005   Lebensrechtsgruppe möchte Änderung des Paragraphen 218 - Brief an alle Bundestagsabgeordneten – Abtreibung meist aus Steuermitteln finanziert. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12137

23.11.2005   Geraubtes Leben: Kanadischer Landwirt gegen globale Verseuchung durch Gentechnikfirma Monsanto - Im Mai 2005 ist das Urteil im Prozess von Percy Schmeiser gegen den Saatgut-Konzern Monsanto ergangen. Schmeiser hatte in zwei Instanzen verloren – ihm drohten massive Schadensersatzzahlungen und Gerichtskosten. Der oberste Gerichtshof hat ihn von diesen Zahlungen jetzt befreit, er muss „nur“ seine eigenen Gerichtskosten zahlen. Die grundsätzliche Frage, wer für die unkontrollierte Verbreitung von Gen-Saat zu haften hat, blieb allerdings ungeklärt. Auch die Vertragsbedingungen, welche Monsanto Bauern aufzwingt, lässt normal denkende Menschen den Atem stocken. Der verlinkte Text ist eine Mitschrift aus einem Vortrag, den Percy Schmeiser im Jahr 2003 auf der Bioneers-Conference in San Rafael, Kalifornien, gehalten hat. Mehr unter http://www.kurskontakte.de/article/show/article_415c046b09bd2.html

22.11.2005   Forscher hat Eizellen gekauft - Der südkoreanische Stammzellpionier Hwang Woo Suk ist schon in der vergangenen Woche in die Kritik geraten, weil er Eizellen von Untergebenen benutzt haben soll. Ein Kollege des südkoreanischen Forschers gab jetzt zu, auch für Zellspenden bezahlt zu haben. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,386287,00.html

22.11.2005   Ehemaliger Funktionär des UN-Bevölkerungsfonds packt aus - NGOs bekommen nur dann Gelder für Entwicklungshilfeprojekte, wenn sie auch die Anti-Bevölkerungs-Politik propagieren – Verhütungsmittel und Abtreibung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12096

22.11.2005   Emotionen eines Emotionslosen - Der Wiener Abtreibungsunternehmer Christian Fiala ist scheinbar über den Säkularisierungsprozess der katholischen Kirche besorgt. In einem Offenen Brief an die österreichischen Bischöfe klärt er über die Verantwortlichen auf. Das Schreiben im Wortlaut: http://www.kreuz.net/article.2246.html

20.11.2005   Food-Gen-ozid: Pharmafirmen entwickeln Spermizid-Mais gegen "Überbevölkerung"  - Genozid in der Dritten Welt mittels Genfood? Soll mittels Biotechnologie auf mehr oder weniger freiwillige Weise umgesetzt werden, was mit Familienplanungsprogrammen nicht gelang? In San Diego gab im September 2001 eine kleine private Firma für Biotechnologie namens Epicyte eine Pressekonferenz. Epicyte berichtete, sie hätten erfolgreich das ultimative GVO-Getreide entwickelt - empfängnisverhütenden Mais. «Wir haben ein Treibhaus voller Maispflanzen, die Abwehrstoffe gegen Spermien bilden», brüstete sich der Präsident von Epicyte, Mitch Hein. Epicyte war auch eine Zusammenarbeit mit Syngenta eingegangen, einem schweizerischen Giganten auf dem Gebiet des GVO-Saatguts. Im Oktober 2002 berichtete CBS-News, dass auch das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten landesweite Feldversuche mit dem Anbau von Pharmaziebestandteilen in verschiedenen Pflanzen finanziert habe, dazu gehörte auch die Unterstützung der Spermizid-Getreidetechnologie von Epicyte. Epicyte präsentierte seinen genmanipulierten Spermizid-Mais als einen Beitrag zum Problem der weltweiten «Überbevölkerung». Man vermutet, dass er ab 2006 oder 2007 kommerziell genutzt werden kann. Die Firma selbst wurde im Mai 2004 von einer privaten Biotech-Gesellschaft in North Carolina übernommen. Biolex erwarb Epicyte Pharmaceutical. In den Medien war nichts mehr zu hören über die Entwicklung von Spermizid-Mais. Das Thema verschwand von der Bildfläche. Aus informierten Kreisen aber war zu hören, die Forschung werde auf geheimer Grundlage weiterverfolgt, da Mais, nach dessen Verzehr das männliche Sperma unfruchtbar sein würde, politisch von explosiver Bedeutung ist. Mehr im Artikel von F. William Engdahl unter http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_135a/T01.HTM  

20.11.2005   Dritte Welt als menschliches Versuchslabor des Westens - Eine Pharmafirma führt in Afrika gefährliche Menschenexperimente durch. Der Plot des Films «The Constant Gardener» mag vielen Zuschauern unrealistisch erscheinen – zu Unrecht. Die Dritte Welt wird seit 1980 zunehmend als Labor der Ersten Welt verwendet. Keine Frage, die Pharmabranche führt immer mehr Medikamentenstudien an Menschen in der Dritten Welt durch. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber es sind wohl Zehntausende. Der Grossteil dieser Forschung gilt den Leiden der Reichen und nicht den Krankheiten, die arme Länder betreffen, wie die Malaria oder die Schlafkrankheit. Ein Bericht unter http://www.facts.ch/dyn/magazin/print/wissen/562143.html

20.11.2005   Illegale Abholzung: Fernsehteam als Biosphären-Lebensschützer - Einerseits investiert die Regierung allein in Deutschland hunderte Millionen Euro Steuergelder zum Schutz der Tropenwälder – andererseits dulden Politiker das Geschäft mit der heissen Ware Tropenholz, denn kein Gesetz verbietet es. Schlimmer noch: Illegal geschlagenes Holz wird sogar in einem Gebäude des Deutschen Bundestages eingebaut. Ein Team des Westdeutschen Rundfunks hakte nach und reiste zum Lieferanten nach Sumatra, wo sich schlimmste Befürchtungen bestätigten. Auch was deutsche Abnehmer und Regierungsbeamte - mit dem Befund konfrontiert - darauf antworten, erfahren Sie in einem "Monitor"-Videobericht unter http://www.wdr.de/tv/monitor/real.phtml?bid=747&sid=137

20.11.2005   Verhalten katholischer Politiker im Visier - In den USA beraten die Bischöfe, wie sich die Kirche gegenüber katholischen Politikern verhalten soll, die ihr in Themen wie etwa der Abtreibung widersprechen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12077

20.11.2005   Verteilung von Pro-Life-Flugblätter weiterhin erlaubt - Ein deutsches Richterurteil hat eine Platzverweis des Ordnungsamtes Karlsruhe gegen eine Pro-Life-Aktivisten für nichtig erklärt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12076

15.11.2005   Seefische ändern ihr Geschlecht - Vor der Küste Kaliforniens haben Wissenschaftler eine beunruhigende Entdeckung gemacht: Sie fanden männliche Fische, denen weibliche Geschlechtsorgane gewachsen waren. Als Ursache vermuten sie Umweltverschmutzung. Schon seit längerem wird befürchtet, dass Östrogen im Wasser solche Veränderungen hervorrufen könnte. Dieses Hormon ist in Antibabypillen enthalten, wird ausgeschieden und gelangt so in grossen Mengen ins Abwasser. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,385033,00.html

15.11.2005   Die unterschlagene Meldung - Am 23. Januar sandte die ‘Union der orthodoxen Rabbiner’ der Vereinigten Staaten und Kanadas einen Brief an den Präsidenten der Polnischen Republik. Der Brief der amerikanischen jüdischen Rabbiner war von ihrem Sprecher, Rabbiner Jehuda Levin, unterzeichnet. Levin vertritt auch die ‘Rabbinische Allianz Amerikas’. Die ‘Union der orthodoxen Rabbiner’ der Vereinigten Staaten und Kanada umfasst über 1000 jüdische Geistliche. Im Brief nahm der Rabbiner im Namen seiner Vereinigung Bezug auf die Feierlichkeiten, die am 27. Januar 2005 anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz stattfanden. Der Rabbiner erwähnt die Tatsache, dass Frau Simone Veil (78) – eine ehemalige französische Gesundheitsministerin, die als jüdische Inhaftierte in Auschwitz interniert war – bei dieser Gelegenheit das Wort ergreifen sollte. „Frau Veil ist dafür bekannt, die Abtreibungsgesetzgebung in Frankreich eingeführt zu haben“, heisst es in der Stellungnahme des Rabbiners: „Das ist der Grund, warum sie für eine gegenwärtige Zerstörung des menschlichen Lebens verantwortlich ist, die jene der Nationalsozialisten bei weitem übertrifft.“ Im Jahr 1975 setzte die damalige französische Gesundheitsministerin das sogenannte ‘Gesetz Veil’ durch. Dieses entzog den ungeborenen Kindern Frankreichs das Lebensrecht und erklärte die Abtreibung im Land für legal. Durch ihre Aktivität zugunsten der Kinderabtreibung habe Frau Veil der Lehre des Judaismus diametral entgegengehandelt, heisst es weiter in der Erklärung der US-Rabbiner. Darum sei es ganz und gar unangebracht, dass Frau Veil während des Gedenkens an der Befreiung von Auschwitz spreche. „Wir erheben dagegen einen feierlichen Protest“, beschliessen die Rabbiner ihre Protestnote an den polnischen Präsidenten. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2206.html    Link zur Auschwitz-Gedenkfeier http://www.aidh.org/auschw/pol-60e01.htm

15.11.2005   Geht die Grosse Koalition in Deutschland gegen Spätabtreibungen vor? - Koalitionsvertrag greift mehrere bioethische Streitpunkte auf. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12029

12.11.2005   Zu viele Lebensschützer? Kritik an neuer Zusammensetzung der EU-Ethik-Beratergruppe - Am 25. Oktober trat erstmals die neue zusammengesetzte 15-koepfige EU-Ethik-Beratergruppe „European Group on Ethics in Science and New Technologies“ (EGE) zusammen. An der Zusammensetzung der Mitglieder hat nun der belgische sozialistische Europaabgeordnete Philippe Busquin scharfe Kritik geübt. Busquin bemängelte am 10. November in Brüssel, das Gremium sei einseitig mit Lebensschützern besetzt und es sei „nur eine Konfession“ vertreten. Dies berichtete das Deutsche Ärzteblatt in der Online-Ausgabe vom selben Tag. Die europäische Beratergruppe für Ethik ist eine multidisziplinär und aus verschiedenen Nationen zusammengesetzte Gruppe, die die Europäische Kommission und auf Wunsch auch die anderen EU-Institutionen in bioethischen Fragen und anderen Fragen der Ethik und der modernen Technologien berät. Sie existiert seit über zehn Jahren und ist jetzt aufgrund des Auslaufens des alten Mandates und aufgrund der Erweiterung neu zusammengesetzt worden.

Dem Blatt zufolge habe es der ehemalige EU-Forschungskommissar Busquin als bedenklich gewertet, dass eine „unausgewogene Gruppe“ die Rahmenbedingungen für genetische Forschung mitbestimme. Europa verpasse die „biotechnologische Revolution“, wenn die EU der Wissenschaft nicht mehr Freiheit und finanzielle Unterstuetzung gewähre, so Busquin. Ende Oktober hatte die EU-Kommission neun neue Mitglieder für die EGE ernannt und sechs bisherige für weitere vier Jahre bestätigt. Auch der luxemburgische sozialistische Europaparlamentarier Robert Goebbels habe mit Blick auf das Abwandern privater Geldgeber kritisiert, der politische Druck in Europa schränke die Biotechnologie zu stark ein. Deshalb flössen die Mittel privater Investoren statt in EU-Staaten in Forschungsvorhaben in Amerika und Asien. Laut dem „Deutschen Ärzteblatt“ vertrat er die Auffassung, es dürfe nicht Politikern überlassen werden, über den Handlungsspielraum der Forschung zu entscheiden. Ethik-Gremien müssten von Wissenschaftlern besetzt werden, nicht von Repräsentanten von „Kirchen und Ideologien“.

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bioethik der grössten Fraktion im Europaeischen Parlament (EVP/ED), Dr. Peter Liese, wies die Kritik dem Blatt zufolge als absurd zurück. Liese meinte, es wäre im Gegenteil unverständlich, wenn in einer Ethik-Beratergruppe auch Forscher vertreten seien. Nötig seien darin Ethik-Experten, die sich auch in der Wissenschaft auskennten. Für Wissenschaftler gebe es andere Beratergruppen. Ebenso wies er die die Kritik an den katholischen EGE-Mitgliedern zurück. Es handele sich bei den Betroffenen zum einen um ausgewiesene Fachleute, zum anderen seien sie nicht extremen Positionen zuzuordnen. Für Liese sei es „befremdlich", dass EGE-Mitglieder allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit kritisiert würden. (Quelle: ALfA-Newsletter vom 12.11.2005))

Weitere Informationen: European Group on Ethics in Science and New Technologies
Hier finden Sie Informationen zur Arbeit und den Mitgliedern der Kommission
http://europa.eu.int/comm/european_group_ethics/index_en.htm

12.11.2005   Schweden will europäisches Abtreibungszentrum werden - Das Land will Ausländern die Türen für uneingeschränkte Abtreibungen öffnen, geht aus einem Regierungsbericht hervor. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11980

12.11.2005   "Dignitas" leistet Sterbehilfe bei gesunder Frau - Die Debatte um Sterbehilfe in Deutschland erhält neuen Zündstoff. Eine Augsburgerin soll sich für einen freiwilligen Tod entschieden haben, weil sie der Meinung war, sie leide an einer unheilbaren Lebererkrankung. Über den Schweizer Sterbehilfeverein "Dignitas" hat sie einen Giftcocktail erhalten. Eine Obduktion der Verstorbenen ergab, dass sie weitgehend gesund war. Mehr unter http://www.ovb-online.de/news/bayern/bayern/art5858,617571.html

12.11.2005   Down-Syndrom kann früher erkannt werden - Ein neuer Test ermöglicht es, das Down-Syndrom schon in der zwölften Schwangerschaftswoche zu entdecken. Kritisiert wird der Test, der auf einer Studie mit 38.000 Schwangeren beruht, aus verschiedenen Gründen: Er sei nicht 100-prozentig sicher, und er sei ein weiterer Schritt zur Frühselektion und zur Eliminierung sogenannt "unwerten Lebens". Mehr unter http://derstandard.at/?url=/?id=2239111

12.11.2005   Verstärkte Zwangs-Frühsexualisierung durch TV - In 70% aller US-amerikanischen Fernsehsendungen ist der Geschlechtsakt ein Thema. Dies berichtete die US-Tageszeitung ‘Los Angeles Times’ unter Bezugnahme auf eine am Mittwoch veröffentlichte Studie. Seit 1998 habe sich die Zahl von pornographischen Filmszenen fast verdoppelt. Zur besten Sendezeit sei statistisch knapp sechsmal pro Stunde eine Sexszene zu sehen. In den beliebtesten Sendungen für Jugendliche sei dieser Wert noch höher. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2192.html  - Schon in den 1970er Jahren hatte die bekannte deutsche Psychagogin Christa Meves auf die Gefahren einer medial verstärkten Frühsexualisierung hingewiesen. Heute sieht sie ihre Befürchtungen voll bestätigt. In einem Interview erklärt sie warum: "Durch frühe und wechselnde Sexualkontakte haben die Geschlechtskrankheiten stark zugenommen. Zehn Prozent der sexuell aktiven Mädchen haben sich Chlamydien-Bakterien eingefangen, die unfruchtbar machen können. Frauen in den 20ern bekommen heute schon Gebärmutterhalskrebs - das gab es früher nur bei alten Frauen. Das ist nachweisbar auch eine Folge des Sexualverhaltens. Dazu kommt, dass im vergangenen Jahr allein unter den 10- bis 14jährigen rund 6.000 schwanger geworden sind. Daraus resultieren wiederum mehr Abtreibungen. Das alles schadet den jungen Leuten schwer." Das Konzept, allein mit Aufklärung und Verhütung diese Probleme zu lösen, habe sich als krasse Fehlvorstellung erwiesen, schliesst Frau Meves. Quelle: http://www.idea.de/cfml/spektrum/detail_artikel.cfm?cfid=1548775&cftoken=35732996&ArtikelID=31227&Anfangszeile=36

08.11.2005   Schweiz: Immer mehr Teenager-Schwangerschaften enden mit Abtreibung - Im Kanton Thurgau trieben 2004 70 Prozent mehr Teenager ihr Kind ab als 2003. Frauen nach einer Abtreibung bereuen häufig ihren Schritt. Der Kantonsarzt mahnt zur Verantwortung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11970

08.11.2005   Vogelgrippe versetzt Regierungen und Medien in Panik - Angeblich soll der H5N1-Virus auch durch Wildvögel über die Kontinente verbreitet werden, Belege gibt es dafür noch nicht, dafür aber eine "Eilverordnung zur Stallpflicht". Ein erhellender Bericht von Björn Clauss unter http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=21295&mode=print

08.11.2005   Preisfrage: Warum schweigen die US-Medien zum ‘Folsom Street Fair’, das am 25. September in San Francisco stattgefunden hat? - Wenn eine Tagesveranstaltung ungefähr 400.000 Menschen in eine der wichtigsten US-Städte anlockt, ist das gewöhnlich eine Nachricht wert. Dieser jährliche Anlass ist eine der wichtigsten Darstellungen des „alternativen Lebensstils“ in San Francisco. Beim Treffen wird Geld für lokale Homo- und Aids-Organisationen gesammelt. Im Jahr 2004 wurden an einem Tag umgerechnet über 200.000 Euro eingenommen. Ist es nicht seltsam, dass ein Anlass, der so eine grosse Menge anlockt und soviel Geld einnimmt, von den Medien fast nicht beachtet wird? Auch nach langer Suche findet man nur vereinzelte Artikel darüber. Sie stammen alle aus kalifornischen Medien. Nach Lexis-Nexis – eine ausführliche Nachrichten-Datenbank – gab es darüber ausserhalb von Kalifornien keinen einzigen Artikel. Es gibt natürlich einen recht plausiblen Grund für dieses Stillschweigen. Berichte über das 'Folsom Street' Treffen wären extrem schlechte Werbung für den Homo-Lebensstil. Nach den erwähnten kalifornischen Nachrichten-Berichten offenbarte der Anlass die entartete Seite der alternativen Lifestyle-Bewegung. Ihre Anhänger – die ihre sexuellen Freuden beim Fesseln, Geisseln, Schlagen und Hinternversohlen finden – präsentierten ihre Neigungen in aller Öffentlichkeit. Beim Treffen gab es auch jede Menge Nacktheit sowie nicht nur gespielte öffentliche Sexualakte. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2169.html

07.11.2005   Grausame Ursache - In der Russischen Föderation werden deutlich mehr Kinder abgetrieben als geboren. Im Jahre 2004 fanden 1,8 Millionen Kinder im Mutterleib durch Einwirkung von Abtreibern den Tod. Auf 100 Geburten kamen 129 Kinderabtreibungen. In Russland ist die Kinderabtreibung ohne Angaben von Gründen bis zum 3. Monat legal. Bis zum 6. Monat kann das Kind wegen eines sozialen Vorwandes – wenn die Mutter keinen Wohnraum besitzt oder bereits mehr als zwei Kinder hat – abgetrieben werden. Die kommunistische Sowjet-Diktatur war 1920 das erste Land der Welt, das die Kinderabtreibung einführte. In den Nachkriegsjahrzehnten übertraf die Zahl der Kinderabtreibungen in der UdSSR die der Geburten um ein Vielfaches. Statistisch liess jede sowjetische Frau mehrere Kinder abtreiben. 1964 wurde in der Sowjetunion mit 5,6 Millionen Abtreibungen eine dramatische Spitze erreicht. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2163.html

07.11.2005   Spanien: Grossdemonstration für die Familie - Über hundert katholische Organisationen nehmen am 12. November an einer Protestkundgebung gegen ein Gesetz teil, das die Rechte der Eltern bei der Kindererziehung einschränkt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11957

07.11.2005   Jimmy Carter: Jesus Christus wäre gegen Abtreibung - Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten und evangelische Christ Jimmy Carter kritisierte die liberale Haltung einiger Demokraten in Sachen Abtreibung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11958

06.11.2005   Wer die Wahrheit sagt, fliegt raus - Eine 15jährige Schülerin ist Ende Oktober von einer katholischen Schwesternschule in den USA geflogen. Das eifrige Mädchen hatte in ihrem Einsatz für die Lebensrechte ungeborener Kinder einen faustdicken Skandal aufgedeckt. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2160.html

05.11.2005   Künstliche Befruchtung: Forscher warnt vor Langzeitfolgen - Um die Erfolgsraten der künstlichen Befruchtung zu erhöhen, kann man Eizellen mit Zellplasma von jungen Spenderinnen behandeln. Das führt allerdings zu dem bizarren Fall, dass Kinder dann Gene von drei Personen in ihrem Körper tragen. Dessen ungeachtet wurden rund 30 Kinder mit dieser Methode zur Welt gebracht. Ein US-amerikanischer Forscher weist nun darauf hin, dass dieses Vorgehen zu gesundheitlichen Schäden führen könnte. Mehr unter http://science.orf.at/science/news/141879

03.11.2005   Der shoppingfreie Sonntag ist auch ein Stück Lebens-Schutz! - Eine Betrachtung zum arbeitsfreien Sonntag. Werner Vontobel, Wirtschaftskolumnist des Schweizer Boulevardblattes, denkt nach über den Nutzen der freien Wahl und kommt zum Schluss: Freiheit - auch Einkaufsfreiheit - ist nicht immer gut, und selbst auferlegte Zwänge sind oft hilfreich. Mehr unter http://www.blick.ch/news/wirtschaft/vontobel/artikel27415

28.10.2005   Mehrheit der Briten will stärkeren Schutz für Ungeborene - Die Abtreibungsgesetzgebung erscheint vor allem vielen jungen Briten als zu liberal: Ein Kind kann bis zur 24. Schwangerschaftswoche getötet werden. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11870

26.10.2005   Eine billige Endlösung: Mit der Einführung des assistierten Selbstmordes in Deutschland würde der Hilflose mit zwingender Logik zum Tode verurteilt. - Das belegt der deutsche Philosoph Robert Spaemann in einem Zeitungskommentar. Der Philosoph äusserte sich in einem Beitrag für die heute Mittwoch erschienene Ausgabe der ‘Stuttgarter Zeitung’. Robert Spaemann (78) war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 ordentlicher Professor an den Universitäten von Stuttgart, Heidelberg und München. Er lebt in Stuttgart im Südwesten Deutschlands. Spaemann stellt die von Selbstmordapologeten in Anspruch genommene „Fürsorge“ für Lebensmüde radikal in Frage: Niemand könne mit gutem Gewissen behaupten, dass der erneute Ruf nach Euthanasie heute nur rein zufällig gerade in einem Augenblick Gehör finde, wo die demographische Entwicklung das Problem der Altersversorgung immer dramatischer werden lasse. Mit der Euthanasie biete sich ein „Ausweg“, der den Charme einer sehr billigen Endlösung habe. Spaemann verneint mit Nachdruck, dass sich die menschliche Gesellschaft einen solchen „Ausweg“ leisten dürfe. Dabei verweist er auf Philosophen wie Platon († 348 v. Chr.), Immanuel Kant († 1804) und Ludwig Wittgenstein († 1951). Diese Denker hätten den bewussten und freien Selbstmord für etwas fundamental Verwerfliches gehalten. Freilich ende die Zuständigkeit der Rechtsgemeinschaft dort, wo jemand aus seinem zwischenmenschlichen Beziehungsgefüge austreten und Selbstmord begehen wolle. Wer so handle, müsse das allerdings alleine tun. Jeder, der ihm bei dieser Handlung helfe oder sie sogar für ihn ausführe, befinde sich dagegen innerhalb der Rechtsgemeinschaft. Niemand dürfe seinen Nächsten mit dem Vorwand, ihn als Freiheitssubjekt achten zu wollen, als Freiheitssubjekt vernichten. Aus dem Recht, sich töten zu lassen, werde mit der Zeit sogar eine Pflicht entstehen, folgert Spaemann. Sobald ein Hilfloser das Recht habe, sich umzubringen, besitze er auch die volle Verantwortung für alle Mühen, Kosten und Entbehrungen, die seine Mitmenschen aufbringen müssen, um ihn zu pflegen. Damit werde er unter Druck gesetzt, seine Angehörigen von dieser Last zu befreien, statt das Familienvermögen zu verbrauchen. Welcher sensible Mensch würde unter solchen Umständen nicht eine moralische Pflicht empfinden, der stummen Geste zu folgen, die ihm sagt: „Da ist der Ausgang!“ Mit der Einführung einer Möglichkeit der Tötung auf Verlangen würden Hilflose zwingend in eine solche Entscheidung hineingedrängt. Quelle: http://www.kreuz.net/print.2103.html

25.10.2005   Der jüngste Trick der Stammzellen-Industrie - Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass es einen Weg gebe, Stammzellen zu gewinnen, ohne dabei menschliche Embryos umzubringen. Doch wer sich die Sache genauer anschaut, hat keinen Anlass zur Freude. Das Verfahren stellt unter ethischen Gesichtspunkten keinen Fortschritt dar. Die Zelle, die man dem Mikrokind - welches immerhin, wenn es geboren würde, ab seiner Zeugung vom Gesetz bereits als erbfähig erachtet wird - entnehmen wolle, wird anschliessend, wie bei der Herstellung eines Klons, für die Heranbildung eines zweiten und unabhängigen menschlichen Wesens verwendet: „Das Verfahren besteht im wesentlichen in der künstlichen Produktion eines Zwillings.“ Dieser Zwilling wird als Zellieferant verwendet und kommt dabei ums Leben. Damit wird der eine getötet, um den anderen zu heilen. Das widerspricht elementaren medizinischen und ethischen Grundsätzen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2094.html

23.10.2005   Verhütungsmittel sind gefährlich - Gesundheitsschädliche Nebenwirkungen zeigen sich immer deutlicher. Mehr unter http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=64803

23.10.2005   Weltbevölkerungsbericht: Kondome gegen den Hunger - Gleichberechtigung und Familienplanung seien entscheidend im Kampf gegen die Armut, heißt es heute. Verloren geht dabei das Wertebewusstsein. Ein Bericht von Dorothea Treder unter http://www.kath.net/detail.php?id=11824

23.10.2005   „Ich liebe die Tochter meines Peinigers“ - Heather Gemmen wurde vergewaltigt – und wurde schwanger. Heute ist ihre Tochter Rachael neun. Sie schreibt: "Das Trauma einer Vergewaltigung ist unbeschreiblich. Die Erinnerung an diesen Furcht erregenden Moment brachte jedes erdenkliche Gefühl in mir an die Oberfläche: Es reichte von persönlicher Scham über eine tief sitzende Unsicherheit bis hin zu einem wachsenden Missklang in der Beziehung von Steve und mir. Vergewaltigung verschärft diese Dinge und reisst alles mit sich, das nicht auf festem Grund steht. Meinen Arzt hören zu sagen, dass ich schwanger sei, klang wie ein Richterspruch, der mich dazu verurteilte, eine lebenslange Brandmarkung meiner Vergewaltigung tragen zu müssen." Die ganze unglaubliche Geschichte unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/593-Schwangerschaft/27209-Ich_liebe_die_Tochter_meines_Peinigers/  Link zu Heather Gemmens Website: http://www.heathergemmen.com/

23.10.2005   Kinderversteigerungen im chinesischen Netz - Die Polizei von Schanghai untersucht derzeit gemeinsam mit dem Internetauktionsportal „Ebay“, ob dort kleine Chinesen angeboten wurden. Offenbar sind im chinesischen ‘Ebay’ Kinder-Angebote ab umgerechnet 2.900 Euro gesichtet worden. Die Versteigerung von Mädchen beginne beim halben Preis. Die Bevölkerungspolitik der kommunistischen Volksrepublik China erlaubt es Eltern nicht, mehr als ein Kind aufzuziehen. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2086.html

22.10.2005   Verweigerung des demografischen Auftrags - Die Deutschen werden immer älter und immer weniger – Wie effektiv können bevölkerungspolitische Massnahmen noch sein? Auch wenn die ökonomischen, gesellschaftlichen, kulturellen und psychologischen Folgen noch nicht im Detail erforscht werden konnten, so sind die wesentlichen Fakten seit langem bekannt: Die Deutschen werden immer älter, die Zahl der jährlichen Sterbefälle übersteigt die Geburtenrate deutlich und die bei der Erfindung der sozialen Sicherungssysteme so festgemauerte Alterspyramide steht langsam aber sicher auf dem Kopf. Mehr unter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21179/1.html

19.10.2005   Kleines Vademecum für die Einführung der Euthanasie - Die staatliche Legalisierung der Tötung lebensunwürdiger Menschen ist problemlos zu erreichen, wenn der Sozial- und Gesundheitspolitiker die folgenden fünf Anweisungen beachtet. Zu finden sind sie unter http://www.kreuz.net/article.2062.html

17.10.2005   Forscher gewinnen Stammzellen ohne Tötung des Embryos - Zwei US-Teams melden Forschungserfolg. Für die US-amerikanischen Bischöfe bleiben weitere schwerwiegende Fragen offen, weshalb sie auch die neuen Techniken ablehnen. Mehr unter http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,2386533,00.html

16.10.2005   Vor einer Abtreibung? - Was privates Engagement von ein paar Frauen erreichen kann, findet sich hier recht anschaulich: andere Frauen, die sich sehr glücklich fühlen! http://www.vor-abtreibung.de/bildergalerie.html . Keine grosse Organisation, nix Kompliziertes, sondern einfach der Wille, Frauen und Mädchen in schwieriger Situation nicht allein zu lassen und Mut zu machen. http://www.vor-abtreibung.de/

14.10.2005   Antennen-Streit in Jaun - Die Sendung "Schweiz aktuell" von Schweizer Fernsehen DRS berichtete am 14. Oktober: Die Angst vor Elektrosmog geht um in der Schweiz. Und sie scheint nicht unberechtigt: In der Greyerzer Gemeinde Jaun ist eine Starkstromleitung möglicherweise für überdurchschnittlich viele Krebs-Todesfälle verantwortlich. Zu diesem Schluss kommen nun Fachleute. Die Jauner machen sich deshalb grosse Sorgen. Doch nicht nur wegen der Starkstromleitung, wie Bruno Bossart berichtet. Mehr unter http://www.sfdrs.ch/system/frames/news/schweiz-aktuell/index.php (im Archiv vom 14.10.2005 suchen)

13.10.2005   USA: Frau bekommt ihr 16. Kind - Das Mädchen heisst Johannah, ist 3,4 Kilogramm schwer und das 16. Kind von Michelle und Jim Duggar. Die Duggars aus Arkansas fühlen sich wohl inmitten der Kinderschar und haben nur einen Wunsch - noch mehr Nachwuchs. Doch bald gehen die Namen mit J aus. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,379516,00.html  Homepage der Duggar Family unter http://www.duggarfamily.com/default.php

13.10.2005   Philippinen: Neue Familienpolitik mit Natürlicher Empfängnisregelung - Präsidentin Arroyo will UNO-Gelder nicht mehr für Verhütungsmittel und Abtreibungen einsetzen sondern für die Verbreitung der Natürlichen Empfängnisregelung. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11728

13.10.2005   Juristen-Vereinigung: 'Pro Familia' verbreitet Falschinformationen - Vorsitzender Büchner: Abtreibungszahlen seit 1996 sind nicht gleich geblieben, sondern gestiegen. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11726

Auf Anfrage hin machte Dr. Juliane Roloff vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt zur obigen Meldung folgende Einschränkung: "Mit der Neuregelung der Bundesstatistik über Schwangerschaftsabbrüche ab Januar 1996, in der die Inhaber der Arztpraxen sowie Leiter der Krankenhäuser, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt wurden, auskunftspflichtig sind, dürften diese Zahlen hinfällig sein". Seit der neuen Gesetzgebung sind meines Wissen auch keinerlei Schätzzahlen über Untererfassungen von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland mehr bekannt."

Kommentar: Dass keine Schätzzahlen über Untererfassungen mehr bekannt sind heisst keineswegs, dass es das Phänomen der nicht erfassten Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr gibt. Vielmehr würde interessieren, weshalb keine neuen Erfassungen in dieser Richtung vorgenommen worden sind und bis wann mit neuen plausiblen Schätzungen zu rechnen ist.

12.10.2005   Kommt das Ende der Pillen-Ära? - Warum die Gynäkologin Dr. med. Gabriele Marx die Antibaby-Pille nicht mehr verschreibt, hat viele Gründe. Hinter dem Entscheid liegt ein langer Prozess. Mehr unter Ende der Pillen-Ära?

12.10.2005   Wenn Schmetterlinge besser geschützt werden als Kinder - Anti-Abtreibungsaktion an historischem Ort: 1.000-Kreuze-Aktion in Rosenheim mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11714

12.10.2005   Spätabtreibungen in der Schweiz - "Wie viele solche eingeleiteten Spät-Aborte es in der Schweiz gibt, weiss man nicht genau; Schätzungen gehen von etwa 600 Fällen pro Jahr aus – mit steigender Tendenz. Für die betroffenen Frauen ist diese "Geburt zum Tod" eine kaum auszuhaltende Belastung." Quelle: Berner Zeitung vom 31.05.2001, entdeckt unter http://195.141.248.101/life/a_search.asp?key=Abtreibungszahlen

12.10.2005   England : Gentech-Pflanzen „ruinieren die Felder für 15 Jahre“ - Wenn ein Bauer einmal Gentech-Raps anbaut, ist eine Rückkehr zu unmanipuliertem Raps kaum mehr möglich. Rapssamen bleiben viele Jahre lang keimfähig im Boden und kontaminieren nächste Ernten. Selbst 15 Jahre nach der letzten Gentechsaat ist die Kontamination mit GVOs immer noch grösser als die erlaubte Deklarationslimite. Die Studie, die von der Regierung in Auftrag gegeben wurde, bemerkt, dass eine „Koexistenz“ von manipuliertem und unmanipulierten Raps vor „einem potentiell schweren Problem“ stehe. Sie hat alle überrascht. (Independent, 9.10.05). Mehr dazu (Englisch) unter http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1231.html

12.10.2005   Grossbritannien: Alarm von prominenter Seite - Michael Meacher, der unter Tony Blair 6 Jahre lang Umweltminister war, sagt: “Es gibt praktisch gar keine Tests über die gesundheitlichen Auswirkungen beim Verzehr von GVOs“. Das sei ein Skandal, ebenso wie die Geheimhaltungspraxis der Agrokonzerne. Er wird von Experten gestützt, die ebenfalls „die fast totale Absenz von unabhängigen, ‚peer reviewed’ Langzeitstudien zu möglichen Gesundheitseffekten“ beklagen. (GMWatch, 15.8.05) Mehr dazu (Englisch) unter http://www.blauen-institut.ch/Pg/pM/pM5/pm1233.html

11.10.2005   Ein Donnerschlag - Der US-Filmemacher Jonathan Flora hat kürzlich einen 35minütigen Film über die sogenannte Teilgeburtsabtreibung produziert. Bei dieser grausamen Prozedur wird ein geburtsreifes Kind bis auf den Kopf zur Welt gebracht. Dann sticht ein Abtreiber mit einer Sonde in den Hinterkopf und saugt dem lebenden Kind das Gehirn aus. Anschliessend wird die Kinderleiche ganz aus dem Mutterleib entfernt und weggeworfen. Flora, der beruflich bei der Unterhaltungsfirma Walt-Disney arbeitet, drehte den Streifen in Eigenregie. Der Film heisst ‘A Distant Thunder’ – ‘Ein entfernter Donner’. Er spielt im Gerichtssaal. Flora möchte die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein kontroverses Thema in den USA hinlenken. Er beschreibt sein Werk als ein „Instrument der Heilung“. Nach einer jüngsten Vorführung des Streifens, seien die Rückmeldungen von Müttern und Vätern, die an der Tötung ihrer Kinder litten, überwältigend gewesen. Trailer ansehen unter http://www.adistantthunder.com/trailer.php

11.10.2005   Paradox: Nach dem Verbot der Abtreibungspille Anwendung nun "probeweise" - In Italien hat man trotz eines jüngsten Verbotes des Gesundheitsministers wieder mit der Abgabe von Präparaten begonnen, die zur Vergiftung von ungeborenen Kindern dienen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.2009.html

11.10.2005   Gabriele Kuby: 'Je strenger die Sexualmoral, desto höher die Kultur' - Die deutsche Soziologin verwies auf die bis heute aktuelle umfangreiche Studie mit dem Titel "Sex & Culture" von J. D. Unwin, erschienen 1938, und forderte bei einer Tagung in Fulda von den deutschen Bischöfen eine Korrektur der Königsteiner Erklärung von 1968. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11702

08.10.2005   Schülerexkursion in die Abtreibungsklinik - Was lernen Wiener Hauptschüler bei solchen Lehrausgängen? Die österreichische Volksanwaltschaft übt Kritik an den Ausflügen. Mehr unter http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=17934

07.10.2005   China: Hausarrest für Gegner von Zwangsabtreibungen - Der blinde Bauer Chen Guangcheng reichte eine Sammelklage gegen die Regierung ein, wo er Beweise für die menschenverachtende Bevölkerungspolitik vorlegte. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11677

07.10.2005   ,In letzter Sekunde’ ein Kind vor Abtreibung schützen - Verein von Christen wirkt mit “Strassendienst” vor Abtreibungsklinik. Am 7. Oktober findet das 100. Gebetstreffen mit Prozession in München statt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11678

06.10.2005   «Neuer Job mit kurzer Einarbeitungszeit» - In der laufenden Weltstillwoche wird auf die Vorteile des Stillens hingewiesen – auch in der Stillberatung der Berner Frauenklinik. Stillen ist wieder in, doch empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO den Schweizerinnen, noch länger zu stillen. Stillen ist gesund: Gestillte Kinder erhalten via Muttermilch Antikörper und werden seltener krank als Kinder, die an der Flasche nuckeln. Auch Allergien sind unter gestillten Kindern seltener. Stillen ist praktisch: Die Milch ist immer und überall in der richtigen Temperatur verfügbar. Und: Stillen kostet nichts. Während die meisten Schweizer Kinder der 68-er Generation Flaschenkinder waren, wird heute die grosse Mehrheit gestillt, zumindest in den ersten Wochen. Mehr unter http://www.espace.ch/artikel_138010.html Mehr übers Stillen unter http://www.stillen.ch/  sowie http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?idcat=3

05.10.2005   Deutschland: Deutliche Zunahme bei HIV-Infektionen - Homosexuelle Männer mit 60 Prozent neu diagnostizierten HIV-Infektionen die grösste Betroffenengruppe. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11661

05.10.2005   Salvatore wacht nach zwei Jahren auf! - Eine Sensation und vor allem Hoffnung für viele Koma-Patienten: Der vierfache Familienvater Salvatore Crisafulli aus Catania/Italien kann nach langer Zeit wieder am Leben teilnehmen. Und Salvatore berichtet Erstaunliches: Er habe während den zwei Jahren alles gehört und gespürt, doch er konnte einfach auf keine Art und Weise mit seinen Liebsten oder den Ärzte kommunizieren: «Ich weinte vor Verzweiflung.» Die Mediziner hatten dagegen stets behauptet, der Familienvater bekomme überhaupt nichts mit. Das sollten sich all jene "Menschenfreunde", welche Komapatienten "von ihrem Leiden erlösen" wollen, mal gründlich zu Herzen nehmen. Unter anderen auch ein gewisser Michael Schiavo in den USA. Mehr unter http://www.11settembrecrisafulli.com/

05.10.2005   Krankenkassen sanieren durch Beihilfe zum Selbstmord? - Er wolle die Debatte zur Beseitigung von Alten, Kranken und Behinderten in eine „vernünftige Richtung“ lenken. So äusserte sich Ludwig A. Minelli, der Generalsekretär eines Schweizer Vereins mit dem irreführenden Namen "Dignitas" (= "Würde"). Der Verein will in Deutschland den assistierten Selbstmord einführen. Minelli verweist auf deutsche Statistiken. In der Bundesrepublik würden sich jährlich 12.000 Menschen das Leben nehmen. Mehr als eine halbe Million Selbstmordversuche scheiterten jedes Jahr. „Wenn vor allem die Zahl der fehlgeschlagenen Suizide gesenkt würde, könnten im Gesundheitswesen jährlich bis zu 20 Milliarden Euro einspart werden“, erklärt der Todesverfechter aus der Schweiz. Die Vernunft gebiete es, einen assistierten Selbstmord zur Verfügung zu stellen. Nach Minelli ist der Selbstmord eine „grossartige Möglichkeit“. Diese erlaube es dem Menschen, sich einer ausweglosen Situation zu entziehen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.1975.html

04.10.2005   Zerrissene Blutsbande - Hollywood entdeckt die Familie wieder: Väter suchen nach ihren verlorenen Söhnen, Töchter opfern sich für ihre Väter auf. In Filmen wie "Krieg der Welten", "A History of Violence" oder "Flight Plan" steht die klassische Lebensgemeinschaft als letzte Bastion auf dem Prüfstand. Lebenssituationen am Ende einer langen Kulturauflösung, wie Hollywood und nicht nur Hollywood sie sieht. Man stellt die alten Fragen neu: Wo kommen wir her? Wer ist der Vater, wer die Mutter, was ist eine Familie? Einfache Fragen, deren Beantwortung immer schwieriger wird. Vor allem für jene, die nie eine halbwegs intakte Familie erlebt haben. Ein Bericht von Lars-Olav Beier unter http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,377513,00.html

04.10.2005   Sozialhilfe zum Töten - Neun von zehn in Deutschland gemeldete Abtreibungen werden vom Steuerzahler finanziert. Das kostet die Bundesländer jährlich 40 Millionen Euro. Die Zahlen stammen vom Osnabrücker Sozialwissenschafter Prof. Manfred Spieker. Spieker sprach bei einem Symposium in Berlin. Das Symposium wurde am vergangenen Freitag vom Bundesverband ‘Lebensrecht’ zum zehnten Jahrestag seit Inkrafttreten des Abtreibungsparagraphen 218 veranstaltet. Der Bundesverband Lebensrecht ist ein überkonfessioneller Zusammenschluss verschiedener deutscher Lebensrechtsgruppen mit Sitz in Berlin. „Sozialhilfe zwecks Tötung eines Kindes ist leichter zu bekommen als Sozialhilfe zum Aufziehen eines Kindes“, kritisierte der Sozialwissenschafter. Mehr unter http://www.alfa-ev.com/fr_start.html

02.10.2005   Abtreibungen bei Schweizer Teenagern nehmen zu - Die Zahl der Abbrüche von Teenager-Schwangerschaften in der Schweiz nimmt zu. Die Statistiken der Kantonsärzte zeigen, dass im vergangenen Jahr mehr minderjährige Mädchen abgetrieben haben als 2003. Das berichtet die SonntagsZeitung. Detaillierte Zahlen für die Vorjahre liegen nicht vor, da der Schwangerschaftsabbruch erst seit 2002 straffrei ist. Expertinnen machen ungenügende Aufklärung und frühere sexuelle Reife geltend. Eine Frage, welche die Expertinnen nicht stellen, ist, ob die Art der in der Schweiz betriebenen Aufklärung nicht generell überprüft werden müsste. «Wie der Zyklus einer Frau funktioniert, verstehen viele nicht», sagt Ilana Ganzfried, Sozialarbeiterin im Zentrum für Familienplanung, Verhütung und Schwangerschaftskonfliktberatung am Inselspital Bern. Mehr unter http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/nachrichten/545945.html

Kommentar: Wie können junge Mädchen ihren Zyklus beobachten und verstehen lernen, wenn ihre Mütter, Frauenärzte und Expertinnen ihnen bereits kurz nach Einsetzen der Periode die Benutzung der Pille nahelegen? Sind nicht die erwähnten Fachkräfte auch jene, welche "wertneutral" über die Abtreibung beraten und jungen werdenden Müttern wenig Mut machen, ihr Kind auszutragen? Mit allen schwerwiegenden körperlichen und psychischen Folgen, welche eine Abtreibung im Leben einer jungen Frau bedeutet. Wie kann es dazu kommen, dass eine erst 18jährige junge Frau schon mehrere Abtreibungen hinter sich hat? Solches berichten mir Schülerinnen aus ihrem Freundinnenkreis, und sie entsetzen sich mit Recht darüber. War jenes betroffene Mädchen nicht wiederholt in der "Obhut" von "Spezialisten"?

21.09.2005   Bahn frei für den Mord an lebensunwürdigen Behinderten - In den Niederlanden soll ein Gesetz zur Tötung lebensunwerter Babys in Arbeit sein. Dies berichtete die niederländische Tageszeitung ‘NRC Handelsblad’ am gestrigen Dienstag. Damit wird ein Antrag von niederländischen Todesärzten vom März diesen Jahres in die Tat umgesetzt. Der Gesetzesentwurf sieht vor, Babys, die an einer unheilbaren oder – wörtlich – „unerträglichen“ Krankheit leiden, legal auszumerzen. Zwischen einem ungeborenen und geborenen Kind wird dabei kein Unterschied mehr gemacht: Auch die Kinderabtreibung nach der 24. Woche soll im Zuge der Novelle erlaubt sein, wenn ein passendes Krankheitsbild vorliegt. Todesärzte aus der nordniederländischen Stadt Groningen stellten den Antrag auf legale Kindstötung Mitte März, nachdem sie bekannt gemacht hatten, die Hilflosentötung schon seit geraumer Zeit ohne entsprechende rechtliche Deckung an neugeborenen behinderten Kindern durchzuführen. Mit dem Plakat links warb das deutsche NS-Regime damals für das unselige Euthanasieprogramm. Mehr unter http://www.kreuz.net/print.1900.html

21.09.2005   Kinder homosexueller Paare sind verunsichert und orientierungslos - Studie: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigen mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11530&&print=yes

21.09.2005   Spanien: Partido Popular plant Verfassungsklage gegen ‚Homo-Ehe’ - Spanien stehe „am Beginn einer wahren Revolution zum Schutz der Familie, die die Familie in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens rücken wird“, meinen Experten. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11528&&print=yes

13.09.2005   Das Weinen der Föten - Schon im Mutterleib scheinen Kinder auf Unbehagen mit Weinen zu reagieren, wie eine Untersuchung seit kurzem zeigt. Ein amerikanisch-australisches Forscherteam hat dies bei Ultraschalluntersuchungen von 11 Föten ab einem Alter von 28 Wochen beobachtet. Mehr unter http://www.wissenschaft.de/wissen/news/257487.html

13.09.2005   Haut toter Häftlinge zu Anti-Falten-Creme verarbeitet - Bei der Entwicklung von Kosmetika verwendet ein chinesischer Konzern die Haut hingerichteter Gefangener. Das berichtet die Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf Vertreter des Unternehmens. Den Journalisten sei erklärt worden, es handele sich um eine ganz gewöhnliche Produktionsmethode. Mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-374486,00.html

12.09.2005   Pro Tag werden in Deutschland zwölf Schulklassen abgetrieben - Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte am Montag die Abtreibungszahlen für das 2. Quartal 2005. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11454&&print=yes

11.09.2005   Unbelehrbare Frauenärzte: »Trotz erwiesener Risiken wird die Hormonersatz-Therapie wieder häufiger verordnet - Viel deutlicher hätte die Botschaft der Studien, die in den letzten Jahren über die Hormonersatztherapie HRT erschienen sind, nicht sein können: Die Einnahme von Hormonen in und nach den Wechseljahren hat viel weniger Vorteile als ursprünglich gedacht und ist keineswegs harmlos. So erhöhte die übliche Hormonkombination in gross angelegten Untersuchungen das Risiko für Brustkrebs, Thrombosen, Embolien, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Mehr unter http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/wissen/538798.html

10.09.2005   Briten planen Embryo mit drei Eltern - Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Vater und zwei Mütter! Nein, keine Stiefmutter, sondern zwei echte biologische Mütter! Einen Embryo mit drei Eltern will man im britischen Newcastle herstellen. Die offizielle Genehmigung wurde jetzt erteilt. Experten sind skeptisch, ob der Ansatz wirklich den erhofften Erfolg bringt. Wieder einmal gilt als erlaubt, was im Gesetz nicht ausdrücklich verboten wurde. Möglich wurde die Studie nämlich nur wegen eines ungenau formulierten Gesetzes. Schade nur, dass die Phantasie mancher Forscher nur soweit reicht, um für die Menschheit neue überflüssige Dilemmas zu schaffen als sich auf jene Bereiche zu konzentrieren, wo anstehende Probleme dringend gelöst werden müssten. Mehr unter http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,373856,00.html

10.09.2005   Ungeborene Kinder habe die Recht von Geborenen - „Der zentrale Kritikpunkt an der geplanten Novelle des Gentechnikgesetzes und Fortpflanzungsmedizingesetzes ist aus rechtlicher Sicht, dass die für die Stellung von Embryonen wichtige Norm des Paragraphen 22 ABGB ignoriert wird: ‘Selbst ungeborene Kinder haben von dem Zeitpunkte ihrer Empfängnis an den Anspruch auf den Schutz der Gesetze. Insoweit es um ihre und nicht um die Rechte eines Dritten zu tun ist, werden sie als Geborene angesehen.’ Nach herrschender Auffassung zielt diese Bestimmung auf einen möglichst frühen Schutz des Embryos. Als ‘Empfängnis’ ist die Verschmelzung der Gametenkerne zu betrachten, so dass auch ein in vitro erzeugter Embryo als ‘ungebornes Kind’ im Sinne des ABGB zu betrachten ist.“ Quelle: Österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’ vom 08.09.2005

08.09.2005   China: Gegner von Zwangsabtreibungen verhaftet - Erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen stehen in China auf der Tagesordnung. Ein Mann, der eine Sammelklage initiierte, wurde nun verhaftet. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11420

07.09.2005   Peru: ‘Tötungspille danach’ gestoppt - Eine Nichtregierungsorganisation in der peruanischen Hauptstadt Lima erwirkte eine gerichtliche Verfügung, dass die ‘Tötungspille danach’ nicht mehr verteilt werde. Dies berichtete die Nachrichtenagentur ‘CNA’. Ein Zivilgericht entschied, daß die Gesundheitsämter die ‘Tötungspille danach’ nicht verbreiten dürfen, bis erwiesen sei, dass die Droge keine Kinder frühabtreibe oder die Bevölkerung über die abtreibende Wirkung und allfällige Gesundheitsrisiken des Präparates informiert werde. Quelle: http://www.kreuz.net/article.1820.html

07.09.2005   Holländische Hilflosentötung: 3% sind Kinder - Die Hilflosentötung ist in den Niederlanden auch bei Kindern und Jugendlichen keine Ausnahme mehr. Dies berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’ gestern Dienstag unter Bezugnahme auf eine Studie in der Fachzeitschrift ‘Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine’. In 2,7 Prozent der Todesfälle im Alter von einem bis 17 Jahren wurden Drogen mit der expliziten Absicht eingesetzt, das Kind umzubringen. Dies geschah bei 0,7 Prozent der Fälle auf Wunsch des Kindes und bei zwei Prozent auf Wunsch der Eltern. Quelle: http://www.kreuz.net/article.1820.html

06.09.2005   Seltsame väterliche Sorge - Der demokratische Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, brachte ein Gesetz zu Fall, das es Minderjährigen erlaubt hätte, sich ohne die Erlaubnis ihrer Eltern tätowieren zu lassen. Jugendliche könnten die Tragweite eines solchen Schrittes nicht erkennen. – Aber da ist noch etwas. Gouverneur Blagojevich misstraut der Urteilskraft von jungen Leuten nicht in jedem Fall. Während seiner Wahlkampagne im Jahre 2002 lehnte er gegenüber der Nachrichtenagentur ‘ap’ „neue Beschränkungen der Kinderabtreibung“ ab. Damit sprach er sich gegen eine gesetzlich notwendige Benachrichtigung der Eltern aus, wenn eine minderjährige Mutter ihr Kind abtreiben lassen will. „Warum glaubt der Gouverneur dennoch, dass Jugendliche – ganz gleich welchen Alters, sogar noch Kinder – genügend Urteilsvermögen und Weitblick haben, um Kinder abzutreiben?“ Diese Frage stellte Bill Beckman, der Generalsekretär der regionalen Lebensschutzorganisation ‘Komitee für das Recht auf Leben’, in der Lokalpresse. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.1815.html

05.09.2005   USA: Enthaltsamkeit vor der Ehe ist gefragt - Enthaltsamkeit oder Verhütung: In den USA ist die Debatte über die Vorzüge von Programmen zur Sexualerziehung, die auf Enthaltsamkeit vor der Ehe setzen, weiterhin in vollem Gange. Ihre Befürworter haben inzwischen einen Erfolg verbucht: Sie können mit mehr staatlichen Zuschüssen rechnen. Mehr unter http://zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=73995

04.09.2005  Weltweit erstes Baby aus adoptiertem Embryo geboren - Wie spanische Medien demnach berichteten, ist Gerard das erste Baby, das aus einem adoptierten, eingefrorenen Embryo entstanden ist. Sieben Jahre lang war der Embryo tiefgekühlt, dann wurde er der 41-jährigen Eva Tarridas eingepflanzt. Mehr unter http://www.krone.at/index.php?http://wcm.krone.at/krone/C00/S25/A7/object_id__34906/hxcms/index.html

04.09.2005   Abgeschoben - Bereits vor zwei Jahren wurde eine junge Südamerikanerin in Österreich des Landes verwiesen. Der Grund? Sie wollte sich nicht länger prostituieren. Matitza Cordero, Staatsbürgerin der Dominikanischer Republik, wurde mit dem Bescheid vom 9. Juli 2003 der Polizeidirektion Wels von der Republik Österreich des Landes verwiesen und in ihre Heimat – die Dominikanische Republik – abgeschoben. Frau Cordero kam Ende des Jahres 2002 mit einem sogenannten Prostituiertenvisum nach Österreich. Mit diesem Visum war sie in drei Städten in Oberösterreich als Prostituierte tätig. Am 30. Juni 2003 entschloss sich Frau Cordero, aus der Prostitution auszusteigen. Sie zog aus ihrer bisherigen Wohnung aus, lebte bei einer Freundin und begann eine Tätigkeit als Tänzerin in einem einschlägigen Nachtlokal. Eines Abends wurde sie mitten aus der Arbeit von der Polizei abgeholt. Die Begründung: Frau Cordero war im Club nur als Tänzerin und nicht als Prostituierte angestellt. Die Polizei wies sie darauf hin, dass ihre Aufenthaltserlaubnis nur das Betätigungsfeld der Prostitution erlaube. Eine Tätigkeit als Tänzerin dürfe sie mit ihrem Visum nicht ausüben. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.1804.html Vor kurzem wurde im Salzburger Landrat eine Anfrage von zwei Abgeordneten zum "Prostituiertenvisum" deponiert http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=17289

04.09.2005   USA: Rezeptfreie Abgabe der ‚Pille danach’ erneut vertagt - Die Diskussion müsse in einem „offenen und öffentlichen Prozess“ stattfinden und nicht hinter verschlossenen Türen, meinte FDA-Kommissär Lester Crawford. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11390

04.09.2005   Deutsche Politik: Demographische Katastrophe aus dem Wahlkampf ausgeblendet - Es sei eine Schicksalswahl, die für den 18. September anberaumt ist, so tönt es aus dem Munde der Politiker. Um das Zentrum der Krise, das Thema eines ernsthaften "Schicksalswahlkampfes" sein könnte, wird aber ein Bogen gemacht: der Niedergang unseres Volkes durch anhaltenden Geburtenrückgang seit 30 Jahren. Allenfalls am Rande wird ein wenig über die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" gesprochen. Eine ernsthafte Debatte über die Abwendung dieses Niedergangs findet nicht statt, es werden keine Massnahmen in Aussicht gestellt, die an dieser Entwicklung gravierend etwas ändern könnten. In der letzten Woche publizierte das private Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung eine Studie mit dem alarmierenden Titel: "Mehr Kinder - am besten sofort!" Das Institut will damit das existentielle Thema offensichtlich doch noch in den Wahlkampf einführen. So mahnt es, daß den Frauen der geburtenstarken "Babyboom"-Generation der Jahrgänge bis 1970 lediglich ein "biologisches Zeitfenster" von zehn Jahren bleibe, um selbst noch Kinder zu gebären. Danach nehme die Zahl der gebärfähigen Frauen dramatisch ab, so dass die Chance zur bevölkerungspolitischen Wende immer kleiner wird. Ein Artikel von Dieter Stein unter http://www.klaus-krusche.de/familienpolitik.htm

02.09.2005   AIDS-Mythen sind so resistent wie das Virus - „Die Diskrepanz hinsichtlich der Ansteckungsrate in den zwei Ländern Thailand, wo es stark propagierte Kondom-Programme gibt, und den Philippinen, wo die Kondom-Propaganda kaum existiert – hat sich fortgesetzt und verstärkt. Im August 2003 gab es in Thailand ungefähr 899.000 registrierte AIDS-