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Die UNO - eine Art Religion?
Von Friedensvisions-Lobbyisten, Weltregierungs-Planern und der Ambivalenz einer «Neuen Weltordnung»
Seit dem 04.08.2004 sind Sie BesucherIn Nr.
Eine Internet-Recherche von Josef C. Haefely
Zum Voraus: Meinetwegen können Sie die UNO nüchtern als die wichtigste internationale Plattform der Nationen betrachten, als einziges globales Forum, wo Austausch und Vermittlung zwischen den Völkern überhaupt möglich ist. Sie können sich darüber freuen, dass die Schweiz sich auf der Weltbühne nun endlich wirksamer gegen den Welthunger, gegen Menschenrechtsverletzungen oder für die Demokratisierung einsetzen könne, wie vor dem Beitritt versprochen. Vielleicht haben Sie auch Ihre Zweifel an der Fähigkeit der UNO, sich gegenüber Grossmachtspolitik abzugrenzen. - Ihre Haltung zur UNO bleibe einmal dahingestellt. Die folgende Untersuchung setzt sich mit einer ganz anderen Seite der Organisation der Vereinten Nationen auseinander, nämlich mit Vorstellungen und Visionen, die sich um das Epizentrum des New Yorker East River wellenförmig ausbreiten. Zahlreiche mit der UNO verbundene Institute, Stiftungen, NGO's, Verlage und Zirkel sind es nämlich, die schon heute die UNO und die Welt von morgen vordenken. Vielleicht auch das, was Sie morgen darüber denken sollen.
Lassen Sie sich auf ein Gedankenspiel ein? Stellen Sie sich vor, die UNO wäre eine Art Religion oder Kirche, Glaubensgemeinschaft oder wie auch immer Sie diese weltumspannende „geistliche Gemeinschaft“ benennen möchten. Überlegen Sie sich, was eine Religion ausmacht, worin sie sich manifestiert: Da sind Gründerfiguren, Mythen, ein «heiliges Buch», vielleicht die Elite einer Art Priester, Mystiker und darum herum ordensähnliche Gemeinschaften in verschiedenen Diensten und Ausprägungen. Ein «Gesetz» oder ein Moralkodex ähnlich den zehn Geboten wäre gefordert, bestimmte Gebete oder Meditationen. Nicht zu vergessen Versammlungsräume oder gar Tempel, weiter einige «heilige Orte» für Pilgerfahrten mit Ritualen und Zeremonien, um nur die wichtigsten religiösen Manifestationen zu nennen. Nicht zu vergessen schliesslich das entscheidende Kennzeichen einer Religion, ihre ganz spezifische Welterlösungslehre.
Spätestens jetzt können wir nach Ihrem Dafürhalten das kurze Gedankenexperiment wohl abbrechen: Obwohl es bei der UNO manchmal sehr feierlich zugehe, nein, werden Sie sagen, das Bild hänge irgendwie schief. UNO und Religion, das seien zwei grundverschiedene Dinge. Natürlich, werden Sie anfügen, verkörpere die UNO die Idee einer gerechteren Welt. Das allein mache sie aber noch lange nicht zu einer Religion.
Nun, kürzlich las ich die folgende Medienmitteilung:
Johannesburg - Ohne großes Medienecho, wurde die «Earth Charter», gepriesen als die Zehn Gebote des neuen Zeitalters, vergangene Woche am Earth Summit präsentiert. Die fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft könnte jedoch auch gesteuert sein, mutmaßte William Jasper des „New American“ Magazins. „Anscheinend soll im Stillen eine Kampagne für das Manifest orchestriert werden. Aktivisten werden für die neue globale Ethik Unterschriften aus Politik, Schulen und von Organisationen einholen – möglichst ohne die Opposition von Kirchen und Lebensschützern zu wecken.“
Mitgründer der Initiative wie Mikhail Gorbachev and Maurice Strong, bezeichneten die Konvention als die “neuen zehn Gebote” welche der “globalen Spiritualität” des neuen Zeitalters ihre Richtung geben sollen. Der religiöse Unterton ist gewollt. Nicht zuletzt haben Unterstützer der „Earth Charter,“ darunter auch Stephen Rockefeller, eine Bundeslade, die „Ark of Hope“, anfertigen lasse, worin das Manifest aufbewahrt wird. Selbige wurde feierlich in das UN Hauptquartier in New York übertragen und in Johannesburg ausgestellt.
Das „Update“ der Zehn Gebote fordert neben sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit, in der Sprache der UNO auch das Recht auf Abtreibung (“reproduktive Gesundheit und verantwortete Fortpflanzung“) und Homosexuellenrechte ein. “New American” berichtet, dass die Konvention schon in Kürze in Schulen, Lehrervereinigungen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens getragen wird. Man vermute, dass “sobald eine gewisse Anzahl an Unterschriften gesammelt wurde, die ‘Earth Charter’ als universell akzeptiert und unaufhaltbar erscheinen wird.“
URL: http://www.kath.net/detail.php?id=3335
Auf KATH.NET seit dem: 16. 09. 2002 14:00 Uhr
Man hat als Kirchgänger vielleicht zweimal gelesen oder sich als weltanschaulich ungebundener Zeitgenosse für die neuen frommen Anwandlungen eines Michail Gorbatschow ein Lächeln nicht verkneift haben. Religiöse Anlehnungen im Zusammenhang mit der UNO zeigt eine zweite Geschichte:
Es ist in diesen Tagen schwer, sich auf einen sachlichen Bericht über die Situation an unserer Schule zu konzentrieren. Die schrecklichen, unfassbaren Bilder vom 11. September aus den USA haben sich in unseren Köpfen festgesetzt, und mit großer Sorge blicken wir auf die vor uns liegenden Tage, Wochen und Monate. Wir gedenken der unvorstellbar großen Zahl der unschuldigen Opfer und ihrer verzweifelten Angehörigen. [...] In zwei Schulvollversammlungen, am 12. und am 14. September, haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule ihr Mitgefühl und ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht und ihre Sorge um den Weltfrieden artikuliert. Dies geschah unter anderem mit dem Friedensgebet der Vereinten Nationen:
Gebet der Vereinten Nationen:
Unsere Erde ist nur ein
kleines Gestirn im großen Weltall.
Unsere Aufgabe ist es, daraus einen Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnloser Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
auf dass unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen “Mensch”
tragen.
(Stephen Vincent Benét)
http://www.gymnasium-hittfeld.de/archiv/0110/sn61.htm
Einmal abgesehen davon, dass dieser Text einige wirklich wunde Stellen unseres Planeten anrührt: Wetten, Sie hätten nicht gewusst, dass im Auftrag der UNO auch Gebete formuliert werden! Betrachten wir nun einen weiteren Text aus dem engsten Umkreis der UNO. Diesmal handelt es sich um eine «Prophetie»
Was für eine Grösse liegt vor uns!
Welch grosser Schritt erwartet eine brennende Bestätigung!
Unsere Lehre und die Verwirklichung der höheren Prinzipien
will erscheinen vor der ganzen grossen Menschheit!
Ein grosses Zeitalter ist nahe: wir gestalten es gemeinsam.
Brennende Welt, Vol. III, par. 149
Vorstehende Zeilen finden sich als Leittext auf einer Homepage, welche die Arbeit einer Gruppierung vorstellt, die sich “Aquarian Age Community” nennt (http://www.aquaac.org). Nie gehört? Die „AAC“ („Wassermann-Zeitalter-Gemeinschaft“) betrachtet sich als die Elite des „New Age“, also des „Neuen Zeitalters“. Wassermann? Aquarius? Das kennen Sie doch, das Musical "Hair" mit dem bekannten Song "Aquarius"! Richtig, das war der Werbespot dafür. Heute ist die "AAC" ein wichtige Promotor der "Neuen Weltordnung“. Und raten Sie, durch wen diese Website gesponsert wird? - Genau, durch die Vereinten Nationen. Die ganze Neue-Weltordnung-Philosophie ist auf ihrer Website dargestellt, für des Englischen Mächtige nachzulesen unter: http://www.aquaac.org/about/about.html . Unter den vielen ‚erleuchteten‘ Seiten können Sie aufschlussreiche Artikel finden mit einschlägigen Titeln wie:
“The New World Order and the Work of the UN” (Die Neue Weltordnung und das Werk der UNO) http://wwwaquaac.org/un/nwo.html
“The World Spiritual Teacher, the Esoteric Community and the United Nations” (Die Weltweisheitslehrer, die esoterische Gemeinschaft und die Vereinten Nationen) http://www.aquaac.org/meetings/rttop.html
…und viele andere Artikel mehr. Es ist allerdings leicht zu erkennen, dass es sich dabei nicht um christliche Theologie sondern um “New Age”-Ideologie handelt.
Vermutlich konnten Sie mit der Quellenangabe „Brennende Welt, Vol. III, par. 149 “ wenig anfangen, Insider hingegen schon. Es sei verraten, dass der Text aus einem Buch der berühmten Esoterikerin Alice Bailey stammt. Die Vereinten Nationen waren schon lange einer der ersten Förderer der sogenannten “Neuen Spiritualität” und der “Neuen Weltordnung”. Diese Ideen gehen zum Teil auf alte Geheimlehren wie auch auf freimaurerische Prinzipien zurück. Sieben Jahre nach der Gründung der UNO gab die Theosophin und Gründerin von “Lucis Trust”, Alice Bailey, ein Buch heraus, welches postulierte, dass “der Beweis für das Wachstum des menschlichen Intellekts gemäss den erforderlichen Richtlinien (für die Vorbereitung des Neuen Zeitalters) gesehen werden kann in der Planung verschiedener Nationen und in den Anstrengungen der Vereinten Nationen, einen Weltplan zu formulieren... Von Beginn der Entfaltung her haben drei okkulte Faktoren die Entwicklung dieses Plans geleitet.” (Alice Bailey in “Discipleship in the New Age” / “Jüngerschaft im Neuen Zeitalter”, by Lucis Press, 1955, Volume 2, p.35). Was genau die Esoterikerin mit den “drei Faktoren” meint, bleibt allerdings in diesem Zusammenhang unklar.
Also doch „Weltverschwörungs-Theorien“?
Was bis jetzt aufgezeigt wurde, sind einige enge Verbindungen zwischen der Organisation der „Vereinten Nationen“ und Personen und Gruppierungen im Umkreis von Esoterik und New Age, nicht mehr. Beweisen diese Fäden nun, dass die UNO eine Art „Religion“ ist? Das soll nicht voreilig behauptet werden. Aber dass die UNO im Dunstkreis von „New Age“-Exponenten religiös nicht "neutral" ist und einseitig gewisse esoterische Gruppierungen äusserst aktiv fördert und sich von ihnen auch protegieren lässt, zeigt sich an weiteren eigenartigen Sachverhalten: Der erwähnte „Lucis Trust“ ist nämlich jener Verlag, der UN-Unterlagen druckt und verbreitet. Dieser Verlag wurde 1922 von Alice Bailey als Einrichtung gegründet, um ihre Bücher, sowie jene der Theosophin Helene Blavatsky und der theosophischen Gesellschaft zu verbreiten. Das Titelblatt von Alice Baileys Buch “Menschliche und solare Einweihung” wurde 1922 erstmals gedruckt und zeigt eindeutig das Verlagshaus als “Lucifer Publishing”. Bailey änderte dann den Namen zu “Lucis Trust“ (Quelle: Constance Cumbey: “The hidden dangers of the rainbow”, Seite 49, deutsch: “Die sanfte Verführung”). Ein kurzer Einblick in jede New Age Buchhandlung deckt auf, dass viele der spezifischen New Age Bücher vom "Lucis Trust" herausgegeben werden.
Es dauerte nicht lange, da befand sich das Verlagshaus des "Lucis Trust" in New York an der “United Nations Plaza 866” und der Trust wurde auch Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen, unter einem wohlklingendem Programm, das “World Goodwill” (weltweiter guter Wille) heisst. In Alice Baileys Buch “Education for New Age” schlägt die Autorin vor, dass im Neuen Zeitalter “Weltbürgerschaft das Ziel der Erleuchtung sein sollte, mit einer Weltregierung und einem ‚Welthirn‘.” Mit anderen Worten: “One World Government – New World Order”. Vergleichen Sie dazu die bekannte Abbildung auf der US-Ein-Dollar-Note.
Einer, der von Alice Bailey sowie durch die pantheistische und evolutionäre Philosophie des französischen Jesuiten Teilhard de Chardin massgeblich geprägt wurde, ist Dr. Robert Muller, der langjährige frühere Assistent des UNO-Generalsekretärs U Thant und heutiger Leiter einer "Friedens-Universität" in Costa Rica. Gemäss diesem "UN Prophet of Hope" könne die Welteinheit nur durch eine Weltregierung und die Welteinheitsreligion erreicht werden http://www.garykah.org/html/hftwec.html .
Man mag nun dazu stehen wie man will. Diese fragmentarische Darstellung soll den/die selbständig urteilende/n Leser/in anregen, durch eigene persönliche Recherche in dieser Richtung – z.B. im Internet – selbst Überlegungen anzustellen und vielleicht die eine oder andere Korrektur, Bestätigung oder Ergänzung anzubringen. Reaktionen an den Verfasser sind also durchaus erwünscht und erhofft. Einige Zeitgenossen mögen sich vielleicht gar mit den Zielen einer neuen Weltregierung identifizieren in der Hoffnung, dadurch ein effizientes Instrument zur Bekämpfung des Welthungers oder der schleichenden Klimaveränderung zu erhalten. Der Versuch der "einzigen Weltmacht", sich die UNO zunehmend dienstbar zu machen, die US-Pläne zur vollständigen Überwachung der weltweiten Kommunikation durch "Total Information Awarness" sowie ihre Interventionspolitik und Ressourcenkriege im Schatten des "Kampfes gegen den Terrorismus" vermögen allerdings das Vertrauen in eine zukünftige "globale Regierung" nicht gerade zu stärken.
Zurück zum verrückten
Gedanken der „UNO als eine Art Religion“. Haben Sie gewusst, dass im New
Yorker East River-Palast quasi hochoffiziell ein selbsternannter «UNO-Geistlicher» tätig ist?
Allerdings handelt es sich um keinen christlichen Würdenträger, sondern um den
Hindu-Priester, New-Age-Guru und "offiziellen Meditationsleiter" bei der UNO:
Sri Chinmoy. Dieser schrieb etwa: „Die Vereinten Nationen sind das auserwählte
Werkzeug Gottes; Gottes Werkzeug zu sein bedeutet, ein göttlicher Botschafter zu
sein und das Banner von Gottes innerer Vision und äusserer Manifestation zu
tragen.” Stellen Sie sich nur mal
vor, wie diese Aussage dem Selbstwertgefühl des Sicherheitsrates schmeichelt.
Die USA könnte sich kaum eine höhere Legitimation vorstellen, als
„Vollstrecker des göttlichen Willens im Irak“ zu sein.
Auf dem Bild oben ist Sri
Chinmoy zusammen mit dem früheren UNO-Generalsekretär U-Thant abgebildet.
Allerdings warnen Sektenexperten vor dem 74jährigen Guru, der mit seinen
"Friedensläufen" und Konzerttourneen vor allem neue Mitglieder werben will. Er
lässt sich gemäss Bhakti-Yoga von seinen Schülern wie ein Gott verehren.
Chinmoy gelang es, mit Michail Gorbatschow oder Papst Johannes Paul II.
fotografiert zu werden, die der Guru seitdem als "Freunde und Förderer"
ausweist. "Die wussten gar nicht, worum genau es ging", sagt ein Sektenexperte.
Das Wort Frieden habe ihm einfach "viele Türen und Herzen geöffnet". Erst
nachdem die betreffenden Personen dann Erkundigungen über Chinmoy eingezogen
hatten, distanzierten sich viele von ihm. Da waren die Fotos jedoch bereits im
Umlauf.
(Vgl. "Frieden auf Erden - Terror für die Seele", Artikel in der "Welt am
Sonntag", 11.09.2005
http://www.wams.de/data/2005/09/11/773498.html?prx=1
) Auch wenn es eher danach aussieht, als ob sich der Guru der UNO aufgedrängt
habe, so zeigt das Beispiel doch, wie unkritisch Verantwortliche am East River
solchen modernen Rattenfängern gegenüber sind. Weitere Informationen zum Sri
Chinmoy-Kult unter
http://www.agpf.de/Chinmoy.htm
Jede Heilslehre gipfelt in ihrer Erlösungslehre. In diesem Punkt kommt die UNO - im Spiegel der „New Age Community“ - einer Religion tatsächlich verdächtig nahe. Noch einmal soll die von den Vereinten Nationen unterstützte Gruppierung zu Wort kommen. Es erstaunt wohl jeden aufrechten Christen, dass diese UNO-Vordenkergruppe von nichts geringerem als - halten Sie sich fest - dem „Wiedererscheinen des Weltweisheitslehrers“ spricht. Gemäss der angeführten Website habe die UNO keine geringere Aufgabe, als den Weg für das Wiedererscheinen des Weltweisheitslehrers vorzubereiten. Dies sei die Arbeit der UNO und der weltweiten esoterischen Gemeinschaft. Man findet die Texte unter: http://www.aquaac.org/meetings/RT2001.html . Nochmals, die UNO sponsert dieses Ziel kräftig mit.
Zu diesem Zweck rief der "Lucis Trust" unter der Führung von Foster und Alice Bailey die bereits erwähnte Gruppe “weltweiter guter Wille” ins Leben (“World Goodwill”), eine offizielle, nichtstaatliche Organisation innerhalb der Vereinten Nationen. Das erklärte Ziel dieser Gruppe ist “die Zusammenarbeit in der Welt für die Vorbereitung der Wiederkunft Christi.” (One Earth, the magazine of the Findhorn Foundation, Oct/Nov 1986, Vol. 6, Issue 6, p.24). Nebenbei, die "Association Lucis Trust Genf" ist, z.B. im Aargau, sogar steuerbefreit.
Auch der oben erwähnte frühere Assistent des UN-Generalsekretärs Dr. Robert Muller war von der "göttlichen Mission" der UNO überzeugt als er schrieb: "Wenn Christus auf die Erde zurückkäme, würde er zuerst die Vereinten Nationen besuchen um zu sehen, ob sein Traum von der menschlichen Einheit und Geschwisterlichkeit sich verwirklicht hätte. Er wäre glücklich, die Repräsentanten aller Nationen zu sehen, von Norden und Süden, Osten und Westen, von Reichen und Armen, Gläubigen und Ungläubigen, Jungen und Alten, Philistern und Samaritanern, welche Antworten zu finden suchen auf die dauernden Fragen der menschlichen Bestimmung und Erfüllung." http://www.garykah.org/html/hftwec.html . e Auffassung äusserte auch Mullers enger Vertrauter, der Jesuit Teilhard de Chardin. Teilhard sah in den entstehenden Vereinten Nationen die institutionelle Verkörperung seiner Visionen und Gedanken der Planetarisation.
Stellvertretend für zahlreiche christliche Kritiker einer solchen Auffassung wurde die Religion der UNO im kritischen Buch “A New World Religion” (“Eine neue Weltreligion”) beschrieben als “eine sonderbare Konvergenz von New-Age-Mystizismus, Panteismus, Animismus von Urvölkern, Atheismus, Kommunismus, Sozialismus, luziferischem Okkultismus, christlichem Apostatentum, Islam, Taoismus, Buddhismus und Hinduismus.” Vor diesem Hintergrund können Christen jener „Wiederkunft Christi“ nach New-Age-Szenario wenig abgewinnen.
Zu denken gibt die folgende zukunftsbezogene Aussage über den inneren Kreis der UNO aus dem Mund der New-Age-Vordenkerin Alice Bailey allemal; sie wurde nämlich schon 1955 schriftlich niedergelegt. Bailey nennt diese Strategie den “intuitiven Plan” oder auch “Buddha-Plan”, auf dem “heute alle hierarchische Aktivität basiert“ (Ibid. P.220). In ihrer Schrift „Jüngerschaft im Neuen Zeitalter“ verriet sie ihren Anhängern, dass “innerhalb der Vereinten Nationen die Keimzelle und der Sitz einer grossen internationalen und planenden Reflexionsgruppe ist, eine Gruppe vordenkender und informierter Männer und Frauen, in deren Händen das Schicksal der Menschheit liegt. ( “Discipleship in the New Age” / “Jüngerschaft im Neuen Zeitalter”, by Lucis Press, 1955, Volume 2, p.35).
Gewiss, solche Aussagen sollte man mit Vorbehalt gewichten. Die "Evangelische Informationsstelle für Kirchen, Sekten und Religionen" hat eine sachliche Hintergrundinformation über den "Lucis Trust" ins Netz gestellt: http://www.relinfo.ch/aab/info.html . Aber Tatsache ist, dass Baileys Bücher in UNO nahen Kreisen emsig zirkulieren. Immerhin könnte also Ihr Schicksal eben doch in den Händen dieser ominösen Reflexionsgruppe liegen. Und Sie dachten doch immer, Sie seien Ihres eigenen Glückes Schmied...
Zu den "kirchlichen" Feiertagen im Dunstkreis der UNO-Trabanten: Von den drei regelmässig alle Jahre gefeierten "geistigen Festen" wird dem Welt-Invokationstag am 28. Mai (auch als "Christusfest" bezeichnet) die höchste Bedeutung zugemessen. Die Erklärung dazu lautete: "Am Welt-Invokationstag bilden Menschen guten Willens überall auf der Welt mit verschiedenen Religionen und geistigem Hintergrund eine Einheit, indem sie die höheren Energien durch die 'Grosse Invokation' anrufen." Alle Mitglieder von Lucis Trust werden eingeladen, an diesem Tag die 'Grosse Invokation' in ihre Gedanken, Gebete und Meditationen aufzunehmen. Sie lautet:
"Aus dem Quell des Lichts im Denken Gottes / ströme Licht herab ins Menschendenken. / Es werde Licht auf Erden. - Aus dem Quell der Liebe im Herzen Gottes / ströme Liebe aus in alle Menschenherzen / Möge Christus wiederkommen auf Erden. - Aus dem Zentrum, das den Willen Gottes kennt / lenke planbeseelte Kraft die kleinen Menschenwillen / zu dem Endziel, dem die Meister wissend dienen. - Durch das Zentrum, das wir Menschheit nennen, / entfalte sich der Plan der Liebe und des Lichtes / und siegle zu die Tür zum Übel. - Mögen Licht und Liebe und Kraft / den Plan auf Erden wieder herstellen."
Haben Sie je einen derart "christlichen" Meditationstext gelesen? Nun, vielleicht ist es doch gut, über dessen Entstehung etwas zu wissen: Alice Bailey will die Grosse Invokation vom "tibetischen Meister Djwhal Khul" empfangen. haben. Sie ist kein Gebet im christlichen Sinn. Ihre Sätze bringen andere Vorstellungen zum Ausdruck. Es handelt sich zudem eher um eine Herabrufung von Licht und Liebe auf Erden. Die Gottheit wird erwähnt, aber nicht angesprochen. Schliesslich: an Stelle von "Christus" können in der 2. Strophe auch "Lord Maitreya", "Krishna", "Imam Mahdi" oder "Messias" genannt werden, so wird von New Age-Jüngern betont.
Kürzlich besuchte ich die offizielle Website der bei der UNO akkreditierten NGO (nichtstaatlichen Organisationen) unter http://www.ngo.org/index2.htm . Auf dieser Seite steht der seltsame Satz "UN WE BELIEVE" (UNO, WIR GLAUBEN AN DICH), welcher das UNO-Emblem umgibt. Die Site schliesst mit dem Spruch "MAY PEACE PREVAIL ON EARTH" (Möge Friede auf Erden sein), einem "Gebet", um dessen allgemeine Verbreitung sich eine Organisation mit dem Namen "World Peace Prayer Society" bemüht. Zu den Beiratsmitgliedern der World Peace Prayer Society zählen u.a. Padre Maximilian Mizzi / Assisi ("Friedenstreffen in Assisi") und der erwähnte Dr. Robert Muller / "Friedensuniversität" Costa Rica.
So wären wir am "Kirchenportal" der UNO angelangt: Zum Abschluss unserer verrückten Reise noch ein kurzer Halt in New York, genauer im UNO-Gebäude am East River, in einem ganz speziellen Raum...

Das Innere einer Kirche, einer Kapelle, eines Tempels? Materie gewordener Ausdruck einer neuen Religion?
Obiger Raum nennt sich „Meditationsraum der UNO“ http://www.aquaac.org/un/medroom.html . Stille umfängt ihren Besucher. Ein monumentales Bild von Le Corbusier lädt zum Meditieren ein. In der Mitte des kahlen Raumes ein „Altar“, angestrahlt durch einen symbolischen schmalen Lichtstrahl von oben. Dann und wann betreten eilige UNO-Beamte die „Kapelle“, um eine gewisse Zeit still zu verharren. Jene, die sich dort einer "Public Meditation" http://www.aquaac.org/un/9904med.html oder gar einer "Esoteric Meditation" http://www.aquaac.org/un/9809rtmed.html widmen möchten, finden entsprechende Angebote.
Wenn sich einer der UNO-Gläubigen des Big Apple zu einer Pilgerfahrt gedrängt fühlt, so kann er zum "World Peace Sanctuary" (Weltfriedensheiligtum) in den Berkshire Mountains von Wassaic pilgern, einem Landstück etwa zwei Stunden nördlich von New York City, im Internet zu finden unter http://www.worldpeace.org/sanct.html .
Die „Aquarian Age Community“-Jünger sind übrigens beileibe nicht die einzigen, welche nach dieser „globaler Erlösung“ streben. Auch in der Schweizer UNO-Stadt an der Rhone hat sich eine äusserst fleissige Gemeinde der weltweit vertretenen UNO-Jüngerschar niedergelassen. Der Genfer Sitz trägt den stolzen Namen „Institut für planetarische Synthese“. Unter dem Link http://www.ipsgeneva.com/allem/all1.html bereitet sich die „Neue Gruppe der Weltdiener“, eine Art „New Age Orden“ auf ihre Aufgabe in der kommenden „Neuen Weltordnung“ vor.
Und falls Sie die esoterisch verbrämte Erwartung der „Wiederkunft Christi“ abkürzen wollen, finden Sie dort auch die Topfkollekte der „Gruppe der Weltdiener“: Der Fonds für die "Vorbereitung der Wiederkunft Christi" wurde just am Heiligabend, dem 24. Dezember 1988 von Mitarbeitern des Instituts für Planetarische Synthese in Genf gegründet, "ganz besonders aus der Erkenntnis heraus, dass ein weltweiter Mangel an Geld für das Werk der Vorbereitung der Wiederkunft Christi und für das Heraustreten des Christus und der Geistigen Hierarchie besteht.“ http://www.ipsgeneva.com/allem/alprojet.html . Den Bibelkundigen wird allerdings ein seltsames Gefühl beschleichen, wenn er liest, dass Jesus Christus seine Wiederkunft von der Spendenbilanz bei einem Genfer Institut abhängig gemacht haben soll.
Kehren wir zurück zur Ausgangsfrage: Die UNO - eine Art Religion?
Wenn folgende Merkmale für eine Religion charakteristisch sind wie:
Weltdeutung, Heilslehre
Gebete, Meditationen, Rituale
Spiritualität, Erkenntnisweg und Läuterung
Lehrer, Meditationsleiter, Priester, Propheten
Gesetz, Heilige Bücher, Moralkodex
Feiertage
Räume der Stille, Tempel, Kapellen, Heilige Orte
Pilgerorte, Gedenkstätten
Jüngerschaft, innerer Kreis der Anhänger
spirituelle und ordensähnliche Gemeinschaften und karitative Werke
…dann überlasse ich es Ihrem eigenen Weiterdenken und Ihren zukünftigen Beobachtungen, das Werden dieser "Proto-Religion" (Religion im Embryonalstadium) der UNO kritisch im Auges zu behalten.
Noch eines: Auf der Website des Projekts "Millenium Peace Summit" der UNO http://www.millenniumpeacesummit.org kreisen die Symbole verschiedener Weltreligionen friedlich um das UN-Logo. Das gleichberechtigt gezeigte Nebeneinander traditioneller Religionen dient durchaus der Grundidee einer neuen Welteinheitsreligion. Zwar ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass der Prozess der Globalisierung und der Verdrängungswettbewerb auch vor den Religionen nicht Halt machen könnte. Die Nähe vieler UNO-Offiziellen zur Esoterik und "New Age"-Ideologie lässt vermuten, welche Erlösungslehre in dieser "Weltkonkurrenz der Weltanschauungen" schliesslich die Vereinigung bringen soll, nämlich jene - von Dr. Robert Muller postulierte - evolutionäre "Weltreligion des Neuen Zeitalters". Das heisst nichts anderes als dass, wer in UNO-Institutionen seine Karriereambitionen nicht verscherzen will, gut daran tut, seine angestammte Religionszugehörigkeit rechtzeitig auf die neue Welteinheitsreligion hin zu öffnen. Das verlangt nicht einmal einen Kirchenaustritt, im Gegenteil. Man darf vermuten, dass sich Repräsentanten traditioneller Religionen auf der Weltbühne zumindest als inoffizielle und vermittelnde Sprachrohre der neuen Religion nicht um ihr Ansehen in der Welt zu sorgen brauchen. Im Sinne einer indirekten Weltlenkung der verschiedenen Glaubensgemeinschaften durch UNO-Institutionen im Hintergrund ist jede Weltregierung auf lokal eingefärbten Support angewiesen. Nicht kooperationsbereite Religionsdiener werden nach Fundamentalismusverdacht sowieso von der Weltbühne abtreten müssen. Gewiss, hier hat die Spekulation schon begonnen.
Eine grundsätzliche Frage
stellt sich allerdings noch. Beim ersten Durchlesen der Grundsätze der
Erd-Charta dachte ich, dass das alles eigentlich doch ganz gut und visionär
klingt im Hinblick auf eine friedlichere und gerechtere Welt. Fast alles,
denn in gewissen Formulierungen des "UNO-Slang" sind Dinge mit-gemeint, die
sogar innerhalb der Institutionen sehr umstritten sind; z.B. ist in Absatz 12a
der
"Earth Charter" "Unterbindung jeder Art von Diskriminierung
aufgrund von sexueller Orientierung" zu lesen, was sich zu Lasten des
Stellenwerts der traditionellen Ehe und Familie auswirken könnte. Oder jener
Passus von Absatz 7e - "allen Menschen Zugang zu
einem Gesundheitswesen [zu] sichern, das gesunde und verantwortliche
Fortpflanzung fördert", worin nach klassischer UN-Lesart die Abtreibung als Methode der
Bevölkerungskontrolle mit gemeint ist. Wer damit grundsätzlich nicht einverstanden
ist, darf sich keine
Illusionen machen. Die in Absatz 16 geforderte "Kultur
der Toleranz und der Gewaltlosigkeit" wird nämlich wohl dort ihre
Grenzen finden,
wo die Vereinten Nationen die Grundsätze der "Earth Charter"
wie vorgesehen als "universell" erklärt haben
werden, und diese auch gegenüber Staaten, Gemeinschaften und Einzelpersonen
durchzusetzen suchen, welche
einzelne dieser "neuen Gebote" ablehnen.
Das Fundament einer solchen Entwicklung wird heute gelegt, Konsequenzen zeigen
sich erst nach Jahren oder Jahrzehnten.
Am Endpunkt unserer Rundreise kehren wir zurück zur am 16. September 2002 erschienenen Medienmeldung. Mag sein, dass Sie einige Passagen
beim zweiten Durchlesen etwas
nachdenklicher stimmen werden. - Wenn dann mal Ihr Jüngster mit
der „frohen Botschaft“ nach Hause kommt, sie hätten in der Schule die „Earth
Charter“ behandelt, und er Ihnen gleich einen Bogen mit jener Charta zum Unterschreiben
mitgebracht hat,
sollten Sie sich vielleicht doch entschieden haben, ob Sie dieser neuen „globalen Konfession“ beitreten
wollen oder nicht. Ihrem Jüngsten wären Sie zumindest einige Erklärungen schuldig,
seiner Lehrkraft vielleicht auch...
Johannesburg (LSN.ca/kath.net)
Ohne großes Medienecho, wurde die «Earth Charter», gepriesen als die Zehn
Gebote des neuen Zeitalters, vergangene Woche am Earth Summit präsentiert.
Die fehlende Resonanz aus der schreibenden Zunft könnte jedoch auch gesteuert
sein, mutmaßte William Jasper des „New American“ Magazins. „Anscheinend soll im
Stillen eine Kampagne für das Manifest orchestriert werden. Aktivisten werden
für die neue globale Ethik Unterschriften aus Politik, Schulen und von
Organisationen einholen – möglichst ohne die Opposition von Kirchen und
Lebensschützern zu wecken.“
Mitgründer der Initiative wie Mikhail Gorbachev and Maurice Strong, bezeichneten die Konvention als die “neuen zehn Gebote” welche der “globalen Spiritualität” des neuen Zeitalters ihre Richtung geben sollen. Der religiöse Unterton ist gewollt. Nicht zuletzt haben Unterstützer der „Earth Charter,“ darunter auch Stephen Rockefeller, eine Bundeslade, die „Ark of Hope“, anfertigen lasse, worin das Manifest aufbewahrt wird. Selbige wurde feierlich in das UN Hauptquartier in New York übertragen und in Johannesburg ausgestellt.
Das „Update“ der Zehn Gebote fordert neben sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit, in der Sprache der UNO auch das Recht auf Abtreibung (“reproduktive Gesundheit und verantwortete Fortpflanzung“) und Homosexuellenrechte ein. “New American” berichtet, dass die Konvention schon in Kürze in Schulen, Lehrervereinigungen und Einrichtungen des öffentlichen Lebens getragen wird. Man vermute, dass “sobald eine gewisse Anzahl an Unterschriften gesammelt wurde, die ‘Earth Charter’ als universell akzeptiert und unaufhaltbar erscheinen wird.“ (http://www.kath.net/detail.php?id=3335 16.09.2002, 14:00 Uhr)
Die Entwicklung ist inzwischen nicht stehen geblieben.
Hier weitere Meldungen, welche zeigen, wie eine geplante Welteinheitsreligion verwirklicht werden soll:
16.03.2006 Die Lade der Verzweiflung - Die Bundeslade war das Zeichen der Gegenwart Gottes unter seinem Volk. Sie enthielt die 10 göttlichen Lebensgebote. Die Uno beherbergt seit kurzem einen Holzkasten mit einer von Menschen gemachten Charta. Die Pseudo-Bundeslade gilt als "Lade der Hoffnung". Ein Artikel von Rolf Höneisen weiss die Details unter
http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/mensch/Gesellschaft/Lade.php
07.11.2005 Die heiligen Prinzipien des Präsidenten Bush - "Es sind die heiligen Prinzipien in den UN-Grundgesetzen, zu denen wir in Zukunft unseren Eid schwören werden." Solche Aussprüche kommen ausgerechnet von einem "wiedergeborenen Christen", dem US-Präsident Bush während der Vereinten Nationen Hauptversammlung am 1. Februar 1992. Ein Video-Interview mit Karl-Heinz von der Ruhr, Journalist und Schriftsteller, stellt Ihnen ausserdem die spezielle Form des neuen japanischen UN-Gebäudes vor: Eine Pyramide mit 13 Stockwerken. Für jene, bei denen jetzt nicht die Ohren schellten, mögen sich eine US-1-Dollar-Note anschauen. Aber die Verwechselbarkeit wird natürlich nur ein dummer Zufall sein. Auch Aussagen ranghoher UN-Beamter werden nachdenkliche Zeitgenossen noch einmal nachdenklicher machen. Man kann sich auch totlachen darüber, je nachdem. Video unter
http://www.pilt.de/spiegel/pilt-tv.nwo-channel.novus-ordo-seclorum.teil-7.nwo.html
04.10.2005 Spiritualität unter der Ägide des One-World-Government - Anlässlich eines Kongresses vom 9. bis 12. Mai 1992 in Fatima unter der Leitung des Rektors, Mons. Guerra, sagte der oben erwähnte einflussreiche New-Age-Professor Robert Muller, Kanzler der Universität der UNO: "Wir müssen uns jetzt in Richtung der universellen Religiosität und Spiritualität unter der Ägide des One-World Government, das bald das Licht der Welt erblicken wird begeben..." Quelle:
www.fatimacrusader.com/cr43/cr43pg22.asp sowie unter
http://old.fatima.org/german/gmnpicdesec.htm
02.08.2005 Im Eiltempo unterwegs zur UNO-Welteinheitsreligion - Die Zeitung 'Portugal News' berichtete am 20.09.2003 von einem interreligiösen Kongress unter der Schirmherrschaft der UNO-Organisation
"Weltkonferenz für Religion und Frieden" (WCRP) im portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima. "Die Geschichte dieser Organisation", so 'Portugal News' weiter mit Bezugnahme auf eine 800 Seiten starke italienische Studie mit dem Titel "La Faccia Occulta della Storia" könne zurückverfolgt werden bis zum Jahr 1993, als Sir
Sigmund Sternberg, Direktor des
"Internationalen Rates von Christen und Juden" (ICCJ), Ehrenmitglied des Club of Budapest und aktives Rotary-Mitglied, ein Treffen in Chicago organisierte, auf dem die religiösen Führer der Welt sich darin einigten, ein
"Parlament der Religionen" (PR) einzusetzen. Die Idee dabei war, eine internationale Autorität zu schaffen, die sich um die Vereinigung der Weltreligionen bemüht und so einen "spirituellen Zweig" der UNO bildet, sozusagen eine "Kirche der UNO". Das letzte Ziel der Mitglieder dieses Parlaments ist die Vereinigung der wichtigsten Religionen der Welt unter der Schirmherrschaft eines Globalisierungsplans der UNO.
10.09.2004 Eine Meldung zur "Arche" oder "Lade der Hoffnung" - Es handelt sich um einen Forumsbeitrag, also um keine offizielle Nachricht einer grösseren Agentur, müsste also noch verifiziert werden. Obwohl sie mit Vorsicht zu geniessen ist, zeigt sie eine ernstzunehmende Perspektive auf, die gar nicht so unrealistisch erscheint:
Beschreibung der Zeremonie in der UN: «Am Freitagabend hielten die Delegierten eine ‘heilige Feier’ ab, um eine bemalte hölzerne Kiste zu ehren, die unter dem Namen ‘Lade der Hoffnung’ bekannt ist. Sie wurde nach Johannesburg transportiert, nachdem sie während zwei Monaten im Uno-Hauptquartier in New York zu besichtigen war. Es wurde darauf hingewiesen, dass die ‘Lade der Hoffnung’ Aufbewahrungsort der ‘Erd-Charta’ sei, die von Hand auf Papyrus geschrieben wurde. Die Lade enthält zudem heilige Bücher mit ‘Gebeten und Zusprüchen für die Erde’. Getragen wird sie mit zwei langen Stangen, die Einhorn-Hörner darstellen und von denen gesagt wird, sie würden Böses abwehren. Die 65000 Delegierten beugten sich zur Lade nieder und es wird gesagt, dass sie eine Bedeutung erlangen werde wie einst die biblischen Zehn Gebote. Die Lade enthält gegenwärtig 16 Gebote, die einst zum Weltgesetz werden sollen. Es wurde festgehalten, dass ‘die Erde selbst lebt. Sie ist unsere Mutter Erde’.»
Diese Aussagen belegen, dass es nicht mehr die 10 Gebote Gottes sind, die als Richtlinien für das Leben und Handeln des Menschen hochgehalten werden. Der «Erd-Charta», einem humanistischen Manifest, wird mehr Wirkung beigemessen. Wird die «Lade der Hoffnung» eines Tages in Jerusalem stehen, das dann zumal als internationale Hauptstadt fungieren wird?Zu finden unter: http://www.n-tv.de/foren/nachrichten/ausland/FORUM100/msg193608.php
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