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   Lebensfreude - Was trotz allem Sinn gibt

 

Das Leben ist ein Geschenk, und nicht immer ein angenehmes. Was trägt unser Leben angesichts seiner Endlichkeit? "Stärker als der Tod ist die Liebe." - Kein frommer Spruch, vielmehr eine Erfahrung! Aber was ist Liebe, und was nennt sich nur so?

 

Diese Seite berichtet von Erfahrungen und Einsichten, von Gesprächen und Geschichten über Mitmenschen und Mutmacher. Sie lassen von Zeit zu Zeit etwas von dem aufblitzen, was sich hinter unserem Alltag verbirgt. Sie berichten von Dingen, die mich selbst auf irgendeine Weise berührt haben. Oft geht es dabei um die Kirche als Institution, von vielen Zeitgenossen aus verschiedenen Erfahrungen heraus längst abgeschrieben und in aller Stille begraben. Mancher Beitrag zeigt auf, weshalb ich  für eine Reanimation der Totgeglaubten plädiere. Wenn Ihnen das eine oder andere hier einen Moment des Nachdenkens verschafft, so soll's mir recht sein. Wenn's zum Widerspruch reizt, ebenfalls. Jeder hat eigene Dispositionen, und Gott - ich wage mich so auszudrücken - seinen eigenen Terminkalender und zu jedem Herz eine eigene Hintertür. Die Beiträge sind meistens Fundstücke aus der Online-Gerümpelkammer. Dabei denke ich an den Erlebnisraum Estrich in meiner Jugend zurück. Dort verbrachte ich Stunden des Erkennens, umgeben von vergessenen Dingen, die unter meinen Händen lebendig wurden und mir ihre Geschichte erzählten.

Einen unverbrauchten Blick auf alte Wahrheiten, verbunden mit einer überraschenden Einsicht, das wünsche ich Ihnen gerade jetzt!

 

Josef Christoph Haefely

 

 

14.06.2006   Nicole Kidman: 'Der Katholizismus leitet mich' - Am 25. Juni wird die Schauspielerin den Sänger Keith Urban heiraten. Sie sei „spirituell heimgekehrt“, sagt ein langjähriger Freund, der Jesuitenpater Paul Coleman. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=13936
 

26.05.2006   Polen: Die wundersame Heilung der Janina Lach - Es ist eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit: Janina Lach litt zehn Jahre lang schwer unter Multipler Sklerose. Zuletzt war sie an den Rollstuhl gefesselt. Die Ärzte hatten alle Hoffnung aufgegeben. Da erschien ihr die Mutter Gottes in Tschenstochau. Bei einer Wallfahrt nach Jasna Gora wurde sie geheilt und kann seit 27 Jahren wieder gehen. Und das ist nicht alles: Nach einem kürzlichen Autounfall, bei dem sie ihr Augenlicht verlor, pilgerte sie wiederum nach Tschenstochau, und kann seither auch wieder normal sehen. Die ganze unglaubliche Geschichte unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,418242,00.html

 

24.04.2006   Schwedische Transformation: Lutherische Gemeinschaft heute katholisches Benediktinerinnen-Priorat - Jesu Moder Marias Kloster ist ein Benediktinerinnenkloster in Südschweden. Ursprünglich wurde die Gemeinschaft 1957 von drei Frauen in der schwedisch-lutherischen Kirche in Malmö gegründet. 1969 zog die inzwischen gewachsene Schwesterngemeinschaft in den kleinen Ort Östra Sönnarslöv, nachdem sie einige Jahre zuvor ihre Berufung in der Regel des heiligen Benedikt erkannt hatte und das Chorgebet nach seinen Anweisungen zu beten begonnen hatte. 1983 wurden die Schwestern in die volle Gemeinschaft der katholische Kirche aufgenommen und 1984 offiziell als selbständiges Priorat anerkannt. Ihr Patenkloster und Vermittler zur weltweiten benediktinischen Gemeinschaft war die Abtei Mariendonk am Niederrhein. Nachdem die Schwestern aus Platzmangel nicht mehr in Östra Sönnarslöv bleiben konnten, bauten sie 1990/1991 ein neues Kloster in Mariavall, das ihnen der Benediktiner Dom Hans van der Laan - Benedictusberg in Vaals/Holland nach dem Prinzip der Regel des heiligen Benedikt: Einfachheit und rechtes Maß entworfen hatte. Vier Jahre später konnte die Bautätigkeit mit der Einweihung der Klosterkirche, die in einem letzten Bauabschnitt hinzugefügt wurde, am 15. August 1995 vorläufig abgeschlossen werden. Heute besteht die Gemeinschaft aus 18 Mitgliedern und zwei Postulantinnen. Mehr unter http://www.benediktinerinnen.de/mariava.html
 

15.04.2006   Die Bewahrer haben Recht behalten - In der katholischen Kirche herrscht Stillstand. Das ist in Zeiten wie diesen eine nicht zu unterschätzende Stärke. Ein bemerkenswerter Leitartikel von Michael Fleischhacker in "Die Presse" unter http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=c&ressort=ck&id=552402

 

19.03.2006   'Sakrileg'-Diskussion: Neue Webplattformen als Scheinwerfer ins Zwielicht - Vorträge zu diesem Roman sind brechend voll (leider zeigt sich nicht immer die gewünschte Fachkenntnis bei den Referenten) und das Interesse ist enorm, wie unzählige Internetseiten belegen. Viele Buchbesprechungen enden mit dem Nachsatz: "Es ist nur ein Roman, aber die Behauptung, dass Jesus verheiratet war, wurde sorgsam recherchiert und ist sehr interessant". Brown selber will den Roman im Kern als geschichtlich wahr verstanden wissen, so seine Aussage im Interview: "Ich habe vor drei Jahren meine Recherchen mit höchster Skepsis begonnen. Aber heute glaube ich, dass die Geschichte im Kern stimmt" und auf Seite 9 von "Sakrileg" versichert Brown: "Sämtliche in diesem Roman erwähnten Werke der Kunst und Architektur und alle Dokumente sind wirklichkeits- bzw. wahrheitsgetreu wiedergegeben". Das hört sich seriös an ist aber irreführend, denn über die Glaubwürdigkeit der zitierten Quellen sagt dieser Satz überhaupt nichts aus. Auch der STERN hat 1983 die Hitler-Tagebücher korrekt wiedergegeben; nur echt waren sie eben nicht. Mehr unter http://www.sakrileg-betrug.de/  Inzwischen hat auch das von Dan Brown ins Visier genommene Opus Dei eine neue Website aufgeschaltet, um aus seiner Sicht die Vorwürfe von Roman und Film zu klären: http://www.opusdei.ch/sec.php?s=694

 

13.03.2006   Sieben soziale Sünden nach Mahatma Gandhi - Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer, Politik ohne Prinzipien

 

11.03.2006   Die Mythen des "Da Vinci Code": Interview mit Autor Mark Shea - Ein schallendes Gelächter ist nach Ansicht von Mark Shea die beste Reaktion auf die "lächerlichen" Behauptungen, die Dan Brown in seinem Bestsellerroman "Sakrileg" ("The Da Vinci Code") über die Ursprünge des Christentums und die Kirche aufgestellt hat. In dem Buch "The Da Vinci Deception" ("Der Da-Vinci-Betrug") deckt Shea zusammen mit Ted Sri die Irrtümer und Mythen auf, die ab Mai auch in der Kinoversion des Romans verbreitet werden. Im diesem zweiten Teil des Interviews mit ZENIT erklärt Mark Shea, warum sich der Kinobesucher vorab genau informieren sollte (Teil 2 erschien am 9. März). Mehr unter http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=85734 Mehr Infos auf der englischsprachigen Website unter http://www.davinciantidote.com/

 

05.03.2006   Hexensabbat gegen die Kirche - In seinem Roman „Sakrileg“ begründet der US-Autor Dan Brown seine Diffamierungen gegen die Katholische Kirche mit völlig verdrehten historischen Behauptungen und falschen Verknüpfungen, die er sich buchstäblich aus der Rippe geschnitten hat. Eine differenzierende Sicht von Hubert Hecker unter http://www.kreuz.net/article.2813.html

 

18.02.2006   Theologe mahnt Säkularitätsfanatiker: "Grenzen und Selbstgefährdungen der Vernunft" - Der Münchner Moraltheologe Friedrich Wilhelm Graf über religiösen Globalisierungsdruck und die Unfähigkeit des Westens, ihn zu erkennen. Mehr unter http://www.welt.de/data/2006/02/16/846296.html

 

16.02.2006   Mediziner und Krankenkassen entdecken das Gebet - „Wer betet, tut Körper und Seele etwas Gutes“, wirbt sogar die AOK Berlin. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12855
 

04.02.2006   Wer aus der Kirche austritt, soll Moralsteuer zahlen - Berliner Historiker Nolte: Vom „moralischen Mehrwert“ der Religionen profitieren alle. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=12734

 

27.11.2005   Und der Sozialdarwinismus ist doch ein Kind Darwins! - Oft genug hört man die folgende Einschätzung: "Charles Darwin war der Schöpfer der modernen Evolutionstheorie. Seine Lehre vom 'Survival of the fittest' wurde lange Zeit missgedeutet. Gute Theorien werden nicht selten für schlechte Ideologien missbraucht, weil Ideologen - wenn überhaupt - sich kaum mit wissenschaftlichen Fragen beschäftigen." Das ist zwar schön und edel gedacht, verkennt aber entscheidende Aussagen, die in Darwins Schriften zu finden sind. Rudolf Öller hat sich die Mühe gemacht, Darwins Schriften und zeigt anhand von aufschlussreichen Originalzitaten auf, dass der Vater der Evolutionslehre so unschuldig nicht ist und ihm sehr wohl als dem Schöpfer und ersten Vertreter des Sozialdarwinismus ein zweifelhaftes Denkmal in der Geschichte der Eugenik und Rassenreinheitsideologie gebührt. Mehr unter http://www.cjb.cc/members/geschichte/seppdepp/039.htm

 

12.11.2005   Die große Stille - Schon im Vorfeld der Welturaufführung der Dokumentation "Die große Stille" über das Lebens im Mutterkloster des Schweigeordens der Karthäuser beim Filmfestival in Venedig 2005 wurde von einem "radikalen Kinoereignis" gesprochen. Mehr unter http://www.gmx.net/de/themen/unterhaltung/film/neu-im-kino/1514198.html Homepage unter http://www.diegrossestille.de/deutsch/index.html

 

07.11.2005   Leidenschaftliche Liebhaberin der Wahrheit - Edith Stein, eine Heilige für das dritte Jahrtausend: Interview mit der Philosophin Inés Riego de Moine. Edith Stein: Jüdin - Atheistin - Klosterfrau - Auschwitz-Opfer. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11960

 

06.11.2005   Aviad Cohen, ein jüdischer Hip-Hopper lebt mit Jeshua - Aviad: «Jetzt bin ich ein Jude, der mit Gott in der Wahrheit geht.» Seit kurzem bekennt sich der jüdische Hip-Hopper Aviad Cohen – «50 Shekel» – zu Jeschua (Jesus). In jüdischen Kreisen löste das ein mittleres Erdbeben aus. Im Gespräch mit Livenet erzählt er von seinem Glauben und seiner Musik. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/15-People/27453-Aviad_Cohen_-_ein_juedischer_Hip-Hopper_lebt_mit_Jeshua/  Vor seiner grossen Entdeckung berichtete man so über den jüdischen Rapper: http://www.laut.de/vorlaut/news/2003/11/06/06419/ aktuelles Interview unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/137-Kultur/29014-50_Shekel:_God_Rocks..._I_just_roll_with_Him/

 

14.10.2005   Studie: Katholizismus hilft gegen Stress - Wer's glaubt, wird ruhig. Dass der Glaube an Gott gesund ist, haben jetzt die Demoskopen aus Allensbach festgestellt. Religion nimmt nicht nur vielen die Angst vorm Tod, sondern schützt auch noch vor Stress. Vor allem die katholische Kirche ist demnach das beste Beruhigungsmittel. Kein Scherz unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-379788,00.html
 

11.10.2005   Zuerst Modell des Künstlers, dann Dominikanerin - Schwester Jacques-Marie Bourgeois starb kürzlich im Alter von 84 Jahren. Vor ihrem Eintritt ins Kloster arbeitete sie als Krankenschwester und Modell des bekannten Malers Henri Matisse. 1942 arbeitete die 21jährige Monique als Krankenschwester in Nizza an der südfranzösischen Ostküste. Damals antwortete sie auf eine Anzeige des Malers Henri Matisse, der eine „junge und hübsche“ Nachtschwester suchte. Matisse war damals 72 Jahre alt und erholte sich gerade von einer Darmkrebserkrankung. Die beiden wurden gute Freunde. Sie erklärte später, daß er für sie wie ein Großvater gewesen sei. Nachdem es dem Maler wieder besser ging, bat er Monique, für ihn als Modell zu posieren. Vier Bilder entstanden. Eines ist das bekannte Werk „Monique im grauen Kleid“ (Bild links). Matisse stand Monique, die selber eine Hobbymalerin war, mit seinem Rat zur Seite. 1943 trat Monique als Novizin in den Dominikanerorden ein und wohnte seit 1946 im Kloster in Vence. Dort arbeitete sie als Krankenschwester. In dieser Zeit zeichnete die junge Ordensfrau ein Bild mit dem Thema Maria Himmelfahrt. Matisse, der in der Nähe wohnte, sah das Bild und schlug vor, es in ein Glasfenster einzuarbeiten. Diese Anregung führte schließlich zum Bau einer ganzen Kapelle. Die Schwestern beteten zu diesem Zeitpunkt in einer umgebauten Garage. Matisse wurde in das Projekt einbezogen und soll es teilweise auch finanziert haben. Der Bau der Rosenkranz-Kapelle wurde 1951 zu Ende geführt. Der Künstler betrachtete die Kapelle als sein Meisterwerk. Quelle: http://www.kreuz.net/article.2016.html

 

02.10.2005   Harry Potter, seine Trickerklärer und die Auferstehung - "Wie Wissenschaftler die magischen Tricks von Harry Potter erklären", unter diesem Titel erschien in der heutigen SonntagsZeitung ein - zumindest für den Schreibenden als früheren Hobby-Zauberkünstler - lesenswerter Artikel. Er geht der Frage nach, ob gemäss neusten wissenschaftlichen Theorien es möglich wäre, gewisse in Rowlings Romanen vorkommende unglaubliche Phänomene nicht mittels Tricktechnik sondern wissenschaftlich plausibel zu erklären. Verblüffend für den Leser, dass dies in vielen Fällen zu gelingen scheint. Mindestens eine Ausnahme allerdings bleibt: "Völlig verständnislos wird er (der Wissenschaftler) vor einem Zauber des Lord Dumbledore stehen, Harry Potters Mentor. Der schwingt im neuen Buch den Zauberstab, worauf in einem völlig verwüsteten Zimmer schlagartig Ordnung einkehrt: Sessel stellen sich auf, Federn fliegen in Kissen zurück, und zerrissene Bücher fügen sich zusammen. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik jedoch besagt, dass die Entropie ein Mass für die Unordnung ohne äusseres Zutun niemals abnimmt. Zerfetzte Bücher bringen sich nie von selbst in Ordnung." - genau das ist es, was vor fast 2000 Jahren ein vormaliger Zöllner mit Namen Levi, besser bekannt als Matthäus, ein gewisser Markus, zudem ein Arzt Namens Lukas und der Jude Johannes über einen gewissen Jesus aus Nazareth berichten. Was sie mit dem Ausdruck "Auferstehung" umschrieben, meint nämlich genau die physische Wiederherstellung eines toten Leibes, im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Also dass mindestens an jenem Ostermorgen die Entropie - als Mass für die Unordnung - ohne äusseres Zutun doch einmal abnahm. Oder wie jener Jesus es vor seinem brutalen Tod selbst vorhersagte im Evangelium seines Jüngers Johannes, 10 Kapitel, ab Vers 17: "Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe die Macht, es zu lassen, und habe die Macht, es wiederzunehmen." Darüber hinaus berichten jene Zeitzeugen auch von einem Toten Namens Lazarus, der schon mehrere Tage im Grab gelegen habe und von jenem Jesus wieder ins Leben zurückgerufen worden sei. Immerhin, bei jener Auferweckung war gemäss den Berichten "äusseres Zutun" im Spiel und so der zweite Hauptsatz der Thermodynamik eingehalten.

Der Artikel findet sich übrigens unter http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/wissen/545759.html

 

03.08.2005   Es geht nicht um Religion - Das innerste Geheimnis des islamischen Fanatismus ist die totale Glaubenslosigkeit. Eine Analyse des Londoner Terrors, von Hannes Stein unter http://www.welt.de/data/2005/08/02/753953.html

 

24.07.2005   'Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun' - David Gardner verlor beim Terroranschlag von London sein linkes Bein, weist aber Rachegedanken zurück: 'Was die Welt braucht, ist mehr Liebe'. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=11083&&print=yes

 

19.07.2005   Haben Nobelpreisträger den Begriff "Gott" wirklich durch "Evolution" ersetzt? - Viele ZeitgenossInnen glauben, dass das, was früher "Gott" zugeschrieben wurde, heute in der Wissenschaft schlüssig durch die Evolutionstheorie erklärt werden könne. Sie glauben, ernstzunehmende Wissenschaftler seien im Wesentlichen areligiös. Das stimmt allerdings gerade heute weit weniger als noch im 19. und 20. Jahrhundert. Doch bereits Max Planck, Nobelpreisträger für Physik im Jahre 1918, hielt in seiner Schrift "In recognition of the services he rendered to the advancement of Physics by his discovery of energy quanta” fest: „[Wir] müssen hinter dieser Kraft [welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält] einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.“ - "Der Einwand, dass dieser ideale Geist selber doch nur ein Produkt unserer Gedanken ist und dass unser denkendes Hirn schließlich auch aus Atomen besteht, die physikalischen Gesetzen gehorchen, vermag einer näheren Prüfung nicht standzuhalten. Denn es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass unsere Gedanken uns ohne weiteres über jedes uns bekannte Naturgesetz hinausführen können und dass wir Zusammenhänge auszumalen vermögen, die mit eigentlicher Physik überhaupt nichts mehr zu tun haben. Wer da behauptet, dass der ideale Geist nur im menschlichen Gedanken existieren könnte und mit dem Denkenden zugleich aus dem Leben verschwinden würde, der müsste konsequenterweise auch behaupten, dass die Sonne, wie überhaupt die ganze uns umgebende Außenwelt, nur in unseren Sinnen, als der einzigen Quelle unserer wissenschaftlichen Erkenntnis, existieren kann, während doch jeder vernünftige Mensch davon überzeugt ist, dass die Sonne selbst beim Aussterben des ganzen Menschengeschlechts nicht im mindesten dadurch an Leuchtkraft einbüßen würde.“ Weitere erhellende Zitate vieler verschiedener Nobelpreisträger unter http://www.weloennig.de/Nobelpreistraeger1a.html; wertvoll zu lesen ganz abgesehen davon, ob man der "Intelligent Design"-Theorie des Webautors in der vorgestellten Form nun zustimmen mag oder nicht.)

 

13.06.2005   Es war nicht auszuhalten. - Nach vielen Jahren in einer unehelichen Beziehung, aus der er ein Kind hatte, hatte seine Mutter schließlich erreicht, dass er versprach, die Ehe mit einem ehrbaren Mädchen eingehen zu wollen. Er verließ daher auch seine Geliebte - doch weil er noch einige Zeit auf die Hochzeit warten musste, nahm er sich gleich wieder eine neue. Seine frühere Geliebte hingegen gelobte feierlich, keinen anderen Mann nach ihm mehr haben zu wollen. Er war beschämt: selbst zu dem war er nicht fähig. Wie diese wahre Geschichte weiterging, liest man unter http://lumendelumine.blogspot.com/2005/06/zlibat.html

 

12.06.2005   BBC-Chef: 'Religion ist dynamisch, komplex, potentiell explosiv' - Mark Thompson: Moral spielt in den Medien eine immer größere Rolle - Mehr Resonanz auf Reality-Fernsehserie aus einem Kloster als von einer Liebesinsel. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=10720

 

05.06.2005   Wenn ich Bierbrauer wäre, so würde ich meinem Hopfensaft auf den Namen "Garnichts" taufen und ihn in grossen Lettern auf die Papieretikette der Flasche drucken lassen. Ein seltsamer Name gewiss, aber er würde verschiedene heitere Situationen provozieren, und das braucht diese Welt doch! Wie würden kundenlahme Wirtschaften plötzlich aufblühen, kämen da unentschlossene Gäste in die Wirtsstube, setzten sich hin, und fragte die Servierdame: "Nun, was wünschen die Herren zu trinken?" - "im Moment gar nichts" gäben die Gäste zurück, und schon hätte ihnen die clevere Bedienung einige Bierchen hingestellt. Nach einem wissenden Augenzwinkern würden die Gäste den edlen Hopfensaft bestimmt geniessen. Die Retourkutsche käme allerdings spätestens, wenn die Herrschaften aufstehen und sich zur Türe wenden würden. "Nun, was haben Sie denn zu bezahlen?" würde die Servierdame arglos fragen. "Garnichts", würde die Dame noch knapp hören, dann wären die Gäste verschwunden. Vielleicht doch keine so gute Idee... - Immerhin, wenn der Hausherr spätabends in die Wohnung torkelt, fragt ihn seine wartende Gattin, was er denn getrunken habe. "Garnichts, immer wieder Garnichts" wäre die grundehrliche Antwort.

 

28.05.2005    "Mensch, werde wesentlich! Denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg; das Wesen, das besteht." - Dies ist nicht der einzige denkwürdige Aphorismus aus der Feder des evangelischen Arztes Johannes Scheffler (1624-1677). In Breslau zur Zeit des dreissigjährigen Krieges geboren verfasste er schon als Gymnasiast Glanzstücke von Epigrammen und Gedichten. Trotzdem studierte er weder Rhetorik noch Philosophie sondern Medizin. Wir finden ihn später wieder an der Universität Strassburg, später in Leiden und Padua. Als Neujahrsgeschenk wollte Scheffler seinen Patienten ein Büchlein mit verschiedenen Gebeten schenken, in das er neben lutherischen auch calvinistische, zwinglische und katholische aufgenommen hatte. Der Druck wurde untersagt, man bezichtigte ihn des "Enthusiasmus". Das traf ihn so tief, dass er katholisch wurde; er erwartete, bei den Katholiken eine grössere Weitherzigkeit anzutreffen. Sein Übertritt erregte in Breslau und weit darüber hinaus grosses Aufsehen. 1657 veröffentlichte er dann erstmals unter dem Pseudonym "Angelus Silesius" eine Sammlung von Spruchweisheiten, die unter dem Titel "Cherubinischer Wandersmann" weltberühmt geworden sind. Gedanken der Mystiker hat er in knappe, einprägsame Sätze zu fassen verstanden, wie den folgenden: "Das grösste Wunderding ist doch der Mensch allein: Er kann, nach dem er's macht, Gott oder Teufel sein." Bald darauf veröffentlichte er ein Buch mit 122 Liedern. Regelmässige Kirchgänger werden beim Lesen der folgenden Titel ein Aha-Erlebnis haben: "Ich will Dich lieben, meine Stärke" oder "Mir nach! spricht Christus unser Held". Scheffler, der auch in Wien als Hofmedicus wirkte, wollte vielmehr Seelenarzt sein, verschenkte seinen Besitz den Armen und liess sich 1661 zum Priester weihen. Der Fürstbischof von Breslau wollte ihn an seinen Hof ziehen. Das Angebot schlug er aus und wirkte bis zu seinem Tod als Seelsorger unter leidenden Menschen. Mehr unter http://www.ni.schule.de/~pohl/literatur/sadl/barock/angelus.htm

 

22.04.2005   Statt Selbsthass besser kritische Selbstannahme - Ein Zitat: "Hier leidet der Westen unter einem merkwürdigen Selbsthass, den man nur als pathologisch bezeichnen kann; zwar tendiert der Westen in löblicher Weise dazu, offen für andere Wertvorstellungen zu sein, doch mag er sich selbst nicht mehr leiden. Von seiner eigenen Geschichte sieht er nurmehr das, was verwerflich und destruktiv ist und er ist nicht mehr in der Lage zu erkennen, was groß und rein ist. Europa braucht, um überleben zu können, eine neue – sicherlich kritische und demütige – Selbstannahme. Die multikulturelle Gesellschaft, die beständig und mit Nachdruck bestärkt und gefördert wird, ist bisweilen vor allem das Verlassen und Verleugnen dessen, was Eigen ist, eine Flucht vor dem Eigenen. Doch die multikulturelle Gesellschaft kann nicht ohne eine gemeinsame Konstante existieren, ohne Orientierungspunkte, die ihren Ursprung im Eigenen haben. Sie kann sicher nicht ohne die Achtung vor dem, was heilig ist, existieren. Zu ihr gehört es, dem, was dem anderen heilig ist, mit Achtung zu begegnen. Doch dies schaffen wir nur, wenn das, was heilig ist – Gott – uns selbst nicht fremd ist." Wer das geschrieben hat hiess vor drei  Tagen noch Joseph Kardinal Ratzinger, jetzt bekanntlich Benedikt XVI. Den ganzen Artikel findet man unter http://www.cicero.de./97.php?ress_id=1&item=595

 

22.04.2005   Salz der Erde und Stöhnen der Schöpfung - Was Joseph Kardinal Ratzinger in einem Gespräch mit dem Publizisten Peter Seewald sagte. Lohnende Texte zum Nachlesen und Überdenken, nicht nur für heute; unter http://www.kath.net/detail.php?id=10311&&print=yes

 

22.04.2005   Hintergründe zur Namenswahl: Von Benedikt von Nursia bis Benedikt XVI. - Der Namensvorgänger Benedikt XV. steht besonders für einen Neuaufbruch in der Mission. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=10308

 

19.04.2005   Alphonse Ratisbonne: Was einem jüdischen Bankier in Rom widerfuhr - Es war der letzte Tag eines verlängerten Romaufenthaltes vor der geplanten Rückfahrt nach Neapel, jener 20. Januar 1842, der in die Geschichte eingehen und zu seiner Zeit in der ganzen Welt Schlagzeilen machen sollte. Alphonse Ratisbonne, ein junger aufstrebender Mann aus einer reichen liberalen jüdischen Bankiersfamilie, der für den Glauben der Katholiken nichts als Spott übrig hatte, machte nochmals bei Baron Theodor de Bussierre einen Besuch und dann noch einen Gang durch die Straßen Roms. Der Baron wollte im Kloster bei der Kirche Sant' Andrea delle Fratte wegen eines Todesfalls für die Familie reservierte Plätze für den dortigen Trauergottesdienst erbitten. Er bat Alphonse Ratisbonne, inzwischen in der Kirche auf ihn zu warten. Da geschah an Ratisbonne das Unglaubliche, das er selbst dann ausführlich bei einer "Enquette" (Untersuchung) auf dem römischen Vikariat geschildert und in mehreren Briefen beschrieben hat: Als der Baron zurückkam, fand der Erstaunte einen völlig veränderten Ratisbonne vor. Dieser sonst nüchtern und rational denkende Mann nahm eine Medaille (sogenannte "wunderbare Medaille" mit einer Darstellung der Jungfrau Maria) hervor, die ihm sein Bruder, der katholisch und sogar Priester geworden war, einst geschenkt hatte. Er zeigte sie seinem Begleiter und rief: "Ich habe sie gesehen, ich habe sie gesehen!" Dabei war er von seinen Gefühlen wieder ganz hingerissen. Bald darauf aber ruhiger geworden, konnte er sich aussprechen: "Ich war seit einem Augenblick in der Kirche, sagte er, "als ich mich auf einmal von einer unaussprechlichen Unruhe ergriffen fühlte. Ich erhob meine Augen. Da war plötzlich das ganze Kirchengebäude vor meinen Blicken verschwunden; eine einzige Kapelle vereinte gleichsam alles Licht in sich; und inmitten dieses Lichtglanzes erschien vor mir auf dem Altar groß und leuchtend, voll Majestät und Süßigkeit, die Jungfrau Maria, so wie sie auf der Medaille dargestellt ist; eine unwiderstehliche Gewalt trieb mich nun zu ihr hin. Die Jungfrau machte mir ein Zeichen mit der Hand, ich solle niederknien; sie schien mir dann zu sagen: So ist es gut. Sie hat weiter nichts mit mir gesprochen, aber ich habe von da an alles verstanden." So kurz diese Mitteilung war, Ratisbonne konnte sie nicht zu Ende bringen, ohne häufig innezuhalten, um Atem zu schöpfen und die Rührung zu unterdrücken, die ihn durchdrang. Seine Bekehrung drängte ihn, zusammen mit seinem Bruder Theodor, der ebenfalls Konvertit und Priester war, die frohe Botschaft auch unter seinen jüdischen Volksgenossen zu predigen. In diesem Sinn entstand die neue Ordensfamilie "Notre Dame de Sion", die sich der Mission unter den Juden widmen wollte. Mehr unter http://arbeitskreis-katholischer-glaube.de/texte/heilige_christusjuenger/bekehrung__des_alphons_ratisbonne.htm und http://www.marypages.com/RatisbonneDeutsch.htm ; Kurzbiographie von Alphonse-Marie Ratsibonne unter  http://www.bautz.de/bbkl/r/ratisbonne_m_a.shtml ; eine Biographie des Bruders Theodore-Marie Ratisbonne unter http://www.bautz.de/bbkl/r/ratisbonne_m_t.shtml

 

17.04.2005   Katholisch ist kool! - Die katholische Kirche hat in Europa kein besonders gutes Image. Rückständig, langweilig, frauen- und leibfeindlich - das assoziieren viele Leute mit ihr. In den Medien gelten vor allem jene als engagierte Katholiken, die am lautesten gegen eine als vorgestrig taxierte Kirchenführung wettern. Wer will sich also schon mit so einem uncoolen Verein identifizieren? Die Gemeinde der katholischen Weblogger ist da anderer Ansicht. Bei den Betreibern dieser Internet-Tagebücher (auch Blog genannt) ist neben der Begeisterung für den Glauben vor allem eines zu merken: Treue zum Papst und zur katholischen Lehre. Dementsprechend wird die mediale Berichterstattung über den Tod von Johannes Paul II. und das Konklave genauso genüsslich und kritisch zerpflückt, wie die Wortmeldungen von prominenten kirchlichen Dissidenten wie Hans Küng oder Eugen Drewermann. In den USA nennen sich die katholischen Blogger scherzhaft "St. Blog's Parish" (Pfarrgemeinde des Hl. Blog). Mehr unter http://www.kurier.at/multimedia/957922.php

 

03.04.2005   Die letzte Botschaft - Ein Vertrauter von Papst Johannes Paul II. hat heute Sonntag vor den Gläubigen auf dem Petersplatz die letzte Botschaft des Verstorbenen verlesen. Darin gab der verstorbene Papst den Pilgern auf den Weg, dass "die Liebe die Herzen bekehrt und Frieden schenkt".

02.04.2005   Entdeckt Algerien den christlichen Glauben? - Davon hat man hierzulande noch kaum etwas gehört: Das Christentum wächst in Algerien rasch. Der Schweizer Daniel Gerber machte sich vor Ort ein Bild. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152/22696/

 

03.03.2005   1.200 Studien zeigen: Wer glaubt, lebt gesünder - Immer mehr Mediziner beschäftigen sich mit einem „Medikament“, das nicht verschrieben werden kann – dem Glauben an eine höhere Macht. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9866

 

03.03.2005   Atheistische Staatsideologie genügt chinesischen Studenten nicht mehr - Immer mehr Chinesen, die in Frankreich arbeiten oder studieren, bekehren sich zum Christentum. Das berichtet die Tageszeitung „La Croix“. Seelsorge-Initiativen, die sich vor allem um die wachsende Zahl chinesischer Studenten kümmern, gebe es vor allem in Lyon, Angers, Toulouse und Paris. Ein Priester berichtet, in den ersten Minuten des Kennenlernens bereits brächten viele Studenten das Gespräch auf Kernfragen des Glaubens. Quelle unter http://www.kirchenbote.de/s1458.html

 

25.02.2005   Wer hat die Kugel abgelenkt? - Ein Ausschuß des italienischen Parlamentes will die Hintergründe des Papstattentates vom 13. Mai 1981 neu untersuchen. Auslöser sind Schilderungen des Papstes in seinem jüngsten Buch „Gedächtnis und Identität: Gespräche zwischen Jahrtausenden“. Der Präsident der Parlamentskommission, der Abgeordnete Paolo Guzzanti, will ergründen, ob der türkische Papstattentäter, Ali Agca, vom sowjetischen Geheimdienst bewaffnet wurde. Lag damals ein Dokument über den Kommunismus in den päpstlichen Schubladen? Der schon am 7. Mai 2002 eingesetzte Ausschuß wird sich intensiv mit dem sogenannten Dossier des sowjetischen Überläufers Mitrokhin und mit den Ergebnissen einer früheren Untersuchungen durch den italienischen Geheimdienst befassen. Die Wiedereröffnung des Dossiers beginne mit der Beschaffung der Prozeßunterlagen: „Wir werden noch einmal der sowjetischen Spur - den damaligen Tätigkeiten des KGB und des GRU - nachgehen.“ Das Pontifikat von Papst Johannes Paul II. sei, so Guzzanti, die entscheidende Ursache für den Zusammenbruch des Kommunismus gewesen. Der Papstattentäter Ali Agca gab an, daß er vom bulgarischen kommunistischen Geheimdienst beauftragt gewesen sei, den Papst zu töten. Die Bulgaren hätten mit direkter Weisung des sowjetischen KGB gehandelt. Der KGB habe die Absicht gehabt, die „antikommunistische Propaganda“ des polnischen Pontifex im Keim zu ersticken. Bei seiner Beschuldigung des KGB und des bulgarischen Geheimdienstes verwickelte sich Agca allerdings in zahlreiche Widersprüche. Offensichtlich legte er auch gezielt falsche Fährten und suchte Verbindungslinien zu verwischen und Hintermänner zu decken. Später bezeichnete er sich als Einzeltäter. Der Titel des Kapitels – „Jemand hat diese Kugel geleitet...“ – ist nach Ansicht vieler Journalisten ein Hinweis darauf, warum dieser Bericht am Ende des Papstbuches steht: „Aus der Sicht des Papstes war das Attentat kein Zufall, sondern ein ‚Zeichen der göttlichen Gnade’“. Die italienische Tageszeitung „Avvenire“, die der italienischen Bischofskonferenz gehört, veröffentlichte gestern ein weiteres interessantes Detail: Ein brisantes Dokument des sowjetischen Geheimdienstes KGB sei im Archiv der tschechischen Sicherheitspolizei gefunden worden. Das Dokument schreibe auf Russisch von einer ‚physischen Eliminierung“ (‚fiziceskoje ustranenie’) des Papstes, sofern diese notwendig sei. Das Dokument sei kurz nach der Wahl Kardinal Wojtylas zum Papst verfaßt worden. Es gehe auf eine persönliche Weisung des damaligen Vorsitzenden des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der UdSSR, Leonid Breschnew, zurück. Breschnew habe seinen Plan nach dem Konklave vom Herbst 1978 ausgeheckt und ihn an die Geheimdienste der sozialistischen Bruderstaaten, unter ihnen die Tschechoslowakei, gesandt. Das Dokument beschreibt zwei mögliche Geheimdienstoperationen gegen den Papst. In beiden Fällen werden Möglichkeiten in Erwägung gezogen, um die Kirche öffentlich zu verleumden. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, um den Einfluß des Papstes zu verringern, schlägt das Dokument die „physische Eliminierung“ des Pontifex vor. Die Existenz des Dokumentes wurde laut „Avvenire“ von diversen Quellen und Personen bestätigt. Unter ihnen befindet sich ein ehemaliger Chef der Kryptographie-Abteilung des KGB, der 1980 in die Vereinigten Staaten floh. Er gab bekannt, das streng geheime Dokument gelesen und den Auftrag erhalten zu haben, es den anderen sozialistischen Geheimdiensten zu übermitteln. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.739.html

 

24.02.2005   Wenn Dämonen aufgeklärte Zeitgenossen erschrecken - Was soll ein derartiger Artikel unter einer Seite "Lebensfreude"? Nun ja, da haben es die sogenannt Normalgläubigen oft einfacher als beinharte Atheisten! Sie können höchst schockierende paranormale Phänomene in ihr Weltbild einordnen, ohne dass gleich die ganze Philosophie zusammenkracht: Wenn z.B. Kinder plötzlich übermenschliche Kräfte entwickeln und grammatikalisch korrekt in alten Sprachen fluchen, oder aber wenn ein höchst normaler italienischer Arzt, der Psychiater Dr. Vincenzo M., das Nachstehende, schier Unglaubliche protokolliert. Er arbeitete in diesem speziellen Fall mit Don Gabriel Amorth, dem offiziellen römischen Exorzisten, 1993 zusammen: "Ich hielt Exorzismus für Hokuspokus. Ich glaubte weder an den Satan noch an Gott, aber ich akzeptierte. Die Patientin war eine junge Frau, sie kam in mein Behandlungszimmer, und ich schwöre, die nächste halbe Stunde war die schlimmste meines Lebens. Ich spürte sofort, dass etwas ganz Seltsames geschah, denn ich hatte vor der Patientin panische Angst. Ich wollte nur, dass sie wieder geht, ich wollte, dass sie so schnell wie möglich mein Zimmer verlässt. Ich schrieb das Rezept auf und hoffte, dass sie gehen würde." Was dann geschah, wiederholte der Arzt vor einer Untersuchungskommission unter Eid: "Ihre Arme verlängerten sich, von ihrem Stuhl aus wuchs ein Arm blitzschnell um etwa zwei Meter, ihre Hand war eine Kralle, sie zerfetzte meinen Rezeptblock, und die junge, attraktive Frau sagte mit der tiefen Stimme eines alten Mannes: ,Solchen Unsinn brauche ich nicht.' Dann schrumpfte der Arm wieder, ich rannte in Panik aus dem Raum."  Den ganzen Artikel über Don Amorth von Andreas Englisch finden Sie unter http://www.exorzismus.net/Pater%20Amorth/Pater_Amorth7.htm

Wer seine Ansichten - um nicht zu sagen Vorurteile - über den Umgang der katholischen Kirche mit dem Exorzismus mal in Frage stellen möchte, nein vielmehr, wer seinen seltsam diffusen Gefühlen, welche beim Lesen obigen Artikels hochgekrochen sind, einmal direkt ins Gesicht sehen möchte, findet konzentrierte Basics unter http://www.exorzismus.net/exorzismus.htm

 

21.02.2005   Norwegen: Lutherischer Theologe und Ökumeniker konvertierte zum Katholizismus – Wochenlang berichten vor zwei Jahren die norwegischen Medien über den Hochschullehrer Dr. Ola Tjørhom, der am 25. Januar 2003 zum Katholizismus konvertierte. Der Professor an der norwegischen Schule für Mission und Theologie in Stavanger gehörte zu den bekanntesten Vertretern der Norwegischen Kirche und arbeitete regional wie international im Bereich der Ökumene. So war er intensiv an dem Prozess beteiligt, der 1993 zur Porvooer gemeinsamen Feststellung führte und lehrte am Institut für Ökumenische Forschung in Strassburg (Frankreich). Ebenso gehörte er zur Internationalen anglikanisch-lutherischen Arbeitsgruppe. Für seinen Schritt sei ein gewandeltes Abendmahlsverständnis ausschlaggebend gewesen, erklärte der 48jährige gegenüber der norwegischen Zeitung "Aftenposten". Tjørhom bleibt Professor an lutherischer Schule für Mission und Theologie. Mehr unter http://www.lutheranworld.org/News/LWI/DE/1138.DE.html http://www.kath.net/detail.php?id=9779

 

20.02.2005   Wer war Don Bosco? - Es ist unmöglich, darauf eine Antwort zu geben. Er war Kuhhirte und Winzer, Trapezkünstler, Lehrer und Tausendsassa, Pionier und Pfadfinder, Kaufmann und Priester, Sozialarbeiter und Jugendfreund, Gründer unzähliger Jugendheime in der alten und anderen Welt, Kamerad und Vater von kleinen Dieben, von Räubern und Waisenkindern, Anführer ihrer stürmischen Spiele und Tröster ihrer Leiden, Büsser und Beter für seine Kinder, wie er die Jungenschar nannte, die keiner mehr zählen kann, ein Baumeister, Spekulant und Träumer - ja doch vor allem ein Träumer von wunderlicher Art. Er war ganz einfach. So einfach, wie ein wildes Gebirgswasser einfach ist, das gleichzeitig Steine mit sich reisst und Blumen und Tiere tränkt. Er war ein einfacher Mensch unserer Tage, ein Apostel der Neuzeit, ein Jugenderzieher von ungewöhnlichen Graden, dessen Lehre immer nur Güte hieß. Er war ein Heros der Liebe und als solcher wurde er - der Aprilsnarr der Welt verwandelnden Liebe - am 1. April des Jahres 1934 von Papst Pius XI. heilig gesprochen, was allen Leuten bereits bekannt war, die sich mit ihm beschäftigt hatten. Mehr unter http://www.beepworld.de/members84/heiliger_der_jugend/

 

14.02.2005   Starker Beifall für deutschen Film „Sophie Scholl" auf Berlinale - Der deutsche Wettbewerbsbeitrag „Sophie Scholl - Die letzten Tage" ist vom Berlinale-Publikum mit starkem Applaus aufgenommen worden. In einer ersten Pressevorführung reagierten die Zuschauer bewegt und betroffen auf das Drama. Der Film von Marc Rothemund erzählt vom Lebensende der Münchner Studentin Sophie Scholl. Sie wollte sich nicht mit dem Unrecht der Nazis abfinden. Erst 21 Jahre alt war Sophie, als sie als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose" hingerichtet wurde. Schade ist, dass die tiefe christliche Überzeugung der Aktivisten der 'Weißen Rose' als Basis für ihr politisches Handeln nicht zentral herausgestellt wird. Wer hiefür zuverlässige Informationen sucht, findet diese auf der Website "www.die-weisse-rose.net". Sie geht auf den christlichen Hintergrund und die Querverbindungen der Weißen Rose zu Theodor Haecker, Carl Muth u.a. ein. Mehr unter www.die-weisse-rose.net

 

11.02.2005   400 Christen in Aceh: Behördenschikane rettet sie vor Tsunamiwelle! - Der Bericht stammt von Rayonminister Pak Cahya in Jatim. Auf die Meldung wurde dann der Journalist Ramos Williams aufmerksam, der in Australien für "Religious Media Agency" arbeitet. (Das Satellitenbild links zeigt Meulaboh vor und nach der Tsunamiwelle.)
In Meulaboh, West Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra, wurden durch den Tsunami 80% der Menschen getötet. Der Ort ist einer von denen, die am härtesten getroffen wurden. In diesem Dorf leben gegen 400 Christen. Diese wollten am 25. Dezember wie gewohnt ihren Weihnachtsgottesdienst feiern. Das wurde ihnen aber von den moslemischen Behörden in Meulaboh nicht erlaubt. Man sagte ihnen, dass sie dafür die Stadt zu verlassen hätten, um ihre Feier auf einen hohen Hügel in der Nähe zu begehen. So verliessen am 25. Dezember die 400 Gläubigen die Stadt und verbrachten auch die Nacht im Freien. Am Morgen des 26. Dezember ereignete sich das Seebeben mit der Tsunamiwelle, durch welche fast die ganze Stadt Meulaboh ausgelöscht wurde. Während 80 Prozent der etwa 50'000 Bewohner ums Leben kamen, wurden alle 400 Christen verschont. Viele Moslems in Meulaboh sind durch diese aussergewöhnlichen Umstände der Rettung tief betroffen. Englisch- und französischsprachige Quellen unter
http://www.bethel-fr.com/afficher_texte.php?id=746.13 (mit Satellitenfotos der Zerstörungen in Meulaboh); http://expatforum.digitaldevelopment.com/read.cfm?msgid=37760&thread=37760&channel=32 ; http://www.indonesiawatch.org/newsiw.php?news_id=219 ;

 

09.02.2005   Hildegard Burjan: Frau - politisch - sozial - katholisch! - Hildegard Burjan (1883-1933) war in der Zwischenkriegszeit eine wichtige Persönlichkeit in Politik und Kirche. Burjan wurde das "Gewissen des Parlaments" und die "Heimarbeitermutter von Wien" genannt. In der Schweiz studierte sie als eine von wenigen Frauen Philosophie, 1908 promovierte sie in Berlin zur Doktorin der Nationalökonomie und Sozialpolitik. Nach der Genesung von einer schweren Krankheit konvertierte Burjan zum katholischen Glauben. Das Elend und die Not unter den Arbeiterfamilien veranlassten sie zu ihren ersten sozialen Tätigkeiten. In Wien setzte sie sich vor allem gegen Kinderarbeit ein. Burjans Lebenswerk war der Aufbau der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis, die sie am 4. Oktober 1919 gründete. Diese geistliche Schwesterngemeinschaft ist auch heute noch aktiv. Sie führt Pflegeheime, Tageszentren, Kindergärten und Horte, ein Wohnheim für Mutter und Kind sowie ein Hospiz und bietet Heimhilfe und Hauskrankenpflege an. Burjan kämpfte aber auch für die Rechte und die Gleichberechtigung der Frauen und zog als erste und einzige christlichsoziale Abgeordnete der Ersten Republik ins Parlament ein. Burjan wirkte beim Aufbau des österreichischen Sozialstaates entscheidend mit. Viele soziale Rechte, die heute selbstverständlich sind, gehen auf ihrer Initiative zurück. Nun soll sie selig gesprochen werden. Mehr unter http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=1&id=366225

 

27.01.2005   Sagt Ihnen der Name "André Frossard" nichts? - Lesen Sie und wundern Sie sich! - Am 8. Juli 1935 um 17:10 Uhr  betritt der berühmte französische Journalist und perfekte Atheist André Frossard nichts ahnend die Kapelle der Schwestern von der Sühnenden Anbetung in der Rue d'Ulm in Paris. Um 17:15 Uhr verlässt er sie als "katholischer, apostolischer, römischer Christ, emporgehoben, getragen, erfasst und fortgerissen von einer Woge unausschöpflicher Freude". Erst 35 Jahre später wagt Frossard, über seinen persönlichen "Durchstoss in den mystischen Hintergrund des Seins" zu berichten. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schrieb über Frossards nachhaltige Erfahrung: "Sucht der moderne Mensch im allgemeinen nach 'Gottesbeweisen' über wissenschaftliche Schlüsse, so ereignete sich an André Frossard völlig unvermutet eine religiöse Offenbarung, die den Charakter eines Mirakels trägt." Ein Auszug aus Frossards berühmten Buch mit dem Titel "Gott existiert - Ich bin ihm begegnet" mit seinem Bericht über jene speziellen fünf Minuten zwischen 17:10 und 17:15 am 8. Juli 1935 ist zu finden unter Buchauszug. Frossards Buch auf Deutsch unter http://www.bod.de/verlage/vdm/frossard_andre.html Informationen über die Person von André Frossard, Mitglied der Académie Française, in französischer Sprache unter http://www.academie-francaise.fr/immortels/base/academiciens/fiche.asp?param=675

 

26.01.2005   Gérard Depardieu: "20 Jahre lief ich zum Psychiater!" - In der Kathedrale Notre-Dame in Paris las der bekannte französische Filmschauspieler Gérard Depardieu an einem Sonntag des vergangenen Jahres Passagen aus dem Buch "Die Bekenntnisse des heiligen Augustinus" vor. Im Jubeljahr 2000 hatte er eine Begegnung mit Papst Johannes Paul II., der auf dessen äusserliche Ähnlichkeit mit dem Heiligen anspielte. Gegenüber der französischen Zeitung "La Croix" bemerkte der Schauspieler: "Anfangs war die Lektüre nicht einfach, doch plötzlich war ich von den Worten des heiligen Augustinus begeistert. Seine Worte führten dazu, dass ich wieder über mich selbst und meinen eigenen Lebensweg reflektieren konnte. Ich klebte förmlich an diesem Buch, das mich seither nicht mehr losgelassen hat und aus dem ich täglich lese. Zwanzig Jahre lief ich zum Psychiater, doch nun kann ich sagen, dass die Bücher zehn und elf aus den Bekenntnissen des heiligen Augustinus Antwort auf unsere ganz persönlichen Fragen geben und unseren Wissensdurst stillen." Diese Leseinitiative soll nicht als Vorstellung verstanden werden, sondern als eine Möglichkeit, die Gläubigen auf der ganzen Welt zu bereichern. Depardieu möchte seine Lesung auch in anderen Kirchen, ja sogar in Synagogen und Moscheen vortragen. Sein Traum sei es, Passagen des heiligen Augustinus an der Klagemauer zu lesen. Er tut dies, um die Weisheit und die Modernität des heiligen Augustinus den Menschen nahe zu bringen als Antwort auf ihre eigene Lebensproblematik. Mehr unter http://www.30giorni.it/te/articolo.asp?id=692

 

24.01.2005   Gandhi und Brecht über die Bibel: Mehr als gute Literatur! - Mahatma Gandhi alias Mohandas Karamchand Gandhi (1869-1948) indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes, äusserte sich einmal über die Heilige Schrift der Christen: „Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen; dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist, sonst weiter nichts.“ Mehr noch erstaunt eine Antwort des deutschen Schriftstellers, Regisseurs und bekennenden Kommunisten Bertolt Brecht (1898-1956). Nach seinem Lieblingsbuch gefragt antwortete er: „Sie werden lachen – die Bibel.“ (Gefunden an diversen Orten im Internet)

 

20.01.2005   Der weltbeste Schiedsrichter: Markus Merk, ein Mensch mit Gottvertrauen - Der Deutsche Markus Merk ist zum weltbesten Fussball-Schiedsrichter gewählt worden. Dabei hat der 42-Jährige den Italiener Pierluigi Collina hinter sich gelassen, der die Wahl in den vergangenen sechs Jahren für sich entscheiden konnte. Internationale Erfahrungen sammelte Merk bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona, der Europameisterschaft 2000 in den Niederlanden und Belgien sowie der Fussballweltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Im vergangenen Jahr wurde er zum fünften Mal vom Schiedsrichterausschuss des Deutschen Fussball-Bundes zum "Schiedsrichter der Saison" gewählt. Innere Ruhe schöpft Merk nach eigenen Worten aus „einem grossen Gottvertrauen und dem Einsatz als praktizierender Christ“. Als „praktizierender Christ“, wie sich der Katholik selbst beschreibt, liebt Markus Merk Gerechtigkeit – auf dem Fussballplatz und im Leben. Neben seinem Beruf als Zahnarzt und seinem Engagement als Schiedsrichter kümmert er sich als Mitbegründer der „Indienhilfe Kaiserslautern“ um bedürftige Menschen in Sogospatty (Südindien). Gelassenheit strahlt er aus und Skepsis gegenüber der Glitzerwelt. „Was auf dem Fussballplatz geschieht, darf in unserem Leben nicht das Entscheidende sein“, grundiert er den Eindruck. „Wir reden zwar oft von Schicksalsspielen, aber um Schicksale geht es an ganz anderen Orten unserer Erde.“ Die Stärke, die er braucht, um als Schiedsrichter Autorität auszustrahlen, sucht er bei Gott. Wenn Merk auf dem Platz steht, bekreuzigt er sich vor jedem Spiel: „Das ist mein persönlicher Anpfiff. Der Glaube an Gott gibt mir Kraft für das Leben.“ Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/153/21077/

 

10.01.2005   Erfolgssängerin Rebecca St. James gönnt es sich, auf den 'Richtigen' zu warten - Ihre Musik, die schon durch einen Grammy-Award ausgezeichnet wurde, ist rockig, aber auch balladenhaft. Und noch etwas: Die schöne, in Australien geborene und in den USA lebende Rebecca St. James verfolgt nach eigenem Bekunden das Ziel, Jugendliche zu einem Leben mit Gott zu motivieren. Frage von 'livenet.ch': "Du wartest immer noch auf den richtigen Ehemann. Ist noch niemand in Sicht?" Rebecca St. James: "Nein noch nicht, ich habe noch keine Ahnung wen Gott mir zur Seite stellen wird. Ich bin also selber gespannt wer das sein wird. Ich werde treu auf ihn warten. Oberflächliche Affären kommen für mich nicht in Frage. Mein Gatte sollte auf derselben Glaubensbasis sein wie ich. Auf den Richtigen zu warten lohnt sich jedenfalls, denn das segnet Jesus auch. Und denen, die gestolpert sind sage ich dass es nie zu spät ist, sich Fehltritte vergeben zu lassen und ein neues Leben in Keuschheit zu beginnen." Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/158/20856/#0

 

05.01.2005   Das Vermächtnis von Prof. Carsten Peter Thiede - Am 14.12.2004 starb überraschend Prof. Carsten Peter Thiede im Alter von 52 Jahren. Einem breiten Publikum war Thiede durch seine Fernsehproduktionen und zahlreichen Publikationen bekannt geworden, in denen er die Geschichtlichkeit der Berichte der Evangelien und vor allem ihre frühere Datierung fundiert und eloquent gegen die gängige Meinung der historisch-kritischen Exegese verteidigte. Mit seinem besonderen Gespür für unkonventionelle Ansätze überraschte er immer wieder die Öffentlichkeit und forderte mit neuen Entdeckungen die Fachkollegen heraus. Internationales Aufsehen erregten u.a. der "Jesus-Papyrus", in dem Thiede das Matthäus-Evangelium rund 40 Jahre älter datiert als die übrige Fachwelt, seine Untersuchungen der in Rom aufbewahrten Holztafel vom Kreuz Christi mit der Aufschrift INRI, die er für echt erklärte, und die Lokalisierung des biblischen Emmaus als Bestätigung der lukanischen "Auferstehungsgeschichte". Er sah auch starke Indizien dafür, dass ein Fragment mit der Bezeichnung 7Q5 dem Markus-Evangelium entstammt. Im Jahr 2000 hatte er in der Frankfurter Universität ein viel beachtetes Streitgespräch mit dem Göttinger Neutestamentler Prof. Lüdemann geführt, der die Auferstehung leugnete. Thiede war ein ungewöhnlich begabter und vielseitiger Wissenschaftler. Von 1993 bis 1998 leitete er das Institut für wissenschaftliche Grundlagenforschung des Deutschen Instituts für Bildung und Wissen in Paderborn. Als Historiker, Papyrologe und Literaturwissenschaftler lehrte er an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule (STH) Basel und hatte einen Lehrauftrag an der israelischen Universität in Beer-Sheva. Im Auftrag beider Hochschulen führte er Ausgrabungen in der Nähe Jerusalems durch, bei denen er das Dorf Emmaus des Lukasevangeliums lokalisierte. In seinen letzten Jahren hatte Thiede sich ganz auf seine Publikations- und Vortragstätigkeit konzentriert. Reformiert aufgewachsen wurde er anglikanischer Geistlicher und wurde oft auch von katholischen Bildungseinrichtungen eingeladen. Empfohlen als Einstiegslektüre sei sein Streitgespräch mit Gerd Lüdemann, als Buch erschienen unter "Auferstehung Jesu - Fiktion oder Wirklichkeit?" http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3765512419/028-4612352-8909313 oder "Jesus - Der Glaube - Die Fakten", "Der Petrus-Report" oder "Paulus" http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=11362

Kommentar: Prof. Thiede hinterlässt ein Gesamtwerk, das seinesgleichen sucht. Es besticht vor allem durch seinen im wahrsten Sinn des Wortes "ganzheitlichen" Ansatz. Sein früher Tod schmerzt; gewiss hätte er noch weitere überraschende Akzente gesetzt. Der Herr über Leben und Tod hat anders entschieden. Aber auch so hat Thiede durch sein unkonventionelles und eloquentes Auftreten für die Glaubwürdigkeit der Bibel zahlreiche neue ernstzunehmende Impulse gesetzt, gerade gegen angegraute Dogmatisierer der historisch-kritischen Methode der Bibelinterpretation, wie auch gegen gelehrte Wegrationalisierer neutestamentlicher Wunderberichte und gegen die dialektischen Umdeuter der historischen Auferstehungsberichte. Er tat es mit dem Feuer des vom Geist Berührten, aber auch stets mit grösstem Respekt vor seinem Diskussionsparter. Das verschaffte ihm Achtung auch dort, wo man ihm widersprach.

 

01.01.2005   Erzbischof Fulton Sheen, der legendäre US-amerikanische Prediger und Schriftsteller, war auch ein großer Beter. Auf einer Reise erreichte er eine Kirche erst, als sie schon geschlossen war. Der Bischof ließ von seiner täglichen einstündigen Anbetung nicht ab und kniete sich vor der verschlossenen Kirchentüre nieder. Einige Monate vor seinem Tod im Jahre 1979 wurde Erzbischof Sheen vom nationalen Fernsehen der Vereinigten Staaten interviewt. Eine Frage lautete so: „Exzellenz, Sie haben Millionen von Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. Wer hat sie inspiriert? War es ein Papst?“ Erzbischof Sheen antwortete, daß es nicht ein Papst, ein Kardinal, ein anderer Bischof, ein Priester oder eine Schwester gewesen sei. Es war ein kleines elfjähriges chinesisches Mädchen. Da begann der Erzbischof eine Geschichte zu erzählen. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.368.html

 

31.12.2004 „Ich muss mir nicht mehr einreden, ich sei schön“ - Ihr schönes Kindergesicht war fast völlig zerstört. Ein Auto, in Knall, und von einer Minute auf die andere war im Leben von Cornelia Rutz nichts mehr so, wie es gerade noch gewesen war. Cornelia war fünf Jahre alt, als ihr eine Autofront das Gesicht zertrümmerte. Durch all diese Prozesse und Erfahrungen lernte Cornelia, sich anzunehmen. «Ich muss nicht mehr versuchen, mir einzureden ich sei schön, denn Gott hat mich gut gemacht und nun weiss ich: Seine tiefe, heilende Liebe ist in mir!» Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/18/18888/

 

27.12.2004   Philosoph Antony Flew begründet seinen Schritt vom Atheismus zum Deismus - Der Philosoph Antony Flew, nimmt neuerdings an, dass Gott existieren könnte; wir berichteten darüber. Allerdings sieht er ihn anders als die Religionen. Flew ist überzeugt, dass auch sein jahrelanger Weggefährte, Bertrand Russel (der Autor von „Warum ich Atheist bin“) aufgrund der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse ähnlich denken würde wie er. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/160/20519/

 

22.12.2004   "Stille Nacht, Verzweiflung wacht..."  - In der heiligen Weihnacht vernehmen nur noch wenige die Botschaft von der Menschwerdung des Gottessohnes. Die Weihnacht, die ihres Sinnes entleert wurde, wandelt sich in die Nacht der Finsternis und Verzweiflung. Der Grund: Zu hohe Erwartungen an das Weihnachtsfest. Die Weihnacht ohne Christus ist nicht nur eine Zeit der Selbstmorde, sondern auch der Nervenzusammenbrüche, der Alkohol- und Drogenrückfälle und der überbeschäftigten psychiatrischen Notfallstationen und psychotherapeutischen Praxen. Um Weihnachten steigt die Zahl der Suizidversuche um 35%. Der ‚Friede’, den sich entchristlichte Zeitgenossen wünschen, ist ein Phantom menschlicher Wünsche und deshalb ein zerbrechlich Ding. Überrissene Erwartungen an das Weihnachtsfest enden leicht in schweren Frustrationen. Es gibt offenbar menschliche Erwartungen, die nur das Christkind selber erfüllen kann. Entdeckt unter http://www.kreuz.net/article.347.html

 

20.12.2004   'Nicht Gott ist tot, sondern Nietzsche' - "Der Atheismus ist weltweit auf dem Rückzug, der Glaube erlebt neuen Auftrieb" - Chef der "Wirtschaftswoche" sieht in einem Kommentar Religion international im Aufwind. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9236

 

15.12.2004   Wellness durch Religion - Menschen mit religiösen Überzeugungen haben einer australischen Studie zufolge eine bessere Lebensqualität und ein höheres Wohlbefinden als Atheisten. Religiöse Menschen hätten "ein stärkeres Gefühl für einen Lebenssinn, ein grösseres Interesse an persönlicher Fortentwicklung und eine optimistischere Lebenseinstellung", sagte Peter Kaldor, Autor der Untersuchung "Spiritualität und Wohlbefinden in Australien", kürzlich bei der Vorstellung in Sydney. Mehr unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/156/20320/

 

13.12.2004   Philosoph Antony Flew: lebenslänglicher Atheist schliesst auf Gott - Der bekannte britische Philosophieprofessor Antony Flew (81) wechselte die Fronten, nachdem er ein halbes Jahrhundert für den Atheismus auf die Barrikaden gestiegen war. Letzten Donnerstag strahlte ein amerikanischer Fernsehsender die Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion vom vergangenen Mai aus. An der Diskussion nahmen verschiedene Geistes- und Naturwissenschaftler teil, unter ihnen auch der Philosoph Antony Flew. Flew erstaunte durch unerwartete Aussagen. Er glaube jetzt an die Existenz Gottes. Der Philosoph bekannte, daß er zum Schluß gekommen sei, daß eine intelligente erste Ursache diese Welt geschaffen haben müsse. Eine Über-Intelligenz sei die einzig vernünftige Erklärung, um die Herkunft des Lebens und die Komplexität der Natur begreifen zu können. Untersuchungen zur DNS zeigten, „daß eine unglaubliche Komplexität der Gen-Ordnung nötig ist, um Leben zu schaffen. Dazu ist Intelligenz notwendig.“ Der Philosoph fragte, ob die Wissenschaft damit nicht Gott bewiesen habe. „Gott könnte eine Person sein. Eine Person verstanden als Wesen mit Intelligenz und mit einer Absicht.“ In einem Leserbrief in der Herbstausgabe des britischen Wissenschaftsmagazines „Philosophy Now” schreibt Flew: „Es ist schwierig geworden, auch nur den ersten Schritt der naturalistischen Evolutionstheorie zu denken, aus dem die ersten reproduzierfähigen Organismen entstanden sein sollen.“ Mehr unter http://www.kreuz.net/article.290.html

 

09.12.2004   Immer mehr Esoteriker finden Jesus - Rund 35 Esoteriker sollen anlässlich der PSI-Messe in Basel zum Glauben an Jesus gefunden haben, so der Esoterikpfarrer Daniel Hari, Luzern. Ende November fand in Basel ein „Weltkongress für geistiges Heilen“ statt, dem weltweit grössten Kongress dieser Art. "Nach schlichten Gebeten erlebten wir reihenweise Heilungen, Krankheits-Symptome verschwanden. Viele waren bereit, sich wegen eines solchen Erlebnisses ernsthafter mit Jesus zu beschäftigen – bis hin zu einer ganzen Reihe von Menschen, die Jesus neu kennenlernen wollten", so einige Mitarbeiter. Der Stand wurde schliesslich zum meistbevölkertsten Stand der Messe. Weitere erstaunliche Erfahrungsberichte unter http://www.jesus.ch/index.php/D/article/24/20170/

 

07.12.2004   Dichterin Silja Walter: "Ist die heutige Liturgie menschenfähig?" - Die berühmte Schweizer Benediktinerin und Dichterin Sr. Silja Walter OSB, beantwortete die Frage nach der Liturgiefähigkeit, mit einer Kritik an der Liturgiereform. Die Benediktinernonne aus dem Kloster Fahr unweit von Zürich offenbarte ihre Liebe zur „Stillen Messe“ aus der Zeit vor der Liturgiereform. Das Latein habe ihr ermöglicht von allzu viel wörtlichem Nachvollzug der Gebete befreit zu sein. Die deutsche Messe bereite ihr Probleme. Es sei mühsam, den gedanklichen Weg von einem Gebet zum anderen mitzugehen. Die Liturgie erscheine ihr aufdringlich und zu abstrakt. Die alte lateinische Messe schenke dem Laien Freiheit und Ruhe. Jetzt habe man sich - beginnend mit dem Einzugslied bis zum Segen - mit einer ständigen Aufeinanderfolge von Texten abzufinden. Sr. Silja beantwortete die Frage nach der Liturgiefähigkeit der Menschen mit einer kritischen Gegenfrage. „Ist die heutige Liturgie menschenfähig?“ http://www.kreuz.net/article.266.html  Das Life-Interview findet sich unter   http://www.radio.kath.ch/detail.php?nemeid=35265 Weitere Info über Silja Walter und ihr Werk unter http://www.erzabtei.de/html/Jahrbuch/2002/Walter/Walter.html

 

05.12.2004   Niels Stensen - Wissenschaftler, musischer Mensch und Heiliger - Am 10. Januar 1638 erblickte Niels Stensen in Kopenhagen das Licht der Welt und wurde im lutherischen Glauben erzogen. 1656 begann er in Kopenhagen mit einem Studium der Medizin. Vier Jahre später zog es ihn für einige Monate nach Amsterdam, wo er seine Studien der Anatomie fortsetzte. Er entdeckte den in der medizinischen Fachsprache nach ihm benannten Ductus Stenonianus (auch "Stensen-Gang": den Auslass der Ohrspeicheldrüse). Er beschrieb als erster das Herz als einen ringförmigen Muskel und beschäftigte sich mit dem Gehirn. Später reiste er nach Leiden, wo er bis 1664 blieb. Über Paris, Montpellier und Bologna ging er schliesslich 1665 nach Florenz und fand dort Anstellung als Leibarzt des Grossherzogs Ferdinand II. und am Hospital Santa Maria Novella. Er wurde Mitglied der gefeierten Accademia del Cimento, der einige der bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit angehörten. In diese Zeit (1668) fallen seine geologischen Studien, die sich u.a. in einem Buch - Nicolai Stenonis de Solido intra Solidum naturaliter contento dissertationis prodromus, Florenz, 1669 (kurz: Prodromus) - niederschlugen. Durch den Einfluss einer Nonne, der die Apotheke des Hospitals Santa Maria Novella unterstand, fand er zum katholischen Glauben. Er wurde später Priester und schliesslich zum Bischof geweiht. Aus diesen Jahren sind anatomische und theologische Schriften überliefert. Steno führte ein asketischen Leben in Armut. Am 26. November 1686 starb er in Schwerin. Der Leichnam wurde nach Florenz überführt und in der Kirche von San Lorenzo beigesetzt. Wer vom Sonntagsgottesdienst her das Lied "Nun danket alle Gott" kennt: Es stammt aus Stensens Feder! Quellen: http://www.iaag.geo.uni-muenchen.de/sammlung/Steno.html und http://people.freenet.de/Liedtexte-fuer-Fest-und-Gedenktage/Niels_Stensen_.htm

 

05.12.2004   Goodnews für alle Glücklichen  - "Sobald die Welt erfahren wird, daß du ein frommes Leben begonnen hast, wird sie nicht aufhören, dir durch Spott und Verleumdung weh zu tun. Sie wird sagen, dass nur der Verdruss, den die Welt dir machte, dich dazu getrieben habe. Die Welt wird dir erzählen vom traurigen Wesen eines frommen Lebens, vom Verlust des Ansehens, von der Notwendigkeit der Erhaltung der Gesundheit und von Geschäften, die unter dem frommen Leben litten. Sie wird reden von der Notwendigkeit in ihr und mit ihr zu leben. Dies alles ist nichts als eitles, albernes Geschwätz." Der dies aus eigener Erfahrung sagt ist einer der grosse geistlichen Ratgeber, dessen Schriften jedem Psychotherapeuten von heute empfohlen werden können: Franz von Sales, Bischof von Genf und ein Heiliger der katholischen Kirche (+1622). Quelle: http://www.kreuz.net/article.253.html

 

02.12.2004   Verleumdeter CDU-Abgeordneter Hohmann beweist Charakter - Nie zuvor sind CDU und CSU so gnadenlos mit einem ihrer Abgeordneten umgegangen wie mit Martin Hohmann, dessen Aussagen bei einer Rede bewusst falsch interpretiert worden waren. Eine Schmierenkampagne der Springer-Presse bezichtigte den Freund zahlreicher Juden des Antisemitismus und erreichte ein Parteiausschlussverfahren. Ein Kommentar von Helmut Matthies beleuchtet den komplett unterschiedlichen Umgang der deutschen Christdemokraten mit Martin Hohmann und Michel Friedman. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=9063 -  Seine vorbildliche Haltung machte Hohmann in einem Interview mit der Zeitschrift "Junge Freiheit" deutlich: "Ich habe ein sehr ausgeprägtes Gottvertrauen. Wenn es so gekommen ist, dann ist dies eine Fügung Gottes, mit der ich fertig werden muss. Er hat es zugelassen. Da ich mich in dieser Sache frei von unguten Absichten fühle, wird er mir die Kraft geben, es durchzustehen. Gefühle wie Abneigung und Groll zerfressen nur das eigene Herz und bringen keinen Schritt voran." Der frühere ZDF-Redakteur Fritz Schenk hat im Bestreben, den guten Ruf Hohmanns wiederherzustellen, ein sehr informatives neues Buch "Der Fall Hohmann" herausgebracht, wo anhand umfassender Originaldokumente die relevanten Hintergründe aufgedeckt werden. Wer wirklich zum Kern der inszenierten Kampagne vorstossen will, findet verlässliche Informationen unter http://www.kritische-solidaritaet.de/

 

23.11.2004   Brisant: Islamprofessor aus Kairo wird Christ - Nach dem Ende seiner Illusionen über die Religion Mohammeds bekehrt sich ein Gelehrter der berühmten Al-Azhar Universität in Kairo zum Christentum und verfasst das Buch "Islam und Terrorismus", das jetzt in deutscher Übersetzung vorliegt. Der ägyptische Geschichtsprofessor lebt heute unter seinem neuen Namen Mark A. Gabriel in den USA. Er räumt überzeugend mit der Mär vom "toleranten Islam" auf und spricht aus, was viele Kirchenführer nicht einmal mehr zu denken wagen: Wer den Jüngern des islamischen "Heiligen Krieges" das Wasser abgraben möchte, müsse ihnen schlicht das Evangelium bringen. (Buchtipp: Mark A. Gabriel: "Islam und Terrorismus", 1. Auflage 2004, 272 Seiten, ISBN 3-935197-39-X im Fachbuchhandel)

 

23.11.2004   Habermas laudat Aquinas - Der bekannteste Vertreter der sogenannten 'Frankfurter Schule', der Philosoph Jürgen Habermas, nach eigenen Aussagen ein 'methodische Atheist', erklärt, dass er von der Seriosität und Klarheit der Theologie des Heiligen Thomas von Aquin fasziniert sei. Thomas sei das Gegenteil des kläglichen Denkens, das die Gegenwartstheologie durchdringe. Mehr unter http://www.kreuz.net/article.177.html

 

20.11.2004   Welche Jugendlichen widerstehen am ehesten mächtigen destruktiven Zeitströmungen? - Es sind wohl jene, deren Ideale nicht im Zeitgeist wurzeln, sondern die sich überzeitlichen Werten verpflichtet fühlen. Es sind junge Menschen, welche inmitten der Gesellschaft auch gegen einen allgemeinen Trend  für bestimmte Werthaltungen stehen, ohne sich grundsätzlich für etwas Besseres zu halten. Höchst normale Jugendliche also, die zudem gut organisiert sind. Wenig kirchlich gebundene Zeitgenossen mag es vielleicht erstaunen, dass es damals im Dritten Reich weder die liberalen noch die sozialistischen oder gar die kommunistischen Jugendverbände waren, welche sich der verführerischen NS-Ideologie am erfolgreichsten widersetzten, sondern ausgerechnet die heute so leichthin als "autoritätshörig" verdächtigten katholischen Jugendlichen. Sie waren es, die dem langen Arm des NS-Staates, der Hitlerjugend, von allen den nachhaltigsten und hartnäckigsten Widerstand entgegensetzten. Eine bemerkenswerte Studie zeichnet Stationen dieses Abwehrkampfs nach. Zu finden unter http://www.beepworld.de/members77/jugendwiderstand/

 

10.11.2004   Juliane Werding - endlich wieder katholisch - bricht eine Lanze für das Latein in der Kirche - Werding, das war doch die deutsche Schlagersängerin der Siebziger mit dem Hit "Am Tag, als Conny Kramer starb"?! Genau, und 1994 mit der deutschen Coverversion "Du schaffst es" des Roy Orbison-Hits "You got it"! Nun ist die Werding also von langer Irrfahrt durch modisch-allzu-modisch Religiös-Spirituell-Esoterisches wieder in den Schoss der "Una Sancta Catholica" zurückgekehrt, und sie hat sich intensiv damit beschäftigt. In Publik-Forum streitet sie sich mit ihrem evangelischen Partner-Gatten Uwe Birnstein und bricht nebenbei noch eine Lanze für das Latein als liturgische Sprache der Kirche:

Werding: Und wie oft hab ich’s dir schon gesagt: Wir beten Heilige nicht an, wir bitten um ihre Fürsprache! [...] Warum ihr [Protestanten] euch da so sperrt, werde ich nie verstehen. Es ist doch schön, wenn man einen Fürsprecher hat, der vor einer höheren Instanz ein gutes Wörtchen einlegt! ...

"Publik-Forum:
Frau Werding, in einem Ihrer Lieder zitieren Sie das Vaterunser – auf lateinisch. Weshalb?

Werding:
Ich liebe lateinische Gebete und die lateinische Liturgie. Ich glaube, es ist ein Fehler der katholischen Kirche gewesen, die Liturgie ins Deutsche zu übersetzen. Dadurch ist viel vom Geheimnis des Glaubens verloren gegangen.

Birnstein:
Du meinst nicht wirklich, dass wieder die Messe in lateinischer Sprache gefeiert werden sollte?

Werding:
Doch. Die Menschen sind doch auf der Suche nach etwas Geheimnisvollem! Wenn ihnen die Kirche das vorenthält, braucht sie sich nicht zu wundern, wenn die Menschen nicht mehr kommen."

Mehr unter http://intelligam.blogspot.com/2004/09/her-mit-dem-mastkalb-juliane-werding.html ; zur offiziellen Website von Juliane Werding geht's hier http://www.juliane-werding.de/

 

31.10.2004   Jüdischer US-Journalist wurde katholisch - Die Kirche Sant'Andrea delle Fratte, von den Römern auch "Madonna del Miracolo" genannt, gilt als eines der meistverehrten Heiligtümer in Rom. Hier hatte am 20. Januar 1842 der Jude Alfons Ratisbone eine Erscheinung der Gottesmutter, fiel auf seine Knie und war augenblicklich überzeugt vom katholischen Glauben. Diese Story wiederholte sich - etwas modifiziert - am 26. August 2001, als der junge, ebenfalls jüdischstämmige und im Reformjudentum aufgewachsene Journalist Joseph D'Agostino in Rom getauft wurde. Nach streng jüdisch-orthodoxem Verständnis gilt D'Agostino zwar nicht als Jude. Er hat jüdisches Blut in seinen Adern, aber die Konversion seiner Mutter wurde nicht anerkannt. Joseph D'Agostino ist Mitherausgeber von Amerikas ältester politischer Wochenzeitung "Human Events" in Washington DC. Die Taufe, gespendet durch Erzbischof Alvim Custodio Pereira, fand auf Wunsch D'Agostinos nach dem römischen Rituale von 1962 statt. Ein Interview mit ihm (Englisch) unter http://www.unavoce.org/news/2001/convert.html

 

31.10.2004   Ein amerikanischer Professor für Humanistische Bildung, sein Name John Senior,  führte in den siebziger Jahren Scharen von Studenten der Universität Kansas City in die katholische Kirche. Sein Bischof sah's nicht gerne... Mehr unter http://www.kreuz.net/article.27.html

 

27.10.2004   Erotik-Star bringt Mädchen ins Kloster - Einst hielt sie mit ihren Reizen das Kinopublikum in Atem, heute erzählt Claudia Koll an Italiens Stränden, was ihrem Leben die Wende brachte. Mehr unter http://www.welt.de/data/2004/10/26/351442.html

 

24.10.2004   Vermisster 'Ötzi'-Entdecker ist tot - Sensationsfund liess den Atheisten Helmut Simon zum Christen werden: "Dieser Fund war für uns von Gott zugedacht; wir sind von ihm durch eine Kette von Zufällen dahin geführt worden", bekannte er. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8741

 

02.10.2004   Die Heilung der Maria Zita Gradowska und die Krampfadern-Spötter - Im Zusammenhang mit der Seligsprechung von Kaiser Karl von Österreich wurde geradezu genüsslich das dem Seligen zugeschriebenen 'Krampfadern'-Wunder zitiert, ganz im Sinne von: "Na seht, vielleicht kann dich der fromme Kaiser auch von deinem Muskelkater oder deinem Zahnweh erlösen!" Kaum einer, der die Akten über die Heilung der Maria Zita Gradowska eines gründlichen Studiums wert befand, ganz abgesehen davon, dass ein Rezensent dem andern abschrieb. Doch den Schreiberlingen in der ehrenwerten Journalistengilde sei ins Stammbuch geschrieben, was Martin Kugler über das Ereignis zu berichten weiss. Die Hintergründe über das Wunder, das durch Kaiser Karl bewirkt wurde. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8599

 

20.07.2004   Ranghohe anglikanische Geistliche werden katholisch - Es gibt sie auch, die Gegenbewegung zum laut verkündeten medialen Trend vom Auszugs aus der "verkrusteten katholischen Kirche". Alan Stephen Hopes (58), bis 1992 anglikanischer Pfarrer in London, ist im Januar 2003 von Papst Johannes Paul II. zum neuen Weihbischof in Westminster ernannt worden. 24 Jahre lang war Hopes an verschiedenen Positionen seiner anglikanischen Kirche tätig, zuletzt als Kanonikus der Londoner St. Paul-Cathedral, bevor er zum Katholizismus konvertierte. Nach dreijährigem Theologiestudium wurde er 1995 zum katholischen Priester geweiht. Sechs Jahre lang wirkte er anschliessend als Gemeindeseelsorger, bevor er 2001 Generalvikar von Westminster wurde. Hopes ist nicht der erste ranghohe anglikanische Geistliche, welcher  sich der römisch-katholischen Kirche zuwendet. Jahre vor ihm hatte sein ehemaliger Vorgesetzter, der frühere anglikanische Bischof von London, Dr. Graham Leonard, denselben Schritt getan. Der ehemalige Bischof wirkt heute als katholischer Seelsorger. Leonard betont mit Blick auf die Zerstrittenheit der anglikanischen Gemeinschaften (Weihe von Frauen und eines homosexuellen Bischofs), dass der Primat Petri eine göttliche Einrichtung sei und dessen Jurisdiktion für die Einheit der Kirche unverzichtbar. Leonhard in einem Interview: "Alle mir bekannten  anglikanischen Geistlichen, die konvertierten, fanden im katholischen Glauben eine nie geahnte Freude."

 

15.07.2004   Olivenöl aus Palästina: Wie Sie mithelfen können, Familien das Überleben zu sichern - Am vergangenen Mittwoch hielt sich der Redaktor dieser Site in Zürich auf, wo er sich in einem Büro beim HEKS mit Herrn Kozeed Abo Safiah, einem in der Schweiz lebender Palästinenser, traf. Dieser war am Tag zuvor aus der Westbank zurückgekehrt. Er hatte dem Schreibenden für Bauteile einer Kleinorgel etwas Olivenholz aus dem Heiligen Land mitgebracht. Nun erfuhr der Redaktor, dass dieses Holz aus dem Olivenhain der dort lebenden Eltern des Palästinensers stammt, und die Ölbäume dem israelischen "Sicherheitszaun" hatten weichen müssen. Der kleine Ort in der Nähe von Nablus ist von israelischen Siedlungen umgeben und ist durch dem Zaun nun praktisch eingekreist worden. - Olivenbäume sind für viele palästinensische Familien seit Jahrhunderten die einzige Existenzgrundlage. Durch die angespannte Situation sind Ernte und Verkauf von fast unüberwindbaren Schwierigkeiten begleitet. Um so wichtiger, dass eine Initiative, die von verschiedenen karitativen Organisationen unterstützt wird, den familien einen fairen Preis bezahlt und Export wie Vertrieb unentgeltlich übernimmt.  Unter der angegebenen Adresse können Sie neben Öl auch eine Art palästinensisches Couscous und Zatar, ein typisches Gewürz, direkt bestellen. Das palästinensische Ölivenöl ist naturbelassen und von Bio-Qualität, Kartons mit Viertel- oder Halbliterflaschen. Unter http://www.abosafiah.ch/import_export/html/home/about.htm oder unter http://www.olivenoel-palaestina.ch/

 

11.07.2004   Uwe Siemon-Netto: 'Der Atheismus ist so gut wie tot' - Bekannter lutherischer Journalist: "In Deutschland hält sich die Gottlosigkeit länger als andernorts". Eine bemerkenswerte Analyse unter http://www.kath.net/detail.php?id=8064

 

07.07.2004   Ein kodiertes Vorurteil über die katholische Kirche - Eine Rezension über das Buch „Der Da Vinci Code“ von Florian Kolfhaus - Peter Miller von der Times: „Dieses Buch ist das dümmste, das ich je gelesen habe!“ Die katholische Kirche scheint die einzige Religionsgemeinschaft zu sein, die man – ohne die vielbeschworene political correctness unserer Tage zu verletzen – nach Lust und Laune kritisieren kann. So bringt es Massimo Introvigne, italienischer Journalist, auf den Punkt. Mehr unter http://www.kath.net/detail.php?id=8036