Mel Gibsons "The Passion" schreckt Hollywood auf
Von James Hirsen
Erschienen am Donnerstag, 17. Juli 2003 bei NewsMax.com. Amerikanischer Originalartikel unter: http://www.newsmax.com/archives/articles/2003/7/16/170439.shtmlHinweis des Herausgebers: James Hirsens neues Buch „Tales From the Left Coast“ zeigt die reale Story hinter den Kontroversen um Mel Gibsons Film „The Passion“. Hirsen hat den Film kürzlich gesehen und kennt auch Details von Hollywoods antichristlicher Agenda. In nur einer Woche wurde „Tales from the Left Coast“ ein nationaler Bestseller.
In „Tales from the Left Coast“ spreche ich vom selben Hollywood, dass sich selbst stets als Ort der Toleranz und Integration hält. Gleichzeitig ist es nämlich all jenen feindlich gesinnt, die konservativ, republikanisch oder christlich gesinnt sind. Aktuelles Objekt des Ärgernisses ist Mel Gibson, ein gläubiger Katholik, der von den „liberalen“ Scharfmachern ins Visier genommen wurde. Mel beging den Fehler, seinen Glauben an – darf man das überhaupt sagen? – Christus offenzulegen. Jennifer O’Neill bekennt in „Tales“: „Es gibt eine ganze Menge ‚heimlicher Christen’ in Hollywood, weil diese wissen, dass es viel Voreingenommenheit und Vorurteile gegen bekennende Christen im Unterhaltungsbusiness gibt.“ Einige in Hollywood, vor allem die Medien und einige speziell interessierte Gruppen sind extrem verärgert über Gibsons neustes Projekt „The Passion“. Der Film ist eine lebensechte Verfilmung der letzten Stunden Jesu Christi.
Neulich war ich eingeladen, den Film zu sehen. Ich will nicht über die spezifischen Inhalte sprechen. Aber ich kann verraten, dass dieser Film das Christentum nicht relativiert wie der Streifen „Die letzte Versuchung Christi“ es getan hat, denn Mel benutzt die historischen Quellen, er erzählt die literarische Wahrheit. Tolerante „Liberale“ können damit anscheinend nicht leben, dass eine solche Thematik verbreitet wird. Beispiellose Leckstellen zur Presse mittels Leute mit undurchsichtigen Verbindungen und gestohlenen Inhaltsangaben traten fast ein Jahr vor der zuvor geplanten Freigabe auf.
Der Versuch, Gibsons Projekt zu untergraben, hat auch seine Familie miteinbezogen. Um Publizität zu erreichen und eine Kettenreaktion in Gang zu setzen, oder dem Projekt Steine in den Weg zu legen, wurden zuhanden der Presse Details über Gibsons fünfundachtzigjährigen Vater erforscht. Das überschreitet jede Grenze. (War da nicht schon so etwas mit Barbara Streisands Mutter?)
Anlässlich der Film-Vorstellung konnte ich Mel treffen. Der Film ist nichts weniger als ein kinematografisches Gebet. Er ist eine glaubensvertiefende Erfahrung. Tatsächlich hat sich ein sehr bekannter Pastor aus South-California, Greg Laurie von Harvest Crusade, geäußert, dass er wirklich jeden Film über Jesus gesehen habe, der jemals gedreht worden sei. Nie habe er auch nur irgend etwas mit der Authentizität und Ausdruckskraft dieses Werks gesehen.
Angesichts des antichristlichen Widerstandes ist der Film „The Passion“ bei Mel Gibson, beim Mut eines „Braveheart“ und der Leidenschaft eines „Patriot“ also, in guten Händen.
Übersetzung: Josef C. Haefely
Seite erstellt am 18.08. 2003, seit dem 18.08.2003 sind Sie BesucherIn Nr.