'Mel Gibson - The Passion of the Christ'
Aktuelle Meldungen zu Mel Gibsons neuem Film
Seit dem 07.07.2003 sind Sie BesucherIn Nr.
14.06.2006 «Passion Christi» deklassiert «Da Vinci Code» - Mit seinem Kassenhit «Die Passion Christi» (2004) führt Mel Gibson die im US-Magazin «Entertainment Weekly» veröffentlichte Liste der umstrittensten Filme an. Mit seiner Bibelverfilmung habe er einen «in Hollywood bis dahin nicht gekannten Kulturkrieg ungeahnten Ausmasses» entfacht, gibt das Magazin als Begründung an. Mehr unter
http://www.nachrichten.ch/detail/244234.htm
14.06.2006 Hollywood plant neuen Jesus-Film - Sony Pictures möchte Ostern 2007 den Streifen "Die Auferstehung" in die Kinos bringen - Beginn ist dort, wo Gibsons Jesus-Film "The Passion" aufgehört hat. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13927
08.05.2006 Musikplagiat im Skandalfilm "Da-Vinci-Code" - Wer Mel Gibsons "Passion Christi" kennt und sich den Trailer zum Film nach Dan Browns Roman "Sakrileg" ansieht, wird von höchst bekannten Klangmustern überrascht. Gleich zu Beginn des Trailers bedienten sich Dan Browns Filmmusiker offensichtlich eines zitierenden Griffs in John Debneys Musikkiste. Debney schuf die aussergewöhnliche Vertonung von Gibsons Passionsfilm. Der aufmerksame Zuhörer glaubt sich in die damalige Getsemani-Szene zurückversetzt, wo Jesus in Todesangst mit seinem Vater ringt. Wie dort untermalt jetzt in "Da-Vinci-Code" ein verblüffend ähnlicher Klangteppich die Stimme eines verzweifelt mit Gott ringendem Mannes. Auch in weiteren Szenen klingen Assoziationen an die Musik des erfolgreichen Passionsfilms an. Zu traurig, dass Gibsons Welterfolg Pate stehen musste für den antikirchlichen Streifen nach Dan Browns Machwerk. Trailer unter
http://www.davincicode.ch/
18.04.2006 ORF wird im Jahre 2007 ,Die Passion Christi’ von Mel Gibson zeigen - In Italien wurde der internationale Bestsellerfilm über das Leiden Christi am Ostersonntag gezeigt, in Österreich soll es in einem Jahr soweit sein. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=13414
18.01.2006 Jüdischer Rapper: "Durch 'The Passion' fand ich meinen Messias!" - "50 Shekel" alias Aviad Cohen offenbart seinen Lieblingsspruch: "God Rocks... I just roll with Him" - «Die Entscheidung für den Messias ist die jüdischste Entscheidung, die ich je getroffen habe». Der messianisch-jüdische Hip-Hopper "50 Shekel" steht kurz vor der Veröffentlichung seiner ersten CD. Durch den Film "The Passion" fand er Jeschua, seinen Herrn. Bekannt wurde Aviad Cohen mit einer Parodie. Aus dem "50-Cents"-Hit "In da Club" machte er "In da Schul" ("In der Synagoge"). Früher habe er mit Gott nichts am Hut gehabt habe und wollte sogar seinen jüdischen Namen in einen amerikanischen ändern, damit er nicht so auffällt. Aber Gott habe andere Pläne gehabt. Bald erscheint also sein Album, in dem er von seiner Beziehung zum Messias berichtet. Mehr Details aus seinem Leben erzählt er in einem Interview unter
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/137-Kultur/29014-50_Shekel:_God_Rocks..._I_just_roll_with_Him/ Homepage von "50 Shekel" unter
http://www.50shekel.com/index.cfm
31.12.2005 Schauspieler und Regisseur Mel Gibson wird 50 - Bereits jetzt hat der Oscarpreisträger eine Filmkarriere vorzuweisen, die auch als Bilanz eines ganzen Lebens sehr beeindruckend wäre. Seinen 50. Geburtstag am 3. Januar kann der amerikanisch-australische Schauspieler und Regisseur in der Gewissheit feiern, inzwischen einer der Unberührbaren Hollywoods zu sein. Denn mit dem - entgegen allen Prognosen - sensationellen Erfolg des von ihm inszenierten und finanzierten Films "Die Passion Christi" hat Gibson eine Stufe seiner Karriere erklommen, die direkt in den Kino-Olymp führt. Dass seine traditionell katholisch Grundhaltung für ihn mit seinem Beruf und dem Status eines Weltstars vereinbar ist, hat er mit seinem "Christus"-Film mehr als eindrucksvoll bewiesen. Mel Gibson ist reich und wohl sendungsbewusst genug, um noch mehr Filme zu produzieren, die seine tiefverwurzelte Gläubigkeit dokumentieren. Das wird nicht allen gefallen, aber auf alle muss einer wie er längst keine Rücksicht mehr nehmen. Mehr unter
http://portal.tirol.com/szene/international/27016/index.do
08.12.2005 Gibson plant TV-Serie über Holocaust - Mit seinem blutigen Jesus-Film "Die Passion Christi" handelte sich Mel Gibson den Vorwurf des Anti-Semitismus ein. Jetzt entwickelt Gibsons Produktionsfirma eine TV-Serie für den US-Sender ABC über den Genozid an den Juden. Grundlage der Filme sind die Memoiren der holländischen Jüdin und Holocaust-Überlebenden Flory A. Van Beek. Titel des Buches: "Survival in the Valley of Death". Sie wurde von gläubigen Katholiken gerettet. Mehr unter
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,389147,00.html
19.07.2005 Hollywood entdeckt nach 'The Passion' Christen als Zielgruppe - Marc Shmuger, Vice Chairman von Universal Pictures´, in New York Times: Filmindustrie will gotteslästerliche Inhalte in Zukunft durch christliche Werte und biblische Wahrheiten ersetzen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=11041
08.06.2005 Neue Theorie über Todesursache Jesu Christi - Ein Experte aus Israel hat eine neue Hypothese darüber veröffentlicht, woran Jesus Christus gestorben sein könnte. Möglicherweise sei er einer Gefässblockade zum Opfer gefallen. Mehr unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-359601,00.html
01.05.2005 Russisches Fernsehen zeigte zum orthodoxen Osterfest ‚Passion Christi’ - Die orthodoxe Kirche feiert am 1. Mai das Osterfest. Am Vorabend wurde der Film über die letzten zwölf Stunden im Leben Jesu ausgestrahlt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10369
22.04.2005 Indien: Überfall bei Vorführung des Filmes ‚Die Passion Christi - Hinduistische Extremisten stürmen Kirche im Bundesstaat Kerala. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10310
16.04.2005 "The Passion of the Pope" statt Brian Dullaghans Bekehrungsroman „Stealing from Angels” - Was soll da noch kommen, hatten sich die passionierten Kinogänger gefragt, als der amerikanischer Actionheld mit der Verfilmung des Leidensweges Christi alle ökonomischen Erwartungen in diese Produktion übertroffen hatte. Was macht eigentlich Mel Gibson? Was nimmt er sich nach dem überwältigenden Erfolg seines Passionsfilms als nächstes vor? Ein FAZ-Bericht von Fridtjof Küchemann unter
The Passion of the Pope
13.04.2005 Gibson verfilmt das Leben des Papstes - Gerade erst wurde Johannes Paul II. unter Anteilnahme von Millionen aus aller Welt zu Grabe getragen. Nun denkt Mel Gibson über eine Verfilmung des Lebens von Johannes Paul II. nach. Der Schöpfer von "The Passion of the Christ" soll sogar schon das Ende des Films im Kasten haben. Er schickte eine Produktionscrew und Kameramänner nach Rom, um die Beisetzung zu filmen. Es ist dem Regisseur zuzutrauen, Johannes Paul II. ein würdevolles Denkmal setzen. Mehr unter
http://www.kino.de/newsvoll.php4?quelle=channelfooter&typ=movienews&channel=kino&nr=176429
23.03.2005 Ein Jahr danach: Das Interview mit Jim Caviezel - Seit Dienstag ist Mel Gibsons „Passion Christi“ wieder in den Kinos. Auf Grund der grossen Nachfrage kommt der Film in den Vereinigten Staaten mit 950 Kopien zum Einsatz. In Deutschland ist er in mehr als 140 Städten zu sehen. Bewährt sich die Wiederaufnahme, wird Gibsons Passionsfilm jährlich in der Karwoche in die Kinos kommen. „Die Tagespost“ sprach mit Jesus-Darsteller Jim Caviezel über den Film seines Lebens, seinen Glauben und sein Jesusbild. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=13182
17.03.2005 Neustart von 'Die Passion Christi' in Deutschland mit 140 Kopien - Ab Gründonnerstag läuft der Mel-Gibson-Film erneut in Deutschland an - 2004 sahen 1.349.020 Millionen Deutsche den Film - USA: 67 Millionen Besucher. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=10001
14.03.2005 Mel Gibson will Terri Schiavo vor Euthanasietod retten - Am 18. März darf die Wachkoma-Patientin von ihrem Ehemann getötet werden - Erzbischof Sgreccia: Fall Schiavo ist Euthanasie – Mel Gibson unterstützt Terris Eltern. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9964
12.03.2005 "Inside the Passion": Ein neues Buch über das Werden des Films - Einen Blick hinter die Szenen gewährt eine Neuerscheinung auf dem englischsprachigen Buchmarkt. Father John Bartunek L.C. führte viele Interviews mit dem Direktor, mit Schauspielern und der Crew. "Inside the Passion" ist vielleicht der kompletteste Einblick in das innere Werden das Films, den es zur Zeit gibt. Das Buch verknüpft Biblisches, Historisches und Theologisches aus der Gestaltung von "The Passion". Father Bartunek: "Während Wochen begleitete ich Mel Gibson, sah ihm beim Arbeiten mit dem Herausgeber, dem Komponisten, dem Promotion-Team und der Presse über die Schulter. Ich stellte ihm Fragen zum Film, die niemand sonst je gestellt hatte. Ich entdeckte Beweggründe hinter all den unzähligen künstlerischen Entscheidungen, die er zu treffen gezwungen war, Gründe, welche dieses kleine Heimprojekt in einen internationalen Blockbuster verwandelten." Zwischen all den Fragen von Father Bartunek scheint die emotionale und ungewöhnliche spirituelle Dimension des Films auf. Ob und wann eine deutsche Übersetzung ansteht ist noch offen. Mehr unter
http://www.themessengersofhope.com/moh/moviemail/view?buzzmailId=93574
http://www.passion-movie.org/insidepassion.html
http://www.insidethepassion.com/
Zum Reinschauen! Hier sind die ersten Seiten aus dem Buch als PDF zu finden:
http://www.insidethepassion.com/images/passion/insidepassion.pdf
11.03.2005 Barrabas-Darsteller bekehrte sich durch Mel Gibsons ‚Passion’ - „In Jesus habe ich das endgültige Ziel dieser Suche gefunden“, sagt der Schauspieler Pedro Sarubbi. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9943 Für Italienischkundige hier noch zwei weitere Links
http://www.culturacattolica.it/contenuto/attualita/cinema/approfondire/doc_barabba01/01.asp http://www.fattisentire.net/modules.php?name=News&file=article&sid=932
01.03.2005 Mel Gibson verfilmt Roman über drittes Fatima-Geheimnis - Der fiktionale Roman „Stealing from Angels“ erzählt von einem Liebespaar, das mit dem Attentat auf den Papst und dem dritten Fatima-Geheimnis konfrontiert wird. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9849
http://derstandard.at/?url=/?id=1968507
01.03.2005 Hollywood feiert sich selbst - Mit „Million Dollar Baby“ antwortet Hollywood auf die unverdaute Herausforderung durch die „Passion Christi“. Hinter die Kulissen der Oskar-Vergabe blickt Franziskus v.Ritter-Groenesteyn. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9839
28.02.2005 Oscarverleihung in Hollywood: Das Imperium schlägt zurück - Der Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood ist Gewinner der Oscar-Nacht. Für seinen ausgedehnten, leisen Euthanasie-Türöffner "Million Dollar Baby" nahm Eastwood in Hollywood den Preis für den besten Film des Jahres und den Regie-Oscar entgegen. Die US-Filmmetropole, im vergangenen Jahr aufgeschreckt durch den unerwarteten Publikumserfolg von "The Passion of the Christ" positionierte sich damit klar als Hort einer "Kultur des Todes". Während Mel Gibsons Film, wie von vielen erwartet, leer ausging, wurden auch noch zwei Schauspiel-Preise an Eastwoods Werk verliehen: Hilary Swank wurde als beste Hauptdarstellerin, Morgan Freeman als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Am vergangenen Freitag hat Bischof Elio Sgreccia, der Vizepräsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, auf „Radio Vatikan“ dazu Stellung genommen. Die Gnadentötung, wie sie im besagten Film als Antwort auf das menschliche Leid vorgeschlagen wird, sei nicht „die beste Lösung”, erklärte der Prälat. Der geeignetste Ausweg bestehe nicht darin, dem natürlichen Tod zuvorzukommen und ein gepeinigtes Leben zu töten, sondern Hoffnung zu wecken und den Sinn des Leidens aufzuzeigen. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.754.html
17.02.2005 Filme mit hohen moralischen Werten sind am erfolgreichsten - „Die Passion Christi“ und “Der Polarexpress“ spielten mehr Geld ein als Filme mit problematischen Inhalten, viel Gewalt und Sex. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9744
11.02.2005 'The Passion of the Christ' is back - In den USA wird der Film erneut in 500 bis 750 Kinos gezeigt - Die neue Version hat weniger Gewaltszenen - Keine Altersbeschränkung mehr vorgesehen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9692
10.02.2005 Hirtenbrief mit Filmtipp - In seinem Hirtenbrief für die Fastenzeit wies Mgr. Fernando Capalla, Erzbischof von Davao und Präsident der Philippinischen Bischofskonferenz, seine Gläubigen an, sich in der Fastenzeit den Sakramenten und kirchlichen Frömmigkeitsübungen zuzuwenden. Davao befindet sich im Südosten des Landes. Die Katholiken müssten das Übel der Sünde erkennen und umkehren. Die Beichte sei hier von besonderer Bedeutung. Neben den bewährten Mitteln wie dem Kreuzweg, der Schriftlesung, dem Fasten, der Beichte oder den Exerzitien, empfahl der Erzbischof auch Mel Gibsons Film „Die Passion Christi“ als Hilfe für die vorösterliche Busszeit. Obwohl der Film nur „einen menschlicher Schatten des Leidens Christi“ darstelle, seien die bewegenden Bilder nach den Worten des Erzbischofs eine „mächtige Hilfe, um Reue zu wecken“. Quelle:
http://www.kreuz.net/article.647.html
26.01.2005 Drei Oscar-Nominierungen für 'The Passion of the Christ' - Aviator führt Oscar-Nominierungen an - Million Dollar Baby von Clint Eastwood ebenfalls weit vorne. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9541
21.01.2005 Türkei: Passionsfilm als Anlass, mit Muslims über Jesus zu sprechen - Im Missionsmagazin der deutschen Jesuiten namens "weltweit" ist ein interessanter Beitrag von P. Felix Körner SJ enthalten: "Ich halte ihn für kein grosses Kunstwerk. Aber jetzt bin ich Mel Gibson doch sehr dankbar für den Film. Nicht nur weil ich ihn selbst unter Tränen gesehen habe und so die letzten zwölf Stunden Jesu tief erleben konnte. Nein, es gibt noch einen ganz anderen Grund, warum ich dankbar für den Film bin. Er gibt uns grossartige Möglichkeiten, hier in der Türkei über Jesus zu sprechen. Alle Türken, die ich gesprochen habe, sind von dem Film tief berührt." P. Körner stiess vor mehr als zwei Jahren als Islamwissenschaftler zu der kleinen Gruppe von Jesuiten in Ankara, die den wissenschaftlichen Dialog mit Professoren und Studenten der muslimischen theologischen Fakultät aufgenommen haben. So kann nach Meinung von P. Körner in grossartiger Weise die Entwicklung beobachtet und mitgestaltet werden. Artikel zu finden unter
http://www.missionsprokur-jesuiten.de/Weltweit%20Herbst%202004/Dialog_mit_dem_Islam.pdf
16.01.2005 Oscar für 'The Passion of the Christ': Die Online-Petition zum Unterzeichnen! - Zu finden unter
http://www.supportthepassion.com
13.01.2005 Bilder vom Treffen der Fatima-Seherin Sr. Lucia mit Mel Gibson und weitere Informationen über die private Begegnung zu sehen unter
http://www.kreuz.net/article.492.html
12.01.2005 Mel Gibson traf Fatima-Seherin Lucia - Informationen über ein geheimes Treffen im Juli 2004 kamen jetzt an die Öffentlichkeit - Die Karmelitinnen des Klosters, wo Sr. Lucia Dos Santos, das letzte lebende Seherkind von Fatima lebt, baten Gibson um eine Vorführung der "Passion Christi". Der Regisseur reiste gleich persönlich an und bewies Charakter, indem er peinlichst alles vermied, was irgendwie nach Werbung für seinen Film hätte aussehen können. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9430
10.01.2005 Amerikas Publikum wählt Mel Gibsons "Passion" zum besten Film-Drama des Jahres - Das amerikanische Publikum hat sich in der Wahl zwischen Mel Gibson und Michael Moore für beide entschieden. Es erhob bei den People's Choice Awards "Fahrenheit 9/11" zum beliebtesten Film und "Die Passion Christi" zum besten Drama. Zwei Monate nach der Präsidentschaftswahl spiegelt die Entscheidung die Spaltung des Landes über Gott, Werte und die Welt. Und löst sie in einem versöhnlichen Kompromiss auf.Während Moores Coup dem Wahljahr und der polarisierenden Präsidentschaft geschuldet ist, ist der Sensationserfolg der Gibson-Passion noch immer rätselhaft. Gegen das Establishment der Studios und Verleiher mit einem Film von drastischer Grausamkeit, in Aramäisch mit englischen Untertiteln, über 370 Millionen Dollar in den USA allein zu erwirtschaften, kommt einem Wunder gleich. Im Rückblick hätte mancher Ungläubige gerne daran mitverdient. Mehr unter
http://www.welt.de/data/2005/01/11/386374.html
23.12.2004 Oscar-Verleihung: Wird "The Passion" leer ausgehen? - Es kann gut sein, dass Mel Gibson bei der kommenden Vergabe in Hollywood leer ausgehen könnte. Dies meint die Zeitschrift "The American Spectator". Hollywoods Lobby müsste zu viele Denkblockaden überwinden, um seinem ungeliebten Sohn Mel seine Referenz zu erweisen. Das American Film Institute (AFI) habe in seiner Ankündigung der besten Filme des Jahres 2004 "The Passion" nicht aufgeführt. Und gemäss dem Oscar-Orakel in der Zeitschrift "USA Today" sei Gibsons Film nicht im Fokus auch nur einer einzigen Nomination der Academy of Motion Picture Arts and Sciences von Ende Januar. "The American Spectator" widerlegt in seinem Artikel auch gleich alle gängigen Vorurteile gegen den Film. Mehr unter
http://www.spectator.org/dsp_article.asp?art_id=7543
23.12.2004 Internet-Plattform: Oscar für "The Passion of the Christ"! - Auch wenn Mel Gibson deutlich geäussert hatte, er werde für Oscar-Promotions für seinen Passionsfilm keinen Cent einsetzen, zeigt sich trotzdem Support aus Kreisen all jener, welche mit den Ränkespielen Hollywoods nicht einverstanden sind. Dass sich Gibson aus dem gewohnten, sündhaft teuren Feilschen um Oscars heraushält, spricht eigentlich für ihn. Die Plattform "passionforfairness.com" will nichts weiter als Gerechtigkeit für eine aussergewöhnliche cineastische Leistung, welche nicht zuletzt massgeblich dazu beigetragen hat, dass 2004 für Hollywood trotz schwindender Zuschauerzahlen ein bemerkenswertes Filmjahr wurde. Mehr unter
http://www.passionforfairness.com/
23.12.2004 Mel Gibson und Michael Moore halfen Hollywood aus der Patsche - Ein erfolgreiches Filmjahr für die US-Dreamfactory! Doch ohne Mel Gibsons "Die Passion Christi" und Michael Moores "Fahrenheit 9/11" hätte Hollywood nach Ansicht des Amerikanischen Filminstituts (AFI) wohl kaum einen weiteren Umsatzrekord aufstellen können - und der Zuschauerschwund wäre deutlicher ausgefallen. Mehr unter
http://www.kurier.at/wirtschaft/839472.php
22.12.2004 Alexander versus Jason - Alexanders Charisma besteht darin, keines zu haben, Jason Bourne lehrt Vergebung. Und weshalb Gibsons Hauptdarsteller Jim Caviezel wohl auf die Hauptrolle im neuen Film "Superman" verzichtete. Eine Analyse zum Filmstart von „Alexander“ von Franziskus Ritter-Groenesteyn. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9245
12.12.2004 "Wäre so ein Film wie "The Passion of the Christ" auch in Deutschland denkbar?" Diese Frage stellt sich der deutsche TV-Alleinunterhalter Harald Schmidt, und gibt sich die Antwort gleich selbst: "Vermutlich nicht, obwohl wir über eine Reihe von Darstellern verfügen, die den Blitz auf sich ziehen könnten. Der zweite Teil der Geschichte müsste dann individuell entschieden werden. Allerdings wäre wahrscheinlich kaum ein Produzent hierzulande bereit, 30 Mio. aus dem eigenen Vermögen zu investieren." Das Ganze von Harald Schmidt über Mel Gibson unter
http://focus.msn.de/D/DF/DFU/DFU04/dfu04.htm?kw=200451
10.12.2004 Neues Filmprojekt über das frühe Christentum - Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Novosti soll 2005 eine präzedenzlose Produktion realisiert werden, ein orthodox-katholischer Film über die ersten Christen. Der fünfteilige Streifen unter dem Titel "Wallfahrt in die Ewige Stadt" vereinigt die wissenschaftlichen und künstlerischen Kräfte Russlands und der Russisch-Orthodoxen Kirche, des Vatikans, Italiens und Polens", erklärte neulich der Patriarch von Moskau Alexi II. Der Historien- und Dokumentarfilm soll daran erinnern, dass gerade das Christentum die Wiege der gemeinsamen europäischen Kultur gewesen war. Die Umsetzung des Projekts betrachtet er als ein ausserordentlich bedeutsames Ereignis. "Die neuliche Unterzeichnung der Verfassung der europäischen Gemeinschaft, in der die gesamtchristlichen Wurzeln mit keinem Wort erwähnt worden sind, gebietet nicht nur eine politische, sondern auch eine geistlich-künstlerische Antwort", betonte Alexi II. "Millionen Christen in der ganzen Welt fühlten sich durch das Totschweigen der historischen Grundlagen der Welt von heute beleidigt." Regisseur des Projekts ist der zweiundfünfzigjährige Wladimir Chotinenko, der zu den Spitzenvertretern der russischen Filmkunst gehört. "Unsere Aufgabe besteht darin, die ‚Wallfahrt in die Ewige Stadt' als einen Film für ein breites Publikum zu drehen. Die heutige Gesellschaft hat Fragen der Moral ausgeklammert. Kaum beginnt einer von diesen Werten offen zu sprechen, so werden gegen ihn sofort Attacken geritten oder er wird ausgelacht, wie das zum Beispiel mit dem Film von Mel Gibson ‚Die Passion Christi' der Fall gewesen ist", erklärte der Regisseur. Mehr unter
http://de.rian.ru/rian/index.cfm?prd_id=567&msg_id=5197437&startrow=1&date=2004-12-10&do_alert=0
03.12.2004 Der Heilige Gral: Neues und Erstaunliches über eine der christlichen Hauptreliquien - Forscherin Janice Bennett berichtet über den legendären Kelch des letzten Abendmahls. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=9074
21.11.2004 Hollywood-Lorbeeren für 'Passion'? Aber keinen Cent von Mel für Oscar-Werbung! - Sein Film soll durch Qualität überzeugen, nicht durch Geld, welches im Hintergrund für eine Promotion-Kampagne fliesst, meinte Mel Gibson kürzlich. Damit tritt der Regisseur dem auf immer grösseren Fuss lebenden Hollywood auf die breiten Zehen: in den letzten Jahren drohte die Vergoldung des Filmschaffens im wahrsten Sinn zur 'Vergeldung' zu verkommen. Ausschliesslich Infos und DVD's streut Gibsons Icon Production an Filminstanzen und einschlägige Stellen. Bisher zeichneten sich noch keine eindeutigen Favoriten für die Oscarverleihung ab, die in zwei Monaten stattfinden wird. Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/nm/20041120/film_nm/leisure_passion_dc_5
10.11.2004 Eine eingehende und umfassende Würdigung von "The Passion of the Christ" - Wer gerne mal aus relativem zeitlichen Abstand eine Filmkritik lesen möchte, die sachlich daherkommt, auf leicht übersehene Details eingeht und Hintergrund zeigt, ist mit folgender Adresse gut bedient:
http://veryshyguy.covers.de/movmas/reviews/d/die_passion_christi__2004_.php
09.11.2004 "Golden Globes 2005": Gibson und Moore dürfen nicht mitspielen - Die erfolgreichsten Filme des Jahres 2004 erhielten bereits in der Anfangsphase ein herben Dämpfer: Michael Moores Fahrenheit 9/11 und Mel Gibsons 'The Passion of Christ' wurden nicht zugelassen. Mehr unter
http://www.moviemaze.de/news/2301.html
08.11.2004 Gibsons Film als Weihnachtsüberraschung in Israel - Zur Weihnachtszeit soll der Film "Die Passion Christi" in Israel gezeigt werden. Das gab jetzt Alon Garbus, Direktor der Cinematek in Tel Aviv, bekannt. Mehr unter
http://www.israelnetz.de/show.sxp/7895.html?sxpident=76670c--Tp-----e5933350-L-4286558
05.11.2004 Haben sich die Europäer an den Amerikanern geirrt? - Der sagenhafte Erfolg des Films "Die Passion Christi" von Mel Gibson wurde in den liberalen Kreisen Europas achselzuckend registriert. Dabei musste man damals in den USA nur ins Kino gehen und mit den Fans des Gibson-Films reden, dann war man schon im Gespräch mit dem "anderen Amerika". Mehr unter
http://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/311469?PHPSESSID=996e028b1d49fe08d1ff9cf14e66dacc
30.10.2004 Gibson gegen Schwarzeneggers Stammzellen-Pläne - In einer TV-Sendung hat Mel Gibson eine kalifornische Gesetzesinitiative scharf kritisiert, bei der 3 Milliarden Steuergelder für das Klonen menschlicher Embryos eingesetzt werden sollen. Die extra gezüchteten Embryos werden anschliessend getötet, um Stammzellen für die Forschung zu gewinnen. Auch viele Wissenschaftler halten dieses Vorgehen für ethisch bedenklich. Der republikanische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hatte sich für die Vorlage stark gemacht. Mehr unter
http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=165663
14.10.2004 Gibson spendet 10 Millionen Dollar - Während "Die Passion Christi" weiterhin in den Top 10 der Charts ist, spendet Mel Gibson satte zehn Millionen Dollar für einen guten Zweck. Das Geld geht im Rahmen der Aktion "Healing the Children" an zwei amerikanische Krankenhäuser. Ausländische Kinder, die in ihrer Heimat nicht operiert werden können, bekommen hier eine Behandlung. Mehr unter
http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=164561
03.09.2004 'The Passion'-DVD in den USA ein Verkaufsschlager! - Am ersten Tag wurden in den USA 4,1 Millionen Stück verkauft (den Rekord hält "Find Nemo" mit 8 Mio. Stück am ersten Verkaufstag). Für Ostern 2005 eine 'Special Edition' angekündigt , die auch Informationen über das Werden des Films enthalten soll. Mehr unter
http://news.bbc.co.uk/1/hi/entertainment/film/3620358.stm
27.08.2004 Eine heilsame Provokation, bewusst verkannt und zu Unrecht verrissen - Im September erscheint „Die Passion Christi“ auf Video und DVD – Ein Plädoyer für Gerechtigkeit im Umgang mit Mel Gibsons umstrittenem Jesus-Film. Eine Nachlese von Martin Rhonheimer unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=10586
27.08.2004 Grösster Medienrummel der letzten 12 Monate + Spitzenverdienst = Promi Nr.1 - Mel Gibson hat mit seinem Jesus-Film den Spitzenplatz der Prominenten-Liste des amerikanischen Magazins „Forbes“ erobert. Mehr unter
FAZ.NET
27.08.2004 Gibson lehnt 30 Mio.-Dollar-Angebot ab: Mel will keine Fortsetzung von 'Lethal Weapon 4' mehr drehen: "Zu alt für diesen Sch...!" Mehr unter
http://www.kino.de/newsvoll.php4?nr=161112&typ=movienews
13.08.2004 Vatikan kritisiert schwangere Bellucci - Gibsons hochschwangere Magdalena-Darstellerin Monica Bellucci hat sich nackt auf einem Zeitschriftencover abbilden lassen, um gegen ein neues italienisches Gesetz zu demonstrieren. Danach soll künstliche Befruchtung nur noch verheirateten Paaren vorbehalten sein. Der Vatikan ist den Angaben zufolge erzürnt über Belluccis Auftritt. „Das Kind wird so ein Komplize in einem traurigen Spiel", schrieb der „Osservatore Romano". Mehr unter
http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=5264
13.08.2004 Mel Gibsons geistlicher Berater vom Priesteramt suspendiert - Der geistliche Berater des australischen Regisseurs Mel Gibson, Father Stephen Somerville, ein Priester der Erzdiözese Toronto, ist von seinem Bischof vom Priesteramt suspendiert worden. Somerville war nicht bereit, sich von der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu distanzieren. Diese Gruppierung stellt an den Vatikan seit Jahren die Forderung, die alte lateinische Liturgie nicht länger zu diskriminieren und jedem Priester deren öffentliche Verwendung freizustellen. Nach einem vatikanischen Rechtsgutachten, verfasst von neun von der römischen Kirchenleitung dazu beauftragten Kardinälen, war der alte römische Ritus - trotz Einführung der Landessprache in der Liturgie - nie offiziell verboten worden, weil ein "ewiges Privileg" des Hl. Papstes Pius V. dagegen steht. Gemäss der Kommission dürfte der Gebrauch des "tridentinischen Ritus" der römischen Messe gemäss Kirchenrecht auch von keinem Bischof eingeschränkt werden, was aber - sogar mit Billigung römischer Autoritäten - immer wieder geschieht. Vor zwei Jahren war in Texas der Gemeindepfarrer Stephen Zigrang vom Ortsbischof seines Amtes enthoben worden, nachdem er in seiner Pfarrei für die Sonntagsgottesdienste den alten römischen Ritus wieder eingeführt hatte. Mehr unter
http://www.tagi.ch/dyn/news/newsticker/404649.html
15.07.2004 Vom Erfolg von 'The Passion' beeindruckt - Paramount will "Die zehn Gebote" neu verfilmen. Mehr unter
http://movie-inside.de/archiv/0704/140704-2.htm
14.07.2004 USA: 'The Passion' verändert religiöses Leben der Amerikaner - Eine Umfrage zeigte, dass 18 % der US-Bürger durch „Die Passion Christi“ ihr religiöses Leben jetzt aktiver gestalten. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=8089
10.07.2004 Malaysia: Zu 'The Passion' nur mit Christenausweis? - Die malaysische Opposition kritisierte die Einschränkung der Behörden als Widerspruch zur Politik religiöser Toleranz. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=8055
26.06.2004 Spanischer Medienpreis für die 'Passion' - Spaniens Bischöfe haben Mel Gibsons Film „The Passion of the Christ“ mit einem Medienpreis ausgezeichnet. Am Dienstag wurde der „Bravo!“-Preis 2004, einer der prestigeträchtigsten Auszeichnungen in Spanien, von einer vom Medienausschuss der Bischofskonferenz bestellten Jury vergeben. Mehr unter
http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=55930
25.06.2004 Das Zeitalter der neuen Prediger - Nach "Die Passion Christi" soll "Fahrenheit 9/11" der zweite Independent-Blockbuster werden. Mehr unter
http://derstandard.at/?id=1708833
20.06.2004 Warum Moslems die 'Passion' lieben - Verfehlte Antisemitismusvorwürfe haben die arabische Welt neugierig gemacht. Marcus Mockler macht sich auch Gedanken darüber, wieso der Film in den USA und in den deutschsprachigen Ländern so unterschiedlich aufgenommen wurde. Mehr unter
http://www.idea.de/cfml/homepage/detail_artikel.cfm?cfid=532799&cftoken=23471349&ArtikelID=27346
19.06.2004 Mel Gibson verteidigt gewalttätige Szenen in 'Die Passion Christi' - US-Regisseur: Der Teufel nehme teilweise die Gestalt schöner Menschen an, aber wenn die Maske falle, merke man, daß er nur ein großer Nachäffer Gottes sei. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7912
18.06.2004 Jesus-Film macht Mel Gibson zum Promi Nr. 1 weltweit - Gibson hat mit seinem Passionsfilm den Spitzenplatz der Prominenten-Liste des US-Magazins "Forbes" erobert. Als Regisseur und Produzent der "Passion Christi" erntete der Oscar-Preisträger laut "Forbes" nicht nur den grössten Medienrummel der vergangenen 12 Monate, sondern verdiente auch 210 Millionen Dollar (rund 264 Mio. Franken). Nummer zwei auf der neu veröffentlichten Liste der "Top 100 Celebrities" wurde der Golfspieler Tiger Woods. Er brachte 80 Millionen Dollar auf sein Konto. Mehr unter
http://www.hollywoodreporter.com/thr/brief_display.jsp?vnu_content_id=1000535223
02.06.2004 Die Symbolik von "The Passion" - Wer der englischen Sprache mächtig ist, findet in diesem speziellen Forum allerlei interessante Diskussionsbeiträge über die reiche Symbolik des Films. Mehr unter
http://p073.ezboard.com/ffansofthepassionofthechristfrm8
31.05.2004 Ihre Visionen inspirierten Gibsons Passionsfilm: Seligsprechung von Anna Katharina Emmerich - Die Visionen der bettlägerigen Augustinernonne aus dem deutschen Dülmen (1774-1824) lieferten dem Erfolgsregisseur den Stoff für verschiedene, von den Evangelisten nicht verzeichnete Szenen, z.B. zu jener, wo Jesus nach seiner Festnahme von der Tempelwache über eine Brücke gestossen wird. Schon lange vor der Idee zum Film war die Seligsprechung der stigmatisierten Emmerich (auch 'Emmerick' geschrieben) vorbereitet worden. Nun soll die Deutsche anfangs Oktober dieses Jahres in den Kreis der erklärten Seligen der katholischen Kirche aufgenommen werden. Während die Emmerich von damals die rationalistisch-säkulare Regierung ihrer Zeit mit ihrer bekanntgewordenen Nahrungslosigkeit (sie lebte über lange Zeit nur von der Eucharistie) aus dem Häuschen brachte und die bettlägerige mystische Visionärin sogar entführte mit dem Zweck, sie als Betrügerin zu enttarnen - vergeblich übrigens -, ist zur Zeit ein anderer Emmerich im Gespräch, der Filmemacher Roland Emmerich, auch er aus Deutschland. Mit seinem visionären Eiszeit-Film "The Day after tomorrow" führt er der US-Bevölkerung eindrückliche Bilder vor Augen, welche die katastrophalen Folgen einer eindimensionalen Politik aufzeigen. Mehr unter
http://www.lucianne.com/threads2.asp?artnum=143679
31.05.2004 Über die Polemik rund um den Film "Die Passion" - Eine Liebe, die stärker als alle Bosheit ist. Ein Rückblick von Christoph Gaspari in der Zeitschrift Vision2000. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7775
25.05.2004 "Passion" gewinnt den "Ethnic Multicultural Avard" - Die Medienpreise für die besten Filme, bekannt als Emmas, wurden letzte Nacht in London verliehen. Dabei wurde Gibsons Film nicht nur als bester multiethnischer Film ausgezeichnet, die rumänische jüdische Darstellerin Maia Morgenstern erhielt für ihre Rolle als Maria auch den Preis für die beste Filmschauspielerin. Mehr unter
http://www.rte.ie/arts/2004/0525/thepassion.html
21.05.2004 Wie "The Passion" Biographien radikal veränderte - Am kommenden Sonntag wird über PAX, einen US-amerikanischen Privatsender, erstmals der Film "The Miracles of the Passion" ausgestrahlt. Menschen erzählen, wie sich ihr Leben durch den Film in aussergewöhnlicher Weise verändert hat. Ein spektakulärer Fall ist die Geschichte des Elternpaars eines 11 Monate alten Babys, welches infolge eines Badeunfalls während 10 Minuten ohne Sauerstoff blieb und unter keinen Folgeschäden zu leiden hat. Mehr unter
http://www.prweb.com/releases/2004/5/prwebxml127107.php
18.05.2004 Slowakischer Bischof gegen Raubkopien - Der Präsident der slowakischen Bischofskonferenz Frantisek Tondra hat Priester und Gläubige daran erinnert, dass Erwerb und Ansehen von kursierenden Raubkopien des Films "The Passion of the Christ" nicht nur staatliches Gesetz, sondern auch religiöse Ethik verletze. Pfarrer sollten den Film mit ihren Gläubigen gegebenenfalls in einem Kino ansehen oder zuwarten, bis der Film im TV gezeigt werde. Mehr unter
http://cnews.canoe.ca/CNEWS/WeirdNews/2004/05/18/463959-ap.html
18.05.2004 www.thankyoumel.com - Das der Name einer neuen Website, wo jedermann/frau sich bei Mel Gibson für die Realisierung des Films "The Passion of the Christ" bedanken kann. Dort findet man die unterschiedlichsten Sprachen und Länder vertreten. Einige haben ihren Dank in eine Fotomontage übersetzt, wie z.B. das Bild links zeigt. Weitere teilweise witzige Beispiele und sogar eine animierte Version unter
http://www.thankyoumel.com/thank_you_mel.htm
13.05.2004 China: "The Passion" im Underground - Die atheistische Regierung der Volksrepublik China hat Kinovorführungen des Films aufgrund seines religiösen Charakters nicht freigegeben. Aber Englisch untertitelte Raubkopien verbreiten sich sich in ganz China, und viele junge Chinesen nehmen Riesenstrapazen auf sich, um den Film irgendwo sehen zu können. In Hong Kong, Macao und Taiwan wird Gibsons Film seit April gezeigt, aber die Medien in Hong Kong verbreiten den Eindruck, er sei "nicht geeignet", auf dem Festland vorgeführt zu werden. Mehr unter
http://www.worldpress.org/Americas/1860.cfm
13.05.2004 "Lightning Boy" Jan Michelini verarbeitet seine Eindrücke vom "Passion"-Set beim Malen - Zweimal wurde er bei den Filmaufnahmen vom Blitz getroffen, einmal zusammen mit Jesusdarsteller Jim Caviezel. Seit gestern werden seine Bilder, die in den Monaten nach seiner Assistenzarbeit am Set entstanden sind, in einer Kunstgalerie gezeigt. Mehr in Englisch unter
http://www.towerartgroup.com/media/2004/2004_0428_jan_kolibri.html
13.05.2004 Niemand verliess den Film vorzeitig: Achtklässler starteten Umfrage zum Film "Passion Christi" - Mehrere Wochen haben sich Achtklässler aus allen Zweigen der Nikolaus-August-Otto-Schule im deutschen Bad Schwalbach im Projekt "Schüler lesen Zeitung" mit dem "Wiesbadener Kurier" beschäftigt. Joscha Falkenhagen, Victor Kadomcev, Daniel Kiewitz und Steffen Ullmann aus der 8bG haben recherchiert, was die Besucher des Bad Schwalbacher Kinos über den Film "Passion Christi" denken. 91 Prozent der Besucher fanden den Film gut und nur neun Prozent schlecht. Überraschenderweise fanden den Film 95 Prozent nicht judenfeindlich, was die Kritik ja behauptet. Mehr unter
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1473878
06.05.2004 Wer die Atmosphäre, die der Film ausstrahlt, noch einmal erleben möchte, dem sei die CD mit dem Soundtrack empfohlen. »The Olive Garden« heisst der erste Track, und man sieht Jesus nochmals am Baum im Ölgarten angelehnt stehen, in kaltes Mondlicht getaucht. Eine stark orientalisch anklingende Musik, die in subtiler Weise Bilder des Filmes »Die Passion Christi« vor dem geistigen Auge wieder erstehen lässt. Mehr unter
http://www.sound7.de/soundcheck.php?article=1039&channel=4
05.05.2004 Wie der Schrei des Propheten verhallt - Da schreit ein glühender Bekenner Christi (was er vorher war, ist irrelevant) so laut er kann über die ganze Welt hin: „ER ist es! Ich glaube! ER ist es. Das Lamm, das allein die Sünden der Welt tragen kann. ,Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt ... Der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen (!) ... doch durch seine Wunden sind wir geheilt‘ (Jes. 53, 5.6.).“ Und nun die unglaubliche Reaktion der Christen in unserem Land: Nein. So nicht. Den Film schaue ich mir gar nicht an. So viel Blut, so viel Brutalität, so viel Blutrausch. Nach 2000 Jahren Christentum kommt ein Mann auf uns zu, zeigt uns ein Bild des gemarterten Herrn und ruft uns zu: „So war es. So sah er aus“. Und wir sind restlos überfordert. Ist die Kirche (mitsamt ihren Hirten) so müde geworden, dass sie nicht mehr den Mut hat, noch einmal auf den Kalvarienberg zu steigen? Aber wer die Zeichen der Zeit zu deuten versteht, wird erkennen, dass sie es doch tun muss, und zwar sehr bald. Man kann die Frage auch andersherum stellen: Haben wir uns nach dem Zweiten Vatikanum eine gute Stube geschaffen, in der ein „Christentum light“ gelebt werden kann? Ohne die überspitzten Herausforderungen Jesu, ohne Gericht, ohne Strafe, ohne Hölle, mit einem gepolsterten Kreuz? - So pointiert fragt Salzburgs Alt-Erzbischof Georg Eder. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=8762
29.04.2204 Iranische Zensurwächter geben grünes Licht für "The Passion" - Persische Untertitel und volle Länge für Gibsons Werk, das gab das iranische Kulturministerium bekannt. Mehr unter
Toronto Star
28.04.2004 Muslimischer Schauspieler über Mel Gibsons „Passion Christi“ - Abel Jafri, 38 Jahre, ist Muslim und stammt von den Tuareg ab. Er ist der einzige französische Schauspieler im Streifen „Die Passion Christi“ von Mel Gibson. Im Film spielt er die Rolle des Führers der Tempelwache, der die Gruppe anführt, die Jesus nach dem Verrat des Judas gefangen nimmt. Im Interview mit dem „Lourdes Magazine“ berichtet Abel Jafri von seinen Eindrücken. Mehr unter
http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=52691
25.04.2004 Die 'New York Times' korrigiert ihre Anti-Gibson-Kampagne - Die Zeitung hatte über lange Monate den vehementesten Kritikern Mel Gibsons breiten Raum geboten, angeführt von Marc Rich, der "The Passion" als "Pornofilm" bezeichnen durfte. 'The New York Times' war Woche für Woche die prominente Plattform des scharfzüngigen Polemikers, um Gibsons Film Antisemitismus und Gewaltexzesse zu unterstellen. Dagegen blendete die Zeitung positive Meldungen, etwa den finanziellen Erfolg von "The Passion", konsequent aus, rückte dagegen den 'Devotionalienmarkt' um den Film in den Vordergrund. Das Blatt war es auch, welche bereits im Vorfeld die unschöne Kampagne gegen Gibsons 84-jährigen Vater Hutton lanciert hatte, während ein ähnlich gelagerter Fall von Arnold Schwarzeneggers Vater (NS-Vergangenheit) nie thematisiert worden war. Damit nicht genug: Auch die Times-eigene 'International Herald Tribune' veröffentlichte hetzerische Besprechungen von "The Passion" und nannte den Film wörtlich "eine gewalttätige Karikatur, keinen ernsthaften Film". Nun versucht das Blatt wenigstens den Imageschaden gutzumachen, indem es Gibson Gelegenheit zur Selbstdarstellung angeboten hat. Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/variety/20040425/va_fi_ne/the_times__mel_s_cross_to_bear_1
25.04.2004 "Die Passion" in Russland - Es war eine Sonntagnachmittagsvorführung in einem relativ kleinen Moskauer Kino, vollgestopft mit Jugendlichen, die, wie üblich, Popcorn sowie Bier und Pepsi in den Saal mitgenommen hatten. Handys klingelten zunächst ständig mal hier und mal da. Man würde kaum denken, dass der Film, dessen ganze Geschichte nur im Weg Jesu mit dem Kreuz auf Golgatha besteht, für die Halbwüchsigen geeignet ist. Parallel liefen in den anderen Sälen desselben Kinos „Dirty Dancing-2" und die Polizeikomödie „Starsky und Hutch" - beides Streifen, die das junge Publikum eher hätten anziehen sollen. Etwas für die hiesigen Zuschauer Unerhörtes ist aber geschehen: Allmählich breitete sich Todesstille in dem 200 Zuschauer fassenden Raum aus. Die Handys wurden ausgeschaltet. Die Spannung erreichte dann ein solches Stadium, dass es sogar zu hysterischen Anfällen kam. Die Zuschauer schämten sich nicht für ihre Tränen. - In diesem Kino läuft der Film bereits seit drei Wochen in ausverkauften Sälen. Die Eintrittskarten müssen im Voraus bestellt werden. Mehr unter
http://russlandonline.ru/rukul0010/morenews.php?iditem=315
25.04.2004 Russen von Jim Caviezel beeindruckt - Vor dem Kinoeingang liegt ein total besoffener Obdachloser auf dem Asphalt. Daneben stehen Aktivisten der evangelischen Christen, die ihre Zeitung „Charisma" gratis verteilen, auf deren Titelseite das Gesicht Jesu aus dem Film abgebildet ist. Keiner nimmt Notiz von dem herumliegenden Säufer. Denn zum Mitleid braucht man in Russland einige Vorbedingungen. Zumindest zwei davon sind: Du musst eine reine Seele haben und dein Äusseres muss die Schönheit der moralischen Reinheit ausstrahlen. Das heisst, du musst fast wie Christus sein. Dann kannst du die weinende Menschenmenge beherrschen, deren Mitgefühl mit dir keine Grenzen haben wird. Der von Jim Caviezel gespielte Christus besitzt all diese Qualitäten: Er ist schön wie ein Heiliger und man sieht ihm an, dass er recht hat. Das bedarf keiner Beweise, man braucht nur in seine blauen Augen zu schauen, die mit einem mystischen Licht auf der blutbeschmierten Gesichtsmaske strahlen. Das orthodoxe Russland hat diesen Film sofort und ohne Wenn und Aber akzeptiert. (Anatoli Koroljow, politischer Kommentator der RIA „Nowosti"). Mehr unter
http://russlandonline.ru/rukul0010/morenews.php?iditem=315
23.04.2004 "The Passion of the Christ" kommt heute nach Bulgarien - Aus diesem Land kommen die Hauptdarsteller Hristo Shopov, der die Rolle des Pilatus spielte, und Hristo Zhivkov als Lieblingsjünger Johannes. Dieser Umstand lässt einen Ansturm auf die Kinos erwarten. Mehr unter
http://www.novinite.com/view_news.php?id=33754
22.04.2004 Italien weltweit das passionierteste Land - Das Land mit dem höchsten Prozentsatz an Besuchern von "The Passion" ist Italien. Dort ist der Streifen am 7. April angelaufen. Bereits nach einer Woche hatte der Film landesweit 14,6 Millionen US-Dollar eingespielt, gab „Cinetel“ bekannt. Mehr unter
http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=52396
22.04.2004 Täglich liest "Virtual Mary" zufällig ausgewählten Passion-Kommentar - Die Fan-Website www.passion-movie.com hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um die unzähligen Rückmeldungen zu verarbeiten: Jeden Tag wird durch Zufall ein Statement ausgewählt und durch die junge virtuelle Moderatorin "Mary" vorgelesen. Für Englischsprechende unter
http://www.passion-movie.com/english/mary.html
22.04.2004 Kino in Tel Aviv will "The Passion of the Christ" zeigen - Wie die israelische Zeitung 'Haaretz' und israelische Radiosender berichten, möchte der Betreiber der Cinemateque in Tel Aviv der erste sein, der den öffentlich verurteilten Film jenen zeigt, die im Land des biblischen Jesus leben. Bis jetzt war im ganzen Land kein Verleiher gefunden worden. Hingegen ist der Film als Raubkopie inklusive hebräischer Untertitelung auf dem Schwarzmarkt sehr gefragt. Die Verhandlungen von Manager Alon Garbuz mit Icon Productions stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Mehr unter
http://www.haaretzdaily.com/hasen/spages/418504.html
22.04.2004 Jim Caviezel für MTV-Movie-Award vorgeschlagen - Der Hauptdarsteller in Gibsons Passionsfilm wurde neben weit bekannteren Filmgrössen wie Tom Cruise und Jonny Depp nominiert. Mehr unter
http://breaking.examiner.ie/2004/04/21/story143863.html
18.04.2004 "The Passion" schlägt "Jurassic Parc": Bereits Rang 7 auf der 'ewigen Liste' der Top-Filme! - 360,9 Millionen Dollar eingespielt hatte Mel Gibsons Jesusfilm bis gestern. Vor seiner Produktion liegt auf Rang 6 "The Lord of the Rings: The Return of the King" mit 376 Mio.. Mehr unter
http://www.boxofficemojo.com/alltime/domestic.htm
14.04.2004 Gold für Passion-Soundtrack - Der Soundtrack von Gibsons "Passion" wurde von der Recording Industry Association of America mit Gold ausgezeichnet. Der Erfolg dieser CD zeige klar die Macht und die Anziehungskraft der Musik, die vielen Kinogängern ermögliche, ihre Erfahrung wachzuhalten, kommentierte Music Präsident Jerry Weimer. Die Filmmusik von John Debney enthält vokale Partien mit Shannon Kingsbury, dem Transylvania State Philharmonic Choir, mit The London Voices und Gibson, der den Soundtrack zusammen mit Debney produzierte. Mehr unter
http://www.mercurynews.com/mld/mercurynews/entertainment/music/8428837.htm?1c
14.04.2004 Gibsons Passion soll bald auch im TV zu sehen sein - Nicht allzulange nach den Kinos sollen nun auch die Fernsehanstalten die Passion Christi zeigen dürfen. Gibson machte es allerdings zur Bedingung, dass das Werk nicht beschnitten werden dürfe. Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/nm/20040414/tv_nm/television_passion_dc_4
14.04.2004 Nach der Passion Christi nun die Passion der Thérèse - Da bringt doch Gibsons "The Passion of the Christ" mit einem Schlag ins Bewusstsein, dass christlicher Glaube cineastisch zu mehr taugt als gerade mal zu einer bissigen Satire oder einer tragischen Story im Umfeld von Zölibat und Machtmissbrauch. Und in diesem Moment taucht am kinematografischen Horizont ein neuer Film auf, der nichts weniger versucht, als das Innenleben einer modernen Heiligen in Leinwandbreite zu fassen. Ganz einfach "Thérèse" heisst die Produktion, die noch im Oktober 2004 in die Kinos Eingang finden will und das Leben der heiligen Theresia von Lisieux, der jüngsten Kirchenlehrerin der katholischen Kirche, nachzeichnet. Im Untertitel wird die Hauptperson beschrieben als "ordinary girl - extraordinary soul", und zu finden ist die offizielle Website unter
www.theresemovie.com. Anthony Ryan, der Marketing Direktor von Ignatius Press, war vor einem Preview äusserst skeptisch, ob der hohe Anspruch der Filmemacher eingelöst werden könne, und war begeistert
www.ignatius.com/emailblast-02-03-04.html (englisch). Produziert wurde der Film von
www.stlukeproductions.com
12.04.2004 Theologieprofessor verteidigt Gibsons Fokussierung auf die Kreuzigung - Dr. Winston Persaud ( http://www.wartburgseminary.edu/people/wpersaud.htm ), der am Wartburg Theological Seminary, einer lutheranischen Schule in Iowa als Professor für systematische Theologie lehrt, nimmt Mel Gibson vor Kritik in Schutz, die ihm vorwerfen, nur das Leiden Christi zu beleuchten. Persuad, der als Autorität einer Theologie des Kreuzes gilt, verstehe zwar, dass man die Erinnerung an die Kreuzigung und an die Auferstehung zusammen sehen wolle. Aber ein Kunstwerk ganz auf die Passion zu zentrieren sei legitim: "Das Kreuz ist tatsächlich die Macht Gottes. Es ist das erlösende Ereignis", erklärte er in einem Telefoninterview und fügte hinzu, es sei ein bewegendes Paradox. Jesu Tod und seine Auferstehung gehören zusammen, und er möchte das korrekt verstanden wissen. Es sei nämlich ein Missverständnis, das Kreuz als eine Tragödie zu sehen, die Gott durch die Auferweckung Jesu gewissermassen korrigiere. Man habe genau zu beachten, was geschehen sei bei der Kreuzigung. "Gott zeigt das ganze Ausmass, in dem er will, dass Sünder das Leben finden." Er betont auch den anscheinenden Widerspruch, dass Gott da ist, wo er abwesend zu sein scheint. Nachfolger von Jesu Opfer und Leiden würden darin die Konsequenz sehen, zu tun, was recht ist, sie würden nicht etwa das Leiden an sich suchen. Die Theologie des Kreuzes sei das Gegenteil des Strebens nach Ehre und Triumph, erklärt Persuad: "In einer solchen Theologie gehe ich nicht davon aus, Macht über andere auszuüben, sondern ich bin aufgerufen, zu jenen zu stehen, die bedrängt werden, zu jenen, die hilflos sind." Mehr unter
http://www.chicoer.com/Stories/0,1413,135~25088~2076949,00.html
12.04.2004 Australien: Nach dem Kino in die Kirche! - Im australischen Brisbane erlebte der katholische Erzbischof John Bethersby in der Kathedrale Saint Stephen an Ostern den grössten Andrang von Gläubigen, den er je gesehen hatte. Sogar in der Eingangspartie und den Seitenschiffen standen die Menschen dicht gedrängt. In seiner Predigt über die Bedeutung des Glaubens führte der Erzbischof die grosse Zahl von Kirchgängern unter anderem auf den Film "The Passion of the Christ" zurück. Auch der Dekan der Peterskathedrale von North Adelaide, Father Steven Ogden, erlebte einen ähnlichen Andrang und erklärte, der Film - kombiniert mit der Auswirkung des Terrorismus - könnte dafür verantwortlich sein. Der Film habe Religion ins öffentliche Bewusstsein zurückgebracht. Der katholische Erzbischof Philipp Wilson, der den Film selber nicht gesehen hat, glaubt im Zusammenhang mit dem Film einen neuen "Sinn für das Gewissen" wahrzunehmen: "Die Leute, die mit mir gesprochen haben, waren tief beeindruckte Kirchgänger. Aber ich habe auch von Menschen gelesen, die eine Art Bekehrung erlebt haben und als Folge eine Motivation, wieder in die Kirche zu gehen." Mehr unter
http://www.theadvertiser.news.com.au/common/story_page/0,5936,9254439%255E2682,00.html und unter
http://www.theaustralian.news.com.au/common/story_page/0,5744,9251583%255E1702,00.html
12.04.2004 Berührende Szenen bei "Passion"-Premiere hinter Gefängnismauern - Am Karsamstag wurde Gibsons Film in Pembroke Pines/USA erstmals einer Gruppe Inhaftierter einer Frauenhaftanstalt vorgeführt. Charlene Montgomery, die wegen Drogenvergehen einsitzt, konnte vor Emotionen nach der Vorführung kaum sprechen: "Es ist soviel geschehen in meinem Leben. Ich möchte einen Wechsel und bei meinen Kindern sein." Jennifer Giroux, die in den USA mittlerweile sehr bekannte Anwältin des Films von www.seethepassion.com meinte: "Es sind hier viele wegen Gewalt Verurteilte, und das war die erste Gruppe überhaupt, die am Schluss der Vorführung applaudiert hat. Sie standen auf und klatschten. Sie waren aufgestellt." Giroux startete vor zwei Wochen eine Kampagne, gemeinsam mit Gibsons Icon Production und Prison Fellowship, der weltgrössten Gefangenenbetreuungsorganisation. "Dies war die erste Vorführung. Ich wünschte mir, das wäre in jedem Gefängnis in unserem Land möglich", sagte Giroux. "Man sieht, wie berührt diese Frauen sind, und ich denke, in jedem Gefängnis wird es dieselben Reaktionen geben." Karen Johnson, die zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde, verrät, mit wem sie sich identifiziere: "Es war der römische Soldat, der unter dem Kreuz stand. So viele Male wurde mir bewusst, was ich falsch gemacht habe und ich wollte, ich hätte es nicht getan", fügt sie hinzu. Die Wärterin Denise White zeigt sich beeindruckt über die Reaktionen: "Warten wir ab, ob das anhält. Sie zeigten unglaubliches Wohlverhalten." Nach dem Film betete Mary Cortes, die 12 Jahre für Mord und Raub abzusitzen hat, zusammen mit einem einem Mitglied von Prison Fellowship. "Wir beteten für meine Zukunft", sagte Cortes, "Ich bat Gott um Hilfe; diese Zeit möchte ich mir nicht verscherzen und sie für Sinnvolles nutzen." Mehr unter
http://www.sun-sentinel.com/news/local/palmbeach/sfl-pcpassion11apr11,0,520012.story?coll=sfla-news-palm
12.04.2004 Mel Gibsons Film darf im arabischen Oman gezeigt werden. - Die Passion habe die Zensurbehörde passiert, liess der Marketing Manager von "Oman Arab Cinema Co." verlauten. Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/afp/20040412/wl_mideast_afp/lifestyle_oman_film_040412140330
12.04.2004 "The Passion" im Heiligen Land trotz Ächtung heiss begehrt - Mel Gibsons Film steht in Israel, dem historischen Ort des dramatischen Geschehens, zwar auf dem Index, er entwickelt sich aber immer mehr zur Underground-Sensation. Raubkopien auf DVD und Videokassetten von Jesu letzten Stunden werden im Gazastreifen, der Westbank und sogar in Israel selbst verkauft, die Dialoge in hebräischen Untertiteln! In einem Hotel im arabischen Ostteil von Jerusalem ging eben eine Woche zu Ende, in der sich 200 Menschen - allerdings nur Eingeladene - für 5 Dollar den Film ansehen konnten. Händler verlangen auf dem Schwarzmarkt pro Kopie zwischen fünf und 22 Dollar. Die Nachfrage sei gross, vor allem in den Palästinensergebieten. "Die Leute rufen von überall her an, von der Westbank, von Bethlehem, Hebron, Ramallah und Nablus, um Kopien zu erhalten", sagt ein Videoshop-Eigentümer in Gaza-Stadt kürzlich gegenüber der Agentur Reuter. Einige Mitglieder der israelischen Knesset haben Voten gegen den Film abgegeben. Alan Gorbuz, Direktor der Cinemathek in Tel Aviv, einem populären Kunstfilm-Treffpunkt, sagte, Gibsons Film sei "ein Kunstwerk, jedermann hat das Recht, ihn zu sehen." Mehr unter
http://www.buffalonews.com/editorial/20040412/1054965.asp
12.04.2004 Italiener im Banne der Passion Christi - Mel Gibsons Jesus-Film "Die Passion Christi" hat an Italiens Zeitschriftenständen einen wahren Bibel-Boom ausgelöst. Die Tageszeitung "Il Giornale" verkaufte in der Karwoche und zu Ostern laut Kathpress parallel zu ihren Ausgaben 200.000 Exemplare eines Sachbuchs des Vatikan-Spezialisten Andrea Tornielli über die "Passion von den Evangelien bis zu Mel Gibsons Film". Ebenfalls über Ostern legte die italienische Ausgabe der Lifestyle-Illustrierten "Vanity Fair" den kompletten Text der vier Evangelien bei. Titelstory der Zeitschrift ist Gibsons Film. Auch die mit fast einer Million Exemplaren grösste Familienzeitschrift des Landes, "Famiglia Cristiana", legte ihrer Gesamtauflage ein Heft mit Evangelientexten bei. Unterdessen schlägt der Film, der in Italien erst Mitte der Karwoche anlief, an den Kinokassen alle Rekorde. Mehr unter
http://www.kurier.at/kultur/583982.php
11.04.2004 Bricht Rekorde in Nahost - Der Islam verbietet eigentlich bildhafte Darstellungen von Propheten, und Koranverse verneinen, dass es die Kreuzigung Jesus je gegeben habe. Aus diesen Gründen darf "The Passion" in Saudiarabien, Kuwait und Bahrain nicht gezeigt werden; auch in Israel nicht, aber aus anderen Gründen. Viele Muslime sehen Parallelen zwischen der Behandlung Jesu und der heutigen Palästinenser durch jüdische Behörden. Aus diesen Gründen breche Gibsons Film in Libanon, Ägypten, Syrien, Katar, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten laut Johnny Masri, dem Generalmanager des Vertreibers im Mittleren Osten, alle Rekorde: "Er ist populärer als Titanic und James-Bond-Filme. Wir hatten den unglaublichen Erfolg des Films komplett unterschätzt." Sogar der libanesische Präsident Emile Lahoud ist ein Passion-Fan und hat "starke Bewunderung für die Objektivität" des Films geäussert. Mehr unter
http://www.csmonitor.com/2004/0409/p01s02-wome.html
11.08.2004 Am Rande von Osterprozessionen in Venezuela war ein neuer Artikel heiss begeht, der Film "The Passion of the Christ" wechselte als Raubkopie zu Tausenden die Besitzer. Devotionalienverkäufer berichten, dass sie damit mehr Profit gemacht hätten als mit Kerzen, Statuen und Bildern. Die meisten Käufer seien Kinder und junge Menschen gewesen, die sich nie vorher für einen Bibelfilm interessiert hätten. Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20040411/ap_en_mo/venezuela_passion_1
11.04.2004 "The Passion" schreibt in den USA über Ostern Box-Office-Geschichte! - Die Passion Jesu zog über die Ostertage, welche für die Christen in Ost und West in diesem Jahr ausnahmsweise auf dasselbe Wochenende fallen, wieder Scharen von Menschen ins Kino. In den USA war Gibsons Film nach drei Wochen wieder der am meisten gesehene. In England sind viele Vorstellungen für Tage und Wochen ausverkauft. Der Film ist in Amerika mittlerweile auf Rang acht der ewigen Liste gelandet und hat die beiden Topfilme "The Lord of the Rings: The Two Towers" und Disneys "Finding Nemo" verdrängt. Eingespielt hat die Produktion bis gestern 354,8 Millionen Dollar. "Das ist ohne Vorbild. Ich habe nie zuvor so etwas gesehen", erklärte Paul Dergarabedian, Präsident des Box-Office-Trackers Exhibitor Relations. "'The Passion' ist erneut daran, Box-Office-Geschichte zu schreiben. Das sind heilige Tage, und dieser Film ist wie gemacht für ein Wochenende wie dieses. Für viele Menschen ist er eine religiöse Erfahrung." Mehr unter
http://www.boxofficemojo.com/alltime/domestic.htm ,
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08.04.2004 Araber tief bewegt von Feindesliebe in 'Passion Christi' - Westliche Antisemitismus-Vorwürfe locken Moslems in die Kinos. Viele entdecken jedoch anderes im Film: Sie sind tief bewegt von der Gottes- und Nächstenliebe. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7398
08.04.2004 Wie ein Muslim Mel Gibsons Film »Die Passion Christi« sieht - Mel Gibsons »Passion Christi« bewegt die Gemüter. Christen betrachten den Film kontrovers, Juden lehnen ihn fast einhellig ab. Aber wie verhält es sich mit den Muslimen? Ismail Kul, Redakteur bei der bundesweit erscheinenden türkischen Tageszeitung ZAMAN (Frankfurt) hat sich den Film angesehen. Mehr unter
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2004_15_16_01.htm
08.04.2004 Mel Gibsons «Passion Christi» bricht in Italien alle Rekorde - Mel Gibsons umstrittener Jesus-Film «Die Passion Christi» hat bei seinem Kinostart in Italien alle Rekorde gebrochen. Schon am ersten Tag seien 250 000 Zuschauer in die Kinos geströmt, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Mehr unter
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=kf&id=415357
08.04.2004 Gibsons Jesus möchte seine Schweizer Wurzeln kennen lernen! - Interview mit Jim Caviezel - Der Amerikaner mit Wurzeln im Kanton Graubünden kann die Kritik am Film nicht verstehen: «Er ist keine Spur antisemitisch.» Caviezels Vater stammt aus dem Bündnerland. Ob er es schon besucht habe, wollte Caviezels Gesprächspartnerin Claudia Laffranchi vom Schauspieler wissen. Caviezel: "Ich wollte es eigentlich, als ich 'Die Passion Christi' in Italien gedreht habe. Leider fehlte mir dann die Zeit und ich war auch zu müde dazu. Vielleicht das nächste Mal." Mehr unter
http://www.coopzeitung.ch/index.cfm?Jims%20Passion&pub=1&id=15408
08.04.2004 Eben komme ich vom Kino zurück - zum vierten Mal in "The Passion of the Christ"! Und wieder habe ich neue, überraschende Anspielungen entdeckt; z.B. dass Gibson intensiv mit parallel gestellten Bildsequenzen arbeitet: Jesu Fusstritt auf die Schlange (Entschluss, die Todesstrafe auf sich zu nehmen) korrespondiert etwa mit dem festen Auftreten des Fusses vor dem Aufrichten der Sünderin (Entschluss, die Frau von der Todesstrafe zu befreien). Oder folgende Gegenüberstellung: Petrus stürzt im Ölgarten nach der Gefangennahme Jesu quer ins Blickfeld des am Ohr geheilten Malchus und verschont ihn, durch die wunderbare Heilung beeindruckt. Die Szene korrespondiert mit jener, wo Jesus von der Brücke gestossen wird und genau in gleicher Art ins Blickfeld seines Verräters fällt. Das der Botschaft Jesu verschlossene Ohr des Judas wird dort durch das Fauchen eines Ungeheuers aufgeschreckt. Eine weitere Parallele ist die weisse Taube des "sehenden Aufblickens" mit dem schwarzen Raben der "geistigen Blindheit". Es gibt noch viele solcher Gegenüberstellungen, welche ganze Geschichten erzählen, wenn man nur zu sehen versteht. Auch auf diverse biblische Psalmen gibt es subtile Anspielungen. Und wenn Sie sich nicht so bibelfest fühlen, achten Sie mal darauf, was Gibson mit dem Motiv des Trinkens oder des Blicks so alles macht! Gehen Sie selbst auf Entdeckungsreise - in einem Kino! (jch)
07.04.2004 Kulturrezensenten lieben das brandneue Schwarz-Peter-Spiel - mit Mel Gibson als Peter! - In Kulturbeilagen und Kunstfeuilletons etabliert sich ein neues Gesellschaftsspiel: der Vergleich von irgend etwas gerade Aktuellem im Bereich der Kultur mit Gibsons Passionsfilm. Die Spielregel ist einfach und lautet so: Veranschauliche, dass das jeweils Andere, von dem Du berichtest, von erhebendem kulturellem Wert ist - im Gegensatz zur "Plakativität" und "Vordergründigkeit" von Gibsons "Passion"! Nach diesem simplen Strickmuster basteln eifrige Kulturrezensenten seit jüngstem tiefgründig empfundene Kommentare. Das Erstaunliche: Von überall her tauchen plötzlich fromme Christenfreunde auf, oder wenigstens waren sie schon immer Verehrer der "unerhört reichen und ergreifenden Symbolik mittelalterlicher Passionsdarstellungen" - immer "ganz im Gegensatz zu Mel Gibsons Blutorgie". So gelesen heute gleich dreimal: Unter dem Titel "Aufgeladenes Kreuz" schreibt da beispielsweise Uta Baier: "Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg reagierte mit einer eilig aus dem eigenen Bestand zusammengestellten Ausstellung auf den umstrittenen und überaus erfolgreichen Gibson-Film. Die Passionsdarstellungen sind ab heute zu sehen. Gezeigt werden 15 mittelalterliche Szenen: Geißelung, Kreuzigung und Totenklage. Deutliche Leidensschilderungen, die in der Liturgie dazu dienten, die Gläubigen durch Mitleiden die Nachfolge Christi antreten zu lassen. (...) Die Kunst steht dem Film an dargestellter Brutalität in nichts nach. Doch haben die Künstler niemals ausschliesslich auf Schock gesetzt. Der Darstellung des Leidens folgt die Erlösung. In der Bibel, in der Kunst. Doch nicht bei Gibson." Aus Österreich war heute - nach demselben Strickmuster - in "Die Jüdische" ein Artikel von David Landtmann zu lesen, der sich als Verehrerin der seligen Mutter Teresa von Kalkutta outet und schreibt: "Der Kreuzestod Christi – egal ob er nun stattgefunden hat oder nicht, ob es Jesus überhaupt gegeben hat und ob er eine Religion gründen wollte – lässt sich als ein berührendes Gleichnis verstehen: Als das Symbol für den Menschen schlechthin, der sein Schicksal „gottergeben“ auf sich nimmt und sein Leben der Menschlichkeit und dem Dienst am Nächsten widmet. Dies hat die Friedensnobelpreisträgerin und katholische Nonne Mutter Theresa getan. Er lässt sich aber auch als implizite Aufforderung, an den vermeintlichen Mördern Rache zu nehmen, interpretieren – Stichwort: Der Jud ist schuld. Das hat Mel Gibson (mit Berufung auf den Heiligen Geist) getan." Gibsons jüdische Darstellerin Maia Morgenstern würde vermutlich protestieren, wenn sie das lesen würde. - Ebenfalls heute veröffentlichte Christina Tilmann im "Tagesspiegel" ihre Rezension über eine Ausstellung, die den spätgotischen Holzplastiker Tilman Riemenschneider sanktifiziert, natürlich ebenfalls im Gegensatz zu Gibson: "Wer dem lebensgrossen Johannes aus Hassfurt, dem Kruzifix aus Steinach oder dem Christus Salvator aus Biebelried gegenübersteht, fühlt, wie viel diese Kunst mehr ist als virtuose Form: Ausdruck von Schmerz und Leiden, aber auch Erlösung. Passionskunst, die vom Geist lebt. Mel Gibsons blutig-körperliche „Passion Christi“ wirkt von daher wie ein ferner, böser Traum." - Immerhin, wenn Gibsons Film provoziert, dass sich nun plötzlich so viele wie nie zuvor vor "echten künstlerischen Darstellungen des Gekreuzigten" verneigen, wenn die spirituelle Tiefe mittelalterlicher Martyriumsdarstellungen vom Mainstream auf einmal ganz neu entdeckt wird, wenn durch diesen Film plötzlich Juden zu Fürsprechern eines - wie immer verstandenen - "wahren Christentums" werden - immer im Gegensatz zu Gibson -, dann dürfte sich einer wohl am kindlichsten darüber freuen: der Schwarze Peter selber! Zitierte Artikel unter
http://www.juedische.at/TCgi/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=3&Param_RB=31&Param_Red=2044
http://www.tagesspiegel.de/kultur/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.04.2004/1062126.asp
http://www.welt.de/data/2004/04/08/262178.html
07.04.2004 «Die Passion Christi» an den Kinokassen weiterhin erfolgreich. Weltweit hat er 432 Millionen Dollar eingespielt. Ausserhalb der USA überschritt der Film gerade die 100-Millionen-Dollar-Marke. Mehr unter
http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/281044.html
07.04.2004 Maria-Darstellerin verteidigt Gibsons «Passion» - Die Darstellerin der Jesus-Mutter Maria in Mel Gibsons umstrittenem Film «Die Passion Christi», Maia Morgenstern, hat Vorwürfe zurückgewiesen, denen zufolge der Film antisemitisch sei. Mehr unter
http://portale.web.de/Kultur/?msg_id=4611118
05.04.2004 Er beriet Mel Gibson am Set: Das Interview! - Father Jonathan Morris LC war einer der theologischen Berater während der Dreharbeiten von Mel Gibsons Film "The Passion of the Christ". Seine umfangreiche Mitarbeit sowohl während der langen Monate der Dreharbeiten als auch während der Postproduktion vermittelten ihm tiefe Einblicke in das Denken und die Absichten des Regisseurs und in die einzigartige Natur des Films selbst. Unter
Interview mit Father Jonathan Morris
04.04.2004 "Maria Magdalena" verteidigt Gibsons Film - Die italienische Filmschauspielerin Monica Bellucci bestreitet keineswegs die Gewalt in "The Passion of the Christ", meint aber, allein schon die öffentliche Diskussion sei es wert, den Film produziert zu haben. Die 39jährige erzählte gegenüber dem italienischen Staatsfernsehen RAI, dass das Leben Jesu gewaltsam gewesen sei, und auch der Film könne deshalb nicht anders sein. Religion sei ein kontroverses Thema, schon bei früheren Filmen sei dies so gewesen. Das berühre Menschen derart tief, dass solche Filme die unterschiedlichsten Urteile provozieren würden und auch unglückliche Aktionen, wie die News zeigen. Eine der interessantesten Erfahrungen war für sie der süditalienische Drehort Matera, genauer, dass am Set dort so viele Religionen vertreten gewesen seien: "Da waren Christen, Juden, Buddhisten, Muslims und Atheisten." Sich selbst bezeichnet Bellucci als "Agnostikerin". Der Film habe ihren eigenen Glauben nicht verändert: "Ich kann nicht sagen, dass ich eine Gläubige bin, sowenig wie ich behaupten kann, ich sei Atheistin. Wer kann wissen, dass Gott nicht existiert?" - Der Film wird in Italien am kommenden Mittwoch starten. Originalartikel unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/afp/20040404/en_afp/lifestyle_italy_film_040404202748
04.04.2004 "The Passion of the Christ" unter den Top Ten ever! - Gestern hat Mel Gibsons Passionsfilm auf der "ewigen Liste" gleich zwei Klassiker überholt, "The Lion King" und "Forrest Gump", und damit den zehnten Platz erreicht. Mittlerweile hat der Film über 330 Millionen Dollar eingespielt. Auf Platz 9 liegt zur Zeit die jüngste Disney-Produktion "Finding Nemo" mit 339,7 Millionen. Mehr unter
http://www.boxofficemojo.com/alltime/domestic.htm
04.04.2004 Museum springt auf fahrenden Passions-Zug auf - Mit einer Zusammenstellung von historischen Passionsszenen reagiert das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg auf die Diskussionen über den Jesus-Film von Mel Gibson. Von diesem Mittwoch an sollen 15 Bilder aus der Museumssammlung in einer kleinen Ausstellung präsentiert werden. Gibsons Anknüpfen an die spätgotische Passionsmystik ist so offensichtlich, dass sie auch Ausstellungsmachern ins Auge springt: «Bereits das Spätmittelalter zeigte das Übermass des Leidens mit verstörender Deutlichkeit», sagte Kurator Daniel Hess. Das Peinliche aber, dass Kuratoren vor lauter ängstlichen Abgrenzungsversuchen die klare Absicht des Films ins Gegenteil verkehren und ihm - einmal mehr - fälschlicherweise unterstellen, oberflächlich zu bleiben. Fragt sich nur, zu welchem Zweck der Regisseur dann Theologen beigezogen hat. So fährt Daniel Hess fort, dass am Beispiel von Bildern der Geisselung, der Kreuzigung und der Totenklage sich die Frage stelle, ob der Film «Die Passion Christi» nur eine Umsetzung solcher Darstellungen mit cineastischen Mitteln sei. «Im Unterschied zum Gibson-Film blieben die spätmittelalterlichen Darstellungen trotz vieler realistischer Details nicht auf schonungslose visuelle Effekte beschränkt», sagte Hess. In der Museumssammlung lasse sich nachvollziehen, dass die Passionsszenen in eine reiche Symbolwelt eingebettet waren, die neben dem Leid auch die beglückenden Ereignisse des Heilsgeschehens zum Ausdruck gebracht habe. Schon fast tragisch, dass einmal mehr ein Experte sämtliche subtilen Symbolbezüge in Gibsons Film einfach "übersehen" hat. Erfreulich ist immerhin, dass wertvolle Werke der Kunstgeschichte durch diesen Film wieder eine ungewohnte Beachtung erhalten werden. Tröstlich auch, dass es für das Entdecken der vielen Bild- und Textzitate in Gibsons Passionsfilm nicht unbedingt ein Kunststudium braucht, sondern dass ein waches Auge, solides Bibelwissen und die Kenntnis der Kirchenlehre dafür genügen. Originalartikel unter
http://portale.web.de/Kultur/?msg_id=4601469
03.04.2004 Prominente Stellungnahmen zu Gibsons Passion - Miikka Ruokanen, Theologieprofessorin an der Universität von Helsinki, nannte "The Passion of the Christ" nichts weniger als "den besten biblischen Film" und wies Vorwürfe des Antisemitismus zurück: "Es ging um die menschliche Existenz, um menschliches Leiden", sagte sie, "Jesus entschied sich, ein Jude zu sein, aber dasselbe Schicksal hätte Gottes Sohn auch in anderen Gesellschaften erlitten." Bischof Mark, ein Sprecher des Moskauer Patriarchats, nannte den Film eine Heavy-Duty-Medizin: "Einige unserer Zeitgenossen haben sich im Materialismus verloren und haben Angst, sich Fragen nach dem Leben und dem Tod zu stellen - und das sind die Fragen, die der Film so stark thematisiert", sagte er nach einer Vorabaufführung des Films. In den Philippinen, wo einige Gläubige sich vor Ostern real kreuzigen lassen, wunderte sich Bischof Ramon Arguelles, Gibson könne als Evangelisator sogar Mutter Teresa schlagen. Der Erzbischof von Manila, Gaudencio Rosales, nannte den Film in einem Pastoralschreiben "ein ernsthaftes Werk der Liebe, mit Hingabe gemacht und von künstlerischem und religiösem Wert". Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20040403/ap_en_mo/_passion__goes_global_2
03.04.2004 Prominenter Rechtsmediziner: "The Passion" medizinisch korrekt dargestellt! - Prof. Dr. Dieter Krause ist Direktor des Institutes für Rechtsmedizin der Guericke-Universtät Magdeburg. In einem Artikel in der "Volksstimme Magdeburg" widerspricht er immer wiederkehrenden Behauptungen, Jesus könne gar nicht soviel Blut verloren haben wie im Film gezeigt: "Der von Besuchern des Filmes bisweilen geäusserten Meinung, dass so eine Vielzahl schwerwiegender Schläge gar nicht überlebt werden könnten, muss auf Grund rechtsmedizinischer Erfahrungen ausdrücklich widersprochen werden. Auch geschichtlich belegte Schilderungen (z. B. über das so genannte Spiessrutenlaufen), Zeugenaussagen aus Ländern, in denen heute noch oft und intensiv gefoltert wird, oder Berichte von Amnesty international zeigen das hinreichend. Die Blutspurenverteilungsmuster sind zwar reichlich, aber nicht unrealistisch. Das trifft besonders für das Aufschiessen doppelt konturierter erhabener Striemen zu, die durch jeweils einen Stockschlag hervorgerufen werden. Diese rechtsmedizinischen Details sind richtig dargestellt worden." Dem medialen Aufschrei über die im Film gezeigte Gewalt hält Krause eine interessante Überlegung entgegen: "In einer Zeit, wo die biologische Gesetzmässigkeit des individuellen menschlichen Sterbens zunehmend tabuisiert wird, wo Eltern ihre Vorschulkinder zur Beerdigung der Oma lieber nicht mitnehmen und im Gegensatz dazu das virtuelle Sterben nicht nur auf den Opern- und Theaterbühnen ausführlich dargestellt wird, sondern in Film, Fernsehen und Internet Konjunktur hat, sollte man nicht wie Schorlemmer vom Besuch dieses Filmes abraten, denn der Film thematisiert gewissermassen den Urknall unserer christlich-abendländischen Kultur in beeindruckender Weise." Der komplette Artikel findet sich unter
http://www.volksstimme.de/debatte/show_fullarticle.asp?Bereich=Meinung%20und%20Debatte&AID=514477&Region=Sachsen-Anhalt&Template=FullArticle_lang&Column=Aus%20der%20Volksstimme
02.04.2004 Bahrain verbietet den Film, andere Golfstaaten zeigen ihn - Als Begründung wird angegeben, dass die islamische Scharia es verbiete, Propheten filmisch darzustellen. Verschiedene arabische Länger, eingeschlossen die Golfstaaten Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate haben für den Film grünes Licht gegeben. In Kuweit haben die Autoritäten noch nicht entschieden. Dort ist eine Auseinandersetzung entbrannt zwischen Sunniten, die gegen eine öffentliche Vorführung sind, und Schiiten, welche sich dafür aussprechen. Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/afp/20040401/en_afp/lifestyle_bahrain_film_040401142939
02.04.2004 China: ,The Passion’ ist machtvolles Instrument der Evangelisation - Raubkopien boomen. Insider vermuten, dass der Film in Festlandchina nicht öffentlich gezeigt werden darf, denn: ,The Passion' ist ein „heftiger Schlag gegen den Atheismus“. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7351
02.04.2004 "Passion" überholt "Potter"! - Gestern verdrängte Gibsons Passionsfilm "Harry Potter und der Stein der Weisen" vom 12. Platz der "ewigen Liste". Der Kontostand lag gestern bei 318,9 Millionen Dollar. Direkt vor der Passion liegt auf Rang 11 "The Lion King", der bisher 328,5 Mio. Dollar einspielte. Mehr unter
http://www.boxofficemojo.com/alltime/domestic.htm
31.03.2004 Am Tisch mit Christus - Das Dorf Matera diente dem Film "Die Passion Christi" als Kulisse. Und zehrt noch immer davon. Eine Nachlese von Oliver Meiler. Mehr unter
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/329604.html
30.03.2004 Vergebungsbotschaft der "Passion" berührt Araber in Nahost - Seit über einer Woche ist der Film von Mel Gibson am Persischen Golf zu sehen. „The Passion“ fand in Katar gleich so viel Interesse, dass im Kinokomplex der Hauptstadt Doha die anderen Filme abgesetzt wurden. Ein westlicher, in Katar lebender Besucher schreibt, dass viele Muslime tief bewegt reagierten. „Sie atmeten schwer, weinten und reagierten mit Abscheu auf die Brutalität, der Jesus ausgesetzt war.“ Der Besucher schreibt: „Die Botschaft, die Feinde zu lieben, und das Gebet des gekreuzigten Jesus ‚Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun’ sind genau auf Arabisch übersetzt; das wird einen muslimischen Kinobesucher stark ansprechen.“ Der Besucher in Doha weist darauf hin, dass der Filmstart praktisch zusammenfiel mit der Tötung von Hamas-Führer Scheich Yassin in Gaza. „Genau zu der Zeit, da die Muslime neu gedrängt werden zu hassen, hat Gott ‚The Passion’ ins Kino gebracht, mit der Aussage: ‚Nein, liebt eure Feinde! Vergebt ihnen’!” Eine Reporterin in Damaskus sah am Ausgang „viele Leute tränenüberströmt“. Besonders treffen die die im biblischen Aramäisch gesprochenen Worte – viele Besucher verstehen sie! „Einige Zuschauer konnten konnten ihr Erstaunen nicht verbergen, als sie Ausdrücke wie ‚Ya Illah’ (mein Gott), die dem Arabischen sehr nahe sind, hörten.“ Mehr unter
http://www.jesus.ch/www/index.php/D/article/153/15894/
30.03.2004 Unglaubliche "Passion" - Stellte sich bereits der 4. Kriminelle innert Wochenfrist? - Mesa, Arizona. Ein Zwanzigjähriger hat eingestanden, ein halbes Dutzend Einbrüche begangen zu haben. Er sagte, er fühle sich schuldig, nachdem er "The Passion of the Christ" gesehen habe. Als die Polizei Sonntag früh um 3:30h auf einen Einbruchsalarm in einem Telefonshop reagierte, schritt Turner Lee Bingham heraus und bekannte, 80 US-Dollar aus der Kasse entwendet zu haben, informierte die Polizei. Bingham gab auch zu, dass er für fünf oder sechs andere Einbrüche verantwortlich sei. "Er erwähnte, dass er, nachdem er Mel Gibsons Film gesehen habe, sich selbst verraten habe", erklärte der polizeiliche Ermittler Ruben Queseda. Zur englischsprachigen Originalmeldung unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20040330/ap_on_fe_st/passion_burglary_confession_1
29.03.2004 Schon wieder, diesmal in Norwegen: Gesuchter Mörder sah ,The Passion’ und stellte sich der Polizei - “Vorsicht, dieser Film könnte Ihr Leben verändern”, müsste auf jeder Kinokarte für “Die Passion Christi” stehen: Erneut hat sich innert Wochenfrist ein Krimineller bekehrt. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7326
29.03.2004 Jim Caviezel erzählt über seine Rolle als Gibsons Jesus - englischsprachiger Videomitschnitt aus einem Interview mit einem US-Pastor in einem Hour of Power Gottesdienst, zu finden unter
http://www.hourofpower.org/video/video.cfm (nach unten scrollen bis "Live Life at Its Best! part VI")
29.03.2004 "The Passion of the Christ" auf Rang 13 der "ewigen Liste" emporgeschnellt - Vor dem letzten Wochenende stand Gibsons Film noch auf Platz 19. Bis gestern hat er insgesamt 315 Millionen US-Dollar eingespielt und steht nun direkt hinter "Harry Potter und der Stein der Weisen", der 317,5 Mio. eingebracht hat. Mehr unter
http://www.boxofficemojo.com/alltime/domestic.htm
27.03.2004 Neue Website über erstaunliche Ereignisse im Zusammenhang mit "The Passion of the Christ"! - Immer wieder wurde von ausserordentlichen Ereignissen oder Erfahrungen berichtet (Vorhersagen, überlebte Blitzeinschläge, Heilungen, innere Wandlungen und Hinwendung zum Christentum), die im Vorfeld der Produktion, beim Drehen des Films oder im Zusammenhang mit Vorführungen stattgefunden haben. Eine Zusammenstellung solcher seltsamer "Zufälle" findet sich unter
http://www.haefely.info/mel-gibson_the-passion_erstaunliches.htm. Jetzt gibt es eine neue englischsprachige Website, wo über Wunder im Zusammenhang mit dem Film berichtet wird und wo auch Erfahrungsberichte für eine grosse US-Fernsehreportage gesucht werden:
http://www.miraclesofthepassion.com
27.03.2004 Passion Christi - Machen die Kirchen eine einmalige Chance zunichte? - Kommentar von Helmut Matthies zu den Stellungnahmen von Kardinal Lehmann, EKD-Vorsitzenden Huber und Paul Spiegel: Welch ein Segen, dass sich die Kinobesucher von der "gemeinsamen Stellungnahme" nicht beeindrucken liessen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7317
26.03.2004 Publikum widersprach Passion-Kritik von Podium-"Experten" heftig - Eine Diskussion der Evangelischen Kirche in Wiesbaden über Mel Gibsons neuem Film "Die Passion Christi" nach der Vorführung des Films im Arkaden geriet fast aus den Fugen. Kinobetreiber Michael Ewert sah sich gar veranlasst, mit einem Abbruch der Diskussion um Antijudaismus und Gewalt zu drohen. Die massive Kritik des Vorsitzenden der Evangelischen Filmarbeit Werner Schneider-Quindeau im Eingangsstatement entsprach dem positiven Eindruck der Zuschauer in keiner Weise, und diese nahmen in ihren Entgegnungen denn auch kein Blatt vor den Mund. Mehr unter
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1418694 und http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1419756
25.03.2004 Ein gewaltiger Film gegen Gewalt: Bankräuber und Mörder stellen sich nach Kinobesuch der Polizei! - Ein Mann gestand, seine Geliebte ermordet zu haben. Dies wurde heute in Fort Bend County/Texas bekanntgegeben. Daniel Leach (21) war beschuldigt worden, Ashley Wilson (19) ermordet zu haben. Wilsons Tod war dann aber als Suizid erklärt worden. Die Ermittlungsbeamten glaubten, sie habe sich am 19. Januar in ihrem Appartement in der Gegend von Richmond selbst erhängt. Am Sonntag gingen Leach und seine Eltern in das Polizeibüro von Fort Bend County, wo Leach bekannte, der Mörder zu sein. Er wurde daraufhin festgenommen. Offizielle Stellen bestätigen, dass Leach sein Verbrechen gestand, nachdem er sich Mel Gibsons umstrittenen Film "The Passion of the Christ" angesehen hatte und sich entschied, Wiedergutmachung zu suchen. Nachdem er in einer Kirche eine Beichte abgelegt hatte, stellte er sich und erzählte den Untersuchungsbeamten, er habe die Erdrosselung seiner Freundin als Selbstmord getarnt. Als Motiv für seine Tat habe Leach angegeben, nicht für das Kind aus der gescheiterten Beziehung mit der 19-jährigen sorgen zu wollen. Die Frau wurde am 19. Januar tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Bereits wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass der Bankräuber James Anderson, der vor zwei Jahren 25'000 US-Dollar erbeutet hatte, nach einem Kinobesuch von "The Passion" sein Gewissen erleichtern wollte und sich der Polizei stellte. - Die Frage sei erlaubt: Kann ein gewaltverherrlichender Streifen solche Dinge bewirken? Natürlich nicht. Welches ist dann das Geheimnis dieses Films? Mehr unter
http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ibsys/20040325/lo_kprc/2067552 ;
http://www.kath.net/detail.php?id=7272 ;
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/AUS_ALLER_WELT/TEXTE/786535.html
25.03.2004 "The Passion of the Christ" bald in der Liste der Top Ten Ever? - Bis gestern hat der Film laut Box Office Mojo 300,753 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit steht er momentan an 18. Stelle und nähert sich dem Erfolgsfilm "Forrest Gump" von 1994 mit Hauptdarsteller Tom Hanks, der insgesamt 329,7 Millionen einbrachte und in der Klasse der ewigen Blockbuster an zehnter Stelle steht. Zuvor müsste Gibsons Film noch bekannte Streifen wie "Independence Day", "Star Wars 2", "Harry Potter und der Stein der Weisen" sowie den "Lion King" hinter sich lassen. Quelle:
http://www.boxofficemojo.com/alltime/domestic.htm
25.03.2004 Kommt ein 'The Passion-Prequel'? - Laut 'kath.net' vorliegenden Informationen könnte Gibson möglicherweise einen Vorläufer (=Prequel) zu "The Passion" drehen. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7305
25.03.2004 "The Passion" in der Schweiz Spitzenreiter - Gemäss den Zahlen vom Schweizerischen Verband für Kino und Filmverleih hat «The Passion» in der Deutschschweiz den bisherigen Spitzenreiter «Along Came Polly» abgelöst. Dies erstaunt, weil der Film laut Meldungen von Kinobetreibern nicht aktiv beworben wird. Mehr unter
http://www.swissinfo.org/sde/Swissinfo.html?siteSect=113&sid=4820808&ticker=true
24.03.2004 Stellungnahme der Schweizerischen Evangelischen Allianz - Auch wenn „The Passion of the Christ“ bezüglich Gewalt „an die Grenzen des Erträglichen“ geht, empfiehlt die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA), vor dem Kern der Aussagen des Films die Augen nicht zu verschliessen. Die SEA findet Mel Gibsons Jesus-Film weder Gewalt verherrlichend noch antisemitisch. Mehr unter
http://www.zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=51135
24.03.2004 Das Turiner Grabtuch als Maskenvorlage - Sein Make-up im Film habe genau den Abdrücken auf dem Grabtuch von Turin entsprochen, erklärt Jim Caviezel, «bis ins Detail einschliesslich des halb geschlossenen rechten Auges». Die Abdrücke seien Beleg für die unfassbare Brutalität, die Jesus zugefügt worden sei. «Ab zwei Uhr nachts wurde meine Haut »zerschunden«. Das dauerte bis etwa zehn Uhr, dann begannen wir zu drehen. Und nach Drehschluss noch mal zwei Stunden abschminken und duschen», berichtete Caviezel der deutschen Zeitschrift 'Bunte'. «Und dazwischen das Kreuz schleppen...» Mehr unter
http://de.news.yahoo.com/040324/336/3ycy4.html
24.03.2004 Vom Passionsfilm "tief bewegt" - Als der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig als einer der letzten den Kinosaal 2 des Cinemaxx verlässt, hat er feuchte Augen. "Das bewegt mich schon tief," sagt er im Gespräch mit den Medienvertretern, die ihn sofort umringen. Mel Gibsons bluttriefende "Passion Christi" hat auch die Gäste des Diözesanhirten sehr betroffen gemacht. Mehr unter
http://www.zeitung.org/zeitung/533805-100,1,0.html
23.03.2004 Der einzige Drehtag... - Jim Caviezel, Jesusdarsteller in Gibsons Passionsfilm und gläubiger Katholik, offenbarte in einem Interview nach seiner kürzlichen Papstaudienz auch bisher unbekannte Details von dem Blitzeinschlag bei der Kreuzigungsszene. Der Schauspieler hatte den Zwischenfall unverletzt überlebt : "Wunderbare Dinge ereigneten sich. Der Tag, da ich vom Blitz getroffen wurde, war der einzige Tag während der ganzen Drehzeit, an dem ich nicht die Kommunion empfangen konnte. Wir hatten immer eine Messe und ich empfing jedesmal die Kommunion, aber an diesem einzigen Tag hatte der Priester keine Hostien mehr. Ich war dort am Kreuz oben und ich wurde getroffen, und wir wussten, dass ich getroffen würde, wir hatten es kommen sehen. Und die Augen des Mannes darunter begannen zu glänzen. Alles war rosa, Feuer schlug aus beiden Seiten meines Kopfes. Und da war ein Gedröhn - es war wie jenes Geräusch, als die Flugzeuge am 11.9. in die Gebäude einschlugen, ein unheimlich dumpfes, dissonantes Geräusch, nicht wie eine Explosion. Und dann hörte ich hinterher dasselbe Geräusch, als einer der Filme abgespielt wurde, jenes Videotape [vom World Trade Center am 11.9., im Fernsehen], und das war wie ein Schock: 'Das ist das Geräusch des Blitzeinschlags!' Das Flugzeug, welches in das Gebäude kracht." Mehr unter
http://www.opinionjournal.com/columnists/pnoonan/
23.03.2004 Eine umfassende Linksammlung zu Gibsons Passionsfilm findet sich unter
http://www.filmz.de/film_2004/die_passion_christi/links.htm
23.03.2004 Was Bachs Matthäuspassion mit Gibsons 'Passion Christi' verbindet - Ein Kommentar
Da lese ich von einem Podiumsgespräch in Weimar: Was der Unterschied sei zu Bachs Matthäuspassion, die auch voller Gewalt sei und sich ebenfalls den Vorwurf des Antisemitismus´ gefallen lassen musste, wollte ein Besucher wissen. Der evangelische Landesbischof Christoph Kähler nannte ein "lyrisches Ich" als Kunstgriff des Komponisten, das dem Zuhörer mit Kommentaren weiterhelfe, während der treibende Motor bei der "Passion Christi" ausschliesslich die Gewalt sei, fügte der Religionspädagoge von der Schilleruniversität in Jena, Professor Michael Wermke hinzu. - Widerspruch, Herr Professor, möchte ich ihm zurufen, genau nicht die Gewalt ist der treibende Motor, sondern - genau wie bei Bach - die "Heilandsklage"! Das sage ich vor meinem dritten Kinobesuch. Und ich mag Horrorfilme überhaupt nicht. Ist Ihrem Theologenauge nicht aufgefallen, dass immer genau in dem Moment das Antlitz der Mutter Jesu aufscheint, wo die Tortur jedes erträgliche Mass zu übersteigen droht? In seiner Zeit setzte der Thomaskantor an solche Schlüsselstellen seiner Passion jeweils eine Arie, welche klagend über das Leiden meditierte. Ein Besucher des Podiums brachte es auf den Punkt: Zu hermetisch war ihm das Gespräch. Er unterstellte dem Podium eine gewisse Feigheit, denn immerhin berühre Gibsons Film die Basis, welche die westliche Zivilisation zusammenhalte. Zu dieser Basis zähle ich auch den grossen Bach. Ich meine, vielleicht sollten sich Religionspädagogen tatsächlich wieder vermehrt der Kunst widmen, um wieder tiefer zu sehen, mehr zu hören und ihr "lyrisches Ich" zu entdecken... (Kommentar von Josef C. Haefely)
Quelle: Kein Blut, nur rote Farbe
22.03.2004 Der realen Brutalität ins Auge schauen - Josef Bossart gibt in seinem Kommentar der Überzeugung Ausdruck, dass Gibsons Glaubensbekenntnis nichts Sektiererisches habe, sondern eine Kernbotschaft des Christentums beinhalte: Gott hat für die Menschen seinen Sohn hingegeben. Könne man sich als Zuschauer darauf einlassen, so müsse man gewiss auch dies zugestehen: Die letzten zwölf Stunden des Menschensohnes seien ein blutiger Leidensweg gewesen, und diese Tortur könne mit den drastischen Mitteln des heutigen (Hollywood-)Kinos dargestellt werden. Hinschauen, wo Gewalt ausgeübt werde und damit dem Leiden Sichtbarkeit verleihen – man könne mit dem österreichischen Pastoraltheologen Paul Zulehner der Ansicht sein, dass bei der Kontroverse um Gibsons Film gerade dies ausgeklammert werde. Zulehner: "Könnte es also sein, dass sich die oberflächliche Diskussion des Filmes nur allzu gern auf Themen stürzt, die bequemer sind, als dieses unausdenkliche und doch reale Meer von Brutalität und Blutrünstigkeit nicht nur für möglich zu halten, sondern ihm 'ins Auge schauen' zu müssen?" Mehr unter
http://www.kipa-apic.ch/meldungen/sep_show_de.php?id=1629
22.03.2004 Authentisch sind die Evangelien - Der Bibelwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Söding äussert sich nach der Premiere des Gibson-Films "The Passion of the Christ" zur Frage, ob die historischen Ereignisse der Passion authentisch zu rekonstruieren seien. Er gesteht Gibson zu, vieles sauber recherchiert zu haben. Aber es lag dem Regisseur vielmehr daran, an die Leidensmystik des Mittelalters anzuknüpfen. Wofür der Tod Jesu gut sein solle, fragt Söding weiter. Der Film beantworte diese Fragen nicht, aber er stelle sie. Die Theologie, die Predigt, der Religionsunterricht müssten sie beantworten. Und sie könnten antworten, wenn sie vom Vierten Gottesknechtslied ausgehen würden, das als Motto dem Film vorangestellt sei: "Er hat unsere Krankheiten getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. ... Durch seine Wunden sind wir geheilt." (Jes. 53,4f). - Ein Beitrag aus "kirchensite", online-Nachrichtendienst des Bistums Münster. Mehr unter
http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=77554
22.03.2004 Erfolgreicher Schweizer Start für "Die Passion Christi" - Nach dem ersten Kino-Wochenende hat sich der Verleiher des Films "Die Passion Christi" sehr zufrieden über den Start des Streifens gezeigt. Mehr unter
http://www.kipa-apic.ch/meldungen/sep_show_de.php?id=1633
22.03.2004 "Wie gehen wir mit Gewalt um? Wer denkt an die Opfer?" - An einem Jesus-Film, der schon vor seinem Kinostart für Wirbel gesorgt hat und seit der vergangenen Woche nun in den Kinos zu sehen ist, kommen auch die Kirchengemeinden nicht vorbei. Wie mehrere Seelsorger stellte auch Pfarrer Christoph Wildfang von der Evangelischen Kirchengemeinde Weilbach den gestrigen Sonntagsgottesdienst unter das Motto "Die Passion Christi" - und bezog sich dabei auf Mel Gibsons neuen Film. Am Montag zuvor hatte der Pfarrer eine Sondervorstellung des Films besucht und sehe seitdem "ein Kreuz anders an". Ein Kreuz, wie es in allen christlichen Kirchen hängt, dessen ursprüngliche Bedeutung als Folter- und Tötungswerkzeug aber meist in Vergessenheit geraten sei. Dies richte den Fokus auf eine wesentliche Dimension des Films, das Leiden. Der für die Menschen und mit den Menschen leidende Gott sei kennzeichnend für das Christentum. Auch Leid sei Teil des Lebens, und für Christen sei es wichtig zu wissen, dass ihr Gott sie in diesem Leid nicht alleine lasse. Das Menschenbild, das der Film zeichne, sei ambivalent und weise auf die Tatsache hin, dass der Mensch frei wählen könne, ob er liebe oder hasse. In dieser Freiheit, so Pfarrer Wildfang, müssen sich Menschen fragen lassen, ob sie "für die Werte eintreten, die ihnen heilig sind". Mehr unter
http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=1414006
21.03.2004 Vorwürfe von Sigi Feigel an Gibson schlagen Wunden - Am 18. März berichtete das Schweizer Fernsehen DRS in der Tagesschau über die Schweizer Filmpremiere von 'The Passion of the Christ'. Nach der Vorführung wurde der Ehrenpräsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Zürich Sigi Feigel über seinen Eindruck befragt. Feigel wörtlich: "Ich rege mich ganz besonders darüber auf, dass in diesem Film nur Grausamkeiten gezeigt werden und nichts vom geistigen Erbe von Jesus, und ich rege mich noch mehr darüber auf, dass man hier Jesus Christus missbraucht, um die Kassen der Kinos klingeln zu lassen." Fragen wir einmal nüchtern, worin das von Feigel zitierte "geistige Erbe" Jesu unmissverständlich zum Ausdruck kommt. Weit zu suchen brauchen wir nicht; bei Johannes 15,12 lesen wir beispielsweise: "Liebet einander, wie ich euch geliebt habe. Eine grössere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für seine Freunde." Genau diese Worte sagt Gibsons Jesus in der filmischen Rückblende auf das letzte Abendmahl, als Jesus seinem Jünger Johannes den Becher reicht. Ein zweites von vielen authentisch zitierten Jesusworten findet sich in der Rückblende auf die Bergpredigt. Jesus spricht dort eindringlich, in Nahaufnahme und vom Sonnenlicht überflutet: "Ich bin der gute Hirt. Ich gebe mein Leben für meine Schafe." In allem Respekt vor dem Ehrenpräsidenten Feigel: War das vielleicht zuviel Licht auf einmal? "Mein Herz ist bereit!" spricht Jesus vor Beginn der Geisselung, ein Satz aus dem siebenundfünfzigsten Psalm! Erkannte Feigel aus dem Munde von Jesus-Darsteller Caviezel jene Schlüsselzitate des Psalmisten David, welche ihm vom Synagogendienst so vertraut sein müssten? Entging Feigel etwa die rituelle Händewaschung aus der jüdischen Pessachliturgie, die dem letzten Abendmahl vorausging? Er mag vielleicht auch den Zusammenhang jener Worte Jesu am Kreuz kennen: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Feigel könnte die daran anschliessenden Verse aus dem 22. Psalm vermutlich aus dem Gedächtnis zitieren: "Ich aber bin ein Wurm, kein Mensch, der Leute Spott und verachtet vom Volk. (...) Sie verteilen meine Kleider unter sich, und werfen das Los um mein Gewand." Stösst sich der Ehrenpräsident vielleicht daran, dass Jesu "geistiges Erbe" zu ungeschminkt in den Film verwoben wurde? - Zum zweitem Vorwurf Feigels sei hier unkommentiert eine Aussage von Jesusdarsteller Caviezel aus der Novemberausgabe von „Our Sunday Visitor“ in Erinnerung gerufen. Der Schauspieler über seine Motivation: "Das einzige Motiv, für das ich das alles mache, ist die Bekehrung der Welt. Ich wünsche mir nicht, dass die Menschen mich sehen, sondern sie sollen nur Jesus sehen. Das erbete ich. Niemand - und das meine ich mit vollem Ernst -, niemand hat eine solche Leidensgeschichte bisher gesehen. Es ist die authentischste Passion, die es gibt. Keiner von uns hat den Film für Geld gemacht sondern aus Liebe. Ich selbst habe nichts dafür bekommen, Mel (Gibson) ebenso wenig. Jeder hat seine Zeit geschenkt, und er hat es aus Liebe getan." Caviezels Selbstaussage sollte in gesundem Respekt zur Kenntnis genommen werden. Keiner möge dem Schauspieler seine Frömmigkeit vorhalten, auch Feigel machen wir seine jüdische Verwurzelung nicht zum Vorwurf. - Möge sich Herr Feigel an ein Wort aus Jesu geistigem Erbe in Gibsons Film erinnern: "Habe ich Unrecht gehandelt, so beweise das Unrecht; habe ich aber recht geredet, was schlägst Du mich?" (Kommentar von Josef C. Haefely)
21.03.2004 Aramäer fühlen sich angesprochen - Zur Premiere im Delmenhorster Kino Maxx (D) hatten sich vorwiegend aramäische Besucher eingefunden, die sich von dem Film aufgrund seiner religiösen Aussage begeistert zeigten. Dadurch, dass der Film (mit deutschen Untertiteln) in Alt-Aramäisch, Hebräisch und Latein gezeigt wird, konnten die Aramäer viel von dem Gesagten direkt verstehen. Dass der Film äusserst brutal sei, wollte keiner leugnen, jedoch gehört für sie all dies zur Passionsgeschichte. Für Gabro Kilic „war keine Minute des Films unwichtig“ – besonders die Gebete Jesu haben ihm gefallen. Mehr unter
http://www.dk-online.de/index.php?artikel=453182
21.03.2004 'Passion Christi': 204.000 Besucher in Deutschland nach 3 Tagen - Umfrage: Sehr positive Reaktionen der Mehrheit der Besucher auf die "Passion Christi" - auf Platz 2 der deutschen Kinocharts. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7270
21.03.2004 Viele wussten gar nichts zu sagen, waren sprachlos, als sie aufgefordert wurden, ein Wort zu nennen, das ihnen gerade durch den Kopf ging. Kaum einer der 180 Zuschauer im Saal 1 konnte beim Eintritt des Todes Jesu die Stille ertragen, die wie eine Last auf allen lag und extrem auf die Lunge drückte. Und doch blieben sie nach Filmende unverhältnismässig lange sitzen, schweigend. "Normal ist das nicht", sagte selbst die an der Tür stehende Ebenenleiterin des Kinos in der deutschen Stadt Jena. Mehr unter
Totenstille nach dem Filmende
21.03.2004 Der Film hat eine starke Bildkraft und kühne Metaphern! - Das Chatprotokoll mit dem evangelischen Landeshirten von Thüringen Christoph Kähler zum Film "Die Passion Christi" im "Thüringen Journal" am 20.03.2004. Ein grausamer Film? Kähler meint: "Wenn über jeden gewaltverherrlichenden Film eine solche Debatte losgeht, wäre ich heilfroh. Und ich wäre heilfroh, wenn in vielen Filmen gleiche oder ähnliche Gesichter auf Gut und Böse verteilt wären. Das Gut-und-Böse-Schema kommt in jedem Western vor, hier gerade nicht." Mehr unter
http://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/1278065.html
21.03.2004 Mit dem Bischof ins Kino - Gerhard Ludwig Müller lädt Geistliche und Journalisten zur "Passion Christi" - Der Bischof von Regensburg nimmt Mel Gibsons umstrittenen Film selbst in Augenschein: Am Montagabend sieht sich der Oberhirte der Diözese Regensburg die "Passion Christi" an. Zu der nicht öffentlichen Veranstaltung hat der Bischof rund 260 Priester, Religionslehrer, Dekane, pastorale Mitarbeiter und auch Journalisten geladen. Mehr unter
http://www.zeitung.org/zeitung/532032-100,1,0.html
20.03.2004 Thomas Williams zu 'Passion'-Kritikern: Kleinliche Haarspaltereien - Interview mit P. Thomas Williams, Dekan der theologischen Fakultät 'Regina Apostolorum' in Rom und theologischer Berater von "The Passion": 'Kleinlichen Haarspaltereien vieler Kritiker grenzen an den Rand der Lächerlichkeit'. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7263
19.03.2004 'The Passion' in der Schweiz - Erste Zuschauerreaktionen! - Die Gratiszeitung 20min hat einige der ersten Besucher befragt, wie sie den Film erlebt haben. Mehr unter
http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/19669699
18.03.2004 Neue 'Passion'-Plattform online! - Heute Abend 20:00h, pünktlich zum Start des Films in den deutschsprachigen Ländern startete auch www.passion-film.de mit einer breiten Palette von News und Hintergrundberichten. Den Lesern von www.haefely.info wird einiges darin vertraut vorkommen. Auf gute Zusammenarbeit!
18.03.2004 Gibson denkt bereits über ein neues Bibel-Projekte nach - Er werde vielleicht die Geschichte der Makabäer erzählen, jener jüdischen Guerrilla-Kämpfer, die um 165 vor Christus eine erfolgreiche Rebellion gegen die griechischen Besatzer führten. Gibson über die Geschichte aus dem Buch der Makabäer, das in katholischen Bibeln zu den sogenannten 'deuterokanonischen Büchern' gehört und in reformierten Bibelausgaben fehlt: "Es geht um Antiochus, den König der sie dazu zwang, den wahren Gott zu verleugnen und falsche Götter anzubeten. Die Makabäer-Familie erhob sich, es gab Krieg, und sie gewannen. Es ist ein bisschen wie ein Western." Als die siegreichen Juden den Tempel reinigten, fanden nur gerade soviel Öl, um die Lampen einen Tag lang brennen zu lassen. Das Öl aber brannte während acht Tagen, solange, bis mehr Öl bereitgestellt werden konnte. Diese Geschichte war der Anlass zur Einführung des achttägigen Hanukkah-Festes. (Quelle: Entertainment Weekly) Mehr unter
http://www.moviegod.de/film_news_detail.php?id=3464
17.03.2004 Für manche wird die eigentliche Überraschung darin liegen, daß ein kompromisslos christlicher Film beim heutigen Publikum ankommt. Das ist es, was die zumeist säkular-liberalen Kritiker irritiert, irritieren muss. Denn der Normalfall in der Kulturindustrie war über lange Jahre der, bei christlichen Gehalten reflexhaft die Löschtaste zu drücken. Als man vor einem Jahr plante, den Roman "Wiedersehen mit Brideshead" des Katholiken Evelyn Waugh zu verfilmen - einen Roman, der von nichts anderem handelt als von einer Konversion -, bemerkte der Regisseur, er wolle auf das überflüssige katholische Beiwerk verzichten. Ein solcher Automatismus wird vom Publikum inzwischen offenkundig weniger akzeptiert. Ein Kommentar von Lorenz Jäger unter
Das Kreuz im Film
17.03.2004 Das Wunder von Malibu - „Die Passion Christi“ macht Mel Gibson zu einem der reichsten Männer Hollywoods.
Alexander von Schönburg erzählt in der "Deutschen Tagespost" von den ausserordentlichen ökonomischen Hintergründen der 'Passion'. Wird der Film die Schallgrenze 'Titanic' durchbrechen, fragt man sich heute. Mehr unterhttp://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=8055
17.03.2004 Der Schmerzensmann - Unter diesem Titel findet sich in der deutschen Zeitung "Die Tagespost" ein persönlicher Kommentar von José Garcia. Den Film findet er sehenswert, lobt Gibsons Idee der Rückblenden, findet aber nicht alle gleich gut gelungen. Auch die Leistung der Schauspieler beurteilt er unterschiedlich, und die Musik erscheint ihm als zu bombastisch. Mehr unter
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=8057
17.03.2004 Welches waren Mel Gibsons Quellen? - Der Regisseur gibt in einem Interview Auskunft - In Europa spricht man darüber, dass Gibson sich bei seinen Recherchen zu seinem Film auf die Visionen der Anna Katharina Emmerich stützte. Stimmt das und in wie weit wurde er davon beeinflusst? Mel Gibson: "Nun, ich habe ihr Buch gelesen, 'Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus'. Es handelt sich einfach nur um ihre Visionen der Passion Christi. Ich habe niemals etwas anderes von dem gelesen, was sie sonst noch geschrieben hat, aber das war unglaublich detailliert. Man kann natürlich einer solch persönlichen Offenbarung nicht die gleiche Art von Glaubwürdigkeit zuteil werden lassen wie den vier Evangelisten. Nein, so etwas kann man nicht machen. Aber es war trotzdem interessant zu lesen, wie weit sie gegangen ist, egal woher das kam oder wodurch es inspiriert wurde. Und sie hat Details unglaublich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Einige davon habe ich benutzt, sie haben mich bis zu einem bestimmten Grad beeinflusst. Aber ich habe viele Dinge gelesen, ob es nun „Maria de Agreda" war, ob „Emmerich" und dann gibt es da noch dieses Buch von dem Jesuiten "Galway" und er nähert sich mehr oder weniger aus dem historischen Blickwinkel und macht dann Annahmen, die er der geschichtlichen Überlieferung gegenüberstellt. Es sind ziemlich erstaunliche Schlüsse, die er zieht. Und er zieht nicht nur eine Schlussfolgerung. Für die gleiche Reihe an Beweisen hat er in etwa acht verschiedene mögliche Schlussfolgerungen, die man pro Beweisstück ziehen kann, was eine unglaubliche Menge ergibt. Das ist einfach Wahnsinn. Und sie sind alle gleich stichhaltig, einer wie der andere. Und manche davon hielt ich einfach für erstaunlich, zum Beispiel wenn sich das Grabtuch senkt. Das war eine seiner Vermutungen, dass er, weil er (Jesus) ja ein Geist war, einfach entweichen konnte, er musste das Tuch nicht entfernen. Das ist, womit sich einige dieser dicken Wälzer, die ich gelesen habe, beschäftigen. Und ich habe über die Jahre viele Bücher gelesen und mit vielen Schriftgelehrten und Theologen gesprochen und hab sie Billy Graham gezeigt, Bischöfen und anderen wichtigen Persönlichkeiten. Ich hab das alles diesen Leuten gezeigt und sie haben alle gesagt, dass es hieb und stichfest ist. Es stimmt mit den Evangelien überein." Mehr unter
http://www.quotenmeter.de/index.php?newsid=4866
17.03.2004 'Passion'-Erfolg verwundert Experten - Viele Insider der Branche rechneten zwar damit, dass der Film anfangs viele neugierige Zuschauer anlocken würde. Dass dieser Trend aber anhält, verwundert sogar Experten. "Mich überrascht das total. Normalerweise haben Filme dieser Art zwar einen starken Start, sie fallen dann aber sehr schnell ab", sagt Ian Mohr vom "Hollywood Reporter". Es sei ebenso verwunderlich wie "schockierend", dass ein so gewalttätiger, nicht jungendfreier Film, in dem noch dazu nur Lateinisch und Aramäisch gesprochen wird, langfristig so viele Menschen in die Kinos zieht, findet der Experte des Branchenblattes. "The Passion of the Christ" spielt längst in einer Liga mit Superknüllern wie "Terminator", "Krieg der Sterne" oder "Der Herr der Ringe". Der Hollywood-Megastar und Katholik Mel Gibson scheint mit seinem ausschliesslich aus Überzeugung gedrehten Film alle Erfahrungen und Regeln des Filmgeschäftes gebrochen zu haben. "Und wenn ihn nur fünf Menschen ansehen werden, hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt", erklärte Gibson vor Monaten. - Vielleicht wäre es endlich an der Zeit, dass die 'Experten' über den engen Horizont rein wirtschaftlichen Denkens hinauszublicken wagen... Mehr unter
http://www.boerse-online.de/ftd/artikel.html?artikel_id=544619
16.03.2004 Echt: Teil der Schrifttafel vom Kreuz Jesu in Rom erhalten! - Eine historische Ungenauigkeit entdeckten aufmerksame Bibelleser in Gibsons Passionsfilm, die inzwischen auch dem bekannten Papyrusexperten Carsten Peter Thiede aufgefallen ist: Der Text auf der im Auftrag von Pontius Pilatus angefertigten Schrifttafel "Jesus von Nazareth, König der Juden" . Gemäss übereinstimmenden Angaben in den Evangelien ist sie dreisprachig, Hebräisch-Griechisch-Latein und nicht Latein-Aramäisch, wie im Film dargestellt. Man kann über Gibsons Gründe spekulieren. Dem Regisseur mangelnde Bibelkenntnis vorzuwerfen greift zu kurz. Vielleicht wollte Gibson aus ästhetischen Gründen die Zweisprachigkeit des Films durchhalten. Wie auch immer, ein Bruchstück dieser über dem Kreuz angebrachten Holztafel hat die Wirren der Zeiten tatsächlich überstanden und wird in der Kirche Santa Croce in Rom als Reliquie aufbewahrt (
http://www.hieronymus.us/Titulus.htm). Professor Thiede hat sie erstmals nach 600 ihrem Goldgefäss entnommen und untersucht (
http://www.konradsblatt.badeniaonline.de/html/Archiv/legende8.htm). Er hält die Reliquie für echt, unter Anderem, weil wohl kein mittelalterlicher Fälscher auf die Idee gekommen wäre, den lateinischen und griechischen Text von rechts nach links in das Holz zu schnitzen. Das hätte nur einem jüdischen Schreiber passieren können, der gewohnt ist, Hebräisch oder Aramäisch von rechts nach links zu schreiben. Mehr unter
http://www.n-tv.de/5225420.html
16.03.2004 Jesus war kein Surfer Boy - Der Jesuitenpater William Fulco ist eine international anerkannte Kapazität für alte Sprachen (
http://bellarmine.lmu.edu/classics/wfulco.shtml ). Er hat das Script von Mel Gibsons "Die Passion Christi" übersetzt - und den Film vierzig Mal gesehen. Father Fulco im Interview von BerlinOnline: "Wir sind Freunde geworden und sehen uns mindestens einmal die Woche; entweder treffen wir uns in irgendeinem Café, oder Mel kommt zu mir in die Uni. Wir stehen uns sehr nahe. Das wird wohl auch so bleiben, denn soweit ich es beurteilen kann, ist Mel kein Mensch, der andere benutzt und dann ablegt." BO: "Worüber sprechen Sie, wenn Sie sich treffen?" Fulco: "Über spirituelle Fragen, Probleme des Christentums. Darüber, was Sinn schenkt. Über Wesentlichkeit." Das Gespräch führte Anke Westphal. Mehr unter
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/feuilleton/325479.html
16.03.2004 Wer gerne mitdiskutiert... - Forum zu Gibsons Passionsfilm unter
http://www.moviegod.de/forum/viewtopic.php?p=32797#32797
16.03.2004 "Die Passion Christi" - eine Würdigung aus katholischer Sicht von Dr. Alexander Pytlik
Dr. iur.can. Alexander Pytlik, Vizeoffizial des Bistums Eichstätt, nimmt Stellung zum Film von Mel Gibson und zur Frage, inwieweit der Kinobesuch Jugendlichen zu empfehlen ist. Mehr unterhttp://www.padre.at/die_passion_christi_the_passion_of_the_christ_film.htm
15.03.2004 Folgende Kinos in der Schweiz zeigen den Film schon am Donnerstag, den 18. März:
Basel Capitol 1 14:45, 17:45, 20:45, Bern Capitol 1 14:30, 17:30, 20:30 , Zürich Corso 1 14:30, 17:30, 20:30, Aarau Idéal: 20:30, Abtwil SG Cinedome 14:00, 16:30, 19:15, 22:00 / 14:45, 17:30, 20:15, 23:00, Baden Trafo Kinocenter 14:45, 17:30, 20:15, Biel/Bienne Palace Od 15:00, 17:15, 20:15, St. Gallen Rex 15:00, 17:30, 20:15, Uster Central 20:15. Wil SG Cine 14:30, 17:15, 20:00, Winterthur Kiwi 14:30, 17:15, 20:00, Zürich Cinemax 15:00 18:00 20:45 Fr + Sa auch 23:45, Mindestalter ist bei allen mit 16 Jahren angegeben ausser beim Palace in Biel: dort heisst es 14/16 Jahre. http://www.20six.de/weblogEntry/1jfs4gdr120wy.htm
15.03.2004 Sind die Passionsberichte der Evangelien antisemitisch? - Im Streit um Mel Gibsons „Passion Christi“ dokumentiert sich die theologische Unkenntnis. „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“– so rufen nach Matthäus 27,25 etliche Juden, die Jesus gerne am Kreuz hängen sehen wollte. Der Ruf klingt freilich blutrünstiger, als er gemeint ist. Denn er ist nichts weiter als eine juristische Formel, die etwas über die Haftung des Klägers besagt. Wer so etwas rief, wollte damit sagen: Wenn dieser Jesus zu Unrecht verurteilt wird, dann wollen wir seine Bestrafung selber erleiden. Der Satz drückt daher nicht mehr und nicht weniger aus als die feste Überzeugung, Jesus werde zu Recht bestraft. Und von Blut ist hier die Rede, weil es sich um die Todesstrafe handelt. Eine Klärung von Klaus Berger. Mehr unter
http://www.tagesspiegel.de/kultur/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.03.2004/1026408.asp#art
15.03.2004 «Passion Christi» macht Religion zum Kinotrend - Mindestens bis Ostern, so glauben Experten, dauert der Triumphzug von Mel Gibsons Film noch an. Die «Passion Christi» könnte sogar für eine Renaissance religiöser Filme sorgen. Mehr unter
http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/277555.html
15.03.2004 Gibsons unbequeme Klarheit - Hier die „Passion Christi“ – dort der Glaube an den Kuschelgott
Ein entlarvender Kommentar des Protestanten Uwe Siemon-Netto. Mehr unterhttp://www.kath.net/detail.php?id=7230
15.03.2004 Kulturinfo der Stadt Zürich über 'The Passion of the Christ' Mehr unter
http://www.kulturinfo.ch/Kino/review/passionchrist/index.html
15.03.2004 Keine Propaganda für 'The Passion of the Christ' in der Schweiz! - Lange haben die Schweizer Verleiher trotz riesiger Anfragewelle gezögert, nun geht plötzlich alles ganz schnell. Doch Werbung werde kaum gemacht, es würden ausschliesslich kleine Inserate geschaltet, damit die Leute wissen, wo der Film läuft. Das betonte die Sprecherin des Zürcher Verleihers Elite AG. Fast scheint es, dass der Vertrieb in der Schweiz 'contre coeur' der Kinoketten geschehe. Aber offenbar erwarten die Schweizer Filmvertreiber auch in ihrem Land einen Riesenansturm auf Kinokarten, sonst würden sie kaum von einer rekordverdächtigen Anzahl Kopien, von 80-100 ist die Rede, ausgehen. Mehr unter
http://www1.news.ch/detail.asp?ID=171317
15.03.2004 Lee Strobel: Die Passion Christi verstehen - Der Film „Die Passion Christi“ von Mel Gibson hat eine breite Diskussion ausgelöst. Millionen von Kinobesuchern sind erschüttert und haben brennende Fragen zum Tod und zur Auferstehung Jesu: Wer hat Jesus wirklich umgebracht? Welches Verbrechen hat er begangen? Wie ist es wirklich abgelaufen? Warum musste Jesus leiden und sterben? Auferstehung oder was? - Der ehemalige Atheist Lee Strobel gewann nach einem Studium an der Yale Law School mehrere Preise als Gerichtsreporter des „Chicago Tribune“. Als Autor und Co-Autor hat er mehrere, zum Teil mit Preisen ausgezeichnete Bücher veröffentlicht. Sein neues Buch 'Die Passion Christi verstehen' ist ein ideales Instrument, um sich in Gesprächsgruppen intensiv mit diesem Thema zu befassen. Auch sein vorher in Deutsch erschienenes Buch "Der Fall Jesus" (Erschienen bei: Gerth-Medien, ISBN-Nr. 3-89490-274-4) ist eine der besten Einstiegslektüren für 'freie Geister', weil Strobel nichts als gesunden Menschenverstand voraussetzt. Phillip E.Johnson, Rechtsprofessor an der University of California in Berkeley meint anerkennend: "Lee Strobel stellt jene Fragen, die ein skeptischer Scharfdenker stellen würde. Jeder kritisch Suchende sollte das Buch haben."
Mehr unterhttp://www.glaubeaktuell.net/portal/journal/journal.php?IDD=1079367111&IDB=1&IDDLink=&IDDParent=1043683858
15.03.2004 Wie man einen Erfolgsfilm kreiert - In der deutschen FAZ versucht Thiemo Heeg Rezepte für Kassenschlager zu beschreiben. Dabei wird entgegen Heegs Absicht unfreiwillig deutlich, dass Gibsons Passionsfilm fast alle gängigen Erfolgsrezepte missachtet hat, beispielsweise die ungeschriebene Regel Hollywoods, eigenes Geld in Filmprojekte einzubringen. Sogar die Publizität durch den Antisemitismusvorwurf war alles andere als eingeplant. Mehr unter
Rezept für Blockbuster
15.03.2004 'The Passion of the Christ': Schweiz-Start bereits diesen Donnerstag - Überraschende Nachricht aus der Schweiz zum Mel-Gibson-Film. Deutsche CDU-CSU-Politiker zu 'The Passion': Die Kirchen sollen doch froh sein. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7226
15.03.2004 Kino & Film - Nahaufnahme: Die naive Genialität des Mel Gibson - Wer Gibson Naivität vorwirft, der wirft ihm unausgesprochen auch seinen Glauben vor. Da das kaum eine unter den vielen kritischen bis total ablehnenden Stimmen zum Film bislang wagte, erheben die Gibson-Verächter andere Bedenken. Gibson hat sehr viel, ja alles riskiert. Aber er hat nun auch alles gewonnen: Denn «Die Passion Christi» ist ein Kinoereignis von seltener Wucht. Mehr unter
http://de.news.yahoo.com/040315/12/3xo51.html
14.03.2004 Support für Gibson durch die brasilianischen Bischöfe - Kardinal Geraldo Majella Agnelo, Präsident der Brasilianischen Bischofkonferenz, hat sich positiv über Gibsons Passions-Film geäussert: "Der Film ist eine glaubenstreue Darstellung von Jesu Christi Leiden und Tod", sagte Majella. Mehr unter
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20040314/ap_en_mo/people_passion_3
14.03.2004 'The Passion' - Weiter unbestritten US-Filmhit Nummer Eins! - Laut Box Office Mojo stand Gibsons Film gestern Samstag in der Rangliste der beliebtesten Filme mit 36,82% weiter unangefochten auf Platz Eins, gefolgt von 'The Lord of the Rings' mit 9,64%. Bis heute hat die Passion 264 Millionen Dollar eingebracht und damit Gibsons letzten Film 'Signs', der knapp 228 Mio. Dollar eintrug, bereits hinter sich gelassen. Auch ein Buch über den Passionsfilm rangiert in den USA weit vorne in den Beliebtheitslisten. Gemäss einer Schätzung des Wall Street Journal darf Mel Gibson, DVD-Verkäufe und TV-Rechte eingeschlossen, mit einem Plus von 350 bis 400 Millionen Dollar rechnen. Der Regisseur liess schon andeuten, dass die Bibel noch einige gute Geschichten zum Verfilmen hergäbe. Mehr unter
http://www.boxofficemojo.com/movies/?page=daily&id=passionofthechrist.htm
http://www.newsmax.com/archives/articles/2004/3/13/152701.shtml
14.03.2004 Eher anti-römisch als anti-jüdisch - Dokumentation einer Hinrichtung, aber nicht nur
Der Film dokumentiert, wie ein Mensch mit den damals üblichen Verfahren gequält, gefoltert und dann ans Kreuz genagelt wird. Das ist sehr grausam. Es ist schwer zuzusehen. Jedoch bleibt die Kamera über weite Strecken auf Distanz, es gibt Nahaufnahmen, was passiert, wenn ein Mensch gegeisselt wird. Die Grausamkeiten werden jedoch nicht als Effekt gezeigt. Der Film erhält dadurch eine besondere Atmosphäre, dass die Qualen in die Beziehung zwischen Maria und Jesus eingebettet sind. Der Zuschauer verfolgt über weite Strecken das Geschehen mit den Augen der Mutter. Die Absage an vorschnelle Erklärungen könnte den Film auch noch in 10 oder 30 Jahren zu einem filmischen Dokument machen, das ein unglaubliches Geschehen zeigt, das nicht vergessen werden darf. Sehenswert unter den üblichen Kinokriterien ist er nicht, aber dafür sicher empfehlenswert. Ein Kommentar von Dr. Eckhard Bieger SJ. Mehr unterhttp://www.kath.de/aktuell/passion1.htm
14.03.2004 Dieser Film wird zum Klassiker werden - Ein Kommentar von Josef C. Haefely
Am Montag, 8. März 2004 sah ich den Film im Rahmen eines privaten Previews in München. Als Lehrer für Bildende Kunst erlebte ich genau das als seine einmalige Qualität, was dem Film von verschiedener Seite vorgeworfen wird: Klassisches Hollywood-Handwerk knüpft an die Sehgewohnheiten des Durchschnittszuschauers an, die vielen Bezüge zur ikonografischen Tradition der Passion machen den Film zu einer modernen Kreuzweg-Meditation, die dem Betrachter gewiss einiges abverlangt. Die Verwendung der toten Sprachen ist ein genialer Kunstgriff, um den längst bekannten Bibelzitaten die ursprüngliche emotionale Dimension zurückzugeben. Die Kritik, die hypothetische Rekonstruktion spiegle Dokumentationscharakter vor, greift zu kurz. Das Aramäisch und Latein schafft vielmehr eine eigene Stimmung, die auf andere Weise nicht zu erreichen wäre und für die Darsteller bestimmt eine wunderbar neue und verbindende Erfahrung war. Gewiss, Gibson hat als gläubiger Christ zuerst einen Film für seine Glaubensbrüder und -schwestern geschaffen. Der Film ist derart komprimiert und voll von Bild- und Textzitaten sowie assoziativen Bezügen, dass er in einem langen Prozess nach dem Kinobesuch erst aufgeschlüsselt werden muss. Genau darin liegt die Stärke des Films. Was den mit der christlichen Botschaft Unvertrauten im Moment mit Fragen alleine lässt, kann zum Anstoss zu einer Beschäftigung mit der ganzen Fülle von Zugängen werden, die sich ihm anbieten. Alt- und neutestamentliche, historisch-archäologische, ikonographische, anthropologische und psychologische, soziologische und schliesslich theologische Bezüge blitzen auf. Hinter jeder Sequenz verbirgt sich eine Botschaft, die sich erst jenem erschliesst, der sich dem Film wiederholt aussetzt. Als einer, der sich seit Jahren mit der Person Jesu in diesem ganzen Spannungsfeld beschäftigt, erlebe ich Gibsons Film als unerhörte Verdichtung. Und dass sich der Regisseur nicht scheute, unter dem Einsatz seiner ganzen Person, seines Rufs und seines Privatvermögens das Unmögliche in einer derart persönlichen, vom seinem Glauben getragenen Sicht in Szene zu setzen, macht mir starken Eindruck. Vielleicht musste Matthias Grünewald damals für seine persönliche, drastische Darstellung auf dem Isenheimer Altar ähnlichen Schmäh über sich ergehen lassen. - Ich mag keine Horrorfilme, aber diesen Film werde ich mir noch einige Male ansehen.
Weiterer Kommentar unter
Wie ich 'Die Passion Christi' erlebte
14.03.2004 Das Bistum Limburg geht mit eigener Homepage für "The Passion" online:
http://passion.bistumlimburg.de/
14.03.2004 Erzdiözese Denver ehrt 'The Passion' mit Imago Dei Award - "Mel Gibson, the Denver Roman Catholic Archdiocese thanks you", heißt es in einer Presseerklärung. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7216
13.03.2004 Philippinische Bischöfe unterstützen ‚The Passion of the Christ’ - Vorsitzender Erzbischof Capalla: Der Film ist ein „Muss“ für Katholiken. Immer mehr katholische Bischöfe aus den USA und Kanada verteidigen den Film. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7212
13.03.2004 Dieser Film ist eine Meditation. Er bemüht sich nicht um neue Interpretationen, liefert kaum neue Denkansätze, enthält wohl auch manche historische Fehler und ist vielleicht sogar medizinisch unhaltbar. Darum ging es offensichtlich auch gar nicht. Der Film will vor allem eines sein: eindringlich. Und das ist er zweifellos. Er stellt unseren Blick auf Gott, die Welt, die Menschen und uns selbst in Frage. Diesem Erlebnis sollte sich ein erwachsener Mensch nicht entziehen. Ein Kommentar von Michael Prüller in "Die Presse". Mehr unter
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=kf&id=410339
12.03.2004 Im Schatten der 'Passion'-Diskussion: Kongress über Turiner Grabtuch - Diese Woche fand in Wien ein internationaler wissenschaftlicher Kongress über neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit der 'wichtigsten Reliquie der Christenheit' statt, an dem Prof. Giuseppe Ghiberti, Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission und andere massgebliche Experten referierten. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=2619
12.03.2004 Nomen omen est? - Selten wurde der sprachbildende Impetus der Journalistengilde derart inspiriert wie durch Mel Gibsons Film "The Passion of the Christ". Kommentarlos sei hier dokumentiert, was sich in den Medien des deutschen Sprachraums ansammelt. Welche der Sprachschöpfungen dem Film, seiner Intention und Gestaltung gerecht werden, mag jeder für sich nach einem Kinobesuch selber entscheiden.
Die lange Litanei der Bezeichnungen
12.03.2004 Ja, so litt Jesus! - Wir leben im 21. Jahrhundert. Da kann die grösste Leidensgeschichte aller Zeiten nicht im Flüsterton erzählt werden, wenn sie die Menschen wachrütteln soll, was Mel Gibson mit seinem Film „Die Passion Christi“ beabsichtigt. Es fliesst schier unerträglich viel Blut. Aber viel Blut sprudelt auch von Jesu genagelten Füssen in Grünewalds Altarbild in Colmar. Weil auch im frühen 16. Jahrhundert den Zeitgenossen drastisch mitgeteilt werden musste, was Gott für seine Menschheit erlitten hat. Ein Kommentar von Uwe Siemon-Netto. Unter
http://www.merkur.de/aktuell/cw/gg_041102.html
10.03.2004 Ein Film, der Herzen verändern kann - Vor zwei Tagen hatte ich Gelegenheit, in Deutschland eine private Vorabaufführung mitzuerleben. Fazit: Trotz schonungslos gezeigter Grausamkeit der Schergen ein schöner und eindrücklicher Film gegen Gewalt mit glaubwürdiger Rollenbesetzung und subtil erzählter Geschichte. Mehr unter
Wie ich "Die Passion Christi" erlebte!
10.03.2004 Die Figur des Jeschua aus jüdischer Sicht - Im Jüdischen Wochenblatt Nr. 50, Erscheinungsort ist Wien, versucht David Eldar eine Analyse von Mel Gibsons "Passion" und deren religiös-historischen Hintergründe aus jüdischer Perspektive. Eine Darstellung, die sich an die Berichte der Evangelisten über den Tod Jesu halte, so Eldar, könne dem Vorwurf des Antisemitismus gar nicht entgehen. Es seien ja Teile der Evangelien selbst, die vor allem in den Passionsberichten voll von Ressentiments und schroff feindlichen Aussagen über die Juden seien. In der Folge der Hinrichtung des jüdischen Predigers Jeschua hätten sich um seine Person eine Ideologie mit Eigendynamik entwickelt: Vorerst sei die Verwässerung ("Reformierung") der Mizwot (Anm. der Red. : Gebote) gefordert worden, einhergehend mit dem Glauben an die angebliche Messianität des Gekreuzigten. Die alsbald dominierende Strömung des Paulus (Schaul), der Jesus nie gekannt hatte, habe allmählich die Gottsetzung Jesu und eine Aufhebung des mosaischen Gesetzes en bloc gefordert. - Eine Frage unterlässt David Eldar in seiner Darstellung allerdings zu stellen wie auch zu beantworten: inwieweit nämlich die damalige Verfolgung des Jeschua und seiner Anhänger durch die damaligen jüdischen Autoritäten, von denen die biblischen Berichte wie auch Talmudstellen erzählen, die festgestellte 'antisemitische Tendenz der Evangelien' erst provoziert haben könnten. Wieso Eldar den Besuch des Films dennoch empfiehlt, findet sich unter
http://www.juedische.at/TCgi/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=3&Param_RB=27&Param_Red=1833
10.03.2004 Gibson: „Ich habe jetzt ein erfüllteres Leben als vorher“ - Für Mel Gibson bedeuten die Reaktionen auf seinen Film „Die Passion Christi“ „einen Tiefschlag“. Im Interview mit der Programmzeitschrift TV TODAY (12. März 2004) führt der Star aus: „Ich habe nicht geglaubt, dass mein Film einen Entrüstungssturm auslösen würde.“ Er habe niemanden verletzen wollen. Es sei ihm nur darum gegangen, die Passionsgeschichte möglichst realistisch darzustellen. Trotz der Anfeindungen fühle er sich jetzt besser und führe „ein erfüllteres Leben als vorher“: „Hollywoods weltliche Reize hatten mich verführt. Aber egal, wie exzessiv man sich seinem Vergnügen hingibt: Irgendwann merkt man, dass das nicht genügt, um die eigene spirituelle Leere auszufüllen.“ Mehr unter
http://www.tvtoday.de
10.03.2004 Terminhinweis! Vorabvorführung des Films „Die Passion Christi“ für die CDU/CSU-Fraktion - Am 18. März 2004 kommt der Film „Die Passion Christi“ in Deutschland in die Kinos. Der filmpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bernd Neumann MdB, hat gemeinsam mit Constantin Film AG die Mitglieder der CDU/CSU -Bundestagsfraktion zu einer exklusiven Vorabvorführung eingeladen: Donnerstag, 11. März 2004, 18.00 Uhr im Kino „Cinestar“ am Potsdamer Platz (Sony Center). Der Vorstand der Constantin Film AG, Thomas Peter Friedl, wird nach dem Film im Rahmen eines kleinen Empfangs für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. Interessierte Vertreter der Presse
sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Mehr unterhttp://www.presseportal.de/story.htx?nr=535756
10.03.2004 "The Passion" wird bald die 300-Millionen-Marke überschreiten - Das meinen Branchenkenner. Der Film spielte an seinem zweiten Wochenende 53,2 Millionen Dollar ein und wurde damit zum meistgesehenen Film in dieser Kategorie. Die Bilanz nach den ersten zwölf Tagen: 213,9 Mio Dollar. Bisher haben sich 25 Millionen Leute den Film angesehen.
http://www.newsday.com/entertainment/news/wire/sns-ap-box-office,0,2712744.story?coll=sns-ap-entertainment-headlines
http://www.kurier.at/kultur/550839.php
10.03.2004 Maja Morgenstern: Film "weniger brutal als die täglichen TV-News"! - In einem TV-Interview vom 18. Februar gibt die jüdische Schauspielerin zu verstehen, wie erfreut und stolz sie über diesen Film sei. Er sei nicht einfach brutal, sondern auch poetisch und zeige durch die international zusammengesetzte Crew ganz verschiedene Gesichter. Der Film beschreibe, wie leicht Menschen aller Zeiten zu manipulieren seien, auch das jüdische Volk, zu dem sie sich zählt. Video unter
http://www.newsday.com/entertainment/news/wire/sns-ap-box-office,0,2712744.story?coll=sns-ap-entertainment-headlines
10.03.2004 Polnischer Ex-Premier Mazowiecki verteidigt 'The Passion' - 'The Passion' startet in Polen mit vollen Kinos: Bereits am ersten Wochenende wurden über 340.000 Karten verkauft. Filmstart auch in Griechenland und Portugal. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7190
09.03.2004 Glauben Sie nicht allen Kommentaren! - Wer sich im Vorfeld eines allfälligen Besuchs des Films "The Passion of the Christ" durch Pressekommentare informieren möchte, sollte durchaus auf der Hut sein. Es gibt Kommentare und Kommentare! Da kehre ich doch am heutigen Abend aus München von einem privaten Preview des Gibson-Films in die Schweiz zurück. Kaum zur Ruhe gekommen und noch ganz unter dem Eindruck der starken Bilder dieses Films stehend, die zu den bemerkenswertesten zählen, die je auf eine Leinwand geworfen wurden, lese ich gewohnheitsmässig die neusten online-Kommentare über den Film. Und so stosse ich als erstes auf einen Bericht aus der heutigen Ausgabe des deutschen Blattes "die tageszeitung". Was mir gleich unangenehm auffällt: kein Autor, der für den Bericht verantwortlich zeichnet. Wie ich den ersten Satz lese, erklärt es sich einigermassen warum: "Hierzulande läuft der Film um einen blutigen Fleischklops namens Jesus erst am 18. März an." - Tja, es soll mal Niveau gegeben haben bei der "taz"! Und so geht das im selben Stil weiter: "Aber in den USA und Kanada hat die umstrittene Blutorgie von Hollywoodstar Mel Gibson nach nur zwölf Tagen die Einnahmeschwelle von 200 Millionen Dollar übersprungen. Der Ansturm auf die Kinokassen in den USA und Kanada bescherte dem Kreuzigungsdrama am Wochenende einen Geldsegen von weiteren rund 51 Millionen Dollar. Damit hat der christliche Splatter-Streifen bisher rund 212 Millionen Dollar (rund 172 Millionen Euro) eingespielt: Das ist rund das Siebenfache der Produktionskosten, die Mel Gibson "Die Passion Christi" aus eigener Tasche vorgeschossen hatte." - Endlich wird klar, worauf der ungenannte Autor hinaus wollte: Hat der ungeliebte Gibson doch unglaubliche Millionen gescheffelt, und das passt dem Schreibling von der "taz" ganz und gar nicht. Früher hatte ich mal als journalistische Anstandsregel gelernt: Zuerst die Meldung, dann der Kommentar! Der Anonymus der "taz" macht es genau andersrum. Er wird den Film kaum gesehen und in seiner Not neuste Agenturmeldungen mit ein paar handgeschnitzten Rülpsern verquirlt haben. Da ich den Film inzwischen eigenäugig gesehen habe, können mir Einschätzungen solcher Un-art nichts mehr anhaben. Traurig nur, dass sich eine Menge sonst durchaus gescheiter Leute anhand dieser Kommentare ihre Meinung 'bilden'. - Das gesamte "unterm strich" Erschienene findet sich unter
http://www.taz.de/pt/2004/03/09/a0206.nf/text.ges,1
06.03.2004 Ist Gibsons Bibelfilm zu brutal? - Diese Frage beschäftigte ein Korrespondent des Hamburger Abendblatts, Tino Lange - ein aufgeklärter "Heide", wie er sich selbst bezeichnete -, vor dem Besuch des Films "The Passion". Glaubt er den negativen Kritiken, dann erwartet ihn ein zweistündiges blutrünstiges und mutmasslich antisemitisches Machwerk im Breitwandformat, gedreht für den Kommerz. Lange kommt zu einem anderen Schluss. Geisselung und Kreuzigung Christi würden zwar drastisch dargestellt, überschritten aber, anders als etwa in "Der Soldat James Ryan" oder "Kill Bill 1", keine neue Gewaltschwelle im Blockbuster-Kino. Gewalt gehöre in Gibsons Film zum Wirken und Leben Christi ebenso dazu wie Rückblenden auf Abendmahl und Bergpredigt, Gewalt sei Teil seiner Geschichte. Sein Fazit: Ein Kinoerlebnis, das tief bewegt, neben Gewalt auch viel Liebe zeigt. Mehr unter
http://www.abendblatt.de/daten/2004/03/06/270422.html
06.03.2004 Der Jesus-Film von Mel Gibson wird in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Auch für die Schweiz wird voraussichtlich dieselbe Altersgrenze gelten. Für jüngere Jugendliche sei der Film "Die Passion Christi" wegen seiner Gewaltdarstellungen nicht zumutbar, so die "Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" in Wiesbaden. In Grossbritannien müssen die Zuschauer sogar mindestens 18, in den USA 17 Jahre alt sein. Unterdessen hat Vatikan-Erzbischof John Foley den Gibson-Film gegen Kritik verteidigt. Wenn man von "übermässiger Gewalt" spreche, könne man auch sagen, dass an Jesus übermässige Gewalt verübt worden sei, so der Präsident des Päpstlichen Medienrates auf Anfrage. (kna)
05.03.2004 Die Leidensgeschichte eines Superstars. - Die Filmkritikerin Marlene von Arx interviewte Mel Gibson: Er stehe im Kreuzfeuer der Kritik wie kaum ein Hollywood-Star vor ihm. Dabei wollte er einfach einen Evangelien-Film ohne «schlechte Perücken» machen und wieder zur Basis des Glaubens zurück. Denn Politik, Geld, Habgier, Egoismus in den religiösen Institutionen würden vernebeln, worum es eigentlich wirklich gehe: nämlich um Glaube, Hoffnung, Liebe und Vergebung. Auf die Frage, was er denn an den religiösen Institutionen am meisten beanstande, erklärte Gibson, es seien die vielen Widersprüche, z.B. Priester, die ihre unschuldige Herde missbrauchen, und die Bischöfe, die das gedeckt hätten. Oder das Beispiel Georgetown University, wo Stammzellenforschung mit abgetriebenen Föten gemacht werde - an einer katholischen Universität. Gibson erklärt auch, dass er seinen Widersachern den Wind aus den Segeln nehmen wollte, die diesen Film zu einem Film der Schuldzuschiebung machen wollten. Deshalb habe er die berühmte Zeile trotzdem herausgenommen, dass Jesu Blut einen Fluch über alle Juden bringen solle. Die Päpste hätten Rassismus und Antisemitismus wiederholt verurteilt. Aber er könne verstehen, dass man Angst vor Missverständnissen haben könne. Und diese legitime Angst habe er berücksichtigt. Auf die Gewalt angesprochen erklärte Gibson, dass am Anfang des Films klar festgehalten werde: was passieren wird, sei vorbestimmt - im Einverständnis mit dem Leidtragenden. Es sei ein göttlicher Plan. Dieses Opfer mache alle zu mitschuldigen Brüdern. Das viele Blut sei daher notwendig. Letztlich sei es auch das Blut, das ihn im Innersten berührte - wie weit jemand gehe aus Liebe und um sich für die Sünden aller zu läutern. Er müsse den Zuschauer an den Rand - aber hoffentlich nicht aus dem Kino - treiben. Er halte seine Hand dabei; mit der Art, wie er die Szenen gedreht habe, und mit der Musik, damit das Lyrische nicht verloren gehe. Aber der Film sei sicher nicht einfach zum Ansehen und soll es auch nicht sein. Er wisse nicht, was die Zukunft bringe. Wenn das mit diesem Film vorüber sei, werde er irgendwohin verschwinden, wo ihn niemand finden könne, er werde sein Zelt gleich neben den Massenvernichtungswaffen aufschlagen. Mehr unter
http://www.azonline.ch/externdata/azarchiv/sz_archiv.html
05.03.2004 Money-Maker Mel bald ohne Job? - Mel Gibson ist einer der wenigen sattelfesten Stars in Hollywood. Im Gegensatz zu Sylvester Stallone oder Bruce Willis garantiert er auch im Alter von 48 Jahren noch regelmässig Hits («Signs», «What Women Want»). Er hat zwei Oscars für «Braveheart» gewonnen und schwang auch in den letzten beiden Jahren als beliebtester Kino-Star in der Publikumswahl obenauf. Als Vater von sieben Kindern mit der gleichen Frau, mit der er seit 24 Jahren verheiratet ist, ist er für Hollywood auch privat ein Unikum. Und jetzt ist er mit «The Passion of The Christ» noch zum Märtyrer für die Redefreiheit mutiert. Die Szene ist nicht bereit, den Antisemitismusvorwurf zu übersehen. Erfolg schafft Neid. Und der kann mit dem Vorwurf des Antisemitismus sehr gut kaschiert werden. Ein Kommentar von Marlene von Arx. Mehr unter
http://www.azonline.ch/externdata/azarchiv/sz_archiv.html
05.03.2004 Viele Fehler, aber gutes Zielpublikum - Gibson habe den Kinogang zur Informationspflicht gemacht. Die Studios, die sich die Finger nicht verbrennen wollten und so Gibson in die Arme des kleinen, unabhängigen Verleihers Newmarket Films trieben, werden wohl kaum ihre Fehlkalkulation eingestehen und statt pubertierender Junger nun die christliche Masse zu ihrem neuesten Zielpublikum machen. Mehr unter
http://www.azonline.ch/externdata/azarchiv/sz_archiv.html
03.03.2004 Ostern 2004 Start in der Schweiz! - In der Schweiz dürfte ein Verleiher gefunden worden sein. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7138
03.03.2004 In jeder Filmproduktion gehen Szenen schief - auch bei Mel Gibsons «Die Passion Christi». Da sie auf der DVD nicht zu sehen sein werden, hat ein US-Weblog einige davon aufgeschrieben. Sie zeigen, dass Schauspieler, nun ja, auch Menschen sind. Mehr unter
http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/275911.html - Kommentar dazu unter
Erstaunliches (Nummer 11+12).
03.03.2004 Kanada: Jüdischer Kolumnist verteidigt 'The Passion of Christ' - Ezra Levant: Es ist ein historisches Faktum, dass Jesus von Nazareth von einem jüdischen Gerichtshof verurteilt und von römischen Soldaten hingerichtet wurde.
http://www.kath.net/detail.php?id=7144
03.03.2004 Was berichten Menschen, welche "The Passion" gesehen haben? Hier eine ganze Reihe (englischsprachige) Statements:
http://www.passion-movie.com/english/sharingMar01.html
02.03.2004 Muslim bringt "The Passion" nach Paris - "Als Muslim, der an Jesus glaubt, hielt ich es für meine Pflicht, den Film in die französischen Kinos zu bringen" - und das auch noch rechtzeitig zu Ostern: Spektakulärer hätte man die Polemik um das französische Schicksal von Mel Gibsons Film nicht auf die Spitze treiben können. Mehr unter
Muslim bringt "The Passion" nach Paris ( www.faz.net )
02.03.2004 Jesus-Film überholt Herr der Ringe - In der ersten Woche spielte Mel Gibsons "Passion of Christ" 125,2 Mio. Dollar ein. Peter Jacksons Fantasy-Epos schaffte im Vergleich "nur" 124,1 Mio. Mehr unter
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=kf&id=408117
02.03.2004 John Debney, Komponist der 'Passion'-Filmmusik: "Persönlicher Kampf mit Satan!" - Die Arbeit an diesem Film beschrieb der in einem Medieninterview in Beverly Hills als die anspruchsvollste seines Lebens. Der sonst nicht eben als kirchenfromm bekannte Musiker - der Film "Bruce Almighty", für den er die Musik schrieb, wurde von verschiedenen christlichen Gruppierungen als blasphemisch charakterisiert - erlebte seine Arbeit als ein Kampf zwischen Gut und Böse; eine Erfahrung, wie er sie nie vorher gehabt habe in seinen 20 Jahren in Hollywood. "Ich hätte niemals zuvor die Idee unterschrieben, dass Satan eine reale Person sein könnte, aber ich kann bestätigen, dass er oft in meinem Raum war, und ich weiss, dass er jeden an dieser Produktion Beschäftigten attackierte." - Wer mehr wissen will, muss sich durch die amerikanische Originalmeldung arbeiten, unter
http://worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=37348
02.03.2004 Womit niemand gerechnet hätte - Ein etwas salopper Kommentar von Nigel Andrews in der Financial Times Deutschland zeichnet die Erfolgsstory Mel Gibsons nach. Mehr unter
http://www.ftd.de/tm/me/1077951798977.html?nv=tn-rs
02.03.2004 Gibsons Film aus evangelischer Sicht - Ein differenzierender Kommentar unter
http://www.factum-magazin.ch/whats_new/news.cgi?v=news&c=Film&id=030249291.shtml
02.03.2004 Keine Zunahme von antisemitischen Vergehen in New York seit 'Passion'-Start. - Das berichtet die Zeitung 'New York Post'. Nach Meldungen dieser Zeitung hatte der Supervisor für Gewaltverbrechen der Stadt Dennis Blackman 20 Detektive beauftragt, sich Gibsons Film anzusehen, um einzuschätzen, ob hartgesottene Antisemiten durch den Film ihre Selbstkontrolle verlieren könnten. Der Präsident der Catholic League, Dr. William Donohue, wollte daraufhin wissen, ob es übliche Praxis sei, Polizeibeamte während ihrer Dienstzeit mit Filmebeurteilungen zu beauftragen, und nach welchen Kriterien solche Beurteilungen erfolgen würden. Mehr unter
http://www.newsmax.com/archives/ic/2004/3/2/140726.shtml
01.03.2004 Gibson wird Oscar-Verleihungs-Show auslassen. Er und sein Team seien im Moment zu beschäftigt... Mehr unter
http://www.drudgereport.com/flash1.htm
01.03.2004 My Life after The Passion of the Christ - Eine neue Website aufgetaucht! Menschen, welche den Film gesehen haben, berichten hier laufend über ihr 'Danach'. Persönliche Statements, alle in Englisch unter
http://www.mylifeafter.com/?func=responses
01.03.2004 "'The Passion' ist der unwahrscheinlichste Blockbuster, den ich je gesehen habe. Ich habe nicht genügend Adjektive in meinem Repertoire, um ihn zu beschreiben", meint Paul Dergarabedian, Präsident des Box-Office Trackers 'Exhibitor Relations'. "Sogar Nichtgläubige scheinen das Bedürfnis zu spüren, diesen Film zu sehen, weil es einfach dazugehört bei einem derart wichtigen historischen Event, und jedermann spricht darüber." Mehr unter
http://www.newsmax.com/archives/articles/2004/2/29/160816.shtml
29.02.2004 'The Passion' - ein ganz spezieller Film! - Hier wurden verschiedene, zum Teil schon bekannte Meldungen der letzten Monate zu einer Gesamtschau zusammengetragen, welche die 'The Passion' in einem neuen Licht erscheinen lassen. Mehr unter
Erstaunliches rund um 'The Passion of the Christ'
29.02.2004 Jüdischer Kommentator fürchtet antisemitischen deutschen Mob - Max Brym postuliert in der jüdischen Online-Plattform die folgende düstere Vorhersage: "Die Proteste vieler jüdischer Organisationen gegen den Gibson Film bewirkten in den USA nichts. In Deutschland wird der Film an Ostern starten. Gespannt darf man auf die Frage sein, wie sich der Antisemitismus in Deutschland bei den Gibson Freunden zeigt. Eine Prognose sei hier gestattet, er wird im Gegensatz zu den USA nur formal religiös erscheinen, eher wird hier der Antisemitismus kalt, barbarisch und "modern" einherschreiten. Der antisemitische deutsche Mob sowie die "kultivierten" Antisemiten werden das Gibson Geschenk beim Schopf packen." - Wir werden zu gegebener Zeit auf Bryms Prognose zurückkommen. Mehr unter
http://www.hagalil.com/archiv/2004/02/passion.htm
29.02.2004 Gibson's "Passion" auf Platz eins bei Boxoffice - Mel Gibsons "The Passion of the Christ" erhielt mehr Prozentpunkte als der ganze Rest der Top-Ten-Filme zusammen. Das umstrittene Drama scheint an diesem Wochenende 76,2 Millionen Dollar einzuspielen, ein absoluter Rekord für einen Film, der im Februar startet. Seit letztem Mittwoch hat der Film gegen 117,5 Millionen Dollar eingebracht. Der Freitag-zu-Sonntag-Level ist absolut gesehen der siebenthöchste; "Spider-Man" erzielte 114,8 Millionen an seinem ersten Weekend im May 2002 und führt die Liste an. Zur Erinnerung: Jim Caviezel erklärte in einem Interview vor dem Filmstart in den Kinos: „Keiner von uns hat ihn für Geld gemacht sondern aus Liebe. Ich selbst habe nichts dafür bekommen, Mel ebenso wenig. Jeder hat seine Zeit geschenkt, und er hat es aus Liebe getan.“ Und Mel Gibson damals : "Wenn es nur fünf Leute sein sollten, die hingehen und ihn sehen und sich für sie etwas ändert, dann war es die Mühe wert." Mehr unter
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/afp/20040229/en_afp/lifestyle_us_film_040229211105
28.02.2004 The Passion of Christ’: Zeichen und 'Signs' - Jim Caviezel wurde mehrmals vom Blitz getroffen, die Dreharbeiten zum Film begann er im Alter von 33 Jahren, die Initialen seines Namens sind J.C. - Diese und weitere 'Zufälle' unter
http://www.kath.net/detail.php?id=7122
28.02.2004 Der bekannte Filmstar Kevin Costner betonte in einem TV-Interview, man solle Gibson für seinen Film "The Passion of the Christ" nicht attackieren. "Wir sollten einen Filmemacher wie Mel Gibson nicht attackieren, der die Nummer Eins und ein ehrenwerter Filmemacher ist ... und sich vielleicht mehr in Frage gestellt hat als jemand weiss. Lassen Sie ihn in Ruhe!", sagte der 49jährige. Mehr unter
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/people_costner
28.02.2004 Gibsons Soundmixer: "Film soll den Test der Zeit bestehen!" - "Das ist kein normaler Film", sagt Bob Beemer, Sound-Effect-Mixer von 'The Passion'. "Er ist nicht gestaltet, um die Leute auf die Schnelle zu beeindrucken - er ist darauf angelegt, um den 'Test der Zeit' zu bestehen." Filmische Zeitlosigkeit zu erreichen war die hauptsächliche Herausforderung für Gibsons kleine, 12 Mann starke Sound-Crew. Angeführt wurde sie von Sean McCormack und Kami Asgar, die beide ihren regulären Job bei Sony aufgaben, um als Freischaffende für 'The Passion' zu arbeiten. Vor allem versuchten die beiden unter Gibsons Leitung leichte, zeitgenössische Effekte und Studiogags zu vermeiden, sowie alle Glocken und Pfeifen, welche ihnen ihre volldigitale Harrison MPC-Konsole zur Auswahl anbot. "Mel wollte, dass es unglaublich realistisch und nicht 'hollywoodig' herauskomme", sagt Dialog- und Musikmixer Kevin
O'Connell und erklärt, was er damit meint: "Es ist, wenn jeder Hammerschlag wie ein Erdbeben dröhnt." Es war O'Connells Verantwortung, Caleb Deschanels Visualisierungen mit einem authentischen aramäischen Dialog-Track und der stimmungsvollen Musik des Komponisten John Debney zu verbinden. "Etwas zu machen, das cool und modern klingt, war absolut ungeeignet", erklärt Beemer, der Verantwortliche für Sound Effects und Übergänge: "All diese Slow Motions und psychologischen Effektaufnahmen des Films waren sehr verlockend. Aber diese Sounds haben die Tendenz, zwar zeitgemäss zu sein, aber auch schnell aus der Mode zu kommen." Während Beemer zeitgenössischen Versuchungen zu widerstehen hatte, bewegte sich O'Connell in alten Zeiten. Er, der 16 mal für Oscars nominiert worden war, musste sich mit kaum dechiffrierbarem Aramäisch auseinandersetzen, welches William Fulco geschrieben hatte, ein Jesuit, der auch ihre tägliche Arbeit während drei Wochen begleitete. Mitten im Endmix habe Fulco einmal unvorhergesehen eine Samstagmorgenmesse auf Latein zelebriert. "Es war das erste Mal, dass ich in einem Dub Stage in einer Messe war, und ich kann Ihnen sagen, das war pretty cool", schwärmt O'Connell, der aus einer irischen katholischen Familie stammt aber seit seinem achten Lebensjahr nicht mehr praktizierte. "Es war sehr innig, sehr respektvoll und familiär", erklärt Beemer, ein praktizierender Katholik. "Es war überhaupt nicht sonderbar. Ich glaube, es spricht für Mels Gottesbeziehung, sicher zu sein, dass Herz und Geist für das Projekt richtig gestimmt waren." Gibsons Fokus und Frömmigkeit sprang über auf die Arbeit seiner Sound Crew. "Die meisten Direktoren, mit denen wir vorher zusammenarbeiteten, dachten bereits daran, wie sie zu ihrem nächsten Film kämen", meint Beemer, "sie dachten nicht daran, wie ihr Werk in hundert Jahren beurteilt würde. Das war eine wunderbare Erfahrung." Mehr unter
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/nm/20040225/film_nm/film_passion_sound_dc_1
28.02.2004 Suchbegriff Gott - Wie hältst du’s mit der Religion? Lange war sie aus der Kunst verschwunden. Im Westen hat der Kulturbetrieb die Kirche ersetzt. Plötzlich stellen Künstler wieder ernsthaft die Gretchenfrage – nicht nur Mel Gibson. Mehr unter
http://www.tagesspiegel.de/kultur/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/28.02.2004/998483.asp
28.02.2004 Als Leitmotiv der Hauptkritik am Film 'The Passion of the Christ' erscheint immer wieder die - von Gibson beabsichtigte - schockierende Darstellung des Leidens. Hier eine Auswahl von pointierten Schlagzeilen der letzten Tage:
Schweigen und Ekel / Eine unchristliche Orgie der Gewalt / Leinwandschock bis zum Herzinfarkt / Schock und Erlösung / Blutiger Sandalenfilm / Passion der Gewalt / "Die Passion Christi" - Ein spiritueller Blutrausch / Gibsons grausame Special-Effect-Orgie / Geisselung, Kreuzigung und endlose Folterqualen / Antisemitisch, barbarisch – oder bibelfest? Mel Gibsons Jesus-Film zeigt das Leiden Christi mit noch nie gesehener Grausamkeit / Grundmotiv Schmerz / Jesus Christ Splatterstar / So muss es gewesen sein28.02.2004 'Passion' wird zum 'Klassiker' für Generationen von Gläubigen werden - Erzbischof von Sydney: Der Film werde „populär“ werden, „konfrontierend und kontrovers“, prognostiziert der Kardinal. „Er ist Lichtjahre entfernt von ,Jesus Christ Superstar’.“
http://www.kath.net/detail.php?id=7116
28.02.2004 Französische Filmvertreiber bestritten am Freitag, dass sie Mel Gibsons kontroverser Film "The Passion of the Christ" boykottierten aufgrund von Befürchtungen, er könne antisemitische Reaktionen verursachen.
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/nm/20040227/film_nm/religion_passion_france_dc_1
27.02.2004 Keine Passion für Franzosen? - Das klingt fast nach Kulturkampf. In Frankreich haben Interessengruppen durchgesetzt, dass der Film „The Passion of the Christ“ von Mel Gibson nicht in die Kinos kommt. Ärger bei denen, die ihn sehen wollten. Und wie wird dies jetzt in den Medien dargestellt? Ein Kommentar von Guido Horst unter:
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=7758
27.02.2004 Seit gestern der beliebteste Film! - War es vor Tagen noch "The Lord of The Rings", steht nun seit heute "The Passion" bei "Box Office Mojo" in den USA an der Spitze der populärsten Filme:
http://www.boxofficemojo.com/movies/mostpopular.htm
27.02.2004 Einige ausgewählte »V.I.P.s« hatten in den USA die Chance, eine Preview von Mel Gibsons »The Passion of the Christ« zu sehen. Dazu gehörte auch Grammy-Gewinnerin Rebecca St. James. »Ich glaube wirklich, dass Gott Mel Gibson als ein Werkzeug gebraucht, um Christen und Nichtchristen zu erreichen« so die gebürtige Australierin.
http://www.sound7.de/article.php?article=1816&channel=2
27.02.2004 http://powten.com/posts/264.aspx The Making of 'The Passion'! - Mel Gibson und seine Crew erzählen in diesem Video, wie ihr Film gemacht wurde. Mit vielen Originalsequenzen, Filmtricks und Interviews. Sehenswerte fast 42 Minuten!!
27.02.2004 Theologen streiten, Fans sind begeistert - Die ersten Kritiken sind gemischt, die meisten Kinos ausverkauft, hier und da gibt es Proteste, und in Kansas stirbt eine Frau während des Films vor lauter Aufregung. Im Kino in Washington gibt es bei der ersten Vorführung keine Toten, doch fliessen die Tränen im dunklen Saal fast so reichlich wie das Blut auf der Leinwand. Die Knistergeräusche von Popcorn und Eis-Cola sind schon nach wenigen Minuten verstummt. Wenn man sich umdreht, sieht man die meisten Kinobesucher mit der Hand vor dem Mund; es herrscht blankes Entsetzen. Als bei den 40 Peitschenhieben Jesu Haut in Fetzen geschlagen wird, kleine Widerhaken tief ins Fleisch eindringen und es herausreissen, bis das Blut zu grossen Lachen aus seinem geschundenen Körper fliesst, beginnen viele Zuschauer zu weinen. Doch ist die stundenlange Quälerei am Ende fast monoton. Sogar das Weinen der Zuschauer hört irgendwann wieder auf, und das Popcorn beginnt wieder zu rascheln. Erst bei der Kreuzigung, als die Nägel in Grossaufnahmen in Hände und Füsse geschlagen werden, wird es wieder still. Und als Jesus stirbt, geht ein lautes Schluchzen durchs Kino. Dennoch sind die Zuschauer in Washington am Ende begeistert, überwältigt, fast beseelt, wie sie selber sagen. Von einem Dutzend befragter Zuschauer sagt nicht einer, dass er enttäuscht, schockiert oder verstört ist. „Es war unheimlich intensiv“, sagt Karen Schumann (43) und wischt sich Tränen aus den Augen, „vielleicht wollen sich viele die Kreuzigung harmloser vorstellen, aber man muss das einmal in dieser ganzen Härte gesehen haben.“ Das klingt, als sei gerade ein Dokumentarfilm gezeigt worden. Mehr unter
http://www.nw-news.de/news/mantel/kultur/news/NW_185390005.html
26.02.2004 Jene Amerikaner, die keine Untertitel brauchen - Während die grosse, mit Betroffenheit reagierende Masse des amerikanischen "Passion"-Publikums gebannt die englischen Untertitel verfolgt, gibt es eine kleine Gruppe von Zuschauern, welche ohne sie auskommt, oder sie vielleicht nur für das Latein braucht: Es sind die wenigen Chaldäer und Assyrer in den USA, und für sie ist der Film die Gelegenheit, ihre Muttersprache, das Aramäische, für einmal im grossen Kino zu hören. Niemand weiss genau, wie diese Sprache zur Zeit Jesu genau geklungen hat, aber zumindest kommt es ihr am nächsten, jene Sprache, die noch heute von einigen Christen gesprochen wird, und die stolz darauf sind, jene Handvoll Menschen aus Irak und aus anderen Gegenden des Mittleren Ostens. Darin eingeschlossen sind die Chaldäer, die zur katholischen Kirche gehören, und die Assyrer, die ihre eigene kirchliche Gemeinschaft haben. In den USA sind es etwa eine Viertelmillion, die meisten von ihnen leben in Michigan, Kalifornien und Chicago. In Detroit hat die Chaldäische Gemeinschaft gegen 120'000 Angehörige, und sie haben ihre eigenen Vorführungen von "The Passion of the Christ" organisiert. Bei Ismat Karmo (48), hat das Hören der eigenen Sprache gemischte Gefühle hinterlassen: "Es machte mich stolz und traurig gleichzeitig. Stolz, dass wir diese Sprache weitertragen, welche die dominierende Sprache war in der damaligen Zeit und jene Sprache, die Jesus gesprochen hat. Traurig, dass es nicht genügende Unterstützung gibt, sie zu erhalten." Karmo ist ein Geschäftsmann, der mit 21 aus dem Irak in die USA emigrierte. Pater William Fulco von der Loyola Marymount University in Los Angeles, der das Script von "The Passion" ins Aramäische übertragen hat, betonte, seine Version der Sprache Jesus sei nur eine "kalkulierte Vermutung". Niemand wisse genau, wie Jesus wirklich gesprochen habe. Mehr (in Englisch) unter
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&cid=529&ncid=529&e=18&u=/ap/20040226/ap_en_mo/aramaic_passion_4
25.02.2004 Schocktherapie für Christen - "Wehe, wenn die 'Passion Christi' keine Folgen hat! Zwei Stunden nach der Kreuzigungsszene liegen meine Finger unkontrollierbar zitternd auf der Tastatur meines Computers. Meine Frau darf mich nicht ansprechen. Mein Puls ist augenscheinlich nach wie vor so hoch wie während der gesamten Vorpremiere von Mel Gibsons Film 'Die Passion Christi'." Hier beschreibt der Journalist Uwe Siemon-Netto, was der Film in ihm ausgelöst hat. Mehr unter
http://www.idea.de/cfml/homepage/detail_artikel.cfm?ArtikelID=25857
24.02.2004 Noch kaum jemand hat ihn gesehen, und schon der zweitbeliebteste Film! - Gab es das schon je in der Filmgeschichte, dass eine Produktion schon vor ihrer Premiere in den Charts der beliebtesten Filme stand? Jedenfalls findet sich 'The Passion of the Christ' in den USA gestern bereits auf Platz zwei, direkt hinter 'Lord of the Rings - The Return of the King':
http://www.boxofficemojo.com/movies/mostpopular.htm?page=YESTERDAY&p=.htm
24.02.2004 "The Passion" als Erziehungsmittel? - Der Journalist Mike Gallagher, (Salem Radio Network / Fox News Channel) hat "The Passion" im kleinen Kreis gesehen. Er stellt ihn anderen Filmen gegenüber, die Gewalt zeigen und sieht in ihn sogar ein mögliches Mittel für Eltern, die ihren Kindern einen sinnvollen Umgang mit Gewalt vermitteln möchten. Wenn er, Gallagher, vor der Wahl stünde, mit seinen Kindern entweder einen Brutalo-Film oder Gibsons Passion anzusehen, würde er sich für letzteren entscheiden. Kinder seien durch den heutigen Medienkonsum teilweise drastischen Gewaltdarstellungen ausgesetzt. Obwohl Gibsons Film brutal sei, sei Gewalt nicht Selbstzweck. Sie werde gemildert und sei auch für Kinder einzuordnen durch die gesamte Anlage des Films und durch grossartige Darsteller: "Mein Rat: Nehmen Sie Ihr Kind mit. Erklären Sie, wie schwierig es ist, die schrecklichen Schmerzen zu sehen, die er erfuhr. Aber seien Sie überzeugt, dass Ihr Kind in der Lage sein wird, zu verstehen, warum er litt und wie wundervoll das Ergebnis dieses Leidens ist." - Gallaghers Auffassung wirft Fragen auf; erstens weil der Film tatsächlich drastische Szenen zeigt und erst ab Alter 16 freigegeben werden soll und selbst für reife erwachsene Zuschauer schwer verdauliche Kost ist. Allerdings ist Gewaltprävention ein Dauerthema, und viele Erzieher fragen sich, auf welche Weise Jugendlichen heutzutage ein sinnvoller Umgang mit Gewaltphänomenen vermittelt werden kann. Ob die Schocktherapie mit "The Passion" wirklich taugt?
http://www.seethepassion.com/article.php?id=209
24.02.2004 Die renommierten "Chicago Sun Times"-Filmkritiker Roger Ebert und Richard Roeper gaben Mel Gibsons Film die Höchstnote "two thumbs way up". Ebert sagte: "Es ist der einzige religiöse Film, den ich je gesehen habe, mit Ausnahme des 'Matthäusevangeliums' von Pasolini, der wirklich das zu zeigen scheint, was damals geschah."
http://www.seethepassion.com/article.php?id=210
24.02.2004 Verletzt Gibson "Theologenstolz"? - In den USA bahnt sich ein Spezialistenstreit an. Eine Gruppe von US-Theologen, Susan B. Thistlethwaite, Präsidentin des Chicago Theological Seminary, Marvin Meyer, Professor an der Chapman University, Amy-Jill Levine, Professor für Neutestamentliche Studien an der Vanderbilt Divinity School, Ex-Priester John Dominic Crossan, emeritierter Professor der DePaul University, Zsuzsanna Ozsváth, welche Holocaust-Studien an den Universitäten von Texas und Dallas unterrichtet, Michael Evans, Vorsteher des Jerusalem Prayer Teams, Susan Bond, Professorin an der Vanderbilt Divinity School, Stephen Prothero, lehrend an der Boston University und Philip Cunningham, Theologieprofessor am Boston College liessen am vergangenen Wochenende verlauten, dass sie mit dem Verständnis von Christi Tod in 'The Passion' nicht einiggehen würden. Der Präsident der Catholic League William Donohue führt diese Stellungnahme auf "verletzten Theologenstolz" zurück. Katholische, protestantische und jüdische Theologen seien empört über 'The Passion of the Christ': Ihr ganzes Leben hätten sie die Bibel studiert mit dem Ergebnis, dass man nichts Genaues über ihr Subjekt wisse. Bemerkenswert sei, weshalb sie über Mel empört sind, der ihnen so wenig Respekt zollt und seine Version zeigt. Donohue fragt: "Wie können diese Theologen so sicher sein, dass dieses Jesus-Porträt unzutreffend sei, wenn sie ja gar nicht wissen, was genau denn überhaupt geschehen sei?" Was die 'Experten' so empöre, sei, dass alle ihre Bücher, Artikel und Schriften sich nicht mit dem Einfluss messen liessen, den Gibsons Film auf Menschen in aller Welt haben werde. Ihr Ego sei verletzt worden, sogar sehr einschneidend. Es sei Zeit für sie, darüber nachzudenken.
http://www.seethepassion.com/article.php?id=212
23.02.2004 Jesus ein Schweizer? - Was schon einige vermutet haben, bestätigt die Boulevard-Zeitung "Blick" in ihrer heutigen Ausgabe: Mel Gibsons Hauptdarsteller hat familiäre Wurzeln in der Schweiz. Caviezel (anglifiziert "Ciuwiisel" ausgesprochen) ist natürlich ein alteingesessenes Bündner Geschlecht. Jims Vater sei nach Amerika ausgewandert und Jim in Washington State aufgewachsen. Wer weiss, vielleicht spricht Gibsons Jesus also neben Englisch, Aramäisch und Latein auch einige Brocken Rumantsch und Bündner Dialekt; natürlich nicht im Film.
22.02.2004 Wann kommt "The Passion" in die Schweiz? - Nachdem sich lange Zeit kein Verleiher für das in aramäischer und lateinischer Sprache gedrehte Werk fand, sind nun in den USA bereits diverse Vorstellungen vorab ausgebucht. In Deutschland startet der Film am Gründonnerstag, 8. April. Was einen möglichen Start des Films in der Schweiz betrifft, so sind derzeit nach einem Bericht der "SonntagsZeitung" (Zürich) Verhandlungen im Gange. Dies habe ein Sprecher der Londoner Niederlassung von Mel Gibsons Firma Icon bestätigt und sich zuversichtlich über einen Geschäftsabschluss geäussert. Also noch etwas Geduld üben!
21.02.2004 "Du wirst Jesus spielen!" - Mel Gibson erklärte in der TV-Dokumentation, die am Sonntagabend von US-Kabelprogrammen ausgestrahlt wird, er sei durch göttliche Zeichen veranlasst worden, den Jesus-Film zu produzieren. Vor Jahren sei eine fremde französische Frau auf ihn zugekommen und habe gesagt "Jesus liebt dich". Auf die Vorwürfe gegen den Film ging er nicht direkt ein. "Die Wahrheit ist ein machtvolles Material", sagte Gibson laut vorab veröffentlichten Auszügen. Auch Jesus-Darsteller Jim Caviezel erklärte, er habe Zeichen empfangen. Sechs Monate bevor er von dem Film hörte, sei ein fremder Mann zu ihm gekommen und habe erklärt: "Du wirst Jesus spielen."
http://www.stern.de/unterhaltung/film/?id=520566&nv=cp_L1_tt
19.02.2004 "The Passion" startet in den USA nächste Woche nicht wie geplant mit 2000 sondern mit 4000 Kopien! - Dies wird einer der fulminantesten Starts in der Geschichte des Films sein und von Beobachtern der Szene allgemein als Indiz für einen zu erwartenden Erfolgsfilm gesehen. Mehr unter
http://www.seethepassion.com/article.php?id=196
19.02.2004 Der Mann muss verrückt sein. Dreht einen Film über einen, der vor 2000 Jahren gestorben ist – für 25 Millionen Dollar. Dreht ihn in zwei Sprachen, die kein Lebender mehr benutzt. Die Story kennt jeder, ihr Ende ebenfalls. Und es ist ein blutiges, ein gemeines, ein verzweifeltes Ende. Ein echter Schocker wird das. Verstört werden die Leute das Kino verlassen, falls sie überhaupt hingehen. Der Film wird ein Flop, und seinen Schöpfer wird danach niemand mehr ernst nehmen. Nach diesem Projekt ist Hollywood fertig mit Mel Gibson. - So begann ein Artikel von Anfang März 2003, verfasst von Ariane Heimbach. Im übrigen lohnt es sich, diese Reportage vom Drehort Matera zu lesen. Mehr unter
http://www.chrismon.de/ctexte/2003/3/3-2.html
19.02.2004 "Es bleibt zu hoffen, dass der Gibson Film ebenso ein Flop wird, wie die Verfilmung eines Romans des Scientology-Gurus L. Ron Hubbard durch John Travolta." So beschrieb der Kolumnist der jüdischen Plattform www.hagalil.com Max Brym am 1. Oktober letzten Jahres die düsteren Erfolgsaussichten von "The Passion".http://www.hagalil.com/archiv/2003/10/gibson.htm . Vielleicht hofft er noch immer....
19.02.2004 Kritiker Foxmans Aufruf in Rom ohne Echo: Der Vatikan verurteilt "The Passion" nicht - An einer eilig einberufenen Pressekonferenz am Mittwoch in Rom versuchte Abraham Foxman , einer von Gibsons Hauptkritikern von der "Anti Defamation League", mit Berufung auf einzelne Dokumente des II. Vatikanischen Konzils einen Keil zwischen den Produzenten von "The Passion" und die offizielle Lehre der Kirche zu treiben. Erfolglos, wie sich nun abzeichnet: Erzbischof John P. Foley, Leiter des vatikanischen Büros für die sozialen Kommunikationsmittel, erklärte, er habe im Film nichts Antisemitisches gefunden. Mehr unter
http://www.seethepassion.com/article.php?id=194
19.02.2004 Alles, was dieser Film vermittelt, vollzieht sich in der Bauchgegend, da krampft es sich zusammen, da wird es warm. Es ist ein beständiges Wechselbad der Gefühle. Nein, es ist kein gewöhnlicher Film, der da unaufhaltsam auf uns zurollt wie der mächtige Grabrollstein in der Szene der Auferstehung. Nimmt es wunder, wenn der Darsteller von Jesus, Jim Caviezel, dieselben Initialen trägt wie Jesus Christus und er, als er am Kreuze stundenlang dem kalten italienischen Nordwind ausgesetzt war, genauso alt war, wie Jesus selbst, nämlich 33 Jahre? Oder, als man wegen des aufziehenden Gewitters die kostenexplodierende Entscheidung trifft, den Drehtag abzubrechen, in diesem Moment der Blitz in das Kreuz einschlägt, so als wolle eine himmlische Macht sagen: „Hier geblieben!“ Nein, „Wunder“ sind von diesem Film nicht zu trennen, oder wie es Jim Caviezel formuliert: „Der ganze Film war ein einziges Wunder.“ Chuck Norris („Die Feuerwalze“) ließ sich sogar dazu hinreißen zu sagen: „Dieser Film wird Hollywood verändern!“ Und tatsächlich, mittlerweile werden die USA wie von einer Tsunami-Welle überrannt: Allein vier Millionen Karten Vorbestellung, acht Millionen Besucher auf der offiziellen Website (deutsche Version: www.passion.film.de ), und täglich werden es mehr. Überall, wo der Film gezeigt wurde, gibt es die gleiche Reaktion: Stille! Minutenlange Stille! Man bleibt gebannt von dem Geschauten einfach sitzen, unfähig, Worte zu finden, die ausdrücken könnten, was man soeben erlebt hat. Es bleibt das zugegebenermaßen gewagte Resümee, wenn „Die Passion Christi“ am Aschermittwoch in Amerika und danach in vielen anderen Ländern dieser Erde in die Kinos kommt (Deutschlandstart: Gründonnerstag, 8. April), wird es eine neue cineastische Zeitrechnung geben müssen: vor „Passion“ und nach „Passion“. Mehr aus dem Kommentar von Franziskus von Ritter-Groenesteyn unter
http://www.merkur.de/aktuell/ku/ku_040804.html
17.02.2004 Morddrohungen gegen Gibson - Nach einer Meldung von Jennifer Giroux, Direktorin der Gruppe "Women Influencing the Nation" (WIN), der Initiantin der Support-Website www.seethepassion.com, habe Mel Gibson auf gewissen Reisen seinen persönlichen Schutz verstärken müssen. Er und Hauptdarsteller Jim Caviezel hätten ernstzunehmende Drohungen erhalten.
16.02.2004 Die unfairsten Stellungnahmen über Gibsons Film - Wer gerne englische Texte liest, findet unter diesem Link in kurzen Auszügen die pontiertesten Äusserungen gegen "The Passion" aufgelistet.
http://www.seethepassion.com/article.php?id=189
15.02.2004 Jüdischer Rabbi trifft drei Voraussagen zu "The Passion" - Rabbi Daniel Lapin schränkt ein, er sei zwar kein Filmkritiker, prophezeit dem Film aber einen sensationellen finanziellen Erfolg. Ausserdem werde er als eines der meistbesprochenen Ereignisse der Unterhaltungsindustrie in die Geschichte eingehen. Als drittes werde er als bester Film über Jesus dem christlichen Glauben einen ungeahnten Aufschwung verleihen und viele areligiöse Zeitgenossen dazu bringen, sich mit dem Christentum ernsthaft auseinanderzusetzen. Jüdische Organisationen, welche Zeit und Geld verschwendet hätten, um ganz und gar vergeblich gegen "The Passion" zu protestieren, wären in allem gescheitert, was sie versucht hätten. Sie hätten der jüdischen Gemeinschaft einen Bärendienst erwiesen. Da sie hofften, Gibson zu ruinieren, trugen sie letztlich zu seinem finanziellen Erfolg sogar noch bei. Mehr unter
Was Mel den Juden verdankt
14.02.2004 Schauspieler Caviezel: «Über Jesus-Film mit dem Papst gesprochen» - «Schon als ich das Drehbuch studierte, habe ich für den Film den Papst getroffen.» Bei der Audienz mit Johannes Paul II. hätten sie auch allerhand Scherze gemacht, verriet Caviezel der Mailänder Zeitung «Corriere della Sera». Mehr unter
http://portale.web.de/Kultur/?msg_id=4357089
14.02.2004 Gibson überwand Suizid-Depressionen mit 'Passion Christi' - In wenigen Tagen läuft in den USA Mel Gibsons kontrovers diskutierter Film „Die Passion Christi“ an. Jetzt verriert „Braveheart“-Star Gibson der australischen Zeitung Herald Sun: „Vor einiger Zeit dümpelte ich in einer schrecklichen Grauzone umher, war völlig verzweifelt. Einerseits wollte ich nicht mehr leben, andererseits war ich noch nicht bereit, zu gehen." Mit 'Die Passion Christi' habe er diese lebensmüden Depressionen überwunden. Mehr unter
http://www.rp-online.de/public/article/magazin/film/news/36769
09.02.2004 Exklusiv: Der Film ‚The Passion of Christ’ - Ein kath.net--Bericht von einer privaten ,Film-Vorpremiere’ im deutschen Sprachraum. Von Linda Noé und Roland Biermeier. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=6980
25.01.2004 Beim jährlich in Austin stattfindenden Festival "Butt Numb-a-Thon" des Filmfreaks Harry Knowles, Betreiber der Website Ain't It Cool News, wurde als Überraschungsfilm eine Rohfassung des Films aufgeführt. Einige der Zuschauer haben im Anschluss erste Rezensionen zu dem Film auf der Website veröffentlicht - bis auf eine Ausnahme durchwegs positiv. "Überwältigend, atemberaubend, sogar in seinem unvollendeten Zustand", schrieb ein Zuschauer. "Das ist ein wichtiger Film. Möglicherweise der erste wirklich wichtige Film des 21. Jahrhunderts." Einige Aufnahmen seien von "unglaublicher Schönheit, wie als ob sie von alten Ölgemälden stammten." Der Film soll aber sehr gewalttätig sein. Einige der Rezensenten befürchten, dass Gibson seinen Film zensieren muss, um einem Jugendverbot zu entgehen.
Mehr unterhttp://orf.at/031222-68972/index.html?url=http%3A//orf.at/031222-68972/68974txt_story.html
24.01.2004 Der "Fall Gibson" oder die Anklage der historischen Quellen - Ein Kommentar Die Passion Jesu ist eine jüdische Geschichte. In jeder Geschichte gibt es gute und weniger sympathische Figuren und Beteiligte. Das Drehbuch, das Gibson verwendet hat, die biblischen Evangelien, sind längst bekannt und gehören zum geschichtlichen Allgemeingut. Jede filmische Darstellung nähert sich dem historischen Stoff aus einer gewissen Perspektive. Etwaige Lücken der Quellen dürfen vom Regisseur durchaus ausgefüllt werden. Man erwartet von ihm aber zu Recht, dass die historischen Fakten in etwa stimmen. Allzu grosse Freiheiten gegenüber der historischen oder literarischen Vorlage werden regelmässig vom Filmpublikum missbilligt. Was würden Sie von einem Film über die Ermordung Cäsars erwarten? Dass Cäser als Sympathieträger dargestellt wird? Vielleicht erwartet der Zuschauer neben Ihnen das genau Gegenteil, einen sympathischen Verschwörer Brutus. Es wäre gewiss falsch, von einem Filmemacher zwingend eine bestimmte Perspektive zu fordern und ihn andernfalls eines "Antiirgendetwasismus" zu verdächtigen. Er hat die historischen Quellen zu respektieren, im übrigen soll man ihm seine künstlerische Freiheit lassen. Diesem Grundsatz hat Mel Gibson offensichtlich nachgelebt, und genau das wird ihm nun zum Vorwurf gemacht. Das absolut Neue am "Fall Gibson" ist doch, dass erstmals ein Regisseur angeklagt wird, er halte sich zu genau an seine historische Vorlage! Wer jetzt die Antisemitismus-Keule schwingt, begibt sich auf einen gefährlichen Pfad und schiebt künftige Filmemacher auf einen ebenso dornenvollen. In dieser Konsequenz müsste Gibson für seine früheren Filme "Braveheart" und "The Patriot" auch noch des "Antianglizismus" verdächtigt werden. Ein Regisseur, der die Ermordung des US-Präsidenten Lincoln verfilmen würde, käme rasch in den Ruf, durch seine Darstellung des Präsidentenmörders gegen die ehemaligen Südstaaten zu hetzen. Ein Spielfilm im Umfeld des Armeniergenozids wäre sowieso ein heisses Pflaster, der Vorwurf "Antiturkismus" in Rufweite. Sogar ein Film über den ugandischen Diktator und Menschenschlächter Idi Amin wäre als "antiafrikanisch" oder zumindest "antiugandisch" zu verurteilen. Und ist Ihnen auch schon aufgefallen? Auch alte Schweizer Filme aus der Zeit des zweiten Weltkrieges zeigen klar - trotz Bergier-Bericht - durchwegs "antideutsche Tendenz". Fazit: Wer "Antizismen" sucht, der findet sie immer und traut dem Publikum wenig Reife zu. Fragt sich nur: "Qui bono?" - Wem nützt's? (Josef C. Haefely)
24.01.2004 Krimireif: "Anti Defamation League" tarnte sich als "Kirche der Wahrheit" - Obwohl die jüdische Organisation, welche Gibsons Film antisemitische Tendenzen vorgeworfen hatte, bei den Vorab-Aufführungen des Films übergangen worden war, gab sie erneut eine solche Stellungnahme heraus. Dabei stützte sie sich auf einen ihrer Vertreter, der den Film gesehen zu haben angab. Er hatte sich bei der neulichen Einladung an zahlreiche Pastoren verschiedener christlichen Gruppierungen als Vertreter der "Kirche der Wahrheit" eintragen lassen. Schon früher hatte die ADL eine Stellungnahme auf der Grundlage einer entwendeten Skriptvorlage abgegeben.
http://www.seethepassion.com/article.php?id=114
19.01.2004 Jüdischer Journalist verteidigt Gibson: Lasst ihn in Ruhe! - Gibsons Film „The Passion of Christ“ lehne sich eng an die traditionelle jüdische Überzeugung an. Es sei „am Anständigsten und am Jüdischsten, ihn in Ruhe zu lassen“.
http://www.kath.net/detail.php?id=6836
18.01.2004 Gibson bei der Premiere in Deutschland dabei? - Die Münchner Verleihfirma Constantin wird den Jesus-Film «The Passion of The Christ» in die deutschen Kinos bringen. «Wir werden am Gründonnerstag (8. April) in deutlicher Breite starten», sagte Verleih- und Marketingchef Thomas Peter Friedl am Freitag der dpa, ohne allerdings eine konkrete Zahl an Kopien zu nennen. Es sei geplant, dass Mel Gibson zur Filmpremiere nach Deutschland komme. «Der Film wird sicherlich zum Frühjahrshit», meinte Friedl. Bereits jetzt stösst der Film auch in Deutschland auf riesiges Interesse. «Seitdem bekannt ist, dass wir den Film verleihen, steht das Telefon nicht mehr still», so Friedl.
http://portale.web.de/Kultur/?msg_id=4219112
16.01.2004 Ausgebuchte Kinos schon vor dem Start - Ausserhalb der grossen US-Städte haben Amerikaner in der Regel selten die Möglichkeit, fremdsprachige Filme zu sehen. Wer sich aber Mel Gibsons "The Passion of The Christ" ansehen möchte, darf auch auf dem Lande hoffen, ihn im eigenen Kino zu sehen. Der Film in Latein und Aramäisch mit englischen Untertiteln soll nämlich am Aschermittwoch, 25. Februar, in einer Rekordanzahl von 2000 Kopien in die US-Kinos kommen. Dies dürfte der breiteste Start einer untertitelten Produktion werden. "Uns erreicht eine wahre Flut von Anfragen", verrät Bob Berney, Präsident des Filmvertreibers New Market Films: "Leute rufen an und sagen: 'Ich möchte 10'000 Tickets!'" Kirchliche Gruppen bestellen ganze Ticketsätze, und Kinoketten nehmen unzählige Vorbestellungen auf, berichtete die 'New York Times' gestern. In einem Kino in Plano, Texas, sind sogar bereits sämtliche zwanzig Vorführungen des Films ausgebucht, auch die Morgenvorstellungen um 6:30 Uhr!
http://www.newsmax.com/archives/ic/2004/1/15/115118.shtml
12.01.2004 Vatikan-Korrespondent bestätigt: Papst hat ,The Passion’ gewürdigt - Eine US-Nachrichtenagentur hatte den päpstlichen Kommentar zu Mel Gibsons Verfilmung der letzten 12 Stunden im Leben Jesu („Es ist so, wie es war“) in Zweifel gezogen.http://www.kath.net/detail.php?id=6788
11.01.2004 Einige tausend Geistliche sollen "The Passion" sehen - Mindestens 3000 Priester und Pastoren werden Gibsons Film gemäss "Global Pastors Network" in einer Vorabaufführung am 21. Januar während einer Konferenz in Orlando zu sehen bekommen. Dieses Publikum repräsentiert 80 christliche Denominationen aus 40 Ländern und aller US-Bundesstaaten.
http://www.newsmax.com/archives/ic/2003/12/26/115008.shtml
11.01.2004 Mel Gibsons Signatur - Erinnern Sie sich an ein Markenzeichen des berühmten Thriller-Autors Alfred Hitchcock? Der Meister erschien in jedem seiner Streifen in einer kurzen Nebenszene und verpasste so dem Werk seine Signatur. - Auch im Film "The Passion" gibt es eine einzige, ganz kurze Szene, wo Sie Mel Gibson sehen werden. Nein, nicht sein Gesicht! Es ist seine, Mel Gibsons Hand, welche in der Kreuzigungsszene den Nagel in die Hand Jesu schlägt. Gibson meinte dazu. er habe dies getan, um zu zeigen, dass es seine eigenen Verfehlungen waren, welche seinem Herrn eine solche Qual verursacht hätten. Hätte der Gestalter dieses Films ein unscheinbareres und gleichzeitig eindrücklicheres Zeichen seiner Betroffenheit finden können? (Jennifer Giroux, Direktorin von 'WIN - Women Influencing the Nation")
www.seethepassion.com
07.01.2004 Ändern 'The Passion'-Gegner ihre Strategie? - Nachdem verschiedene prominente Juden geäussert haben, dass der lautstark durch die Presse getragene Antisemitismusvorwurf gegen Mel Gibson mehr Antisemitismus - und dazu ungewollte Propaganda für den Film - provoziert habe als es der Film selbst überhaupt könne, könnte in 'Passion'-kritischen Kreisen gemäss Mark Alessio in "The Remnant" eine Neuausrichtung der Strategie stattfinden. So sollen nämlich in den Wochen, während denen der Film in den Kinos zu sehen sein wird, "christlich-jüdische Kaffeestuben" in Kirchen und Synagogen gefördert werden. Dort sollen, nach dem Willen von Gegnern des Films, wie etwa der jüdischen "Anti Defamation League", vor allem die "negativ dargestellte Rolle der Juden in den Evangelien" und die Verwicklung der Kirche in antisemitische Ausschreitungen thematisiert werden. Für Alessio eine Gefahr, dass gerade für Jugendliche die eigentliche Botschaft des Films, nämlich die Mensch gewordene und gekreuzigte Liebe Gottes, in den Hintergrund gedrängt werden könnte. Die Fokussierung des Gibson-Films auf das Selbstverständnis Jesus als jüdischen Messias und Erlöser der Menschheit dürfe auch im jüdisch-christlichen Dialog nicht untergehen. Mehr unter
http://www.seethepassion.com/article.php?id=101
07.01.2004 Historische jüdische Quellen bestätigen Gibsons Sicht - Der rabbinische Gelehrte Maimonides, der im 12. Jahrhundert in Ägypten schrieb, stellte schon vor Jahrhunderten klar, dass jener "Jesus", der im Talmud erwähnt wird, identisch mit jenem sei, welcher das Christentum begründet hat. Vor kurzem wurde nämlich von jüdischen Gibson-Kritikern versucht, der im Talmud-Text "Sanhedrin 43a" erwähnte Jesus in einen ausserchristlichen Zusammenhang zu stellen. In seiner grossen Zusammenfassung des jüdischen Rechts und Glaubens, der Mishnah Torah, schreib Maimonides von "Jesus von Nazareth, der sich vorstellte, er sei der Messias, der aber vom (jüdischen) Gericht zum Tod verurteilt wurde." In seinem "Brief nach Yemen" stellt Maimonides zudem fest: "Jesus von Nazareth ... interpretierte die Torah und ihre Vorschriften auf eine Weise, welche zu ihrer gänzlichen Auflösung führen würde. Die Weisen guten Andenkens wurden sich seiner Pläne bewusst, bevor sich sein Ruf über unser Volk verbreitete und verhängten die vorgesehene Bestrafung über ihn." David Klinghoffer, Kolumnist des "Jewish Forward" und Buchautor kommentierte diesen historischen Befund mit der Bemerkung, es sei unfair von jüdischen Kritikern, Gibson für etwas zu kritisieren, das selbst der Talmud und Maimonides genau so darstellen, und was viele Historiker ebenfalls sagen. Pikant auch, dass eine der Hauptkritikerinnen Gibsons, Paula Fredriksen, Professorin für religiöse Studien an der Boston University, die Autorin eines peinlich genau recherchierten Buches mit dem Titel "Jesus von Nazareth" sei. Es legt dar, es seien die jüdischen Hohenpriester gewesen, welche Jesus den römischen Autoritäten überstellt hätten. Mehr unter
http://www.seethepassion.com/article.php?id=100
07.01.2004 Vertrieb für 'The Passion of The Christ' in Lateinamerika gesichert - Gibsons Verfilmung der letzten zwölf Stunden im Leben Jesu wird flächendeckend in zahlreichen Kinos zu sehen sein.
http://www.kath.net/detail.php?id=6754
03.01.2004 Eine Provokation Florian Kolfhaus konnte unlängst mit befreundeten Journalisten eine Vorführung von „The Passion“ in Rom besuchen. Wie bei anderen Kinofilmen hatten die Zuschauer gebannt auf die Leinwand geblickt, waren fasziniert und bewegt, erschüttert und gerührt, aber erst am Ende der Vorführung wurde allen deutlich, dass dieser Film anders war als die bisherigen, die sie gesehen hatten – ergriffen blieben sie fast 15 Minuten unbewegt auf ihren Sitzen, unfähig ein Wort zu sagen, geschweige denn zu applaudieren. Der Kinosaal erschien ihnen unwirklich; die Realität war das, was in beinahe zwei Stunden an ihren Augen vorbeigezogen war. Kolfhaus kann die italienische Journalistin gut verstehen, die ihm beim Verlassen des Vorführsaales betroffen zugeflüstert hat: „Wenn ,The Passion‘ in die Kinos kommt, muss man Beichtstühle an den Ausgängen aufstellen.“ Mehr unter
http://www.die-tagespost.com/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=6862
25.12.2003 Die offizielle Website zu "The Passion of The Christ" - Pünktlich zu Weihnachten hat Mel Gibsons Film seine Webpräsenz erhalten. Eindrücklich! Mehr unter
http://www.thepassionofthechrist.com/splash.htm
25.12.2003 Das offizielle Filmplakat zu Gibsons Film ist da! Schlicht, aber mit Symbolgehalt: Die Oberfläche einer Steinplatte erinnert spontan an das Grab Jesu, Angelpunkt der Auferstehung. Auf zwei weiteren Varianten sind Ausschnitte des Gekreuzigten zu sehen. Mehr unter
http://www.impawards.com/2004/passion_of_the_christ.html
22.12.2003 "Es ist, wie es war!" Vor knapp zwei Wochen hat Papst Johannes Paul II. Mel Gibson's Jesus-Film gesehen. Seine Unfehlbarkeit gilt zwar nicht für die Filmkritik, aber mit seiner Reaktion hat er es dem unautorisierten Gerede ein wenig schwerer gemacht. Mehr in FAZ-online unter
Jesus-Film: Wie es ist
22.12.2003 Die rumänische Schauspielerin Maia Morgenstern ist Jüdin, Tochter eines Holocaust-Überlebenden und wohnt in Bukarest, wo sie gelegentlich antisemitische Äusserungen zu hören bekommt. Daher wunderten sich europäische Journalisten, als sie erfuhren, dass die eindrucksvolle Schauspielerin die Rolle der Mutter Jesu in dem kontroversen Film von Mel Gibson, "The Passion“, über die letzten zwölf Stunden im Leben Jesu Christi, übernommen hatte. "Ich möchte, dass dieser Film von vielen, vielen Leuten gesehen wird“, sagt Maia Morgenstern. "Trotz des Bluts und der Gewalt ist es ein schöner Film. Ich glaube, er vermittelt eine wichtige Botschaft, eine Botschaft des Friedens." Ein eindrückliches Lebensbild der rumänischen Darstellerin unter
http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/190/11065/
16.12.2003 In der langen Geschichte des Jesusfilm-Genres werde „The Passion of Christ“ eine herausragende Stellung einnehmen, meint Kommentator Christof Wolf in "Film-Dienst". Der bedrückenden Wirkung, die die extrem langen Gewaltszenen der Geisselung und Kreuzigung hervorrufen, könne man sich nur schwer entziehen. Das kurze „friedvolle“ Ende mit Maria und dem toten Jesus als Pieta- Gruppe sowie die Schlussszene der Auferstehung liessen einen schauspielerisch und filmisch äusserst gelungen Film ausklingen, der die alte Frage neu stelle: „Wer war Jesus von Nazareth?“ Mehr im Artikel "Ein Schmerzensmann" unter
http://film-dienst.kim-info.de/artikel.php?nr=14741&dest=frei&pos=artikel
11.12.2003 Jim Caviezel über ,The Passion’: Hatte das Gefühl, am Kreuz zu sterben Interview mit Jesus-Darsteller Jim Caviezel: „Jeder von uns ist dazu berufen, sein Kreuz zu tragen. Trägst du dein Kreuz nicht, dann erdrückt dich seine Last.“
http://www.kath.net/detail.php?id=6612
11.12.2003 Nur ein Herz aus Stein bleibt von 'The Passion' unberührt. Das meinte P. Joseph Augustine Di Noia, Untersekretär in der Glaubenskongregation. Er sah kürzlich mit Vatikanvertretern Mel Gibsons Film „The Passion of Christ“.
http://www.kath.net/detail.php?id=6601
04.12.2003 Mel Gibson hat Vatikan nicht abgesagt Die Festival-Veranstalter hatten "The Passion of Christ" angekündigt, ohne die Bestätigung von "Icon Productions" zu haben. Neuer Vatikan-Termin: Jänner 2004.
http://www.kath.net/detail.php?id=6566
26.11.2003 SIGNIS-Präsident lobt Mel Gibsons Jesusfilm
Als eine "beachtliche filmkünstlerische Leistung" hat der Präsident der internationalen katholischen Filmorganisation SIGNIS, P. Peter Malone, den Film "The Passion of Christ" von Mel Gibson bezeichnet. Mehr unterhttp://www.katholische-filmarbeit.de/akt_signis_0311.htm
19.11.2003 "U.S. News" befürchtet blutigen Streit um Mel Gibsons Film im kommenden Frühjahr
Wenn jemand glaube, die Kontroverse um den CBS-Film "The Reagans" sei massiv gewesen, so möge er die Strassenschlachten um Mel Gibsons kommenden Film abwarten. Das ist die Auffassung von "NewsMax Magazine" in einem Artikel vom 18.11.2003. Diese Woche berichteten "U.S. News" und "World Report", dass die Auseinandersetzung über "The Reagans" wie "Brotkrümel auf dem Tisch des letzten Abendmahls" erscheinen könnten, wenn der bevorstehende Kampf über "The Passion of Christ" im kommenden Frühjahr erst einmal voll durchschlage. Natürlich seien die Attacken auf den Film unangenehm gewesen, obwohl einige, die ihn gesehen, den Film gelobt hätten und Gibson unterstützen. Die "New York Post" gab nun fünf Personen eine "Kopie" des Films und druckte deren Kommentare in ihrer Montagsausgabe ab. Vier der Befragten - ein Priester, ein Rabbi, ein Professor und der Filmkritiker des Blattes - bezeichneten den Film als "entsetzlich", "unfair" und "sehr schwierig". "Er (Gibson) hätte die Gelegenheit gehabt, die lange Geschichte der Theologie des Leidens zu reflektieren, und er verpasste diese Chance durch die Produktion einer Darstellung der Brutalität", stellte Elizabeth Castelli fest, eine Professorin am Barnard College und "Senior Research Scholar" am New York University Center für Religion und Medien. Sie nannte die Charakterisierung von Juden "unfair" und "basierend auf mittelalterlichen Stereotypen ... welche eine Geschichte der Gewalt gegen Juden inspiriert" hätten. Die zustimmende Kritik kam, notabene, von einem Laien: Joan Wilson, einer der Leser der "New York Post", sprach von einem Film, "den man gesehen haben muss". "Ich wusste schon immer, dass das ein schmerzhafter Tod war, aber ich konnte nicht verstehen, wie menschlich er (Jesus) war, und realisierte nicht, wie sehr er gelitten hat", meinte er. Die Schilderung von Juden im Film war nach seinem Dafürhalten fair: "Die Römer dieser Zeit warfen Menschen den Löwen vor." Vielleicht kann man nach dieser Befragung den Eindruck gewinnen, dass dies ein Film für Normalmenschen und keiner für "Eliten aus dem Elfenbeinturm" sei. Der prominente jüdisch-orthodoxe Filmkritiker Michael Melved, der den Film gesehen hatte, kommentierte kürzlich eine ähnliche Befürchtung von Abraham Foxman, dem Direktor der "Anti Defamation League". Foxman prophezeite ebenfalls antisemitische Ausschreitungen im kommenden Frühjahr. Medved dagegen: "Der Film wird herausgebracht werden und wird eine ausgezeichnete Kritik erhalten." Die ADL-Kritik sei für Juden wenig hilfreich, meint Medved, im Gegenteil; die Kampagne gegen den Film provoziere mehr Antisemitismus als es der Film selbst jemals könnte: "Das ist eine Auseinandersetzung, die für die jüdische Gemeinschaft eigentlich unerwünscht ist."
Die englischsprachigen Artikel finden sich unterhttp://www.newsmax.com/archives/ic/2003/11/18/153056.shtml und
http://www.newsmax.com/archives/articles/2003/11/7/152355.shtml
18.11.2003 Wie kommt der Film in mein Kino? Derzeit gibt es in den deutschsprachigen Ländern zum Teil Probleme, Vertreiber für den Film von Mel Gibson zu finden. KATH.NET startet daher eine Kampagne, um den Film "The Passion of Christ" in den deutschsprachigen Ländern in die Kinos zu bringen. Wichtig: Jeder kann mitmachen und mithelfen! Kontaktieren Sie Ihr Kino und fragen Sie nach, wann und ob der Film "The Passion of Christ" von Mel Gibson ins Kino kommt! Jetzt handeln! Bringt "The Passion of Christ" in die Kinos. E-Mail-Adressen verschiedener Kinoketten findet Ihr unter
http://www.kath.net/passion.php
17.11.2003 Jüdischer Hauptkritiker von Mel Gibsons 'Passion' tritt zurück Eugene Korn, der Leiter für interreligiöse Angelegenheiten der „Anti Defamation League“ (ADL) und hauptverantwortlich für die weltweite Kampagne gegen Gibsons Film, gibt seinen Job auf. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=6434
06.11.2003 Jüdische Schauspielerin verteidigt Mel Gibsons 'Passion' Die Antisemitismus-Vorwürfe seien unberechtigt, erklärte die Rumänin Maia Morgenstern. Sie spielt die Rolle der Mutter Jesu in The Passion of Christ.
http://www.kath.net/detail.php?id=6337
03.11.2003 Ein ukrainisch-katholischer US-Erzbischof ist vom umstrittenen Mel-Gibson-Film “The Passion” sehr enttäuscht. „Ich kann den Streifen meinen Freunden oder allgemein den Christen nicht empfehlen“, meinte er nach Ansicht einer Rohfassung des Films. Der Film über den Tod Jesu biete keine Hoffnung an, so der Erzbischof weiter. (CNS)http://www.vaticanradio.org/tedesco/tedarchi/2003/September03/ted30.09.03.htm
26.10.2003 Matera. Es ist Samstag, Spätnachmittag. In der Bar Centrale dampft die Espresso-Maschine. Draußen fegt ein afrikanischer Winterwind das Laub über die Piazza. Feierabend für die Statisten. In einer schier endlosen Karawane ziehen sie an der Glastür des Cafés vorbei. Männer und Frauen in schmutzig-braunem Sackleinen oder in Lederkluft, mit künstlich gebräunter Haut und zerzausten schwarzen Haaren. Ein paar Häuserblocks weiter liegt der Kostümfundus. Dort stehen sie allabendlich Schlange, um ihre Alltagskleidung zurückzubekommen. Chrismon-Redakteurin Ariane Heimbach verlor bei der Recherche mitunter das Filmteam aus dem Blick – und hatte nur Augen für die tolle Höhlenstadt. Mehr unter
http://www.chrismon.de/ctexte/2003/3/3-2.html
26.10.2003 Wie mehrere Nachrichtendienste vermelden, wurde James Caviezel am Set von Mel Gibsons Jesus-Film "The Passion of Christ" in Rom vom Blitz getroffen. Caviezel und eine Mitglied der Crew, der ebenfalls von dem Blitz gestreift wurde, überstanden den Zwischenfall unverletzt. Mehr unter
http://www.kino.de/newsvoll.php4?channel=kino&typ=movienews&nr=142942
23.10.2003 Mel Gibson hat einen Vertrag mit Newmarket unterzeichnet, um seinen Film in den USA zu vertreiben. Gibsons Icon Production behält sich aber alle Rechte über "The Passion of Chrsit" vor. Icon plant, den Film an Aschermittwoch, der nächstes Jahr auf den 25. Februar fällt, zu lancieren. In Australien und Grossbritannien will Icon - gemäss Variety - den Film selbst vertreiben. Englischsprachige Quelle unter
http://www.seethepassion.com/article.php?id=65
17.10.2003 Der älteste erhaltene Jesus-Film - der 13-minütige Streifen "La Passion" der Gebrüder Lumiere aus dem Jahr 1897 - ist demnächst in Wien zu sehen: Gezeigt wird er im Rahmen des fünftägigen Symposions "Und das Wort ist Bild geworden - Die Bibel und biblische Motive im Film"
http://www.jesus.ch/www/index.php/D/article/153/10673/
15.10.2003 Mel Gibson ist zur Zeit mehr als ein Blitzableiter für Kontroversen in diesen Tagen. Das meint Robert Downey jr., der kürzlich die Premiere seines neuen Films " The Singing Detective" feierte. Ob Downey Gibsons Film "The Passion of Christ" gesehen habe, wurde er gefragt. "Ich habe ihn gesehen", war seine Antwort, "und Sie wissen, dass mein Vater ein Jude ist. Sein Name war Elias, und er änderte ihn zu Downey. Ich habe den Namen auf meinem Knöchel tätowiert." Darauf rollte Downey sein Hosenbein hoch und zeigte den Namen Elias. "Der Film ist nicht antisemitisch", versicherte er. Downey erklärte, Gibsons Firma Icon Productions wolle 'The Passion of Christ' in Übersee selbst vertreiben. Während Icon auf dem US-Filmmarkt von den grossen Verteilern abhängig ist, steht einem selbständigen Vertrieb in Europa und in Australien kaum etwas im Weg. Bis jetzt ist kein amerikanischer Verteiler gefunden worden, obgleich mehrere, einschliesslich Miramax/Disney und 20thFoxCentury, die Gelegenheit gehabt hätten.
http://www.drudgereportarchives.com
15.10.2003 Haben Sie eine eigene Homepage und möchten den Film "The Passion of Christ" unterstützen? Ganz einfach: Platzieren Sie irgendwo einen Banner von www.passion-movie.com! Ihre gewünschte Grösse finden Sie bestimmt, für den deutschen Sprachraum unter
http://www.passion-movie.com/promote/banner.html#deutsch
14.10.2003 Unzählige Kinogänger sind so gespannt, Mel Gibsons Film über Jesus zu sehen, dass sie auf der Suche nach dem inoffiziellen Trailer einschlägige Websites hoffnungslos überlasteten. Hollywoodreporter meldeten, "The Passion of Christ", der neue Titel für den Film, der lange einfach "The Passion" genannt wurde, werde vor dem Winterquartal keinen offiziellen Trailer haben. Mehr in unserer Exklusiv-Übersetzung:
'The Passion'-Trailer ist ein Internet-Hit
06.10.2003 Ausgerechnet derjenige Mann, der im Jahre 1987 am vehementesten Toleranz und künstlerische Freiheit für den Film "Die letzte Versuchung Christi" forderte, für einen Film, den gläubige Christen als blasphemisch und als Provokation empfanden, ist heute einer der bestvernetzten Gegner von Gibsons neuem Film: Rabbi James Rudin, Direktor für nationale interreligiöse Angelegenheiten des American Jewish Committee. Rudin fordert von Gibson nicht weniger als achtzehn Änderungen, bis hin zur Musik und zu den Kostümen. Allein schon die Vorstellung, dass eine video-versessene junge Generation im Heimkino einen leidenden Jesus zu sehen bekommen wird, der in seinem Martyrium die vergebende Liebe personifiziert, lässt Rudin nicht mehr ruhig schlafen.
http://www.seethepassion.com/summary.php
22.09.2003 Anzeichen von Erleichterung bei italienischen Juden Der Sprecher der Jüdischen Gemeinde in Rom, Riccardo Pacifici, sagte der italienischen Zeitung "La Stampa" zufolge, nachdem er die Worte von Kardinal Castrillon Hoyos gelesen hatte: „Wir sind optimistisch“. Der Präfekt der vatikanischen Klerus-Kongregation hatte sich zuvor wie folgt geäussert: „Die katholische Kirche hat in diesem Zusammenhang bereits im Jahre 1964 eine sehr deutliche Haltung eingenommen, indem sie vom gesamten jüdischen Volk die Anklage des Gottesmordes genommen hat. Dies hat dazu geführt, dass sich die Beziehungen zwischen Juden und Christen deutlich verbessert haben.“ Mehr unter
http://zenit.org/german/visualizza.phtml?sid=41209
18.09.2003 "Nicht die leiseste Anspielung auf allgemeine Verurteilung irgendeiner Gruppe" Gerne würde er einige seiner Predigten über das Leiden Christi gegen Szenen des Films eintauschen, bekannte der Präfekt der Kongregation für den Klerus, Kardinal Darío Castrillón Hoyos, in einem Interview. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=5993
17.09.2003 Die amerikanische Filmkritikerin Barbara Nicolosi hat den Film gesehen und klar erkannt, dass der Satan, mit dem Maria Magdalena kämpft, weiblich ist. Könnte jetzt eine neue feministisch-theologische Kontroverse losbrechen?, fragt Nicolosi öffentlich.
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/08/23/199554.html
17.09.2003 Eine deutschsprachige Kurzinformation über 'The Passion' mit Link zum Trailer findet sich hier:
http://www.revolution-one.ch/index.php/D/article/292/9474/
17.09.2003 Wieder eine Support-Website für 'The Passion' entdeckt. (in Englisch)
http://www.passionmovieinfo.freeservers.com/
16.09.2003 Die wahren Kritiker von Mel Gibsons Film 'Die Passion'. Eine Gruppe von so genannten "christlichen" Bibelwissenschaftlern hat den Kritikreigen an Mel Gibsons Film "Die Passion" eröffnet. US-Journalist Tom Piatak deckte deren Beweggründe auf. Mehr unter:
http://www.kath.net/detail.php?id=5979
15.09.2003 Vatikan: Erzbischof Foley unterstützt Gibsons 'Passion' Den Film kritisieren heiße, das Evangelium kritisieren, meinte der Präsident des Päpstlichen Medienrats. Der sah Ausschnitte aus der Verfilmung der letzten zwölf Stunden im Leben Jesu. Mehr unter:
http://www.kath.net/detail.php?id=5969
13.09.2003 Vatikanische Unterstützung für Gibson Wie der US-Nachrichtendienst Drudge-Report berichtet, hat sich ein einflussreicher römischer Kardinal vorbehaltlos für den Film 'The Passion' ausgesprochen. Das umstrittene Drama über die letzten 12 Stunden im Leben Jesu soll vom Präfekten der Kongregation für den Klerus, Dario Castrillon Hoyos, gelobt worden sein. Eine solche Unterstützung könnte den massiven Vorwurf der Anti-Defamation-League untergraben, der Film provoziere antisemitische Gefühle. "Gibsons künstlerische Gestaltung geben die Evangelien zuverlässig wieder, so wie sie von der Kirche verstanden werden", liess Hoyos in einem Interview verlauten, in dem er sich für die Freigabe des Films in Italien ausspricht. Dem Filmproduzenten war vorgeworfen worden, er wolle - im Gegensatz zu Äusserungen des zweiten Vatikanischen Konzils - den Juden eine Kollektivschuld am Tod Jesu zuschieben. Eine Unterstützung aus Kreisen der römischen Kurie würde diese Kritik ins Leere laufen lassen.
http://www.drudgereportarchives.com/data/2003/09/10/20030910_183604_mattmg.htm
13.09.2003 Was bedeutet eine Kreuzigung aus der Sicht des Mediziners? Schon in den frühen 50'er Jahren hat der Chirurg Dr. Hynek im Buch "Golgothas Geheimnis und Tage der Vergeltung" eine Darstellung des Kreuzestodes aus medizinischer Sicht gegeben. Dr. Hynek hat übrigens auch das Turiner Grabtuch schon früh untersuchen können.
http://mitglied.lycos.de/anachoreta/todeskampf_jesu.pdf
04.09.2003 Und wieder eine unabhängige Support-Website für 'The Passion'! Aktuelle Informationen in englischer Sprache unter
www.melspassion.com
03.09.2003 Die Reaktionen auf Gibsons Film nehmen "hysterische Ausmasse" an. Es sei Unsinn, dass antisemitische Gefühle geweckt werden, äusserte sich kürzlich Jack Valenti, Präsident der Motion Picture Association of America. Er habe den Film zweimal gesehen: "Sie können es mir glauben - Mel Gibsons 'The Passion' ist nicht antisemitisch. Ich habe überhaupt nichts Antisemitisches darin gefunden. Ich stimme in meinem Urteil mit Hunderten von Katholiken, Protestanten und Juden überein, die den Film gesehen haben. Alle solchen Behauptungen sind hohl." Jack Valentis Urteil wird geteilt von der Catholic League, die grösste katholische Bürgerrechtsorganisation der USA, welche einzelne Katholiken und die Institution Kirche vor Verleumdung und Diskriminierung in Schutz nimmt: "Wenn die Catholic League auch nur einen Moment dächte, der Film könne Antisemitismus fördern, würde sie den Film verurteilen!" Letztes Jahr boykottierte diese Organisation zusammen mit Juden eine Ausstellung im jüdischen Museum in New York, welches Kunst zeigte, die den Holocaust trivialisierte.
http://www.seethepassion.com/article.php?id=10
03.08.2003 "20th Century Fox" will Gibsons Film nicht vertreiben. Der Film "The Passion" hat offenbar Schwierigkeiten, einen Verteiler zu finden. Von einigen jüdischen Organisationen unter massiven Druck gesetzt, will das von Gibson favorisierte Unternehmen auf den Vertrieb verzichten. Es befürchtet, in die Kontroverse einbezogen zu werden. Dieser Entscheid wird in den USA äusserst kontrovers kommentiert. Inzwischen wirbt im Internet eine unabhängige englischsprachige Plattform für eine Petition mit dem Ziel, dass der Film für jedermann zu sehen sein wird.
http://www.seethepassion.com/index.php
28.08.2003 Jüdischer Filmkritiker verteidigt Gibson. Der prominente jüdisch-orthodoxe Filmkritiker Michael Melved hat Mel Gibsons Monumentalwerk gegen den Vorwurf des Antisemitismus verteidigt. Er sagte im US-Fernsehen, Gibsons Bibel-Adaption sei die bei weitem beste in der Geschichte Hollywoods.
http://www.welt.de/data/2003/08/07/148688.html
27.08.2003 Katholiken müssen für ihre Überzeugungen eintreten. Das fordert der Erzbischof von Denver in einem Interview am Beispiel von Mel Gibsons Film "Die Passion" und des katholischen US-Senators William Prior. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=5854
25.08.2003 Distributor für «The Passion»? Allmählich interessieren sich die großen Filmdistributoren - Newmarket, Paramount Classics, Sony Classics und Lions Gate - für Mel Gibsons Film.
http://comingsoon.net/news.php?id=1223
24.08.2003 'The Passion': Jüdische Mitschuld an Kreuzigung Jesu nicht leugnen. Theologieprofessor Berger nimmt Mel Gibsons Film “The Passion” in Schutz. Mehr unter:
http://www.kath.net/detail.php?id=5832
18.08.2003 Mel Gibsons "The Passion" schreckt Hollywood auf
James Hirsens neues Buch „Tales From the Left Coast“ zeigt die reale Story hinter den Kontroversen um Mel Gibsons Film „The Passion“. Hirsen hat den Film kürzlich gesehen und kennt auch Details von Hollywoods antichristlicher Agenda. In nur einer Woche wurde „Tales from the Left Coast“ ein nationaler Bestseller."The Passion" schreckt Hollywood auf
16.08.2003 Möchten Sie "The Passion" in Ihrem Kino sehen? Sie haben nun die Möglichkeit, Verleihgesellschaften zu motivieren, den Film in ihr Programm aufzunehmen. Mehr unter
http://www.passion-movie.com/deutsch/support2.html
16.08.2003 Evangelikale in den USA: 'The Passion' ist bibeltreu. Evangelische Allianz nimmt Regisseur Mel Gibson gegen Kritiker in Schutz. Mehr unter
http://www.kath.net/detail.php?id=5776
14.08.2003 Mel Gibson eröffnet Dialog mit Juden, nimmt gewisse Drehbuch-Retuschen vor und betont die positive Rolle einiger jüdischen Figuren im Film, z.B. Simon von Cyrene. Gemäss einem Sprecher hat Gibson nach der heftigen Kritik aus jüdischen Kreisen seinen Film in Details geglättet, positive jüdische Figuren klarer herausgestellt und auch dem Mob widersprechende Stimmen vor der Kreuzigung integriert. Er wird auch innert Monatsfrist acht bis zehn repräsentative jüdischen Führer einladen, um mit ihnen über seinen Film zu diskutieren. Gibson habe diese Kritik sehr betroffen gemacht, da er selbst enge jüdischen Freunde habe, und nie habe er sich in seiner ganzen 25jährigen Filmkarriere antisemitisch geäussert, noch Hass oder Bigotterie gezeigt. (englisch)
http://www.newsmax.com/showinside.shtml?a=2003/8/14/93703
09.08.2003 Jesus-Film von Mel Gibson unter Beschuss
http://www.stern.de/unterhaltung/film/?id=511388&nv=cp_L1_rt
05.08.2003 Hier finden sich weitere von Gibson freigegebene Szenen aus "The Passion", zu denen er Sie sogar persönlich begrüsst:
http://www.themoviebox.net/trailers/moviebox_trailers/passion_tr_page.htm
05.08.2003 Ziemlich heftige Statements für und gegen den Film in diesem englischsprachigen Forum
http://www.aintitcool.com/tb_display.cgi?id=15799#658786
Die Passion-Homepage in Englisch und für Altsprachengymnasiasten in Latein (!) mit Link zum Trailer
http://www.passion-movie.com/choose.html
Bilder vom Werden des Films 'The Passion'
http://www.mel-at-carinya.com/filmography/films/passion/pics.html
Die ersten 22 Fotos aus dem Film
http://www.kath.net/detail.php?id=5587
Liste mit vielen englischsprachigen Links
http://www.hollywoodjesus.com/passion_about.htm
"Ich sah die Passion!" John Zmirak gehört zu jenen, die eine Rohfassung des Films schon gesehen haben: "In case you were wondering what the film will be like..." Sein Bericht vom 26. Juni 2003 unter
http://blog.lewrockwell.com/lewrw/archives/000454.html (engl.)
Englischsprachige News zum Film unter
http://www.geocities.com/reelcaviezel/passion.html#subtopic4
Deutschsprachiges Online-Forum unter
http://27943.rapidforum.com/topic=101685888521
Englischsprachiges Online-Forum unter
http://forums.gospelcom.net/view/hollywoodjesus/passion/
Manchmal wohnt hier Jesus Das italienische Dorf Sassi di Matera gilt schon lange als das bessere Bethlehem, bei Filmleuten. Seit 40 Jahren entstehen hier die großen Jesus-Filme, jetzt kam auch Hollywoodstar Mel Gibson. Unser Reporter schaute hinter die Kulissen, die hier keine Kulissen sind. Bericht von Paul Badde in DIE WELT vom 24.12.2002
http://www.welt.de/data/2002/12/24/27788.html?prx=1
Eine inoffizielle Mel Gibson Website
http://www.melgibson.com/
Noch eine Mel Gibson Homepage mit vielen Links unter
http://www.cbvcp.com/c2/celebrities/melgibson/
Verschiedene aktuelle englischsprachigen News über "The Passion"
http://www.newsmax.com/hottopics/Mel_Gibson_Passion.shtml
Auch hier findet sich eine Liste mit aktuellen Berichten (englisch)
http://www.killermovies.com/p/passion/
Spanische News unter
http://www.cinema.art.br/not_cinenews_filme.asp?cod=1914
A prominent Jewish leader on Friday asked actor Mel Gibson to make certain that his new film on the last 12 hours in the life of Christ does not portray the Jews as collectively responsible for the crucifixion.
http://www.catholicism.org/News/rabbigibson.htm
Photos from Mel Gibson's Latin Movie "The Passion"
http://www.seattlecatholic.com/misc_20021121.html
The Greatest Story, Newly Told - Mel Gibson on "The Passion," and the passion behind it.
http://www.dadi.org/grtstory.htm
zur Seite 'Mel Gibson - The Passion of the Christ'