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Die Feldscheune an der Passwangstrasse wieder aufgebaut

 

Der Aufmerksamkeit eines Redaktors des "Oltner Tagblatts" war es zu verdanken, dass der Online-Artikel über die todgeweihte Scheune an der Passwangstrasse in Ramiswil  verbreitet wurde. Der OT-Mitarbeiter fragte an, ob seine Zeitung den Artikel veröffentlichen dürfe. Die unmittelbare Folge jener Publikation im Dezember 2002 war eine E-Mail der solothurnischen kantonalen Denkmalpflege an die Adresse des Webmasters: Das Amt wäre bereit, an eine allfällige Wiederherstellung der kleinen Scheune einen Betrag zu leisten.

In der Zwischenzeit wurden Offerten eingeholt , ebenso ein Fonds für ländliche Kleinbauten der Organisation "Pro Patria"  angegangen mit dem erfreulichen Ergebnis, dass mit der Renovation noch im September 2003 begonnen werden kann. Weniger erfreulich allerdings, dass - wie im ersten Artikel befürchtet - der Dachstuhl endgültig eingebrochen ist. Das bedeutet Verlust von Bausubstanz.

Inzwischen wurde die Umgebung der Scheune ausgelichtet, um genügend Platz zu schaffen für die Bauequipe. Der uralte Baum auf der Nordseite musste gefällt werden, denn seine Wurzeln bedrohten ernsthaft das Mauerwerk. Jener auf der Südwestseite wurde als Blitzschutz stehengelassen. Nun soll das Mauerwerk wieder ausgefugt und mit neuer Balkenauflage versehen werden. Darauf soll der Dachstuhl wiederhergestellt und mit alten Biberschwanzziegeln eingedeckt werden. Die Giebelseiten werden neue Bretterschalungen erhalten.

Josef C. Haefely

 

Die Umgebung ist geräumt, die Instandstellung kann beginnen. [Bilder vom 14.09.2003]

Website erstellt am 10. September 2003, letzte Aktualisierung am 01.06.2004

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